Testbeitrag für Galerien

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Dominante Wiesbaden Phantoms zerlegen Diamanten aus Darmstadt

Anders als im Titel, kann man das Gesehen vom Samstag in Wiesbaden beim GFL 2 Süd Hessenderby zwischen den Phantomen und den Diamonds aus Darmstadt kaum beschreiben.

Dabei begann der späte Nachmittag so vergnüglich mit dem Anstehen an der Bonkasse und einem kleinen Sammelkauf für alle möglichen Getränke und Futtereien, die man so während des Spiels benötigen würde. Grundsätzlich eine adäquate Lösung, um an den entsprechenden Ausgabestellen nicht mit Geld hantieren zu müssen.

Und überall trifft man auf sie: die Stammis. Michael möchte schon nach Breslau fahren, um mal ein Spiel in Ruhe ansehen zu können, ohne die immer gleichen Gesichter vor der Nase zu haben. Dann wünsche ich schon mal viel Spaß bei den Panthern. Diese stehen übrigens im Finale der LFA, dieses ist am 29.06. Wer also noch nichts vorhat, kann durchaus gerne einmalmit Michael eine Fahrgemeinschaft bilden.

Ob das Finale in Polen spannender sein wird, als das Spiel in Wiesbaden? Die Möglichkeit besteht zumindest.

Doch zunächst wurde musikalisch mit einer Musikgruppe eröffnet, die für die erste Unterhaltung sorgte, ehe ihnen die Cheerleader und die Spieler folgten, welche mit Feuer und Nebel einlaufen durften.

Und genau diese Spieler waren es, die von Beginn an eine klare Dominanz auf dem Feld zeigten. Dabei war schon zu erkennen, dass es sich um ein recht hitziges Derby handeln würde, denn ebenfalls von Beginn an, war eine gewisse Spannung zu spüren und zu sehen.

Nicht alle Schiedsrichter schienen das aber schon verinnerlicht zu haben. Auch hier sehe ich doch immer wieder die gleichen Personen, die als gestreifte Flaggenwerfer in den Football Stadien ihr Unwesen treiben, aber diesen einen Mann hatte ich bislang noch nicht gesehen. Und irgendwie passte es auch, dass er mir nicht ganz so footballerfahren vorkam, wie ich es mir wünschen würde.

Beispielhaft ist dafür sogar eine Szene aus der ersten Minute, die sich genau vor der Teamzone Damrstadts abspielte: nach einem erfolgreichen Tackle war der Spielzug Wiesbadens vorbei. Der entsprechende Spieler lag auf dem Boden und über ihn drüber noch ein paar weitere von Darmstadt und Wiesbaden gleichermaßen. Es gab ein paar lieb gemeinte Worte von Team zu Team, und dann einen Schlag mit der Faust des Wiesbadener Spielers gegen das Gesichtsgitter des Darmstädter Spielers.

Genau vor den Augen des benannten Schiedsrichters. Also meiner Kenntnis nach ist das ein persönlich Foul, das eine 15 Yard Strafe nach sich zieht. Aber es gab nicht einmal die Flagge hierfür. Es ist nur meine Meinung, aber in so einem Spiel würde ich versuchen solche Dinge von Anfang an zu unterbinden, ehe noch Spieler auf die Idee kommen, dass solche Vergehen ungeahndet bleiben und man diese nach Belieben durchführen könnte.

Vielleicht wäre das Spiel ein wenig anders verlaufen; aber das glaube ich noch nicht einmal, da der Stamm Quarterback bei Darmstadt ausgefallen war.

So waren es also die Wiesbadener, die im ersten Drittel zu zwei schnellen Touchdowns kamen und dabei kaum Gegenwehr erfuhren. Diesen Anblick der fehlenden Gegenwehr musste man tatsächlich über das ganze Spiel hinweg bei Darmstadt beobachten.

Darauf folgend war es nicht überraschend, dass ein weiterer Touchdown im zweiten Drittel gelang, während einer nur aufgrund eines Fouls nicht gegeben werden durfte.

Mit dem Stand von 21:0 ging es in die Halbzeitpause. Das Spiel schien entschieden, so man sich die gezeigten Leistungen nochmal vor Augen führte.

Immerhin konnten sich die Diamonds im dritten Viertel wehren und ließen keinerlei Punkte zu; jedoch flogen mit zunehmender Spieldauer immer mehr Flaggen, die insbesondere wegen unsportlichen Verhaltensweisen und ähnlichen Aktionen geworfen wurden.

Dies nutzten die Hausherren im letzten Viertel zu nutzen und legten drei weitere Touchdowns nach für insgesamt 22 weitere Punkte zum Endstand von 43:0.

