FSV Frankfurt siegt 2:0 gegen Stuttgarts zweite Mannschaft

Es war ein Spiel zweier Mannschaften, deren Saisonausgang bereits feststand. Dennoch kamen beide ganz gut in die Partie, aber es schien auch nicht so, als würde unbedingt 100% gegeben.

Im Vergleich zur Vorwoche war das Spiel jedoch deutlich interessanter, da der Gegner aus Stuttgart mitspielte und sich besser zu wehren wusste, als es die Mannen aus Dreieich machten.

Bilder: FSV Frankfurt – VfB Stuttgart II 2:0 11.05.2019

Es entwickelte sich ein eher ruhiges Spiel, das mit Chancen auf beiden Seiten aufwarten konnte. Wenngleich der FSV beste Gelegenheiten für die Gäste selbst vorbereitete. Eine Rückgabe mit der Brust wäre beinahe im Tor der Frankfurter gelandet. Genauso unglücklich der Klärversuch von Aulbach, der aber Djengoue abschoss, von wem der Ball in die Mitte sprang und zu einer hervorragenden Chance für die Gäste wurde, aber ungenutzt blieb.

Nach einem Freistoß herrschte heilloses Durcheinander im Strafraum der Gäste. Mehrere Chancen blieben irgendwo im Gewühl hängen, doch war der Ball zu keinem Zeitpunkt sicher beim Torwart. Irgendwie landete der Ball dann doch im Tor, aber es wurde abgepfiffen und der Schiedsrichter gab das Tor nicht. Aus welchem Grund genau war für mich nicht offensichtlich.

Doch nur wenige Minuten später, in der 39. Minute, nach einem Freistoß konnte Djengoue mit einem wundervollen Sonntagsschuss von der Strafraumgrenze den Ball ins Tor befördern. Der Treffer zählte dieses Mal und so stand es 1:0 für die Hausherren.

Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause.

Es dauerte eine lange Zeit ehe das Spiel in der zweiten Hälfte wieder Fahrt aufnahm. Aber dann wurde es zu einem kleinen Hin und Her zwischen beiden Mannschaften, bei dem sich insbesondere die Torhüter auszeichnen konnte. Vor allem Frankfurts Aulbach hielt die Führung fest in seinen Händen und ließ keinen Ball, trotz aussichtsreicher Positionen der Gäste aus Stuttgart, an sich vorbei.

Sein Kollege auf Stuttgarter Seite hatte ebenfalls gute Szenen, aber in der 71. Minute noch einmal das Nachsehen.

Ein direkt ausgeführter Freistoß von halblinker Position, knappe 22 Meter vom Tor entfernt, flog und flog und senkte sich erst ins lange Eck des Tores. Was für ein Treffer! Es war das 2:0 durch Pollasch, der damit ebenfalls einen Sonntagsschuss aus dem Hut zauberte.

Viel mehr passierte in diesem Spiel nicht und so ging es mit dem 2:0 zu Ende. Anschließend durfte der Klassenerhalt mit Freibier gefeiert werden.

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5:1 Kantersieg des FSV Frankfurt gegen den SC Hessen Dreieich sichert Verbleib in der Regionalliga Südwest

Bereits von Beginn an zeigten sich die Frankfurter bei trübem bewölkten Wetter offensiv. Den ersten Angriff konnten die Gäste noch zu einer Ecke abwehren, welche kurz ausgeführt und anschließend an den Fünfmeterraum geflankt wurde. Dort stieg Nestor Djengoue am höchsten und köpfte den Ball zur Führung in der zweiten Spielminute in den Kasten.

Bilder zum Spiel gibt es hier: FSV Frankfurt – SC Hessen Dreieich 5:1 – 04.05.2019

Die Führung gab den Frankfurtern Sicherheit, die sie aber zunächst nicht in weitere Chancen umsetzen konnten. Dafür hatten sie den Gast aus Dreieich unter Kontrolle, so dass diese auch keine Chancen herausspielen konnten.

Das Frankfurter Pressing in der Offensive führte dann aber doch zum 2:0 in der 10. Spielminute. Eigentlich hatten die Gäste den Ball sicher und dieser wurde zum Torwart zurückgespielt, der bei seinem kurzen Pass zu wenig Kraft hineinlegte und von einem Frankfurter abgefangen werden konnte. Ein kurzer Pass in die Mitte, in der Plut völlig einsam war und nur noch einschieben musste.

Der FSV war nun sichtbar spielbestimmend und kontrollierte das Geschehen. Sie erspielten sich auch weiterhin gute Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Entweder mangelte es am letzten Pass oder beim Abschluss. Die Gäste hingegen kamen zu keiner einzigen Chance. Entweder wurden Anspiele abgefangen oder bei Zuspielen stand jemand im Abseits.

Dass man sich nicht immer auf eine Abseitsstellung verlassen kann, zeigten die Gäste in der 36. Minute, in der ein langer Ball in den freien Raum bei Loris Weiss ankam. Es roch zwar, wie in vielen Situationen zuvor, nach Abseits, jedoch war es keines. So konnte Weiss mutterseelenallein auf Aulbach zusteuern und mit der allerersten Torchance für Dreieich auch das erste Tor erzielen. 2:1 stand es somit nur noch.

