NBA 2K18 für die Playstation 4

Der Erscheinungstermin des Spiels war bereits am 19.09.2017. Es dauert manchmal ein klein wenig, bis ich meinen Spieletest über die Bühne bringen kann; insbesondere dann, wenn solche tollen Events wie das Playoff-Halbfinale beim Football stattfinden, Konzerte sind oder andere Sachen, die sich im realen Leben abspielen.

Warum eigentlich Basketball und weswegen von 2KSports? Das sind sehr gute Fragen. Die Sache ist, dass ich selbst eigentlich keine große Ahnung von Basketball habe. Das letzte Mal, als ich ein solches Spiel für eine Konsole hatte, dürfte schon rund 2 Jahrzehnte zurückliegen. Damals wohl noch für den SEGA Megadrive. Manche mögen sich an diese Konsole erinnern. Für die jüngere Generation: Ja, es gab auch schon Konsolen vor der Playstation und vor der X-Box. Jedenfalls wollte ich mir gerne einmal ansehen, wie sich Basketball mittlerweile auf der Playstation 4 macht. Ob nun von 2KSports oder EA, das war mir dann eigentlich relativ Wurstsemmel.

Auch bei diesem Spiel ist es wie bei den anderen Spielen auch nach dem Einlegen der CD: es findet erstmal ein größeres Update statt. Und nach dem Start steht da etwas von „Spiel wird kopiert“. Das wundert mich doch sehr, denn schließlich ist dies kein heruntergeladenes Spiel, sondern eines auf CD. Das war ich also schon mal gar nicht gewohnt. Den Sinn dahinter muss ich dann wohl auch nicht verstehen.

Jedenfalls gibt es zu Beginn ein Tutorial, das einem das Spiel in den Grundlagen erklärt. Für jemanden wie mich, der absolut keine Ahnung davon hat, natürlich hervorragend. Schon mal ein genereller Pluspunkt.IMG-20170926-WA0000

Aber die Grafik sieht bei diesem Tutorial nicht gerade beeindruckend aus. Auch die Bewegungen der Spieler und die Spielabläufe sind etwas enttäuschend. Ob das an dem noch nicht fertigen Kopieren des Spiels liegt? Das hoffe ich doch mal, da ich ansonsten durch EA, im Bezug auf Grafik und Spielhandling, doch schon ein wenig verwöhnt bin. Also abwarten bis sich das Spiel dann mal kopiert hat. Und liebe Leser das dauert gut und gerne zwanzig Minuten. Der erste Negativpunkt bei diesem Spiel.

Nachdem das Warten mal ein Ende hatte, musste(!) ich meine E-Mail-Adresse angeben, damit ich online spielen kann. Ich habe hier nicht die Entscheidungsfreiheit zu sagen, ob ich das nun möchte oder nicht. Als Nächstes erstelle ich einen „Mein Spieler“. Auch daran führt kein Weg vorbei. Und siehe da, nach den Zwängen darf ich auch mal ins Hauptmenü. Auf den ersten Blick sieht es jetzt nicht so aus, als könnte ich viel machen. Also schaue ich mal ins Detail.IMG-20170926-WA0002

Jetzt spielen:

Unter dieser Rubrik finden sich einige Auswahlmöglichkeiten und ich entschied mich für ein schnelles Spiel, das unter „Jetzt spielen“ auszuwählen ist. Als meine Mannschaft waren die Minnesota Wolves markiert, die ich mir vorher als meine Lieblingsmannschaft ausgesucht habe. Nun, mir gefiel das Logo ganz gut, daher fiel meine Wahl auf dieses Team. Zum Glück macht die Grafik jetzt mehr her. Ich hatte schon befürchtet, dass diese so schwach bleiben würde wie zu Beginn. Okay dann spielen wir mal relativ planlos ein Spiel, bei dem das Viertel ganze 6 Minuten dauert. Aber ganz ehrlich: man merkt es gar nicht, dass es so lange dauert, wenn man sich selbst auf das Spielgeschehen fokussiert. Ich musste mich schon sehr auf mein Tun konzentrieren, da Körbe werfen am Anfang wirklich nicht leicht ist. Ebenso ist das Abnehmen des Balles vom Gegner ebenfalls nicht so einfach; insbesondere dann, wenn man kein Foul begehen möchte. Das ist mir natürlich nicht immer gelungen. Über das Blocken sprechen wir mal besser nicht, denn da habe ich das Timing noch gar nicht raus. Aber 6 Minuten sind definitiv zu viel pro Viertel, wenn man mehrere Spiele am Stück spielen möchte.

Es gibt auch tatsächlich eine Pre-Game-Show, die Moderatoren zeigt, welche sich über das kommende Spiel unterhalten. Teilweise mit Statistiken und mehr. Aber auch auf dem Feld wird eine Show geboten. Entweder stolziert das Maskottchen umher oder aber die Cheerleader tanzen während der Spielunterbrechung und in den Pausen. Natürlich gibt es passend dazu auch eine Halbzeitsendung, die das Spiel analysiert. Nett anzuschauen, aber für mich einfach nur Zeitfresser.IMG-20170926-WA0004

Des Weiteren kann man unter NBA aktuell ein entsprechend aktuelles NBA Matchup spielen oder online gegen jemand Anderen. Aber diese Schmach werde ich mir nicht antun. Hinter 2KU verbirgt sich das Tutorial und „Blacktop“ kann man ein Spiel starten bei dem man 1vs1 bis 5vs5 auswählen kann. All-Star-Team-Up ist ein online Modus, dem ich aufgrund meiner bescheidenen Basketballkenntnisse lieber nicht beitrete. Und zu guter Letzt darf man sich natürlich auch mit Freunden zusammentun.

Meine Karriere:

Dies ist der nächst größere Punkt im Hauptmenü. Dort wählt man zunächst sein Team aus. Ich habe mich für diese Wölfe entschieden. So wie vorher auch schon. Danach folgt ein Intro in dem wir den Spieler sehen, den wir bereits ganz am Anfang erstellen mussten. Das Intro ist ein kurzer Film, der einen zu einem großen Basketballturnier im Straßenambiente führt. Interessant ist, dass sich hier Größe und andere Details des Spielers nun einstellen lassen.  Wenn das erledigt ist, darf man sich ein wenig auf dem Proving Ground umsehen und die Wurfmaschine verwenden. Festzuhalten ist, dass die Grafik deutlich schwächer ist als vergleichsweise bei Longshot in Madden NFL 18. Das eigene Team trägt hier schwarze Trikots und man muss ein Spiel auf dem Proving Ground gegen das Team in weiß gewinnen. Schafft man es in dieses Finale, dann geht es auch schon weiter mit der Story, in welcher es dann zu einer Art Probe-Mitspielen bei seinem ausgewählten Team kommt. IMG-20171006-WA0000

Nach einer Zwischensequenz, die mich irgendwie an eine schlechte Sitcom erinnert, landet man auch schlussendlich bei seinem Team als Rookie. Nach einer kurzen Vorstellung wird man eingewiesen und darf sich in der „freien Welt“ bewegen. Am Anfang ist es etwas unübersichtlich. Aber mit der Zeit findet man sich dann schon zurecht. Interessant ist dabei, dass dort keine KI-Spieler herumlaufen, sondern andere Spieler, die sich ebenfalls in diesem Karrieremodus befinden. Unter Anderem gibt es dort einen Friseur, einen Tattooladen, sowie ein Fitnessstudio und die Teamtrainingshalle. Bei den beiden letzteren kann man sich austoben, sozusagen und Punkte sammeln, die einem auf den Fortschritt gutgeschrieben werden. Totale Zeitfresser meines Erachtens. Aber sehr interessant, dass diese Variante gewählt wurde. In dieser freien Welt kann man sich durchaus lange aufhalten. Aber ich möchte dann doch lieber ein richtiges Spiel machen. Dies lässt sich über die Taste Dreieck auswählen. Übrigens hat man ein Handy, auf dem die Ziele vermerkt sind. Dies erreicht man mit der Viereck-Taste. IMG-20171006-WA0002

Nun, einfach mal spielen ist leichter gesagt als getan. Okay das ist schon wie in einer realen Karriere. Als ungedrafteter Rookie, der auf der Straße gefunden wurde, bekommt man kaum Spielzeit. Die ersten beiden Spiele wurden von der Bank aus beobachtet. Erst im letzten Viertel des dritten Spiels bekam ich meine ersten Spielminuten als das Spiel schon aussichtslos verloren war.

Insgesamt hat dieser Modus viel Ladezeit und ist meines Erachtens nach nicht besonders zufriedenstellend, wenn man sich andere Karrieremodi ansieht. Auch diese freie Welt ist insgesamt sehr unübersichtlich. Es wäre durchaus hilfreich so etwas wie Wegweiser zu haben oder Ähnliches, damit man sich zurechtfinden kann. Hier ist definitiv noch Überarbeitungsbedarf, bzw. Verbesserungsbedarf vorhanden.

Mein Team:

Das ist das Äquivalent zu EAs Ultimate Team Modus. Ein Tutorial begleitet mich durch die ersten Schritte, in dem ich meinem Team einen Namen geben kann. Europäische Städte sind Mangelware, aber Bamberg, Moskau und München sind vorhanden. Also bekommt mein Team den Namen „Munich Volts“. Das Standardpack darf ich öffnen und muss anscheinend jede einzelne der 26 Basiskarten umdrehen. Entweder habe ich die Taste nicht gesehen, oder es gibt sie einfach nicht, damit man dies beschleunigen kann. Nun gut, 26 Karten sind jetzt auch kein Drama. Aber es hätte durchaus geschickter gelöst werden können.IMG-20171006-WA0030

Das Tutorial führt mich auch durch die erste Herausforderung, die zwei Minuten beträgt. Ziel ist es zu gewinnen. Eine recht einfache Aufgabe auf dem Schwierigkeitsgrad Rookie. Nach dem Spiel darf man sich dann mal genauer mit den möglichen Funktionen befassen. An und für sich ähnelt es EA Spielen in diesem Modus. Auktionshaus und Sammlung sind auch dort identisch. Zahlungsmittel kann man auch hier für Euros kaufen aber die Ziele, mit denen man sich noch zusätzliche Dinge freischalten kann, sind für mich neu.

