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Mein erstes Hörbuch – Bedenken und Erfahrungen

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit audible.de

 

Hörbücher waren mir bislang ein wenig suspekt, wie auch E-Books. Es ist schließlich etwas ganz Anderes, als würde man das Buch selbst in der Hand halten, es fühlen und den Duft davon einatmen, sowie die Buchstaben und Wörter auf Papier vor sich zu sehen.

Nun hatte ich die Möglichkeit meine ersten Erfahrungen mit einem Hörbuch zu machen. Ausprobieren wollte ich dies zumindest mal.

Hierfür hatte ich mir den Titel „Nachtspiel“ von Catherine Shepherd ausgesucht. Zwar gab es noch andere Kandidaten, aber man kann sich auf audible.de eine Hörprobe anhören und hier gab es für mich die vom ersten Eindruck angenehmste Stimme. Die Rezension hierzu folgt in Kürze separat.

Es ist aus meiner Sicht ein sehr wichtiger Punkt, dass ich die Stimme, die mir über mehrere Stunden vorlesen wird, als angenehm empfinde und nicht als störend oder gar nervig. Glücklicherweise hat Svenja Pages eine wirklich sehr angenehme und gleichmäßige Stimme beim Vorlesen, sodass meine Wahl vor Allem deshalb auf diesen und nicht auf einen anderen Titel gefallen ist.

 

Bedenken hatte ich aber tatsächlich, denn ich war mir nicht sicher, ob ich der Geschichte so folgen könnte, wie ich es beim selber Lesen gewohnt bin. Einen Satz nochmal lesen, oder mal eben schnell zurückblättern, um sich etwas in Erinnerung zu rufen, ist nicht ganz so einfach – zwar nicht unmöglich, aber man kann auch schnell zu weit zurückgehen oder zu lange mit der Suche nach der korrekten Stelle aufgehalten werden.

Zudem war mir nicht klar, ob sich meine Fantasie auf diese Form einlassen kann. Es ist bei mir so, dass ich tatsächlich beim Lesen selbst in die Buchwelt eintauchen, alles um mich herum ausblenden und das Beschriebene vor mir sehen kann. Überraschenderweise klappte dieser Punkt nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr gut. Insbesondere dann, wenn ich mich auch innerlich darauf einließ und mich entspannte.

Eine etwas blöde Tatsache, für mich zumindest, ist der Fakt, dass ich ein Hörbuch nicht in meinen Bücherschrank stellen kann. Eventuell, wenn ich es als CD hätte, aber nicht als Datei auf meinem Handy in der entsprechenden App von audible.

Das aber wiederum bringt mich zu einem Vorteil des digitalen Hörbuchs: ich kann es problemlos überall hin mitnehmen. Es nimmt keinen Platz weg und beschwert meine Tasche nicht.

Ein weiterer Vorteil, den ich beim Hören der Geschichte erfahren konnte, ist, dass man auch dann mit dem Buch vorankommt, wenn man schon müde Augen hat. Bestimmt ist das kein unbekanntes Phänomen, dass bei müden Augen auch gerne mal die Zeilen „verschwimmen“ und das Lesen sehr anstrengend wird. Das lässt sich auf angenehme Weise vermeiden.

Letztlich bin ich tatsächlich positiv überrascht von meinem ersten Hörbuch. Die Bedenken, die ich zu Beginn aufgrund des Vergleichs mit einem normalen Buch hatte, konnten sich nicht bestätigen.

Dennoch werde ich es vorziehen, insbesondere zu Hause, ein gutes Buch in die Hand zu nehmen und selbst zu lesen. Aber auf Reisen kann ich es mir nun sehr gut vorstellen, mir ein Hörbuch aus dem riesigen Angebot von audible.de herauszusuchen und mir dieses von einer angenehmen Stimme und völlig entspannt vorlesen zu lassen.

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