Spielbericht zum DEL2 Spiel der Löwen Frankfurt gegen die Heilbronner Falken vom 26.01.2018 – eine etwas andere Perspektive durch Sprade.TV

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Dieses Spiel musste ich leider krankheitsbedingt von zu Hause aus verfolgen. Natürlich ist es sehr schade nicht in der Halle sein zu können, aber auf der anderen Seite ist es super, dass mit Sprade.tv ein Angebot da ist, welches die Spiele live zeigt. Die 5,50 € habe ich gerne gezahlt, um das Spiel sehen zu können. Letztlich gebe ich in der Eissporthalle auch einige Euros für Essen und Trinken aus, so dass es im Endeffekt kaum einen Unterschied macht.

Aufgrund der anderen Sicht auf das Spiel, war mir nicht so ganz klar, ob ich es so wahrnehme, wie die Zuschauer in der Halle. Dies würde sich aber nach diesem Bericht zeigen.

Erneut gab es bei den Löwen neue Personalien. Die wichtigere davon war die Verpflichtung von Antti Karjalainen. Der Torhüter wurde auf Leihbasis aus – wie könnte es anders sein – Finnland geholt. Damit ist er der sage und schreibe 6. Torwart, den die Löwen in ihrem Kader haben. Aber nach den Ausfällen auf dieser Position war es die logische Konsequenz hier für Sicherheit auf dieser Position zu sorgen.LFHF260118 (11 von 43)

Tyler Gron ist nun in Kassel, während Lukas Koziol für die Löwen stürmt.

Zum ersten Drittel:

Das Spiel begann und Frankfurt startete, wie fast jedes Mal, sehr druckvoll und offensiv. Die ersten guten Gelegenheiten und Chancen waren schon sehr ordentlich. Es war Tim Schüle, der das Tor mit einem fulminanten Schlagschuss traf und damit die frühe 1:0 Führung im Spiel herstellte.LFHF260118 (2 von 43)

Im Anschluss verpassten es die Löwen jedoch, den Spielstand zu erhöhen und so kamen auch die Gäste zu guten Chancen, die aber zunächst vom neuen Schlussmann vereitelt werden konnten. Es folgte eine Überzahlsituation für Heilbronn, die sie sehr schön spielten und auch konsequent zum 1:1 Ausgleich nutzen konnten.LFHF260118 (5 von 43)

Die Löwen ließen sich davon nicht beeindrucken und suchten ihr Heil, wie üblich, in der Offensive. Und auch dieses Mal dauerte es nicht lange, bis das nächste Tor zum 2:1 fiel. Eine schöne Offensivaktion und ein Abpraller, der eingenetzt werden konnte.LFHF260118 (6 von 43)

Im weiteren Verlauf des Drittels kamen die Heilbronner immer besser ins Spiel, sodass sich eine interessante und durchaus offene Partie entwickelte. Beide Seiten verpassten es aber aus ihren Chancen Kapital zu schlagen, weswegen es mit dem Zwischenstand von 2:1 in die Drittelpause ging.

Zum zweiten Drittel:

Es schien als wären die Frankfurter noch etwas länger in der Kabine geblieben, während die Gäste aus Heilbronn das Spiel an sich rissen. Sie hatten deutliches Überwasser und kreierten Chance um Chance. Dabei sah die Verteidigung der Löwen oftmals nicht besonders gut aus. Der zügige Ausgleich nach vier Minuten war die Folge des Offensivspiels der Gäste.LFHF260118 (12 von 43)

Nun drückten die Heilbronner auf das Tor der Löwen, die weiterhin kaum aus ihrem eigenen Drittel kamen. Erst eine Strafe gegen Heilbronn konnte etwas Luft verschaffen. Doch kaum waren beide Teams wieder vollzählig, machten die Falken weiter, wo sie aufgehört hatten. Zudem durften sie nun kurz hintereinander zwei Mal in Überzahl agieren, welche die Frankfurter aber gut verteidigten. Es wäre wirklich keine Überraschung gewesen, wenn die Gäste ein oder zwei Tore in dieser Phase gemacht hätten. Aber mehr als sehr gute Chancen sprangen in dieser Phase nicht heraus.