Nach ein paar Spielen in diesem Modus, die aufgrund der Schwierigkeitsstufe gewonnen wurden, bin ich mir noch nicht wirklich sicher, ob sich mein Team dadurch verbessern lässt. Jedenfalls gibt es verschiedene Herausforderungen, wie unter Anderem eine wöchentliche oder natürlich auch welche, die sich online spielen lassen. Wie genau es sich mit Tokens verhält, die man in den normalen Herausforderungen erhalten kann, ist mir nach ein paar wenigen Spielen noch nicht so ganz klar. Aber es lassen sich damit Aufwertungen durchführen. Nur von was, das ist nicht ganz deutlich. Aber für den Moment nicht schlimm. Für mich jedenfalls ein angenehmerer Modus als die Karriere.IMG-20171006-WA0032

Mein GM / Meine Liga:

Zu Beginn wird direkt ein neues Franchise erstellt. Hier gibt es ein paar Spielmodi, die ausgewählt werden können. Darunter Playoffs, eine einfache Saison, eine online Liga und die zwei wohl wichtigeren, bzw. größeren Auswahlmöglichkeiten Meine Liga und Mein GM. Während in Meine Liga ein komplettes Spielerlebnis mit über 80 Saisons als Information dabeisteht, in welcher man auch die Kontrolle über sämtliche Aspekte der Liga bekommen soll, ist der Mein GM Modus natürlich jener, in der man sich als Manager eines Teams beweisen muss. Es ist zudem ein ganz neuer Modus, der auch Story beinhaltet.

Ich werfe zunächst einen Blick in Meine Liga. Dort wähle ich „Liga-Expansion“ als eine von drei Möglichkeiten aus. Die anderen beiden sind „Aktuelle NBA Teams“ und „Individuelle Liga“. Aber so eine Expansion könnte interessant sein. Dabei lassen sich bis zu sechs Teams der Liga hinzufügen. Man kann diese selbst erstellen, vorgefertigte nehmen oder auch Teamdesigns herunterladen. Dabei nutze ich von Allem etwas. Das Ganze dauert natürlich seine Zeit, hat aber auch seine Reize. Nachdem ich mir die Las Vegas Golden Eagles erstellt hatte, ging es auch weiter und ich habe natürlich „meine“ Eagles als Team ausgewählt und auch an den Spieloptionen gebastelt, so dass ein Viertel auch nur eine Minute dauert.

Die Übersicht im Menü erinnert mich von den Möglichkeiten schon fast an einen GM Modus in anderen Spielen. Die Expansionsteams lassen sich verwalten und das eigene Team kann auch umziehen. Des Weiteren kann man trainieren oder sich Statistiken ansehen. Gewiss lassen sich auch Free Agents oder Trades machen. Das Scouting bietet einem sehr viele Möglichkeiten, auf die ich im Detail gar nicht eingehen kann. Von der Talentsuche bis zu einer spezifischen Suche nach einer bestimmten Position ist hier vieles möglich.IMG-20171008-WA0021

Für einen einfachen Saisonmodus ist das definitiv vielmehr als ich erwartet hatte. Gut, es heißt auch „Meine Liga“ aber dennoch ist es interessant zu sehen, dass hier doch viele Möglichkeiten sind das Ligasystem und die eigene Mannschaft anzupassen.

Nach einigen Spielen habe ich festgestellt, dass es sogar Spaß macht, wenngleich ich auf die Einspieler in den Viertelpausen gut verzichten könnte. Auf die Schnelle hatte ich da nichts gefunden, das einem diese ersparen würde. Nun gut, für ein realistisches Spielgefühl ist das jedoch durchaus positiv zu bewerten. Ich denke mal, dass sich insbesondere Fans der NBA sehr lange an diesem Spielmodus erfreuen können.

Auch für den GM Modus erstellt man zunächst ein neues Franchise und wählt dann den entsprechenden GM Modus aus. Dort wählt man sein Team aus und dann beginnt das Ganze mit meinem erstellten Spieler aus der Anfangsphase. Der Storymodus beginnt also sehr früh mit einer tragischen Verletzung meines armen erstellten Spielers. Sich in einem Spiel das vordere und das hintere Kreuzband im gleichen Knie zu reißen kann wohl das Karriereende bedeuten. Und so wird es auch gewesen sein, denn die nächste Szene spielt sechs Jahre später und mein Controller klingelt – ja wirklich, das Klingelgeräusch kam aus dem Controller. Eine Audiounterlegung gibt es leider nicht, dafür sind die Gespräche in deutscher Sprache zum Mitlesen. Zwar läuft Musik dabei, aber die Tatsächliche Unterhaltung, wie es auch im Karrieremodus ist, fehlt mir persönlich dann doch irgendwie. Die Menüführung hat natürlich das eigene Profil, das Management und auch das Geschäftliche mit dabei. Es ist insgesamt alles recht detailliert und durchdacht. Das Coaching und das Scouting bieten wie in Meine Liga viele Möglichkeiten an, durch die man sich allmählich durcharbeiten kann, sofern man will.IMG-20171009-WA0000

Die Aufgaben sind jedenfalls vielfältig. Spielergespräche und auch Gespräche mit dem Eigentümer sind beinahe an der Tagesordnung. Da ich die Spiele nicht selber bestreite, sondern simuliere, und mir somit den „Managermodus“ erhalte, habe ich natürlich keinerlei Einfluss auf das was das Team abliefert. Und nach den ersten Spielen stehen exakt 1 sieg und 4 Niederlagen auf der Karte. Nach der Verpflichtung eines Free Agents und einer weiteren Niederlage beginnt die Fehler- oder Verbesserungssuche. Und da lassen sich viele Dinge einstellen und verändern. Das Training des Teams, des einzelnen Spielers und sogar die Intensität.

Nachdem ich ein paar Veränderungen vorgenommen hatte und auch einen Doppeltrade vornahm, gelang es auch der Mannschaft eine erste Siegesserie zu starten. Währenddessen wurde das Team an einen anderen Eigentümer verkauft. Wirklich interessant was sich in diesem Modus schon zu Beginn so alles abspielt. Man hat übrigens auch Gespräche mit dem Mitarbeiterstab. Diese weisen auf bestimmte Dinge, wie Trainingsintensität etc. hin. Da meine Kenntnisse in diesem Sport eher gering sind übertrage ich die Aufgaben also an die Mitarbeiter. Diese gewinnen dadurch Vertrauen in meine Person als GM und ich habe meine Ruhe.IMG-20171009-WA0002

Jedenfalls ist es für mich der bisher interessanteste Modus in diesem Spiel, da dieser durch die Storyparameter und die Tiefe der einzelnen Menüpunkte ziemlich vielfältig ist. Da kann man durchaus sehr gut nachempfinden, dass es mehr ist als nur traden und die Augen offen zu halten. Die vielen Gespräche mit Spielern, dem Personal und dem Eigentümer stellen einen immer wieder vor Herausforderungen. Und genau das macht mir Spaß.IMG-20171009-WA0004

Mein gesamter Eindruck als Nicht-Kenner im Bereich Basketball ist ganz okay. Grafisch ist bei diesem Spiel noch sehr viel Luft nach oben, gerade wenn man sich die Konkurrenz aus dem Hause EA ansieht. Wahrscheinlich wird mich dieses Spiel nicht sehr lange halten, da ich mich persönlich eher weniger für diese Sportart interessiere. Als Abwechslung nehme ich es aber gerne.

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NHL 18 für die Playstation 4

Als Eishockeyfan ist die NHL Serie ein Pflichtkauf für die Playstation 4. Erschienen ist das Spiel am 15.09.2017. Dieses Mal war es sogar pünktlich im Briefkasten; die Deutsche Post arbeitet anscheinend schneller als die Lieferanten bei DHL. Wie dem auch sei. Spiel einlegen und… warten, denn bereits am Erscheinungstag gibt es ein relativ großes Spielupdate auf Version 1.01. Nun gut, das ist mittlerweile nichts Neues mehr. Was mich aber doch gewundert hat war, dass ich von Amazon einen Code erhalten habe für dieses Spiel, mit dem ich gar nicht gerechnet hatte, denn ich habe mir lediglich die Standard Version des Spiels bestellt. Direkt mal schauen was sich hinter diesem Code verbirgt.

Update heruntergeladen und installiert, Code eingegeben im Playstation-Store und siehe da ich weiß auch nicht mehr als vorher. Aber wer suchet, der findet Informationen dazu. Für Vorbesteller gibt es einen kleinen Bonus, der für das Hockey Ultimate Team gedacht ist. Es handelt sich dabei um ein wöchentliches Gold-Plus-Pack, das man über fünf Wochen erhält. Eine nette Geste um das Ultimate Team zu verbessern.

Die Serie um NHL ist mir nicht fremd. Für gewöhnlich hole ich mir jedes 2. Jahr das aktuelle Spiel, sofern es nicht gravierende Änderungen oder Neuerungen gegeben hat. Das ist bislang aber nur selten der Fall gewesen. Vielmehr entwickelt sich diese Serie jährlich ein klein wenig weiter.

Nachdem ich nun die Grundeinstellungen auswählen konnte für Schwierigkeit und Steuerung, überraschte mich das Spiel mit folgendem Bildschirm:IMG-20170916-WA0009

Dann probiere ich das doch gleich mal aus mit dem Trainingslager!

Die Grundlagensteuerung wird einem hier mit Hilfe von Videos erklärt. Dabei werden die Bereiche Schießen, Passen, Verteidigung, Bullys, Standard-Deking und Erweitertes Deking ausführlich erklärt. Ausserdem gibt es noch zusätzliches Videomaterial von Hockey Canada. Es ist nicht weiter überraschend, dass die Erklärungen in englischer Sprache sind. Gutes Englisch, gerade im Bezug auf die Begriffe im Eishockey sind also von Vorteil.

Das ist neu:

Natürlich möchte ich wissen was es Neues gibt, also muss ich hier unbedingt einen Blick hineinwerfen. Okay das Trainingslager ist neu und wurde gerade schon angetestet. Definitiv keine schlechte Idee, wenn man wieder in das Spiel und die Steuerung hineinkommen möchte und vielleicht noch das Ein oder Andere dazulernen möchte.

EASHL – sagt mir erstmal nichts, aber deswegen schaue ich da mal rein. Aha, also in der EA Sports Hockey League hat die 3 gegen 3 Overtime Einzug gehalten. Sehr schön.

Kreative Offensiv-Dekes bieten einem nun mehr Möglichkeiten gegnerische Spieler auszuspielen.