Es war für die Darmstädter einfach ein gebrauchter Tag, der einfach abgehakt werden muss.

Cities: Skylines – Industries-Erweiterung jetzt für Konsolen erhältlich

Neuer Radiosender Synthetic Dawn bringt den Funk ins Spiel. Außerdem gibt es ein kostenloses Gameplay-Update.

Stockholm, 18. Juni 2019 – Paradox Interactive hat heute die Industries-Erweiterung für Cities: Skylines auf Xbox One und PlayStation 4 veröffentlicht. Spieler können sich einen der tiefgreifendsten DLCs in der Geschichte von Cities im jeweiligen Konsolen-Store sichern und damit einzigartige Anlagen bauen sowie Industriegebiete mit Produktionsketten für vier verschiedene Ressourcentypen errichten. Parallel dazu wurden heute der neue Radiosender Synthetic Dawn und ein kostenloses Gameplay-Update veröffentlicht.

In Industries kümmern sich Spieler um ihr Geschäft: So lassen sich gut geführte Industriebereiche aufleveln, um noch effizienter zu funktionieren. Zusammen mit Produktionsketten gibt es einen neuen Postdienst, Frachtflughafen, fünf neue Karten, neue Strategien, neue städtische Dienste, neue Gebäude und vieles mehr.

 

Mit dieser Erweiterung, die zu den tiefgreifendsten von Cities: Skylines gehört, erhält die Industrie eine größere und zugleich bedeutungsvollere Rolle. Spieler können ihre Industriegebiete mit Produktionsketten für vier verschiedene Rohstofftypen und mit einzigartigen Fabriken anpassen. Gut verwaltete Industriegebiete werden aufgestuft und funktionieren effizienter. Neben den Produktionsketten gibt es einen neuen städtischen Dienst für den Transport von Post. Zudem erleichtert der Frachtflughafen den Im- und Export von Gütern. Es gibt fünf neue Karten, neue Richtlinien, neue städtische Dienste, neue Gebäude (darunter Rohstoff-Förderanlagen, Produktionsstätten, Lagerhäuser und einzigartige Fabriken) und vieles mehr.

 

Die wichtigsten Features:

 

  • Macher sein – Spieler verfolgen ihre Produkte vom Abbau, zur Verarbeitung über die Lagerung und zur Produktion bis hin zum Transport in Gewerbegebiete oder zum Export in andere Städte.

 

  • Industrieller sein – Sie legen mit dem Industriegebietswerkzeug einen Bereich fest und platzieren hoch spezialisierte Industriegebäude, um eine Produktionskette zu errichten und diese vom Rohmaterialabbau bis zum Endprodukt zu verwalten. Es gibt vier Typen von Industriegebieten, abhängig von den natürlichen Ressourcen, die sie fördern und verarbeiten: Landwirtschaft, Holz, Erz und Öl. Diese Gebiete können durch Erreichen der Produktionsziele und Mitarbeiteranforderungen aufgestuft werden.

 

  • Fleißiger Baumeister – Neue Industrieobjekte umfassen Förderanlagen, Lagerhäuser, Aufbereitungsanlagen, Nebengebäude sowie Industrie-Requisiten und -straßen. Einzigartige Fabriken für Lebensmittel, Spielzeuge, Möbel, Fahrzeuge und Elektronik stellen Luxusgüter her und erfordern eine große Menge an Arbeitern, Wasser und Elektrizität sowie den Einsatz anderer Industrien.

 

  • Transport – Spieler lenken den Transportverkehr und die Logistik mit Industrielagerhäusern und durch Einsatz neuer Frachtdienste, darunter dem Frachtflughafen.

 

  • Postalisch – Durch Briefzustellungen lässt sich das Wohlbefinden der Bürger verbessern. Sortieranlagen verarbeiten die Sendungen zwischen äußeren Verbindungen und Postämtern. Neue Postautos und -trucks ermöglichen die Beförderung.

 

  • Hart arbeiten – Drei neue Industriestrategien und vier stadtweite Richtlinien, inklusive Arbeiternehmergewerkschaft, Sortierung, Gebühren, Wi-Fi, Logistik, Arbeitsschutz und Automatisierung.

 

  • Fünf neue Karten – Diese neuen Karten bieten genau das richtige Material: Sie sind reich an natürlichen Ressourcen, Transportoptionen und industriellen Möglichkeiten.

 

  • Vier neue Kopfbedeckungen für Chirper.

 

Doch damit nicht genug! Zusammen mit der Industries-Expansion hat Cities: Skylines auch einen neuen Radiosender und ein kostenloses Update erhalten.

