Ausgelassene Partystimmung am Samstagabend mit Serum 114 in der Batschkapp Frankfurt – Bericht vom 15.12.2018

Die Batschkapp war an diesem Samstagabend schon sehr gefüllt, als ich gegen 18:15 dort ankam. Eine etwas ungewohnte Zeit für ein Konzert, da es so früh beginnen sollte. Nur wenige Minuten später, nämlich um 18:30 begann der Konzertabend mit der Vorband „Zaunpfahl“.

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Die Gruppe, die eigentlich aus vier Personen besteht, an diesem Abend jedoch nur du dritt auf der Bühne stand (krankheitsbedingter Ausfall des Sängers), war mir bisher noch nicht bekannt.

Aber viele in der Batschkapp kannten sie. Das wurde in der guten halben Stunde des Auftritts auch ausgenutzt um bereits viel Stimmung in die Runde zu bringen. Mitklatschen und Textpassagen mitsingen wurde gefordert. Erst waren die Reaktionen etwas schüchtern, aber nach und nach wurde es lauter und man konnte merken, dass die Anwesenden Spaß hatten.

Mit gutem Punkrock konnten sie eindeutig punkten und obwohl ihnen ein Bandmitglied fehlte, konnten sie das wettmachen. An Energie fehlte es ihnen und insbesondere dem Bassisten, keineswegs. Reiner Punkrock ist zwar nicht ganz so meins, aber eine Abwechslung, die sich gut anhört, gefällt mir auch. Und das war mit Zaunpfahl eindeutig der Fall. Sie wirken sympathisch, beziehen das Publikum mit ein, haben Spaß und all diese Dinge sind zu sehen und zu hören und übertragen sich letztlich auch auf das Publikum. So muss es sein.

Nach ihrem Auftritt, der mit Applaus veredelt wurde, gab es selbstverständlich die Umbaupause, in der ich mir einen leckeren Bananennektar gönnte. Schmeckt übrigens wirklich sehr gut. Anschließend noch ein wenig dampfen in der Kälte und auf den Startschuss für Serum 114 warten.

Mittlerweile wurde es richtig voll in der Batschkapp, was ich tatsächlich so nicht erwartet hatte. Eine sehr positive Überraschung für mich, wie ich fand. Es dauerte auch nicht allzu lange, bis der Hauptakt des Abends die Bühne stürmte.

Lichter aus, Banner hochziehen lassen und mit dem Song „114“ ging es sehr passend los. Laut, kraftvoll und sozusagen die richtige Message für den Start in den Abend mit Serum 114. Laut war es aber auch von Seiten der Fans, die der Band zujubelten.

Alte Songs, neue Songs und stets wurde die band frenetisch bejubelt und beklatscht. Mitsingen, zujubeln, mitklatschen und auf Ansage springen funktionierten einwandfrei. Weiter hinten wurde sogar beinahe unentwegt getanzt. Die Stimmung war spürbar positiv und es glich einer wilden großen Party.

Die Jungs auf der Bühne hatten dabei sichtlich Spaß und Freude, nahmen das Publikum mit und glänzten bei ihrem Auftritt mit der härteren Variante des Punk Rock mit ihren einschlägigen Texten sehr. Einige Songs hätte ich wohl mitsingen können, weil ich sie seit längerer Zeit kenne und richtig gut finde. Wenn man manchmal ein bisschen zwischen den Zeilen liest, dann sind die Songs durchaus kritisch und politisch; so wie es oftmals beim Punkrock der Fall ist.

Während des ganzen Auftritts zeigten sich die Musiker sehr bewegungsfreudig. Insbesondere Esche schien ziemlich viel Energie und Lust auf Bewegung zu haben. Bereits während des ersten Songs sprang er von der Bühne, an uns Fotografen vorbei, stieg auf die Barrikaden und zeigte damit absolute Fannähe. Ich musste aufpassen, nicht von ihm umgerannt zu werden. Die Musiker haben Vorfahrt.