Defensive Skill Stick. Mehr Möglichkeiten in der Verteidigung beim Poke-Check oder auch mit einem ausgestreckten Arm den gegnerischen Spielzug zu stören oder eine bessere Raumdeckung zu generieren.

NHL Threes. Dies ist ein eigener Spielmodus für Einzel- aber auch Onlinespiel. Dabei wird generell nur 3 gegen 3 gespielt. Mehr Platz auf dem Eis für technische Spielchen und wahrscheinlich mehr Tore. Ein interessanter Modus, vermute ich mal.

Die Änderung im Be A Pro Modus soll es einem nun ermöglichen, dass man sich zu einem anderen Team traden kann. Das ist mal nützlich. Malschauen, wie es sich umsetzen lässt, da man durchaus auch Kriterien angeben darf.

Im Franchise Modus kann man am Expansion Draft teilnehmen und mit den Las Vegas Golden Knights spielen. Es ist aber auch möglich das 32. Team zu erstellen und zu draften. Das werde ich definitiv einmal ausprobieren.

Wie bereits in Madden NFL gibt es auch bei NHL nun Herausforderungen im Ultimate Team Modus, bei dem man sich Packs verdienen kann.

Das sind also die Neuerungen. Und ich bin immer noch bei der Auswahl, die man auf dem Bild weiter oben sehen kann. Das Stanley Cup Spiel und das freie Training schenke ich mir und gehe direkt in das Hauptmenü.

Einmal das Lieblingsteam wählen, welches bei mir die Calgary Flames sind, und weiter geht’s. Der nächste Bildschirm zeigt mir alle möglichen Spielmodi an aber auch die Auswahlmöglichkeiten für Einstellungen etc. Hiervon kann ich nun meine drei liebsten Spielmodi auswählen, die ich am ehesten auch spielen werde. So generiert man sich sein eigenes individualisiertes Schnellmenü. Das lässt sich natürlich auch alles wieder ändern. Und zu den anderen Menüpunkten kommt man, in dem einfach nach unten gescrollt wird.IMG-20170916-WA0024IMG-20170916-WA0027

Hockey Ultimate Team:

Viel verändert hat sich in diesem Modus nicht. Zunächst erstelle ich natürlich mein Team, das genauso heißt, wie auch schon in Madden NFL, nämlich „Frankfurt Volts“. Noch laufen sie in den Jerseys der Calgary Flames herum und sind auch im Scotiabank Saddledome zu Hause. Aber das wird sich mit der Zeit ändern. Jedenfalls: solltet ihr bei einem Online-Spiel mal auf PadmanPL mit den Frankfurt Volts treffen, dann vergesst das Grüßen nicht.

Die Herausforderungen befinden sich im Einzelspielermodus und sind gegliedert aufgebaut. Darunter befindet sich auch eine spezielle, die zum 100-jährigen Bestehen der NHL gedacht ist mit besonderen Belohnungen. Insgesamt sind die Herausforderungen natürlich der schnellste Weg um sein Team adäquat zu verbessern, da die geschenkten Spieler meist nur eine Spielstärke von um die 70 haben. Gewiss kann man auch online gegen andere Spieler antreten oder auch eine ganz normale Einzelspielersaison gegen die CPU spielen. Aufstellung und Strategien lassen sich bearbeiten und nach den eigenen Vorstellungen anpassen. Über den Marktplatz kann man sich, sofern das nötige Kleingeld vorhanden ist, Spieler und Objekte kaufen.

Be A Pro:

Der Modus, in dem man sich oder einen Fantasiespieler oder auch Spielerin erstellen kann und dann nur die Kontrolle über diesen Spieler hat und sein Bestes geben muss, damit ein guter Platz im Draft sicher ist. Nachdem ich mich also selbst erstellt habe, was durchaus lange dauert, denn es gibt viele Einstellungsmöglichkeiten, habe ich mich dafür entschieden den Memorial Cup zu spielen. Als Auswahl standen noch die CHL, als auch direkt ein NHL Team zu wählen. Aber wo wäre da bitte die Spannung?

IMG-20170916-WA0031Zunächst natürlich vorher auch die Teamauswahl, die bei mir auf die Medicine Hat Tigers gefallen ist. Es ist schon viele Jahre her, dass ich mich für diese kleine Stadt in Kanada entschieden habe und das wird sich wohl auch nicht ändern. Nun denn, zunächst drei Spiele von denen zwei gewonnen wurden. Das bedeutet die Finalteilnahme. Dieses wurde furios mit 7:1 gewonnen. Hurra, der erste kleine Titel in der Karriere.

Wichtig ist zu sagen, dass sich der Spieler von selbst weiterentwickelt. Man hat hier keine Möglichkeit selbst an den Schiebereglern der einzelnen Stärken zu schrauben. Für mehr Erfahrung muss man also vernünftige Spiele abliefern und möglichst Punkten. Dann steigt auch die Erfahrung schneller.

Als Nummer 116 von den Dallas Stars gedraftet worden. Es hätte schlimmer kommen können. Jetzt kann die Karriere also beginnen…IMG-20170916-WA0033

Franchise Modus:

Hier bieten sich einem gleich drei Varianten. Die klassische Variante, so wie man sie auch von früheren Versionen kennt; den Expansion Draft mit 31 Teams, inklusive den Las Vegas Golden Knight, und auch den Expension Draft mit 32 Teams. Klassisch ist langweilig, das kenne ich ja schon von früher. Also nehme ich doch mal die Variante mit 32 Teams. Bei dieser Variante kann man kein NHL Team auswählen, sondern muss ein 32. Team erstellen. Das habe ich dann auch direkt getan und siehe da, man kann sogar meine Heimatstadt auswählen, nämlich Frankfurt. Eigentlich wollte ich auch hier den Namen „Frankfurt Volts“ nehmen, aber da es das nicht als Sprachausgabe gibt, habe ich mich für die Frankfurt Rebels entschieden, die im Eisdome spielen. Noch ein paar Details zum Fanaufkommen und zu den Annehmlichkeiten in einem Stadion kann man sich auch Gedanken machen und dies dann einstellen. Beim Logo als auch bei den Trikots kann man durchaus Stunden hängen bleiben, da es viele Möglichkeiten gibt. Insbesondere, da man drei Trikots erstellen muss, die farblich angepasst werden müssen. Das passierte bei mir leider nicht von selbst. Ich muss gestehen, dass ich noch nie so lange brauche um ein Team bei NHL zu erstellen. Meine Güte, aber na gut. Die Teamfarben sind übrigens orange, schwarz und lila. Nachdem ich das alles fertig hatte, hätte ich theoretisch auch das AHL Team bearbeiten können. Aber nein danke, das Erstellen der Frankfurt Rebels hat schon lange genug gedauert. Ich möchte endlich spielen.

Die Zentrale sieht übersichtlicher aus und man hat deutlich mehr Möglichkeiten zu interagieren als früher. Zumindest als noch in NHL 16. Aber zunächst heißt es ganz viel draften und im Anschluss gegebenenfalls noch Free Agents verpflichten, denn das erstellte Team hat noch keinen einzigen Spieler. Aber den ersten Draft habe ich simulieren lassen, das wäre mir dann doch ein viel zu langes Hin und Her gewesen. Jedoch den Entry-Draft habe ich selbst ausgeführt. Die jungen Spieler möchte ich dann doch noch selbst auswählen.IMG-20170917-WA0007

Gewiss gibt es auch hier Vorgaben des Eigentümers, die sich aber am unteren Rand bewegen in der ersten Saison. Hat man alles einmal erledigt, dann kann man getrost bis zum Saisonbeginn simulieren, auch die Vorsaisonspiele kann man dabei überspringen. In der nun neuen Saison lässt sich auch endlich etwas am Stadion machen. Wobei das Stadion selbst keine Notwendigkeit hat, da es ganz neu ist. Aber die Imbissbuden etc. sollte man, je nach Vorgaben des Eigentümers renovieren oder ausbauen. Bei mir waren es die sanitären Anlagen, die irgendwie schon abgenutzt waren. Da haben die Bauarbeiter wohl oft gesessen, vermute ich mal. Wie dem auch sei, man kann auch das verfügbare Merchandise preislich anpassen, ebenso wie Tickets und Verpflegung. Was auch vor Saisonstart gemacht werden muss sind Werbeaktionen wie gratis T-Shirts oder Ähnliches, das Besucher ins Stadion bringen soll. Übrigens steht da auch was von einer Einkommensteuererklärung. Bilanz hätte es jedenfalls auch getan. Klingt nicht ganz so hart. Jedenfalls ging es dann endlich, nach gefühlten Tagen, endlich zum ersten Spiel, das meine Mannschaft souverän gewonnen hat.

Jetzt spielen / Online Versus:

Zwei einfach erklärte Spielmodi, denn hier wird ein schnelles Spiel gespielt. Entweder alleine gegen die CPU oder online gegen jemanden oder im Koop-Modus zusammen gegen die CPU. Wer nur schnell ein Spiel machen möchte, der ist mit diesen einfachen Modi zufrieden zu stellen.

Saison Modus:

Man wähle die Liga, in der man spielen möchte – darunter auch die DEL – und das Team, für das man um Punkte kämpfen möchte. Es sind auch Mehrauswahlen möglich. Für den Fall, dass man mit einer Mannschaft noch nicht ausgelastet sein sollte.

EA Sports Hockey League / Draft Champions:  

Das sind reine online Modi. Bei der EASHL schließt man sich einem bestehenden Club an, oder gründet selbst einen. Dabei erstellt man sich einen Online Pro, den man steuert (ähnlich wie im Be A Pro Modus) und tritt anschließend gemeinsam als Team gegen andere Spielerteams an. Nicht unbedingt ein Spielmodus für mich, da dieser bestimmte Onlinezeiten erfordert.

Bei den Draft Champions kann man zwar auch offline spielen, aber die Belohnungen sind geringerer Natur, weswegen sich das online Spielen definitiv eher lohnt. Man draftet sich sein Team in mehreren Runden zusammen, wobei man in jeder Runde eine Auswahl an Spielern erhält. Ist man damit fertig geht es in die Warteschlange. Anschließend darf man beweisen, dass das Team, das man sich zusammengestellt hat auch siegfähig ist.

