White Wings Hanau: Sieg gegen FC Schalke 04 Basketball reicht nicht aus, um den Abstieg zu verhindern

Es war ein bitterer Abend in der Main-Kinzig-Halle in Hanau. Trotz einer kämpferischen und willensstarken Leistung der White Wings, gelang es ihnen dabei nicht, die nötigen 7 Punkte Differenz zu erspielen, um den direkten Vergleich gegen den FC Schalke 04 Basketball für sich zu entscheiden. Dieser wäre zwingend nötig gewesen, um das Wunder des Klassenerhalts noch schaffen zu können.

Leider reichten am Ende die 4 Punkte Differenz nicht aus und so müssen die White Wings den Abstieg aus der Pro A in die Pro B hinnehmen.

Einige Bilder zum Spiel gibt es hier

Dabei sah es zu Beginn des Spiels richtig gut aus: die WHite Wings erspielten sich eine Führung, die bis zur Halbzeit 10 Punkte betrug. Dabei zeigten sich die Spieler sehr kämpferisch und jeder Zentimeter des Feldes war umkämpft. Die Gäste aus Gelsenkirchen hatten damit ihre Schwierigkeiten und kamen erst nach der Pause so richtig ins Spiel.

Die Gäste waren es auch, die das dritte Viertel bestimmten und den Rückstand egalisieren konnten. Man merkte ihnen an, dass sie keineswegs daran dachten, eine hohe Niederlage einstecken zu wollen. Sie blieben dran und machten es den Hanauern, die im letzten Drittel wieder aufdrehen konnten, immer wieder schwer, die nötige Punktedifferenz zu erzielen.

Am Ende reichte den Gästen die knappe Niederlage zum Klassenerhalt, während die Hanauer, trotz einer sehr guten Leistung und einem Sieg, den Gang in die Pro B antreten müssen.

Doch es lag nicht nur allein an diesem einen Spiel, denn der rote Faden zog sich durch die ganze Saison. Letztlich ist der Abstieg eine Folge von vielen Faktoren, die sich insbesondere in engen Begegnungen stets wiederholten.

Aber auch das Außenrum war mitentscheidend dafür, dass es insgesamt nicht lief. Zu spät konnte die Geschäftsführung samt Vorstand die Fehler vom Saisonbeginn begradigen, doch war es da wohl schon zu spät, das Ruder ausreichend rumzureißen. Nun heißt es für die Hanauer schnell die Kurve zu bekommen und neu sortiert in der Pro B anzugreifen, um in der kommenden Spielzeit den Aufstieg ins Visier zu nehmen.

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Dominante Leverkusener siegen auch am letzten Vorrundenspieltag gegen Erfurt mit 103:75

Es war eigentlich nicht geplant, dass ich nochmal in meiner Geburtsstadt zu den Giants kommen würde, aber es ergab sich und so konnte ich ein zweites Mal in der tollen Halle „meine“ Leverkusener anschauen.

Zwar hatte das Spiel für Leverkusen keinen besonderen Stellenwert mehr, da der erste Platz in der ProB Süd schon seit Wochen gesichert war, dennoch zeigten sich die Spieler siegeshungrig und keineswegs satt oder träge.

Zu den Bildern des Spiels

Doch bevor das Spiel begann, zeigten die vielen jungen Tänzerinnen der Giants Dancers und der Gruppe Heavenly Force, die übrigens auch bereits in Köln bei der rannfl Superbowl Party tolle Darbietungen brachten, eine schöne tänzerische Choreographie.

Einige Bilder der Cheerleader gibt es hier

Fast tänzerisch könnte man auch die Leistung und die Spielweise der Giants beschreiben. Zwar waren die ersten Minuten noch relativ ausgeglichen, aber dann zeigten die Leverkusener ihre Stärke und verhinderten Punkte des Gegners und machten dafür die Körbe für sich. So konnten sie, relativ entspannt und ohne zu großen Aufwand, mit 33:20 aus dem ersten Viertel herausgehen.

