Football Deutschland – Beleuchtung

Der letzte Beitrag hatte ein paar Wellen geschlagen. Verständlich – auch nach meinen neuen Erkenntnissen. Es gab hierzu unterschiedliche Kommentare und Nachrichten, welche sich von Verständnislosigkeit bis zu teilweisem Nachvollziehen (zu einzelnen Punkten) erstreckten.

Es gab aber auch einige wenige Menschen, die von sich angeboten haben, Licht ins Dunkel zu bringen, bzw. für Richtigstellungen zu sorgen.

Mir ist aber auch aufgefallen, dass eine Stelle, die ich als Ironie verpackt hatte, gar nicht als Ironie erkannt wurde. War sie so schlecht verpackt? Anscheinend.

Bevor ich die Beleuchtung beginne, nehme ich mal den Part der Ironie heraus, der aus dem Zusammenhang gezogen worden ist und nur für sich selbststehend betrachtet wurde, was nicht dem Kontext entspricht, in dem ich diesen gestellt hatte.

Zitat: „…dass es in Frankfurt eine Mannschaft gibt.

Mittlerweile weiß ich, dass es zwei Mannschaften gibt (warum gibt es eigentlich kein Frauenteam? Zieren sich die Cheerleader noch – oder woran liegt das?)

Dieser Passus war nur und ausschließlich auf Frankfurt bezogen und nicht verallgemeinert auf das ganze Land. Das was in Klammern steht, war, bzw. ist die angesprochene Ironie. Mir ist schon bewusst, dass Cheerleading und Football Spielen durchaus zwei verschiedene Paar Schuhe sind.

Woran oder worin lag das Missverständnis an diesem Passus? War es nicht aus dem Kontext zu entnehmen (der vorangehende Satz, sowie die folgenden Sätze), dass ich diese Aussage auf mein regionales Umfeld (Frankfurt am Main) bezog? Oder wurde der Kontext des in Klammern stehenden Satzes auf die Überschrift des Beitrages gelegt? Gegebenenfalls selektive Wahrnehmung? Ich hätte dies gerne von den Personen, die sich explizit auch auf diesen Passus bezogen haben, gewusst, damit ich das nachvollziehen kann.

 

Nun aber zur eigentlichen Beleuchtung, denn die erhaltenen Informationen möchte ich nicht für mich behalten. Insbesondere drei Personen waren sehr hilfsbereit und ich danke ihnen hierfür. Auch aus vielen Kommentaren heraus ließen sich hilfreiche Informationen gewinnen.

Die drei Personen sind: Anne (Berlin Rebels), Daniel (Sauerland Mustangs) und Ruud (SVC Castellaun Rams). Vielen lieben Dank euch.

Es gibt jedenfalls nicht das eine spezielle Problem, sondern vielmehr eine lange Liste an Faktoren, die den Football und somit die Organisation betreffen. Fast kein Verband, Liga oder Mannschaft bleibt davon nicht betroffen. Die GFL Mannschaften haben es da wahrscheinlich noch am Einfachsten; wobei „einfach“ nicht so einfach ist, wie es klingen mag.

Dass die meisten Organisatoren, ob Verbände oder Vereine usw., überwiegend im Ehrenamt tätig sind, wurde von mehreren Seiten bestätigt. Dies war aber auch ohne die Bestätigungen offenkundig, unterstreicht es aber jedoch.

Bei den Ligeneinteilungen, die prinzipiell schon unter Vorbehalt fertig erstellt sind, konnte ich mit den Informationen, die ich nun habe, mit einem ganz anderen Blick darauf schauen. Dass viele Verbände diese selbst noch nicht veröffentlicht haben, ist nun durchaus verständlich. Dass es Vereine gibt, die es aber schon gemacht haben, obwohl die dazugehörigen Verbände es noch nicht getan haben, scheint vor Allem daran zu liegen, dass die betreffenden Vereine eine relativ solide Planungssicherheit für die kommende Spielzeit haben.

Es könnte durchaus möglich sein, dass insbesondere in den unteren Ligen Vereine nicht genügend spielberechtigte Spieler zusammenbekommen oder die finanzielle Lage mehr schlecht als recht ist, so dass die Lizenzgebühren nicht bezahlt werden können.

Das wären dann schon zwei der Gründe, weswegen Terminierungen, vorwiegend in den unteren Ligensystemen, sehr lange dauern.

