Konzertbericht zum Folk Metal Quartett vom 27.02.2018 aus dem Colos-Saal Aschaffenburg. Korpiklaani, Arkona, Heidevolk und Trollfest gaben den Gästen ordentlich Grund zum Feiern

Es ist schon irgendwie kurios, dass ein Konzert an einem Dienstagabend um 18 Uhr beginnt. Ist das nicht viel zu früh, damit auch genügend Gäste kommen? Definitiv nicht, denn bereits zu Beginn war das Colos-Saal sehr gut gefüllt. Das überraschte nicht nur mich, sondern auch andere Gäste, Fotografen und sogar die Bands. Mich hat es gefreut, dass schon rund 300 Menschen den Weg zum Folk-Metal an diesem frühen Abend gefunden hatten.

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Kurz noch eine Randnotiz, die irgendwie amüsant war, denn zuvor war ich noch eine Kleinigkeit essen gewesen. Ein türkisches Restaurant hat in der Nähe durchaus leckeres Essen und da fielen mir zwei Gäste auf, die sich etwas mitgenommen haben. Sie sahen so gar nicht aus, wie der Standardgast in einer Dönerbude und mein Bekannter, als auch ich, lagen mit der Vermutung richtig, dass es sich um zwei Bandmitglieder von Korpiklaani gehandelt hat, wie wir später anhand der Kleidung und Haarprachten bestätigen konnten.  

Trollfest270218 (7 von 27)Aber zurück zum Geschehen im Colos-Saal, denn es ging pünktlich um 18 Uhr los. Die Norweger Trollfest läuteten den Abend auf der Bühne mit vielen bunten Luftballons und lustigen Hüten ein. Trollfest270218 (22 von 27)Dass es bei ihren Songs um Spaß, um Feiern und um Trinken geht, kann man nur erahnen, sofern man die bunt gemischte Trollsprache denn versteht. Es ist eine Mischung aus skandinavischen Sprachen und sogar Teilen der deutschen Sprache.

Sie versprühen auf der Bühne Lust und Freude an ihrer Musik und machen auch absolut nicht davor Halt direkt mit dem Publikum zu interagieren. Nicht nur das Mitklatschen, der Fauststoß und das einfache Mitsingen einiger Textpassagen wurde gefordert, nein es gab auch die frühe Aufforderung zu einem Circle / Moshpit, sowie zu einer Polonaise, die vom Bassisten angeführt wurde.

Trollfest270218 (5 von 27)Musikalisch bewegen sie sich im klassischen Folk Metal, gespickt mit Akkordeon und Saxophon, sowie einer zusätzlichen Trommel, die vom Sänger Jostein Austvik ausgiebig genutzt wurde. Dass diese Art der Musik in Verbindung mit den vielen Interaktionen mit den Fans richtig gut ankam, war deutlich bei den Anwesenden zu erkennen. Es wurde viel mitgemacht und ich sah sehr viele fröhliche Gesichter, denn die Art und Weise, wie zum Mitmachen aufgefordert wurde, war durchaus lustig.

So war es kein Wunder, dass die 45 Minuten des Auftritts von Trollfest einfach verflogen sind und man sich wundern musste, dass die Zeit dieser Band schon rum gewesen sein sollte. Aber so war es leider. Mit ihrem Auftritt haben sie die Messlatte noch vor 19 Uhr in Sachen Spaß und Party sehr hoch gelegt.