Bis zur Pause sollte sich auch nichts an diesem Spielstand ändern. Die Führung für den FSV war bis hierhin verdient, wenngleich mehr Tore hätten erzielt werden können. Somit blieb es zumindest vom Spielstand her spannend.

Um der Spannung gerecht zu werden zeigten sich die Gäste aus Dreieich nach der Pause engagiert und motiviert das Spiel ausgleichen zu wollen und versuchten sich offensiv. Aber diese Bemühungen dauerten nicht lange an, denn der FSV fand wieder in das eigene Offensivspiel und kam damit auch direkt zum 3:1 in der 50. Spielminute. Erneut konnte Vito Plut den Ball im Tor unterbringen, nachdem dieser eigentlich bereits sicher in den Händen des Torwarts schien, was jedoch nicht der Fall war.

Von diesem Gegentor erholten sich die Gäste bis Spielende nicht mehr. Überlegen und druckvoll agierten die Hausherren, die mit dem 4:1 in der 63. Und dem 5:1 in der 76. Spielminute alles klarmachten. Beide Treffer erzielte erneut Vito Plut.

Dem FSV schien das aber nicht genug zu sein, denn es gab noch weitere Chancen, darunter einen Lattenkracher von Pollasch, an dem Czirbus im Tor der Gäste jedoch noch dran war.

Am Ende stand der 5:1 Sieg für den FSV Frankfurt fest und aufgrund der anderen Ergebnisse auch der Klassenerhalt.

Tore:

1:0 Djengoue (2.), 2:0 Plut (10.), 2:1 Weiss (36.), 3:1 Plut (50.), 4:1 Plut (63.), 5:1 Plut (76.)

Zuschauer: 1.055

FSV Frankfurt:

Aulbach – Djengoue, Pollasch, Güclü, Schick, Plut, Huckle, Tyminski (45. Straub), Becker, Nothnagel, Mangafic

SC Hessen Dreieich:

Czirbus – Amiri (64. Hesse), Alikhil, Reljic, Streker, Weiss, Rau, Djakpa, Opper (56. Teklab), Seegert, Pezzoni (86. Henrich)

FSV Frankfurt: knappe 1:2 Niederlage gegen Saarbrücken zum Rückrundenauftakt

Ende November und schon beginnt die Rückrunde in der Regionalliga Südwest.

Der FSV Frankfurt konnte sich, trotz einiger Schwierigkeiten und desolaten Ergebnissen, insoweit festigen, als dass sie über dem Schnitt stehen; also nicht auf einem möglichen Abstiegsplatz.

Für den Gegner aus Saarbrücken stehen höhere Ziele in der Planung und die wollen erreicht werden. Die Niederlage am 1. Spieltag gegen den FSV Frankfurt kam überraschend. Es galt Wiedergutmachung für die vielen mitgereisten Fans zu betreiben, welche ihre Mannschaft fast durchgängig lautstark unterstützten.

Kurz nach 14 Uhr begann das Spiel im kalten Rund, von welchem aus ein neblig trüber Tag zu sehen war. Entsprechend dieser Witterungsbedingungen und der Kälte entwickelte sich ein schwieriges Spiel zwischen beiden Mannschaften, welches vorwiegend im Mittelfeld stattfand und nur gelegentliche Torchancen mit sich brachte.

Die Frankfurter zeigten sich für ihre Verhältnisse solide und ließen kaum etwas zu, wenngleich Angriffsversuche nicht zwingend genug waren. Die Verteidigung der Gäste aus Saarbrücken sah indes nicht besonders sicher aus.

Häufig standen die Frankfurter sehr nah und manchmal zu nah an ihren Gegenspielern, was zu Freistößen führte. Einer davon, aus vielversprechender Position, landete aber in den armen des Torwarts.

Während die Gäste unzufriedener wurden und mit sich haderten war die erste Halbzeit schon fast vorbei. Doch ein Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte ermöglichte es Sebastian Jacob den Ball wunderschön von halblinker Position im Strafraum ins lange Eck zu schießen. Da gab es keine Chancen für Aulbach im Tor der Frankfurter, der dem Ball nur hinterhersehen konnte.

Mit dem 0:1 ging es auch sehr pünktlich in die Pause.

Der FSV hatte sich für die zweite Halbzeit viel vorgenommen, denn der Favorit spielte nicht so überlegen wie erwartet. Es war aber ein eklatanter Ballverlust am Mittelkreis, den die Gäste in schneller Kontermanier mit wenigen Pässen und einem starken Abschluss zum zweiten Tor brachte. Erneut war es Sebastian Jacob, der Aulbach ein weiteres Mal ohne Chancen ließ.

Folgend zogen sich die Saarbrücker zurück und warteten auf weitere Kontergelegenheiten, um das Spiel zu entscheiden. In der 76. Minute wäre das auch beinahe gelungen. Die flache Hereingabe von rechts wurde jedoch aus kürzester Distanz über das Tor gesetzt.

