Interview mit Florian Hillenbrand – O-Liner beim GFL2 Aufsteiger der Darmstadt Diamonds

Wieder einmal ist in Zusammenarbeit mit All-About-Football ein weiteres Interview entstanden. Florian Hillenbrand ist ein junger O-Liner, der beim GFL2 Aufsteiger eine gute Saison gespielt hat. Er stand uns Rede und Antwort zu vielen Fragen.

Das Titelbild wurde uns gestellt und wurde von Duke Miles aufgenommen. Vielen Dank für die Nutzungserlaubnis.

Hallo und vielen Dank Florian, dass Du Dir die Zeit nimmst, auf einige Fragen von uns zu antworten.

Direkt als Erstes: Wie groß ist Deine Freude, dass ihr den Aufstieg in die GFL2 geschafft habt?

Riesig! Der Aufstieg in die GFL2 war seit Anfang der Season unser Ziel.

Es ist einfach super zu wissen, dass sich die ganze harte Arbeit und die Zeit, die jeder Einzelne von uns investierte, gelohnt hat.

War die Aufstiegsfeier ausschweifend und gab es „Verluste“?

Eine richtige Aufstiegsfeier gab es nicht. Das Spiel war ja an einem Sonntag, viele von uns mussten am Tag darauf wieder arbeiten gehen, Da bleibt leider keine Zeit für eine ausschweifende Party. Ein paar von uns haben sich in Darmstadt noch auf ein Bier getroffen. Aber die Busfahrt nach unserem Meisterschaftsspiel gegen die Trier Stampers hatte es in sich! Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen. Was im Bus passiert, bleibt im Bus!

Ich glaube, dass wir gar nicht weiter ins Detail gehen möchten. Sprechen wir lieber über Dich.

Wie kamst Du überhaupt zum American Football?

Das ist eigentlich eine ziemlich langweilige Geschichte. Bevor ich mit American Football anfing, habe ich jahrelang eine andere Sportart ausgeübt, bis diese mir keinen Spaß mehr machte und ich etwas Neues ausprobieren wollte. Irgendwie bin ich auf American Football und die Darmstadt Diamonds gestoßen und habe dann im Winter 2016 direkt beim Strength & Conditioning Training mitgemacht. War eine gute Entscheidung!

Als Offenisve Lineman hast Du permanent Kontakt zu Deinen Gegenspielern. Wie ist das für Dich? Macht Dir das Spaß?

Auf jeden Fall! Es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn wir als O-Line unsere Gegner dominieren können, den Running Backs große Gaps aufmachen und ein Spiel mit null eigenen QB Sacks beenden. Natürlich macht es auch Spaß, mal einen gegnerischen Linebacker „wegzuballern“!

Welche alternativen Positionen kannst Du spielen? Spielst Du sie auch?

Kurz und knapp: Keine.

Seit wie vielen Jahren bist Du Spieler bei den Diamonds?

Das war jetzt meine zweite Season, die ich bei den Diamonds spiele.

Schwierige Frage so kurz nach dem Aufstieg, aber wirst Du bleiben oder kannst Du Dir auch einen Wechsel innerhalb der GFL2 oder gar in die GFL vorstellen, wenn ein Team anfragt?

Ich bin nicht das Kaliber von Spieler, das durch besonders außerordentliche Leistungen heraussticht. Da gibt es andere bei uns im Team.

Hast Du irgendwelche Marotten vor einem Spiel oder einen Glücksbringer, auf den Du nicht verzichten kannst?

Ehrlich gesagt keins von beidem. Ich versuche einfach, die Gamedaystimmung aufzunehmen und nur noch Football zu denken, alles andere auszublenden.

Was machst Du, wenn Du nicht gerade Football spielst oder trainierst?

Neben American Football habe ich sonst nicht viele Hobbies. Ich habe eine Dauerkarte für den SV Darmstadt 98. Da gehe ich gerne mit einem Kumpel ins Stadion und schaue den Lilien zu.

Verfolgst Du die NFL und wenn ja, wer ist dort Dein Favorit?

Natürlich! Ich bin Fan von den Carolina Panthers. Hoffentlich kommen sie dieses Jahr in den Playoffs weiter und scheiden nicht wieder in der Wildcard-Runde aus.

Interessant ist nun auch die vergangene Saison.

Acht Spiele – Acht Siege. Wart Ihr konkurrenzlos in der Regionalliga Mitte?

Uns konnte in dieser Season keiner das Wasser reichen. Der einzige ernst zu nehmende Gegner waren manchmal wir selbst. Beim Auswärtsspiel gegen die Kassel Titans standen wir uns selbst im Weg und konnten nicht mit unserem Darmstadt Diamonds Football glänzen, wie es sonst der Fall war.

Welches war das schwierigste Spiel in der Regionalliga Mitte für Dich / Euch?

Wie schon erwähnt, das Spiel in Kassel war anders als die anderen. Aber wir wussten, was wir falsch gemacht haben und dementsprechend reagiert.

Hattest Du einen Lieblingsgegner? Eine Mannschaft oder einen speziellen Gegenspieler.

Mein Lieblingsgegner ist unsere eigene D-Line. Ich würde sagen, wir hatten die beste D-Line der Liga. Wenn einem die Besten schon im Training gegenüberstehen, ist die Herausforderung am Gameday nicht mehr ganz so groß.

Im Vergleich zu den anderen beiden Ligen im Süden hattet ihr deutlich weniger Spiele und wart knapp zwei Monate ohne Wettkampfspiel. War das ein Nachteil beim ersten Relegationsspiel in Biberach?

Ja, wir waren einfach noch nicht zu 100 % wieder in unserem Modus. Und mit den Beavers, die eine hervorragende Season gespielt haben, hatten wir einen Gegner auf Augenhöhe. Aber wir sehen uns 2019 wieder. Da bekommen wir unsere Revanche.

Wie hast Du das Spiel gegen die Fursty Razorbacks erlebt oder durchlebt (emotional)?

Das Spiel gegen Fursty war krass. Wenn man vor dem Spiel im Spielertunnel steht und weiß, es geht um alles oder nichts und sich gegenseitig aufhyped, dann auf das Feld aufläuft mit den Fans im Rücken – das ist ein geiles Gefühl! Als ich die letzten Minuten des vierten Quarters auf das Scoreboard geschaut habe, wusste ich, dass wir es geschafft haben. Dann wird das Spiel abgepfiffen und jeder freut sich einfach nur. Da musste ich auch die ein oder andere Träne verdrücken.

Das klingt doch alles sehr spannend und wir bedanken uns bei Dir für dieses Interview. Zum Abschluss darfst Du das Wort an die Leser richten und ihnen einfach etwas sagen – was auch immer Du möchtest.

Ich möchte Danke sagen! An die Coaches, die mir die Season über das Vertrauen geschenkt haben, an das Team und das Team hinter dem Team. Danke an alle freiwilligen Helfer, die einen Gameday überhaupt möglich machen – von der Organisation bis zum Catering. Sie machen alle einen super Job! Und natürlich an die Fans der Darmstadt Diamonds! Ich hoffe, dass das Stadion in der GFL2 wieder so voll sein wird und wir mit diesem Support rechnen können.

Ich freue mich auf die nächste Season!

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Defensiv-, Wind-, Regen- und Wasserschlacht. Frankfurt Universe gewinnt das GFL Playoff Viertelfinale gegen die Berlin Rebels in letzter Minute

Was war das nur für ein denkwürdiger Tag?! Und das meine ich in vielerlei Hinsicht, denn so extrem früh, wie an diesem Tag, war ich auch noch nicht an einem Spieltag vor Ort gewesen. Gute drei Stunden vor Spielbeginn waren Marc Junge und ich schon an der PSD Bank Arena.

Es gab viele Leute zu begrüßen und Hände zu schütteln. Schon erstaunlich, wie viele Menschen mir mittlerweile bekannt sind. Nicht unbedingt immer mit vollem Namen, aber in der Großfamilie „Universe“ kennt man sich, bzw. lernt man sich mit der Zeit eben kennen.

Viertelfinale also und nach den Ergebnissen des Vortags, an dem es absolut keine Überraschung gab, stand auch fest, dass es das letzte Heimspiel in dieser Saison sein würde.

Zu den Bildern der Cheerleader

Zu den Bildern des Spiels

Möglicherweise waren deshalb so viele Wolken am Himmel, die immer wieder tränen weinten. Oder hatte das Unternehmen „Rosbacher“ schon seine Finger im Spiel? Mit ihrer tollen Aktion, die geprellten Dauerkartenbesitzer zu diesem Spiel kostenfrei einzuladen, war es ohnehin das Playoff Spiel von Rosbacher, wenn man so will. Nun ja, wenn man weiß, dass Rosbacher überwiegend für den Verkauf von Mineralwasser bekannt ist, dann könnte man wohl sagen, dass das Wasser von oben auch irgendwie passend dazu war.

