Hessenderby zwischen Marburg und Frankfurt in der GFL Süd zu deutlich von Schiedsrichtern beeinflusst

Es war ein toller Sonntag. Etwas windig, aber überwiegend schien die Sonne. Nur die Temperaturen sind noch nicht ganz auf Mai-Niveau. Aber perfekt für einen Football-Nachmittag.

Zu den Bildern: Marburg Mercenaries – Frankfurt Universe 14:20 – 12.05.2019

Ich habe mich gefreut wieder nach Marburg für ein schönes Spiel zu fahren. Obwohl dieses Hessenderby schon beinahe ein Interessenkonflikt darstellt. Als Frankfurter ist das Herz schon fast selbstverständlich lila, aber wir sind doch immer noch eine gesamte Footballfamilie, sodass mir die Marburger (und nicht nur die) auch sehr am Herzen liegen. Jedenfalls deutlich mehr als die Pferde auf Drogen, aus der Stadt mit dem Baufuchs.

Wie dem nun auch sei; es war angerichtet und sehr viel los auf dem Vorplatz schräg hinter der Tribüne, auf dem gegrillt, gegessen, geschwätzt und wieder viel gegrüßt wurde. Nicht so ausgedehnt wie zuletzt beim Auftakt in Frankfurt, aber schon recht häufig.

Die Wartezeit in der Sonne verkürzten die zahlreich vorhandenen Marburg Mascots Cheerleader, die von den ganz kleinen bis zu den Seniors alles vertreten hatten. Da zeigten schon die Kleinsten, was sie schon können. Sah super aus, da geht den Marburger Cheerleadern definitiv nicht der Nachwuchs aus. Schön zu sehen.

Ein paar Gespräche hier, ein bisschen Staunen dort und schon wurde es auch Zeit für die Mannschaften.

Ganz in Orange kamen die Frankfurter auf das Feld, begleitet von ein paar mitgereisten Cheerleadern und unter dem Applaus der zahlreich anwesenden Universe-Fans.

Die Heimmannschaft aus Marburg folgte und zelebrierte den ersten Einlauf auf den heimischen Platz ausgiebig. Da wusste ich gar nicht, dass der liebe Hendrik #82 eine der beiden Flaggen trägt. Sehr cool, welch eine Ehre er hat, die heiligen Fahnen Marburgs. (Okay, das mag nun etwas übertrieben sein)

Jedenfalls begann das Spiel für beide Seiten recht flott und mit Punkten. Kaum waren die ersten Drives auf beiden Seiten vorüber stand es schon 7:7. Na das ging ja gut los.

Weniger gut waren die Probleme, die ich mit meiner Kamera hatte, besser gesagt mit dem Objektiv, das nicht so wollte, wie ich. Aber ein Hoch auf Freunde und Helfer in der Not. Es ging dann ja doch.

Die Frankfurter machten aber mehr aus ihren Angriffsmöglichkeiten und punkteten konstanter. Nach einem Field Goal war es ein 2. Mal Sebastien Sagne #7, der einen super Pass von Cluley fangen und in die Endzone spazieren tragen konnte. Diesem schönen Touchdown folgte ein weiteres Field Goal, das den Zwischenstand auf 7:20 erhöhte.

Auf der anderen Seite hatten die Marburger nun deutlich größere Probleme mit der Verteidigung der Gäste. Diese stand nämlich wesentlich besser als zu Beginn des Spiels und ließ keine großen Sprünge zu.

Da sich aber beide Mannschaften von einer guten Seite zeigten, war das Spiel sehr ansehnlich und insgeheim hoffte ich doch, dass Marburgs Hendrik #82 vielleicht doch noch ein gutes Play machen können würde und nicht nur beim Punten glänzen darf.

So dachte ich, dass die zweite Halbzeit durchaus interessant werden könnte. Frankfurt stand zwar sicher, aber wurde bereits einmal überwunden und Marburg ist gegen Frankfurt immer motiviert.

Es sollte aber ganz anders werden. Leider.