Es war wirklich ein cooler Partyabend mit einer Band, die es versteht Fans mitzunehmen und Party zu machen. Mit Musik und dem Auffordern zum Mitmachen. Ich war sehr angetan von dem Auftritt und habe mich richtig gefreut dabei gewesen sein zu dürfen.

Jeder braucht eine Injektion des Serums.

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ELFMORGEN & Freunde am 28.12.2018 in der Batschkapp Frankfurt

Herrlich-Ehrlich-Gradeaus-Humorvoll-Eindringlich-Gut Gelaunt

Krachlauter Unfug

ELFMORGEN & Freunde!
+ Frau Doktor, Band Ohne Anspruch, Seesaw & Nuckelavee!

Der Bandname Elfmorgen ist selten bescheuert, und er verrät nichts von dem, was das Publikum erwartet, nämlich ein brutal lauter Sound irgendwo zwischen Punk und Metal sowie jede Menge Blödsinn. Letzteres ist keine Selbstverständlichkeit bei deutscher Rockmusik.

Das Trio Elfmorgen aus Frankfurt. Die Band um den gut gelaunten Sänger und Gitarristen Andy, der auch ein beachtlicher Einpeitscher und Erzähler von Lügengeschichten ist, beackert seit rund 20 Jahren das Feld zwischen Punkrock und „Fußballhymnen“ mit deutschen Texten, kann aber auch mal einen Reggae-Rhythmus unter seine Kurztexte legen. Zu guter Letzt gelangen die drei Herren auch noch zum „Rauch-Haus-Song“ von Ton Steine Scherben, ohne die Melodie auch nur zu Streifen. Elfmorgen ist einprägsam, herrlich ehrlich, geradeaus und humorvoll.

Nach einer ausverkauften Headlinershow im Nachtleben Frankfurt, ist das neue Ziel klar: Eine Headliner Show in der Batschkapp Frankfurt!

Größenwahnsinnig, oder vielleicht auch einfach nur eine komplett verrückte Idee, egal wie man es sieht, es ist ein Traum für uns und nur wer es wagt, kann auch gewinnen.

Pressematerial stammt von: Batschkapp Frankfurt

Tickets gibt es hier: Batschkapp Tickets

Serum 114 – Wir leben Tour 2018 – Junge, Dein Heimspiel

Bandjahre sind ja so etwas wie Hundejahre. Also feiern die 2006 gegründeten Serum 114 in diesem Jahr eigentlich schon ihren 70. Geburtstag. Oder so ähnlich. Was nicht heißt, dass die vier Jungs aus Hessen mittlerweile altersmüde geworden sind. Im Gegenteil: Mit ihrem fünften Studioalbum Die Nacht mein Freund präsentieren sich Serum 114 lebendiger denn je. Als Jubiläumsgeschenk gab es dafür Platz 3 in den deutschen Albumcharts.

Navi aus, Karte wegschmeißen. Es war der typische Serum 114-Weg, den die vier Jungs in den vergangenen Jahren eingeschlagen haben: Kopfüber ins Nichts stürzen, ein eigenes Label gründen und darauf die neue Platte herausbringen. Doch ausnahmsweise landen die Punkrocker damit mal nicht auf der Nase, sondern seit drei Jahren konsequent ganz vorne in den Charts. 2014: Top-Ten der Deutschen Albumcharts. 2015: Rang 3 der Deutschen Musik-DVD- Charts. 2016: Platz 3 der Deutschen Albumcharts. Alles nach Plan? Von wegen.