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Kurze Informationen zu Trollfest:

Genre(s):  Folk Metal

Herkunft:  Oslo, Norwegen

Gründung:  2003

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Jostein „Trollmannen“ Austvik

Gitarre:  John Espen „Mr.Seidel“ Sagstad

Gitarre:  Leif „Dr. Leif Kjønnsfleis“ Kjønnsfleis

Bass:  Øyvind Bolt Strönen „Lodd Bolt“ Johannesen

Akkordeon:  Øyvind „Manskow“ Manskow

Saxophon:  Dag „DrekkaDag“ Stiberg

Schlagzeug:  Eirik „TrollBank“ Renton

Die Pause war nicht besonders lang, was auch kaum verwunderlich ist bei vier Bands an einem Abend. Die Mitglieder der niederländischen Band Heidevolk kamen auch zügig auf die Bühne und mussten sich der Messlatte, die von Trollfest gesetzt wurde, stellen. Ihr Musikstil gehört zwar auch zum Folk Metal, beinhaltet aber große Einflüsse des Pagan Metals, welcher eine besondere Note in die Musik einbringt. Auch beim Gesang gibt es einen großen Unterschied zu Trollfest, denn Heidevolk haben gleich zwei Sänger. Man kann sie sehr gut voneinander unterscheiden, obwohl beide eine kraftvolle Stimme besitzen.

Heidevolk270218 (19 von 32)Dass der Pagan Metal im Vergleich zum klassischen Folk Metal eine etwas härtere musikalische Gangart hat, wird bei der Interpretation durch Heidevolk klar. An die Party- und Feierstimmung von Trollfest kamen sie zwar nicht heran, aber auch sie wissen, wie man mit dem Publikum umgehen muss, damit dieses mitmacht. Heidevolk270218 (8 von 32)Und genau das haben sie auch geschafft. Mitklatschen und den Fauststoß konnten sie sehr leicht aus den mitmachfreudigen Fans herauskitzeln. Aber es wurde auch gepogt und eine weitere Pit entstand in den Reihen der Gäste. Das Verlangen zum Headbangen war überall gegeben: ob auf der Bühne, oder bei den Gästen und Fans, überall waren sie zu sehen, die herumwirbelnden Haare. Im Colos-Saal muss ich wenigstens nicht so viel Sorge haben, dass ich hiervon erschlagen werden könnte.

Die Band hatte rund eine Stunde Zeit den Gästen weiter einzuheizen und ihre Lust an der Musik zu zeigen. Dabei war auffallend, dass die älteren Songs, welche eher gegen Ende ihres Sets gespielt wurden, für mehr Stimmung sorgten. Mit Saksenland und Vulgaris Magistralis ging der Stimmungspegel wieder nach oben und bescherte der Gruppe einen wirklich gelungenen Abschluss ihres Auftritts.

Wichtig ist auch zu sagen, dass über den ganzen Abend hinweg die Akustik und Tonabstimmung sehr gelungen war, was die Auftritte aller Bands um ein Vielfaches schöner machte. Daumen hoch hierfür!

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Kurze Informationen zu Heidevolk:

Genre(s):  Folk Metal, Pagan Metal

Herkunft:  Arnheim, Niederlande

Gründung:  2002

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Lars Nachtbraecker

Gesang:  Jacco de Wijs

Gitarre:  Kevin Storm

Gitarre:  Kevin Vruchtbaard

Bass:  Rowan Roodbaert

Schlagzeug:  Joost den Vellenknotscher

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Erneut eine kurze Pause, die mit schnellen Arbeiten auf der Bühne einherging. Für Arkona mussten ein paar Besonderheiten aufgebaut werden. Kaum war dies geschafft, dauerte es nicht lange, bis die russische Band auf die Bühne kam. Wobei das nicht ganz der Wahrheit entspricht, denn zuerst kam lediglich Sängerin Maria Archipova auf die Bühne, um den Auftritt ihrer Gruppe einzuläuten.Arkona270218 (1 von 25)

Es wurde nun anders mit Arkona. Zwar spielen auch sie Folk Metal, ebenfalls mit großen Einflüssen des Pagan Metals, aber durch den überwiegend gutturalen Gesang von Maria und der stellenweisen noch härteren musikalischen Gangart ist auch eine Anlehnung an den Black Metal gegeben. Mal ruhiger, mal schneller, mal härter und mal sanfter. So lässt sich der Auftritt der Band gut beschreiben. Maria beherrscht die unterschiedlichen Gesangslagen sehr gut und ich fand es sehr beeindruckend wie schnell sie zwischen sanftem Gesang in den gutturalen wechseln konnte.