Den Spielern war von der Körpersprache absolut anzusehen, dass sie dieses Spiel nicht einfach abgeben und ihre großartige Siegesserie fortsetzen wollten. Gewiss auch für ein gutes Gefühl im ersten PlayOff Spiel, das am 02.03.2019 um 20 Uhr in der Ostermann-Arena stattfinden wird.

Im zweiten Viertel ließen die Hausherren den Gästen aus Erfurt etwas mehr Freiräume. Diese konnten sie aber nur insoweit nutzen, wie sie ihnen von den Giants gelassen wurden. Hier und da kamen sie mal ein bisschen näher heran, aber sobald dies geschah, zogen die Giants das Tempo wieder ein wenig an und zogen mit den Punkten wieder davon. Mit 52:39 ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Das Spiel in der zweiten Halbzeit sah nicht viel anders aus. Immer wieder zeigten die Leverkusener ihre Qualitäten und sorgten dafür, dass die Gäste auf Abstand blieben. Man ließ nicht mehr zu als nötig und sorgte mit guten Rebounds und einer starken Defensive dafür, dass der Gast aus Erfurt nicht mehr machen konnte und durfte, als ihnen erlaubt wurde.

Am Ende schien es wie ein entspannter und verdienter Sieg mit 103:75 zum Ausklang der Hauptrunde, der Freude auf die kommenden Aufgaben in den PlayOffs macht.

In der ersten Runde gilt es die EN Baskets aus Schwelm zu besiegen. Ob sie mithalten können oder nicht, kann ich nicht sagen, denn die Mannschaftsstärken aus der ProB im Norden sind mir gänzlich unbekannt. Da sich die Giants in der Vorrunde so gut behaupten konnten, hätten sie jedoch stets das Heimrecht, was gewiss einige Vorteile mit sich bringt.

Auch wenn ich nicht vor Ort sein kann; jedenfalls ist es bisher nicht geplant – werde ich die Spiele, so gut es geht, verfolgen und „meinen“ Leverkusenern alle Daumen drücken, die ich habe.

Gut gespielt, aber zu viel liegen lassen und verloren. White Wings Hanau vs. Team Ehingen Urspring 71:88

Ach was war und ist das ärgerlich. Während es Auswärts in den letzten Wochen gut läuft, klappt es zu Hause noch nicht so richtig.

Aber in diesem Spiel haben die Hanauer dem Gegner aus Ehingen lange Paroli bieten können und es sah auch nach einem Spiel beider Mannschaften auf Augenhöhe aus. Schade nur, dass die Schiedsrichter dem Spiel nicht gerecht werden konnten.

Zwar lag es gewiss nicht an den Schiedsrichtern, wenn man sich die Quote bei den 2-Punkt und 3-Punkt Würfen ansieht, aber sie hatten aus meiner Empfindung heraus nicht das nötige Feingefühl, um dieses Spiel sportlich fair gestalten zu können. Insbesondere ein Schiedsrichter stach besonders heraus, weil er nicht zum ersten Mal in Hanau mit zweierlei Maß bemessen hat. Ich hoffe, dass das Trio am kommenden Spieltag ein besseres ist, denn gegen Baunach geht es nicht nur um einen Sieg für beide Mannschaften, sondern um wesentlich mehr. Es wäre schade, wenn sich gerade in so einem Spiel, die Unparteiischen zum Zünglein an der Waage herauskristallisieren würden.

Doch zurück zum Spiel gegen Ehingen.

Noch bevor es losging musste ich mir einfach eine Tasse beim Fanartikelstand kaufen. Damit wächst mein Bestand an Fanartikeln der White Wings. Ich bin zum Fan geworden, das muss ich einfach mal so konstatieren. Wie konnte das nur passieren? Nun, es ist eine freundliche und sympathische Umgebung, ein Stadionsprecher, der für mich als „The Voice of Hanau“ gilt und die Art und Weise, wie man aufgenommen wurde. Sportlich läuft es nicht nach Wunsch, aber sollte das einem Fan wirklich wichtig sein? Ich denke nicht; man muss auch in schweren Zeiten und gerade dann zu seinen Auserwählten stehen. Dann werden Siege nämlich noch schöner, wenn sie denn kommen.