Auch nach mehr als einer Dekade im Business treibt die Kapelle immer noch kein Plattenboss, sondern Gevatter Punkrock höchstpersönlich mit rasendem Taktstock vor sich her. Daran lässt schon der Titeltrack des aktuellen Albums Die Nacht mein Freund nicht die leisesten Zweifel. Hooklines bohren sich wie spitze Holzpflöcke direkt ins Ohr. Gitarrenwände schützen vor grellen Sonnenstrahlen. Ein gepflegter Pogo mit Graf Dracula. Cheers Kollege. Du Blut, wir Bier. Und ab dafür! Serum 114 packen die Hörer vom ersten Takt an und nehmen ihn mit auf einen wilden Ritt durch die Nacht. Eine Pause zum Mitsingen gibt’s erst, wenn sich zum wunderbaren Wilde Zeit alle in den Armen liegen und auf die vergangenen zehn Jahre anstoßen.

Doch Charterfolg hin, Charterfolg her: Wer Serum 114 verstehen will, muss sie live erlebt haben. Ihre Die Nacht mein Freund-Tour-2016 hinterließ in diesem Herbst einmal mehr ebenso beeindruckte wie durchgeschwitzte Zuschauer. Auf der Bühne servieren die Hessen nämlich seit jeher ein quicklebendiges Süppchen aus purer Energie, erfrischender Authentizität und beachtlichem Können. Egal ob im kleinen Club vor ein paar hundert Leuten oder auf der Bühne des ausverkauften Wacken-Open-Airs vor ein paar tausend Besuchern: Die Jungs geben immer Vollgas. Sprünge von meterhohen Boxentürmen und whiskeygeschwängerte Gastspiele im Publikum inklusive.

Die Anleitung zum Erfolg liegt seit Jahren zerrissen in der Ecke. Serum 114 ziehen auch im Jubiläumsjahr lieber weiter auf eigene Faust durch die Clubs der Republik und über die Bühnen der Sommerfestivals, genauso wild entschlossen wie noch vor zehn Jahren. Wer da nicht mitfeiert, ist selber schuld. Happy Birthday!

Pressematerial stammt von: Batschkapp Frankfurt

Tour: (Daten von eventim.de)

Serum 114 + Special Guest BOCHUM
Zeche Bochum
Mi, 05.12.18
20:00 Uhr
Tickets ab € 24,90
  Tickets
Serum 114 + Special Guest: Zaunpfahl HAMBURG
Markthalle Hamburg
Do, 06.12.18
20:00 Uhr
Tickets ab € 24,90
  Tickets
Serum 114 LEIPZIG/ENGELSDORF
Hellraiser-Leipzig
Fr, 07.12.18
20:00 Uhr
Tickets ab € 24,90
  Tickets
Serum 114 + special guest Zaunpfahl: Wir leben To… MÜNCHEN
Technikum (im Werksviertel Mitte)
Sa, 08.12.18
20:00 Uhr
Tickets ab € 24,90
  Tickets
Serum 114 STUTTGART-WANGEN
LKA-Longhorn
So, 09.12.18
20:00 Uhr
Tickets ab € 24,90
  Tickets
Serum 114 FRANKFURT
Batschkapp
Sa, 15.12.18
18:30 Uhr
Tickets ab € 24,90
  Tickets

Ein legendärer Abend in der Batschkapp Frankfurt mit Bonfire und ihren Freunden am 05.11.2018

Es gibt Konzertabende, die unvergessen bleiben werden, und dieser gehört für mich definitiv dazu. Nicht nur, dass ich Bonfire sehen konnte, sondern auch weil Musiker und Sänger auftraten, die Musikgeschichte geschrieben haben und so auch nicht mehr zu sehen sind.

Ungefähr 400 Menschen hatten sich an diesem Abend versammelt, darunter einige VIPs, um sich Bonfire und die Rocklegenden anzusehen. Möglicherweise lag das wohl am Wochentag und dem veranschlagten Preis, dass es für mein Empfinden bei dieser Veranstaltung so wenige Menschen waren.