Arkona270218 (13 von 25)Mir persönlich haben Arkona durchaus gut gefallen, kannte ich den Musikstil bereits vorher sehr gut. Es war aber zu bemerken, dass die gesamte Stimmung während des Auftritts unter den Gästen etwas verhaltener geworden war. Es ist natürlich die sprachliche Barriere, die zwischen der Band und den Gästen stand. Schließlich spricht nicht jeder fließend Russisch. Zugegeben, das gleiche gilt auch für niederländisch oder jede skandinavische Sprache. Jedoch ist die Musik, welche sich nun mal nahe am Black Metal aufhalten kann, eher nur schwierig als Party- bzw. Feiermusik zu verkaufen.

Dennoch war es interessant zu beobachten, dass bei Arkona auch sehr klassische Instrumente zu finden gewesen sind. Flöten, Dudelsack und auch eine Balaleika fehlten nicht. Arkona270218 (14 von 25)Diese Instrumente konnten die Härte der Musik, und des Gesangs, immer wieder etwas abfangen und entkräften.

Das wiederum schien beim Publikum gut anzukommen und es gab viel Applaus für die Band, schließlich war der Auftritt keineswegs schlecht, im Gegenteil. Nur eben weniger für Partystimmung geeignet. Dennoch gab es häufig das Mitklatschen und den Fauststoß mit „Hey“, der von Maria häufig eingefordert wurde. Das fand durchaus Anklang bei den Fans, die sichtlich froh darüber waren, dass sie aktiv mitmachen konnten. So vergingen die rund 75 Minuten des Auftritts ebenso schnell, wie bei den Bands zuvor.

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Kurze Informationen zu Arkona:

Genre(s):  Folk Metal, Pagan Metal, Black Metal

Herkunft:  Moskau, Russland

Gründung:  2002

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Maria („Mascha“) ‚Scream‘ Archipowa

Gitarre:  Sergei ‚Lazar‘

Bass:  Ruslan ‚Knjas‘

Flöten:  Wladimir ‚Volk‘

Schlagzeug:  Andrej Ischtschenko

 

Nach Arkona gab es eine etwas längere Pause, da nun auch das Schlagzeug, welches von allen drei Bands zuvor genutzt wurde, ausgewechselt wurde. Der Auftritt der Finnen stand nun auf dem Programm und die vielen Gäste freuten sich schon sehr darauf. Bereits am Einlass hatte ich ein paar Finnisch sprechende Menschen gesehen und gehört und natürlich nicht verstanden. Was soll‘s?! Geht es nicht darum Musik zu hören und Spaß zu haben? Genau darum geht es.

Korpiklaani270218 (19 von 26)Applaus und Jubel, denn der „Klan der Wildnis“, was „Korpiklaani“ sinngemäß übersetzt bedeutet, betraten die Bühne und begannen ihr spätabendliches Feierprogramm aufzuführen. Warum Feierprogramm? Nun, bei Korpiklaani ist es so, dass ihre Texte von der Natur, vom Feiern und auch vom Alkohol handeln. Deswegen gibt es manche Songs, die Vodka oder Tequila heißen.

Korpiklaani270218 (2 von 26)Die meisten Texte sind Finnisch, aber es gibt auch zahlreiche Songs auf Englisch, was das Mitsingen und Verstehen doch sehr vereinfacht. Wobei, ganz ehrlich, durch den musikalischen Stil, der vorwiegend dem klassischen Folk Metal gewidmet ist, braucht man meines Erachtens nach nicht wirklich etwas verstehen, um ausgelassen mitfeiern zu können. Die Band versprüht von der Bühne aus Spaß und Freude, was insbesondere durch Jonne Järvelä perfekt zur Geltung kommt.

