The Leonard-Cohen-Project – live in Concert 2018

Ausnahmsweise berichte ich in diesem Beitrag über eine Band, die ich leider nicht live sehen kann in diesem Jahr, welcher ich aber gerne ein wenig Aufmerksamkeit zu Teil kommen lassen möchte.

Es ist die Band The Leonard-Cohen-Project.

Sie nehmen sich die Lieder des weltbekannten kanadischen Musikers, Leonard Cohen (verstorben am 07.11.2016), zum Vorbild und interpretieren sie ohne große Showelemente und auf eigene ruhige Weise. Nämlich mit Gitarre und Gesang.

Hier ein kleiner Eindruck über ein YouTube Video

 

In den nächsten Monaten haben sie einige Auftritte, die unter dem Motto „Songs of love and hate live – Die besten Leonard-Cohen-Songs der frühen Jahre“ läuft.

[amazon_link asins=’B079J5C718′ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’129889c2-9b22-11e8-9601-1507b3f01428′]Songs of Love and Hate… ist ein Studio-Album des kanadischen Musikers und Schriftstellers Leonard Cohen aus dem Jahr 1971. Da sich dieses Thema aber wie ein roter Faden durch beinahe alle seine Werke zieht, wurde es zum Titel der ersten gemeinsamen Produktion des Leonard-Cohen-Projects.

 

Die Musiker Manuel Dempfle (Gitarre, Gesang), Jürgen Gutmann (Gitarre, Gesang) und Thomas Schmolz (Gitarre) spielen vor allem die frühen Cohen-Lieder, die noch ohne große orchestrale Begleitung maßgeblich von der markanten Stimme und der Gitarrenbegleitung Cohens geprägt sind.

Ein Konzert des Leonard-Cohen-Projects ist bestes Entertainment und „von Hand gemacht“. Denn die drei Gitarristen spielen ohne technische Manipulationen. Dennoch – oder gerade deshalb – klingen die Lieder wie „Suzanne“, „Famous Blue Raincoat“, „Bird on the Wire“, „So long, Marianne“ … absolut glaubwürdig und überzeugend – echt und doch ganz anders.

Songs der Band finden sich auch auf Deezer: -klick-

Wer sich nun für die Art der Musik und die Band interessiert, der kann bei AdTicket schauen, ob das Leonard-Cohen-Project auch in die eigene Nähe kommt. Einige Termine sind dort jedoch nicht aufgeführt.

Termine:

11.08.2018: Kassel Wirtshaus z. grünen See
12.08.2018: Wiesbaden-Biebrich Oranier-Gedächtniskirche
21.08.2018: Stuttgart Theaterschiff
26.08.2018: Überlingen Kapuziner
08.09.2018: Heidenheim „Sommer im Park“
18.10.2018: Remchingen Kulturhalle
21.10.2018: Ulm Pauluskirche
27.10.2018: Frickenhausen club69-live
03.11.2018: Heidelberg Providenzkirche
11.11.2018: Bad Neustadt a.d.Saale Stadthalle Bad Neustadt
23.11.2018: Asperg Breuningerland
25.11.2018: Fellbach Flügelraum
28.11.2018: Stuttgart Theaterhaus
01.12.2018: Miltenberg Beavers
07.12.2018: Rottweil Markthalle
21.12.2018: Freiberg/Neckar Alte Schlosskelter

Das Bild stammt von der Facebook Seite der Band.

 

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Fee. mit Band beim STOFFEL – Stalburg Theater offen Luft – im Günthersburgpark Frankfurt am Main. Konzertbericht vom 01.08.2018

Sommer, Sonne, ein kleines Festival in Frankfurt und dazu eine wundervolle Musikerin mit Band: Fee.

Wem lesen zu anstrengend ist, gelangt mit einem Klick zu den Bildern:

Fee beim STOFFEL Stalburg Theater offen Luft am 01.08.2018 in Frankfurt

[amazon_link asins=’B07923NK1P‘ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’54442ae6-964a-11e8-bbc2-556aa497ccd3′]Zunächst muss ich gestehen, dass mir das STOFFEL in Frankfurt bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht sonderlich bekannt war. Da lebe ich schon seit knapp 16 Jahren in Frankfurt und bekomme nicht mit, dass dieses Event zum 15. Mal stattfindet. Aber abgesehen davon war ich in all der Zeit noch kein einziges Mal im Frankfurter Zoo und das obwohl ich knapp drei Jahre lang nur fünf Minuten Fußweg davon weg wohnte.

Was genau ist nun dieses STOFFEL eigentlich?

Der Name ist schnell erklärt, denn dieser setzt sich wie folgt zusammen „Stalburg Theater OFFEn Luft“ – die Großbuchstaben zusammengefügt ergeben STOFFEL.

