Knapp an der Sensation vorbei. Hanau unterliegt Chemnitz nach großem Kampf knapp mit 68:73

Nachdem mir die ersten Basketballspiele am Ort des Geschehens durchaus besser gefallen haben, als die eher spärlich spannenden TV Übertragungen, erfreute ich mich ein weiteres Mal in Hanau bei den White Wings zu sein.

Die Hanauer haben einen schweren Stand und die Bürde den letzten Platz endlich verlassen zu wollen. Das ist so oder so keine einfache Aufgabe, insbesondere dann nicht, wenn der bisher noch ungeschlagene Tabellenführer aus Chemnitz zu seinem Gastspiel bei den White Wings anreist.

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So gesehen waren die Vorzeichen relativ eindeutig. Das Gute in so einer Situation ist, dass das Team, das unten steht, gar nichts zu verlieren hat und einfach das Beste geben kann.

Doch zunächst kamen die Gäste aus Chemnitz, beinahe wie erwartet, besser ins Spiel und machten die ersten Punkte, ehe die Hanauer nach einer frühen Auszeit den Spielstand zunächst auf 6:6 ausgleichen konnten. Nach einem Hin und Her, bei dem beide Mannschaften zu Punkten kamen und sich die Hausherren nun stärker zeigten, kamen sie zur ersten Führung, die sie auch bis zum Ende des ersten Viertels halten konnten.

Mit 17:14 ging es im zweiten Viertel weiter. Man konnte vom Spiel her nicht erkennen, dass sich hier der Tabellenführer mit dem Schlusslicht misst. Mal hatten die Hausherren ihre Vorteile, mal die Gäste aus Chemnitz. Bis zur Halbzeit stand es 30:34. Es war bis hierhin knapp und aufgrund des guten Spiels, bei dem auch die 3er recht gut funktionierten bei den Hanauern, konnte man es den Hanauern zutrauen, dass sie dieses Spiel sogar für sich entscheiden könnten.

Doch nach der Halbzeit legten die Gäste eine Serie hin und spielten sich zwischenzeitlich eine 13 Punkte Führung heraus. Diese schien den Gästen zur Verwaltung zu genügen, doch die Hanauer wachten und drehten auf. Plötzlich lief bei Hanau fast alles. Die 3er fielen, die Rebounds landeten in den Händen der Hausherren und am Ende des dritten Viertels stand es völlig unerwartet 53:52. Für Hanau.

Die Chance war also da, doch mit den letzten Minuten schien auch die Nervosität zurückzukommen. Das Punkten klappte nicht mehr so, wie noch im dritten Viertel und die Rebounds landeten öfter beim Gegner. Die Gäste hingegen spielten routiniert zu Ende, ließen sich keine Nervosität anmerken und eroberten die Führung zurück. Diese wollten sie sich auch nicht mehr nehmen lassen und gingen am Ende auch als Sieger vom Feld und sind damit weiterhin der ungeschlagene Spitzenreiter in der Pro A.

Es war für Hanau nicht der Gegner, den man schlagen musste, aber die sehr gute Leistung zeigte, dass man darauf aufbauen und sich in den kommenden Spielen auf die Siegerstraße arbeiten kann.

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