Die Musik wird zum großen Teil auch vom Humppa beeinflusst, was auf den ersten Blick irritierend sein kann, denn viele Songs klingen ähnlich dadurch. Dennoch sind sie unterschiedlich und erwecken auch zu keinem Zeitpunkt Langeweile. Dafür sorgen die Musiker auf der Bühne, die zum Mitmachen und Mitsingen animieren, was bei den einfacheren Songs problemfrei funktioniert. Korpiklaani270218 (25 von 26)Insbesondere beim Song „Vodka“ war das Mitsingen bei exakt diesem Wort wirklich laut, aber auch bei „man with a plan“ zuvor, konnte man sehen, dass die Fans auf der Höhe waren.

So rannte die Zeit von Song zu Song davon. Die gute Stimmung vom Beginn des Abends war wieder ganz da und durchaus noch präsenter, da ausgelassener gefeiert wurde. Das mag mitunter auch an der späten Stunde und vielen Litern Bier gelegen haben, aber dennoch ging es ganz gesittet zu. Es wurde auch gepogt und eine Pit gab es auch wieder. Diese Dinge sind doch immer wieder schön anzusehen, auch wenn ich mich selbst nicht daran beteilige.

Fast 90 Minuten, inklusive der geforderten Zugabe, die Korpiklaani auch gaben, waren sie auf der Bühne und bildeten den absolut gelungenen Abschluss eines Abends, der mit Partystimmung begann und so auch wieder endete.

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Kurze Informationen zu Korpiklaani:

Genre(s):  Folk Metal, Humppa

Herkunft:  Lahti, Finnland

Gründung:  2003

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Jonne Järvelä

Gitarre:  Kalle „Cane“ Savijärvi

Bass:  Jarkko Aaltonen

Akkordeon: Sami Perttula

Violine:  Tuomas Rounakari

Schlagzeug:  Matti „Matson“ Johansson

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Konzertbericht zu Cradle of Filth und Moonspell – 07.02.2018 – Batschkapp Frankfurt

An diesem Abend war die Batschkapp leider nur zur Hälfte geöffnet und es waren zwischen 600 und 700 Gäste zum Auftritt der beiden Bands gekommen. Dabei wurde auch viel portugiesisch unter den Gästen gesprochen. Warum portugiesisch? Nun, Moonspell kommen aus der Nähe von Lissabon und haben durchaus sehr viele Songs im Repertoire, die in Landessprache gesungen werden.

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Und mit Moonspell ging es auch pünktlich um 20 Uhr los. Die Bezeichnung „Vorband“ lassen wir bei dieser Gruppe weg, denn sie haben durchaus das Zeug und den Bekanntheitsgrad in der „dunklen Szene“, um selbst als Headliner touren zu können. Sie sind einfach schon seit Jahren mit Cradle of Filth befreundet und touren nicht das erste Mal gemeinsam.

Moonspell070218 (22 von 26)So kamen sie unter Applaus und Jubel auf die Bühne und eröffneten den harten Abend mit den ersten Songs des aktuellen Albums „1755“, was durchaus sofort zu einer dunklen Atmosphäre führte. Bereits zu Beginn mit einer Mischung aus orchestrischem Gesang, der düsteren Atmosphäre und der kraftvollen, sehr starken Stimme von Fernando Ribeiro, gingen dieser Bühnenauftritt und die Musik sofort durch Mark und Bein.

Auch das Bühnenoutfit, mit dem die Musiker selbige betraten, erinnerte mich an etwas sehr Düsteres. Dies untermalte die mitgebrachte Laterne, die Fernando mitbrachte. Irgendwie ein bisschen Undertaker (Wrestling Legende) – mit dem Outfit und seinem Gesang, der häufig gutturaler Natur ist, hat er mich und viele andere Gäste in den Bann von Moonspell gezogen.

