Madden NFL 18 für die Playstation 4 – Teil 1

 

Einen Tag nach dem offiziellen Erscheinungstermin am 25.08.2017 war dann auch endlich dieses Spiel bei mir im Briefkasten. Bzw., es wurde mir vom DHL-Boten feierlich (okay das ist ein wenig übertrieben) überreicht.

Einlegen und loslegen! Ja von wegen. Nach dem die CD eingelegt war, hieß es erstmal warten, denn es gab bereits das erste Update auf Version 1.01 und das ist nicht gerade klein. Na gut, also abwarten und einen Kaffee trinken. Nach der Installation des Updates kann es dann losgehen. Intro und Vorspann gefallen schon mal.

Sharing Options – dieser Bildschirm erscheint einem, bevor man richtig loslegen kann. Aber Moment! Dort einfach mal beide Häkchen aktivieren und auf „Continue“ klicken. Ein kostenloses Bonus Team Pack für das Ultimate Team wird natürlich so mitgenommen. Diese Einstellungen lassen sich natürlich später wieder in den Optionen ändern.

Teamauswahl? Patriots, na klar! Schwierigkeit? 2 Sterne, das passt nach der Beschreibung.

Vorweg: Die Online-Funktionen und dazugehörige Spielmodi können und werden von mir nicht getestet und beschrieben. Ich verfüge über keinen Playstation-Plus-Account und möchte mir auch keinen zulegen. Dies ist glücklicherweise jedem selbst überlassen, ob man sich diesen zulegen möchte oder nicht. Ich für meinen Teil benötige diesen nicht.

Madden Ultimate Team:

Nachdem ich nun das Eröffnungsspiel für die Atlanta Falcons gegen die New England Patriots mit einem knappen 19 zu 17 gewonnen habe, ging es weiter. Und zwar mit dem MUT (Madden Ultimate Team). Eine kurze Anleitung wie und was man zu tun hat wird einem gegeben. Zwei Spieler aus einem „Starter Pack“ kommen noch dazu. Diese zwei Spieler kann man zwar nicht selbst bestimmen, aber dafür das Team aus dem sie kommen. Nach der Umstellung des Teams und einer Gesamtstärke von nun grandiosen 60 durfte ich in das erste Spiel mit der Aufgabe „Gewinne das Spiel“.  Eine relativ einfache Aufgabe, denn die Schwierigkeit ist auf Rookie gestellt, man befindet sich bereits im letzten Viertel, es sind noch 90 Sekunden auf der Uhr und ist selbst in der Offensive. Spiel gewonnen. Im Anschluss wird man durch das MUT Menü geführt. Ob und welche Änderungen es zum Vorgänger gibt, kann ich leider nicht sagen, da ich den Vorgänger nicht so lange hatte um alle Spielinhalte austesten zu können.

Zunächst habe ich hier mein Team erstmal umbenannt. Und zwar in den klangvollen Namen „Frankfurt Volts“ (Mein Spielername ist natürlich „PadmanPL“). Mehr gaben die Zeichen einfach nicht her. Solltet ihr also irgendwann einmal in einem Online Spiel auf diese Mannschaft treffen, dann das Grüßen nicht vergessen. Aufgrund meiner Auswahl zu Beginn des Spiels, welche auf die New England Patriots fiel, hat dieses Team vorläufig die Trikots und das Stadion der Patriots.

Der Ultimate Team Modus macht insbesondere zu Beginn sehr viel Spaß, da man schnell an Münzen, Packs und somit auch an neue bessere Spieler kommt. Auf kurz oder lang muss man aber online (mit)spielen um die besten Spieler und Packs durch Belohnungen zu erhalten. Das ist aber nicht unbedingt mein Metier. Schließlich gibt es noch andere tolle Spielmodi. Natürlich kann man auch seine hart verdienten Euros investieren, aber das würde ich dann doch lieber in Eintrittskarten und Fanartikel der Lieblingsmannschaft in der realen Welt. Die Mannschaften haben eindeutig mehr davon und ihr tragt dazu bei, dass der Sport am Leben bleibt.