Und gegen Ehingen waren die Hanauer lange auf Augenhöhe, führten auch nach dem ersten Viertel. Doch im Verlauf des Spiels zeigten sich die Gäste konstanter bei ihren Würfen, während sich die Hausherren häufig mit ungenauen Würfen begnügen mussten.

Nicht einmal die Hälfte aller 2-Punkt Würfe und gar weniger als ein Drittel aller 3-Punkt Würfe fanden ihr Ziel. Es fehlte das Zielwasser im Vergleich zu den Gästen aus Ehingen, die zwar seltener warfen, aber dafür treffsicherer waren, was sich auch am Endergebnis wiederspiegeln sollte.

Rein von der Leistung ist das 71:88 etwas zu hoch, aber letztlich im Nachhinein auch nicht weiter von Bedeutung. Eine viel größere Bedeutung hat das Spiel am kommenden Samstag gegen Baunach, das um 19 Uhr in der Hanauer Main-Kinzig-Halle starten wird.

Neuer Namenssponsor, neue Managementstrukturen, neue Spieler – White Wings-Basketballer: Neustart und Rückbesinnung auf alte Tugenden

Hanau, 08.02.2019:
Es ist geschafft, mit einem neuen Namenssponsor, der A. Ebbecke Verfahrenstechnik AG,
Bruchköbel, neuen Managementstrukturen und neuen Spielern gehen die Hanau White
Wings einen Neustart an, der zugleich eine Rückbesinnung auf alte, erfolgreiche Tugenden
sein wird. Und nicht nur das Gesicht des Managements hat sich in wenigen Wochen
grundlegend verändert, auch die wirtschaftliche Ausstattung konnte in entscheidender
Weise verbessert werden. Erste überraschende Siege des Teams und ein Silberstreif am
Abstiegshimmel sind Folge dieser Neuerungen.

Was sich im Mai 2018 abzuzeichnen begann, war Ende November 2018 Gewissheit: Die White
Wings-Basketballer, als einziges Profi-Sportteam in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis, und deren
White Wings Basketball GmbH standen am Scheideweg, sportlich, wirtschaftlich und bezogen auf
Managementstrukturen. Scheinbar hoffnungslos kämpften Simon Cote und seine
Rumpfmannschaft als Tabellenletzter der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen den
Abstieg, weil anvisierte aber ausgebliebene Werbeeinnahmen vor Saisonbeginn die von ihm
geplante Mannschaftszusammenstellung verhinderten. Langjährig führende Repräsentanten der
White Wings, deren Aufsichtsrat und der Sportdirektor des Teams hatten sich wegen interner
konzeptioneller Meinungsverschiedenheiten mit dem damaligen Management zurückgezogen.
Ebenso stand, wie nach langjähriger erfolgreicher Zusammenarbeit vorgesehen, überdies der

langjährige Namenssponsor Hebeisen Küchen vor dem Rückzug in die zweite Reihe der Werbe-
Partner.

Noch im Dezember 2018 musste daher insbesondere auch ein wirtschaftlicher Neustart her, um
Hanau und der Region den professionellen Spitzensport der Basketballer, der weit in den

Breitensport der Region strahlt, zu erhalten. Aktion „Weiße Ritter“ nannten alte und neue White-
Wings-Begeisterte intern diesen gemeinsamen Kraftakt, innerhalb weniger Wochen benötigte

wirtschaftliche Mittel aufzubringen und neue, den gewachsenen Anforderungen des Profisports
entsprechende Managementstrukturen zu schaffen. Auf diese Weise sollte auch nicht zuletzt die
Mannschaft verstärkt werden, dass sie in der Lage sein würde, gegen den drohenden Abstieg zu
kämpfen.

