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Serien Review: Ripper Street – Kriminalfälle und mehr im London der 1890er Jahre

Der Name dieser Serie lässt schon vermuten worum es hier gehen könnte. Die Anlehnung an Jack „The Ripper“ spielt hier eine gewichtige Rolle, auch innerhalb der Serie selbst.

Zeitlich beginnt und spielt die Serie nach der Mordserie, die London zur damaligen Zeit in Atem hielt. Mit Inspector Edmund Reid aus der H Division im Londoner Bezirk „Whitechapel“ wird versucht wieder Ordnung hereinzubringen. Viel gibt es zu tun, denn Nachahmungstäter und andere Delikte ziehen die Aufmerksamkeit auf ihn und seine Ermittlerkollegen auf sich.

Die Fälle ziehen sich dabei über mehrere Folgen, bzw. die Staffel und dabei dreht es sich nicht nur um Edmund Reid, sondern auch um weitere Charaktere, von denen man sehr ausführliche EInblicke in das Privatleben erhält. Dieses wirkt sich im Verlauf der Serie auch immer wieder auf die Ermittlungen und Fälle aus, was durchaus zu sehr verzwickten Situationen führt.

Das hauptsächliche Ermittlerteam besteht aus drei Personen. Darunter natürlich Edmund Reid, sowie Bennet Drake und der US Amerikaner Captain Jackson. Letzterer wird insbesondere dadurch wichtig, dass er über ausgedehnte medizinische Kenntnisse verfügt, mit welchen die ersten Autopsien durchgeführt werden und dies zu Rückschlüssen auf die Todesursache, Motive und Täter führt. Im späteren Verlauf der Serie werden sogar Fingerabdruckspuren zur Ermittlung verwendet.

Zwischen den Fällen und privaten Schicksalsschlägen der protagonisten ist immer wieder die raue Gewalt auf den Straßen und auch in der Polizeidienststelle Alltag. Dies wird insbesondere dadurch verdeutlicht, dass Befragungen nicht selten mit Prügel begleitet werden, um Geständnisse aus den Verdächtigen zu erhalten.

Sehr wichtig aus meiner Sicht ist die Umsetzung der Serie. Die Kulissen sind derart authentisch, dass man meinen könnte, es wäre atsächlich zu der Zeit gedreht worden. Fast so, als könnte manden Mief der schmutzigen Straßen wahrnehmen. Doch auch der Cast, die Haupt- und Nebendarsteller sind sehr gut und passend gewählt. Auch die Fälle, sowie die Story, bieten Spannung und oftmals auch sehr überraschende und unerwartete Wendungen.

Wichtig zu erwähnen ist auch, dass die Serie nur dann Sinn ergibt, wenn man bei Staffel 1 mit der ersten Folge beginnt. Die Entwicklungen der Charaktere und die Ereignisse, die darin enthalten sind, bauen aufeinander auf, sodass man durch dieses Voranschreiten in den Zwischenbeziehungen Schwierigkeiten haben würde, sich zurechtzufinden.

Kurzum: eine sehr gut umgesetzte Krimiserie ohne modernen Schnickschnack alla CSI. Back to the Roots and Beginning.

Das Titelbild des Beitrags stammt von BBC.

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1 comment

Wortman 4. Dezember 2018 at 17:14

Ist eine coole Serie und außerdem spielt da „Bronn“ mit 🙂

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