Um dem Ganzen noch irgendwie eine Wendung zu verschaffen, nahm der Trainer der Löwen, Paul Gardner, eine Auszeit, die durch eine Reparatur eines Tornetzes länger dauerte, als angedacht.LFHF260118 (19 von 43)

Wem bekam diese lange Unterbrechung besser? Zunächst schien es fast so, als bliebe alles wie bisher auch, denn ein eklatanter Fehlpass der Löwendefensive hätte fast zum 2:3 geführt. Doch praktisch im Gegenzug zu dieser Szene fiel das 3:2 für die Löwen. Einfach mal aufs Tor schießen und den Torhüter überraschen. So sah es aus und dies funktionierte.

Die Führung war nun etwas schmeichelhaft, was den Frankfurtern natürlich relativ gewesen war. Nun hatten sie das Überwasser und konnten ihrerseits eine Überzahlsituation ausspielen. Diese konnten sie sogar zum 4:2 nutzen. Irgendwie war dieses Drittel zu diesem Zeitpunkt auf den Kopf gestellt, denn es sah lange Zeit nicht danach aus, als würden die Hausherren das Spiel machen, sondern vielmehr die Gäste.LFHF260118 (27 von 43)

Selbige hatten kurz vor Ende des Drittels noch einmal selbst die Gelegenheit in Überzahl zum Torerfolg zu kommen, konnten aber erneut keinen Torerfolg verbuchen, weswegen es mit dem 4:2 in die nächste Pause ging.

Zum dritten Drittel:

Dieses Drittel begann, wie das letzte endete: mit einer Überzahl für die Gäste. Und diese wurde sehr schnell erfolgreich mit dem 4:3 abgeschlossen. LFHF260118 (33 von 43)

Das Spiel konnte jetzt noch einmal heiß werden und beide Mannschaften trugen ihren Teil dazu bei. Doch dauerte es nicht lange, bis die Löwen erneut zu guten Chancen kamen und ein weiteres Mal von der blauen Linie eingenetzt werden konnte. 5:3 stand es und ab diesem Zeitpunkt wurde das Spiel insgesamt auch etwas ruhiger. Zwar ergaben sich weitere Chancen auf beiden Seiten, aber Frankfurt begann das Spiel zu verwalten. Dies klappte auch recht gut, denn sie ließen keine größeren Chancen zu.

Die Zeit lief insbesondere den Gästen davon, die gut drei Minuten vor Ende noch eine Auszeit nahmen und direkt danach ohne Torwart weiterspielten. Die dadurch gewonnene Überzahl konnten sie auch optisch sehr gut umsetzen und sogar einen Löwenspieler dazu bringen, den Puck unnötig zu sperren und dadurch eine Strafzeit wegen Spielverzögerung zu bekommen. Das war die große Chance zu verkürzen. Aber die Löwen kämpften und ließen nicht viel zu und konnten sogar mit einem schnellen Konter das leere Tor treffen und den Spielstand auf 6:3 stellen. Dies war auch der Endstand.LFHF260118 (43 von 43)

Heilbronn zeigte in diesem Spiel, weswegen sie derzeit sehr gute Chancen haben, sich direkt für die Playoffs qualifizieren zu können. Aber sie haben, wie auch die Löwen derzeit, ihre Schwächen im Abschluss.

Löwen Frankfurt – Heilbronner Falken 6:3 (2:1 2:1 2:1)
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Weitere Ergebnisse:

Kassel – Ravensburg 5:7

Kaufbeuren – Bad Tölz 5:0

Freiburg – Dresden 7:5

Bad Nauheim – Weisswasser 4:1

Riessersee – Bietigheim 3:2 n.V.

Crimmitschau – Bayreuth 9:5

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