Konzertbericht zum Folk Metal Quartett vom 27.02.2018 aus dem Colos-Saal Aschaffenburg. Korpiklaani, Arkona, Heidevolk und Trollfest gaben den Gästen ordentlich Grund zum Feiern

Es ist schon irgendwie kurios, dass ein Konzert an einem Dienstagabend um 18 Uhr beginnt. Ist das nicht viel zu früh, damit auch genügend Gäste kommen? Definitiv nicht, denn bereits zu Beginn war das Colos-Saal sehr gut gefüllt. Das überraschte nicht nur mich, sondern auch andere Gäste, Fotografen und sogar die Bands. Mich hat es gefreut, dass schon rund 300 Menschen den Weg zum Folk-Metal an diesem frühen Abend gefunden hatten.

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Kurz noch eine Randnotiz, die irgendwie amüsant war, denn zuvor war ich noch eine Kleinigkeit essen gewesen. Ein türkisches Restaurant hat in der Nähe durchaus leckeres Essen und da fielen mir zwei Gäste auf, die sich etwas mitgenommen haben. Sie sahen so gar nicht aus, wie der Standardgast in einer Dönerbude und mein Bekannter, als auch ich, lagen mit der Vermutung richtig, dass es sich um zwei Bandmitglieder von Korpiklaani gehandelt hat, wie wir später anhand der Kleidung und Haarprachten bestätigen konnten.  

Trollfest270218 (7 von 27)Aber zurück zum Geschehen im Colos-Saal, denn es ging pünktlich um 18 Uhr los. Die Norweger Trollfest läuteten den Abend auf der Bühne mit vielen bunten Luftballons und lustigen Hüten ein. Trollfest270218 (22 von 27)Dass es bei ihren Songs um Spaß, um Feiern und um Trinken geht, kann man nur erahnen, sofern man die bunt gemischte Trollsprache denn versteht. Es ist eine Mischung aus skandinavischen Sprachen und sogar Teilen der deutschen Sprache.

Sie versprühen auf der Bühne Lust und Freude an ihrer Musik und machen auch absolut nicht davor Halt direkt mit dem Publikum zu interagieren. Nicht nur das Mitklatschen, der Fauststoß und das einfache Mitsingen einiger Textpassagen wurde gefordert, nein es gab auch die frühe Aufforderung zu einem Circle / Moshpit, sowie zu einer Polonaise, die vom Bassisten angeführt wurde.

Trollfest270218 (5 von 27)Musikalisch bewegen sie sich im klassischen Folk Metal, gespickt mit Akkordeon und Saxophon, sowie einer zusätzlichen Trommel, die vom Sänger Jostein Austvik ausgiebig genutzt wurde. Dass diese Art der Musik in Verbindung mit den vielen Interaktionen mit den Fans richtig gut ankam, war deutlich bei den Anwesenden zu erkennen. Es wurde viel mitgemacht und ich sah sehr viele fröhliche Gesichter, denn die Art und Weise, wie zum Mitmachen aufgefordert wurde, war durchaus lustig.

So war es kein Wunder, dass die 45 Minuten des Auftritts von Trollfest einfach verflogen sind und man sich wundern musste, dass die Zeit dieser Band schon rum gewesen sein sollte. Aber so war es leider. Mit ihrem Auftritt haben sie die Messlatte noch vor 19 Uhr in Sachen Spaß und Party sehr hoch gelegt.

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Kurze Informationen zu Trollfest:

Genre(s):  Folk Metal

Herkunft:  Oslo, Norwegen

Gründung:  2003

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Jostein „Trollmannen“ Austvik

Gitarre:  John Espen „Mr.Seidel“ Sagstad

Gitarre:  Leif „Dr. Leif Kjønnsfleis“ Kjønnsfleis

Bass:  Øyvind Bolt Strönen „Lodd Bolt“ Johannesen

Akkordeon:  Øyvind „Manskow“ Manskow

Saxophon:  Dag „DrekkaDag“ Stiberg

Schlagzeug:  Eirik „TrollBank“ Renton

Die Pause war nicht besonders lang, was auch kaum verwunderlich ist bei vier Bands an einem Abend. Die Mitglieder der niederländischen Band Heidevolk kamen auch zügig auf die Bühne und mussten sich der Messlatte, die von Trollfest gesetzt wurde, stellen. Ihr Musikstil gehört zwar auch zum Folk Metal, beinhaltet aber große Einflüsse des Pagan Metals, welcher eine besondere Note in die Musik einbringt. Auch beim Gesang gibt es einen großen Unterschied zu Trollfest, denn Heidevolk haben gleich zwei Sänger. Man kann sie sehr gut voneinander unterscheiden, obwohl beide eine kraftvolle Stimme besitzen.

Heidevolk270218 (19 von 32)Dass der Pagan Metal im Vergleich zum klassischen Folk Metal eine etwas härtere musikalische Gangart hat, wird bei der Interpretation durch Heidevolk klar. An die Party- und Feierstimmung von Trollfest kamen sie zwar nicht heran, aber auch sie wissen, wie man mit dem Publikum umgehen muss, damit dieses mitmacht. Heidevolk270218 (8 von 32)Und genau das haben sie auch geschafft. Mitklatschen und den Fauststoß konnten sie sehr leicht aus den mitmachfreudigen Fans herauskitzeln. Aber es wurde auch gepogt und eine weitere Pit entstand in den Reihen der Gäste. Das Verlangen zum Headbangen war überall gegeben: ob auf der Bühne, oder bei den Gästen und Fans, überall waren sie zu sehen, die herumwirbelnden Haare. Im Colos-Saal muss ich wenigstens nicht so viel Sorge haben, dass ich hiervon erschlagen werden könnte.

Die Band hatte rund eine Stunde Zeit den Gästen weiter einzuheizen und ihre Lust an der Musik zu zeigen. Dabei war auffallend, dass die älteren Songs, welche eher gegen Ende ihres Sets gespielt wurden, für mehr Stimmung sorgten. Mit Saksenland und Vulgaris Magistralis ging der Stimmungspegel wieder nach oben und bescherte der Gruppe einen wirklich gelungenen Abschluss ihres Auftritts.

Wichtig ist auch zu sagen, dass über den ganzen Abend hinweg die Akustik und Tonabstimmung sehr gelungen war, was die Auftritte aller Bands um ein Vielfaches schöner machte. Daumen hoch hierfür!

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Kurze Informationen zu Heidevolk:

Genre(s):  Folk Metal, Pagan Metal

Herkunft:  Arnheim, Niederlande

Gründung:  2002

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Lars Nachtbraecker

Gesang:  Jacco de Wijs

Gitarre:  Kevin Storm

Gitarre:  Kevin Vruchtbaard

Bass:  Rowan Roodbaert

Schlagzeug:  Joost den Vellenknotscher

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Erneut eine kurze Pause, die mit schnellen Arbeiten auf der Bühne einherging. Für Arkona mussten ein paar Besonderheiten aufgebaut werden. Kaum war dies geschafft, dauerte es nicht lange, bis die russische Band auf die Bühne kam. Wobei das nicht ganz der Wahrheit entspricht, denn zuerst kam lediglich Sängerin Maria Archipova auf die Bühne, um den Auftritt ihrer Gruppe einzuläuten.Arkona270218 (1 von 25)

Es wurde nun anders mit Arkona. Zwar spielen auch sie Folk Metal, ebenfalls mit großen Einflüssen des Pagan Metals, aber durch den überwiegend gutturalen Gesang von Maria und der stellenweisen noch härteren musikalischen Gangart ist auch eine Anlehnung an den Black Metal gegeben. Mal ruhiger, mal schneller, mal härter und mal sanfter. So lässt sich der Auftritt der Band gut beschreiben. Maria beherrscht die unterschiedlichen Gesangslagen sehr gut und ich fand es sehr beeindruckend wie schnell sie zwischen sanftem Gesang in den gutturalen wechseln konnte.

Arkona270218 (13 von 25)Mir persönlich haben Arkona durchaus gut gefallen, kannte ich den Musikstil bereits vorher sehr gut. Es war aber zu bemerken, dass die gesamte Stimmung während des Auftritts unter den Gästen etwas verhaltener geworden war. Es ist natürlich die sprachliche Barriere, die zwischen der Band und den Gästen stand. Schließlich spricht nicht jeder fließend Russisch. Zugegeben, das gleiche gilt auch für niederländisch oder jede skandinavische Sprache. Jedoch ist die Musik, welche sich nun mal nahe am Black Metal aufhalten kann, eher nur schwierig als Party- bzw. Feiermusik zu verkaufen.

Dennoch war es interessant zu beobachten, dass bei Arkona auch sehr klassische Instrumente zu finden gewesen sind. Flöten, Dudelsack und auch eine Balaleika fehlten nicht. Arkona270218 (14 von 25)Diese Instrumente konnten die Härte der Musik, und des Gesangs, immer wieder etwas abfangen und entkräften.