Trainingsmodus / Playoff-Modus / Shootout-Modus:

Der Trainingsmodus ist in diesem Fall ein Überbegriff. Dahinter verbergen sich das Trainingslager, das freie Training, ein Teamtraining und auch das Torhütertraining. Wer sich also in einem bestimmten Bereich austesten oder verbessern möchte, ist hier an der richtigen Stelle.

Im Playoff-Modus spart man sich die reguläre Saison und kann gleich in den Playoffs loslegen. Dabei kann man mit vielerlei Einstellungen und Spielerein ganz kuriose oder natürlich auch nationale Playoffs erstellen. So wie es einem gefällt.

Im Shootout-Modus kann man das Penaltyschießen üben. Sowohl als Spieler als auch mit dem Torhüter. Dieser Modus funktioniert übrigens auch online gegen einen Bekannten.

NHL Threes:

Viel Platz auf dem Eis, gerade einmal sechs Feldspieler. 3 gegen 3 also. Natürlich lässt sich dieser Modus auch online spielen. Wieso auch nicht; ist bestimmt ganz lustig. Aber ich habe zunächst die Variante „Threes Now“ ausprobiert, ein kurzes Freundschaftsspiel. Für Zwischendurch oder als Abwechslung ist das genau der richtige Modus. Die Eisfläche ist kleiner, es gibt weder Abseits noch Icing und die Hallen sind auf diesen Spielmodus zugeschnitten. Es gibt kein Über- und Unterzahlspiel. Wird eine Strafe gepfiffen, gibt es sofort einen Penalty. Ausgewechselt werden darf nur in einer Drittelpause. In „Threes Now“ hieß es: Wer zuerst 7 hat, gewinnt. Dabei gibt es aber auch Pucks, die für einen Treffer gleich 3 Punkte geben. Man kann sehr viele dieser speziellen Hallen freispielen. Und es gibt auch eine Art Turniermodus, der sich „Threes Circuit“ nennt. In diesem kann man sich mit allen nordamerikanischen Top Teams messen. Also hier ist Spielspaß garantiert.

Gameplay:

Mir persönlich kommt es so vor als hätte sich das Gameplay im Vergleich zu NHL 16 (das Spiel aus 17 hatte ich nicht) verbessert hat. Die Bewegungen sind flüssiger und nicht mehr ganz so schwerfällig. Auch bei schwächeren Spielern fällt dies auf, wenn sie in der Beschleunigung sind. Aber auch die Möglichkeiten in der Verteidigung haben sich verbessert. Insbesondere der beliebte Poke-Check führt nicht mehr so häufig zu Strafen – oder habe ich es mit der Zeit einfach nur verbessert? Ich bin mir nicht sicher, aber die defensiven Skills, die auch unter „Was ist neu“ aufgeführt waren, zeigen Wirkung. Spielzüge, Fehlpässe, Konter und das Torwartspiel wirken noch realistischer. Der Gegner stellt sich auch im Laufe eines Spiels auf die Spielweise seines Gegners an, was das Spiel nun deutlich interessanter macht. Zumindest auf einem höheren Schwierigkeitsgrad (ab Pro scheint mir dies der Fall zu sein) ist es schon spürbar. Im Großen und Ganzen macht mir das Spiel, so wie es ist, sehr viel Spaß.

Life is strange – before the storm für die Playstation 4

Dieses Spiel ist die Fortsetzung von „Life is strange“, welches aber drei Jahre vor den Geschehnissen aus dem ersten Teil spielt.

Es ist tatsächlich so, dass man zuerst „Life is stange“ gespielt haben (und zwar komplett durch), bevor man sich an den Folgetitel „Life is strange – before the storm“ heranwagen sollte. Die wunderbare Story aus dem ersten Teil, welche Hollywood nicht hätte besser schreiben können, ist nicht nur spielenswert, sondern vermittelt auch vielerlei nützliche Informationen, die im Folgetitel durchaus hilfreich sind, auch wenn sich dieser in der Vergangenheit abspielt.

Während man im ersten Titel, der 2015 erschienen ist, noch Maxine Caulfield spielt; eine junge Fotografin an der Kunstakademie in Arcadia Bay, ist es im Nachfolger Chloe Price, deren Geschichte man sich annehmen darf.

Das Spiel gibt es seit dem 31.08.2017 nur als digitalen Download über den Playstation Store. Zu empfehlen ist direkt die Deluxe Version für 24,99 €, da diese das Spiel, die drei Episoden und eine zusätzliche Episode erhält, in der es einem möglich ist mit Maxine zu spielen, sowie ein Outfit Paket und eine Art Mixtape. Aus letzterem ist es möglich sich aus dem vorhanden Soundtrack ein „Mixtape“ zu erstellen, welches in einer Art Kinomodus abgespielt werden kann.

Ich möchte Personen, die den ersten Titel nicht kennen, empfehlen ab hier nicht weiter zu lesen, da ansonsten viele Informationen und Hinweise zu lesen sind, die durchaus das Spielen des ersten Teils beeinflussen können. Sozusagen –Spoileralarm-.

 

Bevor ich mich dem Spielen widmen konnte, dauerte es ein paar Momente bis das Spiel heruntergeladen und installiert war. Ein paar Momente also um den Vorgänger noch einmal gedanklich durchzugehen: Was für eine fantastische Story war es doch: die Spannung, Emotionen, Ängste und knifflige Entscheidungen gefordert hatte. Wie schon geschrieben, die ganze Story ist sehr durchdacht und außergewöhnlich detailliert und variabel gestaltet. Das muss sie auch sein, da die Vielfältigkeit der möglichen Entscheidungen teils gravierende Folgen nach sich ziehen können. Und für welches Ende man sich auch entschieden hatte, gewiss hat man sich die Varianten alle angesehen. Auch wenn es ein wenig makaber klingen mag, fand ich persönlich das Ende besser, welches die Protagonisten aus der Stadt fahrend zeigt.

 

Das Spiel ist gestartet und ein beruhigend helles Bild einer schönen Landschaft im Grünen an einem See begrüßt mich mit einer wundervollen Melodie im Hintergrund.

Drei Episoden erwarten einen, wovon aber derzeit nur die erste spielbar ist, während zwei und drei, sowie die Bonusepisode erst zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein werden. Wann genau dies der Fall ist, konnte ich leider ad hoc nicht herausfinden. Aber das ist nicht so schlimm, denn bereits im ersten Teil waren die Episoden recht ausgedehnt. Und genau das ist, was ich auch in diesem Folgetitel erwarte: lange Episoden mit einer faszinierenden Story.

 

Episode 1: Erwacht

Vorweg: ich werde keine detaillierte Geschichte niederschreiben. Lediglich die Basics der Story, wie ich sie erlebe. Welche möglichen Entscheidungen getroffen werden können, oder welche ich gewählt habe, möchte ich nicht verraten. Es ist einfach so, dass ich niemandem etwas vorwegnehmen möchte.

Was als Erstes auffällt ist, dass wir Chloe nicht ganz wiedererkennen. Aus dem ersten Teil kennen wir sie noch als totale Punkerin mit blauen Haaren. Doch diese hat sie hier noch nicht. Auch das ganze Outfit wirkt noch eher – ich würde sagen „normal“ für eine Jugendliche. Wobei die ersten Nietenarmbänder etc. schon vorhanden sind. Durchaus ein etwas ungewohntes Bild zu Beginn.

Die Steuerung hat sich jedenfalls nicht verändert und ist immer noch die selbe, wie wir sie auch schon aus dem Vorgänger kennen. Dann mal nichts wie rein in den interaktiven Film und durch den Wald zu einem Konzert. Die erste Hürde besteht darin hinein zu kommen, denn Chloe ist natürlich noch nicht volljährig. Zeit zurückdrehen geht bei ihr natürlich auch nicht. Aber siehe da, da ist etwas Neues. Eine „Widerworte-Herausforderung“. Na genauso kennen wir Chloe doch – das passt wunderbar. Ziel ist es ein Wortgefecht zu Chloes Gunsten zu entscheiden. Wie ihr das anstellt? Hey, selbst herausfinden – bzw. das Spiel hilft einem schon dabei. Hat man es geschafft, dann kommt man auch schon hinein in die gute alte Stube.IMG-20170913-WA0000

Was genau dort im Einzelnen passiert oder passieren kann (Entscheidungen) verrate ich nicht. Jedenfalls lernt Chloe dort Rachel kennen. Bzw. ist überrascht sie dort zu sehen. Kurz darauf ein Szenenwechsel und man befindet sich in Chloes Zimmer, das ein recht bekanntes Aussehen hat. Einmal umziehen bitte. (Wer hier tatsächlich die Deluxe Version hat, kann zwischen deutlich mehr Kleidungsvarianten wählen) Und dann geht es schon hinunter zu Joyce und der erste Streit beginnt. Kurz danach trifft man das erste Mal auf David, der Chloe im Anschluss zur Schule fährt. Dort kann man sich mit mehreren Personen unterhalten ehe es zum Chemieunterricht geht. 

So weit kommt man aber gar nicht. Gerade in dem Moment als man mit Chloe das Schulgebäude betreten möchte, wird sie von Rachel abgefangen und zu den letzten Minuten eines Theaterkurses gebracht. Im Anschluss geht es nicht zum Chemieunterricht; nein die Schule wird geschwänzt und es geht zusammen mit Rachel auf eine kleine Reise als blinde Passagiere in einem Güterzug. Dort entwickelt sich ein interessantes Gespräch zwischen beiden. Dieses endet dann als Rachel sagt, dass sie angekommen sind; IMG-20170914-WA0005mitten in der Landschaft irgendwo im Grünen und schließlich aus dem Zug springen. Schließlich findet man sich in einem schönen idyllischen Park wieder. Chloe und Rachel unterhalten sich, spielen ein weiteres Spiel und am Ende gibt es sogar Alkohol. Danach beginnt die Dämmerung und sie machen sich auf den langen Weg zurück. Auf dem Weg entlang der Schienen kommen sie an einem uns bekannten Schrottplatz vorbei. Dort entwickelt sich ein Gespräch zwischen beiden, das einen unerwarteten Ausgang nimmt und dazu führt, dass Chloe einen Wutanfall bekommt. Von einer Emotion in die nächste. Auf einmal steht sie vor dem Autowrack ihres Vaters, in dem er bei einem Unfall ums Leben kam.