Aus einem schönen und ansehnlichen Spiel wurde eines, das die Schiedsrichter maßgeblich beeinflussten. Und das, sowie das im folgenden Text, sage ich nicht, weil ich aus Frankfurt komme und ein lila Footballherz habe.

Wie bereits zuvor erwähnt, hege ich durchaus auch größere Sympathien für die Mercenaries. Also an den beiden Mannschaften liegt es nicht, wirklich nicht.

Worum geht es denn nun?

Also es geht um die vielen Flaggen, die nun in einer Häufigkeit geflogen kamen und grundsätzlich gegen Frankfurt waren.

Es ist an sich nichts gegen Flaggen einzuwenden, wenn sie eine Berechtigung haben. Aber auf eine Passbehinderung zu entscheiden, wenn noch nicht einmal eine Berührung vorlag, das ist schon höchst interessant.

Insbesondere dann, wenn auf der anderen Seite tatsächlich eine Passbehinderung stattfand, bei der auch der Frankfurter Spieler „umarmt“ wurde. Noch viel interessanter war dabei, dass der Schiedsrichter, der die Situation vor der Nase hatte, keinen Finger krumm machte, sondern ein anderer Referee, der auf der gleichen Seite stand, die Flagge warf. Faszinierend wurde es darüber hinaus noch, dass auf „kein Foul“ entschieden wurde.

Ich habe mich bei dieser Situation in das NFL Halbfinale zwischen den New Orleans Saints und den Los Angeles Rams versetzt gefühlt, als dort eine noch deutlichere Passbehinderung übersehen und somit nicht geahndet wurde.

Es geht mir bei dieser Kritik an den Unparteiischen nicht darum, dass mal ein Foul nicht gesehen oder gegeben wird, sondern um die Tatsache, dass grundsätzlich gegen Frankfurt entschieden wurde. Selbst ganz lapidare Dinge. Das darf im Sinne des Sports einfach nicht sein, denn unfair oder unsportlich haben sich meiner Auffassung nach die Mannen der Universe wirklich nicht verhalten.

Dementsprechend unschön war es, sich das Spiel anzusehen. Nun gut, Marburg wusste es dann irgendwann doch noch zu nutzen und konnte mit einem Touchdown auf 14:20 verkürzen.

Aber ein Footballspiel, das flüssig und sportlich fair ausgetragen wurde, war es einfach nicht mehr aufgrund der Eingriffe von außen.

Ich war am Ende froh, dass das Spiel zu Ende war, denn so etwas ist schwierig sich anzusehen, da es den sportlichen Wert durchaus zerstören kann.

Hoffen kann ich nur, dass sich so etwas nicht weiter wiederholt, auch wenn ich daran leider zweifeln muss. Wichtiger ist aber das Hoffen auf Marburg, dass sie so langsam das Ruder herumreißen und schnell den ersten Saisonsieg einfahren.

Am liebsten mit großartigen Catches von Hendrik #82!

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Rockets starten in die Oberliga Saison 2019

Endlich ist es wieder soweit. Die American Footballer der Rhein-Main Rockets treten am kommenden Sonntag beim Regionalliga Absteiger, den Kassel Titans, an.

Nach der Saison 2018, welche sportlich eher unterdurchschnittlich verlief, haben die Verantwortlichen ihre Hausaufgaben gemacht und das Team neu aufgestellt. Die Vorbereitungen liefen bereits im Spätsommer 2018 an. Doch vor wenigen Wochen mussten sich die Rockets von ihrem erst im Herbst 2018 neu ernannten Headcoach Taurean Watson verabschieden. Der US-Amerikaner wurde von seinem Arbeitgeber, dem US-Militär, an einen Stützpunkt nach Florida versetzt und verabschiedete sich nach dem Vorbereitungsspiel in Haßloch von seinem Team. Den Posten des Cheftrainers hat nun Holger Gräcmann inne, welcher die Arbeit seines Vorgängers 1:1 weiterführen wird.

Es geht nach Kassel. Der Regionalligaabsteiger, die Kassel Titans, spielten die letzten beiden Jahre noch in der drittklassigen Regionalliga Mitte. Dort gelangen den Nordhessen in 2 Jahren gerade einmal zwei Siege. In der Oberliga peilen die Titans sicherlich weit mehr Punkte an, als in der Regionalliga. Ob es für den Wiederaufstieg reicht, das wird sich bald zeigen.

