1.000 Besucher – der erste kleine Meilenstein

Ich bin schon sehr überrascht darüber, dass mein Blog am 13.10.2017 die 1.000 Besucher-Marke erreicht und sogar überschritten hat.

Meinen Blog gibt es seit dem 22.08.2017 und widmet sich keinem speziellen Thema, sondern enthält Berichte über meine Erlebnisse und vergleichbare Dinge, die ich so mache und über die ich gerne schreibe. In 53 Tagen also hat mein Blog diese stolze Zahl erreichen können.

Damit habe ich nach dem Erstellen des Blogs überhaupt nicht gerechnet. Denn in erster Linie entstand der Blog dadurch, dass ich meine Erlebnisse für mich festhalten wollte. Das hat durchaus seine speziellen Gründe, auf die ich nicht näher eingehen möchte.

Vielen Dank an jeden einzelnen, der meinen Blog besucht und sich durch die Seiten und Bilder klickt. Ich bin mir bewusst, dass in den 1.000 sicherlich auch einige Besucher mehrmals gezählt wurden. Darüber freue ich mich gewiss umso mehr. Und selbstverständlich bedanke ich mich bei jenen, die meinem Blog bereits folgen.

Diese Zahl motiviert mich sehr, den Blog weiterzuführen und hoffentlich noch viele spannende Berichte und Themen zu veröffentlichen.

Mal ein bisschen Statistik:

Der Blog benötigte 53 Tage um die Besucherzahl 1.000 zu erreichen

Die Besucher kommen aus insgesamt 33 Ländern weltweit.

Besucher nach Herkunft Top 5:

  1. Deutschland
  2. Frankreich
  3. Vereinigtes Königreich (UK)
  4. Österreich
  5. USA

Die Top 5 der Besucher, die über andere Webseiten oder Suchmaschinen kamen:

  1. Facebook
  2. All-about-football.de
  3. Twitter
  4. Google
  5. WordPress.com Reader

Viel wichtiger als diese beiden Statistiken sind aus meiner Sicht die Beiträge, die bisher am häufigsten aufgerufen worden sind. Hier die Top 10 inklusiver Verlinkung zum Beitrag:

  1. 152 – Midge Ure – 27.09.2017 – Batschkapp Frankfurt
  2. 145 – Flogging Molly – 06.09.2017 – Batschkapp Frankfurt
  3.  83 – Frankfurt Universe vom 03.09.2017
  4. 71 – wXw – Fight Forever Tour – 30.09.2017 – Batschkapp Frankfurt
  5. 71 – Lions vs Universe vom 23.09.2017
  6. 50 – The Crüxshadows – 20.09.2017 – Das Bett Frankfurt
  7. 46 – Frankfurt Universe vom 20.08.2017
  8. 45 – Vernasche die Welt Snackbox – September (Irland)
  9. 40 – Playoffs und das letzte Heimspiel des Jahres
  10. 37 – Blogparade zur Frankfurter Buchmesse 2017
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Löwen Frankfurt – ESV Kaufbeuren – 13.10.2017

Vor dem Spiel hatte ich keine Zeit mir irgendwelche Statistiken anzusehen um herauszufinden, ob es ein eher spannenderes oder vielleicht langweiligeres Spiel werden könnte. Und nachdem ich das letzte Heimspiel gegen Crimmitschau krankheitsbedingt ausfallen lassen musste, war ich einfach nur froh wieder in der Eissporthalle zu sein. Auch wenn ich sagen muss, dass ich an diesem Spieltag lieber einen Sitzplatz gehabt hätte. Warum? Vermutlich habe ich bald eine Marathonstrecke auf der Buchmesse zurückgelegt. Aber das ist ein anderes Thema.

Pünktlich zum Einlauf der Spieler kam ich in der Halle an. Zum Glück verpasste ich somit keine Spielminute und konnte mir noch ein Plätzchen mit guter Aussicht sichern.

 

Erstes Drittel:

Zu Beginn wirkte das Spiel ruhig und ausgeglichen und es gab auf beiden Seiten die ersten Chancen. Es dauerte aber nicht lange, bis die Frankfurter eine der Chancen innerhalb der ersten drei Spielminuten zur 1:0 Führung verwandelten. Dieses Tor war schön herausgespielt und wurde durch gute Passwege vorbereitet. Danach blieb es bei dem ausgeglichenen Spiel bis eine kleine Flut an Strafzeiten über mehrere Minuten hinweg auf beiden Seiten den Spielfluss zu Nichte machte. In dieser Zeit konnte sich keine der beiden Mannschaften so richtig profilieren. Kurze Überzahl oder Unterzahl, gleiche Spieleranzahl und das immer schön im Wechsel, bis dieser Reigen ein Ende fand und Kaufbeuren eine Überzahlsituation bekam. Diese wurde solide gespielt und wurde auch zum 1:1 Ausgleich verwertet.

Das Drittel blieb in der Folge eher ruhig und recht ausgeglichen. Zwar versuchten die Frankfurter das Spiel zu machen, wurden aber von der guten Kaufbeurer Verteidigung häufig gestört, so dass gute Chancen eher Mangelware waren. Dementsprechend ging es mit dem 1:1 in die erste Pause.LFESVK131017 (4 von 30)

 

Zweites Drittel:

Eigentlich war auch dieses Drittel eher ruhig mit vielen Angriffsbemühungen der Frankfurter Offensive, die weiterhin ihre liebe Müh und Not mit den stark verteidigenden Kaufbeurern hatte. Doch irgendwie wurde die Verteidigung sträflich vernachlässigt und da stand es auf einmal 1:3. Kaufbeuren konnte zwei grob fahrlässige Fehler der Frankfurter Verteidigung ausnutzen. Das passte auch zu ihrer sehr soliden Spielweise, die ein sicheres Stehen in der Verteidigung mit schnellen Kontern beinhaltete.