Es gibt übrigens die Möglichkeit über bestimmte Aufwertungskarten und / oder Teamkarten die Stärke eines Spielers zu erhöhen. Diese bekommt man durch das Abschließen von Aufgaben oder auch durch Packs. Somit ist es durchaus im Bereich des Möglichen einen zu Anfang relativ schwachen Spieler aufzuwerten, bis dieser an die Stärke von 90 oder sogar darüber hinaus kommt. Wie genau dies funktioniert wird sogar im MUT Tutorial beschrieben, sobald eine der ersten Aufgaben erfolgreich abgeschlossen wurde. Dies ist insbesondere für die Vielspieler des MUT ein besonderer Anreiz.

Wer über einen Twitch-Account, besser gesagt einen Premium Twitch-Account, besitzt, kann und wird einmal wöchentlich einen Legendenspieler für MUT erhalten. Dazu muss das entsprechende EA Konto mit Twitch verknüpft sein. Es ist sogar mit einem Probe Premium Account bei Twitch möglich, für die Dauer der Probe diese Spieler zu erhalten. Ob dies auch dann darüber hinausgeht, ist mir nicht bekannt. Ich befürchte aber, dass mit Ablauf der Probe auch die besondere Belohnung wegfällt. Die Legenden haben übrigens eine Stärke von 85 und mehr.

Übrigens: wer einen Amazon Prime Account besitzt, sollte diesen mit Twitch verknüpfen, denn das ergibt ebenfalls einen Twitch Premium Account ohne zusätzliche Kosten.

Mein Tipp für diesen Spielmodus:

Am Anfang die Aufgaben im Solo-Modus erspielen / erfüllen und die Coins Sammeln. Neue Spieler am besten direkt in die Aufstellung einpflegen. Sobald die Aufgaben schwieriger werden und einzelne Positionen schwach besetzt sind, gezielt auf die Suche nach passenden Spielern begeben. (Coins sollten ausreichend vorhanden sein)

Skills Trainer:

Ein relativ blutiger Anfänger, wie ich es noch bin, sollte dieses Feature, das es auch im Vorgänger gab, unbedingt nutzen. Hier wird American Football von A bis Z erklärt. Aufstellungen, Positionen, Bezeichnungen, Taktiken – einfach alles. Aber nicht nur für Anfänger interessant, sondern auch für erfahrene Spieler, die ihr Wissen nochmals vertiefen möchten oder Wissenslücken füllen und auffrischen wollen. Als kleines Zubrot kann man sich durch das Abschließen bestimmter Elemente Packs für das Ultimate Team freischalten. Wer also etwas lernen und dafür belohnt werden möchte, der sollte sich die Zeit unbedingt nehmen und den Skills Trainer von Anfang bis Ende durchspielen.

In diesem Feature kann man sich definitiv sehr häufig ärgern und Übungen wiederholen. Aber das ist durchaus Sinn der Sache, denn schließlich macht nur Übung einen Meister. Und bis alle Offensiv- und Defensivaktionen richtig sitzen und angewandt werden können, vergeht einiges an Zeit. Dafür aber wächst das Spielverständnis und auch die Begriffe der einzelnen Bewegungen werden geläufiger. Eine bessere Grundlage kann man sich selbst nicht schaffen. Zwar wirkt es häufig so, dass man mit all den Informationen erschlagen wird, aber je öfter diese vor Augen gehalten und umgesetzt werden können, desto einprägsamer wird der ganze Spaß.

Open Practice:

Nachdem man den Skills Trainer mehr oder weniger erfolgreich oder auch desolat abgeschlossen hat, kann man sich im offenen Training ansehen, ob man das Gelernte bereits umsetzen kann. Die freie Wahl des eigenen Teams und des Gegners lassen einem dabei ein wenig Spielraum. Natürlich kann man sich auch dafür entscheiden, ob man das gesamte Team mit allem Drum und Dran, sowie einem Gegner, spielen möchte oder einfach nur mit der Offensive, ganz ohne Gegner, Pässe üben oder aber den Kickoff einstudieren. Letzteres natürlich mit einem Gegner – irgendwer muss das Leder schließlich auch fangen.

Franchise:

Der Franchise Modus ist weiter unterteilt in drei mögliche Spieloptionen: Spieler(Karriere), Trainer und Besitzer. Zwei dieser drei Spielmodi kannte ich bereits aus dem Vorgänger. Nur die Position des Trainers hatte ich da nicht ausprobiert. Beginnen wollte ich mit einer Spielerkarriere bei den New York Jets. Warum diese Teamauswahl? Nun, nach Zahlen handelt es sich um das schwächste Team der NFL. Also kann man sich hier als Spieler am Ehesten profilieren.

