Special Teams ausschlaggebend für den 5:1 Erfolg der Löwen Frankfurt gegen die Lausitzer Füchse

Ein weiteres Mal hatten die Löwen die Tabellenführung inne und dieses Mal war es kein Kellerkind, sondern eine Spitzenmannschaft, die zum Gastspiel in Frankfurt antrat.

Mit den Lausitzer Füchsen aus Weißwasser kam ein Gegner in die Mainmetropole, der sich, zumindest nach Tabellenplatzierung, als ebenbürtig erweisen sollte. Zumindest in Teilen des Spiels war dem auch so.

Das Spiel verfolgte auch ein altbekannter Gast in der Eissporthalle zwischen den 5.228 Zuschauern: Pat Lebeau. Mehr als den Namen muss man doch nicht sagen, oder?!

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Zu sehen war, dass die Hausherren das Spiel, wie immer, offensiv gestalteten, aber im Abschluss noch erfolglos blieben. Das hätte sich in der ersten Überzahlsituation ändern können, aber eine unglückliche Strafe beendete diese frühzeitig. Bei 4 gegen 4 schienen die Gäste etwas effektiver zu sein und spielten ihre kurze Überzahl auch gut aus. Sogar so gut, dass mit Ende der Löwen-Strafzeit auch das Tor zum 0:1 fiel.

Frankfurt blieb dennoch spielbestimmend, fand aber im ersten Drittel noch keine Antwort und hätten beinahe im zweiten Drittel das nächste Gegentor hinnehmen müssen, doch Ilya Andryukhov rettete zwei Mal kurz hintereinander mit tollen Reaktionen und beließ es bei dem einen Tor Rückstand.

Dieser Rückstand wurde kurz darauf egalisiert. Mick Köhler ließ Franzreb im Tor der Gäste keine Chance bei seinem Schuss links vor dem Tor.

Das Spiel war nun offener, beide Seiten kamen zu Chancen. Während die Löwen bei eigener Unterzahl fast den Führungstreffer erzielten, hatten die Gäste in ihrer Überzahlsituation Schwierigkeiten eine gute Schussposition zu finden. Hier zeigten die Löwen ein sehr gutes Unterzahlspiel, das aggressiv, aber nicht übermotiviert aussah.

Gut eine Minute vor Ende des zweiten Drittels nutzte Tim Schüle die Spielertraube vor dem Tor, um einen seiner starken Direktschüsse von der blauen Linie abzufeuern. Mit Erfolg. Der Puck landete zur 2:1 Führung im Netz und diese wurde in das letzte Drittel mitgenommen. Ebenso eine Strafzeit von Daniel Spang.

Aber die Unterzahl wurde zu Beginn des letzten Drittels überstanden. Dafür zeigten die Löwen einige Minuten später, wie ein erfolgreiches Überzahlspiel aussieht. Mit Druck und guten Pässen landete der Puck bei Tim Schüle, der ein weiteres Mal von der blauen Linie einnetzen konnte.

Nur eine knappe Minute später fiel das 4:1 dem eine kleine Boxeinlage zwischen Frankfurts Meisinger und Weißwassers Adam folgte. Der Punktsieg ging wohl an Meisinger, denn er bekam zwei Minuten weniger aufgebrummt, was in eine weitere Überzahlsituation für die Löwen mündete.

Auch dieses konnte erfolgreich gestalten werden, so dass die Löwen binnen 2 Minuten und 11 Sekunden drei Treffer erzielten, die das Spiel entschieden.

Zwischendurch gab es noch einen Pfostenkracher und weitere gute Chancen auf Frankfurter Seite, während sich die Gäste im Verlauf des letzten Drittels immer mehr abmeldeten und keine eigenen Akzente mehr setzen konnten.

Löwen Frankfurt – Lausitzer Füchse 5:1 (0:1 2:0 3:0)

0:1 Jordan George ( Vincent Hessler , Anders Eriksson ) EQ 11:23
1:1 Mick Köhler ( Dalton Yorke , Tim Schüle ) EQ 30:53
2:1 Tim Schüle ( Dávid Skokan , Antti Kerälä ) EQ 38:58
3:1 Tim Schüle ( Brett Breitkreuz , Dávid Skokan ) PP1 48:40
4:1 Maximilian Eisenmenger ( Kevin Maginot , Eduard Lewandowski ) EQ 49:43
5:1 Matthew Pistilli ( Dávid Skokan , Tim Schüle ) PP1 50:51

Zuschauer: 5.228

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