IMG-20170914-WA0008Eine Zwischensequenz zeigt Chloe im Auto ihres Vaters, welcher er auch fährt. Eine Art Traum oder Illusion. Zwischen den beiden findet ein kurzes Gespräch statt, welches abrupt endet und im Anschluss die wach werdende Chloe zeigt, die im Wrack des Autos schlief. Kurz darauf findet Chloe zu Rachel. Diese erzählt Chloe was sie bedrückt. An dieser Stelle endet Episode 1.

Nun heißt es warten, bis die nächste Episode freigegeben wird.

Zwar war die Episode verhältnismäßig kurz, aber die Story ist sehr interessant. Gerade, wenn man den Vorgänger durchgespielt hat, erfährt man hier noch einiges mehr über Chloe und vor Allem auch Rachel.  Die Storyschreiber haben sich definitiv wieder sehr viel Mühe gegeben, so dass man sich durchaus wie in einem Film vorkommen kann. Übrigens verändert sich das Hintergrundbild des Menüs, sobald man Episode 1 abgeschlossen hat. In was? Nun, selbst herausfinden!

F1 2017 für die Playstation 4

Der Erscheinungstermin war bereits am 25.08.2017. Die Lieferung durch DHL erfolgte am 26.08.2017 (am selben Tag wie auch Madden NFL 18) und so wartete die Formel 1 bis der Madden Test abgeschlossen war und erfreute sich ganze vier Tage nach Erscheinungstermin auf den ersten Start.

Doch bevor ich starten konnte, wollte ich natürlich den Code, den die „Special Edition“ beinhaltet einlösen, was ich auch tat. Die Special Edition ist nicht viel mehr als ein McLaren aus dem Jahr 1988. Mehr Special beinhaltet diese Edition nicht. Geschenkt ist geschenkt, also nehmen wir das einfach mal mit.

Special Edition CarWas mich direkt zu Beginn, also nach Einlegen der CD überrascht hat, war die Tatsache, dass ein Update auf Version 1.04 runtergeladen und installiert wurde. Ich hoffe, dass dies nicht im Tagesrhythmus weitergeht und ich täglich aufs Neue mit einem kleinen Update überrascht werde. Vier Tage nach Release = 1.04? So etwas weckt im ersten Moment natürlich den Verdacht, dass das Spiel noch viele kleine und vielleicht auch große Fehler beinhaltet.

Das Intro, welches durch eine bestechende Grafik beeindruckt, verrät schon ein wenig zum Spiel und deren Modi. Und siehe da: die Profildaten vom Vorgänger (F1 2016) wurden gefunden und können importiert werden. Sehr schön, da dies eine leichte Zeitersparnis ist.

Zeitfahren:

Eine einfache Disziplin. Strecke und Auto auswählen, ab auf die Piste und um Rekorde fahren. Aber in F1 2017 kann man zwischen modernen und historischen F1-Boliden auswählen. Neugierig, wie ich nun mal bin, möchte ich wissen was sich so alles in den historischen F1 Wagen befindet. Eine tolle Auswahl an Fahrzeugen erwartet einen. Mit dem Boliden aus der Special Edition sind es Fahrzeuge aus den Jahren 1988 bis 2010 und darunter befinden sich mehrere McLaren und Ferraris, sowie Williams, Benetton, Mercedes und auch ein Red Bull.

Nachdem ich mit allen verfügbaren historischen Wagen mindestens zwei gezeitete Runden gefahren bin, kann ich sagen, dass sich jedes Auto anders anfühlt. Vom Handling, vom Fahrverhalten und natürlich auch vom Sound her. Das ist klasse und gefällt mir. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass das Fahrverhalten mit den damals vorgeschriebenen Rillenreifen, wirklich ganz anders ist, da die Haftung auf der Strecke spürbar geringer ist als bei den Wagen, die profillose Reifen haben. Der Ferrari aus dem Jahr 1995 scheint indes die beste Wahl für schnelles Fahren zu sein. Zumindest, wenn man sich die Spitzenplätze in der Rangliste ansieht. Mein persönlicher Favorit hierbei war jedoch der Ferrari aus dem Jahr 2004.

Event:

Dieser Modus scheint mir neu, jedenfalls glaube ich aus dem Gedächtnis heraus nicht, dass es diesen schon im 2016er gab. Aber korrigiert mich, wenn es anders sein sollte.

Jedenfalls handelt es sich hier um herunterladbare Events, die für eine bestimmte Zeit verfügbar sind. Innerhalb dieses Events gilt es eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Der erste und einzige Event, dem ich beitreten kann bzw. konnte ist ein Szenario auf der Rennstrecke in Belgien Spa-Francorchamps: mit Max Verstappen, dessen Auto einige Reparaturen benötigt, fährt man das Rennen und muss es gewinnen. Leichter gesagt als getan, da man an die Box muss, Plätze verliert, schnell sein muss und nur zehn Runden Zeit hat. Noch dazu fängt es kurz vor Schluss an zu regnen…

Es dürfte durchaus spannend zu sehen sein, welche weiteren Events noch kommen werden.

Karriere:

Ein Spielmodus, der lange Zeit Spannung und Spaß verspricht. Seitens des Entwicklers wurde bereits vor Längerem angekündigt, dass es in diesem Modus Veränderungen gibt. Und das stimmt auch. Aber zunächst muss man, wie auch schon im Vorgänger, das Team auswählen, für das man fahren möchte. Meine Wahl fiel auf den Sauber Rennstall. Das von den Werten her schwächste Team. Aber das ist nicht schlimm, denn ich möchte auf lange Sicht gesehen Teil einer positiven Entwicklung sein, die das Team vielleicht bis an die Spitze bringt. Dass so etwas dauert, wenn man mit nahezu realistischen Bedingungen fährt, (Wenige Fahrhilfen, starke KI) sollte einem bewusst sein.

Zu Beginn ähnelt das Ganze dem Vorgänger. Eine kurze Vorstellung und ein Laptop, über den man vieles Aufrufen kann. Doch dann, im ersten freien Training in Australien, fällt einem auf, dass es mehrere Simulationsmodi gibt, die man auch fahren sollte. Im Vorgänger gab es bereits schon die Streckenaklimatisierung, das Reifenmanagement und auch die Probe für das Qualifying. In F1 2017 kommen aber noch weitere Modi hinzu: Benzinmanagement und Strategiesimulation. Jeden dieser Modi sollte man unbedingt fahren, da man für das erfolgreiche Abschließen Ressourcenpunkte erhält. Also zusätzliche Ressourcenpunkte. Und diese sind auch sehr notwendig.

F1 2017 FundENach dem ersten freien Training wird man im Team LKW empfangen und hat dort ebenfalls einen Platz mit Laptop zur Verfügung. Und hier wird einem deutlich, dass das Forschungs- und Entwicklungsmenü im Vergleich zum Vorgänger deutlich komplexer geworden ist. Vier große Teilbereiche (siehe Bild) stehen hier zur Verfügung. Es gibt natürlich Entwicklungen, die viel Zeit beanspruchen; aber auch schnelle kleine Verbesserungen, die per sofort Verfügbar sind, aber keine allzu großen Fortschritte in der Gesamtentwicklung darstellen. Doch nicht nur dieser Bereich ist verbessert. Man bekommt nun auch eine Übersicht über die Teile, die man im Laufe der Saison limitiert einsetzen kann. Dazu gehören, ganz realitätsgetreu, der Motor, das Getriebe und noch weitere Komponenten. Eine detaillierte Ansicht hierbei veranschaulicht den Verschleiß der Komponenten, wie lange die Lebenserwartung ist und wie lange diese halten sollte. Also Formel 1 Fan und oder Kenner sollte einem bewusst sein, dass jede Komponente mehr, die über das Limit ausgetauscht wird, Startplätze kostet. Dies ist wahrscheinlich für ein Team wie Sauber nicht besonders tragisch, da man sich ohnehin im hinteren Teil des Feldes befindet, aber man sollte trotzdem darauf achten.

F1 2017 TeileEs ist fest zu halten, dass sich gerade in diesem Bereich des Spiels sehr viel getan hat. Der technische Bereich um das Fahrzeug und die Entwicklung herum ist deutlich erweitert und ausgebaut worden. Man muss sich also zwangsweise damit auseinandersetzen und herausfinden, welche Verbesserungen wirklich Sinn machen. Dafür ein sehr großes Plus an die Entwickler, denn diese Tiefe bringt einem die Komplexität, die hinter der Formel 1 steht, ein großes Stück näher.

Ach ja, bereits im Einstiegsgespräch bei der Vorstellung sagt die nette Dame, die sich als meine Managerin entpupp, dass sie dafür sorgen möchte, mich auch in Einladungsevents unterzubekommen. Mal sehen wie lange dies dauern wird, bis es Realität wird.

Siehe da, bereits nach dem ersten Rennen wird man zu einem dieser Events eingeladen. Hierbei konnte ich aus zwei Varianten auswählen. Eine Art Verfolgungsjagd mit dem Ziel den ersten Platz binnen drei Runden zu erreichen oder eine andere Variante, bei der es um sehr viele Überholmanöver geht. Ich hatte mich für erstere entschieden und wurde leider nur 2.

Meisterschaften:

Das ist ein sehr interessanter Modus mit den verschiedensten Varianten an Herausforderungen möchte ich doch mal sagen. Wie auf dem Bild zu erkennen ist, sind erst sieben von möglichen 20 Meisterschaften freigeschaltet. Für die weiteren Meisterschaften benötigt man Punkte, die in den ersten sieben Meisterschaften zu verdienen sind. Ab einer gewissen Punktzahl werden dann weitere freigeschaltet.

Hingegen ist zu sehen, dass bei den historischen Meisterschaften auch erst zwei von sieben möglichen freigeschaltet sind. Diese beiden sind, so wie es aussieht, über den Karrieremodus freigeschaltet worden. Daraus lässt sich schließen, dass weitere Meisterschaften ebenfalls über den Karrieremodus freigeschaltet werden im Laufe der Zeit. Gar nicht mal so verkehrt, dass das Eine mit dem Anderen verbunden ist.F1 2017 Meisterschaften

Grand Prix:

Unter Grand Prix kann man sich für ein oder auch mehrere Rennen entscheiden, diese in einer selbst festgelegten Rangfolge abfahren und dabei auch bestimmen, ob Trainings stattfinden sollen, welche Art des Qualifyings – oder auch keines – wie lang die Renndistanz ist usw. Interessant ist hierbei, dass man sich zunächst für moderne oder aber historische Formel 1 Wagen entscheiden kann. Bei den modernen hat man im Anschluss die Team- und die Fahrerwahl. Während im historischen Modus nur das entsprechende Fahrzeug ohne Fahrer gewählt werden darf. Der Rest ist hier identisch zu den modernen Wagen. Natürlich kann man kurz vor Trainings- oder Rennbeginn auch Tageszeit und Witterungsbedungen einstellen.F1 2017 Fahrerwahl

Mehrspieler:

In diesem Modus kann man durchaus an einer Online Meisterschaft teilnehmen. Sofern man dies natürlich möchte. Für mich ist das weniger interessant, da dort sicherlich versiertere Spieler sind, die mit Lenkrad und Pedalen und vielleicht sogar einem Rennwagensitz vor dem Fernseher sind und ein dementsprechend besseres Fahrerlebnis bieten können.