Auf der Bühne finden nicht nur feine musikalische Acts statt, sondern auch Kabarett, Lesungen, sowie Theaterstücke, die auch für Kinder sind. Ein abwechslungsreiches kulturelles Programm für Jung und Alt, das es dort gibt. Jeder kann hin, jeder kommt rein, denn der Eintritt ist völlig kostenlos.

Abgesehen von einer schicken kleinen Bühne, auf der die Künstler ihr Können unter Beweis stellen, gibt es natürlich auch Speis und Trank, sowie Dixi WCs. Viele Tische und Bänke sind aufgestellt und diese sind sogar überdacht. Aber man kann sich auch einfach irgendwo auf der Wiese breitmachen und sich von der Sonne kross braten lassen.

Während der künstlerischen Darbietungen laufen auch Personen mit roten Eimern durch die Gegend. Nein, keine neue unnötige „Ice Bucket Challenge“, sondern Spendentöpfe, besser gesagt Spendeneimer. Da kann jeder Besucher seinen Obolus (nicht Obelix) einwerfen und damit zur Erhaltung des schönen kleinen Festivals beitragen.

Fee Stoffel FFM 01.08.2018-5Dann war es auch schon 20 Uhr und die Band um Fee, als auch sie selbst, kamen auf die Bühne und das unter dem Applaus der vielen Gäste, die sich vor der Bühne versammelt hatten. Wie viele es waren? Gute Frage, nächste Frage. Ich würde durchaus auf 500 Menschen tippen, die standen, saßen oder lagen.

Kann man Fee in wenigen Worten beschreiben? Aber natürlich kann man das: talentiert, charismatisch, engagiert, bodenständig, sympathisch und bildhübsch.

Bereits von Beginn an hatte sie, zumindest von den vorderen Reihen, die volle Aufmerksamkeit. Aber während der ersten beiden Songs schaffte sie es mit ihrer natürlichen und, wie ich finde, charmanten ehrlichen Art noch mehr Menschen für sich zu begeistern und in gewisser Weise um den Finger zu wickeln. Dies lag aber auch an ihrem Gesang, der Musik und an ihrem Lächeln, das der Sonne durchaus Konkurrenz machen kann.

Fee Stoffel FFM 01.08.2018-20Während dem zweiten Song begann es leicht von oben zu tröpfeln, aber ein richtiger Schauer entwickelte sich nicht. Es passte irgendwie dazu, dass dieser leichte Wetterumschwung für ein kleines Missgeschick sorgte, denn auf einmal waren Text und Akkorde direkt zu Beginn des dritten Songs weg. Einfach nur menschlich und passieren kann das jedem. Auf die Frage in die Zuschauer, ob jemand den Text oder die Akkorde spontan kennen würde, konnte auch keiner antworten. Sie hat es aber wundervoll rübergebracht, sodass man ihr deswegen gar nicht mal böse sein konnte oder irgendetwas Anderes in der Form. Nun gut, ihre Band hatte ein klein wenig Schadenfreude. Siehe Bild.

Also was macht man, wenn gerade ein kleiens Textproblem besteht? Man macht einfach weiter und erfreut sich an dem schönen Regenbogen, den das Tröpfeln hervorgebracht hat.

Was man insgesamt während ihres Auftritts sehen und bemerken konnte, war ihre offene Art mit dem Publikum umzuegehen und natürlich auch das musikalische und gesangliche Talent, das sie hat.

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Ganzheitlich betrachtet ist ihre Musik ruhig und in Kombination mit der Band durchaus rockig. Es bleibt aber überwiegend bei einem eher softeren Rock, der insbesondere durch seine schönen Texte hervorsticht. Die Texte beziehen sich auf das Leben und sind manchmal fröhlicher, aber manchmal eben auch melancholischer und etwas traurig. Diese Emotionen überträgt sie auch sehr gut in die Songs, sodass melancholische Lieder auch von der Stimmlage her eher mit ruhigerer und etwas leiserer Stimme gesungen werden.

Ich persönlich finde, dass ihre Musik durchaus Alt und Jung erreicht. Sie ist sogar eine sehr schöne Abwechslung für Menschen wie mich, die sich zumeist im Bereich des Schwermetalls (Heavy Metal) befinden. Die deutschen Texte sind natürlich eine ideale Unterlegung zur Musik.

Während des Auftritts hat sich insbesondere der Bassist als Stimmungsmacher hervorgehoben, der einige Male das Mitklatschen angestimmt hatte und nebenbei sein Haar durch die Gegend warf. Fee Stoffel FFM 01.08.2018-37

Musik, eine Sängerin, sowie eine Band, die Musik lieben und leben und damit begeistern. Das ist Fee.