Das wiederum schien beim Publikum gut anzukommen und es gab viel Applaus für die Band, schließlich war der Auftritt keineswegs schlecht, im Gegenteil. Nur eben weniger für Partystimmung geeignet. Dennoch gab es häufig das Mitklatschen und den Fauststoß mit „Hey“, der von Maria häufig eingefordert wurde. Das fand durchaus Anklang bei den Fans, die sichtlich froh darüber waren, dass sie aktiv mitmachen konnten. So vergingen die rund 75 Minuten des Auftritts ebenso schnell, wie bei den Bands zuvor.

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Kurze Informationen zu Arkona:

Genre(s):  Folk Metal, Pagan Metal, Black Metal

Herkunft:  Moskau, Russland

Gründung:  2002

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Maria („Mascha“) ‚Scream‘ Archipowa

Gitarre:  Sergei ‚Lazar‘

Bass:  Ruslan ‚Knjas‘

Flöten:  Wladimir ‚Volk‘

Schlagzeug:  Andrej Ischtschenko

 

Nach Arkona gab es eine etwas längere Pause, da nun auch das Schlagzeug, welches von allen drei Bands zuvor genutzt wurde, ausgewechselt wurde. Der Auftritt der Finnen stand nun auf dem Programm und die vielen Gäste freuten sich schon sehr darauf. Bereits am Einlass hatte ich ein paar Finnisch sprechende Menschen gesehen und gehört und natürlich nicht verstanden. Was soll‘s?! Geht es nicht darum Musik zu hören und Spaß zu haben? Genau darum geht es.

Korpiklaani270218 (19 von 26)Applaus und Jubel, denn der „Klan der Wildnis“, was „Korpiklaani“ sinngemäß übersetzt bedeutet, betraten die Bühne und begannen ihr spätabendliches Feierprogramm aufzuführen. Warum Feierprogramm? Nun, bei Korpiklaani ist es so, dass ihre Texte von der Natur, vom Feiern und auch vom Alkohol handeln. Deswegen gibt es manche Songs, die Vodka oder Tequila heißen.

Korpiklaani270218 (2 von 26)Die meisten Texte sind Finnisch, aber es gibt auch zahlreiche Songs auf Englisch, was das Mitsingen und Verstehen doch sehr vereinfacht. Wobei, ganz ehrlich, durch den musikalischen Stil, der vorwiegend dem klassischen Folk Metal gewidmet ist, braucht man meines Erachtens nach nicht wirklich etwas verstehen, um ausgelassen mitfeiern zu können. Die Band versprüht von der Bühne aus Spaß und Freude, was insbesondere durch Jonne Järvelä perfekt zur Geltung kommt.

Die Musik wird zum großen Teil auch vom Humppa beeinflusst, was auf den ersten Blick irritierend sein kann, denn viele Songs klingen ähnlich dadurch. Dennoch sind sie unterschiedlich und erwecken auch zu keinem Zeitpunkt Langeweile. Dafür sorgen die Musiker auf der Bühne, die zum Mitmachen und Mitsingen animieren, was bei den einfacheren Songs problemfrei funktioniert. Korpiklaani270218 (25 von 26)Insbesondere beim Song „Vodka“ war das Mitsingen bei exakt diesem Wort wirklich laut, aber auch bei „man with a plan“ zuvor, konnte man sehen, dass die Fans auf der Höhe waren.

So rannte die Zeit von Song zu Song davon. Die gute Stimmung vom Beginn des Abends war wieder ganz da und durchaus noch präsenter, da ausgelassener gefeiert wurde. Das mag mitunter auch an der späten Stunde und vielen Litern Bier gelegen haben, aber dennoch ging es ganz gesittet zu. Es wurde auch gepogt und eine Pit gab es auch wieder. Diese Dinge sind doch immer wieder schön anzusehen, auch wenn ich mich selbst nicht daran beteilige.

Fast 90 Minuten, inklusive der geforderten Zugabe, die Korpiklaani auch gaben, waren sie auf der Bühne und bildeten den absolut gelungenen Abschluss eines Abends, der mit Partystimmung begann und so auch wieder endete.

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Kurze Informationen zu Korpiklaani:

Genre(s):  Folk Metal, Humppa

Herkunft:  Lahti, Finnland

Gründung:  2003

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Jonne Järvelä

Gitarre:  Kalle „Cane“ Savijärvi

Bass:  Jarkko Aaltonen

Akkordeon: Sami Perttula

Violine:  Tuomas Rounakari

Schlagzeug:  Matti „Matson“ Johansson

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Konzertbericht zu Ram, Portrait und Trial vom 14.02.2018 im Nachtleben Frankfurt – Drei Mal Metal aus Schweden im Frankfurter Kellerclub

Was macht man an einem Valentinstag, wenn man keine „Valentina“ hat und diejenige, die es hätte werden sollen, einem an diesem Tag eröffnet, dass sie einen nicht mal mehr mit den Hintern angucken wird? Korrekt! Man widmet sich der Liebe zur einzig wahren handgemachten Musik, dem Heavy Metal. Dieser würde mir wohl kaum sagen, dass ich kein Fan mehr davon sein soll.

Ich war wirklich sehr froh an diesem Abend im Frankfurter Nachtleben sein zu können. Zwischen all den vielen Gleichgesinnten, die Leder und Nieten tragen, mit langen Haaren wehen (die ich auch gerne wiederhätte) und damit der Liebe zu dieser Musik ihren Ausdruck verleihen. Dort fühle ich mich wohl, dort bin ich mittlerweile wie zu Hause.

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Was machen eigentlich Schweden, wenn sie nicht gerade neue Möbel entwerfen und dabei Knäckebrot essen? Sie gehen auf Tour und geben Metalkonzerte!

Trial140218 (11 von 11)Es dauerte auch nicht lange, bis die erste Band auf die Bühne kam. Trial eröffnete den Abend und sie spielten klassischen Heavy Metal. Die Soundeinstellungen waren auch ganz okay, nur das Mikrofon des Sängers schien zeitweise etwas zu leise zu sein.

Trial140218 (6 von 11)Schöne kräftige Melodien, energievolle Gitarrenriffs und ein, wenn man ihn gut hören konnte, guter Gesang. In ihren rund 40 Minuten auf der Bühne zeigten sie eine musikalische Geradlinigkeit, die insbesondere durch das Gitarrenspiel geprägt wurde. Der Gesang trägt seinen Teil dazu bei. Linus Johansson, der Sänger, schafft es seiner Stimme abwechslungsreiche Elemente zu geben, die die harten Riffs entweder untermalt oder auch etwas entkräftet.

Die besagte Geradlinigkeit spiegelt sich durch die klassische Heavy Metal Gangart wieder und es finden sich neben den Riffs auch schöne Gitarrensolos. Dabei kann es sogar auch mal etwas ruhiger, also für Heavy Metal Verhältnisse ruhiger, zugehen. Auch diesen Wechsel schaffen die Schweden von Trial140218 (9 von 11)Trial meines Erachtens sehr gut.

Man konnte aber merken, dass diese Band noch nicht so bekannt ist, wie es Portrait oder Ram sind. Dennoch waren sie ein sehr guter Einstieg in den Abend, der den Gästen schon viel Freude bereiten konnte. Viele haben sich angetan gezeigt und sind auch den Aufforderungen zum Fauststoß mit „Hey“ gefolgt und an mancher Stelle flogen schon die ersten langen Haare wirbelnd durch die Luft.

Die Musiker haben jedenfalls sichtlichen Spaß an ihrer Arbeit. Sie stehen nicht nur herum und spulen ihr Programm ab, nein, sie liefern eine kleine emotionale Show, die dem Gesang und der Musik noch zusätzlichen Ausdruck verleiht.

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Genre(s):  Metal, Heavy Metal

Herkunft:  Trollhättan (die Stadt heißt wirklich so), Schweden

Gründung:  2007

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Linus Johansson

Gitarre:  Alexander Ellström

Gitarre:  Andreas Johnsson

Bass:  Andréas Olsson

Schlagzeug:  Martin Svensson

 

Die kurze Pause war schnell vorüber und schon ging es auch weiter mit der nächsten Band aus Schweden. Nun wurde es etwas dunkler, zumindest musikalisch, denn Portrait spielen Dark Heavy Metal. Wobei es sich auch bei ihnen überwiegend um Heavy Metal handelt. Das Dunkle findet sich wohl noch am ehesten bei der etwas tieferen Tonlage einer Gitarre, sowie dem generellen etwas schnelleren Spielstil der Band. Vielleicht aber auch an den Themen, die sie mit ihrer Musik, bzw. den Texten interpretieren.

Portrait140218 (15 von 15)Auf den ersten Hör (anstelle von Blick) könnte man durchaus eine Ähnlichkeit zu Trial feststellen, jedoch hören geübte Ohren deutlich heraus, dass viele Passagen in den Songs von einem wechselnden Rhythmus begleitet werden, die den schnelleren Spielstil wiederspiegeln. Insbesondere macht sich dies bei der Art und Weise, wie das Schlagzeug genutzt wird, bemerkbar.

Portrait140218 (10 von 15)Trotz oder gerade deswegen bleiben die Songs abwechslungsreich, sehr melodisch und werden bei Portrait stärker durch den Gesang von Per Lengstedt geprägt. Dieser versteht es sogar noch besser mit Gesten und Mimik zu arbeiten. Damit kam er sehr gut bei den Gästen an, die zwischen den Songs immer wieder lautstark „Portrait“ skandierten. Dies gefiel den Künstlern auf der Bühne sichtlich.