Wohingegen die Rockets nun in ihr zweites Jahr in die Oberliga gehen werden. Mit einem aufgestockten Kader und einem neuen Quarterback, der die Rockets nun aufs Feld führt. Christian „Tschimy“ Tschimmel kommt als Modellathlet auf den Platz – mit seinen 1,88m und 95kg hat er echte Gardemaße für einen Quarterback. Seine Fähigkeiten hat er schon beim Vorbereitungsspiel in Köln aufblitzen lassen.

Ein erstes Aufeinandertreffen beider Teams überhaupt, eine erste Standortbestimmung in der Saison, es dürfte ein interessantes Match werden. Wer konnte sich vom Grottenjahr 2018 besser erholen? Beide Teams waren im Vorjahr sieglos. Wer hat mehr Tiefe im Kader, wer hat den besseren Gameplan. Was dürfen wir dieses Jahr von den Rockets erwarten? Kassel ist der erste Prüfstein und könnte schon Tendenzen aufzeigen. Spätestens beim SANA Bowl am 30.05.2019 werden wir ungefähr wissen wohin die Reise der Rockets im Jahr 2019 hin führt. Wir sind gespannt.

Quelle: Pressemitteilung Rhein-Main Rockets Offenbach – Foto: American-Sports.info

Endlich wieder lila Football in Frankfurt! Universe mit 20:0 Sieg gegen die Allgäu Comets

Was habe ich es vermisst. Die große lila Familienfeier an und in der PSD Bank Arena an einem Footballspieltag. Endlich war es wieder soweit und nach all dem was seit der Insolvenz geschehen ist, war doch zu sehen, dass ein jeder froh war, lila Football in Frankfurt weiterhin in der GFL sehen zu können.

Frankfurt Universe Cheerleader 05.05.2019

Frankfurt Universe – Allgäu Comets 05.05.2019

Viele Menschen waren trotz der wechselhaften Wetterbedingungen, die am Ende überwiegend bewölkt und kühl waren, gekommen. So viele bekannte Gesichter, dass man aus dem Umarmen, Grüßen und Händeschütteln gar nicht mehr herauskam. Das ist keine Beschwerde, denn genau deswegen liebe ich diese Sportart mittlerweile so sehr. Schließlich ist es nicht nur in Frankfurt so, sondern auch an anderen Orten. Aber letztlich bei der Universe doch am besten.

Es gab auf dem Vorplatz natürlich auch Neues zu sehen, wie die vielen neuen Fanartikel, bei denen es schwerfällt eine Auswahl zu treffen. Aber auch die Bühne auf der Power Party ist neu und sieht auch wieder mehr nach einer Bühne aus, nicht die LKW Ladefläche eines polnischen Lasters, wie im letzten Jahr.

Und wer war da natürlich? Richtig! „The Voice of Hanau“ Christian S. Mit Interviewpartnern und Musik wurde die Zeit bis zum Kickoff des Spiels vertrieben. Aber selbstverständlich haben sich auch die Cheerleader der Universe zu einem Auftritt eingefunden und in Astronautenkostümchen einen schicken Auftritt auf der neuen Bühne gezeigt.

Das Wechselkarussell hat aber auch bei den Cheerleadern keinen Halt gemacht. Natürlich sind die elitären Damen noch da, wie Moni und natürlich Tinchen, aber viele liebgewonnene Gesichter sind nicht mehr dabei, dafür viele neue zum Liebgewinnen.

Die Zeit verging also recht schnell, keine Frage nach so einer langen Zeit ohne die lila Footballdroge und schon sah ich mich auf der Tribüne sitzen und beobachtete die Pre-Game Show der Cheerleader auf dem Feld, an der auch die Stunt Cheers teilnahmen. Dabei zeigte sich erneut, dass sie alle viel Zeit und Arbeit in diese tänzerischen Choreographien investieren. Synchronität par exellence.