 

Synthetic Dawn ist der wohl unkonventionellste Radio-Sender im Spiel überhaupt! Der neue Sender wartet mit 16 Originalsongs aus vier Genres auf: 80s Electro, Vocoding Electro, Breakbeats und Futuristic Synths. Wenn Synth-Spin-Master-DJ Jessica Statler den Funk bringt, können sich Spieler in Stimmung bringen oder abschalten.

 

Das kostenlose Update, welches neben Industries verfügbar ist, führt Mautstellen und Straßenzölle ein, die langsamen Verkehr wieder ins Rollen bringen und der Stadt eine weitere Einkunftsquelle beschert. Außerdem erhalten Spieler die Möglichkeit, abgegrenzte Gebäude als historisch zu markieren, um deren Stil zu bewahren. Daneben erhalten sie die Fähigkeit, benutzerdefinierte Namenlisten ihrer Bürger, Stadtteile und hervorgebrachten Gebäude zu erstellen.

 

Ferner erscheint Pearls from the East als kostenloses Update auf Konsolen. Inspiriert von chinesischer Architektur und Design bringt es noch mehr Stil in die Stadt. Einwohner erhalten einige neue Attraktionen (und Pandas!) und besuchen drei Originalgebäude, darunter: Shanghai Pearl Tower, Panda Zoo und chinesischer Tempel.

 

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Über Paradox Interactive

Paradox Interactive ist ein führender globaler Publisher von Strategiespielen für PC und Konsolen. Das Unternehmen hat seit 1999 eine Reihe weltbekannter Spiele entwickelt und veröffentlicht, die Spieler aus der ganzen Welt in ihren Bann ziehen.

Das stetig wachsende Portfolio des Publishers beinhaltet fest etablierte, von Kritikern hochgelobte Franchises wie Europa Universalis, Crusader Kings und Hearts of Iron, die Stellaris-Serie von Paradox Development Studio, die Age of Wonders-Serie von Triumph Studios sowie preisgekrönte Titel wie Cities: Skylines, Pillars of Eternity, und viele mehr, die einem Netzwerk von Partnerstudios entstammen. Paradox ist Eigentümer der World of Darkness IPs und veröffentlicht Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2.

 

Paradox hat sein Hauptquartier im schwedischen Stockholm, die Entwicklerstudios befinden sich in Stockholm, Malmö und Umeå, Schweden, in Delft in den Niederlanden sowie Berkeley, Kalifornien. Wir haben eine Leidenschaft für Gaming und Gamer, und unser Ziel ist es, tiefgründige, komplexe Spiele zu produzieren, die unserer stetig wachsenden Community stundenlangen Spielspaß und endlose Vielfalt bieten.

Weitere Informationen sind erhältlich in unseren Foren oder über FacebookTwitter und Instagram.

Ein grandioser Kantersieg der Universe bei einem Stück Kuchen

Ich kann durchaus verstehen, dass viele Leute möglicherweise denken „Mensch, das ist doch jedes Mal bei der Universe gleich / ähnlich, was kann man denn da noch schreiben?!“ Wie gesagt, ich kann es verstehen, denn das Umfeld ist, vom Prinzip her, schon jedes Mal gleich. Hier die Essensstände, dort Getränke und ein wenig Unterhaltung aber auch, und deswegen steht es im Titel, gibt es Kuchen und Kaffee auf dem Gelände der Power-Party und dieses Mal hatte ich so Lust auf ein Stück Kuchen, dass ich mir da einfach eins nehmen musste.

Ein Stück Donauwelle und ich weiß wirklich nicht, ob ich diese Art Kuchen schon mal gegessen habe oder nicht. Jedenfalls sehr lecker – wer auch immer diesen gemacht hat: ganz großes L.O.B. ich bestelle für meinen Geburtstag zwei ganze Kuchen. Einen für mich und einen für meine Gäste. Ha!

Ach ja, der Preis – sehr einfach: das was man spendet, denn grundsätzlich wären Kaffee und Kuchen kostenlos. Aber das geht natürlich nicht. Es ist schließlich ein Geben und ein Nehmen und kein ich nehme alles, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist, nicht wahr.

Okay, der vorhergehende Satz und die Überleitung zu den Cheerleadern ist damit natürlich mehr als unglücklich, aber sei es drum, ja sie waren auch da und haben wieder eine fantastisch schöne Performance auf der Bühne geliefert und beim Interview hat die rote Sonja wirklich geglänzt. Macht sie eigentlich ohnehin immer mit ihren vollen knallroten Haaren.

Doch auch die Trainerin herself hat mit dem Vorstand des 1. Cheerleader Fanclubs, dem Wolf, getanzt und zwar Rock’n Roll, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe. Ja genau: „Die mit dem Wolf tanzt“. Das musste nun sein.