Gewiss kann man hier auch ein schnelles Spiel hinlegen, das als „öffentliches Matchmaking“ gekennzeichnet ist. Auch wieder etwas, das ich von vornherein nicht unbedingt möchte.

Aber ein benutzerdefiniertes Rennen; das ist doch etwas, wenn ich mal Besuch habe und jener gegen mich ein Rennen fahren möchte. In diesem Untermodus ist genau das möglich. Oder doch nicht? Es lässt sich nicht so einfach sagen, da mir die zweite Person hierfür fehlt. Ist ein Rennen mit zwei Personen an einer PS4 und einem Fernsehgerät möglich? Ich bin mir nicht sicher. Aber ich kann gegen einen Bekannten / Freund antreten, wenn dieser auch F1 2017 besitzt und über einen Playstation Plus Account verfügt. Das ist definitiv möglich. Die andere Variante mit zwei Personen an einer PS4 und einem TV Gerät müsste ich zu einem späteren Zeitpunkt austesten. Aktuell geht es leider nicht.

Fahrzeughandlung und KI:

Das Handling bei den Fahrzeugen ist so unterschiedlich wie die Teams selbst. Besseres Team, besseres Auto. Diese Rechnung ist einfach und war bereits im Vorgänger identisch. So hat man mit einem Ferrari oder Mercedes deutliche Haftungs- und Geschwindigkeitsvorteile als Teams wie McLaren oder Sauber, deren Performance nach oben hin noch viel Spielraum lässt. Aber das ist auch okay so, denn dies spiegelt die Realität sehr gut wieder.

Leider besitze ich kein Lenkrad oder „Lenkrechteck“ und Pedale, was es nicht ganz so realistisch macht, wie das Spielen mit einem Gamepad. Ich vermute, dass mit diesen Utensilien ein noch besseres Spielerlebnis erfahren werden kann.

Die liebe künstliche Intelligenz. In vielen spielen wünscht man sich, dass der Intelligenzquotient der virtuellen Mit- oder Gegenspieler höher sein könnte. Und genau hier sehe ich, wie auch im Vorgänger, ein Manko. Insbesondere bei Überholmanövern und noch mehr bei Überrundungen wird deutlich, dass die KI nicht besonders klug handelt. Teilweise sind Überrundungen ein größeres Risiko sein Auto zu beschädigen als bei einem hart gekämpften Rennen um eine Platzierung. Hier haben die Entwickler sicherlich noch Luft nach oben. Es ist schon vorgekommen, dass ich zum Überholen angesetzt habe (bei einer Überrundung wohlbemerk) ausschere und genau in diesem Moment macht der zu Überrundende Platz und fährt mir vor die Nase. Nicht besonders angenehm kann ich hierzu nur sagen.

Mein Fazit zu F1 2017:

Für einen Motorsport-Fan ein unbedingtes Must-Have. Die Weiterentwicklung im technischen Bereich ist Codemasters sehr gelungen. Die zusätzlichen Inhalte machen das Spiel nun großflächiger und bieten mehrere Herausforderungen und damit auch mehr Spielspaß an. Damit ist definitiv sichergestellt, dass das Spiel nicht bereits nach wenigen Wochen im Regal Staub ansetzt. Es gibt viel zu tun, viel zu lernen und viel zu gewinnen.

Grafisch ist das Spiel definitiv auf aktuellem Stand. Die Details an den Autos und der Rennstrecke sind bemerkenswert, wobei man sich beim Fahren doch mehr auf die Strecke konzentrieren sollte, bevor man vor lauter Staunen in einem Kiesbett festsitzt. Verbremser, aufgewirbeltes Gras und Regen sind sehr realistisch und detailreich dargestellt.

Überholmanöver sind sehr realistisch und man kann richtig hart um eine Position kämpfen. Das Überrunden hingegen ist immer noch schwierig, da die KI oftmals nicht so mitspielt, wie man es gerne hätte. Aber ist das in der Realität nicht auch oftmals so? Dennoch wäre hier Verbesserungsbedarf.

Alles in Allem sehe ich persönlich aber viele Verbesserungen und Weiterentwicklungen im Vergleich zum Vorgänger. Es scheint so, als wären die Entwickler hierbei auf die Wünsche der Community eingegangen. Wenn sich dies auch weiter fortsetzt, wird der Nachfolger sicherlich nochmal eine Stufe besser.

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Madden NFL 18 für die Playstation 4 – Teil 2

Der neue Storymodus in Madden NFL 18 bekommt bei meinem Test die größte Aufmerksamkeit und deswegen auch einen separaten Beitrag.

Auszug zu „Longshot“ von der offiziellen Madden NFL Seite von EA Sports.

[…] Erlebe die Geschichte eines aussichtsreichen NFL-Talents auf und jenseits des Spielfelds in Maddens allererstem Story-Modus. […] Drei Jahre hat er sich vom Football abgewandt. Nun nutzt Devin Wade, früherer fünf Sterne High School Quarterback, seine letzte Chance als sein Name beim NFL Draft genannt wird. […] Von Devins Heimatstadt Mathis in Texas geht’s über einige unerwartete Umwege auf zum NFL-Draft. Die Frostbite™-Engine bringt die Umgebung zum Leben – von einzelnen Schweißtropfen auf den Körpern der Spieler, über einzelne Grashalme, bis hin zu detailliert gestalteten Stadien. […] Jede getroffene Entscheidung hat dich zu diesem Punkt geführt, aber hast du wirklich das Zeug zum NFL-Profi? Nicht jeder kann seine Träume wahr werden lassen. Leider gehört auch das Scheitern zum Leben dazu. […]

Diese ganzen Vorabinformationen zum Spielmodus klingen sehr interessant und machen große Lust darauf, diesen nun endlich kennen zu lernen.

Im Longshot Menü hat man nicht sonderlich viele Auswahlmöglichkeiten. Empfehlenswert ist es jedoch die Untertitel zu aktivieren, da teilweise schnell gesprochen wird. Auch kann man sehen, welche Belohnungen es für das Ultimate Team gibt, die man sich im Laufe der Zeit verdienen kann.

Die Aufmachung zu Beginn ist einem Film gleichzusetzen. Die grafische Qualität hierbei ist sehr gut gelungen. Je länger man schaut, desto eher vergisst man, dass es sich hierbei noch um ein Spiel handelt, wenngleich erkennbar ist, dass im „Film“ keine echten Menschen zu sehen sind.

Die erste Szene führt uns in die Vergangenheit: 16 Jahre vor dem heutigen Tag spielen Devin und sein Freund im Garten gegen den Vater Football. Die ersten Interaktionen darf man hier schon machen. Diese haben aber keine Auswirkungen auf den Scouting Report.

Der Scouting Report, den man stets im Pause Menü einsehen kann, wird durch Entscheidungen und das Verhalten, welches man an den Tag legt, immer wieder aktualisiert. Man sollte, auch wenn einem die Zeit schnell davonläuft, überlegen welche Entscheidungen man trifft.

Der Film führt uns weiter in die Gegenwart, in der Devin von seinem Freund abgeholt wird um nach Memphis zu fahren. Die Fahrt wirkt recht amüsierend, aber zu viel möchte ich nicht verraten. In einem Motel am späten Abend steht Devin am Fenster und hat eine emotionale Erinnerung. Was sich dabei genau abspielt, solltet ihr selbst herausfinden. Jedenfalls lassen sich bis dahin schon die ersten Entscheidungen treffen, die für die Charakterisierung von Devin bedeutsam zu sein scheinen.

Eine RückschauWährend des weiteren Verlaufs im interaktiven Film erfährt man durch Rückblenden, wie es dazu kam, dass Devin eine längere Auszeit hatte. Eine spezielle Rückblende führt ihn und seinen Freund zurück in die Zeit, als sie noch auf dem kleinen College für die Mathis Bullfrogs gespielt haben. Ein fast aussichtsloser Rückstand und dann wirft sie der Trainer ins eiskalte Wasser, sprich auf das Feld. Diese Rückblende darf bzw. muss man spielen und auch gewinnen. In diesem Fall hat man die Steuerung über Devin und muss sein Können als Quarterback beweisen.

Nach dieser Rückblende ist zu sehen, dass sich Devin an ein Angebot erinnert, welches eine Art Dokumentation über ihn bis zum Draft drehen möchte. Anfangs war er noch skeptisch aber nun möchte er diese Offerte doch annehmen.

Ein kurzer Szenenwechsel und man sieht ihn dabei, wie er seine Sachen packt, ein kurzes Gespräch führt und sich in einer sentimentalen Phase an seine Eltern erinnert. Dieser Moment wird mit der passenden Musik unterlegt.

DevinWas genau in der TV Sendung passiert, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Fakt ist aber, dass im Verlauf Fragen gestellt werden, die spezifisches Footballwissen erfordern. Das ist natürlich für jemanden wie mich eine ziemliche Herausforderung. Schließlich stehe ich gerade einmal am Anfang dessen, was es so alles über Football zu wissen gibt. Dieser Umstand macht es natürlich nicht einfacher mit Devin auf diese Fragen zu antworten, zumal einem, wie bereits erwähnt, die Zeit sehr schnell davonläuft um eine Auswahl zu treffen. Ob nun richtige oder falsche Antworten; alles wird dem Scouting Report hinzugefügt und verändert diesen natürlich.Devin im Gespräch

Devin beim TrainingDie ganze Geschichte, die hier als interaktiver Film dargestellt ist, besticht auch im weiteren Verlauf durch Höhen und Tiefen, emotionalen Momenten und durch Rückblenden, in denen man selbst die Steuerung übernehmen darf. Auch nach mehreren Stunden Spielzeit oder Zeit des Zusehens, wird mir dabei nicht langweilig. Dafür ist die Story viel zu spannend gemacht. Zu diesem Zeitpunkt, als ich diesen Absatz geschrieben habe, sind bereits mehrere Stunden vergangen. Eine Pause machen? Schwierig. Sehr schwierig. Ich möchte wissen, wie es weitergeht.

