Hidden Agenda für die Playstation 4

Mein erstes Spiel, das „PlayLink“ integriert hat. Hidden Agenda ist seit dem 22.11.2017 auf dem Markt und es handelt sich dabei um einen Thriller, dessen Handlung durch die getroffenen Entscheidungen maßgeblich beeinflusst wird.

Doch was ist eigentlich dieses „PlayLink“?

Das Spiel benötigt eine App, damit es gespielt werden kann. Die Steuerung erfolgt nicht mittels eines Controllers, sondern über die App. In diesem Spiel ist es so, dass Entscheidungen oder schnelle Untersuchungen durch das Wischen auf dem Handydisplay ausgeführt werden. Dabei muss man durchaus schnell sein, denn die gestellten Aufgaben haben einen Timer, so dass man sich nicht ewig viel Zeit lassen kann. Zudem ist es in diesem Spiel so, dass man über die App noch mehr Informationen über Charaktere usw. erhalten kann, bzw. tatsächlich auch erhält.

Übrigens können bei Hidden Agenda bis zu fünf Personen am Spiel teilnehmen, ohne dass hierfür mehr als ein Controller benötigt wird. Wichtig ist, dass jeder die App auf seinem Smartphone installiert hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob Android oder iOS.

Nun hieß es also das Spiel einlegen, die App herunterladen und starten.

Man kann zu Beginn, sobald man Spiel und App gestartet hat, den Storymodus wählen oder aber, wenn man mit mehreren Spielern spielt, einen Wettkampfmodus. Letzteren konnte ich alleine natürlich nicht ausprobieren. Also blieb mir nur der Storymodus, welcher aber auch mit mehreren Personen gespielt werden kann.

Die Sprachausgabe und die Untertitel sind in Deutsch. Ebenso die Tutorials zur Bedienung der App. Sehr hilfreich und beim Schauen des Films, bzw. des Spiels, ist definitiv für Spannung und auch Nervenkitzel gesorgt.

Prinzipiell ist das Spiel ein interaktiver Film. Die Grundgeschichte wird dabei von den Entscheidungen, die der Spieler trifft (oder die Spieler, wenn mehrere spielen) beeinflusst und verändert.

Diese interaktiven Spiele bieten nicht sehr viel Spielraum für ausschweifende Erklärungen, Erläuterungen oder Beschreibungen, weswegen ich mich nur auf das Wesentliche beschränken kann, ohne zu viel vom Inhalt des Spiels zu verraten.

Im ersten Kapitel, in dem es um einen Serienmörder, seine Ergreifung und die Skepsis von einer Anwältin geht, darf man mit Becky Marnie (Polizeibeamtin im Morddezernat) und der Staatsanwältin Felicity Graves in das Geschehen eingreifen und mit Entscheidungen den ersten Teil dieser Story lenken. Die Skepsis einer weiteren Person Namens Lana, welche nur über ein Telefongespräch zu hören ist, bringt Staatsanwältin Feleicity dazu, an der tatsächlichen Schuld des Inhaftierten zu zweifeln. Beziehungsweise: man kann sie zweifeln lassen. Die Gespräche und die Herangehensweise in Gesprächen können an dieser Stelle tatsächlich einen ganz unterschiedlichen Ablauf erzählen. Dennoch wird sehr schnell klar, dass es entweder einen Nachahmungstäter gibt, oder der tatsächliche Täter noch auf freiem Fuß ist. Oder steckt da noch etwas ganz Anderes dahinter?

Das erste Kapitel habe ich tatsächlich zwei Mal gespielt, um mich davon überzeugen zu können, dass die getroffenen Entscheidungen maßgeblichen Einfluss auf das Geschehen haben. Und das haben sie tatsächlich.

Mehr zum Inhalt des Spiels möchte ich nicht erwähnen, da sonst der Spannungseffekt wegfallen könnte.

Die Grafik ist jedenfalls sehr gelungen und auf meiner PS4 Pro sehr gut. Ebenfalls sind Soundeffekte und der Ton im Generellen gut getroffen. In der deutschen Sprachausgabe wirken die Gespräche manchmal etwas verzerrt. Aber das kann auch ein subjektiver Eindruck sein. Ob das an der Synchronisation liegen könnte? Es ist zumindest denkbar.

Ich für meinen Teil mag solche Spiele seit ich mit dem Titel „Heavy Rain“ in Kontakt kam.  Daher kann ich dies guten Gewissens all jenen empfehlen, die diese Art der Spiele ebenfalls mögen, zumal der Preis für dieses Spiel (derzeit) mit unter 20 € mehr als human ist.

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