Während sich der Vorplatz auch so langsam füllte und die ersten Gästefans ebenfalls eintrafen, gab es auf der LKW Bühne neben der Musik auch schon die ersten Interviews. Eine Cheerleaderin von den Stunt Cheers, Fernando Lowery und der Präsident der Berlin Rebels beantworteten die ihnen gestellten Fragen.

Nach einem kleinen Snack, einer Currywurst, liefen auch schon einige Spieler der Universe auf dem Vorplatz herum und auch ein lange Verschollener war dabei. Niemand geringeres als der zukünftige Profi-Wrestler (hehe) Randie! Einmal vorsichtig herzen, man möchte ihn schließlich nicht vor so einem wichtigen Spiel kaputtmachen, und darüber freuen, dass er zu seinem letzten Heimspiel für die Universe dabei sein konnte. Wohin seine Reise führen wird ist wohl noch offen. Aber ich vermute, dass er dem Football nicht fernbleiben wird.

SFUCheers230918-10Kurz darauf wurde es auch schon Zeit für die erste Darbietung der Cheerleader. Wieder einmal waren ganz viele da, die sich zunächst vor und dann teilweise auf der Ladefläche des LKW aufreihten, um ihre einstudierten Choreographien vorzuführen. Fast wäre ich den Damen noch im Weg gestanden, als sie sich auf ihre Positionen machten. Schnell weg, dachte ich mir, bevor mich noch eine von ihnen umrennt. Nun gut, auf der anderen Seite hätte ich dann wohl sagen können, dass ich von einer Cheerleaderin „flachgelegt“ wurde – kann auch nicht jeder behaupten – aber nein, das ist nicht passiert und ich konnte anschließend auch schon die ersten schönen Bilder des Tages machen.

SFUCheers230918-15Es gab sogar eine Tanzeinlage der Trainerin mit Wolf, die sich wirklich sehen lassen konnte. Wäre jemand so nett die beiden für „Let’s Dance“ anzumelden? Wäre mal ein Grund sich das anzusehen.

Während die Zeit schneller verstrich, als man vermuten konnte, wurde es auch allmählich ernst. Zum letzten Spiel der Saison durfte ich noch einmal Bilder am Spielfeldrand machen. Dafür musste ich natürlich ein schickes und total modisches Presseleibchen ausleihen und anziehen.

Bei weiteren Gesprächen rannte die Zeit weiter und der Wind machte sich deutlich bemerkbar, als dieser die Werbebanner von Rosbacher herumschob. Vermutlich würde jemand aus dem Norden sagen, dass es nur ein leichtes Lüftchen war, aber für die hiesigen geografischen Verhältnisse wurde es dann doch stets stürmischer.

Hatte ich übrigens schon erwähnt, wie toll die Aktion von Rosbacher war, den geprellten Dauerkartenbesitzern freien Eintritt zu diesem Spiel zu ermöglichen? Wirklich eine tolle Aktion!

Nach dem ersten Auftritt der Cheerleader vor der LKW Ladefläche haben sie sich bestimmt mit einem Glas frischem Mineralwasser von (natürlich) Rosbacher gestärkt und sich auch umgezogen. Im Militärlook kamen sie aufs Feld und haben im Anschluss mit dem Stadionsprecher Christian, der ebenfalls als Elite-Soldat gekleidet war und gleichzeitig den „Drill Instructor“ spielte, eine erneut sehr schöne und fein säuberlich einstudierte Pre Game Show.SFUCheers230918-42

Das übliche Prozedere ging von Statten und die Gäste aus Berlin rebellierten auf das Feld. Anschließend die lila Mannen. Anspannung stand in der stark wehenden Luft und es waren die Berliner, die zuerst den Ball bekamen.

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Aber vor dem Kickoff hatte ich noch eine Entdeckung auf der Tribüne gemacht. Ein Banner mit einem Slogan, der in den letzten Wochen immer öfter in den Sozialen Medien zu lesen war. #backtothefansSFUBR230918-4

Ich habe mir sagen lassen, dass eigentlich viele davon und andere, die auch als Danksagung für den Trainer Brian Caler gelten sollten, hochgehalten werden würden. Das wäre sicherlich eine schöne und sichtbare Geste für die Arbeit des Trainers und des Trainerteams gewesen. So beim letzten Saisonheimspiel. Aber es war wohl unnötigerweise gänzlich verboten worden. Warum auch immer. Persönlich finde ich es einfach nur schade, dass den Fans diese Möglichkeit rigoros genommen wurde.

Wie dem auch sei. Die Berliner hatten den Ball und nicht nur sprichwörtlich Rückenwind. Und der erste Drive der Gäste sah auch richtig gut aus, wenngleich die Defensive der Universe kurz vor der eigenen Endzone den Riegel zumachte und das Erzielen von Punkten verhinderte. Im Gegenzug zeigten aber die Gäste, dass auch sie verteidigen können und sehr gut auf das Spiel der Frankfurter eingestellt waren.SFUBR230918-15

Bei ihrem erneuten Angriffsversuch entschieden sich die Rebellen ein Field Goal zu erzielen, was auch gelang. Erneut verhinderte die Frankfurter Defensivabteilung ein besseres Ergebnis, dennoch lag Frankfurt zunächst 0:3 zurück. Kurz nach dem Field Goal war auch schon das erste Viertel vorbei. Das war mal flott, aber auch nicht besonders verwunderlich, denn beide Mannschaften versuchten überwiegend das Laufspiel in Gang zu bringen, denn Passwürfe waren ein kleines Lotteriespiel bei den Windstößen, die immer wieder ganz plötzlich in großer Stärke aufkamen.SFUBR230918-17

Ein paar Strafen hier, ein paar Strafen da. Dies auf beiden Seiten und in einem Rahmen, den man durchaus noch als normal bezeichnen konnte. Auch im zweiten Viertel änderte sich das Spiel nicht großartig. Doch in diesem waren es die Hausherren, die ein Field Goal erzielen konnten. Dieser Ausgleich wurde selbstverständlich gefeiert. Nur wenige Momente später war auch schon Halbzeit. Bei einem Spielstand von 3:3 klang es irgendwie mehr nach einem Fußball Ergebnis, als nach einem Football Halbzeitstand.

In der Halbzeitpause konnte man erkennen, dass es neben dem starken Wind auch immer dunklere Wolken am Himmel waren, die es Minute um Minute dunkler werden ließen. Eine Wetter App versprach ein nahendes Unwetter, das auch pünktlich, kurz nach Wiederbeginn ankam.

Das Spiel hatte kaum fortgesetzt, da öffnete der dunkle Wolkenhimmel seine Pforten und es kamen Wassermengen hinunter, die aus dem kompletten Spielfeld beinahe eine Seenlandschaft machten.SFUBR230918-36

Für mich war es dann mit der Fotografie vorbei gewesen. Mit meiner Anfängerkamera kann man da kaum mehr als Regenfäden fotografieren. Außerdem hatte ich keine Taucherausrüstung für Unterwasserfotografie dabei, die man zu diesem Zeitpunkt durchaus gut hätte gebrauchen können.

Irgendwo musste ich mich unterstellen und da entschied ich mich, die aufgestellten Zelte von Rosbacher zu nutzen. Immerhin war es dort nicht ganz so nass, aber dafür wurde es schon fast kuschlig, denn viele suchten ein Dach über dem Kopf. Abgesehen von dem medizinischen Personal, das dort untergebracht war, fanden sich viele Fotografen und auch Spieler unter diesem Notdach.

Das machte es ein wenig schwierig das Spiel zu verfolgen, aber viel passierte auch im dritten Viertel nicht. Dies war natürlich den Platzverhältnissen zuzuschreiben, die im Prinzip jede Sekunde schlechter wurden.

Vor allem sah man hochspritzendes Wasser und Spielertrauben, die gemeinsam badeten, wenn man so will. Geworfen wurde indes kaum noch und wenn, dann wurde nur selten mal ein Ball gefangen. Häufig flutschte das Bällchen durch die Hände oder wieder heraus. Es fehlte nur noch, dass der Ball dann jedes Mal sowas wie „Ätsch“ gesagt hätte.

Ein qualitativ hochwertiges Footballspiel, bei dem beide Mannschaften hätten brillieren können, war einfach nicht mehr möglich. Es gab nur noch Kampf, Wille und Schwimm- sowie Rutschkünste. Da war auch klar, dass jeder noch so kleine Fehler oder Ausrutscher entscheidend sein konnte.

Während das dritte Viertel ohne Punkte zu Ende ging, wuchs die Spannung im letzten Viertel. Wer würde den entscheidenden Fehler machen? Wer hat noch einen Geistesblitz in der Hinterhand?