LFESVK131017 (11 von 30)Nach diesen zwei Geschenken für Kaufbeuren, zogen sich diese noch stärker in die Defensive zurück und machten den Offensivbemühungen der Frankfurter erneut große Schwierigkeiten. Es war immer wieder ein Schläger oder ein Spieler der Gäste dazwischen. Und war der Puck dann doch einmal durchgekommen, so gab es noch den Torwart, der die Schüsse entschärfen konnte. Dennoch gelang es den Frankfurtern das 2:3 zu erzielen, welches scheinbar neue Kräfte weckte. Doch auch diese reichten in diesem Drittel nicht mehr aus um den Ausgleich zu erzielen. Mit dem Spielstand von 2:3 ging es in die nächste Pause.

 

Drittes Drittel:

Es dauerte recht lange bis sich die Frankfurter festigen konnten, da sie abermals Schwächen in der Defensive offenbarten und ihre Fehlpassquote in die Höhe trieben. Sehr zum Ärgernis der Fans. Vermutlich bereitete dies auch der Trainerbank in Folge Kopfzerbrechen. Die Fehler, die gemacht wurden, konnten die Verteidiger jedoch mit hartem Kampf und Willen wieder korrigieren. Es fehlte bis dahin jedoch der unbedingte Wille das Spiel wieder zu drehen. So schien es zumindest. Aber gegen Hälfte des Drittels wurden die Angriffsbemühungen wieder effizienter und auch die Fehlpässe wurden weniger. So kam es dazu, dass zuerst der Ausgleich und kurze Zeit später die 4:3 Führung für die Hausherren fiel. Das vierte Tor war die Folge eines Kraftaktes, der am Ende belohnt wurde.LFESVK131017 (17 von 30)

Während nun die Kaufbeurer ihrerseits wieder mehr taten, hielt die Defensive Frankfurts diesen Angriffen stand und konnte selbst Angriffe ausspielen, die aber ohne Torerfolg blieben. Auch in Unterzahl stand die Formation der Frankfurter sicher und fest, ließ nur wenig zu und überstand auch diese Situation. So lief die Zeit herunter und knapp eine Minute vor Spielende nahmen die Kaufbeurer eine Auszeit und tauschten ihren Torwart für einen weiteren Feldspieler aus. Das Offensivbully gewannen sie und spielten dieses schnell aus. Ein, zwei schnelle Pässe, ein Schuss und das 4:4. Doch dieses Tor wurde heiß von den Frankfurtern mit den Schiedsrichtern diskutiert. Es gab vermutlich einen hohen Stock, der das Tor ermöglichte. Die Schiedsrichter blieben bei ihrer Entscheidung und sahen auch keinen Grund den Videobeweis hinzuzuziehen.

In den wenigen verbliebenen Sekunden wollte Frankfurt den Sieg und warf nochmal fast alles nach vorne. Nur fünf Sekunden vor Schluss wurde Frankfurts Stürmer regelwidrig gestoppt und es gab einen Penalty. Das war die Chance um das Spiel in regulärer Spielzeit zu entscheiden. Doch der Schütze vergab und es ging mit dem 4:4 in die Overtime.LFESVK131017 (27 von 30)

 

Overtime:

Fünf Minuten Zeit für beide Mannschaften bei 3 gegen 3. Frankfurt gewann das Bully und konnte die ersten Akzente und Chancen kreieren. Aber nicht nur die erste Chance, sondern auch die erste Strafe ging an Frankfurt. Ein wichtiger Moment für Kaufbeuren, die das Spiel nun in Überzahl entscheiden konnten.

Jedoch passierte es, dass bei einem Neuaufbau aus der eigenen Zone heraus, der Puck an den pressenden Frankfurter Spieler verloren wurde, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und den Puck im Netz zum 5:4 versenkte.

Löwen Frankfurt – ESV Kaufbeuren 5:4 in OT (1:1 1:2 2:1 1:0)

 

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F1 2017 für die Playstation 4

Der Erscheinungstermin war bereits am 25.08.2017. Die Lieferung durch DHL erfolgte am 26.08.2017 (am selben Tag wie auch Madden NFL 18) und so wartete die Formel 1 bis der Madden Test abgeschlossen war und erfreute sich ganze vier Tage nach Erscheinungstermin auf den ersten Start.

Doch bevor ich starten konnte, wollte ich natürlich den Code, den die „Special Edition“ beinhaltet einlösen, was ich auch tat. Die Special Edition ist nicht viel mehr als ein McLaren aus dem Jahr 1988. Mehr Special beinhaltet diese Edition nicht. Geschenkt ist geschenkt, also nehmen wir das einfach mal mit.

Special Edition CarWas mich direkt zu Beginn, also nach Einlegen der CD überrascht hat, war die Tatsache, dass ein Update auf Version 1.04 runtergeladen und installiert wurde. Ich hoffe, dass dies nicht im Tagesrhythmus weitergeht und ich täglich aufs Neue mit einem kleinen Update überrascht werde. Vier Tage nach Release = 1.04? So etwas weckt im ersten Moment natürlich den Verdacht, dass das Spiel noch viele kleine und vielleicht auch große Fehler beinhaltet.

Das Intro, welches durch eine bestechende Grafik beeindruckt, verrät schon ein wenig zum Spiel und deren Modi. Und siehe da: die Profildaten vom Vorgänger (F1 2016) wurden gefunden und können importiert werden. Sehr schön, da dies eine leichte Zeitersparnis ist.

Zeitfahren:

Eine einfache Disziplin. Strecke und Auto auswählen, ab auf die Piste und um Rekorde fahren. Aber in F1 2017 kann man zwischen modernen und historischen F1-Boliden auswählen. Neugierig, wie ich nun mal bin, möchte ich wissen was sich so alles in den historischen F1 Wagen befindet. Eine tolle Auswahl an Fahrzeugen erwartet einen. Mit dem Boliden aus der Special Edition sind es Fahrzeuge aus den Jahren 1988 bis 2010 und darunter befinden sich mehrere McLaren und Ferraris, sowie Williams, Benetton, Mercedes und auch ein Red Bull.