Player (Spielerkarriere):

Soll man einen Spieler erstellen und als Rookie starten oder doch einen aktiven Spieler übernehmen, der aber nach 15 Saisons definitiv aufhören wird. So zumindest die Info, die dabeisteht. Also gut, ich erstelle mich selbst und wähle die Position eines ausbalancierten Quarterbacks. Da man in der Karriere nur seinen ausgewählten Spieler steuern kann, ist dies einfach die beste Wahl, um viel aktive Spielzeit zu haben. Man kann auch auswählen, ob man früh oder spät oder aber gar nicht gedraftet wurde. Ich habe mich für die ungedraftete Variante entschieden. Jede Wahl hat ihre Vor- und Nachteile. Als nicht gedrafteter Spieler sind die Erwartungen an einen eher gering, was natürlich bei einem frühen Draft-Pick das genaue Gegenteil ist.

Die Saison kann losgehen! Auf den ersten Blick gibt es im Vergleich zum Vorgänger keine Änderungen in der Menüführung. Saisonziel setzen, trainieren und – je nach dem was man eingestellt hat – kann entweder das erste Pre-Season-Game oder das erste Spiel der Regular Season beginnen. Also nichts wie rein in das erste Saisonspiel. Mal sehen, ob und wenn ja welche, Änderungen es hier vielleicht gibt. Also nach zwei schwierigen Spielen, die sehr spannend und knapp waren, fielen mir keine speziellen Änderungen oder Neuerungen in diesem Spielmodus auf. Erfahrungspunkte können wieder im Training, im Spiel und bei Erreichen von Bonuszielen erlangt und im Anschluss für Verbesserungen ausgegeben werden. Weiter geht es zum nächsten Modus im Franchise.

Coach (Trainier):

Für mich ein neuer Modus, den ich auch im Vorgänger nicht angespielt habe. Ob es also prägnante Veränderungen gibt, kann ich nicht sagen, aber ich bin schon einmal darauf gespannt, was ich als Trainer eigentlich machen darf und kann. Auch hier darf man sich zunächst das Team aussuchen und dieses Mal fiel meine Entscheidung auf die Minnesota Vikings. Hey, mir gefiel das Logo einfach. Okay, Trainer selber erstellen oder einen übernehmen? Aber natürlich selber erstellen und dann hat man noch die Auswahl zwischen Motivator, Stratege oder aber Teambuilder. Jede Spezialisierung bringt Vorteile mit sich. Ich habe mich für Letzteres entschieden, da die Spieler einen kleinen Bonus beim Verdienen von Erfahrungspunkten erhalten. Das kann also nicht weiter verkehrt sein.

Nach einem kurzen Einleben bekomme ich das Gefühl, dass dies der schwierigste Modus von den drei möglichen Franchises ist. Hier benötigt man definitiv taktisches Wissen und Geschick. Zunächst habe ich die schwächsten Positionen meines Teams mit einigen Free Agents ausgebessert und das wöchentliche Training begonnen. Hierbei werden Einem weitere Tipps gegeben, da das Training auf den nächsten Gegner angepasst wird. Dennoch steht die Teamorganisation und Entwicklung im Vordergrund. Nach jedem Spiel kann man die gesammelten Erfahrungspunkte bei den Spielern entweder automatisch verteilen oder dies selbst tun.

In diesem Modus wähle ich bei den Möglichkeiten das Team zu steuern die „Moments“ aus. Zwar kann man auch das ganze Team oder nur die Offensive oder Defensive steuern, aber so viel eingreifen möchte ich als Trainer nicht. Dies kann ich während dem Spiel durch unerwartete Wechsel etc. ohnehin tun. Manchmal muss auch gewechselt werden, da Verletzungen nicht ausbleiben.

Jedenfalls ist dies ein Modus mit dem ich mich noch wenig anfreunden kann. Vielleicht ist dieser zu einem späteren Zeitpunkt interessanter, wenn mein eigenes Spielverständnis verbessert ist.