Zwischendurch versuchten die Frankfurter ihr Bestes, doch scheiterten sie häufig an ihrer eigenen Abschlussschwäche. Beste Schussmöglichkeiten wurden (kilo)meterweit neben das Tor gesetzt. Aber es gab auch einmal Grund zum Jubeln. In der 66. Spielminute wurde der Anschlusstreffer zum 1:2 erzielt. Nach einem Eckball wurde der Ball aufs Tor geköpft, abgewehrt und der Nachschuss von Marco Koch aus ca. 5 Metern zappelte unhaltbar im Netz.

Bis zum Schluss blieb das Spiel eigentlich nur deswegen spannend, weil die Saarbrücker nicht mehr viel taten und auf Zeit spielten, während sich die Frankfurter abmühten den Ausgleich zu erzielen, doch häufig an ihren eigenen Schwächen, Abspielfehlern und anderen Unkonzentriertheiten scheiterten.

Letztlich war die Leistung gegen das Top Team aus Saarbrücken aber in Ordnung. Diese Mannschaft galt es nicht zu schlagen, auch wenn die Möglichkeit an diesem Tag da gewesen wäre. Es gibt andere Gegner in der eigenen Tabellennachbarschaft, gegen die Siege fast schon Pflicht sind, denn die Mannschaften, die noch hinter dem FSV sind, haben ihre Fühler bereits ausgestreckt.

Tore: 0:1 Jacob (40.), 0:2 Jacob (48.), 1:2 Koch (66.)

Zuschauer: 1.354

Punktgewinn für den FSV Frankfurt beim Spiel gegen den SV Elversberg am 22.09.2018

Vor dem Spiel konnte man keinen Favoriten ausmachen. Der FSV Frankfurt war nach zwei Siegen in Folge motiviert die kleine Serie fortzusetzen und Sieg Nummer drei zu erspielen. Doch der Gegner aus Elversberg wollte gewiss auch ein Wörtchen um die Punkte mitreden.

Einige Fans aus Elversberg, es werden ca. 40 gewesen sein, waren vor Ort, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Sie eröffneten mit dem Anstoß auch die ersten Fangesänge, ehe sich die heimischen Fans ebenfalls meldeten.

Einige Bilder zum Spiel gibt es hier

Die ersten Minuten waren ein Abtasten zwischen beiden Mannschaften, bei dem sich die Gäste aus Elversberg dem Tor als erstes näherten. Die Abschlüsse waren jedoch noch sehr ausbaufähig. Aber auch die ersten Offensivaktionen des FSV waren verbesserungswürdig. Beide Mannschaften mussten noch in das Spiel finden.

Die erste größere Chance hatte Elversberg in der 24. Minute, doch Aulbach im Tor des FSV konnte den Ball zur Ecke abwehren, die in der Folge ungenutzt blieb.

Praktisch im Gegenzug hatte auch der FSV seine Chance nach einem Freistoß aus zentraler Position, aber der Kopfball von links war zu schwach und zu zentral auf den Torwart geköpft.

  1. Minute gelbe Karte FSV, Soultani, für das Wegschlagen des Balles nach einem vom Schiedsrichter gesehenen Foulspiel. Der Freistoß von rechts brachte für die Gäste jedoch nichts ein.

Zwischenzeitlich waren die Einblendungen der Zwischenergebnisse aus den anderen Stadien teilweise interessanter als das schwerfällige Spiel zwischen dem FSV Frankfurt und Elversberg.

Fast unerwartet fiel dann doch ein Tor. In der 39. Minute kam Patrick Huckle zu seiner Chance und zog aus gut 22 Metern ab. Der Ball war leicht abgefälscht und zappelte im Netz.

  1. Minute: 1:0 Patrick Huckle

Nur wenige Momente später hätte der FSV sogar auf 2:0 erhöhen können, doch der Freistoß aus zentraler Position, ca. 25 Meter vor dem Tor, ging knapp links am Tor vorbei.

In der 45. Minute erhielt Marco Koch vom FSV noch die gelbe Karte für ein Foulspiel im Mittelfeld.

Mehr passierte nicht in der ersten Halbzeit. Zwar waren die Gäste die optisch aktivere Mannschaft, aber das Tor machte der FSV, wenngleich es ein wenig unerwartet und glücklich war.

Während die Elversberger schon geschlossen auf dem Platz standen und auf den Beginn der zweiten Halbzeit warteten, ließen sich Schiedsrichter und der FSV Frankfurt etwas Zeit.

Kaum begann die zweite Halbzeit bekamen die Gäste einen Freistoß von halblinker Seite aus ca. 18 Metern. Alles bereitete sich auf einen hohen Ball in den Strafraum vor, doch der Freistoß wurde direkt auf das Tor geschossen und war drin. Keine Chance für Aulbach im Tor des FSV.

  1. Minute: 1:1 durch Alban Meha

Die Gäste waren nun hellwach während die Spieler des FSV noch zum Teil mit den Gedanken in der Kabine zu sein schienen. Beinahe wäre den Gästen der Doppelschlag gelungen, doch zum Glück für den FSV war die Verteidigung zur Stelle.