TrainingsspielWüsteIn der folgenden Zeit arbeitet man mit Devin auf das Legendenspiel hin. Hier und da ein paar kleine Interaktionen und kleine Spiele, die es zu bestehen gilt, und dann ist auch schon der große Tag des Longshot Legendenspiels da. Ein paar knackige Aufgaben sind zu meistern in diesem Spiel. Welche genau? Selber spielen und herausfinden.

Die Momente danach sind eher ruhig und überschaubar. Man findet sich schließlich auch im zu Hause von „Colt“ wieder, in dem sich ein paar Freunde um Devin und sein alter Trainer zusammen den NFL Entry Draft anschauen. Die Zeit vergeht, immer wieder gibt es Szenencuts mit der Anzeige der Uhrzeit. Ob es an meinen eher durchwachsenen Leistungen lag, dass der Pick von Devin so weit hinten ist? Vermutlich ist dem so. Bessere Noten und Bewertungen dürften im Scouting Report für eine bessere Ausgangsposition hilfreich sein.

Während des DraftsDann hatte das Warten ein Ende: Devin wurde gedraftet! Zwar sehr spät, aber besser als nie. Immerhin habe ich seine Karriere nicht ganz in den Sand gesetzt. Einige Szenen kommen noch im Anschluss und beschreiben nochmal einen sehr emotionalen Moment. Danach ist dieser Modus aber an seinem Ende. Im Abspann erfährt man noch ein wenig über die Charaktere und deren weiteren Werdegang. Viel faszinierender ist jedoch zu sehen, wie viele Menschen nur allein an diesem Modus gearbeitet haben. Es ist auch zu sehen, wie der Großteil der Szenen mit „Motion-Capture“ gedreht wurde.

Irgendwie schade, dass diese Story an diesem Punkt vorbei ist. Aber durch die Belohnungen, die man für den Ultimate Team Modus erhält, kann man diese Karriere durchaus fortsetzen. Für mich gilt es aber diesen Modus ein weiteres Mal zu spielen, sobald ich die erneute Lust dazu finde, und diesmal mit einem besseren Gesamtergebnis abschließe.

Fazit zu Longshot:

Dieser Spielmodus hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Eine fantastische Story in einem interaktiven Film. Meines Erachtens nach hätte diese Story durchaus das Potential ein großartiger Hollywood Film zu werden. Es ist einfach alles dabei, was das Herz begehrt:

  • Eine spannende Story
  • Verschiedene Charaktere
  • Lustige und traurige, sowie emotionale Momente
  • Höhen und Tiefen
  • Rückblenden, die einen mit Informationen zu Devin versorgen
  • Interaktionen und ganz wichtig:
  • Eigene Entscheidungen treffen können, die das Spiel beeinflussen
  • Selbst spielen kommt nicht zu kurz
  • Footballwissen ist gefragt
  • Belohnungen für den MUT Modus

Für mich die wichtigsten Punkte. Ich werde den Modus, wie geschrieben, definitiv ein weiteres Mal spielen und auch gewiss andere Entscheidungen treffen. Möglicherweise mache ich dann auch mehr richtig und muss mit Devin nicht so lange auf den Draft-Pick warten.

Der einzige Nachteil, den ich für mich ausmachen konnte, ist die Tatsache, dass der Storymodus nicht über den Draft hinausgeht. Es wäre sicherlich spannend zu sehen, wie man sich mit Devin in der NFL schlagen würde. Aber vielleicht kommt das mit dem nächsten Madden? Eine neue Story oder eine Weiterführung? Ich bin jedenfalls sehr gespannt und freue mich schon jetzt auf mehr von diesem Modus, sollte dieser behalten werden.

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Madden NFL 18 für die Playstation 4 – Teil 1

Einen Tag nach dem offiziellen Erscheinungstermin am 25.08.2017 war dann auch endlich dieses Spiel bei mir im Briefkasten. Bzw., es wurde mir vom DHL-Boten feierlich (okay das ist ein wenig übertrieben) überreicht.

Einlegen und loslegen! Ja von wegen. Nach dem die CD eingelegt war, hieß es erstmal warten, denn es gab bereits das erste Update auf Version 1.01 und das ist nicht gerade klein. Na gut, also abwarten und einen Kaffee trinken. Nach der Installation des Updates kann es dann losgehen. Intro und Vorspann gefallen schon mal.

Sharing Options – dieser Bildschirm erscheint einem, bevor man richtig loslegen kann. Aber Moment! Dort einfach mal beide Häkchen aktivieren und auf „Continue“ klicken. Ein kostenloses Bonus Team Pack für das Ultimate Team wird natürlich so mitgenommen. Diese Einstellungen lassen sich natürlich später wieder in den Optionen ändern.

Teamauswahl? Patriots, na klar! Schwierigkeit? 2 Sterne, das passt nach der Beschreibung.

Vorweg: Die Online-Funktionen und dazugehörige Spielmodi können und werden von mir nicht getestet und beschrieben. Ich verfüge über keinen Playstation-Plus-Account und möchte mir auch keinen zulegen. Dies ist glücklicherweise jedem selbst überlassen, ob man sich diesen zulegen möchte oder nicht. Ich für meinen Teil benötige diesen nicht.

Madden Ultimate Team:

Nachdem ich nun das Eröffnungsspiel für die Atlanta Falcons gegen die New England Patriots mit einem knappen 19 zu 17 gewonnen habe, ging es weiter. Und zwar mit dem MUT (Madden Ultimate Team). Eine kurze Anleitung wie und was man zu tun hat wird einem gegeben. Zwei Spieler aus einem „Starter Pack“ kommen noch dazu. Diese zwei Spieler kann man zwar nicht selbst bestimmen, aber dafür das Team aus dem sie kommen. Nach der Umstellung des Teams und einer Gesamtstärke von nun grandiosen 60 durfte ich in das erste Spiel mit der Aufgabe „Gewinne das Spiel“.  Eine relativ einfache Aufgabe, denn die Schwierigkeit ist auf Rookie gestellt, man befindet sich bereits im letzten Viertel, es sind noch 90 Sekunden auf der Uhr und ist selbst in der Offensive. Spiel gewonnen. Im Anschluss wird man durch das MUT Menü geführt. Ob und welche Änderungen es zum Vorgänger gibt, kann ich leider nicht sagen, da ich den Vorgänger nicht so lange hatte um alle Spielinhalte austesten zu können.

Zunächst habe ich hier mein Team erstmal umbenannt. Und zwar in den klangvollen Namen „Frankfurt Volts“ (Mein Spielername ist natürlich „PadmanPL“). Mehr gaben die Zeichen einfach nicht her. Solltet ihr also irgendwann einmal in einem Online Spiel auf diese Mannschaft treffen, dann das Grüßen nicht vergessen. Aufgrund meiner Auswahl zu Beginn des Spiels, welche auf die New England Patriots fiel, hat dieses Team vorläufig die Trikots und das Stadion der Patriots.

Der Ultimate Team Modus macht insbesondere zu Beginn sehr viel Spaß, da man schnell an Münzen, Packs und somit auch an neue bessere Spieler kommt. Auf kurz oder lang muss man aber online (mit)spielen um die besten Spieler und Packs durch Belohnungen zu erhalten. Das ist aber nicht unbedingt mein Metier. Schließlich gibt es noch andere tolle Spielmodi. Natürlich kann man auch seine hart verdienten Euros investieren, aber das würde ich dann doch lieber in Eintrittskarten und Fanartikel der Lieblingsmannschaft in der realen Welt. Die Mannschaften haben eindeutig mehr davon und ihr tragt dazu bei, dass der Sport am Leben bleibt.

Es gibt übrigens die Möglichkeit über bestimmte Aufwertungskarten und / oder Teamkarten die Stärke eines Spielers zu erhöhen. Diese bekommt man durch das Abschließen von Aufgaben oder auch durch Packs. Somit ist es durchaus im Bereich des Möglichen einen zu Anfang relativ schwachen Spieler aufzuwerten, bis dieser an die Stärke von 90 oder sogar darüber hinaus kommt. Wie genau dies funktioniert wird sogar im MUT Tutorial beschrieben, sobald eine der ersten Aufgaben erfolgreich abgeschlossen wurde. Dies ist insbesondere für die Vielspieler des MUT ein besonderer Anreiz.

Wer über einen Twitch-Account, besser gesagt einen Premium Twitch-Account, besitzt, kann und wird einmal wöchentlich einen Legendenspieler für MUT erhalten. Dazu muss das entsprechende EA Konto mit Twitch verknüpft sein. Es ist sogar mit einem Probe Premium Account bei Twitch möglich, für die Dauer der Probe diese Spieler zu erhalten. Ob dies auch dann darüber hinausgeht, ist mir nicht bekannt. Ich befürchte aber, dass mit Ablauf der Probe auch die besondere Belohnung wegfällt. Die Legenden haben übrigens eine Stärke von 85 und mehr.

Übrigens: wer einen Amazon Prime Account besitzt, sollte diesen mit Twitch verknüpfen, denn das ergibt ebenfalls einen Twitch Premium Account ohne zusätzliche Kosten.

Mein Tipp für diesen Spielmodus:

Am Anfang die Aufgaben im Solo-Modus erspielen / erfüllen und die Coins Sammeln. Neue Spieler am besten direkt in die Aufstellung einpflegen. Sobald die Aufgaben schwieriger werden und einzelne Positionen schwach besetzt sind, gezielt auf die Suche nach passenden Spielern begeben. (Coins sollten ausreichend vorhanden sein)

Skills Trainer:

Ein relativ blutiger Anfänger, wie ich es noch bin, sollte dieses Feature, das es auch im Vorgänger gab, unbedingt nutzen. Hier wird American Football von A bis Z erklärt. Aufstellungen, Positionen, Bezeichnungen, Taktiken – einfach alles. Aber nicht nur für Anfänger interessant, sondern auch für erfahrene Spieler, die ihr Wissen nochmals vertiefen möchten oder Wissenslücken füllen und auffrischen wollen. Als kleines Zubrot kann man sich durch das Abschließen bestimmter Elemente Packs für das Ultimate Team freischalten. Wer also etwas lernen und dafür belohnt werden möchte, der sollte sich die Zeit unbedingt nehmen und den Skills Trainer von Anfang bis Ende durchspielen.

