Star Wars Battlefront II für die Playstation 4

Kurz vor Weihnachten herrscht eigentlich immer ein kleiner Star Wars Hype, denn die aktuelle Trilogie kommt immer pünktlich kurz vor den Feiertagen in die Kinos. Abgesehen davon hatte ich bereits mehrere Spiele aus der Star Wars Serie, ob PC oder Playstation, und wollte dieses Spiel auch mal gerne ausprobieren, zumal es in diesem Teil auch einen Single-Player-Modus gibt, den man nicht gezwungener Weise online spielen muss.

Während das Menü lädt, kommt die wunderbare Melodie von Star Wars. Und schon fühle ich mich gedanklich in diese Welt hineinversetzt, wunderbar.

Das Menü eröffnet mir die Möglichkeiten eine Single-Player-Kampagne, Multiplayer oder aber Arcade zu spielen.

Ich hatte während der Installationsphase bereits eine Runde Arcade gespielt, um mich mit der Steuerung anzufreunden, denn die ist nicht so einfach. Für gewöhnlich spiele ich solche Spiele nämlich am PC und da ist das mit der Steuerung und vor allem mit dem Zielen eine wesentlich angenehmere und einfachere Sache. Da werde ich also noch so meine Problemchen haben, das steht fest.

In der Arcade kann man von mehreren Klassen auswählen. Dabei dauert eine Runde wohl 10 Minuten und die Gegner sind KI-gesteuert. Ziel ist es eine bestimmte Anzahl an Kills zu erreichen. Dabei wird nicht nur die eigene Wertung herangezogen, sondern die des ganzen Teams. Das eigene Team besteht natürlich auch aus KI-Kämpfern.

Ein kurzer Zeitvertreib, den man sich gönnen kann, wenn man nicht sonderlich viel Zeit für die Kampagne oder das Onlinespiel hat. Nett gemacht.

Aber ich wollte mir insbesondere die Kampagne ansehen und auch spielen. Wie es bei Star Wars spielen der neueren Generation üblich ist, so meine Erfahrung, werden häufig Filmsequenzen eingebaut, um die Situation zu schildern und zu beschreiben. Dabei ist schon sehr auffällig, dass die Grafik sehr hochwertig ist und vergleichbar mit einem Cinematic ist.

Eine imperiale Agentin ist im Schiff der Rebellen gefangen und nun geht es darum, sie mit ihrem Droiden zu befreien. Dabei darf man den kleinen Droiden steuern, hier und da etwas hacken und Türen sowie Wege durch den Lüftungsschacht öffnen. Der kleine Droide ist dabei fast gänzlich unbewaffnet und kann nur tödliche Elektroschocks austeilen, wenn die Energie aufgeladen ist. Da dies aber nicht permanent der Fall ist, muss man sich seine Wege sorgfältig aussuchen, um nicht entdeckt zu werden. Letztlich schafft man es dann doch zur imperialen Agentin zu kommen und sie aus ihrem Gefängnis zu befreien.

Fortan spielt man mit dieser, zunächst unbewaffnet, und muss eine Datei zerstören, damit die Rebellen keine Informationen daraus erhalten können. Auch hier ist es wichtig unauffällig zu sein und nicht wie ein Elefant im Porzellanladen durch die Gänge zu rennen. Mit dem kleinen Droiden im Gepäck lassen sich auch verschlossene Türen öffnen, damit man seiner Wege gehen kann. Sobald man die Datei zerstört hat, muss man weiter, um zu flüchten und vom Schiff zu entkommen. Mittlerweile sind die Rebellen aber sehr aufmerksam und machen Jagd auf die imperiale Agentin. Gut, dass es zwischendurch ein paar Waffen gibt, die man aufsammeln kann, um sich effizient wehren und Weg auch frei schießen zu können.

Man kann das Spiel aus der Ich-Perspektive und auch aus 3rd Person spielen. Meine Wahl fällt dabei natürlich auf die Ich-Perspektive, denn die 3rd Person ist ein wenig links versetzt und das macht mir das Spielen und ganz besonders das Zielen noch schwieriger als ohnehin schon. Aber okay, irgendwann werde ich mich bestimmt an diese Art der Steuerung gewöhnen.

Sobald man es geschafft hat zu entkommen, leitet eine weitere Filmsequenz zur nächsten Mission weiter.