Während sich die Gäste immer stärker präsentierten und das Spiel zu bestimmen schienen, tat sich der FSV schwer in diese zweite Halbzeit zu finden.

Den Gästen reichte das 1:1 nicht aus, sie zogen das Tempo etwas an und wurden spielbestimmender. Es gab eigentlich nur eine Richtung, in die das Spiel verlief, nämlich in Richtung des FSV Tores.

  1. Minute: Wechsel beim FSV Frankfurt für #11 Marco Koch kam #15 Robert Schick.
  2. Minute: Wechsel bei Elversberg für #10 Sinan Tekerci kam #22 Fernandez Suero.

Elversberg nahm wieder ein wenig das Tempo raus, ohne dabei die Überlegenheit zu verlieren. Zwar kam auch der FSV wieder in die Offensive, blieb dabei aber farblos.

  1. Minute: Wechsel beim FSV Frankfurt für #9 Arif Güclü kam #7 Ahmed Azaouagh. Auch Elversberg wechselte.

In der 74. Minute hatte der FSV eine Konterchance, nachdem die vorangegangene Ecke geklärt werden konnte. Leider zeigte sich die Abschlussschwäche wieder einmal, weshalb die Chance zur Führung vergeben wurde und der Schuss weit rechts am Tor vorbeiging.

In dieser Phase wurden die Frankfurter wieder mutiger und suchten selbst den Weg in die Offensive, was das Spiel interessanter machte.

  1. Minute: Gelbe Karte für #7 Ahmed Azaouagh (FSV Frankfurt)
  1. Minute: Wechsel beim FSV Frankfurt für #18 Vito Plut kam #14 Alexander Aschauer.
  2. Minute: Wechsel bei Elversberg für #30 J. Koffi kommt #19 Patryk Dragon.

Es passierte nicht mehr viel in der Schlussphase und so endete das Spiel mit dem 1:1 was für den FSV einen Punktgewinn bedeutet. Für Elversberg war es nach den Spielanteilen zu wenig.

Torwart Aulbach der Garant für den 2:1 Sieg des FSV Frankfurt gegen Wormatia Worms am 08.09.2018

Samstag 14 Uhr und ein fast wolkenloser Himmel über Frankfurt. Nicht zu heiß und nicht zu kalt. Das war perfektes Fussballwetter für diesen Regionalliga-Südwest Spieltag.

An den Startformationen konnte ich erkennen, dass beim FSV leider nicht der Spieler mit der Nummer 34, der beim Testspiel gegen den FC Sankt Pauli wirklich eine gute Leistung zeigte, gar nicht im Aufgebot stand. Schade eigentlich, denn ich hätte es ihm durchaus gegönnt.

Es blieb abzuwarten, ob sich die gezeigte Verbesserung im Spiel vom Donnerstag nun auch an diesem Samstag zeigen würde.

Die Gäste eröffneten mit dem Anstoss das Spiel. Beide Fanlager machten auf ihren Seiten Stimmung.

Frankfurts Defensive zeigte sich aber noch nicht von der sichersten Seite in den Anfangsminuten. Fehl- und Risikopässe waren also noch nicht ausgemerzt worden. Aber beide Mannschaften versuchten offensive Akzente zu setzen, ohne dabei zwingend zu werden.

Die erste größere Chance gab es in der 10. Spielminute für den FSV Frankfurt durch einen Konter, dessen Flanke von rechts zwar einen Abnehmer fand, der den Ball aber über das Tor schickte.

In der 14. Minute gab es einen schwachen Abschluss aus 18 Metern durch den FSV. Noch in der gleichen Minute ebenfalls eine Chance für Worms aber Abwehr und Torwart konnten entschärfen.

Insgesamt schien sich das Abwehrverhalten mit Nähe zum Gegner und Körpereinsatz sichtlich gebessert zu haben. Die Frankfurter suchten die Zweikämpfe und nahmen sie auch in der Defensive an. Das war eine klare und sichtbare Verbesserung zu den letzten Spielen.

23. Minute: 0:1 – nach einem Eckball wurde der Ball zwar geklärt, kam aber wieder von links herein in den Strafraum. Dieser ging an einigen Spielern vorbei und erreichte rechts vor dem Tor den freistehenden Wormser Burgio, der den Ball unhaltbar ins Tor schoss.FSVFFMVfRWW080918-12

Dies war etwas bitter für den FSV, da sie bis hierhin eine gute Leistung zeigten, selbst hätten in Führung gehen können, aber erneut durch eine fehlende defensive Zuordnung ein Gegentor zuließen.

Kurz darauf hatte der FSV die Chance zum Ausgleich, aber den Schuss aus zentraler Lage, ca. 17 Meter vor dem Tor, konnte Keilmann abwehren.

Dass es in der Abwehr des FSV noch immer nicht ganz stimmte, zeigte sich in der 31. Spielminute als Sabah unnötigerweise vor Aulbach klärte, obwohl dieser hätte den Ball aufnehmen können. Glücklicherweise landete der Ball nicht beim Gegner.