Ein weitaus größeres Problem, das ich selbst gar nicht als solches gesehen hatte, sind tatsächlich die verfügbaren Spielorte. Sicher gibt es hier auch Ausnahmen, wie es bei den Ingolstadt Dukes der Fall ist, die über ein Stadion frei verfügen und deshalb schnelle Terminierungen ermöglichen können. Diese Ausnahmen gibt es durchaus von Liga 1 bis Liga 7 – stellen aber leider wirklich eine Ausnahme dar. Die meisten Vereine teilen sich den Spielort mit weiteren Vereinen aus anderen Sportarten. Vorwiegend natürlich dem Fußball. Und sehr häufig steht Football an letzter Position, was sehr schade ist. Wer nicht gerade einen Kontakt in den städtischen Ämtern besitzt, muss hoffen und bangen, dass die Zuteilung eines vernünftigen Spielortes zügig von Statten geht. Mit diesem Umstand habe ich wahrlich nicht gerechnet, wenn man bedenkt, wie viele Sportplätze es überall gibt.

Schiedsrichter. Sie fehlen an allen Ecken und Enden. Es gibt einfach zu wenige und auch sie müssen schließlich Zeit und Wege für die Spiele aufbringen. Während es im Fußball zur Not auch ausreicht mit einem einzigen Hauptschiedsrichter zu spielen, ist es im Football schon wünschenswert im Optimalfall mit deren sechs das Spiel zu beginnen. Man sagte mir zu diesem Punkt, dass es relativ wenig Freiwillige gibt, die überhaupt Schiedsrichter sein möchten / werden wollen. Nun gut, kann ich verstehen. Selber spielen ist auch interessanter, als sich unbeliebt zu machen. Apropos unbeliebt machen: wie wäre es, wenn ich einen Schiedsrichterlehrgang…? Ich glaube, wenn ich an manch einen Kommentar denke, sollte ich dort nicht als Streifenhörnchen auftauchen. (Achtung Ironie und Sarkasmus)

Ein weiteres Thema sind Sponsoren. Nun gut, die GFL Teams dürften an sich weniger Probleme haben hier welche zu finden, dafür sind es natürlich die kleineren Vereine in den unteren Ligen, die hier selten größere Beachtung erhalten. Bei den ganz kleinen Vereinen, bzw. in den untersten Ligen, sind es am Ehesten noch Vergünstigungen, die als Sponsoring angeboten werden. Ich weiß noch aus meiner aktiven Zeit im Kreisligafußball, dass auch dort Vereine durchaus einen eigenen Sponsor haben, die finanzielle Unterstützung anbieten und nicht reine Vergünstigungen.

Das macht es den Verantwortlichen häufig schwer den finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Seien es Lizenzgebühren, Reisekosten oder die Bezahlung der Schiedsrichteraufwendungen oder aber auch die Miete für den Sportplatz.

Auch die komplette Ausrüstung für einen Spieler ist nicht gerade günstig. Eine qualitativ gute Ausrüstung kann durchaus 500 € oder mehr kosten. Und diese Kosten werden von den Spielern selbst getragen. Ein teurer Spaß.

Aber es gibt auch noch andere, eher kleine Dinge, die sich in der Summe aber auch ansammeln und für einen reibungslosen Spielablauf notwendig sind. Manchmal fehlt es auch an Freiwilligen, die die First-Down-Marker bedienen und herumtragen und andere Helfer, die kleine Dinge übernehmen, wie die Downanzeige zum Beispiel.

Summa Summarum fehlt es gerade in den unteren Bereichen an Menschen. An Menschen, die sich für den Sport interessieren und ihre Zeit dafür aufbringen möchten.

Als letzten Punkt für diesen Beitrag habe ich dann noch die öffentliche Wahrnehmung des Sports an sich. Natürlich wäre es im TV der Idealfall, zweifelsohne. Das GFL Finale aus Berlin wurde auf Eurosport übertragen; das hatte ich im vorhergehenden Artikel dezent, aber nicht gewollt, unterschlagen. Die finanzielle Rentabilität für den Sender ist wohl das entscheidende Kriterium, das wohl ausschlaggebend dafür ist, dass sich nicht viel über ein GFL-TV hinaus realisieren lässt.