So sollten die White Wings, bezogen auf Budget und sachlicher Ausstattung stets „Underdogs“
der dritten und der zweiten Liga des deutschen Basketballs, in die Erfolgsspur zurückgeführt
werden.

Entscheidende Schritte sind getan. Die Absicherung der wirtschaftlichen Zukunft der Ebbecke
White Wings ist geschafft, weil der Bruchköbler Unternehmer Axel Ebbecke und dessen A.
Ebbecke Verfahrenstechnik AG sich über Nacht begeistern ließen, den verwaisten Platz des
Namensponsoren der Basketballer einzunehmen und sie zugleich zum Aushängeschild einer
hochwertigen Sportlernahrung zu machen, welche die Ebbecke Unternehmensgruppe in Kürze
auf den Markt bringen wird.

„Ich habe mich kurzfristig entschlossen, mich mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,
meinem Führungsteam und meiner Unternehmensgruppe hinter die White Wings zu stellen, weil
ich sie für ein Vorzeigeprojekt in der Region Hanau halte, welches positiv weit über deren Grenzen
hinausstrahlt. Die White Wings stehen dafür, mit Begeisterung aus wenig viel zu machen. Als
mich der ehemalige und nun neue Aufsichtsratsvorsitzende der White Wings fragte, ob ich mich
als einer der „Weißen Ritter“ ins Zentrum der neuen White Wings stellen wolle, habe ich spontan
ja gesagt. Dass die Unterstützung meiner Unternehmensgruppe und vieler anderer alter und
neuer Förderer des Spitzensports in Hanau und die gleichzeitige Restrukturierung des
Managements erste Früchte trägt, kann man an den jüngsten, sensationellen Erfolgen des um
zwei Spitzenspieler erweiterten Teams von Simon Cote auswärts gegen Hagen und jetzt gegen
Trier ablesen. Die alte White Wings-DNA, mit geringen Mitteln den Großen zu trotzen, ist zurück.

Gleich ob wir nach der späten Verstärkung der Mannschaft den Klassenerhalt noch schaffen oder
nicht, die White Wings, welche nunmehr den Namen unserer Unternehmensgruppe tragen,
nachdem ich den Staffelstab von Andi Hebeisen übernommen habe, werden eine gute Zukunft
haben. Jetzt geht es darum, weitere Unternehmen und nicht zuletzt die Verantwortlichen in der
Politik der Stadt Hanau und der Region ergänzend zu begeistern, um zum Beispiel Breitensport oder Beiträge in der Behindertenarbeit durch die dauerhafte Installation eines Basketball-
Spitzenteams in Hanau als Zugpferd zu unterstützen,“ so Axel Ebbecke während der

Pressekonferenz der Ebbecke White Wings am 08. Februar 2019 in einer der Produktionsstätten
der Ebbecke-Gruppe auf dem „Gelben Berg“ in Schöneck.

Dort wurde auch von neuen und alten Verantwortlichen, unterstützt durch Simon Cote und das
gesamte anwesende Team der Ebbecke White Wings, die neue und in der Entwicklung
befindliche Managementstruktur der White Wings Basketball GmbH vorgestellt. Mit dem
Innendienstleiter der Ebbecke Gruppe, Assessor jur. Markus Stützer, wurde der erste neue
Geschäftsführer der White Wings Basketball GmbH am 28.01.2019 bestellt. Angedacht ist, dass
ein zweiter Geschäftsführer folgt, um kontinuierliche Handlungsfähigkeit bei stetiger Wahrung des
Vier-Augen-Prinzips sicherzustellen. Derzeit wird die Restrukturierung der Verwaltung um die alte
und neue Büroleiterin Werbekauffrau Karolina Wozniak und dem Sportkaufmann Patrick Sagorski
vom basketball-erfahrenen Inhouse Council Helmut Wolf gesteuert.