Während dieser Mission begleiten einen ein paar weitere Agenten. Immer wieder stößt man auf Rebellen, die man ausschalten muss. Dabei entdeckt man auch neue Waffen und spezielle Boni, die auswechselbar sind, um sich der Kampfsituation anpassen zu können.

Auch hier muss man zum Abschluss fliehen und geht direkt hinüber in die nächste Mission, in der man mit einem TIE Jäger durch ein riesiges Trümmerfeld manövrieren muss. Dabei entwickelt sich ein Kampf zwischen den Rebellen und den Agenten.

Ich muss sagen, dass ich diese Mission als extrem schwer empfand, denn nicht nur die Rebellen schießen zurück und man muss die Bomber und das große schiff schützen, nein auch die Trümmerteile können einen ins Jenseits befördern. Ich habe nicht gezählt, wie oft ich diese Mission neu gestartet habe, weil entweder das Raumschiff zerstört wurde, oder meine Wenigkeit einfach irgendwelche Trümmer gerammt und dabei draufgegangen bin.

Letztlich konnte ich es aber doch noch schaffen und mir die nächste Filmsequenz ansehen. Die nächste Mission wartet schon und dabei und man fliegt wieder hinaus….

Im Anschluss an diese Mission wechselt die Seite, sozusagen und siehe da, den kennen wir doch: Luke Skywalker. Es geht in seiner ersten Mission darum, einen Planeten zu erkunden. Dabei trifft man auf viele imperiale Soldaten, die man spielend erledigen kann. In einer Höhle entdeckt man dazu einen imperialen Agenten, mit dem Luke kurzerhand zusammenarbeiten muss. Nach getaner Arbeit komm eine weitere Filmsequenz, die zurück zum imperialen Kommando führt und interessant gestaltet ist. Denn dieser Agent und auch die Agentin, mit der wir vorher bereits unterwegs waren, scheinen Gewissenskonflikte zu bekommen. Die Story wird also interessanter.

An dieser Stelle belasse ich es bei der Kampagne weitere Missionen zu beschreiben, denn ich möchte nicht alles vorwegnehmen. Seid aber sicher: es geht genauso spannend weiter, wie es an dieser Stelle aufgehört hat.

Den Multiplayer Modus habe ich angetestet, aber mit einem für mich sehr ernüchternden Ergebnis. Wie ich schon erwähnte, habe ich solche Spiele lieber für den PC, da ich an einem Controller absolut nicht so schnell reagieren kann, wie ich es gerne hätte.

Es gibt verschiedene Spielvarianten, die einem zur Verfügung stehen. Je mehr, desto besser, dachte ich. Die Karten sind interessant gestaltet und bieten auch gute Möglichkeiten aus dem Hinterhalt zu agieren.

Aber viel mehr als das kann ich gar nicht sagen, da ich nur zwei Runden gespielt habe. Immerhin bin ich nicht ganz ohne Kills aus dem Modus herausgegangen. Und nein mit dieser Art des Online-Spiel mit dieser Steuerung werde ich mich sehr wahrscheinlich nie anfreunden.

Für das Onlinespiel kann man unter anderem auch Emotes in Belohnungskisten sammeln. Und noch paar andere Dinge. Man erhält auch Credits für das Onlinespiel und kann davon weitere Belohnungskisten kaufen usw. Ob man das wirklich braucht, sei jedem selbst überlassen. Ich persönlich favorisiere die Kampagne, denn dafür reichen meine Fähigkeiten für diese Art Spiel gerade noch aus.

Die Filmsequenzen sind wahrlich Kino reif und grafisch absolut spitze. Ob das auch auf einer normalen Playstation 4 ist, oder sich auf die Playstation 4 – Pro begrenzt, kann ich natürlich nicht sagen, aber die Sequenzen machen Spaß und vermitteln wirklich den Eindruck eines Films.

Zusammengefasst fühle ich mich bei dem Spiel sehr wohl und auch im Star Wars Universum angekommen. Die Filmsequenzen holen einen immer wieder ab und auch die Story an sich ist spannend gestaltet. Die Missionsstruktur ist linear und Markierungen weisen einem den Weg um nicht in der Gegend herum zu irren.

Den Multiplayer-Modus möchte ich nicht bewerten, aber er scheint auch gut gemacht zu sein. Ich kann von meinen persönlichen Defiziten nicht das Spiel schlecht reden, weil es nicht gerecht wäre. Es ist aber jedenfalls so, dass das Spiel Spaß macht und genau das ist, was man von einem Spiel, das den Namen „Star Wars“ in sich trägt, auch erwarten kann.

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