Der Regen ließ allmählich nach, aber der Boden war nicht mehr zu retten. Es fühlte sich so an als würde man im Boden einsinken. Ob dies auch der Grund dafür war, dass ein Punt der Frankfurter völlig in die Hose ging und den Berlinern die Möglichkeit gab, kurz vor Frankfurts Endzone zu starten und punkten, kann man nicht so genau sagen.

Aber Frankfurts Verteidigung blieb standfest. Ein Pass wurde sogar abgefangen. Die Gefahr war also zunächst abgewendet. Doch im Gegenzug, als die Offensivabteilung Frankfurts an der Reihe war, funktionierte nicht viel. Überhaupt kein Raumgewinn und ein aus der Ferne betrachtetes klares Foulspiel durch die Berliner blieb ungeahndet. Letztlich musste gepuntet werden und das ging mal wieder nach hinten los. Der Snap zu hoch, der Ball flutscht über die Fingerspitzen und verlässt das Spielfeld. Da waren sie, die möglicherweise spielentscheidenden Punkte. Aber für die Gäste aus Berlin, die mit den zwei Punkten für die Safety kurz vor Schluss mit 5:3 in Führung gingen. Ganz bitter und sehr vermeidbar.

Wer nun dachte, dass die Spieler vielleicht die Köpfe hängen lassen würden, lag falsch. In der Teamzone wurde sich gegenseitig motiviert, die Defense wieder aufgebaut. Und vielleicht kam es auch bei einigen automatisiert in Köpfe, dass Playoffs sind. Nochmal alles geben. Nochmal die letzten Reserven aktivieren und aufs Feld bringen. Was es auch war, es funktionierte.

Während sich die Berliner bei ihrem Drive Zeit ließen und diese runterlaufen ließen, schienen sie in einem recht abgeklärten Modus zu spielen. Doch das, was sie brauchten, konnten sie nicht erreichen. Nämlich ein neues First Down. Das gewährte ihnen Frankfurts Defensive nicht. Dass die Rebellen den Punt auch gründlich vermasselten ließ die Fans im Stadion lautstark jubeln. Auch den Spielern Frankfurts konnte man den erhöhten Adrenalinpegel ansehen.SFUBR230918-38

Eine gute Feldposition nahe der Berliner Endzone und gute zwei Minuten Zeit für die Entscheidung. Um bloß nicht den Ball zu verlieren wurde nur gelaufen. Jedes Yard näher an der Endzone war wichtig. Ebenso wichtig, dass die Spielzeit so weit wie möglich herunterlief.

Einen Touchdown gab es nicht. Dafür war die Berliner Defensive zu gut auf das Laufspiel Frankfurts eingestellt. Es gab also nur magere Raumgewinne und so musste der junge Kicker Marius Duis aufs Feld und versuchen das benötigte Field Goal für drei Punkte zu erzielen.

Nervenflattern? Nervosität? Vielleicht innerlich, aber nach außen machte er einen ruhigen Eindruck. Anspannung pur vor diesem Schuss. Sie ließen sich Zeit, dann lief er an, der Snap war gut, der Ball stand senkrecht, wurde in Richtung der Stimmgabel gekickt. Exakt in diesem Moment hätte man auf der Haupttribüne eine Stecknadel fallen hören, die Fans hielten den Atem an. Nur ganz wenige Sekundenbruchteile später brach riesiger Jubel aus. Jeder konnte sehen, dass der Ball zwischen die Stangen ging und der Universe drei Punkte zur 6:5 Führung einbrachte. Und das 26 Sekunden vor Schluss.SFUBR230918-41

Aber noch war es nicht vorbei. Berlin durfte nochmal, auch wenn sie keine Auszeiten mehr übrighatten. Aber es lief nicht mehr viel zusammen. Zu einem Return kam es nicht, denn der Returner ließ den glitschigen Ballfallen und wurde umgenietet. So blieben den Berlinern nur 12 Sekunden um vom einen bis ans andere Ende des Spielfelds zu kommen. Der erste Passversuch war nicht komplett und so standen für das Vorhaben nur noch vier Sekunden auf der Uhr.

SFUBR230918-48Diese letzten vier Sekunden wurden von den Schiedsrichtern aber nochmal so richtig zelebriert. Zuerst wurde ein False Start für die Offense gegeben. Also wurde es nochmal wiederholt. Direkt im Anschluss gab es Gesprächsbedarf unter den Schiedsrichtern und die Berliner standen mit 12 Mann auf dem Platz und das änderte sich auch nicht. Anscheinend wurde die Uhr auf Ballfreigabe gestartet, das hat aber auch keiner so wirklich mitbekommen. Dann nahm der Hauptschiedsrichter den Ball in die Hand und zeigte das Spielende an. Und mit dieser Aussage brachen Jubelstürme los. Auf dem Spielfeld bei den Universe Spielern und natürlich auch auf den Rängen.

Diese letzten Sekunden seit dem Field Goal Kick zogen sich gefühlt Ewigkeiten in die Länge und ich muss gestehen, dass ich bei den Versuchen Bilder zu machen gezittert habe. Nervosität und Anspannung. Alles war da und fiel mit dem Spielende auch ab. Puh, meine Güte. Ich glaube ich bin am Ende ganz schnell gealtert.

Respekt und Lob an Marius Duis von meiner Seite, der mit seinen zwei sicheren Kicks den Sieg eingefahren hat.

Damit hat genau das funktioniert, was in anderen entscheidenden Spielen nicht so gut funktionierte, gerade wenn man an das Spiel gegen Braunschweig und Extrapunkte oder Field Goals denkt.

Doch an diesem Nachmittag klappte es und die Frankfurt Universe konnte den zweifachen Braunschweigbesieger besiegen. Apropos Braunschweig. Durch den Sieg sind die Frankfurter im Halbfinale und treffen am kommenden Samstag auf Braunschweig. Es wird Zeit für die Revanche und ob diese gelingt, wird sich ab 18 Uhr im Braunschweiger Eintrachtstadion zeigen.

Platz 2 bestätigt. Heimrecht in den Playoffs. Frankfurt Universe siegt gegen die Kometen aus dem Allgäu am 09.09.2018

Seit dem letzten Heimspiel gegen die Wildkatzen aus Kirchdorf war viel passiert. Unter anderem der recht amüsierende Punktabzug bei den Frankfurtern wegen der Insolvenzgeschichte. Warum amüsierend? Nun, die abgezogenen vier Punkte taten nicht wirklich weh. Zwar gab es an diesem Spieltag für die Gäste aus Kempten die theoretische Möglichkeit noch den zweiten Platz zu erobern, aber dazu hätten sie mit 60 Punkten Differenz gewinnen müssen. Zumindest bestand diese theoretische Möglichkeit auf dem Papier.

Aber noch etwas ganz Wichtiges vorab:

Der Sponsor der Frankfurt Universe mit dem Namen „Rosbacher“ zahlt allen Dauerkarteninhabern den Eintritt für das Playoff Spiel gegen die Berlin Rebels am 23.09.2018! Das ist eine tolle Geste!

+++++ Vorher stand hier noch eine kleine Frage, die sich aber aufgelöst hat. +++++ Nach der Insolvenz gab es keine Dauerkarten im eigentlichen Sinn mehr +++++ Es sind also jene Dauerkartenbesitzer gemeint (über 700), deren Dauerkarte aufgrund der Insolvenz ihre Gültigkeit verloren hat!+++++

Frankfurt Universe Cheerleader vom 09.09.2018

Frankfurt Universe – Allgäu Comets 09.09.2018

Auch wenn es an diesem Sonntag zunächst grau und bewölkt war, wurde es ein sonnig warmer Nachmittag auf dem Gelände der PSD Bank Arena. Also perfektes Wetter für Football und vorher natürlich auch für die Cheerleader, die sich erneut mit einer schicken Darbietung auf und vor dem Truck präsentierten. Was die Mädels so alles an Klamotten und Outfits in ihren Schränken haben müssen?! Völlig irre, da kann ich nicht mithalten, ich habe nur unzählige Bandshirts, die grob gesagt, immer gleich aussehen.SFUCheers090918-1

SFUCheers090918-18An diesem Tag hatten die vielen Damen Unterstützung. Auch da passte die Kleidung hervorragend. Sogar beim Catwalk gab es die Note 1, das will mal was heißen.

Es ist aber wie immer so gewesen, dass die Zeit durch die Veranstaltung Außen rum so schnell verfliegt, dass man sich wundern muss, wo sie denn geblieben ist. Hier etwas essen, dort etwas trinken, anschließend noch den Cheerleadern bei ihrer Performance zusehen und schon kann man sich auf seinen Platz im Stadion begeben.