In der 34. Minute fiel ein Tor für den FSV nach einer Ecke. Alles jubelte, während die Fahne des Linienrichters unten blieb. Es dauerte bis der Linienrichter die Fahne hob. An sich eine richtige Entscheidung, aber es gab viele Diskussionen. Am Ende entschied Schiedsrichter Zorn auf Tor für den FSV durch Plut.

34. Minute: Gelbe Karte für den Torschützen. Wirklich zu erkennen wofür es diese gab, war es für mich nicht. Aber auch um mich herum gab es fragende Gesichter zu dieser Entscheidung. Unterdessen waren die Gästefans natürlich nicht mit der Entscheidung des Tores einverstanden und machten dies in entsprechenden Sprechchören lautstark bekannt.

35. Minute: 2:1 für den FSV Frankfurt. Eine tolle Einzelaktion im Strafraum von Soultani, der sich zunächst gegen Mimbala durchsetzen konnte und den schnellen Torabschluss aus knapp vier Metern suchte und den Ball im langen Eck unterbringen konnte. Keine Chance für Keilmann im Tor der Gäste aus dieser kurzen Distanz.

Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Weiter ging es mit dem Anstoss durch den FSV Frankfurt. Die erste Chance hatte jedoch der Gast aus Worms in der 47. Minute, dessen Abschluss aber deutlich über das Tor ging.

50. Minute: Gelbe Karte für den Wormser Burgio für das Wegschlagen des Balles nach Schiedsrichterpfiff.

In der 53. Minute vergab der FSV eine große Chance zum 3:1. Auf der linken Seite im Strafraum freistehend vergibt der Spieler und haut den Ball unbedrängt über das Tor.

Es war in der Folgezeit deutlich zu erkennen, dass die Frankfurter mehr wollten, was sie in Offensivaktionen zeigten, die sie aber nicht zu Ende spielen konnten.

  1. Minute Wechsel beim FSV – Rose raus und Güclü rein.
  2. Minute Wechsel bei Worms Volz raus, Graciotti rein.
  3. Minute Wechsel bei Worms Glockner raus, Demir rein.
  4. Minute Gelbe Karte FSV: Mangafic für gefährliches Spiel.
  5. Minute Wechsel beim FSV Koch raus, Aschauer rein.

Frankfurts Offensivbemühungen endeten häufig mit einem ungenauen Pass in die Spitze, während sich die Gäste stetig steigerten und die meiste Zeit im Ballbesitz waren. Doch auch sie konnten lange keine eigenen zwingenden Chancen entwickeln. Es war der Frankfurter Mangafic, der in der 72. Minute seinen eigenen Torwart prüfte. Zum Glück bestand dieser die Prüfung aus kurzer Distanz. Bis dahin übrigens die beste Chance der Gäste in der zweiten Halbzeit.

  1. Minute Wechsel beim FSV Soultani raus, Becker rein.

79. Minute: gleich zwei große Chancen der Gäste werden von Aulbach zur Ecke abgewehrt. Bei der zweiten kam der Ball aufs Tor und konnte ebenfalls abgewehrt werden. Der folgende Distanzschuss ging über das Tor.FSVFFMVfRWW080918-20

Die Gäste hatten in dieser Phase den größeren Zug zum Tor, während der FSV größtenteils damit beschäftigt war die Führung zu verteidigen, ohne selbst in die Offensive zu kommen.

  1. Minute Wechsel bei Worms Mimbala raus, Jourdan rein.

Aulbach zeichnete sich immer wieder mit Paraden aus und verhinderte mehrmals den Ausgleich der angriffsstarken Gäste aus Worms.

  1. Minute: Gelbe Karte für Worms – Graciotti.

Spielende.

Tore: 0:1 Burgio (23.), 1:1 Plut (35.), 2:1 Soultani (44.)

Zuschauer: 1.057

Schiedsrichter: Justus Zorn

Der FSV Frankfurt unterliegt im Testspiel gegen den FC St. Pauli mit 1:2

Nach dem letzten Punktspiel des FSV Frankfurt war es an diesem Tag spannend zu sehen, ob sich das Team nun von einer besseren Seite zeigen würde. Sicherlich konnte man gegen den namhaften Gegner aus Hamburg keine Wunder erwarten, aber Einsatz, Einstellung und Körpereinsatz sollten wieder eine Rolle spielen.

Doch zunächst sah es überhaupt nicht danach aus, als hätte sich in der Kürze der Zeit etwas verändert. Das 0:1, welches nach einer Flanke von rechts per Kopf verwandelt wurde, fiel nach noch nicht einmal zwei gespielten Minuten.FSVFFMFCSP060918-4

Schon skandierten die vielen St. Pauli Fans „nur noch neun“. Sie machten offensichtlich den Großteil der 498 Zuschauer an diesem Abend aus. Wenn es mal zu Fangesängen und Stimmung kam, waren es eigentlich immer die Fans des FCSP. Ansonsten war es aber in dieser Hinsicht ein eher sehr ruhiger Abend.