Moonspell070218 (21 von 26)Die Mischung aus Dark und Gothic Metal kommt bei Moonspell sehr gut durch und rüber. Auch die Gitarrenriffs setzen sich schnell im Gehörgang fest. Zudem haben die Songs schnelle und langsam gespielte Passagen, die sich aber stets in das düstere, atmosphärische Konzept einfügen. Dabei verlieren sie ihre eigene Note zu keinem Zeitpunkt. Insbesondere die Songs vom Album „1755“ wirken mit den klassischen Zügen und einem leichten Hauch von Folklore sehr angenehm. Zwar habe ich kein Wort, von dem was gesungen wurde, verstanden, aber das ist wirklich relativ zu betrachten, denn die Energie, die mit dem kraftvollen Gesang einhergeht, überträgt sich auch so auf die Gäste. Teilweise hatte ich das Gefühl zu verstehen, auch wenn das wohl mehr durch das Einlassen auf diese interessante musikalische Mischung zurückzuführen ist.

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Wichtig war natürlich auch, dass Ton und Sound gut aufeinander abgestimmt waren, sodass Gesang und Instrumente recht gut zu unterscheiden waren. Das ist bei einer Band, wie Moonspell nicht unwichtig, da immer wieder langsamere Passagen mit sehr markanten Riffs eingespielt werden. Ebenfalls kommt auch der Bass sehr gut zur Geltung bei manchen Liedern und da ist es sehr hilfreich, wenn man eben diesen gut heraushören kann.Moonspell070218 (13 von 26)

Der Auftritt auf der Bühne war sehr lebhaft und es wurde sehr häufig zum Mitklatschen und zum „Hey“ mit Fauststoß aufgefordert, was auch jedes Mal sehr gerne angenommen wurde. Die Fans waren ohnehin sehr angetan und haben sich mit Headbangen schon die Zeit vertrieben. Mitgeklatscht wurde auch, wenngleich es manchmal eher schwierig war. Doch da half die Anleitung von Fernando und schon machten viele mit. So hat sich der lebendige Auftritt von der Bühne auf die Fans übertragen, die es ihrerseits aktiv zurückgeben konnten.

Wen wundert es da, dass eine knappe Stunde so schnell vergeht, dass man sich verwundert umsieht, wo die Zeit schon wieder geblieben ist.

Kurze Informationen zu Moonspell:

Genre(s):  Dark Metal, Black Metal, Gothic Metal

Herkunft:  Brandoa (bei Lissabon), Portugal

Gründung:  1989 als Morbid God – 1992 Umbenennung in Moonspell

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Fernando Ribeiro

E-Gitarre:  Ricardo Amorim

E-Gitarre / Keyboard: Pedro Paixão

Bass:  Aires Pereira

Schlagzeug:  Miguel Gaspar

Nachdem Moonspell mit gebührendem Applaus verabschiedet wurden, begann der Umbau bzw. das Abräumen auf der Bühne und meine Wenigkeit ging ein wenig frische kalte Luft schnappen, bzw. etwas E-Zigarette im Zelt dampfen. Ich hätte mir ruhig etwas mehr Zeit lassen können, denn der Umbau dauerte gut 30 Minuten, ehe es mit dem Betreten der Bühne von Cradle of Filth noch ein Stück weit härter zugehen sollte. Musikalisch natürlich.

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CradleOfFilth070218 (11 von 47)Die erste Überraschung, die mir, abgesehen vom wirklich harten musikalischen Einstand, auffiel, war, dass Sänger Dani Filth kleiner war als ich dachte. Das macht für seine Gesangskünste jedoch keinen Unterschied. Von diesen war ich ohnehin stark beeindruckt, denn er beherrscht viele unterschiedliche Facetten und Gesangslagen. Wobei es auch manchmal mehr schreien ist. Aber er schafft auch sehr schnelle Wechsel zwischen tiefem gutturalen Gesang und dem sehr hohen Schreien, sowie normalem Gesang. Das fand ich über den Abend hinweg sehr beeindruckend. Vor allem deswegen, weil er auch nach über eineinhalb Stunden immer noch Stimme hatte.

