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Dominante Wiesbaden Phantoms zerlegen Diamanten aus Darmstadt

Anders als im Titel, kann man das Gesehen vom Samstag in Wiesbaden beim GFL 2 Süd Hessenderby zwischen den Phantomen und den Diamonds aus Darmstadt kaum beschreiben.

Dabei begann der späte Nachmittag so vergnüglich mit dem Anstehen an der Bonkasse und einem kleinen Sammelkauf für alle möglichen Getränke und Futtereien, die man so während des Spiels benötigen würde. Grundsätzlich eine adäquate Lösung, um an den entsprechenden Ausgabestellen nicht mit Geld hantieren zu müssen.

Und überall trifft man auf sie: die Stammis. Michael möchte schon nach Breslau fahren, um mal ein Spiel in Ruhe ansehen zu können, ohne die immer gleichen Gesichter vor der Nase zu haben. Dann wünsche ich schon mal viel Spaß bei den Panthern. Diese stehen übrigens im Finale der LFA, dieses ist am 29.06. Wer also noch nichts vorhat, kann durchaus gerne einmalmit Michael eine Fahrgemeinschaft bilden.

Ob das Finale in Polen spannender sein wird, als das Spiel in Wiesbaden? Die Möglichkeit besteht zumindest.

Doch zunächst wurde musikalisch mit einer Musikgruppe eröffnet, die für die erste Unterhaltung sorgte, ehe ihnen die Cheerleader und die Spieler folgten, welche mit Feuer und Nebel einlaufen durften.

Und genau diese Spieler waren es, die von Beginn an eine klare Dominanz auf dem Feld zeigten. Dabei war schon zu erkennen, dass es sich um ein recht hitziges Derby handeln würde, denn ebenfalls von Beginn an, war eine gewisse Spannung zu spüren und zu sehen.

Nicht alle Schiedsrichter schienen das aber schon verinnerlicht zu haben. Auch hier sehe ich doch immer wieder die gleichen Personen, die als gestreifte Flaggenwerfer in den Football Stadien ihr Unwesen treiben, aber diesen einen Mann hatte ich bislang noch nicht gesehen. Und irgendwie passte es auch, dass er mir nicht ganz so footballerfahren vorkam, wie ich es mir wünschen würde.

Beispielhaft ist dafür sogar eine Szene aus der ersten Minute, die sich genau vor der Teamzone Damrstadts abspielte: nach einem erfolgreichen Tackle war der Spielzug Wiesbadens vorbei. Der entsprechende Spieler lag auf dem Boden und über ihn drüber noch ein paar weitere von Darmstadt und Wiesbaden gleichermaßen. Es gab ein paar lieb gemeinte Worte von Team zu Team, und dann einen Schlag mit der Faust des Wiesbadener Spielers gegen das Gesichtsgitter des Darmstädter Spielers.

Genau vor den Augen des benannten Schiedsrichters. Also meiner Kenntnis nach ist das ein persönlich Foul, das eine 15 Yard Strafe nach sich zieht. Aber es gab nicht einmal die Flagge hierfür. Es ist nur meine Meinung, aber in so einem Spiel würde ich versuchen solche Dinge von Anfang an zu unterbinden, ehe noch Spieler auf die Idee kommen, dass solche Vergehen ungeahndet bleiben und man diese nach Belieben durchführen könnte.

Vielleicht wäre das Spiel ein wenig anders verlaufen; aber das glaube ich noch nicht einmal, da der Stamm Quarterback bei Darmstadt ausgefallen war.

So waren es also die Wiesbadener, die im ersten Drittel zu zwei schnellen Touchdowns kamen und dabei kaum Gegenwehr erfuhren. Diesen Anblick der fehlenden Gegenwehr musste man tatsächlich über das ganze Spiel hinweg bei Darmstadt beobachten.

Darauf folgend war es nicht überraschend, dass ein weiterer Touchdown im zweiten Drittel gelang, während einer nur aufgrund eines Fouls nicht gegeben werden durfte.

Mit dem Stand von 21:0 ging es in die Halbzeitpause. Das Spiel schien entschieden, so man sich die gezeigten Leistungen nochmal vor Augen führte.

Immerhin konnten sich die Diamonds im dritten Viertel wehren und ließen keinerlei Punkte zu; jedoch flogen mit zunehmender Spieldauer immer mehr Flaggen, die insbesondere wegen unsportlichen Verhaltensweisen und ähnlichen Aktionen geworfen wurden.

Dies nutzten die Hausherren im letzten Viertel zu nutzen und legten drei weitere Touchdowns nach für insgesamt 22 weitere Punkte zum Endstand von 43:0.

Es war für die Darmstädter einfach ein gebrauchter Tag, der einfach abgehakt werden muss.

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