Gerade in der Anfangsphase wirken die Gäste deutlich ballsicherer und hatten dementsprechend auch mehr Spielanteile. Schnelle Pässe und einfache Kombinationen brachten sie häufig hinter die Abwehrreihe der Frankfurter, was in der 16 Minute auch zum 0:2 führte.

Nach dem zweiten Gegentor sah man, dass sich die Spieler des FSV nun nicht in ihr neuerliches Schicksal ergeben wollten. Sie waren nun näher am Mann, eroberten sich Bälle und gewannen auch Zweikämpfe. Auch die Offensivabteilung kam zur Geltung und konnte nach einem Fehler in der Verteidigung der Gäste auf 1:2 verkürzen.FSVFFMFCSP060918-13

Dieses Tor in der 27. Minute erweckte interessanterweise die Gästefans.

Wenige Augenblicke später, in der 30. Minute, erfolgte ein dreifacher Wechsel beim FSV. Nicht unwichtig seine möglichen Auswechslungen auch zu nutzen und auch mehr Jugendspielern insgesamt mehr Spielpraxis zu genehmigen. Doch ging es dabei sicherlich nicht nur ums Schonen, denn am kommenden Samstag steht bereits das nächste Punktspiel an.

Das Highlight geschah nur knapp eine Minute nach diesen Wechseln, ehe es ohne weitere größeren Ereignisse in die Halbzeitpause ging. In dieser 31. Minute liefen die Spieler Diamantakos (St. Pauli) und Schick (FSV Frankfurt) aufeinander auf. Eigentlich nichts Besonderes, wäre die anschließende Reiberei nicht gewesen, die beinahe in einem Boxkampf geendet hätte. Schick hatte schon die Fäuste für einen Kampf erhoben, während sein Gegenspieler mehr staunend als gleichgesinnt zu ihm schaute. Beide erhielten hierfür die rote Karte. Diamantakos nahm das einfach mal so hin, während sich Schick noch einige Zeit darüber echauffierte.

So viel zu einem Freundschaftsspiel, das nun über 60 Minuten mit 10 gegen 10 fortgesetzt wurde.

Die zweite Halbzeit wirkte ausgeglichener. Die Gäste schalteten etwas zurück, aber verloren die eigene Offensive dennoch nicht aus dem Auge, auch wenn sie nicht unbedingt zwingend aussah. So scheiterten sie in der 53. Minute am gut aufgelegten Torwart im Gehäuse der Frankfurter, ehe im direkten Gegenangriff ein Lattenkracher den Ausgleich verhinderte.FSVFFMFCSP060918-19

Chancen gab es also auf beiden Seiten, wenngleich die qualitativ höherwertigen bei den Gästen lagen, die es aber versäumten ihre Angriffe mit einem Tor zu beenden. So kamen auch sie in der 73. Minute zu einem Lattenkracher an diesem Abend.

Der Ausgleich wäre kurz vor Schluss noch gefallen, aber auch hier zeigte der Torwart ein gutes Stellungsspiel und gab mit der leichten Berührung des Balles die entscheidende Rotation dafür, dass der Ball knapp am Tor vorbeiging.

Am Ende wurde das Spiel gegen die höherklassigen Gäste mit 1:2 verloren. Dafür schienen Einsatz und Körperspiel wieder zurückgekehrt zu sein. Gewiss noch nicht in einem überdurchschnittlichen Maß, aber das muss es auch erst in einem Punktspiel.

Sehr auffallend war der Spieler mit der Nummer 34 beim FSV Frankfurt. Laut Spielerliste Marcus Weinhardt, der mit hohem Einsatz, Spiel- und Lauffreude und gesundem Offensivdrang Leben in der Frankfurter Spiel brachte. Ein Stürmer aus der Jugend, der sowohl auf der Außenposition, als auch im Zentrum eine gute Figur machte.

Meiner Meinung nach sollte man ihn mit einem Startplatz im nächsten Punktspiel belohnen, denn das war bisher der beste Offensivspieler, den ich bei Spielen mit meiner Anwesenheit sehen durfte.

Wichtiger wären aber dennoch Abwehrspieler, die diese Spielfreude und diesen Einsatz an den Tag legen würden.

Tore: 0:1 Sahin (2.) – 0:2 Miyaichi (16.) – 1:2 Crnomut (27.)

Rote Karten: Schick/Diamantakos (34., Rangelei)

Schiedsrichter: Julius Martenstein

Zuschauer: 498

Mehr Bilder zum Spiel gibt es hier: FSV Frankfurt – FC St. Pauli 06.09.2018

Ein deutlich sichtbarer Klassenunterschied – Bericht zum Spiel des FSV Frankfurt gegen den SV Waldhof Mannheim (1:5) vom 13.08.2018

Bereits vor dem Spiel war viel vor dem Stadion los. Ob es daran lag, dass ich etwas später da war als beim letzten Mal, oder war es, weil der Gegner aus Mannheim deutlich attraktiver ist, als es zuvor die Stadtallendorfer waren?

