NieR: Automata für die Playstation 4

Dieses Spiel gibt es nun schon seit Mai 2017 und erst ein halbes Jahr später kam ich dazu, mir diesen Titel zuzulegen. Aber wie kam es denn dazu? Anfänglich habe ich hin und wieder ein Cosplay gesehen, das die Figuren aus dem Spiel zeigt. Zu dem Zeitpunkt konnte ich diese Figuren aber keinem Spiel zuordnen. Erst während der Frankfurter Buchmesse, als die Deutsche Cosplay Meisterschaft stattfand, und ein lustiges Cosplay zu diesem Spiel vorgetragen wurde, haben sich die passenden Synapsen in meinem Gehirn verknüpft.

Mila 2B
Mila Alexia Jäger als 2B

Aber das war nicht der ausschlaggebende Grund. Zwar war mein Interesse schon geweckt, aber den entscheidenden i-Punkt hat meine Lieblingscosplayerin, Mila Alexia Jäger, getan, als sie erneut in die Rolle einer der beiden Charaktere aus dem Spiel geschlüpft ist.

Ich habe mich nicht weiter über das Spiel informiert, sondern es einfach gekauft.

Aber während des Spielens erhält man doch Informationen im Laufe der Zeit. Der Titel spielt im Jahr 5.024 und mit 2B (unserer Roboterfrau) kämpfen wir für eine Organisation der Menschen, die der außerirdischen Invasion etwas entgegensetzen wollen.

Quelle des Bildes: Facebook Mila Alexia Jäger – das Foto wurde von A & B Photography gemacht.

20171119_024827Das Spiel:

Mein erster Eindruck, nachdem ich das Spiel gestartet hatte, war, dass es sich wohl um eine Art Hack n Slay handelt, anscheinend mit Handlung. Die Ausgabesprache ist Englisch, wobei es aber deutsche Untertitel gibt. Gut, dass ich Englisch kann, da stört mich das auch nicht weiter.

Bei der Anfangssequenz in dem Fluggerät hatte ich nicht nur mit den Gegnern meine Probleme, sondern auch mit meiner Katze, die dieses sich bewegende Ding auf dem Bildschirm kaputthauen wollte. Ja, sehr hilfreich. Die Zwischensequenzen nach bestimmten Kämpfen sind schon sehr schick gemacht.20171119_025020

Die Steuerung erscheint mir relativ simpel, was meinen Eindruck von Hack n Slay erstmal bestätigt. Man muss aber auch ausweichen, auf Vieles achten und viel in Bewegung sein. Das finde ich schon recht positiv.

Nach dem Schaufelradrobotergegner geht es dann weiter. Der kleine Roboter, der neben einem fliegt, ist ganz nützlich, da mit dem auch geschossen werden kann. Wenn auch die Streuung der Schüsse recht hoch ist. Aber das erspart einem hier und da ein paar eigene Schläge. Zudem bekommt man auch Geld und andere Sachen, die man aufsammeln kann.

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Selbst 2B hat die Mieze bemerkt

Nun gut, man muss irgendetwas ausspähen oder finden. Zumindest ist das der Einsatz, dem man folgt. Das geht so ein wenig über die Nachrichten, die man vom Roboterkollegen aus der Luft erhält. Aber dann passiert es, dass sich auf einmal eine ganze Fabrikanlage erhebt, sich als Roboter präsentiert und nicht gerade gut gelaunt schein. Die Zwischensequenzen, die nach dem Kampf kommen, sind sehr emotional, obwohl es sich um unsere Roboterdame, die wir steuern, und ihren Roboterkameraden handelt.20171119_035212

Die Sequenzen, bzw. kurzen Filmchen, wie ich nennen möchte, sind sehr gut gemacht. Actionreich oder aber auch emotional und bereiten einen auf etwas vor, das gleich passieren wird. Da kann man sogar schon einmal den Atem anhalten.

Diesen ersten Akt muss man zu Ende spielen, da speichern nicht möglich ist. Auch das automatische Speichern entfällt in diesem Spiel komplett.

Dafür hat man die Möglichkeit zu Beginn des 2. Akts zu speichern. Kaum angefangen, war das meine erste Handlung: speichern. Speichern kann man übrigens nur an bestimmten Stellen.

Man befindet sich mit 2B im Kommandozentrum, in welchem man den nächsten Auftrag erhält. Diesen nehme ich an und mache mich auf die Reise zum nächsten Einsatz…

Zur Story möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten. Aber verraten kann ich, dass man den Widerstandskämpfern begegnet und dort auf einen Waffenhändler trifft, bei dem man sich neue Waffen oder auch Upgrades kaufen kann. Ausserdem gibt es einen Händler für Chipsätze, die bestimmte Werte von 2B erhöhen können. Des Weiteren gibt es dort auch die ersten Missionen, die es zu erfüllen gilt.

Im Übrigen habe ich herausgefunden, dass man auch angeln und Tiere reiten kann. Angeln? Ja, angeln! Wofür das genau gut ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber man „wirft“ statt einer klassischen Angel seinen kleinen Roboter zum Angeln ins Wasser. Und das mit dem Reiten von Tieren benötigt ein paar zusätzliche Gegenstände, die es aber in dem kleinen Nest der Widerstandskämpfer zu erwerben gibt.

Jedenfalls ist es mittlerweile so, dass ich viele Stunden mit dem Spiel verbracht habe, mir aber nicht langweilig wurde. Die Story ist sehr interessant und man kann sich relativ frei in der großen Welt bewegen. Dabei ist es auch so, dass hier und da gar keine Kampfhandlungen stattfinden müssen.20171120_024938

Insgesamt bin ich bislang positiv überrascht und hatte nicht erwartet, dass ich selbst so lange spielen würde. Der erste Eindruck war nur teilweise richtig. Das letzte Mal, als mich ein Spiel, das nicht mit Sport oder Autos zu tun hatte, so positiv beeindruckt hat, ist schon etwas her.

Im Endeffekt denke ich, dass es eine gelungene Mischung aus Kampf, Abenteuer, Entdeckung und Story ist, die sich gewiss über sehr viele Stunden mit Spielspaß erfreuen kann. Sehr schön!

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Ein Kommentar

  1. Hey pat 🙂
    cooler artikel ! sehr gut geschrieben – vielen dank für die liebe erwähnung und das mein bild hier sein darf ^^
    Ich hoffe das spiel macht dir weiterhin viiiiel spass und sorgt für spannung :3
    liebe grüsse

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