Für mich hieß das aber an diesem Tag auf das Feld. Kein bequemes sitzen, sondern Bilder am Spielfeldrand machen. Doch zunächst waren ein weiteres Mal die Cheerleader da, die sich in Windeseile umgezogen haben müssen um eine weitere neue Aufführung zu präsentieren. Jedes Mal finde ich es beeindruckend, dass sie immer mit etwas Neuem ankommen, das so super einstudiert ist. Den Applaus hatten sie sich, wie jedes Mal, selbstverständlich verdient.SFUCheers090918-54

Folgend lief es aber etwas anders ab, als sonst, denn viele Jugendspieler und ehrenamtliche Helfer liefen durch den bekannten Helm auf das Feld. Es waren so viele, dass das Spalierstehen bis in die Teamzone der Gäste ging. So viele Menschen, die in den verschiedensten Bereichen mit der Universe zu tun haben. Daumen hoch! Da es nun so viele waren, mussten einige die Position wechseln und es kamen die Spieler der Universe aufs Feld. Also die erste Mannschaft, die der GFL. Es waren so gesehen schon viele Spieler da, wenn auch Jugendspieler; aber Spieler der Universe. Erst im Anschluss kamen dann auch mal die Gäste auf das Feld. Es war also alles ein bisschen anders.SFUAC090918-5

Gewohnter verliefen dann der Münzwurf und der Beginn des Spiels. Die Gäste hatten, wie zu Anfang erwähnt, die theoretische Möglichkeit noch den zweiten Platz in der GFL Süd zu erobern, wenn sie die heimischen Frankfurter mit mindestens 60 Punkten mehr vom Platz fegten. Dass diese theoretische Möglichkeit kaum in der Realität umzusetzen war, zeigte bereits das erste Viertel.

Zwar gelang es den Gästen eine 7:6 Führung herauszuspielen, nachdem die Universe nur zwei erfolgreiche Field Goals produzierte, aber lange durften sie sich daran nicht erfreuen. Nun kamen die Spieler der Universe in Fahrt und setzen mit zwei Touchdowns den Spielstand auf 20:7 und im zweiten Viertel mit zwei weiteren Touchdowns sogar auf 34:7.SFUAC090918-26

Die theoretische Chance für die Gäste war also spätestens mit Ende der ersten Halbzeit ad acta gelegt. Sie taten sich schwer mit der Frankfurter Verteidigung und dem starken Laufspiel der Hausherren. Zudem landeten einige Pässe in den Händen gegnerischer Spieler.SFUAC090918-36

Das Bild des Spiels veränderte sich auch in Halbzeit zwei nicht und es wirkte auch nicht so, als würden sich beide Mannschaften auf Gedeih und Verderb bekriegen wollen. Wozu auch? Keiner wollte unnötige Verletzungen riskieren, schließlich stehen die Playoffs vor der Tür.

Doch auch so kamen beide Mannschaften im Verlauf der zweiten Hälfte zu Punkten.  Drei Mal durfte Frankfurt und ein Mal die Gäste aus Kempten. Das führte zu einem Endstand von 55:14. Ein sehr deutliches Ergebnis, wenn man bedenkt, dass der Zweite gegen den Dritten gespielt hat.SFUAC090918-42

Viel interessanter als das eigene Spiel, war vor allem das Ergebnis aus Braunschweig. Denn in der GFL Nord waren die Plätze 1 bis 3 noch gar nicht fix. Als das Spiel in Frankfurt schon längst vorzeitig entscheiden war, hörte ich bei den Durchsagen der Ergebnisse aus Braunschweig genau hin. Dort lief es knapp und endete ganz unerwartet mit einem 28:28. Braunschweig und Dresden konnten oder wollten nicht gewinnen. Somit blieben beide auf ihren Plätzen; Braunschweig auf 1 und Dresden auf 2 und Berlin konnte, trotz zweier Siege gegen Braunschweig, nicht über den dritten Platz hinauskommen.

Damit heißt es am 23.09.2018 um 15 Uhr: Frankfurt Universe vs. Berlin Rebels. Do or Die – siegen oder Saison vorbei. Womit sich der Kreis in meinem Bericht schließt und wir wieder am Anfang bei Rosbacher sind. +++++ Vorher stand hier noch eine kleine Frage, die sich aber aufgelöst hat. +++++ Nach der Insolvenz gab es keine Dauerkarten im eigentlichen Sinn mehr +++++ Es sind also jene Dauerkartenbesitzer gemeint (über 700), deren Dauerkarte aufgrund der Insolvenz ihre Gültigkeit verloren hat!+++++

Diese Playstation 4 Spiele erwarten uns in den nächsten Wochen und Monaten

Man merkt, dass es langsam wieder in Richtung Herbst und Winter geht, denn die Release Termine von vielen Spielen rücken näher und werden mehr.

So viele Spiele, die es zu spielen lohnt, erwarten uns auch dieses Jahr:

Madden NFL 19 – 10.08.2018:

[amazon_link asins=’B07D9W9LPC‘ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’e52cfdc4-b03b-11e8-90f5-0db0378d75e7′]Bereits seit einem guten Monat kann man das Ei wieder fliegen lassen und um den Einzug in den Superbowl spielen. Oder doch lieber online? Madden Ultimate Team? Spielerkarriere oder Franchise? Die Möglichkeiten sind vorhanden und gegeben. Meinen Bericht zu diesem Spiel gibt es bereits hier: Madden NFL 19 für die Playstation 4

 

F1 2018 Headline Edition – 24.08.2018:

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PES 2019 – 30.08.2018:

[amazon_link asins=’B07CZY1T84′ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’f6ae0a34-b03b-11e8-9ba9-1d8166fa3c78′]Mehr Lizenzen, mehr Gameplay und Verbesserungen im Spiel soll es geben. Ob dem so ist, werde ich nicht beurteilen können. Den Vorgänger aus dem letzten Jahr hatte ich, aber im vergangenen Jahr lag das Konkurrenzprodukt von EA bei mir persönlich vorne. In den ersten Reviews u dem Spiel ist jedoch zu lesen, dass sich das Gameplay sehr verbessert haben soll, was es noch realistischer macht. Einige empfinden es sogar so, dass dieses deutlich vor der Konkurrenz liegt.

Marvel’s Spider-Man – 07.09.2018

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NBA 2K19 – 11.09.2018:

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NHL 19 – 14.09.2018:

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Shadow of the Tomb Raider – 14.09.2018:

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Life is strange 2 – 27.09.2018:

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FIFA 19 – 28.09.2018:

[amazon_link asins=’B07DMCFY6P‘ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’2b339ffa-b03c-11e8-a58d-577b30a06b85′]Der ewige Ronaldo. Zumindest wasdas Cover betrifft. Doch in diesem Jahr im Trikot von Jucentus Turin. In Sachen Lizenzen kann man EA wahrscheinlich (noch) nicht das Wasser reichen. Aber ist es mehr als nur ein Kaderupdate? Für mich persönlich wäre das Spiel insbesondere wegen dem dritten und wohl letzten Teil von „The Journey“ interessant, in dem es gleich zwei Hauptdarsteller gibt. Nicht nur Alex Hunter, sondern auch seine Schwester bekommt eine größere Rolle im Frauenfussball. Beide auf die Zielgerade und durch das Ziel zu begleiten ist sicherlich ein interessanter Aspekt des Spiels.

WWE 2K19 – 05.10.2018:

[amazon_link asins=’B07DYKBZYV‘ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’3512c936-b03c-11e8-8288-430d39c6816b‘]Wrestling! Und endlich wieder mit einem Storymodus. In diesem kann man viele Kämpfe von Daniel Bryan nachspielen, um so seine Karriere bei der WWE vom Beginn bis zum YES Movement nachzuvollziehen. Doch es gibt noch eine interessante weitere Sache: die Million Dollar Challenge. Spieler treten gegeneinander an um im Finale gegen AJ Styles um eine Million Dollar zu spielen. Na, wenn das mal kein Anreiz ist, sich dieser Herausforderung zu stellen. Doch auch der Kader wird wieder einmal größer und tiefer. Die Damenwelt legt personell zu und so wird das Spielerlebnis wahrscheinlich wieder einen Tick besser, als noch im letzten Jahr. Vorbesteller erhalten sogar Zugriff auf Rey Mysteria und Ronda Rousey.

Assassin’s Creed Odyssey – 05.10.2018:

[amazon_link asins=’B07DMBYTNG‘ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’3cff4a60-b03c-11e8-8822-33f688bd435d‘]Eigentlich ist doch jedes Assassin’s Creed Spiel im Grunde genommen gleich. Und dennoch anders. Gameplay und Grafik sind schon langeauf höchstem Noveau und auch die Story ist langlebig und interessant. Dieses Mal spielt es im alten Griechenland und neu ist wohl, dass man die Wahl hat, ob der gespielte Charakter männlich oder weiblich ist. Zudem erwarten einen mehr als 30 Stunden an Dialogen und Schlachten / Kämpfe mit einer großen Menge an Soldaten. Sehr gut ist, dass sich die Entwickler nicht auf dem Namen des Spiels ausruhen und sich jedes Mal aufs Neue etwas einfallen lassen, damit das Spielerlebnis und die Story fesselnd sind. So wird es auch in diesem Teil sein.