Aber es ist nicht nur die Präsenz in bewegten Bildern. Es mangelt auch im regionalen Bereich am Interesse der Printmedien was teilweise auch gleichbedeutend ist mit Artikeln und Beiträgen im Internet. Abgesehen natürlich von den Beiträgen, die die Vereine selbst in den sozialen Medien anbieten. Das aber wiederum ist dann mehr an Kenner und Interessierte gerichtet, die bereits ihr Interesse bekundet haben. Wirklich öffentlich, so dass auch Menschen damit in Kontakt kommen, die damit wenig zu tun haben, ist es leider nicht.

Wie lässt sich diese Präsenz in der Aussendarstellung und Öffentlichkeit verbessern? Wie lassen sich Menschen und potentielle Geldgeber mit dem Sport in Kontakt bringen? Ich bin kein Marketingexperte, aber denke, dass sich auch kleine und einfache Dinge realisieren lassen, die nicht gleich mit Kosten verbunden sind. Bestimmt hat jeder eine Idee, was man machen könnte, wie zum Beispiel das Mitlaufen bei einem Karnevals- oder Fastnachtsumzug. Wobei das aber Kosten verursachen kann, was aber von Stadt zu Stadt und Gemeinde sehr unterschiedlich ist. Zumindest wäre das eine optische Aussenwirkung. Die Realisierungsfrage ist, wie gesagt, regional abhängig, bezugnehmend auf die Kosten.

Euch fällt bestimmt etwas ein, das deutlich besser ist als meine Idee; aber Ideen kosten noch nichts. Also zumindest so lange Politiker noch keine Ideensteuer verabschieden. Schreibt doch einfach eure Ideen in die Kommentare und wer weiß, vielleicht gibt es etwas, das einfach und gut ist.

Bis zum nächsten Mal. Euer Pat

Und zum Abschluss nochmals mein persönlicher Dank an Anne, Daniel und Ruud.

Frankfurter Buchmesse – (M)eine Zusammenfassung

Einmal noch die Frankfurter Buchmesse revue passieren lassen. Das Erlebte und die erworbenen Bücher ebenfalls sortieren. Das ist nun etwas einfacher, da ich endlich auch mal wieder länger als vier oder fünf Stunden schlafen konnte. Hallo Energie, da bist Du ja wieder.

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Da dies meine erste Buchmesse war, hatte ich ehrlich gesagt noch keine Vorstellung davon wie groß diese tatsächlich ist. Sicher hat der Hallenplan, den die Veranstalter der Buchmesse bereitstellen, schon eine Idee hinterlassen, jedoch sieht die Realität dann doch noch ganz anders und viel größer aus.

Deswegen bin ich im Nachhinein wirklich sehr froh darüber, dass ich an allen der fünf Tage dort sein konnte, um auch wirklich mal alles zu erkunden. Die Zeit braucht man dafür tatsächlich. Es war schließlich nicht so, dass ich nur an den Ständen der Aussteller vorbeigelaufen bin und mir „Aha“ dachte, sondern auch immer wieder gerne stehenblieb um mir die Bücher und Informationen anzusehen.

Ohne genau nachzurechnen, was auch schwierig wäre, habe ich wohl ungefähr 24 Stunden, also einen ganzen Tag, als Besucher auf der Buchmesse verbracht. Das mag schon viel klingen, ich bin mir aber sicher, dass die Aussteller natürlich noch mehr Zeit dort verbracht haben.

Apropos Aussteller. Die internationale Vielfalt an Ausstellern und Verlagen ist beeindruckend. Mit dieser Menge an Ausstellern und dementsprechend auch Ständen habe ich wirklich nicht gerechnet. Dafür ist es umso schöner, dass dies so ist.

Neben einer Vielzahl an Büchern aus allen denkbaren Genres gab es auch viele interessante Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen und auch Fernsehinterviews mit Prominenten. Aber selbst wenn man jeden Tag vor Ort sein kann ist es kaum möglich an all diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Schön waren für mich natürlich auch die vielen Gespräche, die ich mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und noch anderen Menschen geführt habe. So vergeht natürlich die Zeit wie im Fluge. Oder noch schneller. So viele sympathische freundliche Menschen, die trotz all dem Messestress immer noch ein Lächeln auf den Lippen tragen. Aller Ehren wert.

Dass es am Wochenende noch voller und bunter wurde, gerade durch die vielen tollen Kostüme und Verkleidungen der Cosplayer, gab der Buchmesse noch einen zusätzlichen Charme. Auf der einen Seite wirkt es so, als würden zwei Welten aufeinanderprallen. Auf der anderen Seite sind diese beiden Welten doch miteinander verknüpft. Insbesondere das tolle Cosplay von Cira Las Vegas zum Buch Nevernight zeigte dies sehr gut.