Aber es gab auch eine kleine Ehrung für die Chefin und Tinchen, die noch einmal zusätzlich auf die Bühne gebeten wurden. Ein Dankeschön der Fans an die Arbeit, die sich die Cheerleader jedes Mal aufs Neue machen, um neue Moves und Bewegungen, sowie Choreographien an den Tag zu legen. Und jedes Mal bringen sie einen Fotografen zur Verzweiflung: welche Bilder behalte ich denn nun von den unzähligen?! Es ist wirklich schwer bei so vielen strahlend lächelnden Damen oder ihren herumwirbelnd fliegenden Haaren. Das Problem mit der Decidophobie, die ich glücklicherweise nicht habe, hatte ich schon letztes Jahr angesprochen. Das wäre in dieser Kombination noch die schlimme Krönung. Ein paar Mal gegen meinen Kopf, also auf Holz, klopfen und das Beste hoffen.

Nun, nach Kuchen und den Mädels ging es weiter nach hinten, damit ich mir das Aufwärmen der Mannschaften angucken konnte. Doch nur die Universe-Spieler trainierten auf dem Trainingsgelände. Die Gäste aus Ingolstadt waren wohl im Stadion unterwegs und machten sich dort warm. Warum und wieso das so gewesen war, kann ich nicht sagen. Vielleicht lag es daran, dass die Wege kürzer sind?

Wer weiß, aber beim Einlaufen sahen sie doch sehr fit, wenn auch dezimiert aus. Immerhin gab es den selbstverständlichen Applaus der Universe Fans und der drei anwesenden Gästefans aus Ingolstadt.

Lauter und größer waren Jubel und Anfeuerung, als die Universe-Spieler einliefen und sich in der Sonne auf dem Rasen anheizten. Man sah ihnen an, dass sie das letzte Heimspiel vergessen machen wollten und das zeigten sie von der ersten Sekunde an.

Das Spiel hatte kaum begonnen, da rannte Justin Rodney schon zum ersten Touchdown des Spiels. Unglaublich schnell ging das Ganze von Statten.

Auch in der Folge an diesen Touchdown sah man, dass die Ingolstädter keine Chance bekommen würden, Frankfurt sich aber rehabilitieren wollte und offensiv sehr stark agierte.

Für die Touchdowns zwei und drei sorgte der Quarterback Cluley selbst. Er sah Lücken und lief einfach zwei Mal in die Endzone und konnte somit schon das Spiel bis zum Ende des ersten Viertels vorentscheiden.

Die klare Dominanz nach den ersten 12 Minuten, die mit 21:0 endeten war nicht zu übersehen.

Zu Beginn des zweiten Viertels durften die Gäste ebenfalls auf die Punktetafel, wenngleich sie da ein wenig Unterstützung durch Strafen von Frankfurt bekamen. Nichts desto weniger schienen die sieben Punkte von Ingolstadt keinen zu stören.

Vor allem Justin Rodney hatte einen Lauf – im wahrsten Sinne des Wortes – und konnte mit zwei weiteren Touchdown Läufen die nächsten Punkte erzielen. Nennt man das auch Hattrick?

Ihm schloss sich George Robinson an, der einen schönen Pass in der Endzone fing und den Pausenstand von 42:7 aufbereitete. Tatsächlich war jeder Extrapunkt von Marius Duis erfolgreich, weswegen es bei den bis dahin sechs Touchdowns auch sechs Extrapunkte gab. Praktisch so viele Punkte für Marius Duis, als hätte er auch schon einen Touchdown erzielt.

Das Spiel war also längst entschieden und tatsächlich wurde es wirklich nicht spannender in der zweiten Hälfte. Dafür war es interessant zu sehen, dass die Frankfurter einen sehr guten jungen deutschen Quarterback in der Hinterhand haben, der eine sehr gute Sicht auf das Spiel und einen sehr guten Wurfarm anzubieten hat. Das sah schon sehr überzeugend aus. Ich bin mir sogar sicher, dass er in ein paar Jahren, mit etwas mehr Spielerfahrung, Starter sein wird. Ob in Frankfurt oder woanders, das wird sich zeigen. Aber diesen Weg wird er bestimmt gehen, der gute Johannknecht.

Doch zu Beginn der zweiten Hälfte verkürzten die Dukes noch auf 42:13, der Extrapunktversuch wurde geblockt.

Mehr sollte ihnen aber nicht mehr gelingen. Vielmehr waren es die Frankfurter, die Punkte erzielten und dabei eine gewisse Lockerheit an den Tag legten, als wäre dies ein Trainingsspiel.

Anthony Brooks, noch im dritten Viertel, Lorenz Regler und George Robinson, sorgten für drei weitere Touchdowns, die zum Endergebnis von 63:13 führten.

