Ein Spiel mit fadem Beigeschmack. Frankfurt Universe gegen die Stuttgart Scorpions vom 26.05.2018. Bericht zum Spiel

Am Samstag war es sonnig und heiß. Zwar erreichte das Thermometer nur knapp die 30 Grad, aber in der Sonne fühlte man sich förmlich wie auf einem Grill. Kühle Getränke waren an diesem Tag ein wahrer Kassenschlager. Aber nicht nur Getränke waren an diesem Tag gefragt, nein auch die neuen Fanartikel am Fanartikelstand zogen die Besucher an.

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Trotz der Hitze war es wieder sehr schön, nach diversen Ausflügen zu anderen Mannschaften, wieder an „heimischer“ Stätte zu sein. Es lag ein leichter Duft von gegrilltem Essen in der Luft. Auch für die Ohren gab es an diesem Tag etwas, da das Maskottchen „Franky“ und die Firma Moses eine kleine Power Party organisiert haben. Wirklich eine tolle Sache, die durchaus gut ankam.

Als wäre es an diesem Tag noch nicht heiß genug gewesen, kamen unzählige hübsche junge Damen des Weges lang, um Autogramme zu geben. Die Universe Cheerleader natürlich, die in ihren feinsten Outfits und schönsten Lächeln für noch mehr erwärmende Strahlung sorgten.

SMFSSVdS26052018-1Kurz darauf wurden auf dem bereitgestellten Truck, der die Bühne symbolisierte, Frankfurts Trainer zu einem kurzen Interview empfangen. Kurz zusammengefasst wurde gesagt, dass ein Sieg auf dem Plan steht und auch möglichst alle Spieler zum Einsatz kommen sollen.

Anschließend haben auch einige Cheerdamen auf ihrer improvisierten Bühne ihr Können zum Besten gegeben. Wie bereits erwähnt, war es sehr heiß, und aus diesem Grund habe ich mir das Aufwärmprogramm beider Mannschaften auch nur kurz angesehen. Schatten war mir lieber und da ließ es sich auch einfacher mit Bekannten sprechen.Cheers26052018-1

In einem etwas kühleren Raum war es deutlich angenehmer und so konnte auch die Zeit bei Gesprächen vergehen, ehe ich mich auf den Weg zu meinem Platz machte, der auf der Haupttribüne im Schatten lag. Ein dezenter Wind und ein kühles Getränk rundeten diese angenehme Sitzgelegenheit ab.

Ich möchte an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass viele Helfer mit bereits abgefüllten Getränken im Bauchladen herumliefen, um die Zuschauer mit Getränken zu versorgen. Danke an die jungen Herren, die das machen, schließlich ist das auch kein leichter Job bei solchen Temperaturen.

Cheers26052018-13Beneiden konnte ich die Cheerleader aber auch nicht, die in der prallen Sonne wieder einmal eine sehr schöne Choreographie zeigten., ehe sie sich für den Empfang der Spieler aufstellten. Doch zunächst und ganz selbstverständlich wurden die Gäste unter Applaus empfangen. Lauter war es natürlich, als die heimische Universe den Platz stürmte.SMFSSVdS26052018-7

Das Spiel begann und es war, wie zu erwarten, eine sehr einseitige Begegnung. Auch dieses Mal genügt eine grobe Zusammenfassung, um das Spielgeschehen wiederzugeben.

Die Frankfurter hatten ihre Vorteile im Laufspiel, gegen das die Stuttgarter zu keinem Zeitpunkt ein adäquates Gegenmittel gefunden haben. Joe Bergeron aber auch Andreas Betza und Justin Rodney konnten die Verteidigungslinie der Stuttgarter ein ums andere Mal durchbrechen und so Yards und Punkte sammeln. Aber auch das Passspiel funktionierte wieder einmal sehr gut.SFUStSc26052018-45

Weiterhin war es aber insbesondere die Defensive Frankfurts, die kaum Raumgewinne zuließ und aus Stuttgarter Sicht viel zu oft an den Quarterback rankam, um diesen entscheidend zu stören oder gleich zu Boden zu bringen.

Es war kein Punktefeuerwerk, wie zuletzt gegen Marburg. Vielleicht lag dies auch an den Temperaturen, dass teilweise nur das Nötigste gemacht wurde. Aber es gab auch ein paar Entscheidungen der Schiedsrichter, die ich, sagen wir mal, interessant fand. Der nichtgegebene Touchdown zum Beispiel. Vielleicht war der Ball tatsächlich zuvor auf dem Boden, vielleicht auch nicht. Letztlich spielte das für das Endresultat aber keine gewichtige Rolle.

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Nicht der angesprochene Touchdown, aber irgendwie hat das was

Gewichtiger ist leider eine andere Szene gewesen, bei der sich Frankfurts Quarterback Steve Cluley möglicherweise ernsthaft verletzt haben könnte. Er bekam während eines Laufs bei einem Tackle den Helm seines Gegenspielers an das Knie. Zwar konnte er noch selbst vom Spielfeld laufen, dies aber sehr langsam und in einer Art Schongang. Ich wünsche ihm alles Gute und eine schnelle Genesung, damit er schnell wieder auf dem Platz stehen kann.

Zwei Punkte habe ich aber noch, die ich einfach erwähnen muss.

Einer ist der Kicker Max Siemssen. In der letzten Woche habe ich in meinen Berichten häufiger dieses Thema in meinem Berichten aufgeführt. Erst mit etwas Verwunderung und dann mit etwas genauerer Betrachtung, dass nicht nur der Kicker selbst die Thematik bei möglichen Field Goal oder Extrapunkt-Versuchen darstellt. Vielmehr sind es Snapper, der Ballhalter und erst am Schluss der Kicker, der aus dem was Snapper und Halter anstellen, das Beste daraus machen muss. Für meine Begriffe haben die Frankfurter eine sehr gute Truppe, die das wirklich gut umsetzen kann. Es steckt doch mehr dahinter, als man auf den ersten Blick meint sehen zu können.

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Max Siemssen bei der Arbeit

Der zweite Punkt geht an die Ehrenrunde der Spieler mit dem Abklatschen der Fans. Nun, an sich ist das jetzt nicht weiter spektakulär, wäre da nicht Jean-Richard Wohi (Nummer 75) gewesen, der sich zu mir drehte und nicht abklatschte, sondern sagte „come on, gimme a hug“. Äh joa, gesagt, getan. Ja, das war so unerwartet wie überraschend aber wieder einmal ein Erlebnis, das sich eingebrannt hat. Selbstverständlich im positiven Sinn. Und so ging der Abend zu Ende und ich freue mich schon auf das nächste Heimspiel, das anders sein wird am 9. Juni. Eurobowl Finale gegen Braunschweig.

Bis dahin, euer Pat.

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