Helmut Wolf ist ein langjährigen Wegbegleiter der Hanauer Basketballer, der nach seinem
Rückzug im Sommer des vergangenen Jahres in anderer Funktion, nach der Entscheidung, eine
Neustrukturierung anzustreben, wieder als professioneller Mitarbeiter gewonnen werden konnte.
Mit im Boot ist der Ex-Basketballer und Bankkaufmann Sebastian Lübeck als Leiter
Finanzen/Sponsorenkontakte/Lizensierung. Mit Diplom-Betriebswirt Sebastian Köhnert, dem
langjährigen Spieler und Aushängeschild des Teams, kehrt in der Rolle des auch für die
Spieltagsorganisation zuständigen technischen Leiters ein alter Bekannter in seine sportliche
Heimat zurück.

Der bisherige Wirtschaftsrat der White Wings Basketball GmbH, welcher als
Bindeglied zu Werbepartnern und als Steuerungsinstrument für die Schaffung einer dringend
benötigten Multifunktionshalle in Hanau gedacht war, wurde bereits Ende des vergangenen
Jahres aufgelöst. Stattdessen wurde der seit dem vergangenen Jahr durch Rücktritte verwaiste
Aufsichtsrat durch Neuwahlen am 28.01.2019 wiederbelebt, der nun erneut als Beratungsorgan
der Geschäftsleitung zur Seite steht. Zu Aufsichtsräten wurden Volker Heutzeroth,
Geschäftsführer der Emma-Klinik in Seligenstadt, Uwe Schäfer, Geschäftsführer der größten in
Hanau angesiedelten Allianz-Agentur und als Vorsitzender erneut Harald Nickel gewählt, der
ebenfalls aufgrund der seit November 2018 gestarteten und von ihm unterstützten
Neustrukturierung der Gesellschaft in seine alte Funktion zurückkehrte.

Die jüngsten Umstrukturierungsmaßnahmen erfolgen unter maßgeblicher Mitwirkung der GSB-
Steuerberatungsgesellschaft mbH Gießen und deren Geschäftsführer, Christian Pausch,

ebenfalls ein ehemaliger Hanauer Basketballer, der auch Gesellschafter der White Wings
Basketball GmbH ist. Simon Cote zu den neuesten Entwicklungen und der turbulenten Saison:
„Wir sind sehr glücklich darüber, dass die White Wings Basketball GmbH und deren Management
konsolidiert wurde und wir nun Gelegenheit hatten, diejenigen Spieler im Januar zu verpflichten,
die eigentlich bereits vor dem Saisonstart hätten kommen sollen. Ob dies noch rechtzeitig war
oder zu spät kam und wir im nächsten Jahr von der dritten Liga aus um den Wiederaufstieg
kämpfen oder in der zweiten Liga neu angreifen werden, weiß ich nicht. Sicher ist aber, dass das
Team gestärkt und mit aller Kraft um den Klassenerhalt kämpfen wird. Wir erwarten euch alle in
der Halle. Hanau ist eine tolle Stadt und bei den Ebbecke White Wings gibt es in der Region
beispiellosen Spitzensport, wie nirgends sonst, hautnah zu erleben. Wir bitten unsere Fans, wir
bitten neue Interessenten, alte und neue Partner uns zu helfen, diesen in seiner Struktur
einzigartigen Spitzensport in Hanau zu erhalten.“

Zu viele Fehler und kein Wurfglück – Die White Wings Hanau unterliegen den Uni Baskets Paderborn verdient mit 78:83

Auf dieses Spiel hatte ich mich nach der tollen Leistung in Hagen gefreut. Dort zeigten die White Wings, wie man kämpft und den Sieg eintüten kann. Mit den Uni Baskets Paderborn kam ein Gegner in die Main-Kinzig-Halle, der sich ebenfalls im unteren Drittel der Tabelle befindet. Ein Sieg gegen sie hätte die Hanauer näher an das rettende Ufer gebracht.

