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Großer Kampf wird nicht belohnt. Die White Wings Hanau unterliegen am Ende unglücklich mit 79:80 gegen PS Karlsruhe

Beinahe zu spät aber gerade noch rechtzeitig kam ich zum Heimspiel der Hanauer an diesem Abend. Die Mannschaft lief gerade ein und die Zuschauer waren auch schon gespannt. Einige Gästefans aus Karlsruhe waren ebenfalls mitgereist.

Das Spiel selbst begann dementsprechend zügig und beide Teams geizten nicht mit Punkten. Erst Hanau, dann Karlsruhe und am Ende des ersten Viertels erneut die White Wings. Dabei verteidigten die Gäste aus Karlsruhe sehr früh und stellten ihre Gegenspieler schon in der eigenen Hälfte. Dies führte zu einem schnellen Passspiel und guten Abschlüssen der heimischen White Wings.

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Diese profitierten auch immer wieder von Rebounds in der Defensive als auch in der Offensive. Die Gäste hingegen schienen noch einige Probleme am Korb selbst zu haben und so endete das erste Viertel mit 28:23 für Hanau.

Im zweiten Viertel ein ähnliches Bild. Nur Hanau kämpfte mit vollem Einsatz und Herzblut um jeden Ball. Dabei spielte es keine Rolle, ob dies in der Defensive oder aber in der Offensive von statten ging. Man konnte sehen und spüren, dass sie selbst die Punkte machen und den Gegner vom Punktemachen abhalten wollten. Das gelang auch sehr oft. Hin und wieder wurde jedoch vergessen die einfachen Würfe in Punkte umzumünzen.

Es reichte dennoch aus um die Führung bis zur Pause auf zehn Punkte auszubauen. Mit dem zwischenstand von 48:38 ging es zum Pausentee.

In der Halbzeitpause gab es eine wundervolle Aufführung einer Tanzschule. Im Dunkeln mit dem Spiel der Lichter an ihrer Kleidung war es ein absoluter Hingucker, der über mehrere Minuten die Aufmerksamkeit der Zuschauer einfing.

Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich das Spiel beinahe völlig. Nun waren es die Gäste, die den Kampf annahmen und den Rückstand Stück für Stück reduzieren konnten. Steals, Blocks, Rebounds. Den Gästen gelang nun das, was die Hanauer in der ersten Hälfte auszeichnete. Aber beide Teams kämpften um die Punkte und dadurch blieb das Spiel auch über das dritte Viertel hinaus hochspannend.

Manchmal versäumten es beide Punkte zu machen und es ging aufregend von der einen in die andere Richtung. Jedoch verteidigten die Gäste sichtlich besser als die White Wings und konnten sehr häufig ihre Vorteile daraus ziehen.

Eine Minute vor Ende stand es 79:78 für Hanau. Die Minute wurde lang und länger und es fielen zunächst überhaupt keine Punkte mehr. Doch 13 Sekunden vor Ende hatte Woods die Gelegenheit für Hanau mit zwei Freiwürfen für eine Absicherung, gewiss noch nicht Entscheidung, zu sorgen. Aber die Nervosität stand ihm ins Gesicht geschrieben und so vergab er beide Chancen.

Dies war die Chance für den Gast, die Punkte für den möglichen Sieg zu machen, was auch gelang. Nach einer langen Zeit des Rückstands führten die Gäste nun mit 80:79 und nur noch vier Sekunden waren auf der Uhr. Dies reichte nicht mehr, um nochmal für Punkte auf Hanauer Seite zu sorgen und somit verloren sie dieses Spiel ganz unglücklich kurz vor Schluss mit gerade einmal einem Punkt unterschied.

Es mangelte den Hanauern sicherlich nicht an Einsatz, Kampfeswillen und Herzblut. Nur leider an den entscheidenden Punkten zum Ende raus. Kopf hoch und genauso weitermachen White Wings.

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