Es gab wohl kleine Veränderung an der Soundeinstellung, denn ab Portrait waren Instrumente und Gesang deutlich besser und klarer zu hören. Gerade beim Gesang war es nun super, so dass man sich beim Hören der Songs nicht nur auf die starken Riffs und das Gitarren, oder Schlagzeugspiel konzentrieren konnte.

Portrait140218 (11 von 15)Die Musiker und auch Per verstehen es sehr gut die Energie, die sie in die Musik packen auch auf der Bühne wiederzugeben und an die Fans weiterzureichen. Mir persönlich hat der Auftritt von Portrait an diesem Abend sogar am besten gefallen. Vielleicht brauchte ich es einfach ein bisschen härter, aber trotzdem noch melodisch, an diesem Abend. In musikalischer Hinsicht – das versteht sich doch von selbst.

Mir persönlich hat der Gesamtauftritt sehr gut gefallen. Abwechslungsreiche Musik, ein Sänger, der es versteht das Publikum zu ainmieren und natürlich die Zuschauer und Fans, die sich in Eigendynamik zu den Songs übten.

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Genre(s):  Metal, Heavy Metal, Dark Heavy Metal

Herkunft:  Kristianstad, Schweden

Gründung:  2006

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Per Lengstedt

Gitarre:  Christian Lindell

Gitarre:  Robin Holmberg

Bass:  Fredrik Petersson

Schlagzeug:  Anders Persson

 

Erneut eine kurze Pause und wieder war sie kurzgehalten. Doch die Zeit rannte unentwegt davon, so dass man sich zu Beginn des Auftritts von Ram schon etwas über die fortgeschrittene Zeit wundern konnte. Sie betraten um 22:45 die Bühne und damit war das schwedische Heavy Metal Bandtrio komplett. Auch Ram spielen Heavy Metal. Dass sich alle drei Bands durchaus unterscheiden, obwohl sie in der Basis dem gleichen Genre angehören, ist schon sehr faszinierend.

Ram140218 (10 von 10)Es ist für definitiv die Art des Gesangs, die einen großen Unterschied ausmacht. Oscar Carlquist hat eine sehr kraftvolle Stimme, mit der er energievolle tiefe aber auch laute hohe Gesangslagen treffen kann. Gerade die Nutzung der tieferen Gesangslagen spiegelt auch seine Energie wieder, die er in den Gesang legt.

Ram140218 (6 von 10)Auch die grundlegenden Gitarrenriffs prägt sich durch einen meist sehr schnellen Basisriff und einen weiteren melodischeren Teil durch die zweite Gitarre schnell ein. Dabei wechseln sich diese Passagen auch durch den sehr klassischen Heavy Metal Stil ab, was eine interessante Mischung darstellt. Dieser Stil scheint durch fast alle Songs zu gehen, die sie spielten.

Ram140218 (7 von 10)Hierbei kommen auch sehr gut gespielte Solos heraus, die einfach zum Mitmachen verleiten. Und genau das haben die Fans und Gäste zu später Stunde auch getan. Man musste schon aufpassen, dass man ganz vorne nicht von umherfliegenden Haaren erschlagen wird. Ob diese nun von den Musikern oder von den Gästen kamen, spielte dabei keine Rolle. Wehende Haare aus allen Richtungen. Ein toller Anblick.

Ich habe mich vor allem vom Gitarrenspiel eines der beiden Gitarristen in den Bann ziehen lassen. Das war für mich einfach nur faszinierend und so verging die Zeit auch bei Ram schneller als erwartet. Leider musste ich aus zeitlichen Gründen bereits nach ca. 45 Minuten gehen, aber habe mir sagen lassen, dass Ram noch über 20 Minuten auf der Bühne standen; also praktisch den nächsten Tag mit Heavy Metal eingeläutet haben.

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Genre(s):  Metal, Heavy Metal

Herkunft:  Göteborg, Schweden

Gründung:  1999

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Oscar Carlquist

Gitarre:  Harry Granroth

Gitarre:  Martin Jonsson

Bass:  Tobias Petterson

Schlagzeug:  Morgan Pettersson

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Konzertbericht zu Dinosaur Pile-Up und der Frankfurter Band Flood vom 08.02.2018 – Nachtleben Frankfurt – Punkrock, Metal oder einfach nur Grunge

Der kleine aber feine Kellerclub in der Frankfurter Innenstadt, der genau an der Konstablerwache gelegen ist, war das Ziel an jenem Donnerstagabend. Dort bin ich mittlerweile wirklich gerne, denn es ist gemütlich, nicht zu klein oder zu groß und die besondere Nähe zu den Musikern ist etwas sehr Schönes.

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Kurz vor 21 Uhr begann der musikalische Abend mit einer für mich bis dato unbekannten Band aus Frankfurt mit dem Namen „Flood“. Was sie genau spielten und ob sich das auch gut anhört, war mir zunächst nicht so ganz klar. Woher denn auch?

FloodFFM080218 (11 von 15)
Ken Young

Die ersten Songs gefielen mir melodisch als auch vom Gesang her und hatten durchaus den Klang von Hard Rock bzw. Metal. Genau meine Welt. Im Nachhinein stellte sich bei der Informationsfindung zu dieser Band heraus, dass sie „Nu Grunge“ bzw. „Post Grunge“ spielen. Grunge ist ohnehin eine Mischung aus Punkrock und Heavy Metal und die bekannteste Band, die diesen Stil prägte war niemand geringeres als Nirvana.

Der Stil von Flood ist meiner Meinung nach näher am Metal, wobei der Gesang von Ken Young in seiner Art etwas mehr an den Hard Rock Bereich kommt. Vielleicht kann man den Stil auch irgendwo zwischen Alice in Chains und Teilen von Disturbed einordnen, was gerade beim Gitarrenspiel von Axel Klein recht deutlich wird. Ken und Axel sind auch jene beiden Mitglieder der vierköpfigen Band, die den Stil prägen. zumindest aus meiner subjektiven Sicht.

FloodFFM080218 (7 von 15)
Axel Klein

Die Songs sind durchaus schnell aber haben auch ihre ruhigeren Passagen, in denen auch die Riffs von Axel und der Bass von Alexander Schaefer gut zur Geltung kommen. Auch das ein oder andere Solo war zu hören und zu sehen und dabei war festzustellen, dass Axel seine Arbeit an der Gitarre wirklich überzeugend beherrscht.

Auch wenn an diesem Abend vielleicht nur um die 70 Gäste da waren, hatten sie sichtlich Spaß an ihrem Bühnenauftritt und spielten voller Energie und Lust auf Musik. Auch einen besonderen „Privatfan“ hatten sie, der sich als Arbeitskollege des Drummers H.J. Neumert herausstellte.

Gerne hätte auch ich mehr als nur das übliche Kopfnicken aka Headbangen betrieben, aber eine Blessur am Fuß ließ das nicht wirklich zu.

FloodFFM080218 (1 von 15)
Alexander Schaefer

Dafür läuft ihre CD „Birth“, die in Eigenproduktion entstanden ist, bei mir auf dem Rechner rauf und runter. Die Songs auf der CD und die Live-Performance unterscheiden sich in der Qualität kaum voneinander, was ich sehr gut finde. Hilfreich war natürlich, dass der Sound auf der Bühne gut abgestimmt war. So habe ich selbst beim Hören der CD das Gefühl, als würden die Vier auf einer imaginären Bühne in meinem Wohnzimmer stehen.

Vielen Dank auch an die Mitglieder von Flood für die schönen Gespräche nach dem Auftritt – es sind wirklich sehr nette und sympathische Jungs, die in der Musikwelt definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient hätten, wie ich finde. Aber vielleicht wird das noch. Ich drücke die Daumen dafür.

Flood Bandpic (1 von 2)
Von links: Ken Young, H.J. Neumert, Axel Klein, Alexander Schaefer

Kurze Informationen zu Flood:

Genre(s):  Nu Grunge, Post Grunge, Metal

Herkunft:  Frankfurt, Deutschland

Gründung: 2013

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Ken Young

Gitarre, Hintergrundgesang:  Axel Klein

Bass:  Alexander „Ali“ Schaefer

Schlagzeug:  H.J. Neumert

Facebook:  https://www.facebook.com/FLOOD.Band.Frankfurt/

Homepage:  https://www.flood-rocks.com/

DinosaurPileUp080218 (1 von 11)Nach den gut 40 Minuten guter Musik von Flood gab es eine kleine Pause mit Umbau- und Aufräumarbeiten auf der Bühne. Ich nutzte die Zeit auch dafür, um meiner Sucht zu frönen und hinaus zum E-Zigarette dampfen zu gehen. Dabei stellte ich fest, dass Treppen ein natürlicher Feind für Menschen mit Blessuren und Fußschmerzen sind. Was nimmt man nicht alles auf sich, um ein bisschen zu qualmen.