Red Dead Redemption 2 – 26.10.2018:

[amazon_link asins=’B01M6Y1Y4A‘ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’468110c1-b03c-11e8-8fe6-479919d80aaa‘]Ich muss sagen, dass ich selten ein Spiel gesehen habe, dass bereits so häufig in den Foren immer wieder thematisiert wurde. Insbesondere freuen sich sehr viele darüber, dass der erste Teil eine Fortsetzung bekommt. Amerika und der wilde Westen im Jahr 1899. Als Outlaw in einer Gang zu sein, im Camp Aufgaben annehmen oder sich dem entziehen und die Welt frei erkunden. Eine offene Spielwelt wartet auf den Spieler und grafisch darf man sich hierbei wohl auf ein sehr hohes Niveau freuen. Also Colts auspacken und Cowboyhüte abstauben. High-Noon ist bald.

Hitman 2 – 13.11.2018:

[amazon_link asins=’B07DLV146Z‘ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’4d126eaa-b03c-11e8-87c6-f7e4ea8687b0′]Wer kennt ihn nicht? Der Auftragskiller mit dem Strichcode auf dem Hinterkopf. Stealth-Action mit verbesserter Grafik und einer Story, die die Vergangenheit des Protagnisten „Agent 47“ aufdeckt. Dieses Wissen soll sich auf seine Missionen auswirken. Nur wie? Das bleibt noch ungeklärt. Es soll aber möglich sein, dass man sich aus allen denkbaren Dingen aus seiner Umgebung bedient, um seine Aufträge ausführen zu können. Weitere Live Inhalte sollen dem Spieler darüber hinaus weitere Möglichkeiten und Herausforderungen anbieten.

Battlefield V – 20.11.2018:

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Wenn das Greifen nach dem letzten Strohhalm funktioniert. Bericht zum Spiel der Marburg Mercenaries gegen die Stuttgart Scorpions vom 26.08.2018

Nach dem tollen Erlebnis am Samstag in Solingen ging es für Marc und mich weiter nach Marburg. Sonnenschein und bestes Footballwetter erwarteten uns nach der gut 2,5 stündigen Anreise.

Oft und gerne sind wir in Marburg, denn die Stadt, die Umgebung, die Mannschaft und eigentlich alles ist dort sehr sympathisch. Der Spielort hat eine sehr angenehme Tribüne, der für die Verhältnisse einer Erstligamannschaft in einer Randsportart sehr passend ist. Ich persönlich hoffe, dass die Sportart über die Jahre ihr Nischen Dasein etwas verlieren und noch mehr Zuschauer anlocken wird.

Bilder: Marburg Mercenaries – Stuttgart Scorpions 26.08.2018

Bilder: Marburg Mascots Cheerleader 26.08.2018

Auch Christian war schon dort und so verging sich die Zeit bis zum Einlauf beider Mannschaften recht schnell. Die Gäste aus Stuttgart schienen dabei hochmotiviert und stellten sich, wahrscheinlich eher der Motivation geschuldet als gewollt, viel zu nah an der Mitte auf, als sie es sollten. Oder wollten sie sich doch einmal in groß und nah zeigen? Selbst wir Fotografen, die schon wussten, wie die Mercenaries einlaufen und wo sie sich aufstellen würden, hatten ein wenig Platznot.

MMStSc26082018-6Zwischendurch haben noch die Cheerleader eine kleine Aufführung gezeigt, aber nur vor der Tribüne, ehe es zum Einlauf der Mercenaries kam. Mittlerweile haben die Stuttgarter dann doch etwas mehr Platz gelassen und so konnte der Einlauf der Marburger problemlos funktionieren. Für einen kurzen Moment dachte ich, dass mich Stefan Conrad (Marburgs 78) einfach mal dezent umrennen würde. Doch er sprang dann doch noch zur Seite. Auch wenn ich in dieser Situation ein wenig das Verlangen hatte, selbst zur Seite zu gehen, wurde mir schon vor Monaten gesagt: einfach stehenbleiben. Nicht bewegen, die Spieler sehen Dich und werden schon an Dir vorbeilaufen.

Nachdem ich also das Einlaufen beider Mannschaften verletzungsfrei überlebt hatte, ging es an den angestammten Platz, die Sideline, um von Dort das Spiel zu beobachten und zu fotografieren.

Die Voraussetzungen für dieses Spiel waren klar: Marburg brauchte den Sieg um im Playoff Rennen weiter ein Wörtchen mit zu reden während die Stuttgarter nach dem letzten Strohhalm greifen wollten um nicht in die Abstiegsrelegation zu müssen.

Das Spiel begann dann aber für die Hausherren mit großen Schwierigkeiten. In der Offensive wollte nicht viel zusammenlaufen. Pässe kamen nicht an und auch Raumgewinne im Laufspiel waren Mangelware. Auch die Defensive, die noch immer seit dem Spiel gegen Frankfurt auf wichtige Spieler verzichten musste, hatte Müh und Not die Angriffs Bemühungen der Gäste aufzuhalten. In der Konsequenz überraschte es nicht, dass die Gäste mit 0:7 in Front gehen konnten. Das aber tatsächlich erst mit Beginn des zweiten Viertels.

Mit dem nächsten eigenen Drive der Marburger, der relativ lange dauerte, konnte aber der Ausgleich erzielt werden. Die Freude darüber hielt nicht sehr lange, denn gegen das Passspiel hatte die Verteidigung Marburgs nicht gut ausgesehen. Es fehlte insbesondere der Körperkontakt zum gegnerischen Receiver. Fast wirkte es so, als wollte keiner einen Tackle ansetzen. So war es ein schöner Pass, der die erneute Führung der Gäste einbrachte. Doch den Extrapunkt, den haben sie genial ausgespielt. Der Holder bekommt den Ball und wirft ihn mit einer leichten Handbewegung einem Spieler zu, der fast ungehindert in die Endzone spazieren konnte. Das war sehr unerwartet und brachte den gewünschten Erfolg mit zwei weiteren Punkten zum 7:15.MMStSc26082018-30

MMStSc26082018-33Nun mussten sich die Marburger schon etwas einfallen lassen und eine Idee hatten sie mit dem Namen Hendrik Schwarz #82. Seines Zeichens Wide Receiver. Ein Pass auf ihn und ein sehr großer Raumgewinn war das Ergebnis. Ein weiterer Pass auf ihn und schon hieß es Touchdown. Er weiß, wie man Bälle vernünftig fängt und Silas Nacita weiß, wie man in die Endzone läuft. Somit kam auch Marburg zu acht Punkten und dem Ausgleich zum 15:15.

Eigentlich ein gutes Ergebnis, mit dem man in die Halbzeitpause hätte gehen können, doch die Gäste nutzten die wenig verbleibende Zeit, kamen Yard um Yard nach vorne und verwandelten ein Field Goal aus 44 Yards Entfernung. 15:18 war dann der Halbzeitstand.

Ach ja, die Stimmgabeln waren mal kerzengerade. Ein interessant ungewohntes Bild irgendwie. Abgesehen davon bestätigte sich zu diesem Zeitpunkt bereits, dass Spiele in Marburg immer spannend sind. Ich erinnere mich nur an das Spiel gegen München.

Die zweite Halbzeit begann für Marburg sehr positiv, denn zum ersten Mal konnten sie in Führung gehen. Erneut war es Hendrik Schwarz, der in der Endzone sträflich vergessen wurde und den Ball zur erstmaligen Führung festhielt.

Immer wieder schaute ich auch bei den Cheerleadern vorbei, die für Unterhaltung sorgten und schicke Hebefiguren zeigten. Ihnen kann man jedenfalls nicht den Vorwurf machen, nicht für die nötige Unterstützung zu sorgen. Leider waren sie manchmal tatsächlich die lautesten, denn häufig folgten die Zuschauer und Fans den Anfeuerungen nur sehr sporadisch.MarburgMascots260818-26

In der Folge lief beinahe gar nichts mehr für Marburg auf dem Feld zusammen. Noch im dritten Viertel stellten die Gäste ihre Führung wieder her und konnten auch das letzte Viertel einigermaßen dominieren und mit einem weiteren Touchdown und einem Field Goal auf 22:35 erhöhen. Dass sich die gezeigte schwache Defensivleistung nun auch ganz auf die Mannschaft auswirkte, zeigten die verbalen Reibereien, die es in der Marburger Teamzone gab. Unzufriedenheit machte sich vier Minuten vor Spielende breit.MMStSc26082018-45

Aber manchmal braucht es genau solche Dinge, um diese angestaute Wut und Energie erfolgreich auf das Feld zu bringen. Ein gefangener Pass und ein wunderbarer langer Lauf über das halbe Spielfeld von Andrecus Lindley #5 und da stand es nur noch 29:35. Bei noch knapp drei Minuten bis zum Ende war schon halbwegs klar, was passieren würde, und der On-Side-Kick erfolgte auch und wurde, nachdem der Ball ein leichtes Eigenleben entwickelte, von den Marburgern gesichert. Das wurde natürlich bejubelt. Für einen Moment fragte ich mich, wie man in Solingen auf diese Spielsituation reagiert hätte. Vermutlich würde das Stadion aufgrund der Stimmung einsturzgefährdet.