Anschließend wurde es langsam Zeit, dass das Spielgerät aufs Feld kam. Aber nanu?! Kein Maskottchen Franky, das den Ball mitbringt. Nein, eine Drohne flog über das Feld und warf den Ball ab, den Christian S. eindrucksvoll gefangen hat. Einer Karriere als Passempfänger dürfte demnach nichts im Wege stehen, nach diesem Fang.

Es war an der Zeit die Gäste aus dem Allgäu zu begrüßen, die mit einer riesigen Fahne voran das Feld betraten. Wie gewohnt unter Applaus der Zuschauer.

Danach wurde es richtig laut beim Einzug der Männer in den lilafarbenen Trikots. Viele altbekannte Spieler, aber auch viele neue wurden begrüßt. Der Münzwurf folgte und schon war es angerichtet.

Mit dem Kickoff durch die Allgäu Comets begann die Saison 2019 für die Universe. Endlich wieder Football, endlich flog das Ei wieder.

Der erste Drive der Frankfurter war etwas holprig, aber es ging voran. In die Endzone sollte es noch nicht gehen, aber die ersten Punkte konnten mittels eines Field Goals aus ca. 30 Yards erzielt werden.

3:0 nach dem ersten Drive in der Saison 2019. Es könnte schlimmer sein.

Die Gäste durften sich nun ihrerseits versuchen, aber taten sich in ihrem Drive deutlich schwerer, da die Frankfurter Defensive keine großen Raumgewinne zuließ. Am Ende stand sogar ein Turnover on Downs, da auch ein ausgespielter 4. Versuch keinen Erfolg brachte.

Die folgenden Drives beider Mannschaften waren vor allem defensiv geprägt, so dass es zu einem munteren Punten auf beiden Seiten kam.

Zwischendurch endete auch das erste Viertel.

Es waren die Frankfurter, die dem Punten ein Ende setzten und mit einem schönen langen Pass zu einem Touchdown kamen. Sagne fing den langen Wurf von Cluley relativ ungehindert und konnte sich zurecht feiern lassen. Auch der Extrapunkt wurde versenkt. 10:0.

Der folgende Return der Gäste ging schief, da der Returner nach Aufnahme des Balls wegrutschte und seiner Mannschaft eine sehr ungünstige Lage auf der eigenen 3 Yard Linie einbrachte. Erneut stand hierbei die Frankfurter Defensive sehr stabil, weshalb der Gast am Ende nur Punten konnte.

Aus der guten Feldposition heraus arbeiteten sich die Purple Men bis nahe an die Endzone heran und konnten letztlich erneut durch einen Pass auf die rechte Seite zu David Merkel mit dem nächsten gefangenen Ball zu einem weiteren Touchdown kommen. Auch hier war der Zusatzpunkt zwischen den Pfosten zum 17:0, was auch gleichzeitig der Pausenstand war.

Die zweite Halbzeit war insgesamt weniger spektakulär, wenngleich es anstatt vieler Punkte mehr Strafen und Interceptions gab.

Zunächst stand Frankfurts Defensive erneut stabil und ließ, abgesehen von Yards durch Fouls, kaum etwas zu. Aber Strafen gab es auch auf Seiten der Gäste, was die Frankfurter Offensivabteilung in Form eines weiteren Field Goals zu nutzen wusste und den Spielstand auf 20:0 stellte.

Im weiteren Verlauf des Spiels war zu sehen, dass der Offensive aus dem Allgäu kein Rezept gegen die starke Defensive aus Frankfurt einfiel. Auch ein Wechsel des Quarterbacks brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Interessant war eine Phase im letzten Viertel, als sich Interception an Interception reihte. Zunächst Allgäu, dann Frankfurt und am Ende nochmal die Comets. Zwar stand auch hier Frankfurts Defensive sehr gut, doch zeigten sich leichte Unkonzentriertheiten, mit denen dem Gegner Yards geschenkt wurden.

Aber durch das ganze Geplänkel mit Interceptions und Strafen lief die Zeit herunter und auf einmal war das Spiel zu Ende.