Meine Bilder vom Spiel gibt es hier

Und zunächst sah es zu Spielbeginn auch ganz gut aus. Die White Wings, mit dem Auswärtserfolg im Rücken, zogen mit gutem Spiel etwas davon. Zwischenzeitlich stand es 13:6, ehe sich die Gäste fingen und diszipliniert und mit guten Körben wieder zurück ins Spiel kamen. Aber sie kamen nicht nur zurück ins Spiel, sondern übernahmen auch kurz vor Ende des ersten Viertels die Führung, welche sie in die erste Pause mitnahmen. 17:18 stand es auf der Anzeigetafel.

Es war, wie gewohnt, eng. Doch was im zweiten Viertel passierte, war nur schwer zu verdauen. Während bei den Gästen beinahe alles gelang und gefühlt jeder 3er Versuch im Ziel landete, lief bei den Hausherren weder offensiv noch defensiv etwas. Die einfachsten Körbe wurden nicht gemacht, Rebounds nicht geholt und letztlich profitierten die Gäste aus Paderborn fast in jeder Situation davon. Auch auf der Anzeigetafel zogen sie davon und stellten bis zur Halbzeit auf 32:45.

Während dieser Phase, in welcher sich die Gäste beinahe in einen Rausch spielten, war es recht still in der Halle. Die mitgereisten Gästefans aus Paderborn waren teilweise sogar lauter als die heimischen Fans, welche ob der Leistung ihrer Mannschaft deprimiert schienen. Mir ging es ähnlich.

Auch der Beginn des dritten Viertels brachte zunächst keine neuen Erkenntnisse. Der Gast spielte munter weiter und punktete nach Belieben. So kam es, dass nach ca. der Hälfte des dritten Viertels ein Punktestand von 39:58 vorlag. Ich befürchtete ein ganz schlimmes Endergebnis an diesem Abend.

Dass es zwischendurch auch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen gab, möchte ich nicht unter den Tisch fallen lassen, aber entscheidend für den Zwischenstand und den Ausgang des Spiels waren diese nicht.

Immerhin zeigten die White Wings Moral und kämpften. Es war eine eigens kreierte Mammutaufgabe, der sie sich stellen mussten, aber sie kamen Stück für Stück an die Paderborner heran. Mit einem Zwischenstand von 57:65 ging es in das letzte Viertel, in welchem die Hanauer sogar bis auf einen einzigen Punkt herankamen. Die Halle bebte förmlich unter dem Jubel der Fans.

Ein Timeout und ein paar Wechsel der Gäste bewirkte wieder etwas Ruhe. Doch zunächst gab es die Möglichkeit die Führung zu erobern, welche aber ungenutzt blieb. Die Offensivbemühungen waren nicht konsequent genug und gaben dem Gast die Möglichkeit wieder das Spiel zu machen, was sie auch taten. Schnell wurde wieder gepunktet, während die White Wings ihre Chancen ausließen. So war es am Ende auch nicht mehr überraschend, dass die Gäste den Sieg mitnehmen konnten.

Verloren wurde das Spiel jedoch nicht am Ende, sondern in der Zeit ab Mitte des ersten Viertels bis zur Mitte des dritten Viertels, in denen kaum etwas zusammenlief und der Gegner praktisch zum Punktemachen eingeladen wurde.

Hinzu kommt an diesem Spieltag, dass nicht nur Paderborn den Sieg für sich verbuchen konnte, sondern auch Tübingen einen Heimsieg gegen Ehingen feiern konnte. Eine weitere Mannschaft, die nun noch einen Sieg weiter weggezogen ist.

Gut hingegen für Hanau waren die Niederlagen von Schalke 04 Basketball und auch Baunach, die unglücklich in der zweiten Verlängerung mit 112:115 verloren haben.

Nichts desto trotz bleiben noch 10 Spiele, um das Unheil abzuwenden.