Marburg hatte also den Ball und musste nur noch die Uhr vernünftig managen und am Ende punkten. Nun, die Punkte wurden gemacht und die Führung übernommen. 36:35. Aber wenn man weiß, dass die eigene Defensive nicht gerade einen Sahnetag hat, dann sollte die restliche Spielzeit nicht noch rund zwei Minuten betragen.MMStSc26082018-54

Die Stuttgarter, die nun nochmal den Ball bekamen, mussten also gar nicht mehr so weit nach vorne, denn ein Field Goal hätte schon zum Sieg gereicht. Und so rächte sich das Missmanagement der Uhr für die Marburger mit einem weiteren Touchdown der Gäste, bei dem die Passverteidigung wieder nicht besonders gut aussah.MMStSc26082018-56

Den letzten Angriff des Spiels konnten die Mercenaries nicht mehr erfolgreich gestalten und mussten sich den Gästen aus Stuttgart geschlagen geben. Diese feierten das Festhalten des letzten Strohhalms so, als hätten sie den German Bowl gewonnen. Aber wer kann es ihnen verübeln?

Es wird schwer für Marburg in den letzten beiden verbleibenden spielen noch die Kurve zu kriegen und sich die Teilnahme an den Playoffs zu sichern. Zunächst kommt der schwerste Brocken der Liga nach Marburg, die Unicorns aus Schwäbisch Hall. Anschließend geht es noch nach Ingolstadt, die unter Umständen an diesem Tag noch eine theoretische Chance auf die Playoffs haben. Dies aber nur, wenn Marburg das Spiel gegen Hall und München seine beiden letzten Spiele gegen die Allgäu Comets und die Stuttgart Scorpions verliert.

Es könnte also einen sehr interessanten Showdown am letzten Spieltag um den letzten Playoff Platz geben.

Die Klingenstädter und das Derby zum letzten Heimspieltag. Bericht zum GFL 2 Nord Spiel zwischen den Solingen Paladins und den Langenfeld Longhorns vom 25.08.2018.

Was hat mich denn nach Solingen getrieben? Nun natürlich war es Football, aber auch die Heavenly Force Cheerleader haben ihren Teil dazu beigetragen, dass mich der Ort doppelt interessiert hatte.

Also war es mal an der Zeit einen weiteren Weg auf mich zu nehmen und nach Solingen zu fahren. Und ich muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht worden bin. Aber eins nach dem anderen.

Bilder: Umgebung, Aufwärmen, EinlaufSolingen Paladins vs. Langenfeld Longhorns

Bilder: Heavenly Force Cheerleader Solingen

Die erste Aufgabe war nämlich das Ankommen in Solingen, was die Bahn mit Verspätung erledigte. Dort aber erwartete mich bereits Marc und gemeinsam ging es zur Jahnkampfbahn, dem Spielort der Paladine. Kaum dort angekommen erwartete uns eine schmucke Sportstätte, in welcher sich bereits die ersten Zuschauer versammelten.

SolingenLangenfeld-vds-1Wir sahen uns ein wenig um und fühlten uns von Beginn an sehr wohl. Das war schon ein gutes Zeichen. Direkt am Eingang war auch der Fanartikelstand, bei dem es „Ritterbrause“ in der Dose gab. Ein isotonisches Getränk mit Grapefruit und Zitronengeschmack. Auf der Dose selbst das Logo der Paladine. Sieht gut aus und schmeckt auch noch. Was es nicht alles gibt.

Den Fanartikelstand steuerte ich etwas später erneut an, denn da wurde es Zeit auch mal die Umgebung zu fotografieren. Ich kam nicht umher mir eine Kappe der Paladine zuzulegen, da diese lediglich 15 € kostete und durchaus eine solide Qualität aufwies. Aber es gab nicht nur das Getränk und die Kappe, sondern viel mehr. Praktisch alles, was das Fanherz begehrt: Vom Trikot bis hin zu einer Einkaufstasche ist alles dabei. Und die Preise sind sehr fair. Dafür mal ein Lob an dieser Stelle.

Ich unterhielt mich auch mit einem sehr freundlichen und sympathischen Verkäufer, der sich um die Fanartikel kümmerte. Er berichtete davon, dass gerade die günstigen und kleinen Fanartikel am häufigsten über die Ladentheke wanderten. Das Gespräch handelte aber nicht nur von Fanartikeln, sondern allgemein vom Football im Norden und Süden und von der Fankultur. Ein tolles Gespräch.

SolingenLangenfeld-vds-5Aber nicht nur schöne Fanartikel gab es, nein auch gutes und leckeres Essen. Selbstverständlich Burger, wie es sich bei dieser Sportart nun mal gehört. Wie gut, dass bereits jemand einen Burger hatte und eindeutig zeigte, dass sie ebenfalls von guter Qualität sind.

Langsam wärmten sich beide Mannschaften auf, während es einen kurzen Schauer gab, der keinen so wirklich zu stören schien. Die Tribüne füllte sich und auch auf der Gegenseite wurden es immer mehr Gästefans. Man konnte sehr gut erkennen, dass es ein Spiel zweier nicht weit auseinander liegenden Mannschaften war. Es werden gut und gerne, nach meinem Schätzungsgefühl und der Aussage eines langjährigen Fans, um die 1.500 Menschen da gewesen sein, die sich das Spiel ansehen wollten.

Während sich so langsam wieder die Sonne zeigte, kamen auch die Ladys auf das Spielfeld, die eine kleine Pre-Game Show zeigten, die sich wirklich sehen lassen konnte. Oder war die Sonne extra für sie wieder hervorgekommen? Fliegende Haare, ganz viele strahlend lächelnde Gesichter und viele Tanzbewegungen, die von den Zuschauern mit dem verdienten Applaus honoriert wurden.HeavenlyForce250818-8

Zeit für die Hauptakteure des Tages: die Spieler. Zunächst durften Gäste auf das Feld laufen. Natürlich jubelten die Fans aus Langenfeld ihrer Mannschaft zu, doch im Vergleich zum Einlauf der heimischen Paladine, war das ein zartes Pflänzchen, das noch wachsen muss. -> Solingen Paladins Umgebung, Aufwärmen, Einlauf 25.08.2018

Nach dem Münzwurf konnte es auch schon losgehen.

Zunächst bekamen die Solinger auch gleich den Ball. Aber beide Seiten konnten sich nicht so wirklich entscheiden, wer nun den Vorteil für sich beanspruchen wollte und so ging zu Beginn erstmal das muntere Punten auf beiden Seiten los.

So wie der Ballbesitz wechselte, wechselten sich auch die Fanlager auf beiden Seiten ab. Und das sehr lautstark. An Unterstützung von den Rängen fehlte es also auf beiden Seiten nicht.

Die Zeit verstrich daher zunächst ohne besondere Vorkommnisse. Doch dann gelang den Gästen ein sehenswerter Angriff, der beinahe zum Erfolg geführt hätte. Doch der Abwehrchef der Paladine wusste dies zu verhindern. Aber in einem weiteren Versuch war es dann doch der gewünschte Erfolg, also ein Touchdown, den die Gäste verbuchen konnten. Den Extrapunkt ließen sie sich nicht nehmen.SolingenLangenfeld25082018-13

Nun verstrich die Zeit erstmal wieder, bis das erste Viertel zu Ende war. Kurz vorher konnten sich jedoch die Paladine das Angriffsrecht sichern. Dieses nahmen sie in das zweite Viertel mit und starteten fulminant mit den ersten eigenen Punkten und dem Ausgleich zum 7:7.

Nun kamen die Klingenstädter besser in das Spiel hinein, zeigten sich defensiv und offensiv von einer hervorragenden Seite. Sie ließen erstmal keine weiteren Punkte zu und stoppten die Angriffsversuche der Gäste recht schnell. Dafür konnten sie selbst in der Offensive glänzen und sogar mit einem weiteren Touchdown nach einem schönen Pass auf 13:7 erhöhen. Den Extrapunkt konnten sie in der Situation nicht mitnehmen.SolingenLangenfeld25082018-27

Den Offensivdrang der Hausherren konnten die Gäste aus Langenfeld in dieser Phase des Spiels nicht aufhalten. Sie hatten sogar ein weiteres Mal das Nachsehen, als die Paladine auf 20:7 erhöhten. Nun schienen sich die Klingenstädter ihrer Sache sicher zu sein, aber für den Moment wohl ein wenig zu sicher, denn es dauerte nicht lange, ehe sich die Gäste wieder auf der Punktetafel eintragen konnten und auf 20:14 verkürzten.