Nachdem ich also den beschwerlichen Weg zurück hinunter in den Keller hinter mich brachte (ja okay, ich übertreibe ein wenig 😀 ), dauerte es auch nicht mehr lange bis der Hauptakt des Abends die Bühne betrat. Dinosaur Pile-Up aus dem schönen Leeds in England machten dort weiter, wo Flood aufgehört hatten: mit starker Musik. DinosaurPileUp080218 (10 von 11)Ihr Stil ist aber näher am Punkrock und deutlich näher an Nirvana angelegt, was auch sehr schnell herauszuhören ist.

Aber nicht nur der musikalische Stil ist nahe an Nirvana, auch die Optik des Gitarristen erinnerte mich ein bisschen an Kurt Cobain. Beim Gesang ist es aber nicht mehr ganz so nahe, was mitunter an der höheren Gesangsstimme liegen dürfte.

Die stilistische Mischung aus schnellem Punkrock und etwas langsameren Elementen aus dem Überbegriff alternativem Rock münden bei Dinosaur Pile-Up in einem sehr guten Grunge, der sich aber melodisch vom klassischen Grunge etwas DinosaurPileUp080218 (9 von 11)abhebt und dadurch zum „Post Grunge“ wird.

Sie waren eine gute Stunde auf der Bühne und haben sich durchaus energiegeladen präsentiert, wenngleich es in Sachen Bewegung auf der Bühne eher überschaubar Zuging. Was aber auf der Bühne so ein bisschen fehlte, wurde durch die Fans wettgemacht, denn diese hatten sichtlich Spaß an der Musik und das zeigten sie durch Herumspringen, Mitklatschen, teilweisem Mitsingen und sogar beim Pogen. Ich hatte mich da schön herausgehalten, ein Fuß mit Blessur reicht auch vollkommen.

 

Insbesondere mochte ich das Gitarrenspiel, welches einen angenehmen, relativ tiefen Klang mit sich brachte. Zudem war es melodisch und auch der bass ist durchaus ein Hauptelement in den meistens Songs, der sehr gut herauszuhören ist.DinosaurPileUp080218 (11 von 11)

Wenn man Gefallen am Grunge oder auch an Punkrock hat, dann ist diese Band definitiv ein guter Tipp zumindest einmal in den musikalischen Stil hineinzuhören.

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Kurze Informationen zu Dinosaur Pile-Up:

Genre(s):  Grunge, Post-Grunge, Punkrock

Herkunft:  Leeds, England

Gründung:  2007

Aktuelle Besetzung:

Matt Bigland

Michael Sheils

Jim Cratchley

Im Test und angespielt: WRC7 – World Rally Championship für die Playstation 4 (PS4) – Über Schotter und Asphalt – Ein Rennspiel, das Konzentration und Fahrgeschick fordert

Wer sich schon immer mal mit Sebastien Ogier auf einer Schotterpiste, die quer durch den Wald führt, messen wollte, kann dies in WRC7 tun.

Das Spiel fixiert sich ausschließlich auf die Welt des Rally Sports. Die bekannten Größen wurden hierbei nicht vergessen, ebenso wenig die Autos und Strecken, auf denen sich alles abspielt.

Das Ganze ist so gesehen ein Vor- als auch Nachteil in einem, denn durch die Fixierung bleiben einem nicht sehr viele andere Möglichkeiten, als Karriere oder Online-Spiel, um das Spielerlebnis auch auf längere Sicht zu festigen.WRC7PS4 (1 von 8)

Aber der Reihe nach:

Sobald man das Spiel das erste Mal startet, darf man sich zunächst einer Fahrprüfung unterziehen, die ermittelt, wie gut die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit dem Auto und mit der Strecke, usw. sind, damit das Spiel eine Empfehlung für den Schwierigkeitsgrad aussprechen kann.

Hat man dies geschafft, so kann es auch schon losgehen; doch womit?

Lieber ein Video, statt lesen? Kein Problem:

Solo-Spiel:

Den Fahrtest kann man hier auch wiederholen, wenn man sich mit nach den Optionen und Einstellungen für die passende Tastenbelegung entschieden hat.

Grundsätzlich ist diese nämlich R2 – Beschleunigen; L2 – Bremsen; Kreis – Handbremse; Quadrat – Respawn; L1 – Licht; R1 – Scheibenwische; Linker Knüppel – Lenkung; linke oder rechte „Pfeiltaste“ – Kamera ändern

Ob man dadurch besser abschneidet, zeigt sich im individuellen Fall.

Das schnelle Spiel ist selbstverständlich die Variante, für die man sich entscheidet, wenn man nur mal eben ein oder zwei Rallys fahren, oder aber, wenn man neue Strecken kennen lernen möchte. Denn hier stehen Einem sämtliche Rallys und Etappen als auch alle Teams und Wagen von der WRC, der WRC2 und der WRC Junior zur Verfügung.WRC7PS4 (3 von 8)

Bei der angepassten Meisterschaft, kann man die Strecken, die man fahren möchte frei auswählen und kann in dieser Form ungeliebte Strecken auslassen. Das lohnt sich aber erst so wirklich, wenn man überhaupt Strecken kennt. Bei mir fiel dies also aus, da ich prinzipiell keine der Rallys kannte.

Die Karriere. Der wohl interessanteste Modus für Solospieler, wie ich einer bin. Um irgendwie Langzeitfreude an diesem Spiel zu haben, sollte die Karriere also schon etwas bieten.

Man beginnt seine Karriere in der WRC Junior, also der untersten Ebene. Dort hat man die Auswahl zwischen drei Teams, die ein wenig unterschiedlich aufgestellt sind. Zwar sind die Autos von den Werten her gleich, aber es gibt spezielle Teamboni, wenn ich das so richtig verstanden habe. Bei einem ist der Schaden um 5% verringert, während bei einem anderen 5% mehr Geschwindigkeit aber dafür 5% höherer Schaden aufgeführt wird. Das dritte Team ist ausbalanciert. Nachdem ich meine Fahrkünste analysiert habe, war es die beste Wahl auf 5% weniger Schaden zu setzen.

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Nach ein paar Rennen habe ich gemerkt, dass ein Rennwochenende aus 5 Etappen besteht, die am Ende zusammengerechnet werden. Wer dann am schnellsten war gewinnt die entsprechende Rally. Aber es gibt auch jeweils einen Extrapunkt für das Gewinnen einer dieser Etappen.

Zudem kann man sich ansehen, ob das Team mit einem zufrieden ist oder eben nicht. Am Rennwochenende müssen auch hier und da Reparaturen am Auto vorgenommen werden und dafür gibt es selbstverständlich Zeitlimits. Werden diese überschritten, so muss man mit Zeitstrafen leben. Nun, in dem einfachen Modus ist das fast obsolet, da das Auto kaum Schaden nimmt.

Des Weiteren kann man über den Reiter „Media“ schauen, ob einen Nachrichten erreichen. Darunter können dann sogar Vertragsangebote anderer Teams sein. Für so etwas bin ich aber derzeit noch zu schwach und habe zu wenige Rennen gefahren. Dafür ist jedes Rennen, jede Etappe, eine neue Herausforderung. Sei es durch die Uhrzeit, das Wetter oder natürlich durch die Beschaffenheit des Untergrunds, auf dem man fahren muss.

Durchaus ein interessanter Modus, der mir auf die ersten Blicke und Rennen gefällt. Ich bin neugierig und gespannt darauf, wie die eigene Karriere verläuft, wenn auch viele Punkte und Siege dazukommen werden.

Multiplayer:

Hier gibt es mehr als das reine Onlinespiel, denn auch für das lokale Vergnügen kann WRC7 genutzt werden. Dabei funktioniert dies entweder im Split-Screen oder aber im Hot Seat Modus, bei dem bis zu 8 Personen teilnehmen können.WRC7PS4 (8 von 8)

Selbstverständlich kann man sich auch online mit anderen Fahrern messen, was ich selbst aber nicht machen möchte, es sei denn, ich habe Lust mich grandios zu blamieren.

Herausforderung:

Diese Herausforderungen gibt es auch in anderen Spielen. Eine bestimmte Rally gilt es in Bestzeit zu fahren. Die Gegner sind in diesem Fall andere Spieler. Wer sich also einen Platz ganz vorne sichern möchte, muss das Spiel wirklich gut beherrschen, damit es was werden kann. Ansonsten schaut man, so wie ich, in die Röhre. Aber auch dafür gibt es Punkte für die Drivercard. Was sie genau bringt ist mir noch nicht so ganz klar. Aber man kann dort zumindest seine insgesamt gefahrenen Kilometer anzeigen lassen und noch ein paar andere Dinge.