In diesem Feature kann man sich definitiv sehr häufig ärgern und Übungen wiederholen. Aber das ist durchaus Sinn der Sache, denn schließlich macht nur Übung einen Meister. Und bis alle Offensiv- und Defensivaktionen richtig sitzen und angewandt werden können, vergeht einiges an Zeit. Dafür aber wächst das Spielverständnis und auch die Begriffe der einzelnen Bewegungen werden geläufiger. Eine bessere Grundlage kann man sich selbst nicht schaffen. Zwar wirkt es häufig so, dass man mit all den Informationen erschlagen wird, aber je öfter diese vor Augen gehalten und umgesetzt werden können, desto einprägsamer wird der ganze Spaß.

Open Practice:

Nachdem man den Skills Trainer mehr oder weniger erfolgreich oder auch desolat abgeschlossen hat, kann man sich im offenen Training ansehen, ob man das Gelernte bereits umsetzen kann. Die freie Wahl des eigenen Teams und des Gegners lassen einem dabei ein wenig Spielraum. Natürlich kann man sich auch dafür entscheiden, ob man das gesamte Team mit allem Drum und Dran, sowie einem Gegner, spielen möchte oder einfach nur mit der Offensive, ganz ohne Gegner, Pässe üben oder aber den Kickoff einstudieren. Letzteres natürlich mit einem Gegner – irgendwer muss das Leder schließlich auch fangen.

Franchise:

Der Franchise Modus ist weiter unterteilt in drei mögliche Spieloptionen: Spieler(Karriere), Trainer und Besitzer. Zwei dieser drei Spielmodi kannte ich bereits aus dem Vorgänger. Nur die Position des Trainers hatte ich da nicht ausprobiert. Beginnen wollte ich mit einer Spielerkarriere bei den New York Jets. Warum diese Teamauswahl? Nun, nach Zahlen handelt es sich um das schwächste Team der NFL. Also kann man sich hier als Spieler am Ehesten profilieren.

Player (Spielerkarriere):

Soll man einen Spieler erstellen und als Rookie starten oder doch einen aktiven Spieler übernehmen, der aber nach 15 Saisons definitiv aufhören wird. So zumindest die Info, die dabeisteht. Also gut, ich erstelle mich selbst und wähle die Position eines ausbalancierten Quarterbacks. Da man in der Karriere nur seinen ausgewählten Spieler steuern kann, ist dies einfach die beste Wahl, um viel aktive Spielzeit zu haben. Man kann auch auswählen, ob man früh oder spät oder aber gar nicht gedraftet wurde. Ich habe mich für die ungedraftete Variante entschieden. Jede Wahl hat ihre Vor- und Nachteile. Als nicht gedrafteter Spieler sind die Erwartungen an einen eher gering, was natürlich bei einem frühen Draft-Pick das genaue Gegenteil ist.

Die Saison kann losgehen! Auf den ersten Blick gibt es im Vergleich zum Vorgänger keine Änderungen in der Menüführung. Saisonziel setzen, trainieren und – je nach dem was man eingestellt hat – kann entweder das erste Pre-Season-Game oder das erste Spiel der Regular Season beginnen. Also nichts wie rein in das erste Saisonspiel. Mal sehen, ob und wenn ja welche, Änderungen es hier vielleicht gibt. Also nach zwei schwierigen Spielen, die sehr spannend und knapp waren, fielen mir keine speziellen Änderungen oder Neuerungen in diesem Spielmodus auf. Erfahrungspunkte können wieder im Training, im Spiel und bei Erreichen von Bonuszielen erlangt und im Anschluss für Verbesserungen ausgegeben werden. Weiter geht es zum nächsten Modus im Franchise.

Coach (Trainier):

Für mich ein neuer Modus, den ich auch im Vorgänger nicht angespielt habe. Ob es also prägnante Veränderungen gibt, kann ich nicht sagen, aber ich bin schon einmal darauf gespannt, was ich als Trainer eigentlich machen darf und kann. Auch hier darf man sich zunächst das Team aussuchen und dieses Mal fiel meine Entscheidung auf die Minnesota Vikings. Hey, mir gefiel das Logo einfach. Okay, Trainer selber erstellen oder einen übernehmen? Aber natürlich selber erstellen und dann hat man noch die Auswahl zwischen Motivator, Stratege oder aber Teambuilder. Jede Spezialisierung bringt Vorteile mit sich. Ich habe mich für Letzteres entschieden, da die Spieler einen kleinen Bonus beim Verdienen von Erfahrungspunkten erhalten. Das kann also nicht weiter verkehrt sein.

Nach einem kurzen Einleben bekomme ich das Gefühl, dass dies der schwierigste Modus von den drei möglichen Franchises ist. Hier benötigt man definitiv taktisches Wissen und Geschick. Zunächst habe ich die schwächsten Positionen meines Teams mit einigen Free Agents ausgebessert und das wöchentliche Training begonnen. Hierbei werden Einem weitere Tipps gegeben, da das Training auf den nächsten Gegner angepasst wird. Dennoch steht die Teamorganisation und Entwicklung im Vordergrund. Nach jedem Spiel kann man die gesammelten Erfahrungspunkte bei den Spielern entweder automatisch verteilen oder dies selbst tun.

In diesem Modus wähle ich bei den Möglichkeiten das Team zu steuern die „Moments“ aus. Zwar kann man auch das ganze Team oder nur die Offensive oder Defensive steuern, aber so viel eingreifen möchte ich als Trainer nicht. Dies kann ich während dem Spiel durch unerwartete Wechsel etc. ohnehin tun. Manchmal muss auch gewechselt werden, da Verletzungen nicht ausbleiben.

Jedenfalls ist dies ein Modus mit dem ich mich noch wenig anfreunden kann. Vielleicht ist dieser zu einem späteren Zeitpunkt interessanter, wenn mein eigenes Spielverständnis verbessert ist.

Owner (Besitzer bzw. Eigner):

Der Managermodus im Spiel. Wie bei den anderen beiden Spielmodi wird zunächst das Team ausgewählt, das man gerne hätte. In meinem Fall die Jacksonville Jaguars. Die Wahl habe ich getroffen, da man als Eigner die Finanzen verwaltet aber auch einen neuen Standort für das Team auswählen kann. Und genau das wird mein Ziel in diesem Franchise sein, also das erste Ziel. Im Anschluss steht dann wieder die Frage im Raum: „Eine Person erstellen oder eine vorhandene übernehmen?“ Ganz gewissenhaft erstelle ich einen Eigner, der den Hintergrund „Lifelong Fan“ hat. Ein Fan mit Herzblut, der nun das Team übernommen hat. Irgendwie beißt sich hier meine Aussage, dass mein kurzfristiges Ziel ist das Team in eine andere Stadt umzusiedeln, aber das ist nicht besonders tragisch. Man könnte sich auch als ehemaliger Spieler oder Finanzmogul ins Spiel bringen. Der größte Vorteil beim Finanzmogul ist, dass man zu Beginn 10 Millionen mehr in der Tasche hat.

Um meinem Ziel näher zu kommen, muss ich also das Stadion altern lassen, bzw. einen schlechten Zustand erreichen (einfach vergammeln lassen umgangssprachlich), der höchstens noch eine Wertung von 20 erhält. Aktuell ist es bei den Jaguars zu Beginn bei 30. Durch Ausbau und Renovierung kann dies auf bis zu 99 gebracht werden. Okay, dieses Ziel im Hinterkopf.

Ansonsten ist es wie im Vorgänger, wie ich finde. Viele Optionen, die man als Eigner zur Verfügung hat. Verträge, Kadermanagement, sowie Training und Anweisungen für den Coach bzw. selber coachen. Natürlich kann man auch selbst spielen, aber das möchte ich in diesem Modus vermeiden bzw. nur so selten wie möglich die Steuerung übernehmen.

Preise für den Eintritt, Fanartikel und die Verköstigung lassen sich einstellen. Genauso wie Renovierungen, Neubauten oder Erweiterungen am Stadion. Mit der Presse darf man sich auch herumschlagen. Das gehört dann nun mal dazu. Ebenfalls lassen sich vielerlei Statistiken einsehen, die die Zufriedenheit der Fans wiederspiegelt. Was ich sehr interessant finde ist auch die Tatsache, dass man sich ansehen kann, wessen Trikots am Häufigsten verkauft werden.

Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass dieser Modus der beste ist, wenn man die Kontrolle über alles haben möchte.

Grafik, Musik und Sonstiges:

Die mitgelieferte Musik ist für einen Rock und Metal Fan eher völlig falsch. Aber das kann man nun sehen wie man möchte. Dem Einen wird es gefallen, dem Anderen nicht. Dafür aber ist sie relativ entspannend zum großen Teil, was einen angenehmen Ausgleich zu den nervenaufreibenden Spielen sein kann.

Im Verhältnis zum Vorgänger finde ich, dass sich die Grafik nochmal ein klein wenig verbessert hat. Seien es die Spieler, das Spielfeld oder auch die Details am und im Stadion. Auch der Hintergrund in der Menüführung ist angenehmer, weil heller. Das macht einen schönen Gesamteindruck.

Der Einlauf der Teams im Stadion ist großartig. Ich bin mir nicht sicher, ob dies auch schon im Vorgänger so war, oder ob ich dies einfach nicht registriert habe, da ich gerne auf „Skip“ gedrückt habe. Mir gefällt es jedenfalls, wie die Heimmannschaft häufig mit Feuer und Rauch durch den spezifischen Tunnel kommt.

Wer möchte, kann sich auch von Nutzern erstellte Dateien herunterladen oder selbst welche erstellen. Reingeschaut habe ich da zwar, aber ich denke nicht, dass es wirklich notwendig ist hier großartig tätig zu werden.

Mehr fällt mir spontan nicht ein, das ich hier noch aufführen könnte, außer:

Teil 2 meines Spieltests mit einem Bericht über den ganz neuen Storymodus (nicht Karrieremodus) mit dem Namen „Longshot“ folgt in Kürze und wird euch diesen ganz neuen Spielmodus näherbringen.

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