Nachdem ich mit allen verfügbaren historischen Wagen mindestens zwei gezeitete Runden gefahren bin, kann ich sagen, dass sich jedes Auto anders anfühlt. Vom Handling, vom Fahrverhalten und natürlich auch vom Sound her. Das ist klasse und gefällt mir. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass das Fahrverhalten mit den damals vorgeschriebenen Rillenreifen, wirklich ganz anders ist, da die Haftung auf der Strecke spürbar geringer ist als bei den Wagen, die profillose Reifen haben. Der Ferrari aus dem Jahr 1995 scheint indes die beste Wahl für schnelles Fahren zu sein. Zumindest, wenn man sich die Spitzenplätze in der Rangliste ansieht. Mein persönlicher Favorit hierbei war jedoch der Ferrari aus dem Jahr 2004.

Event:

Dieser Modus scheint mir neu, jedenfalls glaube ich aus dem Gedächtnis heraus nicht, dass es diesen schon im 2016er gab. Aber korrigiert mich, wenn es anders sein sollte.

Jedenfalls handelt es sich hier um herunterladbare Events, die für eine bestimmte Zeit verfügbar sind. Innerhalb dieses Events gilt es eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Der erste und einzige Event, dem ich beitreten kann bzw. konnte ist ein Szenario auf der Rennstrecke in Belgien Spa-Francorchamps: mit Max Verstappen, dessen Auto einige Reparaturen benötigt, fährt man das Rennen und muss es gewinnen. Leichter gesagt als getan, da man an die Box muss, Plätze verliert, schnell sein muss und nur zehn Runden Zeit hat. Noch dazu fängt es kurz vor Schluss an zu regnen…

Es dürfte durchaus spannend zu sehen sein, welche weiteren Events noch kommen werden.

Karriere:

Ein Spielmodus, der lange Zeit Spannung und Spaß verspricht. Seitens des Entwicklers wurde bereits vor Längerem angekündigt, dass es in diesem Modus Veränderungen gibt. Und das stimmt auch. Aber zunächst muss man, wie auch schon im Vorgänger, das Team auswählen, für das man fahren möchte. Meine Wahl fiel auf den Sauber Rennstall. Das von den Werten her schwächste Team. Aber das ist nicht schlimm, denn ich möchte auf lange Sicht gesehen Teil einer positiven Entwicklung sein, die das Team vielleicht bis an die Spitze bringt. Dass so etwas dauert, wenn man mit nahezu realistischen Bedingungen fährt, (Wenige Fahrhilfen, starke KI) sollte einem bewusst sein.

Zu Beginn ähnelt das Ganze dem Vorgänger. Eine kurze Vorstellung und ein Laptop, über den man vieles Aufrufen kann. Doch dann, im ersten freien Training in Australien, fällt einem auf, dass es mehrere Simulationsmodi gibt, die man auch fahren sollte. Im Vorgänger gab es bereits schon die Streckenaklimatisierung, das Reifenmanagement und auch die Probe für das Qualifying. In F1 2017 kommen aber noch weitere Modi hinzu: Benzinmanagement und Strategiesimulation. Jeden dieser Modi sollte man unbedingt fahren, da man für das erfolgreiche Abschließen Ressourcenpunkte erhält. Also zusätzliche Ressourcenpunkte. Und diese sind auch sehr notwendig.

F1 2017 FundENach dem ersten freien Training wird man im Team LKW empfangen und hat dort ebenfalls einen Platz mit Laptop zur Verfügung. Und hier wird einem deutlich, dass das Forschungs- und Entwicklungsmenü im Vergleich zum Vorgänger deutlich komplexer geworden ist. Vier große Teilbereiche (siehe Bild) stehen hier zur Verfügung. Es gibt natürlich Entwicklungen, die viel Zeit beanspruchen; aber auch schnelle kleine Verbesserungen, die per sofort Verfügbar sind, aber keine allzu großen Fortschritte in der Gesamtentwicklung darstellen. Doch nicht nur dieser Bereich ist verbessert. Man bekommt nun auch eine Übersicht über die Teile, die man im Laufe der Saison limitiert einsetzen kann. Dazu gehören, ganz realitätsgetreu, der Motor, das Getriebe und noch weitere Komponenten. Eine detaillierte Ansicht hierbei veranschaulicht den Verschleiß der Komponenten, wie lange die Lebenserwartung ist und wie lange diese halten sollte. Also Formel 1 Fan und oder Kenner sollte einem bewusst sein, dass jede Komponente mehr, die über das Limit ausgetauscht wird, Startplätze kostet. Dies ist wahrscheinlich für ein Team wie Sauber nicht besonders tragisch, da man sich ohnehin im hinteren Teil des Feldes befindet, aber man sollte trotzdem darauf achten.

F1 2017 TeileEs ist fest zu halten, dass sich gerade in diesem Bereich des Spiels sehr viel getan hat. Der technische Bereich um das Fahrzeug und die Entwicklung herum ist deutlich erweitert und ausgebaut worden. Man muss sich also zwangsweise damit auseinandersetzen und herausfinden, welche Verbesserungen wirklich Sinn machen. Dafür ein sehr großes Plus an die Entwickler, denn diese Tiefe bringt einem die Komplexität, die hinter der Formel 1 steht, ein großes Stück näher.

Ach ja, bereits im Einstiegsgespräch bei der Vorstellung sagt die nette Dame, die sich als meine Managerin entpupp, dass sie dafür sorgen möchte, mich auch in Einladungsevents unterzubekommen. Mal sehen wie lange dies dauern wird, bis es Realität wird.