Grafik, Sound, Steuerung / Fahrverhalten:

Grafisch ist das Spiel auf einem recht guten Level. Wobei ich gestehen muss, dass mich die Landschaft kaum interessiert, wenn ich versuche irgendwie auf der Strecke zu bleiben. Aber es wurde an so ziemlich alles gedacht. Von netten Bäumen und Felsen, über Abhänge und Barrikaden und natürlich auch Zuschauer. Die Autos sehen ihren Originalen sehr ähnlich, was ich sehr gut finde. Es gibt keine Minimap der Strecke; dafür aber einen Beifahrer.WRC7PS4 (7 von 8)

Beim Sound bin ich mir nicht ganz sicher, ob sich Autos verschiedener Hersteller auch wirklich unterschiedlich anhören. Ich meine leichte Unterscheide gehört zu haben, aber vielleicht sind hier meine Ohren nicht auf die einzelnen Motorlaute genügend geschult. Fakt ist aber, dass Beschleunigen und Bremsen, sowie das Driften und Rutschen und die aufgewirbelten Steine absolut gut zu hören sind. Auch das Überfahren von Grünzeug macht sich bemerkbar. Hin und wieder kann man auch dem Geschrei der Zuschauer lauschen, wenn man dafür Zeit hat. Ein sehr wichtiger Bestandteil im Bereich Sound ist der Beifahrer, denn dieser erklärt einem die Strecke. Sobald man sich mit diesem Beifahrer und seinen vielen Hinweisen zu Kurven usw., angefreundet hat, kann man seine Informationen auch besser wahrnehmen und diese mit dem Streckenverlauf in Verbindung bringen.

Bei der Steuerung und dem Fahrverhalten fällt deutlich auf, dass es sehr schwierig ist das Auto zu kontrollieren. Insbesondere dann, wenn man auf Schotterpisten oder bei Regen unterwegs ist. Ich muss mich schon sehr konzentrieren, damit ich eine einigermaßen fehlerfreie Rally-Etappe hinbekomme. Und das gelingt nicht immer. Hier und da bricht das Auto aus oder lässt sich nicht mehr wirklich steuern. Das ist zwar auf der einen Seite frustrierend in manchen Situationen, aber auf der anderen Seite ist es genau das, was eine Rally in dieser Form auch ausmacht. Persönlich finde ich, dass dieser Bereich wahrscheinlich sehr nah an die Realität rankommt. Zwar habe ich keinen Vergleich mit der Realität, aber dafür einen Eindruck, wie schwer es ist, eine Rally mit geringem Schaden und hoher Geschwindigkeit zu überstehen.WRC7PS4 (6 von 8)

Mein Fazit zu WRC7:

Es macht recht viel Spaß und ist fahrerisch sehr fordernd. Unkonzentriert lässt sich das Spiel kaum bewältigen. Es wird Einem viel fahrerisches Können abverlangt. Gerade im Bereich der Fahrzeugkontrolle in Verbindung mit dem Untergrund und der Geschwindigkeit muss man auf vieles achten. Ich denke, dass das Spiel das Rallyfeeling durchaus näherbringt und somit für Rennsportfreaks als auch Rallyfans richtig gut ist. Noch offen ist für mich die Frage, wie lange die Karriere den Spielspaß aufrechterhalten kann. Das wird sich bei Zeiten zeigen.

Löwen Frankfurt – Eispiraten Crimmitschau – 05.01.2018 + Führung durch die Eissporthalle

Kein Spiel, wie jedes andere. Jedenfalls nicht für mich und ein paar andere Menschen, die an der Führung durch die Eissporthalle, unter der Leitung von Herrn Matthias Scholze, teilgenommen haben.

Wer sich direkt die 80 Bilder des Abends ansehen möchte, kann das hier tun:

Anklicken, um zur Galerie zur gelangen

Lasst sie brüllen – Fans4Club Crowdfunding Aktion

Die Führung, zu der es eine Sitzplatzkarte im Block K gab, habe ich mir über die Aktion „Lasst sie brüllen“ des Löwen Frankfurt e.V. ergaunert. Nein, natürlich ordnungsgemäß gekauft. Es handelt sich um eine Crowdfunding Aktion, die noch bis zum 05.02.2018 läuft und als Ziel 25.000 € hat. Unter https://fans4club.com/de-loewen gibt es viele Prämien und Artikel, die auch für den kleinen Geldbeutel geeignet sind, welche man sich gönnen kann.

Das eingenommene Geld soll der Startschuss zur Verbesserung der Jugendeinrichtungen des Löwen Frankfurt e.V. sein. Kabinen für die Spieler und Besprechungsräume für die Trainer sollen errichtet werden.

Als Fan des Frankfurter Eishockeys hatte ich mich dazu entschlossen ein paar Sachen zu erwerben. Darunter die Führung durch die Eissporthalle. Übrigens ist diese für Fans, so wie mich, eine wundervolle Erfahrung. Derzeit sind 8.437 € eingenommen, was 33% vom Ziel 25.000 € entspricht. Details dazu findet ihr auf https://fans4club.com/de-loewen. Vielleicht gibt es noch einige von euch, die von dieser Aktion gar nicht wissen, oder sich bisher nicht näher informiert haben. Für jene möchte ich diese Aktion ans Herz legen, denn es geht schließlich um die jungen Menschen, die wir in ein paar Jahren als Eigengewächse auf dem Eis sehen könnten. Und wenn wir als Fans dazu etwas beitragen können, dass dies auch eintrifft, dann hilft jeder Beitrag und bei dieser Aktion erhält man sogar noch schöne Gegenleistungen.

 

Führung durch die Eissporthalle Frankfurt

So früh war ich schon lange nicht mehr an der Eissporthalle zu einem Saisonspiel. Kurz vor 18 Uhr kam ich an der Eissporthalle an und habe mein hinterlegtes Ticket, welches es zur Stadionführung dazu gab, abgeholt. Zwar hätte ich diese nicht wirklich gebraucht, da ich nun mal Stehplatz Dauerkartenbesitzer bin, aber ich habe dafür bezahlt, also her damit. Dass da „Ehrenkarte“ anstelle eines Preises draufstand, habe ich nicht erwartet. Diese Eintrittskarte werde ich definitiv in Ehren halten. Sie ist schließlich etwas Besonderes.

Pünktlich um 18 Uhr war auch Herr Scholze da, der die Führung leitete, hat sich vorgestellt und dann begann auch die Runde mit der Gruppe. Ich glaube es waren um die 20 Menschen, die daran teilnahmen. Nachgezählt hatte ich nicht.

LFRTC05012018 (2 von 80)Der erste Halt war beim VIP Zelt der Löwen. Dort berichtete Herr Scholze davon, dass dies eine Lösung, aber nicht die optimale Lösung ist. Viel lieber hätten die Löwen (und auch viele Fans) die neue Arena, die schon seit gefühlten Ewigkeiten im Gespräch ist. Die neueste Information ist, dass es zu den interessierten Mietern und auch Unternehmen, die die Halle bauen würden, erneut weitere Verzögerungen gibt. Es war von der Stadt angedacht die Ausschreibung Ende 2017 zu starten. Dies passierte nicht und soll nun im Sommer 2018 der Fall sein. Warum, wieso und weshalb, können sich die Beteiligten, bzw. Interessenten, nicht erklären.

Weiter ging es über den P1, auf welchem die Wagen der Spieler, Schiedsrichter und des Rettungsdienstes, als auch die Busse der Gästemannschaften, stehen. Es ist verständlich, dass dies ein Sicherheitsbereich ist, gerade wenn ich an das letzte Heimspiel und dann an Schiedsrichter denke.  Auf Nachfrage wurde auch ein kurzer Überblick zu den Gehältern und Leistungen gegeben, welche die Spieler von den Löwen erhalten. Eine Wohnung, ein Auto und ein Gehalt sind für jeden dabei. Das Gehaltsgefüge reicht von einem Lehrlingsgehalt bis zu einem Saisongehalt von bis zu 50.000 €. Dieser Betrag ist aber eher auf die DEL gemünzt. Jedenfalls kamen wir über den Parkplatz zu einem Eingang, den wir betraten und kurz auf den Hallenmeister, Herrn Henning, warteten. (Ich hoffe den Namen habe ich mir richtig gemerkt – wenn nein, bitte darauf hinweisen)

LFRTC05012018 (3 von 80)Er führte die Gruppe durch die Technikräume, in welchen es durchaus sehr warm werden kann und auch ziemlich warm gewesen ist. Es wurden Details zur Stromversorgung und zum Notstromaggregat gegeben. Letzterer reicht nicht dafür aus, dass ein Eishockeyspiel stattfinden kann, jedoch aber dafür, dass die Notbeleuchtung erhalten wird, damit die Gäste auf sicherem Weg aus der Eissporthalle hinauskönnen. Darüber hinaus wurde das Kühl- und Belüftungssystem erklärt und welche Kosten insgesamt dabei entstehen. Ein teurer Spaß kann ich da nur sagen. Auch ein genauer Blick auf eine der Eisbearbeitungsmaschinen, auch Zamboni genannt, durfte nicht fehlen. Zum Abschluss dieser technischen Führung konnten wir noch einen Blick in die Werkstatt werfen.

Im Anschluss ging es an der Spielerbank der Gäste entlang, vor der Stehkurve vorbei bis hin zum Kabinenausgang. Dort standen wir als Gruppe Spalier für die Spieler der Löwen, die sich zum Aufwärmen auf das Eis begaben. Definitiv ein absolutes Highlight. Das war schon fantastisch als die Spieler der Reihe nach an uns vorbei auf das Eis liefen und man sie dabei abklatschen konnte. Gut okay, das kann man zwar auch machen, wenn man nicht an so einer Führung teilnimmt, aber dann steht man auch nicht in diesem Gang, der auf das Eis führt.