Schön für die Spieler, so ein Kantersieg, keine Frage und gefreut hat es mich natürlich auch. Aber viel lieber sehe ich engere Spiele, die am Ende noch mit Zittern gewonnen werden. Außer gegen Hall, da könnte es irgendwann doch auch mal 70:7 ausgehen gegen die Pferde auf Drogen. Das wäre was.

Kurstadt Football in Bad Homburg – eine Reha brauchen hier nur die Gäste

Der Titel mag hier und heute vielleicht ein wenig übertrieben klingen, aber alleine die Tatsache, dass man in Bad Homburg in ein funktionierendes und großes Umfeld gerät, das sogar GFL Teams Konkurrenz macht, sagt schon viel über den Standort aus.

Zwar wurde mir vorab schon gesagt, dass es dort viel mehr gibt, als für einen Drittligisten üblich ist, es aber selber zu sehen und zu erleben ist dann doch noch eine ganz andere Nummer.

Abgesehen davon möchte ich aber auch die Pressearbeit an dieser Stelle loben, denn auch hier ist die Mannschaft insgesamt sehr weit vorne und sehr informationsfreudig. Auch das fehlt manchen GFL / GFL2 Teams deutlich. Ob es dort am Personal mangelt, mag ich nicht beurteilen wollen. Es fällt einfach auf.

Aufgefallen ist mir in Bad Homburg, dass dort für jeden etwas dabei ist. Für die Kleinen gibt es eine Hüpfburg und ein ebenfalls luftiges Trainingsgerät, an dem aber auch Ältere ihr Wurfkönnen unter Beweis stellen können. Die Versorgung ist selbstverständlich auch abgesichert. Hierfür benötigt man aber eine Bonkarte, die man an der Kasse bekommen kann. Die üblichen Gerichte wie Fritten, Würste und Burger gibt es, wobei der Burger in einer Papierbox alla Restaurant „goldenes M“ ausgegeben wird. Sehr kreativ und elegant auf eine gewisse Art und Weise.

Fanartikel für Groß und Klein, für kalte und warme Tage, gibt es auch in Hülle und Fülle, wenn man das mal so sagen darf. Die Auswahl ist groß. Auch ich habe mich dazu hinreißen lassen ein schickes T-Shirt der Sentinels zu erwerben. Ich nehme ohnehin immer wieder etwas mit, wenn ich irgendwo bin. Legal natürlich.

Verglichen mit anderen Standorten, an denen ich schon gewesen bin, war es bis hier hin schon so, dass man durchaus die Frage stellen konnte: ist das noch unterklassig oder schon GFL?

Der Spielort ist auch sehr schick, wenngleich etwas abgelegen. Aber dafür gibt es einen Shuttle-Bus der von der Endstation der U-Bahn oder dem Bahnhof bis dort hochfährt. Die Tribüne ist teilweise überdacht und viele Menschen können dort Platz finden. An diesem Tag waren es ca. 750 Zuschauer und es gab noch reichlich freue Sitzgelegenheiten, auch unter dem Dach.

Zwar ist auf der gegenüberliegenden Seite keine Tribüne, aber wenn sich die Mannschaft weiter so gut zeigt und demnächst noch weiter nach oben aufsteigt, dann soll es dort auch noch eine weitere Tribüne geben. Dann wird dieser Spielort richtig genial sein für American Football.

Was mich aber sehr heimisch fühlen ließ war die Musik. Ob von den Bands, eine vor dem Spiel und eine in der Pause, oder aber vom DJ. Mit überwiegend Rock und Metal bin ich dann doch schnell in eine Wohlfühlhaltung gekommen. So als wäre ich an diesem Ort absolut richtig.

Und wen man da so alles trifft. Ich nenne sie einfach nur noch „Die Stammis“ – bei der Universe sind sie sowieso immer, aber an anderen Spielorten findet man sich trotzdem immer wieder. Ob Offenbach, Darmstadt oder nun auch in Bad Homburg. Football verbindet – Football macht Freu(n)de. Aber man kann auch Footballspieler treffen. Also nicht auf dem Feld, das meine ich nicht, nein, denn auf der Tribüne war auch jemand aus Marburg zugegen. Hendrik Schwarz, seines Zeichens ein top Wide Receiver bei den Marburg Mercenaries. Wer weiß, vielleicht hat er sich seine zukünftigen Farben angesehen, sollte er mal wechseln und Bad Homburg höher spielen.