Siehe da, bereits nach dem ersten Rennen wird man zu einem dieser Events eingeladen. Hierbei konnte ich aus zwei Varianten auswählen. Eine Art Verfolgungsjagd mit dem Ziel den ersten Platz binnen drei Runden zu erreichen oder eine andere Variante, bei der es um sehr viele Überholmanöver geht. Ich hatte mich für erstere entschieden und wurde leider nur 2.

Meisterschaften:

Das ist ein sehr interessanter Modus mit den verschiedensten Varianten an Herausforderungen möchte ich doch mal sagen. Wie auf dem Bild zu erkennen ist, sind erst sieben von möglichen 20 Meisterschaften freigeschaltet. Für die weiteren Meisterschaften benötigt man Punkte, die in den ersten sieben Meisterschaften zu verdienen sind. Ab einer gewissen Punktzahl werden dann weitere freigeschaltet.

Hingegen ist zu sehen, dass bei den historischen Meisterschaften auch erst zwei von sieben möglichen freigeschaltet sind. Diese beiden sind, so wie es aussieht, über den Karrieremodus freigeschaltet worden. Daraus lässt sich schließen, dass weitere Meisterschaften ebenfalls über den Karrieremodus freigeschaltet werden im Laufe der Zeit. Gar nicht mal so verkehrt, dass das Eine mit dem Anderen verbunden ist.F1 2017 Meisterschaften

Grand Prix:

Unter Grand Prix kann man sich für ein oder auch mehrere Rennen entscheiden, diese in einer selbst festgelegten Rangfolge abfahren und dabei auch bestimmen, ob Trainings stattfinden sollen, welche Art des Qualifyings – oder auch keines – wie lang die Renndistanz ist usw. Interessant ist hierbei, dass man sich zunächst für moderne oder aber historische Formel 1 Wagen entscheiden kann. Bei den modernen hat man im Anschluss die Team- und die Fahrerwahl. Während im historischen Modus nur das entsprechende Fahrzeug ohne Fahrer gewählt werden darf. Der Rest ist hier identisch zu den modernen Wagen. Natürlich kann man kurz vor Trainings- oder Rennbeginn auch Tageszeit und Witterungsbedungen einstellen.F1 2017 Fahrerwahl

Mehrspieler:

In diesem Modus kann man durchaus an einer Online Meisterschaft teilnehmen. Sofern man dies natürlich möchte. Für mich ist das weniger interessant, da dort sicherlich versiertere Spieler sind, die mit Lenkrad und Pedalen und vielleicht sogar einem Rennwagensitz vor dem Fernseher sind und ein dementsprechend besseres Fahrerlebnis bieten können.

Gewiss kann man hier auch ein schnelles Spiel hinlegen, das als „öffentliches Matchmaking“ gekennzeichnet ist. Auch wieder etwas, das ich von vornherein nicht unbedingt möchte.

Aber ein benutzerdefiniertes Rennen; das ist doch etwas, wenn ich mal Besuch habe und jener gegen mich ein Rennen fahren möchte. In diesem Untermodus ist genau das möglich. Oder doch nicht? Es lässt sich nicht so einfach sagen, da mir die zweite Person hierfür fehlt. Ist ein Rennen mit zwei Personen an einer PS4 und einem Fernsehgerät möglich? Ich bin mir nicht sicher. Aber ich kann gegen einen Bekannten / Freund antreten, wenn dieser auch F1 2017 besitzt und über einen Playstation Plus Account verfügt. Das ist definitiv möglich. Die andere Variante mit zwei Personen an einer PS4 und einem TV Gerät müsste ich zu einem späteren Zeitpunkt austesten. Aktuell geht es leider nicht.

Fahrzeughandlung und KI:

Das Handling bei den Fahrzeugen ist so unterschiedlich wie die Teams selbst. Besseres Team, besseres Auto. Diese Rechnung ist einfach und war bereits im Vorgänger identisch. So hat man mit einem Ferrari oder Mercedes deutliche Haftungs- und Geschwindigkeitsvorteile als Teams wie McLaren oder Sauber, deren Performance nach oben hin noch viel Spielraum lässt. Aber das ist auch okay so, denn dies spiegelt die Realität sehr gut wieder.

Leider besitze ich kein Lenkrad oder „Lenkrechteck“ und Pedale, was es nicht ganz so realistisch macht, wie das Spielen mit einem Gamepad. Ich vermute, dass mit diesen Utensilien ein noch besseres Spielerlebnis erfahren werden kann.

Die liebe künstliche Intelligenz. In vielen spielen wünscht man sich, dass der Intelligenzquotient der virtuellen Mit- oder Gegenspieler höher sein könnte. Und genau hier sehe ich, wie auch im Vorgänger, ein Manko. Insbesondere bei Überholmanövern und noch mehr bei Überrundungen wird deutlich, dass die KI nicht besonders klug handelt. Teilweise sind Überrundungen ein größeres Risiko sein Auto zu beschädigen als bei einem hart gekämpften Rennen um eine Platzierung. Hier haben die Entwickler sicherlich noch Luft nach oben. Es ist schon vorgekommen, dass ich zum Überholen angesetzt habe (bei einer Überrundung wohlbemerk) ausschere und genau in diesem Moment macht der zu Überrundende Platz und fährt mir vor die Nase. Nicht besonders angenehm kann ich hierzu nur sagen.

Mein Fazit zu F1 2017:

Für einen Motorsport-Fan ein unbedingtes Must-Have. Die Weiterentwicklung im technischen Bereich ist Codemasters sehr gelungen. Die zusätzlichen Inhalte machen das Spiel nun großflächiger und bieten mehrere Herausforderungen und damit auch mehr Spielspaß an. Damit ist definitiv sichergestellt, dass das Spiel nicht bereits nach wenigen Wochen im Regal Staub ansetzt. Es gibt viel zu tun, viel zu lernen und viel zu gewinnen.