Letztlich war es aber ein gutes Spiel der Frankfurter, insbesondere der Defensive, an der sich noch so mancher Gegner die Zähne ausbeißen wird. Gewiss gibt es in der Offensive, die deutlich mehr neue Spieler vorzuweisen hat, noch einiges auszubauen und zu verbessern, bis die Automatismen sitzen, aber hier darf man durchaus guter Dinge sein.

Ein schöner Tag aus Frankfurter Sicht mit einem Sieg, auf dem aufgebaut werden kann. Tolle Menschen, ein gutes Spiel und die Familie Football ist wieder versammelt.

Am kommenden Sonntag geht es für die Universe zum Hessenderby nach Marburg. Spielbeginn im Georg-Gaßmann-Stadion ist 16:00 Uhr.

Punktfolge:

1. Quarter:

3:0    Fieldgoal Marius Duis #80

2.Quarter

10:0  TD Pass Steven Cluley #16 auf Sebastian Sagne #7  PAT: Marius Duis #80

17:0  TD Pass Steven Cluely #16 auf David Merkl #17       PAT: Felix Metz #28

3.Quarter

20:0   Fieldgoal Felix Metz #28

4.Quarter

Keine Punkte

Rockets bereit für die Oberliga Saison 2019

In wenigen Tagen, genauer gesagt am 12.05.2019, starten die Rhein-Main Rockets in die Oberliga Saison 2019.

Die Vorbereitungen verliefen äußerst positiv. Viele neue Spieler haben den Weg zur Mannschaft nach Offenbach gefunden und ermöglichen dem Trainergespann einen Kader von rund 80 Mann, aus dem geschöpft werden kann.

Viele Taktiken, Strategien und Spielzüge wurden einstudiert und in beiden Testspielen ausprobiert. Dabei konnte gegen die zweite Mannschaft der Cologne Falcons gewonnen werden, während man in Hassloch unterlegen war. Dennoch konnte aus beiden Spielen viel gelernt werden, das bis zum Saisonstart noch verbessert werden kann.

Aber auch im Bereich des Sponsorings konnte der Verein Zugänge vermelden und erfreut sich am neuen Hauptsponsor „Sportwetten.de“.

Einziger Wehrmutstropfen ist der Abgang des Head Coaches Taurean Watkins. Dieser musste aus beruflichen Gründen zurück in die USA. Beide Seiten wünschten sich gegenseitig für die Zukunft alles Gute.

Ein neuer Trainer wird jedoch erst für die Saison 2020 gesucht. Bis dahin übernimmt Holger Gräcmann das Amt des Head Coaches zusätzlich zu seiner Vorstandstätigkeit. Er möchte die Philosophie, sowie die trainierten Spielzüge beibehalten, perfektionieren und mit der Mannschaft nach Erfolgen greifen.

Hierfür stehen ihm, neben dem Trainerteam, auch gute Quarterbacks zur Verfügung, die mit ihm und den anderen Spielern / Trainern zusammen an der Philosophie festhalten wollen.

Mit Christian Tschimmel steht ein ehrgeiziger junger Mann auf der Position des Spielmachers, der in den Testspielen schon seine Qualitäten in den Bereichen Übersicht, Werfen und Laufen zeigen konnte. Aber auch sein Backup Ali-Haider Ashraf ist bereit zu übernehmen, sollte es notwendig sein.

Wie erwähnt, beginnt die Saison für die Rockets am Sonntag, den 12.05.2019 beim Regionalliga Absteiger Kassel Titans.

Das erste Heimspiel der Saison findet am Vatertag, Donnerstag den 30.05.2019 um 15:00 Uhr im SANA-Sportpark Offenbach statt. (Bollerwagen sind erlaubt)

Spielplan der Rhein-Main Rockets Offenbach für die Saison 2019 steht

Termine, Uhrzeiten und Spielorte stehen fest. Die Saison kann beginnen.

Das erste Saisonspiel findet auswärts am 12.05.2019 in Kassel statt. Das erste Heimspiel im Sana-Sportpark am 30.05.2019, also am Vatertag, gegen die Hanau Hornets.