Natürlich und selbstverständlich, wie könnte es auch anders sein, gibt es hübsche junge Damen nicht nur als Schwestern in Kliniken, sondern auch an der Sideline vor der Tribüne. Die Cheerleader der Bad Homburg Sentinels sind auch zahlreich vorhanden und bieten vor, sowie während des Spiels, viele Tänze und schöne Choreographien an. Auch sie sind sehr harmonisch und synchron, was dem Ganzen eine schöne Optik verleiht. Worum ich sie aber nicht beneide ist die Tatsache, dass sie nach Punkten einige sportliche Übungen machen müssen. Liegestütze bis zu einem gewissen Spielstand und anschließend waren es ein paar Kniebeugen. Nun, fit für all das scheinen die jungen Damen zu sein. Auf wessen Idee ist das eigentlich zurückzuführen?

Jedenfalls standen sie beim Einlauf der Sentinels, die einen übergroßen schicken Helm dafür haben (Respekt meine Herren), Spalier und machten mit den Spielern zusammen dieses runde Bild, was ich bis dahin schon hatte, nahezu perfekt.

In Bad Homburg wird Football zelebriert und das auf eine Art und Weise, bei der sich so manch GFL / GFL2 Team etwas abgucken kann.

Ach so, gespielt wurde natürlich auch noch an diesem Tag. Das hätte ich nun beinahe völlig vergessen bei all der positiven Eindrücke.

Es war also das Duell zweier Aufsteiger, bei der von Beginn an eine starke heimische Defensive gegen eine schwer in die Gänge kommende Offensive der Gäste zu sehen war. Die Kaiserslauterer hatten sehr häufig Schwierigkeiten den Ball durch die Reihen der Sentinels zu befördern. Auf der anderen Seite gelang dies häufig deutlich besser und so war es auch nicht sonderlich überraschend, dass die ersten Punkte durch die Hausherren erzielt werden konnten.

Ein wunderschöner langer Pass auf die rechte Seite, der fast freistehend gefangen und problemlos in die Endzone getragen werden konnte. Das sah richtig gut aus; hatte schon GFL Niveau.

Folgend bewegte sich das Spielgeschehen mal etwas vor und wieder zurück; es setzten gelbe Flaggen ein, die das Spiel etwas erschwerten, aber tatsächlich auch ihre Berechtigung hatten.

Dann waren es aber wieder die Sentinels, die den Vorwärtsgang einschlugen und mit einigen guten Pässen und Läufen gefährlich nahe an die Endzone kamen. Dabei zeigten aber auch die Gäste, dass sie eine gute Verteidigung hatten, denn so mancher Pass erreichte den Empfänger nicht; auch wenn es schon teils sehr knapp war.

Trotzdem erkämpften die Hausherren den nächsten Touchdown, der einer kleinen Kraftleistung gleichkam. Einmal durch die Verteidigung hindurch und schon kam der ballführende Spieler in die Endzone, in welcher er erst gestoppt werden konnte. Einen Tick zu spät aus Sicht der Lauterer.

Die Extrapunkte waren jeweils gut, so dass es mit dem 14:0 für die Wächter in die Halbzeitpause ging.

Im dritten Viertel war gut was los, denn zunächst konnten die Sentinels den Ball erobern, wovon sie nicht viel hatten, denn im Angriffsversuch folgte eine Interception der Gäste, die daraus sogar noch größeres Kapital mit den weiteren Angriffsversuchen schlagen sollten. Auch hier war es ein schöner Pass, der bis in die Endzone getragen werden konnte.

So verkürzten die Gäste auf 14:7, was aber die einzige Erfolgsmeldung an diesem Tag für die Gäste sein sollte.

Der direkte Gegenangriff endete kurz vor der Endzone der Lauterer. Es war kein Problem für den Ballträger in die Endzone zu spazieren, da die Vorblocker den Weg freimachten.

Ganz einfach und schnörkellos den alten Abstand wiederhergestellt.

Währenddessen wurde das Aufkommen von Flaggen wieder häufiger, was die Hausherren aber nicht daran hinderte, noch einmal zu punkten. Zwar wurde der Extrapunkt bei diesem Versuch geblockt, aber mit 27:7 konnten sie das Spiel für sich entscheiden.

Letztlich war es ein toller Tag in der Kurstadt und in gewisser Weise fühle ich mich rehabilitiert. Rehabilitiert mit dem Wissen, dass es in meiner Gegend so viel tollen und noch mehr tollen Football gibt, dass es wahrlich schwer ist, sich für einen der vielen sich überschneidenden Termine zu entscheiden.

Alles passte, nur das Ergebnis nicht – Football in Offenbach die Zweite

Ganz korrekt müsste ich sagen: „die Dritte“ – denn ich war an diesem Tag insgesamt zum dritten Mal bei einem Spiel der Rockets. Aber es war „die Zweite“ in dieser Saison unter diesen bestimmten Umständen.