Grafisch ist das Spiel definitiv auf aktuellem Stand. Die Details an den Autos und der Rennstrecke sind bemerkenswert, wobei man sich beim Fahren doch mehr auf die Strecke konzentrieren sollte, bevor man vor lauter Staunen in einem Kiesbett festsitzt. Verbremser, aufgewirbeltes Gras und Regen sind sehr realistisch und detailreich dargestellt.

Überholmanöver sind sehr realistisch und man kann richtig hart um eine Position kämpfen. Das Überrunden hingegen ist immer noch schwierig, da die KI oftmals nicht so mitspielt, wie man es gerne hätte. Aber ist das in der Realität nicht auch oftmals so? Dennoch wäre hier Verbesserungsbedarf.

Alles in Allem sehe ich persönlich aber viele Verbesserungen und Weiterentwicklungen im Vergleich zum Vorgänger. Es scheint so, als wären die Entwickler hierbei auf die Wünsche der Community eingegangen. Wenn sich dies auch weiter fortsetzt, wird der Nachfolger sicherlich nochmal eine Stufe besser.

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Madden NFL 18 für die Playstation 4 – Teil 2

Der neue Storymodus in Madden NFL 18 bekommt bei meinem Test die größte Aufmerksamkeit und deswegen auch einen separaten Beitrag.

Auszug zu „Longshot“ von der offiziellen Madden NFL Seite von EA Sports.

[…] Erlebe die Geschichte eines aussichtsreichen NFL-Talents auf und jenseits des Spielfelds in Maddens allererstem Story-Modus. […] Drei Jahre hat er sich vom Football abgewandt. Nun nutzt Devin Wade, früherer fünf Sterne High School Quarterback, seine letzte Chance als sein Name beim NFL Draft genannt wird. […] Von Devins Heimatstadt Mathis in Texas geht’s über einige unerwartete Umwege auf zum NFL-Draft. Die Frostbite™-Engine bringt die Umgebung zum Leben – von einzelnen Schweißtropfen auf den Körpern der Spieler, über einzelne Grashalme, bis hin zu detailliert gestalteten Stadien. […] Jede getroffene Entscheidung hat dich zu diesem Punkt geführt, aber hast du wirklich das Zeug zum NFL-Profi? Nicht jeder kann seine Träume wahr werden lassen. Leider gehört auch das Scheitern zum Leben dazu. […]

Diese ganzen Vorabinformationen zum Spielmodus klingen sehr interessant und machen große Lust darauf, diesen nun endlich kennen zu lernen.

Im Longshot Menü hat man nicht sonderlich viele Auswahlmöglichkeiten. Empfehlenswert ist es jedoch die Untertitel zu aktivieren, da teilweise schnell gesprochen wird. Auch kann man sehen, welche Belohnungen es für das Ultimate Team gibt, die man sich im Laufe der Zeit verdienen kann.

Die Aufmachung zu Beginn ist einem Film gleichzusetzen. Die grafische Qualität hierbei ist sehr gut gelungen. Je länger man schaut, desto eher vergisst man, dass es sich hierbei noch um ein Spiel handelt, wenngleich erkennbar ist, dass im „Film“ keine echten Menschen zu sehen sind.

Die erste Szene führt uns in die Vergangenheit: 16 Jahre vor dem heutigen Tag spielen Devin und sein Freund im Garten gegen den Vater Football. Die ersten Interaktionen darf man hier schon machen. Diese haben aber keine Auswirkungen auf den Scouting Report.

Der Scouting Report, den man stets im Pause Menü einsehen kann, wird durch Entscheidungen und das Verhalten, welches man an den Tag legt, immer wieder aktualisiert. Man sollte, auch wenn einem die Zeit schnell davonläuft, überlegen welche Entscheidungen man trifft.

Der Film führt uns weiter in die Gegenwart, in der Devin von seinem Freund abgeholt wird um nach Memphis zu fahren. Die Fahrt wirkt recht amüsierend, aber zu viel möchte ich nicht verraten. In einem Motel am späten Abend steht Devin am Fenster und hat eine emotionale Erinnerung. Was sich dabei genau abspielt, solltet ihr selbst herausfinden. Jedenfalls lassen sich bis dahin schon die ersten Entscheidungen treffen, die für die Charakterisierung von Devin bedeutsam zu sein scheinen.

Eine RückschauWährend des weiteren Verlaufs im interaktiven Film erfährt man durch Rückblenden, wie es dazu kam, dass Devin eine längere Auszeit hatte. Eine spezielle Rückblende führt ihn und seinen Freund zurück in die Zeit, als sie noch auf dem kleinen College für die Mathis Bullfrogs gespielt haben. Ein fast aussichtsloser Rückstand und dann wirft sie der Trainer ins eiskalte Wasser, sprich auf das Feld. Diese Rückblende darf bzw. muss man spielen und auch gewinnen. In diesem Fall hat man die Steuerung über Devin und muss sein Können als Quarterback beweisen.

Nach dieser Rückblende ist zu sehen, dass sich Devin an ein Angebot erinnert, welches eine Art Dokumentation über ihn bis zum Draft drehen möchte. Anfangs war er noch skeptisch aber nun möchte er diese Offerte doch annehmen.

Ein kurzer Szenenwechsel und man sieht ihn dabei, wie er seine Sachen packt, ein kurzes Gespräch führt und sich in einer sentimentalen Phase an seine Eltern erinnert. Dieser Moment wird mit der passenden Musik unterlegt.