Dabei sollte, meines Erachtens nach, jedes Spiel wie ein Endspiel gespielt werden, in dem jeder Spieler mehr als 100% gibt und über sich hinauszuwachsen versucht. Wichtig wird es auch sein als Mannschaft aufzutreten und nicht mit den Mitspielern zu hadern, wenn etwas misslingt. Für und miteinander kämpfen, dann funktionieren auch die Spielzüge und es können Siege, wie in Hagen gefeiert werden.

Das Restprogramm der White Wings:

03.02.2019 um 17:00 Uhr: Trier vs. Hanau
09.02.2019 um 19:00 Uhr: Hanau vs. Ehingen
16.02.2019 um 19:00 Uhr: Hanau vs. Baunach
24.02.2019 um 17:00 Uhr: Nürnberg vs. Hanau
01.03.2019 um 20:00 Uhr: Hanau vs. Tübingen
03.03.2019 um 16:00 Uhr: Rostock vs. Hanau
09.03.2019 um 19:00 Uhr: Hanau vs. Kirchheim
16.03.2019 um 19:30 Uhr: Hamburg vs. Hanau
23.03.2019 um 19:00 Uhr: Hanau vs. FC Schalke 04 Basketball
30.03.2019 um 19:30 Uhr: Chemnitz vs. Hanau

Partner mit Baukompetenz und Begeisterung: Schick Industriebau unterstützt die EBBECKE WHITE WINGS Hanau

Seit 2015 besteht die Firma Schick Industriebau mit Sitz in Hanau als Unternehmen der Schick Group. Diese ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in ihrer Branche im gesamten Rhein-Main-Gebiet mit realisierten Projekten wie dem Dom Römer Areal in Frankfurt oder aktuell dem Neubau des Pier H am Terminal 3 für die Fraport. Gleichzeitig ist Geschäftsführer Anton Schick aber auch ein begeisterter Sportsmann und mit der Stadt Hanau durch verschiedene Förderungen eng verbunden. Da lag ein Engagement für einen Sportclub in der Brüder-Grimm-Stadt nahe. Fündig wurde er bei den Basketballprofis der WHITE WINGS Hanau, die er seit Gründung der Schick Industriebau vor Ort unterstützt.

Die Kooperation ist eine aktive und intensive und so ist Schick Industriebau mittlerweile nicht nur Hanaus größtes Bauunternehmen mit mehr als 80 Beschäftigten, sondern auch Premium Sponsor und verhalf so dem Team zum Erfolg der Playoff Teilnahme in der Saison 2018 / 2019. Auch abseits des Sponsorings ist Schick Industriebau für die EBBECKE WHTIE WINGS Hanau ein großer Partner, der dem Club jederzeit mit Know-How zur Seite steht. So berät das Industriebau-Unternehmen beispielsweise, wenn die White Wings Umbauten an der in die Jahre gekommenen Spielhalle vornehmen müssen, um beispielweise Ligaregularien zu erfüllen. So auch in dieser Saison: Als eine neue Korbanlage angeschafft werden musste, leistete Schick Industriebau aktive Schützenhilfe, um die Machbarkeit einer Standkorbanlage bis ins Details zu prüfen und gemeinsam umzusetzen. Das ist erwartungsgemäß0 hervorragend geglückt. „Anton Schick ist unverzichtbare Größe bei den EBBECKE White Wings und ohne solch starke Partner, wären viele Dinge kaum umsetzbar“, sagt Manager Kim Vasta. „Auch dank Schick Industriebau konnten wir in der laufenden Saison noch zwei US Amerikaner nachverpflichten, die uns in der aktuellen Situation massiv weiterhelfen. Es ist prima zu sehen, wie sehr Schick Industriebau und weitere Partner zu uns stehen,“ schließt Vasta zuversichtlich ab.

Die Bayer Giants Leverkusen geben sich im Spiel gegen die Dragons Rhöndorf keine Blöße und gewinnen mit 88:77

Wenn man schon einmal in der Nähe ist, dann darf ein Besuch in der eigenen Geburtsstadt einfach nicht fehlen. Und da bot sich das Basketballspiel der Pro B (2. Basketball Bundesliga) absolut an.