Der gesamte Spielplan:

12.05.2019 – 16 Uhr – Hessenkampfbahn: Kassel Titans vs. Rhein-Main Rockets

30.05.2019 – 15 Uhr – Sana-Sportpark: Rhein-Main Rockets vs. Hanau Hornets

08.06.2019 – 15 Uhr – Sana-Sportpark: Rhein-Main Rockets vs. Kassel Titans

04.08.2019 – 15:30 Uhr – Herbert-Dröse-Stadion: Hanau Hornets – Rhein-Main Rockets

10.08.2019 – 15 Uhr – Sana-Sportpark: Rhein-Main Rockets vs. Wetzlar Wölfe

18.08.2019 – 15 Uhr – Stadion Wetzlar: Wetzlar Wölfe – Rhein-Main Rockets

24.08.2019 – 14 Uhr – Stadion am Sommerdamm: Rüsselsheim Crusaders vs. Rhein-Main Rockets

31.08.2019 – 15 Uhr – Sana-Sportpark: Rhein-Main Rockets vs. Rüsselsheim Crusaders

Sollten die Rhein-Main Rockets in die Final- oder Relegationsspiele müssen, werden die zusätzlichen Termine rechtzeitig bekanntgegeben.

Besitzer der Ehrenamts-Card Hessen erhalten unter Vorlage dieser eine 50%ige Ermäßigung auf den Eintritt bei den Heimspielen der Rhein-Main Rockets im Sana-Sportpark.

Nähere Informationen zur Ehrenamts-Card sind unter https://www.ecard-hessen.de/ zu finden.

Gute Leistung trotz Niederlage: U19 Kooperation der Hanau Hornets und Rhein-Main Rockets Offenbach unterliegt bei den Troisdorf Jets

Am Samstag ging es für die U19 der Hanau Hornets und der Rhein-Main Rockets Offenbach, die eine Jugendkooperation betreiben, zum Freundschaftsspiel zu den Jets nach Troisdorf.

Drei Jugendspieler aus Offenbach waren im 22 Mann Kader dabei. Aber auch ein Physio aus Offenbach und Trainer von beiden Vereinen waren vor Ort.

Bei bestem sonnigen Footballwetter im Aggerstadion in Troisdorf begannen die Hessen in der Defensive etwas nervös. Den heimischen Jets gelangen ein langer Lauf und ein guter Pass zur Endzone, welcher letztlich zum Touchdown und zur 7:0 Führung für Troisdorf führte, da auch der Extrapunkt verwandelt werden konnte.

Im Gegenzug präsentierten sich die Hessen dann deutlich besser und konnten einige gute Spielzüge zeigen, jedoch nicht punkten. Dafür war die Defensive nun auf der Höhe und konnte einen Fumble für sich sichern, der die Offensive für den Rest der Zeit des ersten Viertels auf dem Feld verweilen ließ.

Aber die Troisdorfer ließen nicht viel zu und so kam es zu Beginn des zweiten Viertels nur zu einem Field Goal Versuch aus 27 Yards, der für die Hessen nicht erfolgreich war.

Dafür machten es die Jets besser und erwischten ihre Gäste auf dem falschen Fuß. Mit einem langen Pass und einem Lauf hinterher kamen sie zum nächsten Touchdown und zur 14:0 Führung.

Motiviert durch die erneuten Punkte setzten die Troisdorfer weiter nach, kamen zu einem Quarterback Sack und fingen eine Interception, aus welcher sie einen guten Drive bis knapp an die Endzone der Hessen umsetzen konnten. Dieser wurde jedoch an der 4 Yard Linie gestoppt und es kam zu einem Turnover on Downs. Dieses Mal hielt die hessische Defensive.

Nur kurz darauf musste der Quarterback das Spiel frühzeitig aufgrund einer Verletzung beenden. Doch sein Backup sollte einen guten Job machen.

Der erste Drive mit neuem Quarterback wurde mit einem Punt beendet, den die Jets zwar bis zur Endzone zurücktragen konnten, aber durch eine Strafe dennoch ohne weitere Punkte blieben.

Damit ging es mit der 14:0 Führung für die Troisdorfer in die Halbzeitpause aus der die Hessen motiviert zurückkamen.