Währenddessen machte ich von beiden Seiten des Spielfelds meine Bilder und hörte auf jeder davon die Unterstützung der jeweiligen Fans. Insbesondere vor der vollen Haupttribüne war es relativ laut, denn von dort gab es Anfeuerungen ohne Unterbrechung. Selbst die Cheerdamen tanzten nicht nur, sie sahen sich auch das Spiel an und fieberten absolut mit. Das konnte man an ihren Gesten und Gesichtsausdrücken immer wieder gut erkennen.HeavenlyForce250818-28

Ich habe aber auch in einem Gespräch mit einem langjährigen Paladin Fan erfahren, dass die Stimmung nicht nur bei einem Derby so gut ist. Bei jedem Spiel wird die Mannschaft euphorisch unterstützt und die Spieler dankten es häufig mit Applaus in Richtung der Fans. Ein tolles Bild, eine tolle Stimmung. In Solingen weiß man also sehr gut, wie man American Football zelebriert.

Im dritten Viertel waren es die Solinger, die ihre Punktzahl erneut erhöhen konnten. Leider ein weiteres Mal ohne den Zusatzpunkt, denn der Football knallte an den Pfosten der Stimmgabel. 26:14

SolingenLangenfeld25082018-40Aber in einem Derby lässt man sich auch davon nicht unterkriegen und so erkämpften sich die Gäste aus Langenfeld im letzten Viertel die nächsten Punkte und es stand 26:21.

Mittlerweile wurde es dunkler und erneut begann es zu regnen. Die Lichtverhältnisse eigneten sich kaum noch zum Fotografieren und so suchten Marc und ich einen Platz auf der Tribüne um nicht durchgenässt zu werden.

Kurz zuvor hatte ich aber noch das Vergnügen mit dem bereits angesprochenen langjährigen Fan der Solinger zu sprechen. Es ging dabei um die NFL, die GFL Nord und ein bisschen auch um die GFL Süd. Unter anderem auch um die Situation in Frankfurt und ich war froh, dass ich ein bisschen Licht ins Dunkel bringen konnte. Aber was nun genau in Frankfurt mit der Universe los ist, möchte ich so im Detail gar nicht sagen. Das obliegt den Verantwortlichen des Vereins. Ich möchte einfach nur zu bedenken geben, dass die Stadt Frankfurt und der FSV Frankfurt auch darin involviert sind und eigentlich alles nur im Trio funktionieren kann. So viel dazu.

Es war ein tolles Gespräch, muss ich sagen, denn die Offenheit und auch die Einfachheit des Gesprächs führten zu einer weiteren Sympathiestufe und auch dem Bewusstsein, dass Football auch in Solingen eine Familie ist, die sich über Neuzugänge freut.

Das Gespräch wurde aber immer wieder kurzfristig unterbrochen, denn die Solinger Fans wurden lauter und lauter. Eine Interception wurde so euphorisch bejubelt, dass man es durchaus mit einem Tor bei einem Fussballspiel vergleichen kann von der Lautstärke.HeavenlyForce250818-36

Liebe Solinger: es ist absolut beeindruckend gewesen, wie sehr ihr mit dem Herzen und eurer Stimme dabei seid. Ich war in diesem Jahr bei sehr vielen Footballspielen und von der Stimmung her, die ihr bei einem Spiel macht, seid ihr absolut GFL 1(!) tauglich.

Das kam natürlich auch bei der Mannschaft an, die die letzten Minuten zur Entscheidung nutzen wollte und dies auch mit einem weiteren Touchdown und einer gelungenen 2-Point-Conversion tat. 34:21 hieß es und im leichten Regen des Solinger abends konnten sich die Klingenstädter auch den zweiten Derbysieg in dieser Saison holen.

Paladine, bleibt eurer Mannschaft weiterhin so treu und ergeben und ich bin überzeugt, dass euch der Weg in die GFL 1 auch sportlich gelingen kann und wird.

Schade, dass diese Saison kein weiteres Heimspiel mehr bei euch stattfindet. Aber wir sehen uns nächste Saison ganz bestimmt wieder, denn bei euch hat es Spaß gemacht. Das Spiel war klasse und qualitativ (von beiden Seiten) auf einem hohen Niveau geführt. Dazu die sympathische Umgebung und die tolle Stimmung. Was will man mehr? Nun, vielleicht eines: dass sich andere Mannschaften und insbesondere Zuschauer / Fanlager an eurem Herzblut ein Beispiel nehmen.

Der erwartete Sieg gegen die Wildkatzen aus Kirchdorf. Bericht zum Spiel der Frankfurt Universe gegen die Kirchdorf Wildcats vom 19.08.2018

Es ist immer wieder schön an einem Wochenende, vorzugsweise einem Sonntag, zu einem Heimspiel der Universe zu gehen. Mittlerweile kann ich durchaus ein paar vorsichtige Vergleiche zu anderen Mannschaften und deren Heimspielangebote ziehen, aber bisher gab es bei noch keiner anderen Mannschaft eine so umfangreiche Aufstellung, wie es hier der Fall ist.

Versteht mich da bitte nicht falsch, denn bei Mannschaften, die in unteren Ligen spielen, ist das schlichtweg auch gar nicht in dem Umfang möglich. Willkommen ist man jedoch stets und ein Grundangebot an Verpflegung / Fanartikeln ist doch überall vorhanden.

Bilder: Frankfurt Universe Cheerleader vom 19.08.2018

Bilder: Frankfurt Universe vs. Kirchdorf Wildcats 19.08.2018

Aber ich meine durchaus auch andere GFL Mannschaften, bei denen es in der Theorie zumindest möglich wäre. Nur gibt es an manchem Standort nicht mal Cheerleader, da sie abgeschafft worden sind. (Liebe Grüße nach Schwäbisch Hall) Das finde ich persönlich sehr schade, denn gerade bei uns in Frankfurt sind sie eine sehr große Bereicherung vor und während des Spiels. Sicherlich gibt es auch noch an einer Vielzahl anderer Orte Cheerleader, aber die Masse, die die Universe Cheerleader vorweisen können, ist bisher unerreicht.

Es sind aber auch die Fans selbst, die dafür Sorge tragen, dass mehr als nur ein paar Imbissbuden herumstehen. Das Ganze ist also ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren, die zueinanderkommen. Ist es vielleicht genau das, was es in Frankfurt ausmacht? Unabhängig davon, dass es für den Verein eine schwierige Situation ist. Ich denke schon.

Zwar werde ich in dieser Saison noch den ein oder anderen Standort besuchen, daher ist das kein endgültiges „Urteil“ meiner persönlichen Erlebnisse und Wahrnehmungen, aber es dürfte schwierig werden, einen vergleichbaren Standort zu finden.

Das Gefühl unter Gleichgesinnten zu sein, die diesen Sport genauso lieben und sich von der selbst herbeigeführten schwierigen Lage des Vereins nicht davon abbringen lassen herzukommen, ist einfach ein schönes. Hier duftet es nach Würstchen und Burgern, dort sammeln sich Menschen um zu fachsimpeln und für das Auge sind die Cheerleader auch dabei, strahlen mit der Sonne um die Wette und geben freudig Autogramme oder tanzen auf, bzw. vor einem polnischen LKW Anhänger.SFUCheers190818-17

Es passt so wunderbar zusammen. Und dann wird einem bewusst, dass sich die Saison bald dem Ende nähert und nur noch ein reguläres Heimspiel auf dem Plan steht, ehe die Playoffs beginnen. Sehr wahrscheinlich gibt es da noch ein Heimspiel für Frankfurt. Also mindestens eines. Maximal zwei, wenn es zu Überraschungen kommen sollte. Da wird einem klar, dass man bald wieder sehr lange warten muss, bis es wieder losgehen wird. Ein Grund mehr solche Spieltage zu genießen.

Während die Zeit verstrich, konnte ich mir auch beide Mannschaften beim Aufwärmprogramm ansehen. Dabei fragte ich mich, ob alle Spieler aus Kirchdorf „Tom“ heißen. Eine kleine gedankliche Anspielung an das Logo des Vereins. (Welches ich übrigens bis zur nächsten Saison ändern würde, denn das wäre mir persönlich ein zu heißes Eisen, wenn ich an gewisse Rechteinhaber und solche Späße denke.) Ein guter Zeichner oder Photoshopkünstler bekommt da sicherlich etwas Tolles hin, das weniger nach bekanntem Cartoon aussieht. Bei der Ideensuche hilft es auch bei Google einmal „Wildcats Football“ in der Bildersuche einzugeben. Aber bitte kein „copy & paste“ veranstalten.

SFUCheers190818-20Nun ging es aber für mich auch langsam auf meinen Tribünenplatz, um mich ausbreiten zu können. Laptop, Kamera, E-Zigarette – was man eben so braucht.