Abgesehen von dem Wind, der mir beinahe die Kappe entrissen hätte, war das Wetter super. Weder zu warm noch zu kalt und überhaupt ein schöner Tag für ein Footballspiel. Nur die Sonne in Offenbach scheint mich nicht so sehr zu mögen. Erneut bin ich mit einem Sonnenbrand, diesmal in der Visage, aus dem Tag gegangen.

Es waren ungefähr 350 Menschen gekommen, um sich das Spiel anzusehen und auch um die leckeren Burger, den köstlichen Offenbacher Apfelwein und das hochgradig interessante Popcorn zu genießen. Aber auch den leckeren Kuchen und die Vielfalt, die es da gibt, darf man nicht unerwähnt lassen.

Mir ist schon bewusst, dass aufgrund des vergangenen Jahres, die Attraktivität des Footballs in Offenbach gelitten hat; jedoch wundert es mich, dass doch nur so wenige zu einem Ligaspiel kommen. Klar liegt mir etwas an dem Verein, sonst würde ich nicht das tun, was ich tue, jedoch weiß ich auch nicht so wirklich, was wir, was ich, noch tun können, damit mehr Menschen erreicht werden können.

Wünschen würde ich es insbesondere Thorsten Kruppka, denn er reißt sich für den Verein den Allerwertesten auf und darüber hinaus. Ebenfalls zu wünschen wären Ergebnisse, die den Verein attraktiver machen. Ein Geheimnis ist es nicht, dass Erfolg sexy macht. Von daher…

Mich hat übrigens sehr gefreut, dass eine gewisse junge Dame wieder da war. Sie wird schon wissen, dass sie gemeint ist. Eine junge Dame, die aufgrund ihrer gesünderen natürlichen Hautfarbe deutlich weniger Probleme mit der Sonnenbestrahlung hat, als ich. #gladtohaveyouback

Eine schöne Aktion während des Spiels war auf der Tribüne die „Kiss Cam“. Also die Kamera hatte ich, keine Videokamera, aber Bilder von den Personen, die „nominiert“ wurden, konnte ich schon machen. Und wie wurde nominiert? Nun, der liebe Herr Stadionsprecher hat sich mit einem Schild in Herzform hinter die Auserwählten gestellt und das Schild hochgehalten. Die Reaktionen waren durchaus interessant und selbst die Personen neben den Erwählten hatten ihre pure Freude daran. Eine wirklich lustige Aktion, die den meisten (bis auf wenige Ausnahmen) sichtlich Spaß gemacht hat.

Die Überleitung zu den Cheerleadern ist damit auch sehr einfach, denn die schönen Anblicke der sich Küssenden zu den strahlend hübschen Tänzerinnen, ist doch ganz einfach. Der Wind hat den Damen gutgetan; also meistens. Wenn nicht gerade die Haare beim Tanzen im Gesicht störten, dann strahlten und lächelten sie mit der Sonne um die Wette. Eines haben sie bei ihrer Performance der Sonne gegenüber voraus: sie können sich grazil bewegen. Und das haben sie wundervoll gemacht. Außerdem machen sie genau das, was „cheerleaden“ auch ist: sie geben den Takt vor und das durchaus sehr laut. Respekt auch hierfür, denn ich stelle mir das nicht gerade einfach vor, wenn man da so gut wie alleine in voller Lautstärke anfeuert und kaum bis keine Reaktionen vom Publikum kommen.

Dem Publikum möchte ich aber zu Gute halten, dass viele zumindest geklatscht haben und einige auch in die Anfeuerungen der Cheerleader mit eingestimmt haben. Aber hey, schon allein deswegen, also wegen dem Tanzen, der Schönheit und dem Anfeuern der jungen Damen, sollten doch mindestens nochmal 350 Zuschauer dazu kommen!

Nun gut, sie hätten in diesem Spiel eine Offenbacher Mannschaft gesehen, die aus erfahreneren Spielern und Anfängern besteht. In der sich aber jeder, so hat es zumindest den Anschein, allergrößte Mühen gibt.

Manchmal möchte ich dem ein oder anderen Receiver zurufen, dass er doch bitte die „Merkel-Raute“ benützen möge, um den Ball sicher zu fangen, aber dafür bin ich nicht zuständig.

In letzter Zeit entwickle ich übrigens eine gewisse Affinität dazu, Strafen zu sehen oder zu erahnen, weswegen Flaggen geflogen kamen. Vielleicht werde ich mal Schiedsrichter; irgendwann, wenn mein Bauch viel runder ist.

Jedenfalls haben sich die Mannen in Rot angestrengt und hatten beim ersten Touchdown von Kassel einfach Pech. Der Field Goal Versuch wurde geblockt, der Ball aber von einem Titan aufgenommen, der damit fast ungehindert in die Endzone laufen konnte. Wer rechnet denn bitte mit sowas?!

