Blue Reflection für die Playstation 4

Im Nachhinein betrachtet, bevor ich das Spiel überhaupt gestartet hatte, wusste ich nicht so wirklich, aus welchem Grund genau ich dieses spiel gekauft hatte. Aber nun, jetzt ist es schon mal da und ich schaue mal hinein.

Die Spielbeschreibung auf der Rückseite der Hülle liest sich wie folgt:

„Pauken, spielen, kämpfen!

Oberschülerin Hinako Shirai trifft zwei magische Schwestern und erhält die Reflektor-Kraft. Gewappnet mit dieser Kraft stürzt sie sich in einen Kampf gegen rätselhafte Wesen einer anderen Welt, die sich von der menschlichen Psyche ernähren. Hilf Hinako dabei, ihr tägliches Leben als Schülerin und das als Beschützerin ihrer Freunde und der Welt zu meistern.“

20171123_064049Was direkt nach Beginn des Spiels festzustellen ist, ist das typische Anime / Manga Aussehen. Die Sprachausgabe ist Japanisch aber es gibt zumindest englische Untertitel. Gutes Englisch sollte also schon Voraussetzung sein. Schön ist, dass die einführende Filmsequenz nicht fortlaufend ist. Man kann sich den Szenenabschnitt ansehen, dann den Untertitel lesen und mit einem Druck der X Taste fortsetzen.

Man erfährt des Weiteren, dass Hinako neu an der Schule ist, sie früher einmal Balletttänzerin war und diese Leidenschaft aufgrund einer Knieverletzung aufgeben musste. Während eines Gesprächs mit einer Mitschülerin findet sie sich plötzlich in einer komischen Welt wieder. Nach einer Erklärung, dass sie eine spezielle Kraft hat, verwandelt sie sich im Sailormoon Stil und bekommt ein völlig anderes Aussehen. Das des Reflektors, bzw. der Reflektorin.

Als nächster Schritt wird das Kampfsystem erklärt, das rundenbasiert ist. Soweit ich es verstehe gibt es eine Art Energiesystem, das sich aufladen muss, damit sich bestimmte Fähigkeiten überhaupt erst auswählen lassen. Den ersten Kampf gewinnt man sehr spielend. Danach gibt es noch ein wenig Story und zum Abschluss des ersten Kapitels gibt es ein tolles Introfilmchen, das einen kurzzeitig vergessen lässt, dass man sich in einem Spiel befindet.

im zweiten Kapitel erklären die beiden ominösen Schwestern, die ebenfalls Reflektoren sind, was es eigentlich mit dem Ring und dem Reflektoren Dasein auf sich hat und was ihre Aufgabe ist. Sie dringen in die psychische Emotionswelt einer Person ein und befreien sie praktisch von Dämonen. Dabei sind Fragmente zu sammeln und zu finden, die nicht kaputtgehen dürfen. Sollten einmal zu viele kaputtgehen, dann kann es sogar zum Tod der Person führen, in deren psychisch emotionaler Welt sie sich aufhalten.

Außerdem kann man sich erstmalig in dieser Welt frei bewegen. Ich dachte schon, dass das Spiel ansonsten mehr in diesem Storymodus sei. Außerdem ist es so, dass man alle drei Mädels in den Kampfszenen steuern und somit das Kampfgeschehen deutlich besser regulieren kann. Interessanterweise lassen sich die drei Mädels auch leveln und mit neuen Fähigkeiten ausstatten. Dazu nimmt einen die Story an die Hand und erklärt es sehr gut, wie man das machen kann.

Was die generellen Tutorials betrifft, die immer wieder mal eingeschoben werden, bin ich sehr positiv überrascht, denn sie erklären sehr genau, worum es geht und was man zu tun hat.

Dabei ist es tatsächlich auch so gemacht, dass die geretteten Emotionsfragmente eingesetzt werden können. Sie werden in den bereits vorhandenen Fähigkeiten integriert und bieten zusätzliche Stärkungseffekte.

Im dritten Kapitel wird dies dann sogar sehr nützlich und die Funktion der Unterstützer kommt dabei mit ins Spiel. Bisher wurden drei junge Mädels aus der Schule – sagen wir gerettet – und sie haben ebenfalls einen Ring erhalten, mit denen sie sich zwar nicht verwandeln können wie Hinako, aber zusätzliche Kräfte freigeben können.

Das Kampfsystem wird also nach und nach komplexer, so dass man seine Auswahlen gut treffen muss. Das Köpfchen anstrengend ist also inklusive und wird auch beim ersten großen Gegner, einem großen und starken Dämon, der die reale Welt betritt, auch benötigt.

Die Story und das Kämpfen wird also im Laufe des Spiels interessanter und umfangreicher und hat mich tatsächlich ab diesem Punkt überrascht. Anfangs dachte ich, dass sich dieses spiel vorwiegend auf die Story fixiert, was es zwar auch tut, aber dem Kampfsystem wurde viel Beachtung geschenkt, was dem Spiel sehr zu Gute kommt.

Nach anfänglicher Skepsis bin ich durchaus gewillt und interessiert das Spiel fortzusetzen und es auch durchzuspielen, sofern ich denn Zeit habe. Fans von Animes und Mangas werden sicherlich sehr glücklich mit diesem Spiel werden. Ich bin zwar kein großer Anime / Manga Fan, aber diese Abwechslung in meinem Spielerepertoire ist durchaus willkommen.

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