Owner (Besitzer bzw. Eigner):

Der Managermodus im Spiel. Wie bei den anderen beiden Spielmodi wird zunächst das Team ausgewählt, das man gerne hätte. In meinem Fall die Jacksonville Jaguars. Die Wahl habe ich getroffen, da man als Eigner die Finanzen verwaltet aber auch einen neuen Standort für das Team auswählen kann. Und genau das wird mein Ziel in diesem Franchise sein, also das erste Ziel. Im Anschluss steht dann wieder die Frage im Raum: „Eine Person erstellen oder eine vorhandene übernehmen?“ Ganz gewissenhaft erstelle ich einen Eigner, der den Hintergrund „Lifelong Fan“ hat. Ein Fan mit Herzblut, der nun das Team übernommen hat. Irgendwie beißt sich hier meine Aussage, dass mein kurzfristiges Ziel ist das Team in eine andere Stadt umzusiedeln, aber das ist nicht besonders tragisch. Man könnte sich auch als ehemaliger Spieler oder Finanzmogul ins Spiel bringen. Der größte Vorteil beim Finanzmogul ist, dass man zu Beginn 10 Millionen mehr in der Tasche hat.

Um meinem Ziel näher zu kommen, muss ich also das Stadion altern lassen, bzw. einen schlechten Zustand erreichen (einfach vergammeln lassen umgangssprachlich), der höchstens noch eine Wertung von 20 erhält. Aktuell ist es bei den Jaguars zu Beginn bei 30. Durch Ausbau und Renovierung kann dies auf bis zu 99 gebracht werden. Okay, dieses Ziel im Hinterkopf.

Ansonsten ist es wie im Vorgänger, wie ich finde. Viele Optionen, die man als Eigner zur Verfügung hat. Verträge, Kadermanagement, sowie Training und Anweisungen für den Coach bzw. selber coachen. Natürlich kann man auch selbst spielen, aber das möchte ich in diesem Modus vermeiden bzw. nur so selten wie möglich die Steuerung übernehmen.

Preise für den Eintritt, Fanartikel und die Verköstigung lassen sich einstellen. Genauso wie Renovierungen, Neubauten oder Erweiterungen am Stadion. Mit der Presse darf man sich auch herumschlagen. Das gehört dann nun mal dazu. Ebenfalls lassen sich vielerlei Statistiken einsehen, die die Zufriedenheit der Fans wiederspiegelt. Was ich sehr interessant finde ist auch die Tatsache, dass man sich ansehen kann, wessen Trikots am Häufigsten verkauft werden.

Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass dieser Modus der beste ist, wenn man die Kontrolle über alles haben möchte.

Grafik, Musik und Sonstiges:

Die mitgelieferte Musik ist für einen Rock und Metal Fan eher völlig falsch. Aber das kann man nun sehen wie man möchte. Dem Einen wird es gefallen, dem Anderen nicht. Dafür aber ist sie relativ entspannend zum großen Teil, was einen angenehmen Ausgleich zu den nervenaufreibenden Spielen sein kann.

Im Verhältnis zum Vorgänger finde ich, dass sich die Grafik nochmal ein klein wenig verbessert hat. Seien es die Spieler, das Spielfeld oder auch die Details am und im Stadion. Auch der Hintergrund in der Menüführung ist angenehmer, weil heller. Das macht einen schönen Gesamteindruck.

Der Einlauf der Teams im Stadion ist großartig. Ich bin mir nicht sicher, ob dies auch schon im Vorgänger so war, oder ob ich dies einfach nicht registriert habe, da ich gerne auf „Skip“ gedrückt habe. Mir gefällt es jedenfalls, wie die Heimmannschaft häufig mit Feuer und Rauch durch den spezifischen Tunnel kommt.

Wer möchte, kann sich auch von Nutzern erstellte Dateien herunterladen oder selbst welche erstellen. Reingeschaut habe ich da zwar, aber ich denke nicht, dass es wirklich notwendig ist hier großartig tätig zu werden.

Mehr fällt mir spontan nicht ein, das ich hier noch aufführen könnte, außer:

Teil 2 meines Spieltests mit einem Bericht über den ganz neuen Storymodus (nicht Karrieremodus) mit dem Namen „Longshot“ folgt in Kürze und wird euch diesen ganz neuen Spielmodus näherbringen.

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