DevinWas genau in der TV Sendung passiert, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Fakt ist aber, dass im Verlauf Fragen gestellt werden, die spezifisches Footballwissen erfordern. Das ist natürlich für jemanden wie mich eine ziemliche Herausforderung. Schließlich stehe ich gerade einmal am Anfang dessen, was es so alles über Football zu wissen gibt. Dieser Umstand macht es natürlich nicht einfacher mit Devin auf diese Fragen zu antworten, zumal einem, wie bereits erwähnt, die Zeit sehr schnell davonläuft um eine Auswahl zu treffen. Ob nun richtige oder falsche Antworten; alles wird dem Scouting Report hinzugefügt und verändert diesen natürlich.Devin im Gespräch

Devin beim TrainingDie ganze Geschichte, die hier als interaktiver Film dargestellt ist, besticht auch im weiteren Verlauf durch Höhen und Tiefen, emotionalen Momenten und durch Rückblenden, in denen man selbst die Steuerung übernehmen darf. Auch nach mehreren Stunden Spielzeit oder Zeit des Zusehens, wird mir dabei nicht langweilig. Dafür ist die Story viel zu spannend gemacht. Zu diesem Zeitpunkt, als ich diesen Absatz geschrieben habe, sind bereits mehrere Stunden vergangen. Eine Pause machen? Schwierig. Sehr schwierig. Ich möchte wissen, wie es weitergeht.

TrainingsspielWüsteIn der folgenden Zeit arbeitet man mit Devin auf das Legendenspiel hin. Hier und da ein paar kleine Interaktionen und kleine Spiele, die es zu bestehen gilt, und dann ist auch schon der große Tag des Longshot Legendenspiels da. Ein paar knackige Aufgaben sind zu meistern in diesem Spiel. Welche genau? Selber spielen und herausfinden.

Die Momente danach sind eher ruhig und überschaubar. Man findet sich schließlich auch im zu Hause von „Colt“ wieder, in dem sich ein paar Freunde um Devin und sein alter Trainer zusammen den NFL Entry Draft anschauen. Die Zeit vergeht, immer wieder gibt es Szenencuts mit der Anzeige der Uhrzeit. Ob es an meinen eher durchwachsenen Leistungen lag, dass der Pick von Devin so weit hinten ist? Vermutlich ist dem so. Bessere Noten und Bewertungen dürften im Scouting Report für eine bessere Ausgangsposition hilfreich sein.

Während des DraftsDann hatte das Warten ein Ende: Devin wurde gedraftet! Zwar sehr spät, aber besser als nie. Immerhin habe ich seine Karriere nicht ganz in den Sand gesetzt. Einige Szenen kommen noch im Anschluss und beschreiben nochmal einen sehr emotionalen Moment. Danach ist dieser Modus aber an seinem Ende. Im Abspann erfährt man noch ein wenig über die Charaktere und deren weiteren Werdegang. Viel faszinierender ist jedoch zu sehen, wie viele Menschen nur allein an diesem Modus gearbeitet haben. Es ist auch zu sehen, wie der Großteil der Szenen mit „Motion-Capture“ gedreht wurde.

Irgendwie schade, dass diese Story an diesem Punkt vorbei ist. Aber durch die Belohnungen, die man für den Ultimate Team Modus erhält, kann man diese Karriere durchaus fortsetzen. Für mich gilt es aber diesen Modus ein weiteres Mal zu spielen, sobald ich die erneute Lust dazu finde, und diesmal mit einem besseren Gesamtergebnis abschließe.

Fazit zu Longshot:

Dieser Spielmodus hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Eine fantastische Story in einem interaktiven Film. Meines Erachtens nach hätte diese Story durchaus das Potential ein großartiger Hollywood Film zu werden. Es ist einfach alles dabei, was das Herz begehrt:

  • Eine spannende Story
  • Verschiedene Charaktere
  • Lustige und traurige, sowie emotionale Momente
  • Höhen und Tiefen
  • Rückblenden, die einen mit Informationen zu Devin versorgen
  • Interaktionen und ganz wichtig:
  • Eigene Entscheidungen treffen können, die das Spiel beeinflussen
  • Selbst spielen kommt nicht zu kurz
  • Footballwissen ist gefragt
  • Belohnungen für den MUT Modus

Für mich die wichtigsten Punkte. Ich werde den Modus, wie geschrieben, definitiv ein weiteres Mal spielen und auch gewiss andere Entscheidungen treffen. Möglicherweise mache ich dann auch mehr richtig und muss mit Devin nicht so lange auf den Draft-Pick warten.

Der einzige Nachteil, den ich für mich ausmachen konnte, ist die Tatsache, dass der Storymodus nicht über den Draft hinausgeht. Es wäre sicherlich spannend zu sehen, wie man sich mit Devin in der NFL schlagen würde. Aber vielleicht kommt das mit dem nächsten Madden? Eine neue Story oder eine Weiterführung? Ich bin jedenfalls sehr gespannt und freue mich schon jetzt auf mehr von diesem Modus, sollte dieser behalten werden.

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Löwen Frankfurt – Adler Mannheim Vorbereitungsspiel 19.08.2017

Ein sonnig warmer Samstag, ein wolkenloser Himmel und Temperaturen, die zum Eis essen oder gar zum Grillen einladen.

Aber ein richtiger Eishockeyfan würde auch bei 40 Grad im Schatten in die Eishalle gehen, um sich dort ein Spiel anzusehen. Kurzum: Endlich wieder Eishockey!

Die Vorzeichen, als auch die Rollen, waren bereits vor Beginn des Spiels verteilt: die Adler, bereits seit ca. drei Wochen im Training, DEL Mannschaft und finanzielle Mittel, von denen andere Vereine nur träumen können, waren der klare Favorit gegenüber den Löwen, die erst seit ca. einer Woche im Training standen.

Viele Zuschauer strömten dennoch in die Eissporthalle, so dass es tatsächlich eine mit ca. 6.000 Zuschauern ausverkaufte Eissporthalle wurde. Derzeit ist die Kapazität um gut 1.000 Plätze reduziert, da es Renovierungsbedarf gibt.