Kaum waren die Spieler auf dem Eis, begaben wir uns dorthin, wo sie herkamen, in die Kabine der Spieler. Was da so alles auf engstem Raum herumsteht. Die Schläger der Spieler, die ganze Ausrüstung und auch Sportgeräte, die im Gang ihren Platz haben. Was mich überrascht hatte war, dass die Kabine an sich sehr klein und beengend wirkt, wenn man bedenkt, wie viel die Spieler an sich tragen.

Zum Abschluss der Blick ins Lager, das auch so aussieht. Dort gab es für jeden der Teilnehmer noch eine Tüte mit ein paar Goodies der Löwen Frankfurt. Darunter zum Beispiel ein Puck, Aufkleber usw. Diese Goodietasche habe ich aber später an den Vater eines kleinen Mädels weitergegeben, da ich mir sicher war, dass sie insgesamt mehr damit anfangen kann als ich.

Vielen Dank Herr Scholze für die interessante Führung und die noch interessanteren Einblicke hinter die Kulissen der Löwen Frankfurt und der Eissporthalle.

Bekanntermaßen soll man aufhören, wenn es am Schönsten ist. Nun, das müsste ich an dieser Stelle eigentlich tun, aber da gab es im Anschluss dann doch noch das Spiel gegen die Eispiraten aus Crimmitschau.

Zum ersten Drittel:

4.562 Zuschauer konnten sofort sehen, dass sich die Löwen aus Frankfurt etwas vorgenommen hatten. Die Löwen übernahmen den Puck, kamen in die Offensive und der erste Schuss aufs Tor wurde abgefälscht und war im Netz. Gerade einmal 32 Sekunden waren gespielt und da stand es schon 1:0.LFRTC05012018 (31 von 80)

Crimmitschau fand über weite Strecken im ersten Drittel einfach nicht statt. Selbst bei einer 5 auf 3 Situation wirkten sie eher harmlos. Die Frankfurter hatten das Spiel und den Gegner unter Kontrolle, versäumten es aber aus den vielen Chancen den Spielstand zu ihren Gunsten zu erhöhen. Das lag insbesondere am Torwart der Gäste, der im ersten Drittel zum besten Spieler Crimmitschaus avancierte. Man muss aber dazu sagen, dass ihm die Frankfurter dabei halfen, denn häufig endeten die Angriffe mit Schüssen neben das Tor oder auf den Torwart. Nur selten musste er eine starke Parade zeigen.

So ging es mit dem 1:0 in die Drittelpause.

Zum zweiten Drittel:

Während des zweiten Drittels saß ich im Block „K“ und habe mir das Spiel von dort angesehen, in der Hoffnung, dass ich mal Löwentore in diesem Drittel sehen könnte.

Was ich sah war zunächst das gleiche Spiel wie im ersten Drittel auch. Frankfurt hatte das Spiel im Griff, aber vor dem Tor klappte auch weiterhin nicht viel. Die besten Chancen wurden der Reihe nach vergeben. Am Tor vorbei, auf den Torwart oder zu gut gezielt und die Latte oder der Pfosten standen im Weg.

Man kann also sagen, dass die Frankfurter aus ganz viel ganz wenig gemacht haben. Anders die Eispiraten aus Crimmitschau, die nach und nach in das Spiel kamen. Vermutlich auch begünstigt durch verzweifelnde Frankfurter, die immer öfter den Puck verloren.

LFRTC05012018 (59 von 80)Crimmitschau machte aus relativ wenig sehr viel. Insgesamt sogar drei Tore und alle bei numerischer Gleichheit auf dem Eis. Sie zeigten wie einfach es sein kann Tore zu schießen.

So hatte ich mir mein Block K Sitzplatzerlebnis nicht vorgestellt und bin nach Drittelende wieder zurück zu meinem gewohnten Stehplatz gewandert. 1:3 stand es also nach dem 2. Drittel.

Zum dritten Drittel:

Die Löwen wirkten rat- und lustlos. Das 1:4 nach nur wenigen Minuten in diesem Drittel war die Folge. Es bedurfte einiger Minuten ehe die Löwen sich wieder fingen. Es bedurfte einer 5 auf 3 Überzahlsituation für die Frankfurter um das zweite Tor des Abends zu erzielen. Zwar stand es nun 2:4 und es war noch genügend Zeit das Spiel auszugleichen, aber die Problematik vor dem Tor bei den vielen sich bietenden Chancen blieb erhalten.

So wunderten sich viele Zuschauer um mich herum, als kurz vor Ende der Frankfurter Torwart für einen weiteren Feldspieler das Eis verlassen musste. Optimismus sieht anders aus und auch ich war skeptisch, ob es einen Unterschied macht, wenn die Chancenverwertung derzeit eher unterirdisch ist. Quittiert wurde diese Maßnahme von den Eispiraten, die ihr 5. Tor an diesem Abend erzielen und somit das Spiel für sich entscheiden konnten. Gratulation nach Crimmitschau.LFRTC05012018 (80 von 80)

Löwen Frankfurt – Eispiraten Crimmitschau 2:5 (1:0 0:3 1:2)

Dass die Defensive der Löwen nicht erst seit diesem Spiel nicht das Prunkstück ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Der Unterschied war, insbesondere zu Saisonbeginn, dass die Offensive das sehr häufig mit vielen Toren ausgleichen konnte. Aber das ist derzeit auch nicht mehr der Fall. Was ist da passiert? Was ist da los? Fehlt ein Knipser vor dem Tor? Eigentlich nicht, denn die Stürmer können es an sich. Aber nur die Spieler selbst könnten die Fragen beantworten, sofern sie selbst eine Antwort darauf haben sollten.

Es sieht so aus als hätten wir in Frankfurt nun die Phase in der Saison, in der es nicht so gut läuft. Lieber jetzt als in der entscheidenden Phase der Saison. Also Kopf hoch und weitermachen.

Zur Erinnerung: Die Bilder des Spiels sind dieses Mal in einer eigenen Galerie zu finden. Bitte hier klicken.

Löwen Frankfurt – Dresdner Eislöwen – 22.12.2017

Freitagabend, kurz vor Weihnachten. Was gibt es Schöneres, als in der Eissporthalle zu sein und sich ein Eishockeyspiel anzusehen? Viele andere Menschen, um genau zu sein 4.772 (mit mir dann 4.773), dachten das gleiche und besuchten das Spiel zwischen den (Land)Löwen und den Eislöwen.

LFDE221217 (1 von 21)Dass nur wenige Tage vorher bei den Frankfurtern Rich Chernomaz bis zum Ende der Saison, und somit bis zum Auslaufen seines Vertrages, beurlaubt und für ihn Franz-David Fritzmeier mit sofortiger Wirkung eingestellt wurde, kam für Außenstehende überraschend. Letzterer übernimmt das Amt des Sportdirektors und soll zukünftig auch die Jugendförderung in Frankfurt nach vorne bringen. Ob sich dies schon auf die Mannschaft ausgewirkt hatte?

Zum ersten Drittel:

Frankfurt startete gut in dieses Spiel und wollte schnell ein Tor erzielen. Die Chancen dafür gab es. Doch diese wurden vergeben oder nicht gut ausgespielt. Selbst bei einer doppelten Überzahl gelang es ihnen nicht den Puck über die Torlinie zu befördern. Zu verspielt und zu inkonsequent wurden die Schüsse auf das Tor abgegeben. Der Dresdner Schlussmann hatte es meist mit leichter Beute zu tun.

Dresden hingegen agierte ruhig und eher zurückhaltend, konnten jedoch ihrerseits ebenfalls gute Tormöglichkeiten herausspielen und zeigten den Frankfurtern, wie einfach ein Überzahltor erzielt werden kann. Okay bei diesem Tor hat der Torpfosten seinen Teil dazu beigetragen, aber der Puck war drin und das war entscheidend.

LFDE221217 (12 von 21)In der Folge bot sich auf dem Eis dasselbe Bild wie zuvor auch: Frankfurt agiert und vergibt Chance um Chance, und Dresden spielt bedacht und konnte sogar fast das zweite Tor erzielen. Aber erneut war es an diesem Abend der sehr gut aufgelegte Frankfurter Schlussmann, der ein weiteres Gegentor verhindern konnte. Mi dem Spielstand von 0:1 ging es in die erste Pause.

 

Zum zweiten Drittel:

Außer, dass die Mannschaften die Seiten gewechselt haben, blieb alles gleich. Wobei sich die Dresdner etwas mehr zurückzogen aber dennoch Großchancen kreieren konnte. Wie häufig Frankfurts Torwart Gegentore mit seinen großartigen Reflexen verhindern konnte, hatte ich nicht mitgezählt. Aber es waren viele.

Aber auch auf der anderen Seite zeigte der Mann im Tor der Dresdner tolle Saves und Paraden und brachte die Frankfurter Offensive langsam zum Verzweifeln. Wieder schossen sie aus allen möglichen Lagen auf das Tor, doch der Puck wollte einfach nicht den Weg in selbiges finden.