Meine Bilder zum Spiel gibt es hier

Genau gegenüber der BayArena befindet sich die Ostermann Arena, in der bis zu 3.500 Zuschauer Platz finden können. Zum Spiel kamen 1.148 Zuschauer, von denen gut und gerne um die 50 aus Rhöndorf waren und sich schon vor Beginn des Spiels lautstark bemerkbar machten.

Noch vor Beginn des Spiels wollte ich mir unbedingt noch ein kleines Andenken mitnehmen, schließlich habe ich den gewissen Bezug zu Leverkusen und per se eine Sympathie für Sportmannschaften aus Leverkusen. Gesagt und auch getan – es wurde ein T-Shirt.

Versorgt mit einem schicken neuen Kleidungsstück, das dem Wetter nicht entspricht, konnte ich noch sehen, dass man beim Basketball in Leverkusen mit den verschiedensten Leckereien versorgt wird. Donuts, Muffins, Kuchen und auch warmes Essen waren vorhanden. Wenn man da nicht fündig wird, weiß ich auch nicht.

Wenige Minuten später wurden zunächst die Gäste vorgestellt ehe im Anschluss die Heimmannschaft aufs Parkett kam.

Das Spiel konnte beginnen. Die Gäste starteten besser und gingen sogar mit zwei verwandelten Körben für je drei Punkte mit 0:6 in Führung. Das hatte ich zunächst anders erwartet, aber die Leverkusener zeigten sich unbeeindruckt und erspielten sich viele eigene Chancen und auch Rebounds, was letztendlich dazu führte, dass sie in Führung gingen und die Führung auch bis zum Ende des ersten Viertels halten konnten. 19:17 hieß es nach den ersten 10 Minuten.

Auch das zweite Viertel war von beiden Mannschaften gut geführt, so dass es weiterhin eng blieb bei den Punkten. Die Gäste aus Rhöndorf konnten dieses Viertel sogar mit 19:20 für sich entscheiden und hatten tatsächlich nur einen Punkt Rückstand zur Pause. Ich muss gestehen, dass ich das anders erwartet hatte, denn die heimischen Giants hatten bisher erst eine Niederlage, während die Drachen versuchen vom Vorletzten Tabellenplatz zu entkommen.

Die Tanzdamen – aka Cheerleader – hatten zwar während der Halbzeitpause keinen Auftritt, aber waren häufig in den Unterbrechungen auf dem Spielfeld um gut einstudierte Choreographien zu zeigen. Ich frage mich, wie häufig sie sich eigentlich während des gesamten Spiels umgezogen haben, denn sie waren alle paar Male in anderer Bekleidung zu sehen, ehe sie im Glitzeroutfit bis zum Ende durchhielten und weiter performten.

Weiter performen durften auch die Spieler im dritten Viertel des Spiels und in diesem zogen die Giants das Tempo richtig an und hatten insbesondere bei den 3-Punkt-Würfen eine hohe Quote. Der Gast aus Rhöndorf kam da nicht hinterher und musste das Viertel mit 34:19 an die Leverkusener abgeben.

Diese verwalteten im letzten Spielabschnitt fast nur noch und ließen sogar noch einige Punkte mehr für die Gäste zu. Es war aber zu keinem Zeitpunkt im letzten Viertel die Gefahr vorhanden, dass die Drachen noch einmal deutlicher herankommen könnten.

Nun sind „meine“ Leverkusener praktisch sicherer erster in der Pro B (Gruppe Süd) und können sich beinahe entspannt zurücklehnen, ehe sie Anfang März in die Playoffs gegen den Achtplatzierten der Gruppe Nord starten werden.

Auch in Leverkusen hat es mir sehr gefallen. Eine schöne Halle, gute Stimmung, freundliche Menschen. Nichts Anderes habe ich erwartet – es ist schließlich Leverkusen.

Mein Versprechen: ich komme wieder!