Aber die Offense startete leider mit einem Fehlpass in die zweite Halbzeit, welchen die Defensive aber sehr gut ausbügeln konnte, da man die Hausherren nicht zu weiteren Punkten kommen ließ.

Insgesamt verstrich die Zeit im dritten Viertel schnell und beide Defensiven behielten eine saubere Weste.

Es war nun an der hessischen Offense im letzten Viertel Zählbares zu erzielen. Und das wollten sie unbedingt, das sah man ihnen an. Entsprechend gut war der Drive der Hessen, die mit zwei guten Pässen nahe an die Endzone und mit dem selbst laufenden QB zu den ersten Punkten im Spiel kamen. Zwar blieb der Versuch zwei weitere Punkte zu erzielen ohne Erfolg, aber nun stand es 14:6.

Mit dem Gegenzug der Jets hatte die Defense jedoch einige Probleme, wobei sie aber auch zeigte, dass sie den Gegner durchaus auch ein weiteres Mal stoppen kann. Doch nicht in diesem Drive. Der Versuch den Gegner mit einem Blitz zu überraschen verfehlte sein Ziel nur knapp und die Troisdorfer konnten mit einem Lauf über kurze Distanz zum dritten Touchdown des Tages kommen.

Beim Stand von nun 21:06 und kurz vor dem Ende zeigte sich die Offense weiterhin motiviert und versuchte trotzdem noch etwas auf die Beine zu stellen. Gute Pässe und ein schöner Lauf des Quarterbacks reichten am Ende aber nicht mehr aus um zu weiteren Punkten zu kommen.

Das Spiel endete mit 21:6 für die Troisdorfer.

Dennoch sahen die Trainer eine gute Leistung bei den Hessen, auf der sie aufbauen können. Hier und da wird sicherlich über einige individuelle Fehler gesprochen und Anpassungen gemacht werden, denn das erste Ligaspiel in der U19 Jugendregionalliga Mitte steht bereits am kommenden Wochenende an.

Am 6.4. empfängt die Kooperation aus Hanau und Offenbach um 12 Uhr am Hanauer Herbert-Dröse-Stadion (Burgallee, 63454 Hanau) die U19 der Spielgemeinschaft „Crusaders of the Universe“ aus Frankfurt und Rüsselsheim.

Die Rockets überraschen mit Sieg beim Vorbereitungsspiel in Köln

Am vergangenen Wochenende schnürten die Rockets Footballer erstmals für die Saison 2019 die Schuhe. Es ging nach Köln zum freundschaftlichen „Rückspiel“ zu den Cologne Falcons II. Waren die Kölner letztes Jahr noch die Gäste im Sana Sportpark, so luden die Rheinländer die Rockets diesmal in die Domstadt ein. Das Spiel letztes Jahr endete aus Rockets Sicht mit 0:8.

Dass es ein hartes Stück Arbeit werden sollte, war von Anfang an klar. Eine Mannschaft mit vielen neuen Gesichtern, allerdings an diesem Sonntag mit nur 35 angereisten Rockets Spielern, auch für Football Verhältnisse „dünn“ besetzt. Doch schon beim Aufwärmen auf der „Ostkampfbahn“, einem Kunstrasenfeld neben dem Rhein-Energie Stadion, konnte man die neue Handschrift des Trainerstabs erkennen. Neue Köche hinter dem Herd, es war ein ganz anderer Spirit zu spüren.

Umrahmt von einem 7 Mann Schiedsrichterteam, was für ein solches Testspiel schon ungewöhnlich ist, sollte sich ein unterhaltsames und faires Match entwickeln. So ging es dann nach dem Münzwurf, bei dem sich die Rockets dafür entschieden, den Ball erst in der zweiten Halbzeit zu bekommen, erstmal in Richtung Rockets Endzone. Die Rockets Abwehr durfte zuerst aufs Feld, leistete schwere Gegenwehr und machte es der Kölner Offensive sichtlich schwer, in die Offenbacher Endone zu gelangen. Schlussendlich aber gelang es dem Kölner Constantin Löbbert nach einem Pass von Falcons Spielmacher Till Herkenrath das Leiderei in der Rockets Endzone zu platzieren. Mit dem PAT stand es dann 7:0 für Köln.