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Dies hinderte Bonfire jedoch nicht mit ihren Hits zu starten. Darunter mit der bekannten Ballade „You make me feel“. Sänger Alex schien manchmal etwas verwirrt, bzw. irritiert zu sein, da er Songs ankündigte, die nicht zu der aktuellen Setlist passten. Seine Erklärung hierfür war, dass sie diese so oft geändert haben, dass er einfach durcheinandergekommen ist. Einfach menschlich, kann vorkommen.

Lange dauerte es dann auch nicht, bis die erste Legende auf die Bühne kam und das war der Keyboarder Paul Morris, der trotz einer kürzlich vorgenommenen Operation dabei war. Er blieb auch den ganzen Abend an den Keys und bereicherte Bonfire um diese Komponente.

Mit James Christian von der Band „House of Lords“ ging es mit den Rocklegenden weiter. Die Band gibt es bereits seit 1988. Zwar kannte ich ihn von seiner Optik her nicht, aber die Stimme kam mir sehr bekannt vor. Sie hat eindeutig Wiedererkennungswert. Es war ein wirklich interessanter Beginn mit ihm und er versuchte auch schon das Publikum zu animieren, welches noch etwas verhalten reagierte.

Nach ihm folgte Dieter Hertrampf, der lange Zeit bei den Puhdys aktiv war. Wow, jemand von den Puhdys, dass ich das nochmal erleben durfte, war schon ein Knaller. Drei Songs lang war er mit auf der Bühne und beim Song „Alt wie ein Baum“ wurde sogar mitgesungen. Vermutlich bin ich für diese Songs dann doch etwas zu jung. Aber gerockt hat es und das gefiel auch mir.

Nach ihm durfte sich die einzige Dame die Ehre geben und es war Robin Beck, die man durchaus kennen kann, schließlich hat sie den bekannten Coca-Cola-Song Ende der 80er Jahre gesungen. Dieser hat übrigens den Titel „First Time“. Dass sie immer noch eine wirkungsvolle Bühnenpräsenz hat, zeigte sie sehr eindrucksvoll. Passend zu ihrem bekanntesten Song verschenkte sie auch eine Flasche Cola an eine Dame. Aber wo wäre der Spaß gewesen, wenn die Flasche nicht vor der Übergabe noch einmal richtig durchgeschüttelt würde? Genau das machte sie nämlich.

Es folgte ein weiterer Bonfire Song und eine kurze Pause, in der ich eine leckere Currywurst aß und anschließend etwas trinken wollte. Doch leider war an der Getränkeausgabe in der Batschkapp, im Konzertraum, nur eine Dame, die zu viele durstige Gäste bedienen musste. Vielleicht hätte man wenigstens in der Pause jemanden dazubeordern sollen, die Schlange war doch recht lang.

Schnell war die Pause auch wieder vorbei und bevor die nächste Legende auf die Bühne kam, wurde ein legendärer Song gecovert. „Child in Time“ von Deep Purple war der gewählte Titel und dieser war wirklich hervorragend gespielt. Ganze zehn Minuten wurde dieser klasse Song gespielt und dafür gab es auch den berechtigten Applaus. Ein kleiner Faux-Pas passierte Alex bei dem Song, als er einmal zu spät für seinen Part ansetzte, aber es fiel kaum auf.

Weiter ging es mit dem nächsten Großen aus der Rock und Metal-Szene und es kam mit ihm richtig Leben auf die Bühne. Johnny Gioeli, derzeit bei Axel Rudi Pell als Sänger aktiv, animierte mit seiner Art auch die Zuschauer zum Mitmachen, mitklatschen und auch zum Mitsingen. Nun waren die Gäste auch nicht mehr so zurückhaltend, wie noch zu Beginn. Auch er war für drei Songs auf der Bühne und das Highlight war das Cover von „Halleluja“, das er gemeinsam mit Alex sang und dabei, bestimmt nicht nur bei mir, Gänsehaut erzeugte.