Und das aller Wichtigste natürlich waren und sind die Bücher. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zuletzt eine größere Menge an Büchern erworben habe. Wobei sich die Bezeichnung „größere Menge“ auf maximal fünf Bücher begrenzen würde. Doch während der Buchmesse kamen insgesamt 38 zusammen. Lesestoff für die nächsten Monate. Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Buch und noch ein klein wenig mehr über jene, die eine Widmung oder zumindest eine Signierung des Autors haben.

Übrigens hat diese Vielzahl an Büchern dazu geführt, dass ich meine Schränke seit längerer Zeit mal wieder auf- und umgeräumt habe. Ein netter Nebeneffekt, denn nun sehen die Schränke, bzw. die Regale, viel interessanter und schöner aus.

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Frankfurter Buchmesse – 14.10.2017 (Hallen 1, 3 und 5)

Der vierte Tag in Folge auf der Frankfurter Buchmesse und die letzten Ziele auf der Agenda. Übrigens ist die Messehalle 2 das Forum, nur für den Fall, dass ihr diese Nummer vermisst.

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Nach dem Motto „Kein Tag beim Messelauf bleibt ohne einen Bücherkauf“ waren meine Ziele des Tages klar. Die letzte Messehalle ansehen und auch die Halle 1, die seit diesem Samstag mit Fanartikeln und mehr zum Thema Cosplay geöffnet hatte.

An diesem Tag kam ich erst nachmittags an, aber aufgrund des schieb übervollen Messegeländes, war das keine allzu schlechte Idee. Bereits am Eingang und auf dem Weg zu meinem ersten Ziel, der Messehalle 5, sah ich viele verkleidete Menschen, die höchst wahrscheinlich auf dem Weg zur Messehalle 1 waren.

Ausnahmsweise nahm ich den Shuttle-Bus um etwas schneller an mein Ziel gebracht zu werden. Sehr praktisch ist dabei, dass dieser fast exakt vor der Messehalle 5 anhält. Dort waren noch mehr internationale Aussteller und Verlage aus aller Herrenländer vertreten. Auch in dieser Halle sind gute Englischkenntnisse vorteilhaft, wenngleich praktisch jede Sprache hier gesprochen werden konnte. In der unteren Ebene befanden sich insbesondere Aussteller aus Osteuropa sowie aus spanischsprachigen Ländern.

FFMBM201714 (3 von 44)Der polnische Stand, der recht groß war, hatte auf mich eine magische Anziehungskraft. Immer wieder kam ich an diesem vorbei und irgendwann konnte ich nicht anders als mir die Bücher mal aus der Nähe anzusehen. Leider spreche ich kein polnisch, obwohl mein familiärer Hintergrund dies eigentlich ermöglichen sollte, aber immerhin verstehe ich das ein oder andere Wort. Und es gab auch Bücher, die in deutscher Sprache geschrieben, bzw. übersetzt waren. Das war insgesamt in dieser Halle eher eine Seltenheit. In einigen Büchern blätterte ich ein wenig herum. Das tat ich an mehreren Ständen. Insbesondere dann, wenn sich Illustrationen, also Bücher mit vielen Bildern, am Stand befanden. Da sind Sprachkenntnisse eher sekundär, sofern man sich nicht für die Texte neben den Bildern interessiert. Gerade in den osteuropäischen Ländern scheint die eigene Landesgeschichte einen größeren Teil einzunehmen. Das ist aber auch verständlich. FFMBM201714 (14 von 44)

An einigen Ständen wurden auch Vorträge gehalten. Während beim Stand von Aserbaidschan über die Landesgeschichte gesprochen und am Stand der Ukraine eine Lesung abgehalten wurde, war beim argentinischen Stand eine Art Fragerunde an einen Autor. Letztere war die einzige, die sich in Landessprache abspielte. Der Rest wurde in deutscher Sprache abgehalten. Die Aussteller aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten stechen insbesondere durch ihre recht edle Aufmachung hervor.