Aber was dann so alles auf dem Spielfeld passierte, ließ die etwa 25 mitgereisten Rockets Fans mit offenem Mund staunen: es kam die Offense der Hessen aufs Feld, angeführt vom neuen Spielmacher Christian „Tschimmy“ Tschimmel, welcher in souveräner Manier seine Pässe und Bälle verteilte. Pass- und Laufspiel und dann passierte es: der Offenbacher Quarterback behielt den Ball in der Hand und „scrambelte“ den Ball über 20 Yards selbst in die Endzone der Falcons. Mit dem anschließenden Point after Touchdown hatten die Rockets das Spiel ausgegelichen und es stand 7:7.

Wieder war es an der Rockets Verteidigung die Falcons Maschinerie zu stoppen. Und es glelang den Rockets, so dass den Gastgebern nur ein Fieldgoal durch ihren Kicker Vincent Driessen zum 10:07 übrig blieb. Jetzt starteten die Rockets ihre Motoren, ließen die Triebwerke heißlaufen und holten die Falcons II vom Himmel. Zwei Touchdowns durch Sean David Hegmann, ein abgefangener Pass, den der Rockets Verteidiger Max Wolf in die Kölner Endzone zurücktrug, und ein erfolgreicher 2 Punkte Versuch brachten insgesamt weitere 22 rotweiße Punkte auf das Scoreboard.

Der Anschlusstouchdown von Kölns Vincent Driessen markierte auch gleichzeitig den Endstand von 29:16 zugunsten der Rhein-Main Rockets, die sich hier als funktionierendes Team präsentierten.
Lob gab es auch vom Rockets Headcoach Taurean Watkins: „Wir Trainer können die Jungs nur aufstellen und entsprechend einstellen. Liefern müssen sie auf dem Platz. Und sie haben geliefert. Das war schon echt ein guter Anfang. Hervorheben muss man vor allem unsere Offense-Line. Wir haben nur 5 Spieler für diese Position ohne Backups dabei gehabt, die mussten die gesamte Zeit ohne Pause unseren Quarterback schützen. Die haben einen wirklich tollen Job gemacht. Aber auch alle anderen waren stark. Vor allem die Verteidigung war sehr stark. Die haben die Kölner nicht nur immer wieder gestoppt, sie haben sogar selber noch gescort. Jetzt geht es daran, das was wir heute hier an Fehlern produziert haben, abzustellen. Da ist noch Luft nach oben.“

Auch Kölns Trainer Johannes Jungmann äusserte sich nach dem Spiel: „Es war ein gutes und auch sehr faires Spiel. Offenbach war vor allem in der 2.Halbzeit stärker als wir und ist damit auch der verdiente Sieger. Wir hatten unsere „Momente“ in der Offense, aber das hat nicht gereicht.“ Zu den Rockets gab der Kölner Coach auch noch ein Statement ab „Es war ein gutes Team. auf jeden Fall sieht man eine deutliche Steigerung im Vergleich zum letzen Jahr in Offenbach. Wir freuen uns auf 2020.“ Dann soll es im Sana Sportpark zum dritten Aufeinandertreffen beider Teams kommen.

Die Saison startet im Mai: gegen Titanen und Hornissen

Der erste Auftritt der Rockets hat auf jeden Fall Appetit auf mehr gemacht. Es stehen noch weitere Tests an, bevor es dann ab Mai endlich auf „Punktejagd“ in der Oberliga Mitte geht. So werden die Rockets am 12.05.2019 in Kassel, bei den dort beheimateten „Titans“, in die Saison starten. Die Kasseler sind als Absteiger aus der Regionalliga Mitte auch gleich einer der großen Prüfsteine der Saison, bevor dann endlich das erste Heimspiel ansteht. Am Vatertag, Donnerstag, den 30.05.2019, wird nicht nur um Punkte gefightet, es wird auch der SanaBowl gegen die Hanau Hornets ausgespielt.