Das Spiel an sich war recht ruhig und fair, es gab wenige Unterbrechungen. Beide Mannschaften zeigten auch gesunde körperliche Härte. Dennoch kam nur wenig Spannung auf. Zwar wirkten die Frankfurter auf dem Eis überlegen, aber was sie aus den Chancen machten, war schon sehr fahrlässig.LFDE221217 (14 von 21)

Zur Hälfte des Drittels durfte Frankfurt in Überzahl spielen und kam auch hier zu Chancen. Dann endlich war es soweit: Tor für Frankfurt und der 1:1 Ausgleich stand auf der Uhr. Aber dieses Tor änderte nicht viel am Spiel beider Mannschaften. Es blieb bei den drückenden Frankfurtern und auch die Dresdner spielten weiter konzentriert ihren Stiefel und scheiterten zumeist am Frankfurter Torwart, der sich anscheinend fest vorgenommen hatte, seinen Kasten sauber zu halten.

So lief das Spiel weiter, bis es in die zweite Pause ging. Der Spielstand 1:1

 

Zum dritten Drittel:

Dasselbe Spiel, das gleiche Bild. Es mag schon komisch klingen, dass die Mannschaft mit den meisten Toren in der Liga ein Problem mit der Chancenverwertung hat, aber es war wirklich so. Die Schüsse der Frankfurter kamen viel zu häufig aus Positionen, aus der ein Torwart die Pucks herunterpflücken und sichern konnte. Zwar gab es auch hier und da richtig gute Chancen, aber dann wurde das Tor gänzlich verfehlt.

Die Dresdner machten ihre Sache gut und hatten auch Chancen. Vermutlich hätten sie auch getroffen, wenn Hannibal Weitzmann nicht in einer derart bestechenden Form wäre.

An besseren Tagen hätten die Frankfurter bereits mindestens fünf Tore geschossen; an schlechteren wahrscheinlich mindestens fünf kassiert.

So endete auch dieses Drittel mit dem gleichen Bild, aber torlos. Zur Entscheidungsfindung brauchte es die Overtime.

 

Zur Overtime:

Wie jedes Mal wird diese von beiden Teams bedacht und vorsichtig angegangen. Absicherung; nicht den entscheidenden Fehler machen. Und dann passiert dieser doch. Aus dem eigenen Drittel heraus starten die Frankfurter eine schnelle Offensive, während die Dresdner ihre Mühe haben hinterher zu kommen. Der erste Schuss geht noch knapp am Tor vorbei; aber im Stile eines Bauerntricks gelingt es dem Angreifer der Heimmannschaft den Puck zum 2:1 Sieg im Tor unterzubringen.LFDE221217 (21 von 21)

So viele vergebene Chancen; so unspektakulär und dennoch ein interessantes Spiel.

Löwen Frankfurt – Dresdner Eislöwen 2:1 n.V. (0:1 1:0 0:0 1:0)

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Frankfurter Buchmesse – 15.10.2017 (Halle 3, 6 und die Deutsche Cosplay Meisterschaft)

Der letzte Tag der Frankfurter Buchmesse 2017. Es war voll, sehr voll. Viele Besucher und Cosplayer waren an diesem Tag zur Buchmesse gekommen. Wenn ich mich nicht täusche, dann war es der Tag mit den meisten Besuchern auf der Messe.

Natürlich verweise ich auch heute auf die Bildergalerie – bitte >>HIER<< klicken.

Ziemlich müde und auf Reserve laufend machte ich mich ein letztes Mal auf den Weg zur Buchmesse. Der Andrang war groß. Insbesondere an der Sicherheitskontrolle des Haupteingangs war die Warteschlange sehr lang. Als ich diese schließlich passiert habe, ging ich schnellen Schrittes in Richtung Halle 3. Auf meinem Weg sah ich viele Cosplayer und ein paar davon habe ich auch fotografiert. Ein klasse Mercy Kostüm war der erste Blickfang, den ich auf Bild festgehalten habe.

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Mercy – Spiel: Overwatch

Allmählich verschwand auch meine Müdigkeit und so fand ich auch den Weg in meine Lieblingsmessehalle. Dort war es sehr voll. An den Ständen war überall etwas los und voran kam man nur im Schneckentempo. Aber meine Ziele an diesem Tag waren klar definiert. Ich hatte übrigens meinen kleinen Einkaufswagen mit dabei, weil ich wusste, dass ich noch ein paar Bücher erwerben wollte. Ausserdem hatte ich keine große Lust die Bücher den ganzen Tag zu tragen. Jedenfalls erreichte ich den Stand des Sternensand Verlags und war erfreut darüber, dass die Dame mit den knallroten Haaren auch wieder am Stand war. Vielleicht erinnert ihr euch? Über Facebook stellte sich nämlich heraus, dass die junge Dame ebenfalls Autorin ist. Es handelte sich um Fanny Bechert, die ebenfalls mehrere Bücher geschrieben hat, welche selbstverständlich auch zu kaufen waren.

Nachdem ich auch schon von ihr erkannt wurde, ergab sich erneut ein sehr freundliches Gespräch mit Fanny Bechert. Gespräche mit ihr sind stets freundlich und sympathisch und sie lächelt sehr viel. Und das trotz der stressigen Umgebung. Wir kamen beide zu dem Schluss, dass es gar nicht so verkehrt wäre, wenn Bilder mit Namen der Autoren ebenfalls am Stand hängen würden. So hätte ich zum Beispiel auch gewusst, dass sie Autorin ist. Nichts desto trotz nahm ich gleich ganze vier Bücher von ihr mit, die sie auch gleich signierte. Merci an die Dame mit den knallroten Haaren.

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Fanny Bechert

Die Bücher „Countdown to Noah“ Band 1 und Band 2 (Band 2 im exklusiven Vorverkauf auf der Frankfurter Buchmesse)

Die Bücher „Elesztrah“ ebenfalls Band 1 und Band 2

Der einzige kleine Wehrmutstropfen am Stand des Sternensand Verlags war, dass Jasmin Romana Welsch gerade nicht vor Ort gewesen ist. Da hatte ich doch extra noch das Buch „Absolution“ von ihr dabei, um es signieren lassen zu können. Aber sie sollte nochmal an den Stand kommen.

Also später noch einmal den Stand ansteuern und hoffen, dass das Timing passt. Ich ging also weiter in Richtung des Standes von Greenlight Press. Ja, mein zweiter Lieblingsstand dieser Messe. Aber genau am Stand davor blieb ich stehen, denn mir fiel etwas ins Auge. Ein Buch mit schwarzem Cover, zwei orange leuchtenden Augen und dem Titel „The wild Hunt“. Es handelt sich um den Verlag „Papierverzierer“ aus Essen. Zwar ist mir dieser Stand vorher schon durch die sehr einschlägigen Slogans aufgefallen, zog mich aber bis dahin nicht so sehr an. Zum Glück änderte sich das spontan. Ach ja, ein Slogan ist „Wir haben den besten Stoff“. Wenn das mal nicht zu Frankfurt passt. Ehm ok, falsches Thema. Jedenfalls las ich mir durch, um was es in diesem Buch geht. Praktisch im selben Moment wurde ich von einer jungen Dame angesprochen, die nach den Genres fragte, die mich interessieren. Nun, diese sind Fantasy, Psychothriller und durchaus auch Horror. Da meinte sie nur, dass ich dann schon das richtige Buch in der Hand hielt. Wie passend, dass auch gerade der Autor des Buches M.H. Steinmetz zurück an den Stand kam. Auch er skizzierte kurz den Inhalt des Buches und nun, ein Spontankauf. Aber ich denke, dass sich dieser lohnen wird. Vielen Dank Herr Steinmetz für die Signatur des Buches.

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M.H. Steinmetz

Das Buch „The Wild Hunt

Nach dem Spontankauf, der noch meine Nerven kitzeln wird, begab ich mich einen Stand weiter. Da war ich nun bei Greenlight Press und konnte mich, wenn auch nur kurz, mit Farina De Waard unterhalten. Ich hatte mir nämlich vorgenommen an diesem Stand ein weiteres Buch zu kaufen. Aber auf Empfehlung. Nun hatte ich in den letzten Tagen bereits alle vier vorhanden Bücher von Farina De Waard erworben, so dass sie mich an ihre Autorenkollegin Luzia Pfyl verwies. Da sie bereits wusste, dass ich weder Liebes- noch Romantikromane favorisiere, gab sie mir ihr Buch mit dem Titel „Frost & Payne“ in die Hand. Eine Geschichte mit Steampunk Hintergrund. Zum Glück weiß ich was das ist, sonst hätten sich über meinem Kopf sehr viele Fragezeichen gebildet. Ich hätte durchaus das Buch aufschlagen und reinlesen können, aber mir genügte die Information, die sich auf der Rückseite befand. Sie erzählte noch kurz über den Inhalt des Buches, so wie der angedachten Fortsetzung. Also nur grob, was es mit den beiden Hauptcharakteren auf sich hat. Dies genügte mir absolut um auch dieses Buch zu kaufen. Es wurde von ihr ebenfalls signiert. Vielen lieben Dank hierfür.