Zwischendurch fand ich auch endlich das blaue Sofa. Das hatte ich immer wieder vergessen und bin auch an diesem Tag eher nur durch Zufall dahingekommen als geplant. Eine sehr große Menschenmenge stand um die Bühne herum, auf der Gregor Gysi im Interview war. Leider konnte ich keine wirklich gute Sicht auf die Bühne bekommen, so dass ich mir dieses Interview einige Zeit lang über einen Monitor ansah. Da es mir aber zwischen den vielen Menschen wirklich sehr warm wurde, entschied ich mich aufgrund der mal wieder vorangeschrittenen Zeit meinen Weg fortzusetzen und mir nun die Halle 1 anzusehen, in der sich der Cosplay-Bereich befand.FFMBM201714 (20 von 44)

Auf dem Weg dahin sah ich immer wieder verkleidete Menschen, die mal mehr mal weniger gut verkleidet waren. Kaum angekommen, sah ich direkt einen Stand voller Accessoires und da stand doch tatsächlich eine als D.Va (Overwatch) verkleidete junge Dame. Da mir ihr Cosplay gefiel, bat ich darum ein Bild machen zu dürfen. Gesagt, getan und hier ist das Bild. Hätte die Dame nicht so extrem jung ausgesehen wäre vielleicht ein spontaner Heiratsantrag…FFMBM201714 (31 von 44)

Es ist jedenfalls sehr faszinierend was in diesem Bereich alles angeboten wird. Von Komplettkostümen über Fanartikel und Bücher, Kontaktlinsen und falschen Haaren und noch vielem mehr. Und natürlich liefen dort überall ganz viele Verkleidete umher. Manchen sah man an, dass sie sehr viel Zeit in das Kostüm gesteckt haben. Von einigen habe ich auch Bilder gemacht. Bei den vielen Kostümen und Verkleidungen bin ich schon sehr gespannt auf die Cosplay Meisterschaft. Zwar kann ich mir diese nicht komplett ansehen, da ein anderes Cosplay zum Buch „Nevernight“ am Stand der Fischer Verlagsgruppe stattfindet, aber gewiss werde ich erneut ein paar interessante Cosplays sehen. Vielleicht schaffe ich es dann sogar noch zum Finale, wer weiß – das wäre auf jeden Fall sehr gut.FFMBM201714 (43 von 44)

Langsam aber sicher war ich, obwohl ich nicht so viel wie an den Vortagen unterwegs gewesen bin, doch recht erschöpft. Das viele Laufen und Schreiben bis in die Nacht, sowie das Konzert und das Eishockeyspiel haben meine Kräfte ziemlich aufgebraucht.

Auf der Agora, dem Platz in der Mitte, kam ich mit einer recht frischen Autorin ins Gespräch, die mit Ansprechen und persönlichen Gesprächen für ihr Buch wirbt. Es handelt sich dabei um Rebecca Buchwald. Sie hatte mir ihre Karte gegeben und kurz erklärt worum es in ihrem Buch „Die Katze mit dem abgebissenen Ohr oder wie das Leben ist“ geht. Das Gespräch war freundlich und durchaus für beide Seiten interessant. Übrigens habe ich in aller Ruhe zu Hause dieses Buch bereits bestellt. Ich bin schon sehr gespannt darauf.

So spazierte ich danach langsam aber bestimmt wieder einmal Richtung Halle 3 zum Stand des Drachenmond Verlags. Da ich mir das Programmheft mitgenommen hatte und mich viele Bücher thematisch interessierten, war es einfach Pflicht dort ein weiteres Mal zuzuschlagen. Und das meine ich auch so, wie ich es hier schreibe, denn insgesamt 9 Bücher fielen mir in die Hände. 8 davon hatte ich mir im Vorfeld bereits rausgepickt und das neunte habe ich mir empfehlen lassen. Ich brauche bald einen separaten Schrank, alleine für die Bücher, die ich auf der Buchmesse erworben habe. Mein Geldbeutel freut sich auf das Ende der Buchmesse, während sich mein Geist auf die spannenden Geschichten vorbereitet. Wisst ihr eigentlich wie schwer es ist noch zu keinem der Bücher zu greifen und zu lesen zu beginnen? Ich sage es euch: extrem schwer.FFMBM201713 (36 von 38)

Das Buch „Knochenjob“ von Sarah Adler

Das Buch „Chronika“ von Julia Schmuck

Das empfohlene Buch „In Blut geschrieben“ von Anne Bishop

Das Buch „Novus Ordo Seclorum“ von Gabriela Swoboda

Die Buchreihe „Divinitas“ (3 Bücher) von Asuka Lionera

Die Bücher „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ und „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“ von Nina Mackay

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