Five Guys Frankfurt – ein weiterer Stern am Burger-Himmel

Braucht man noch eine Fast-Food-Kette in einer Stadt, in der es ohnehin schon jedes erdenkliche Essen vorhanden ist? Noch mehr Burger im amerikanischen Stil? In Frankfurt kann man eigentlich jeden Tag Spezialitäten aus aller Herrenländer essen und genießen. Von Asien über Afrika bis Südamerika und natürlich Europa. Typisch (nord)amerikanisch natürlich auch.

Was macht nun Five Guys anders oder besonders, so dass sich diese Kette etalieren können sollte, wenn man doch das Restaurant zum goldenen M oder das Gasthaus Krone zur Auswahl hat? Nur zwei Beispiele aus der Fast-Food-Welt, die auch hier in Frankfurt mehrfach vertreten sind.

Zunächst aber mal ein paar Basics zu Five Guys:

Es gibt in Deutschland erst 2 Filialen. Eine in Frankfurt und seit Kurzem eine zweite in Essen. Diese Kette ist also noch eine Rarität in Deutschland.

Five Guys ist, wie könnte es auch anders sein, amerikanischen Ursprungs und wurde 1986 gegründet.

Einen großen Schub bei der Bekanntheit erlangte die Kette, als der damalige US-Präsident Barack Obama dort zu Gast war und von Fernsehteams sowie Printmedien dabei erwischt wurde, sozusagen.

 

Die Filiale in Frankfurt wirkt nicht nur nach Außen sauber, sondern ist es auch tatsächlich. Viele Mitarbeiter sind ständig dabei die Hinterlassenschaften der Gäste und Krümel auf den Tischen, so wie auf dem Boden schnell wegzukehren. Das fiel mir schon mal positiv auf.

Was ebenfalls sehr auffallend ist, ist die Tatsache, dass man den Burgerbratern bei der Arbeit zusehen kann. Und wer genau hinsieht, findet sogar seine Bestellung und kann dabei zusehen, wie der Burger belegt wird.FiveGuys (2 von 4)

In Sachen Sauberkeit und Transparenz kann man also meines Erachtens nach durchaus die Note „Sehr gut“ vergeben.

 

Nun aber mal zum Eigentlichen, dem Essen. Bei Five Guys mag die Auswahl zwar etwas geringer sein, dafür ist definitiv zu erkennen, dass die Spezialisierung gut durchdacht ist. Eine Auswahl an Burgern, Sandwiches, Hot Dogs und natürlich Pommes, sowie die verschiedensten Getränkesorten stehen zur Auswahl.

 

Vier Basisburger stehen einem zur Auswahl: Hamburger, Cheeseburger, Bacon Burger, Bacon Cheese Burger. Diese gibt es in groß oder klein. Genauer gesagt mit einem oder mit zwei Fleischpattys.

Ich hatte mich für einen kleinen Hamburger entschieden. Nicht gleich übertreiben, dachte ich mir.

Dazu eine kleine Portion Pommes aka Fries.

Drei unterschiedliche Größen stehen hier zur Auswahl. Die Pommes werden in Erdnussöl frittiert. Aber Achtung: Ich war überrascht wie viele Pommes ich tatsächlich in meiner Tüte hatte. Von der Menge her waren es locker so viele, wie bei einem Maxi Menü in anderen Fast-Food-Ketten.

Natürlich wollte ich auch etwas trinken und bestellte auch ein Getränk. Man erhält einen Becher und darf sich am Automaten selber bedienen.

Das war mein Menü, das mich 12,45 € gekostet hat.FiveGuys (4 von 4)

Anstelle eines Burgers, kann man sich auch einen Hot Dog gönnen. Die Basisvariationen sind analog der Burger. 100% Beef, Cheese Dog, bacon Dog und Bacon Cheese Dog.

Oder aber man genehmigt sich ein Sandwich. Entweder eines mit Käse, mit gegrilltem Käse, BLT (Bacon, Salat und Tomaten) oder aber ein Veggie Sandwich – ganz ohne Fleisch.

Man kann auch die genannten Sachen auch ohne Brötchen ordern, aber ich bin mir nicht ganz sicher, wie das Ergebnis aussieht. Jedenfalls kann man sich nach Herzenslust mit Ketchup, Mayo usw. versorgen, ohne dabei zusätzliche Kosten zu haben.