Beim zweiten Gäste Touchdown sah es schon anders aus, da hat die Verteidigung nämlich etwas geschlafen und war nicht nahe genug am Gegenspieler, der den Ball problemlos fangen und anschließend ausweichen, sowie zum Schluss den Ball in die Endzone tragen konnte.

Dennoch kamen sie in der zweiten Halbzeit zurück und verkürzten durch einen tollen Pass, dem ein toller Catch mit Touchdown folgte, auf 6:13.

Schade war später nur, dass der Ball zu fahrlässig hergegeben wurde und man damit den Gegner dazu einlud auf freier Strecke weitere Punkte machen zu können, ehe sich der Rockets Quarterback ein Herz nahm und selbst für den zweiten Touchdown sorgten konnte. Zwar stand es damit 12:20, aber es kam leider zu spät. Die Niederlage war schon besiegelt.

Ich hoffe doch sehr, dass die Mannschaft die nächsten Spiele erfolgreicher und mit Siegen gestalten kann. Es wäre sehr wichtig und ebenso wichtig wäre es, noch mehr Unterstützung von den Rängen zu bekommen!

P.S.: die Burger sind absolut lecker und jede Empfehlung wert. Wenn schon nicht wegen dem Spiel, dann wegen dem Essen und die entspannte Verdauung kann man sich bei einem Football Spiel der Rockets gönnen. Ich zähl auf euch „Stammis“ 😉

 

Svoboda 1945: Die Entwickler von Attentat 1942 kündigen neues Spiel an

Prag, 05. Juni 2019Charles Games, das Team hinter dem vielfach preisgekrönten Spiel Attentat 1942, das sich mit der Besetzung der Tschechoslowakei durch die Nazis beschäftigt, verrät erste Details über ihr neues Spiel Svoboda 1945.

Attentat 1942 wurde im Oktober 2017 veröffentlicht und bekam diverse prestigeträchtige Preise verliehen, einschließlich dem „Most AMAZING Game“-Award auf dem A MAZE Festival 2018, „Czech Game of the Year 2017“ und eine Nominierung für den „IGF Award for Excellence in Narrative 2018“. Für mehr als ein Jahr war Attentat 1942 aufgrund der im Spiel enthaltenen nationalsozialistischen Symbole in Deutschland nicht verfügbar. Erst seit der im letzten Jahr vorgenommenen, diesbezüglichen Änderungen in der USK-Freigabepolitik ist das Spiel nun auch in Deutschland spielbar.

Wie Attentat 1942 handelt es sich auch bei Svoboda 1945 um ein historisch akkurat recherchiertes Spiel, dessen Story von Historikern geschrieben wurde. „Svoboda 1945 versetzt den Spieler in die Geschichte um ein kleines Dorf im tschechisch-deutschen Grenzgebiet. Seine problematische Vergangenheit hat tiefe Wunden hinterlassen, die auch die Familie des Protagonisten betreffen. Als Spieler gilt es, die dunkle Vergangenheit der Familie zu erforschen und sich um Versöhnung zu bemühen“, so Vit Šisler, Lead Designer des Spiels.

Während Attentat 1942 während der Besetzung der Tschechoslowakei in der Nazizeit spielt, beschäftigt sich Svoboda 1945 („svoboda“ ist das tschechische Wort für „Freiheit“) mit den gewalttätigen Ereignissen, die sich im Nachgang des Rückzugs der Deutschen Besatzer am Ende des Zweiten Weltkrieges zutrugen. Beispielsweise die Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei, dem Aufstieg der Kommunisten an die Macht und der damit durchgeführten Zwangsenteignung und Kollektivierung von Ackerland.

„Die Nachkriegszeit brachte nicht nur Freude über die Befreiung, sondern auch die schmerzhafte Zählung der Opfer, Ausbrüche von nur schwer zu rechtfertigender Gewalt und die Suche nach einer neuen Gesellschaftsorganisation, die bereits vom einsetzenden Kalten Krieg beeinflusst war“, erklärt Jaroslav Cuhra vom Institut für Gegenwartsgeschichte der Tschechischen Akademie der Wissenschaften.

Svoboda 1945 wird mit Hilfe von selbst designten Unity-Tools entwickelt und verfügt über eine Kombination aus interaktiven Comic-Elementen, Video-Interviews, Original Filmmaterial sowie spannenden Minigames. „Die Zugänglichkeit des Spiels ist ein wichtiger Faktor, in den wir viel Arbeit stecken. Im Gegensatz zu anderen Spielen stellt Svoboda 1945 nicht die Reflexe des Spielers auf die Probe, sondern seine Fähigkeit zur Empathie“, sagt Ondřej Paška, Programmierer des Spiels.