Kaum waren ein paar Minuten vergangen, stand da ein Cheerleader auf dem Feld. Mit Mikrofon. Aber der Kleidung nach zu urteilen, war es eindeutig ein Cheerleader. Jedenfalls kamen anschließend die Massen an Cheerleaderdamen aufs Feld und zeigten wieder einmal eine tolle Pre-Game Show. Sie sind schon wirklich faszinierend aber kein Freiwild, das möchte auch mal gesagt sein.SFUCheers190818-53

Kaum war dies vorbei, kamen schon die Gäste aus Kirchdorf auf das Feld. Ganz wie gewohnt unter dem Applaus der Zuschauer. Im Anschluss natürlich die Mannschaft der Universe, für die die vielen Cheerleader Spalier standen.

Ich wünsche mir übrigens mal, dass zum Einlauf der Mannschaft, besser gesagt kurz davor, ein Song von Motörhead eingespielt wird. Titel „The Game“. Wenn dann noch ein großer muskulöser Mann (also nicht ich – aber ich wüsste da eine Person, die bestimmt jemanden kennt, auf den das Aussehen wohl passen könnte) auf das Feld kommen würde im Stil von Wrestler „Triple H“, dann wäre ich sowas von abgedreht glücklich, das könntet ihr euch gar nicht vorstellen.

Aber vor 1.409 Zuschauern (mit den ganzen Cheerleadern dazugerechnet bestimmt knapp 2.000) ging das Spiel auch mal los. Die Wildkatzen aus Kirchdorf durften zuerst einige Versuche wagen, die ersten Punkte zu erzielen. Aber es lief nicht so gut und das bedeutete sogar die erste Auszeit des Spiels, nach nicht einmal 90 Sekunden. Diese brachte auch nicht das gewünschte Ergebnis und so wurde gepuntet.

Die Frankfurter machten es ihrerseits etwas besser, kamen aber nicht an den wachen Kirchdorfern vorbei und mussten mit einem Field Goal Versuch abschließen, der erfolgreich die ersten Punkte auf die Anzeigetafel brachte. 3:0.FU-KW190818-17

Auch der zweite Angriffsversuch der Gäste blieb erfolglos, dafür zeigten sich die Hausherren nun zu Beginn des zweiten Viertels offensiv stärker und kamen zum ersten Touchdown durch Timothy Thomas, dem ein erfolgreicher Zusatzpunkt folgte. 10:0.FU-KW190818-23

Die folgenden Minuten wurden interessant. Zunächst war da der Kick Return von Kirchdorf, der erst in der Endzone Frankfurts endete. Ein toller Lauf, aber doch keine Punkte, weil da ein Block in den Rücken gesehen wurde. Schade für die Gäste, denn der Lauf hätte sich Punkte verdient. Stattdessen mussten sie von sehr weit hinten starten. Aber dieser Angriff endete mit einem Punt.FU-KW190818-25

Doch auch die Frankfurter kamen bei ihrem Angriff nicht über ein Field Goal Versuch hinaus, der aber knapp an der Stimmgabel vorbeiging. Zwischendurch zeigten sich beide Mannschaften auf einem Level in Sachen Fehlstarts.

Also wieder Kirchdorf. Doch bei einem Snap, der völlig in die Hose ging, verliert der Quarterback den Ball – Fumble! Der Ball wird von einem Frankfurter aufgenommen, der einfach in die Endzone spazieren kann. Eigentlich Punkte, wenn die Schiedsrichter nicht abgepfiffen hätten. Was genau da passiert war, dass man abpfeifen musste, war mir nicht ersichtlich. Aus meiner Position von der Tribüne und durch den Zoom meiner Kamera habe ich absolut nichts erkennen können, das ein Abpfeifen gerechtfertigt hätte. Und wenn der Frankfurter Spieler doch schon auf dem Boden gewesen sein sollte, dann wäre der Ballbesitz bei Frankfurt gewesen. Aber statt Punkte oder zumindest Ballbesitz, durfte Kirchdorf punten.FU-KW190818-33

Aus meiner Sicht eine überdeutliche Fehlentscheidung, die noch nicht mal Diskussionen zulässt. Sicher ist das alles für Schiedsrichter kein einfacher Job, aber in dieser Situation…

Nun gut, dann anders, dachte sich wohl auch Justin Rodney. Er bekam den Ball, lief an allen Gegenspielern vorbei, ließ sich nicht aufhalten und spazierte bis in die Endzone. Da waren sie dann doch die Punkte. Und weil es so ein toller Tag und viel Platz in der Endzone war, gab es als Zugabe noch einen Salto von ihm. Sah echt gut aus, aber bitte nicht bei sowas verletzen. Der Zusatzpunkt war Formsache.FU-KW190818-35

Viel passierte in der ersten Halbzeit nicht mehr. Nur der Spielausschluss von Jhonattan Silva Gomez für ein Targeting, das ich nicht als solches gesehen zu haben meine, war leider noch hinzunehmen.

Halbzeitpause. Und es duftete von überall nach leckerem Essen. Und auf dem Feld war eine der Cheerdamen zu sehen, die einen kurzen Beitrag für ihre Social-Media-Kanäle aufgenommen hat.SFUCheers190818-84

Das Spiel ging nur wenige Momente später weiter. Es dauerte auch nicht lange, ehe sich Timothy Thomas ein weiteres Mal in die Punkteliste des Tages eintragen lassen konnte. Freistehend fing er einen Pass und konnte in die Endzone gehen. Wahrscheinlich hätte er unterwegs noch Zeit für ein Instagram Live Video gehabt, oder sowas. Der Zusatzpunkt war auch dieses Mal perfekt.FU-KW190818-45

Für Kirchdorf lief es weiterhin eher mäßig. Der nächste Drive endete erneut mit einem Punt, der sogar von Fernando Lowery bis in die Endzone zurückgebracht werden konnte, aber auch dieser Return konnte nicht gewertet werden, denn es gab einen Block in den Rücken. Eine ähnliche Situation gab es in diesem Spiel schon einmal. Da war es Kirchdorfs Return, der aufgrund eines Blocks in den Rücken, nicht gewertet werden konnte.FU-KW190818-48

Es wurde im Anschluss auf beiden Seiten gepuntet, bis Frankfurt wieder im Ballbesitz war und erneut für Punkte sorgen konnte. Justin Rodney war es, der seinen zweiten Touchdown des Tages erlaufen konnte. Zwar gab es noch Flaggen auf dem Feld, die aber keine Änderung am Ausgang des Spielzuges bewirkten.

Folgend blieb Kirchdorfs Angriffsversuch erneut hängen und den Puntversuch nahmen sie mit in das letzte Viertel. Doch es wurde kein Punt, denn dieser war ein Fake und der Punter versuchte den Überraschungsmoment auszunutzen. Doch so überraschend, wie es erhofft wurde, war es nicht und die Frankfurter Verteidiger stoppten ihn sehr schnell.

Doch trotz der guten Feldposition gab es kein Vorwärtskommen für Sonny „PS4“ Weishaupt und auch der Field Goal Versuch war nicht erfolgreich. Man überließ unverrichteter Dinge erneut den Gästen den Ball, die sich aber selbst in Schwierigkeiten brachten und den Ballbesitz aufgrund eines Ballverlustes (Fumble) abgeben mussten.

Dieses Mal ließen sich die Frankfurter aber nicht die Butter vom Brot nehmen und Mister „Running Back to Back“ Andreas Betza tankte sich in die Endzone für einen weiteren Touchdown, dem ein erfolgreicher Extrapunkt folgte.FU-KW190818-64

Da stand es dann schon 38:0. Das Spiel war schon länger entschieden und man konnte auch sehen, dass sich doch ein gewisser Schlendrian in die Spielweise Frankfurts eingeschlichen hatte. Nicht mehr tun als unbedingt nötig. Und das bekam dann auch Sonny zu spüren, der mehrere Male eingesackt wurde. Da ließ man den Kirchdorfer Verteidigern zu viel Spielraum.

So kam Kirchdorf dann doch nochmal zum Ballbesitz und konnte sich einen Touchdown für die Ehre sichern. Dafür sorgte Clemens Erlsbacher nur wenige Sekunden vor Schluss und nach einer Auszeit, die für den 4. Versuch genommen wurde. Der Extrapunkt wurde genutzt und so kam es zum Endstand von 38:7.FU-KW190818-70

Die Punkte seien den Gästen aus Kirchdorf gegönnt, so ist es nicht. Schade ist nur, dass man die beste Verteidigung der Liga nun nicht mehr in Frankfurt, sondern in Braunschweig vorfindet.

Schluss; Ende und eine Runde abklatschen. Währenddessen habe ich noch ein wenig mit Michael gesprochen, der übrigens ein ausgebildeter Weißkopf, also Schiedsrichter, ist. Wenn also mal jemand einen guten Schiedsrichter braucht, den kann man nehmen!