 

Man kann sich, so wie ich es gemacht habe, einfach den Burger „all the way“ bestellen. Das bedeutet, dass die Standardbeläge draufkommen und fertig (Mayo, Eisbergsalat, Gurke, Tomate, gegrillte Zwiebeln und Champignons, Ketchup und Senf). Selbstverständlich lässt sich das alles aber auch individualisieren. Was möchte man auf dem Burger haben und was nicht? Dabei gibt es 15 frische Zutaten zur Auswahl, die keine Extrakosten verursachen, egal wie man sich den Burger gestaltet.FiveGuys (3 von 4)

Sobald die Bestellung und Bezahlung an der Kasse erledigt wurde, wird einem die Rechnung mit Bestellnummer ausgehändigt. Nein, an der Kasse bekommt man seine Bestellung nicht, denn dafür gibt es die Ausgabe. Auf dem Weg dorthin kann man, wie schon zu Anfang beschrieben, sehen, wie der eigene Burger zubereitet wird. Ablenken lassen sollte man sich nicht, nachher verpasst man noch den Aufruf seiner Nummer. Das Essen wird einem in einer braunen Türe übergeben. In meinem Fall waren darin ein Hamburger und viele, viele Pommes.

Während der Wartezeit kann man sich übrigens überall an den kostenlosen Erdnüssen bedienen. Ja, wirklich: sie sind kostenlos.

 

Jedenfalls hatte ich nun mein Essen, aber noch einen leeren Becher. Und die Getränkeauswahl am Automaten ist einfach nur irre. Die denkbaren und undenkbarsten Kombinationen bei Cola und Mezzo Mix usw. stehen einem zur Verfügung. Meine Entscheidung fiel auf Cola Kirsch Vanille. Eine sehr leckere Mischung. Ach ja, trinken kann man, so viel man möchte. Nachfüllen ist erlaubt.

Die Pommes sind knusprig und schmecken nicht so fettig, sind weder labbrig noch hart. Der leichte Erdnussgeschmack kommt durch, ist aber recht dezent. Man darf nur nicht vergessen, dass es ein Trugschluss ist, denn Erdnussöl ist doch etwas fettiger als das Standardöl. Nun gut, man kann es sich ja mal gönnen. Abgesehen davon hätte ich durchaus den ganzen Tag dort sitzen und Pommes essen können. Gesund wäre diese Entscheidung zwar nicht, aber der gute Geschmack wäre durchaus ein Grund hierfür.

Nun zum Burger, dem wichtigsten Essen. Das beste zum Schluss, nicht wahr?

Das Sesambrötchen bildet die Grundlage des Burgers. Es ist weder zu matschig, noch zu hart geröstet. Die Standardzutaten, die im All-The-Way-Burger sind, schmecken sehr frisch und ausgesprochen gut. Zwar mag ich eigentlich keine Pilze, aber diese konnte ich nun wirklich nicht herausschmecken. Auch das saftige Fleischpatty, das weich war, hatte einen außerordentlich tollen Geschmack. Es war förmlich eine kleine Explosion, die den Magen hinunterkam. Positiv überrascht war ich ob der Frische, die das Gemüse dabei hatte. Das war für mich wahrlich die größte Überraschung. In diesem Punkt können andere Ketten definitiv nicht mithalten. Aber auch beim Fleisch nicht, denn bei der Zubereitung konnte man sehen, dass diese direkt vom Grill auf das Brötchen kommen.

Der Burger und die Masse an Pommes haben mich absolut gesättigt. Und dabei hatte ich doch nur jeweils die kleinen Varianten.

 

Für eine Fast-Food-Kette waren die Burger fantastisch. Einen vergleichbaren Burger kann man meines Erachtens nach, in keiner anderen Kette bekommen. Möglicherweise in entsprechenden „normalen“ Restaurants, aber da dürfte es an der Schnelligkeit scheitern. Bei den Pommes ist es so, dass man mehr bekommt, als man erwartet. Deutlich mehr. Und bei der Getränkeauswahl kann man sich mindestens genauso lange aufhalten, wie bei der Individualisierung seines Burgers. Sitt und satt verließ ich Five Guys. Und ich bin mir sicher, ein weiteres Mal Gast zu sein.

Ja, das Menü ist im Verhältnis zu anderen Ketten teurer. Aber in diesem Fall darf man durchaus sagen, dass Qualität nun mal eben seinen Preis hat. Das Restaurant ist sauber, die Zubereitung ist nachvollziehbar und transparent, das Essen schmeckt und satt wird man definitiv. Sobald man dann seinen Becher ein weiteres Mal auffüllt, ist der Preisunterschied dann doch nicht mehr so hoch, wenn man bedenkt, dass dies bei den anderen Ketten dann wiederum extra kostet.

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