Augen schließen und genießen funktioniert bei den Liedern auch wunderbar, doch dann könnte man die Mimik von Fee verpassen, bei der man ihr den emotionalen Anteil der Musik und Texte ansieht. Auch sie schließt gelegentlich die Augen, schaut verträumt in die Ferne oder legt Energie und Kraft in die Stimme. So wird es auch nicht langweilig und wenn man sich darauf einlässt, vergeht die Zeit leider viel zu schnell.

Fee Stoffel FFM 01.08.2018-31Kurz stand die Gute auch mal für einige rein akustische Songs alleine auf der Bühne, ehe die Band während eines Songs dazukam und aus einem ruhigen Akustikstück ein rockiges machte. Dieser Moment war so genial, dass man auch sagen könnte, er hatte die Zuschauer wieder aufgeweckt.

Ja, wie?! Auftritt vorbei? Nein, das wollten die Zuschauer nicht und bestellten sozusagen gleich zwei Zugabesongs. Ergo kamen die Musiker auch zwei Mal zurück auf die Bühne. Bei dem vielen Applaus hatten sie auch keine andere Möglichkeit – der Applaus war übrigens wohl verdient.

Dann war aber wirklich Schicht im Schacht, aber auf der Bühne wurden von Fee noch Fanartikel und CDs verkauft, die auch signiert wurden. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen und nahm auch gleich ein Album mit. So kann ich die schöne Musik zur Entspannung auch zu Hause oder unterwegs hören und signierte Alben sind sowieso unbezahlbar.

Fannähe zeigte sie damit und so fand sie sich in in Unterhaltungen mit ihren Fans wieder. Eine sehr sympathische Sache, gerade in der heutigen Zeit. Ich finde, dass dies ihre Bodenständigkeit sehr gut gezeigt hat. Eine junge Frau mit Charme und Talent, die das wichtigste Element in ihrem Künstlerleben nicht vergisst: die Fans.

 

Konzert: Punk goes Acoustic 10.04.2018 – ein Konzertbericht von „Nach Vorne Musik“

Eine sehr seltene Ausnahme und gleichzeitig eine kleine Premiere auf meinem Blog: ein Konzertbericht von einem anderen Blogger. Und zwar von http://nachvornemusik.de/ hinter dem Daniel Pomplun aus Dortmund steht. Text und Bilder stammen von ihm.

Hier sein Bericht vom Punk goes Acoustic Abend in Bochum:

PgA0110.04.2018, mal wieder ein wundervoller Abend bei Punk goes Acoustic​ im Neuland – Bar.Bistro.Stadtzimmer​. Zu Gast waren diesmal Chris von der Düssel​, der geniale El Fisch und die Pils-Angels​. Das Ganze wurde live von punkrockers-radio.de​ gestreamt und es waren sogar Die Lieben Löwen​ im Publikum zu finden.

Chris von der Düssel machte den Anfang und präsentierte mit seiner rauen Stimme Songs wie „Kartoffelalarm“, „Du bist so 1933“, „Das ist unsere Straße“ und eine Hommage an die 180g Vinylscheibe. Wer sich die Lieder bis jetzt nur online angehört hat, sollte sich den Jungen mal live gönnen. Man merkt mit wie viel Elan er dabei ist und versucht das Publikum abzuholen.

Danach kam El Fisch von den Die Lokalmatadore​ mit seiner „One-Fisch-Band“. Er überzeugte alleine mit seinem gut vorbereiteten RollUp.  Doch nicht nur die Werbung hat der Mann drauf, sondern auch das Singen. El Fisch präsentierte ein Lied nach dem anderen und begeisterte das Publikum von Anfang an. Bei Songs wie „Voll wie die A40“, „Ich und meine Kiste“ und „Viva Lokalmatador“ sangen die Zuschauer mit und es war eine wundervolle Stimmung im Neuland.

Als Finish kamen dann die Pils-Angels und präsentierten sich voller Energie. Es wurden „Capri Fahrer“, „Alles Lügen“ und einiges mehr gespielt. Als sie dann anfingen ihre Hymnen auf den Gelsenkirchener Fußballverein zu singen spaltete sich das Bochumer Neulandpublikum. Doch mit dem Song „Bottroper Bier“, gesungen von El Fisch, vereinten sich die Zuschauer und ließen den Abend ruhig ausklingen.

Insgesamt wieder ein sehr schöner Dienstagabend bei Punk goes Acoustic. Vorbeischauen lohnt sich. Danke an die Musiker und an Tobi Bo​.

Gruß Nach Vorne Musik Blog​ (Quelle des Originalartikels)