Nach ihm wurde es mit Chris Boltendahl (Grave Digger) noch eine Spur härter und metallischer. Mit „The Clans are marching“ und „Heavy Metal Breakdown“ konnte er die Gäste erstmalig so richtig aus der Reserve locken. Party pur und mein Geschmack war das ohnehin. Typisch für ihn war natürlich das Tragen des Rocks und seine außergewöhnlich geniale Art zu singen. Fantastisch war es und die Zeit rannte förmlich davon. Aber das Ende war noch nicht in Sicht.

Auch Toto ist in der Musikwelt bis heute ein Begriff. Dass man mit Bobby Kimball den originalen Sänger von der Anfangszeit sehen und hören durfte war schon der Wahnsinn, schließlich ist er schon länger nicht mehr aktiver Sänger der Band. Mit Bonfire zusammen sang er natürlich den bis heute bekanntesten Song „Africa“, aber auch „Hold the line“. Erneut feierten die Gäste, klatschten, applaudierten und sangen mit. Bobby erzählte auch ein wenig von seiner Zeit in Deutschland, wie sehr sie im gefallen hat und hatte sichtlichen Spaß daran auf der Bühne zu sein.

Ihm folgte Geoff Tate auf die Bühne, der mit der Band „Queensryche“ bekannt wurde. Seine kraftvolle und zugleich gefühlvolle Stimme gaben der Musik eine besondere Note, die auch sehr gut bei den Zuschauern ankam. Von der guten Stimmung getragen war auch er mit Elan dabei und schenkte dem Publikum mehrere Male ein Lächeln, während er beim Singen hochkonzentriert in seiner Welt war.

Fast schon gegen 23 Uhr kam auch die letzte Legende des Abends auf die Bühne. Dave Bickler war es, der noch einige Survivor Songs, darunter „Eye oft he Tiger“, präsentieren konnte. Man sah ihm sein Alter schon an, aber textsicher und stilvoll mit seiner Mütze war er allemal. Ihn zu sehen war ein absolutes Highlight. Schließlich beherrscht er die Bühnenarbeit noch immer sehr gut und konnte damit zeigen, dass er dort zu Hause ist.

Nach ihm versammelten sich alle Legenden zum Abschlusssong auf der Bühne und verabschiedeten sich nach einem legendären Abend in die Nacht.

Bonfire and Friends – Batschkapp Frankfurt – 05.11.2018

Bonfire

mit James Christian – House of Lords

mit Dieter Hertrampf – Puhdys

mit Robin Beck

mit Johnny Gioeli – Axel Rudi Pell

mit Chris Boltendahl – Grave Digger

mit Bobby Kimball – Toto

mit Geoff Tate – Queensryche

mit Dave Bickler – Survivor

Ein Halloween Abend mit Mono Inc. Und Hell Boulevard in der Batschkapp Frankfurt

Passender hätte das Datum für den Auftritt von Mono Inc. In der Frankfurter Batschkapp nicht gewählt werden können. Wann gibt es einen besseren Zeitpunkt für die „dunklen Seelen“ sich zu einem Konzertritual zu versammeln?

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Entsprechend voll war es da schon kurz vor 20 Uhr, als die Vorband Hell Boulevard aus der Schweiz den dunklen Ritualabend begann. Die im Jahr 2014 gegründete Band bezeichnet ihre Musik selbst als Goth’n Roll. Nun gut, ich als Nichtkenner der Szene würde es einfach als Goth Rock bezeichnen. Wenngleich auch einige metalähnliche Züge vorhanden sind.

Dieses Düstere kommt adäquat durch und wird durch die Stimme des Sängers, der sich als vDiva bezeichnet, gut herüber. Seine Stimme hat mich jedoch permanent an andere Bands erinnert. Davon eine im Speziellen, aber mir fiel und fällt der Name einfach nicht ein. Des Weiteren passten Kleidung und auch das Make-up sehr gut zu der Szenerie, die häufig mit eher dunkleren Lichtern untermalt wurde.