Der erste Weg in der IMG_20170819_185447Halle führte mich zum vollen Fanartikelstand, an dem ich mir einen schicken neuen Schal und eine Kappe gegönnt habe. Das muss einfach sein. Im Anschluss gab es eine leckere Knusperstange und eine Cola zum Runterspülen. Mit vollen Händen konnte ich mir so dann das Aufwärmen beider Mannschaften ansehen.

Die Fans aus Mannheim sangen und feierten bereits lautstark, was die Stehkurve der Frankfurter aber erwidern konnte. An Stimmung fehlte es schon vor dem Spiel nicht.

Zur Soundanlage in der Halle sagen wir einfach mal: sie funktioniert.

Die Verging schnell und so wurde der erste Einlauf der Heimmannschaft gefeiert. Natürlich kamen kurz darauf auch die Mannheimer aufs Eis, welche standesgemäß mit Pfiffen und Buh-Rufen begrüßt wurden.

Was die Verteilung der Zuschauer / Fans betraf, würde ich sagen, dass es ca 60 zu 40 (Frankfurt zu Mannheim) gewesen sein müsste. Wenn nicht sogar noch näher beieinander.

Das Spiel begann und die Adler nahmen direkt das Zepter in die Hand. Das machte sich dann sogleich auf der Anzeigetafel bemerkbar. Gerade einmal 1:46 gespielt und da stand es schon 0:2 aus Frankfurter Sicht. Zwei individuelle Fehler und im Gegenzug zwei schön herausgespielte Tore durch David Wolf und Chad Kolarik für die Adler.

Zwar war damit zu rechnen, dass die Adler das stärkere Team sein würden; aber so schnell so deutliche Zeichen? Mir war schon etwas Bange, wenn das so weitergehen würde. Die Gästefans standen jedenfalls Kopf und feierten bereits lautstark.

Aber nach diesem Doppelschlag fanden auch die Löwen endlich ins Spiel und wehrten sich nach Leibeskräften. Beide Mannschaften hatten indes gute Chancen auf weitere Tore, doch die Torhüter konnten auf beiden Seiten weitere Einschläge verhindern. So ging es, begleitet von guter Stimmung beider Fanlager, in die erste Drittelpause.

Natürlich war die Stimmung im Lager der Mannheimer etwas besser, aber das sollte sich im Verlauf des zweiten Drittels ändern.

Dieses begann wie das erste aufgehört hatte: kämpfende Löwen und Adler, die scheinbar den Faden verloren hatten und etwas unkoordiniert wirkten. Daraus resultierend musste ein Mannheimer auf die Strafbank. Es waren bis dahin knapp drei Minuten in diesem Drittel gespielt und die Löwen hatten nun die Chance ihrerseits Kapital aus diesem Vorteil zu schlagen. Die Halle wurde lauter, jeder wollte jetzt dieses Tor und dann passierte es: CJ Stretch überwand Dennis Endras im Tor der Adler und es stand nur noch 1:2 aus Sicht der Löwen. Die Halle bebte.

Jetzt war es richtige Derbystimmung. Getragen von diesem Erfolgserlebnis stürmte die Mannschaft weiter und auch die Fans der Löwen standen lautstark hinter dem Team. Gut drei Minuten später war es wieder CJ Stretch, der vor Dennis Endras auftauchte und ihn erneut bezwang. 2:2 – da kochte die Halle und die Fans aus Mannheim wurden auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Teilweise schienen sie auch überrascht über diesen Zwischenstand.

Ab diesem Zeitpunkt wurde das Spiel hitziger. Chancen und Strafen auf beiden Seiten, die aus Nicklichkeiten resultierten. Ein Derby nun auch auf dem Eis. Und obwohl es bei diesem Spiel „nur“ um die so genannte goldene Ananas ging, gaben sich beide Mannschaften keine Blöße und wollten unbedingt das nächste Tor erzielen. Doch hatten beide Torhüter etwas dagegen bis zur 38. Spielminute. Einen abgefangenen Pass bei eigener Überzahl der Löwen im Angriffsdrittel, konnte Matthias Plachta im Alleingang zum 2:3 für die Adler einnetzen. Da waren auch die Fans aus Mannheim wieder hellwach und feierten dieses Unterzahltor. Dennoch wollten die Löwen das Spiel wieder ausgleichen, was in den letzten beiden Spielminuten des zweiten Drittels nicht gelingen sollte. Das Drittel war vorbei und auch dieses Mal begleiteten beide Fanlager ihre Mannschaften in die Kabine.

Das letzte Drittel ähnelte dem zweiten Drittel sehr. Vor allem die Löwen stemmten sich gegen die drohende Niederlage und erspielten sich gute Chancen. Doch jeder versuch fand seinen Meister bei Dennis Endras, der fantastische Paraden zeigte. Aber auch die Adler wollten das Spiel frühzeitig entscheiden. Dies gelang ihnen jedoch auch nicht, da sich oftmals Spieler der Löwen in die Schüsse warfen, um es dem eigenen Torhüter nicht so schwer zu machen. Kampfbetont und mit vollem Einsatz auf beiden Seiten verstrich die Zeit. Kurz vor Ende gab es schließlich noch eine Überzahlsituation für die Löwen, welche sie nicht nutzen konnten. in dieser hatten sie sogar den Torwart für einen weiteren Feldspieler ausgetauscht, was kurz vor Schluss mit einem Gegentor durch Christoph Ullmann bestraft wurde.

Am Ende hieß es 4:2 für die Adler aus Mannheim.

Die Zuschauer sahen ein kampfbetontes, tolles Spiel beider Mannschaften, welche aufopferungsvoll für ihre jeweiligen Farben kämpften. Es fühlte sich an wie zu DEL Zeiten, als beide Teams noch in der selben Liga um Punkte kämpften.

Ob beide Teams, insbesondere die Adler, wirklich schon auf 100 % waren, wird sich zum jeweiligen Saisonstart zeigen. Sicherlich haben beide Mannschaften noch Schwächen auszumerzen, aber es is noch Zeit bis die Saison beginnt.