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Luzia Pfyl

Das Buch „Frost & Payne – die Jagd beginnt

Schon zu diesem Zeitpunkt erwies sich die Entscheidung, dass ich das Einkaufswägelchen mitnehme, als weise Wahl. Da waren es deren Bücher schon sechs. So ging das Wandern durch Halle 3 zum nächsten Stand weiter. Auch ein eher kleinerer Stand. Aber klein heißt nicht schlecht. Am Vortag hatte ich bereits zwei interessante Bücher entdeckt, die ich an diesem Sonntag ebenfalls erwerben wollte. Es dauerte trotz des kurzen Weges einige Zeit bis ich den Stand des Frankfurter Mantikore-Verlages erreichte. Auch dort kam ich mit einer sehr freundlichen jungen Dame ins Gespräch, welches am Ende recht ausgedehnt war. Ganz beiläufig wurden auch die Bücher mit den Titeln „Opfermond“ und „Das Relikt der Fladrea“ gekauft. Wie wunderbar, dass auch beide Autoren am Stand waren und die Bücher signieren konnten. Also eigentlich war zuerst nur Dominik Schmeller am Stand, aber durch das lange Gespräch verging genügend Zeit, dass auch Elea Brandt zurück an den Stand kam. Perfekt, denn so konnte ich mir einen Weg sparen. Vielen Dank an beide Autoren für die Signatur ihrer Bücher.

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Dominik Schmeller
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Elea Brandt

Das Buch „Das Relikt der Fladrea“ von Dominik Schmeller

Das Buch „Opfermond“ von Elea Brandt

Mein nächster Weg führte mich in Halle 6 und mir ist klar, dass das, was jetzt kommt, für gespaltene Meinungen und Ansichten führt. Aber das ist auch in Ordnung. Am Stand des Verlages von L. Ron Hubbard kaufte ich die Bücher „Dianetik“ und „Dianetik – die Entwicklung einer Wissenschaft“. Mir ist seit der Buchmesse bewusst, wer dieser Mann war und dass er der Gründer von Scientology ist. Gewiss bin ich dieser Organisation eher skeptisch als offen eingestellt, aber vielleicht sind die Bücher aus wissenschaftlicher Sicht und nicht aus religiöser interessant. Zumindest wollte ich diesen beiden Büchern eine Chance einräumen.

Von Halle 6 bis zum Congress Center war es nun auch nicht mehr weit. Dort fand das Finale der Deutschen Cosplay Meisterschaft statt. Ich machte mich also mit meinem Wägelchen auf den Weg und kam auch kurz vor halb zwei im Saal Harmonie an. Sehr praktisch, denn genau zu dieser Zeit sollte es auch losgehen. Weil ich mit meinem Wägelchen nicht sonderlich weit nach unten gehen wollte, blieb ich relativ weit oben und nahm Platz.

Wenige Minuten später ging es auch tatsächlich los. Die ersten verkleideten jungen Menschen waren auf der Bühne und präsentierten die Jury als auch die beiden Moderatoren. Einer von beiden war als Luigi verkleidet während der andere entweder nicht verkleidet war oder sich dafür entschieden hatte ein Cosplay als Moderator zu machen.FFMBM201715 (13 von 43)

Es wurde erklärt, dass insgesamt 20 Starter um den Sieg und damit um den Titel „Deutscher Cosplay Meister“ 2017 antreten würden. Leider waren zwei der Startet nicht anwesend, weswegen lediglich 18 Starter, bzw. 36 Teilnehmer, am Start waren.

In diesem Jahr war es so, dass die Meisterschaft ein „Paarwettbewerb“ war, was nicht bedeutet, dass die Paare aus Männlein und Weiblein bestehen mussten.

Zwei Stunden lang hatte ich mir Zeit genommen um mir den Wettbewerb anzusehen. Der Saal war auch sehr gut mit Zuschauern gefüllt, was die Cosplayer sicherlich sehr gefreut hat.

Ich hatte keine spezielle Vorstellung davon, wie dieser Wettbewerb ablaufen würde. Irgendwie hatte ich mir vorgestellt, dass es wie bei einem Modelwettbewerb ablaufen könnte. Nach der Reihe präsentiert jeder sich, sein Kostüm und seinen gewählten Charakter und wird bewertet.

So war es dann aber nicht. Selbstverständlich kamen die Teilnehmer in ihren Kostümen heraus aber sie machten auch eine Präsentation. Ob es nun in Form eines Musicals mit Tanz oder eine kinoreife Inszenierung einer Szene aus dem Spiel / Film usw. war, konnte man sehr gut erkennen, dass sich die Paare ausgiebig auf dieses Finale vorbereitet haben. Das Nähen und Erstellen der Kleidung / Kostüme und das Einstudieren der Aufführung, so dass auch der Charakter zur Geltung kommt, ist sicherlich ein großer Zeitaufwand. Davor ziehe ich meinen Hut. Es war wirklich sehr spannend und schön, sich die Aufführungen und Interpretationen der Charaktere anzusehen. Obwohl ich gestehen muss, dass ich eigentlich keine der dargestellten Charaktere, Filme oder Spiele kannte. Abgesehen von der allerersten Aufführung, bei der es um Heidi ging. Nein, nicht Heidi Klum, sondern Heidi, Deine Welt sind die Berge…

Wirklich schade war, dass ich mir nicht die ganze Entscheidung ansehen konnte. Ich hätte schon gerne vor Ort gewusst, welcher der schönen Auftritte den Titel für sich entschieden hat. Diese Information musste ich mir dann zu Hause im Internet holen:

  1. Platz: Deutsche Cosplaymeister 2017: Linda C. und Miriam S. als Sarah und Graf von Krolock aus Tanz der Vampire
  2. Platz: Deutsche Vizemeister 2017: Sabrina G. und Christina F. als Ciel und Madame Red auf Black Butler
  3. Platz: Maria D. und Sharina K. als Pazu und Sheeta aus Das Schloss im Himmel
  4. Platz: Nadine B. und Daniel B. als Grougaloragran und Nox aus Wakfu
  5. Platz: Michella M. und Annemarie M. als Chizuru Yukimura und Toshizou Hijikata aus Hakouki Shinsengumi Kitan

Bestimmt befinden sich in meiner Galerie (hier klicken) auch Bilder von den Cosplays. Wenn auch aus der Ferne, jedoch kann man die Bilder durch Anklicken vergrößern.

Warum hatte ich nicht die Zeit, mir den Entscheid anzusehen? Nun, es war so, dass am Stand der Fischer Verlagsgruppe ein Cosplay zum Buch „Nevernight“ stattfand, welcher von 14 bis 16 Uhr auf dem Programm stand. Auch das wollte ich keinesfalls verpassen, da ich dieses Buch ebenfalls mitnehmen wollte. Nun eilte ich also vom einen Cosplay zum nächsten und war froh, dass ich die junge Dame, die das Cosplay machte, noch da war.

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Cosplayerin / Model: Cira Las Vegas

Wirklich ein tolles Outfit, das dem Buchcover sehr ähnelte. Genau deswegen finde ich die Arbeit von professionellen Cosplayern so toll. Sie versuchen wirklich exakt so auszusehen, wie die Vorlage. Cira Las Vegas hat es jedenfalls sehr gut getroffen. Respekt hierfür.

Abgesehen vom Cosplay an diesem Stand, bzw. in diesem Bereich, war es sehr voll, da auch gleichzeitig noch eine Signierstunde abgehalten wurde. Dennoch schaffte ich es eines der letzten Bücher von Nevernight zu ergattern. Doch noch ein weiteres hatte bereits Tage zuvor mein Interesse geweckt. Das Buch mit dem Titel „Scythe“. Wie ich darauf kam, möchte ich auch mal erzählen, denn es ist doch etwas ungewöhnlich gewesen.

Irgendwann in den letzten Tagen war ich auch mal auf der Toilette und habe mir, so wie es sich gehört, auch die Hände gründlich gewaschen. Zwischen den beiden Spiegeln an den Waschbecken hing ein Poster des Covers von Scythe. Dieses Cover mit dem Sensenmann darauf ist natürlich durchaus etwas, das mich anspricht. An dem Tag hatte ich dann meine Planziele etwas verworfen und mir das Buch angesehen. Nun, wie auch bei anderen Büchern, war die Rückseite mit den Inhaltsinformationen so interessant, dass dies auf meine Einkaufsliste kam.

Das Buch „Nevernight – die Prüfung“ von Jay Kristoff

Das Buch „Scythe – die Hüter des Todes“ von Neal Schusterman

Nach dem Kauf der Bücher 11 und 12 an diesem Tag, erinnerte ich mich daran, dass ich nochmal an den Stand des Sternensand Verlags gehen wollte. Vielleicht war ja nun Jasmin Romana Welsch dort.

Also wieder hinein ins Gedränge und nach ein paar Minuten schaffte ich es dann auch zum gewünschten Stand. Und tatsächlich war sie da die gue Frau Welsch. Mittlerweile war insgesamt sehr viel los an diesem Stand und ich wurde, wen wundert es nch, abermals erkannt. Für ein kurzes Gespräch hatte sie aber Zeit, was mich sehr gefreut hat. Und das Signieren des Buches „Absolution“ war natürlich nur noch Formsache. Vielen lieben Dank Frau Welsch.

So endete die Buchmesse für mich mit sehr vielen Büchern, einem wunderbaren Erlebnis und der totalen Erschöpfung. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht so viel Neues und Interessantes zu sehen. Übrigens war „Absolution“ das erste Buch, das ich auf der Buchmesse entdeckte.

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