Musikalisch fand ich schon, dass eine gewisse Härte aber auch Emotionalität vorhanden war. Sie spielten auch einige Songs von ihrem aktuellen Album „In Black we trust“. Unter anderem auch den gleichnamigen Titelsong davon, der mir persönlich am besten gefiel bei dem Auftritt.

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Ich denke aber, dass die Band als gutes Vorprogramm zu Mono Inc. Passt, auch wenn es weniger meine Welt ist. Jedenfalls habe ich mich definitiv nicht gelangweilt, sondern fand es interessant zuzuschauen und zuzuhören, während andere in meiner Nähe (ich stand recht weit hinten) den Platz zum Tanzen nutzten.

Nach einer Pause hieß es zunächst warten und die Zeit mit ein wenig Dampferei draußen nutzen. Aber wirklich lange dauerte es nicht bis es dunkel in der Batschkapp wurde und das Intro von Mono Inc. Anlief. Rauch und Nebel erfüllten die Bühne ein wenig und mit einem großen Knall wurde das Konzert eröffnet. Die Musiker waren da und sofort gab es lauten Jubel und viel Applaus.

Ich, der die Band zwar ein wenig kennt und einige der Songs gelegentlich hört, war doch etwas überrascht, dass eine Dame am Schlagzeug tätig ist. Coole Sache irgendwie und die Dame leistete wirklich ganze Arbeit. Nicht nur, dass sie über den ganzen Abend hinweg eine sehr gute Leistung an den Drums zeigte, nein, sie war es auch häufig die zum Mitklatschen aufforderte. Stets passend zu ihrem Rhythmus am Schlagzeug. Aber sie schaffte noch mehr als das, denn auch am Hintergrundgesang war sie beteiligt und bei einer Ballade sogar vorne auf der Bühne und nicht am Schlagzeug, da sie gesungen hat. Ein Multitalent die Katha Mia in den Reihen von Mono Inc.

Aber nicht nur sie war es, die das Publikum und Fans häufig zum Mitmachen animierte, sondern auch Sänger Martin Engler, der zusätzlich auch an manchen Stellen das Mitsingen forderte. Aber auch das Teilen der Zuschauer in zwei Gruppen, die er mit Handbewegungen dirigieren konnte, zeigte sich als sehr gelungen.

Durch die Lichteffekte, den häufigen Einsatz von Nebel, Rauch und auch Feuer war es über den ganzen Abend hinweg zu der Musik eine richtig tolle Bühnenshow, die zu einer großen Mitmachparty ausartete. Gewiss war das so gewollt. Es funktionierte und das war auch nebst der Musik für mich beeindruckend, denn so etwas hatte ich nicht erwartet.

Das zeigt natürlich auch, dass die Musiker auf der Bühne, die ihre Outfits ein paar Male änderten, nicht nur Lust auf Musik, sondern auch auf Unterhaltung und ihre Fans haben. Ein Beleg dafür war auch Martins Rückblick, den er zwischen den Songs erzählte und dabei den Fans dankte, denn er weiß genau, dass ohne sie der Erfolg von Mono Inc. Nicht wäre. Sehr sympathisch.

Die Musik selbst wurde beinahe zur Nebensache bei so einer Bühnenshow, bei der man so viel zu sehen bekommt. Es gab sogar eine Art Drum-Solo, was mich an die Blue Man Group erinnerte. Auch das kam sehr gut an, da auch hier die Fans zum Mitmachen aufgefordert wurden, in dem sie auf Anzeige von Katha „Hey“ rufen sollten. Klappte auch sehr gut.

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Letztlich muss ich wirklich sagen, dass die Zeit bei diesem Auftritt sehr schnell vergangen ist. Selbst wenn man, so wie ich, die Songs kaum kennt, ist die Kombination aus Musik und Bühnenshow so gut, dass es kaum eine Rolle spielt. Die Band weiß, wie man ihre Fans begeistert.