Ich denke aber sehr, dass beide Mannschaften in ihrer jeweiligen Liga eine bedeutende Rolle spielen und mindestens den Einzug in die Playoffs schaffen werden.

Trivium – 17.08.2017 – Batschkapp Frankfurt

Pünktlich um 20 Uhr betraten die Jungs von „Bury Tomorrow“ die Bühne und legten direkt mit voller Kraft los.

Die gut etwas mehr als zur Hälfte gefüllte Batschkapp (bedeutet ca. zwischen 500 und 600 Personen) war durch das Lichtspiel zu Beginn beeindruckt. Ebenso fiel es dem Sänger (gutturaler Gesang) Daniel Winter-Bates leicht das Publikum in den ersten Reihen zum Mitmachen zu bewegen.

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Innerhalb des 30-Minütigen Auftritts der Metalcore-Band gelang es ihm somit direkt während des 2. Songs eine so genannte „Wall of Death“ zu dirigieren. Etwas später gab es dann noch den allseits beliebten „Circle Pit“, sowie weitere Anweisungen zu springen.

Leider war die Soundqualität der Musik eher mäßig. Die Vermutung liegt sehr nahe, dass die Einstellungen, welche die Technik machte, sehr suboptimal waren.

Während in Aufnahmen der Band auf YouTube die Gitarren und der Gesang deutlich zu unterscheiden und zu erkennen sind, war dies hier einfach nicht möglich. Vielleicht konnten es Kenner und Fans der Band noch am Ehesten erahnen. Mir persönlich bleibt nur die Hoffnung, dass die Tonqualität bei einem weiteren Konzert unter anderen Bedingungen (und vielleicht auch an einem anderen Ort) besser sein wird.

Nichts desto trotz haben sie sehr viel Energie in ihren Auftritt gesteckt um das Bestmögliche aus ihrer Zeit heraus zu holen. Das verdient großen Respekt.

Kurze Informationen zu Bury Tomorrow:

Genre(s): Metalcore, Post-Hardcore

Herkunft: Southampton, England

Gründung: 2006

Aktuelle Besetzung:

E-Gitarre, Gesang           Jason Cameron

Gutturaler Gesang          Daniel Winter-Bates

Lead-Gitarre                      Kristan Dawson (seit 2013)

E-Bass                                  Davyd Winter-Bates

Schlagzeug                         Adam Jackson

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Die Belichtung des Raumes wurde gedimmt und es erklang über die Boxen ein sehr bekannter Song von Iron Maiden, nämlich: Run to the Hills. Dies war das Zeichen, dass es gleich losgehen sollte und wie auf Bestellung kamen auch die Personen in den Saal, die noch draußen waren. Es wurde also voller. Grob geschätzt haben sich während des Auftritts von Trivium zwischen 700 und 800 Personen in der Batschkapp befunden. Der größere Teil in der vorderen Hälfte bis zur Bühne.

Ich war gespannt auf das, was nun folgen sollte. Waren der Klang und der Sound nun besser? Wie ist die Live-Performance der Band?

Direkt vorne weg: Die Ton- und Soundqualität waren bei Trivium deutlich besser. Gesang und Gitarren waren zu unterscheiden. Halleluja!

Bisher kannte ich persönlich noch nicht so viel von Trivium. Hin und wieder mal gehört, ein paar Songs über YouTube angehört und angesehen, aber mehr auch nicht.

Umso beeindruckender war die Darbietung, die Energie, das Gitarrenspiel und der Gesang von allen Musikern auf der Bühne.

Das bewegte Fans und Zuschauer zum Mitmachen.  Insbesondere Matthew Heafy heizte zwischen den Songs immer wieder an, in dem er zu den Fans sinngemäß sagte: Egal, wenn ihr die Songs nicht kennt. Hauptsache bewegen und headbangen!

Gesagt, getan. Und je mehr Songs wie Strife oder The sin and the sentence gespielt wurden, desto mehr bewegte sich auch der Zuschauerpulk vor der Bühne. Es wurde herumgesprungen, Pogo getanzt und auch ein weiterer Circle Pit wurde, nach Anweisung von Matthew, ausgeführt. Einige Passagen der Songs durften (oder mussten) die Fans mitsingen. Nächstes Mal kann ich das auch.

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Der Auftritt insgesamt war sehr abwechslungsreich. Mal sehr laut und ganz viel Krach, mal etwas weniger und für die Verhältnisse dieser Band eher ruhiger. Aber dabei verflog die Zeit wie im Fluge. Auf der einen Seite natürlich toll, denn das belegt, dass dieses Konzert sehr viel Spaß gemacht hat. Aber auf der anderen Seite hieß es auch, dass sich dieses tolle Konzert dem Ende nähern sollte. Ein Cover noch und eine Zugabe, dann war auch leider schon Feierabend.

Subjektives Fazit: Wer auf Trivium oder generell auf die etwas härtere und lautere Gangart mit sehr gutem Gesang und fantastischem Gitarrensound steht, wird sich bei Trivium wohl fühlen.

Im Anschluss an das Konzert musste ich einfach zum Merchandise-Stand um mir dort ein schickes Trivium T-Shirt zu holen. Aber nicht nur das. Am nächsten Tag orderte ich mir direkt die zwei zuletzt erschienenen Alben „Vengeance Falls“ und „Silence in the Snow“.

 

 

Kurze Informationen zu Trivium:

Genre(s): Metal, Metalcore, Thrash Metal

Herkunft: Orlando, Florida (USA)

Gründung: 1999

Aktuelle Besetzung:

Gesang, Gitarre          Matthew Heafy

Gitarre, Gesang          Corey Beaulieu (seit 2003)

Bass, Gesang              Paolo Gregoletto (seit 2004)

Schlagzeug                  Alex Bent

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