Jedenfalls hatten die Gäste eine große Menge Fans mit dabei. Sie bevölkerten auf der Nordseite des Stadions mehr als nur einen Stehblock, was gut und gerne 500 Menschen gewesen sein dürften. Dahingegen sah die Südseite nicht so dicht besetzt aus und dort standen die Fans des FSV Frankfurt. Vielleicht sollten sie sich auch mal mehr zusammenstellen und so einen stimmgewaltigen Block bilden. Die Mannheimer waren schon vor Beginn sehr laut. Wie sich das auf das Spiel auswirken würde, sollte sich zeigen.

Anstoß und der erste Ballbesitz war bei den Gästen. Die erste Chance entstand aber erst nach gut zwei Minuten. Ein Freistoß für die Gäste, der aber gut geklärt wurde. Bei der Kläraktion blieben zwei Frankfurter, darunter der Torwart, kurz liegen. Es sah nach einem leichten Zusammenprall aus, von dem sich beide einen kurzen Moment erholen mussten.

Zu Beginn des Spiels zeigten sich die Gäste bei eigenem Ballbesitz mit einem gesunden Drang nach vorne und ohne Ball mit Ansätzen von Offensivpressing. Dieses hatte in der 7. Spielminute zur Folge, dass die FSV Abwehr unter Druck geriet und den Ball kurz vor dem eigenen Strafraum verlor. Es folgte ein Pass auf die rechte Seite und ein schöner Abschluss in die linke obere Torecke. Der Ball war im Kasten. Vielleicht nicht unhaltbar, aber eben im Tor. Die Fans auf der Nordseite des Stadions jubelten lautstark. 0:1, der SV Waldhof lag in Front.FSVSVWM130818-4

Kurz darauf zeigte sich auch der FSV offensiv, aber richtige Chancen kamen da noch nicht zustande. Aber der Druck wurde größer und die Frankfurter wollten sich nicht unterkriegen lassen. Dafür waren die Nadelstiche der Gäste aus Mannheim etwas ausgereifter im Zusammenspiel. Eine halbe Flanke, bzw. ein halber Schuss, streifte das Aluminium des Mannheimer Tores sanft.

Wie im letzten Heimspiel gab es viele Ecken für die Frankfurter und erneut schafften sie es dabei, sich bei der kurzen Variante, selbst ins Abseits zu stellen. Das möchte noch geübt werden.

In der 22. Minute gab es einen Freistoß für die Gäste. Als dieser hereingebracht wurde, ertönte die Pfeife des Schiedsrichters und es gab Elfmeter und die gelbe Karte für Frankfurts N. Djengoue. Was da genau passiert war, hatte ich nicht gesehen. Der Elfmeter wurde locker getreten, der Torwart damit verladen, 0:2.FSVSVWM130818-10

Nun wirkte der FSV etwas verunsichert und nervös. Einfache Ballverluste. Aber bei der nächsten Offensivaktion gab es einen Freistoß für sie und die gelbe Karte wegen einem taktischen Foul für Mannheims Michael Schultz. Doch der folgende Freistoß landete in den Armen des Gästetorwarts.

Nun passte sich auch das Wetter dem Ergebnis an. Aus Frankfurter Sich zumindest. Es begann zu schütten.

Ein unnötiges Foul im Mittelfeld brachte Frankfurts Denis Mangafic eine gelbe Karte ein, die zu einem Freistoß und einer Chance für die Gäste führte. Doch es gab nur Eckball. Dieser brachte zwar nichts ein, aber das Offensivpressing zeigte weiter eine gewisse Verunsicherung bei den Frankfurtern, die zu einem schnellen Spiel gezwungen waren.

Für eine Weile fand das Spiel vor allem im Mittelfeld statt. Dabei war durchaus erkennbar, dass beide Seiten mit dem nassen Spielfeld und dem glitschigen Ball so ihre Problemchen hatten.

In der 37. Spielminute zeigte sich erneut das erfolgreiche Offensivpressing der Gäste, die einen Fehler beim Pass der Frankfurter ausnutzen konnten. Der Pass von halbrechter Seite in die Mitte des Strafraums fand einen Abnehmer und der hatte praktisch freie Platzwahl zum 0:3.

Fast dasselbe Spiel beim 0:4 in der 39. Spielminute: Die Hintermannschaft des FSV wirkte verunsichert und grob fahrlässig. Während die Mannheimer weiter ihr Offensivpressing spielten, fingen sie einen Pass ab, der erneut zu einem Tor führte. Dieses Mal ganz lässig in die untere linke Ecke des Tores.

FSVSVWM130818-11Langsam fing auch ich an mit Marco Aulbach im Tor der Hausherren Mitleid zu bekommen, denn er konnte bisher keine Bälle halten und wurde von seiner Abwehr mehr als nur im Stich gelassen.

Marco Koch kam für Denis Magafic bei Frankfurt in der 45. Minute. Ob eine Verletzung vorlag, oder sich Mangafic bereits nahe an einer weiteren Verwarnung befand, konnte ich nicht beurteilen. Kurz darauf wurde von den Frankfurtern ein Foulspiel im Strafraum gesehen, das aber nicht geahndet wurde. Meines Erachtens, mit dem Blick von der Tribüne aus, lag auch kein elfmeterwürdiges Foulspiel vor.

Wenige Sekunden später war dann auch Halbzeitpause und man musste feststellen, dass der FSV Frankfurt in dieser Partie deutlich unterlegen war und in der zweiten Halbzeit nur Schadensbegrenzung betreiben konnte. Spielerisch und auch auf taktischer Ebene waren die Gäste deutlich überlegen und profitierten vor allem von ihrem eigenen Offensivpressing, das die Frankfurter Hintermannschaft regelmäßig zu groben Fehlern zwang, welche gnadenlos ausgenutzt wurden.

In der Halbzeit wurde auch Jesse Sierck für Alban Sabah auf Frankfurter Seite eingwechselt.

Kurz nach Wiederbeginn ging es so weiter, wie es aufgehört hatte und wäre es keine Abseitsposition gewesen, hätte es erneut im Frankfurter Gehäuse geklingelt. Die Gäste wollten sich nicht auf dem großen Vorsprung ausruhen, das war direkt zu sehen.

Das Offensivpressing der Gäste war nicht mehr ganz so drängend, aber immer noch vorhanden. Frankfurt selbst fand aber keine Mittel eigene Chancen zu kreieren. Die Gäste warteten auf ihre Gelegenheiten mit schnellen Konterspielzügen für weitere mögliche Tore zu sorgen.

Die drei Punkte schienen für sie in der 57. Spielminute bereits gesichert zu sein, denn da fiel das 5. Tor für sie. Ein Pass in die zentrale Schnittstelle der Abwehr sorgte für einen Alleingang mit Torabschluss, den der arme Marco Aulbach erneut nicht verhindern konnte.

Kurz darauf wechselte Frankfurt bereits das dritte Mal und brachte einen Spieler, den ich nicht finden kann – oder mir die falsche Nummer notiert hatte. Jedenfalls wurde n. Djengoue ausgewechselt. Für ihn kam der Spieler mit der Nummer 20(?) aufs Feld.

In der letzten halben Stunde konnte es für den FSV nur noch heißen, ein größeres Debakel zu verhindern, während die Partystimmung im Gästeblock größer und größer wurde.

Der Ehrentreffer für den FSV fiel in der 62. Minute, als schon keiner mehr mit einem positiven Ereignis für die Frankfurter gerechnet hatte. Eine kurze Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Gäste und schon konnte Soultani auf der rechten Seite im Strafraum das rechte untere Eck anvisieren und zumindest den Treffer für die Ehre erzielen.

Nun wechselten auch die Mannheimer. Für Mete Celik kam Marco Meyerhofer in der 71. Minute.

Zu diesem Zeitpunkt verwalteten die Mannheimer das Ergebnis schon und suchten dabei immer wieder mal den Weg nach vorne. Defensiv mussten sie nicht viel machen, da sich der FSV häufig selbst im Weg stand oder einfach keine Idee mehr hatte den Weg in den Strafraum und vor das Tor zu finden. Gewiss war das bei dem Spielstand auch schon eine Kopfsache. Es wurde sogar in der 74. Minute eine Chance für das zweite Tor vergeben und das aus kürzester Distanz nach einer Hereingabe von der linken Seite.FSVSVWM130818-13

Ein weiterer Wechsel der Gäste wurde vollzogen. Für Valmir Sulejmani kam Gian-Luca Korte (75. Minute)

Gelbe Karte für Mannheims Kevin Conrad. Das Foul passierte auf halbrechter Position vor dem Mannheimer Strafraum. Aber auch der Freistoß war nicht präzise genug für den Stürmer Frankfurts.

Die Mannheimer hingegen hatten noch weitere Chancen, vergaben diese aber mustergültig. Es hätte gut und gerne auch 1:8 stehen können. Einmal rettete der Querbalken für die Frankfurter, damit diese Niederlage nicht zu noch einer höheren Blamage führte.

Auch den dritten Wechsel nutzten die Mannheimer und brachten für die letzten Sekunden M. nag für den Doppeltorschützen Jannik Sommer in der 89. Minute.

Der Schiedsrichter pfiff das Spiel auf die Sekunde genau pünktlich ab. Die letzten Minuten verliefen ohnehin ereignislos, da die Gäste aus Mannheim nicht mehr zwingend waren und gefühlt mehrere Gänge zurückschalteten und Frankfurt nicht konnte.

Der Klassenunterschied war definitiv sichtbar und Frankfurt konnte mit dem Ergebnis noch froh sein, da die Mannheimer Chancen für zwei Spiele hatten und durchaus mehr als fünf Tore hätten erzielen können.

Doch muss man auch sagen, dass der SV Waldhof Mannheim nicht das Maß ist, mit dem sich die Frankfurter vergleichen sollten. Sie haben andere Ziele, die es zu erreichen gilt.

Tore: 0:1 Sulejmani (7.), 0:2 Sommer (23./FE), 0:3 Sommer (36.), 0:4 Kern (39.), 0:5 Deville (58.), 1:5 Soultani (62.)

Zuschauer: 2.249