Aber nicht nur die unterschiedlichen Gesangslagen, sondern auch der Umgang mit dem Mikrofon dabei waren sehr interessant zu beobachten. Je nach dem, welche Stimm- und Gesangslage er gerade darbietet, wechselt er die Position des Mikrofons. Beim gutturalen Gesang ist es teilweise neben dem Mund und bei den hohen Schreieinlagen eher etwas weiter weg und in Höhe der Nase.

CradleOfFilth070218 (29 von 47)Als deutlich sanfteren Ausgleich zu Danis harter und kraftvollen Stimme, gab es immer wieder Songs, in denen die Keyboarderin Lindsay Schoolcraft, Gesangsparts hatte. Diese waren beinahe etwas zu leise aber gut hörbar und stellten einen sehr angenehmen Gegensatz zu Dani dar.

Gut, dass ich bereits durch Moonspell wusste, dass die Tonanlage gut abgestimmt ist, denn es ist schwierig bei einer Band, wie Cradle of Filth, einzelne Instrumente, abgesehen vom Schlagzeug, wirklich gut herauszuhören. Insbesondere dann, wenn härtere und schnellere Songs und Passagen gespielt werden. Es ist zwar kein wildes Draufhauen, wie es bei Thrash Metal öfter mal der Fall ist, aber dennoch kaum eine Chance das eine Instrument wirklich herauszuhören. Dafür sind sie aber bei den langsameren Passagen in längeren Songs wirklich sehr gut hörbar und sogar sehr melodisch. Da erkennt man sogar, wie gut der Umgang mit den Instrumenten wirklich ist.

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Aber auch die Bühnenoutfits und Show an sich waren sehr passend für diese Band. Viele wechselnde Lichter, aber immer wieder rötlich und ganz viel Nebel waren schon an der Tagesordnung.CradleOfFilth070218 (26 von 47)

Was das Mitmachen der Gäste und Fans betraf, kann ich nicht wirklich viel sagen. Selbstverständlich wurde nach den Liedern applaudiert und gejubelt, aber Mitklatschen und Mitsingen waren kaum möglich. Auch für den Fauststoß mit „Hey“ dazu, war die Art der Musik einfach etwas zu schnell. Dafür habe ich aber viele Haare herumfliegen sehen, wodurch ich schließen kann, dass sehr viele dem Headbangen verfallen waren.

Ja, man muss dieses Genre „Dark Metal“ schon mögen, sonst hat man bei solchen Bands kaum einen Zugang. Aber wenn man ihn hat, dann kann man sich durchaus beeindrucken lassen und Spaß an dieser härteren musikalischen Gangart haben.

Kurze Informationen zu Cradle of Filth:

Genre(s):  Dark Metal, Extreme Metal

Herkunft:  Suffolk, England

Gründung:  1991

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Dani Filth (Daniel Lloyd Davey)

Gitarre:  Richard Shaw

Gitarre:  Ashok

Bass:  Daniel Firth

Keyboard / Gesang:  Lindsay Schoolcraft

Schlagzeug:  Martin Skaroupka

Im Test und angespielt: Black Mirror für die Playstation 4 (PS4) – ein Für und Wider dieses Adventure Games

Es handelt sich hierbei um eine Neuauflage der altbekannten Reihe. Diese kannte ich nicht und bin somit ein Neuling bei Black Mirror. Diese Neuauflage ist seit dem 28.11.2017 auf dem Markt.

Aber worum geht es eigentlich in diesem Spiel und was erwartet einen da so? Das Cover wirkt schon mal düster und ein Blick auf die Rückseite des Case verrät noch ein wenig mehr:

Blut ist nicht immer dicker als Wasser. Schottland, 1926. Der Freitod seines Vaters führt David Gordon zum ersten Mal in seinem Leben zum Stammhaus seiner Familie. Bald steht sein Leben auf dem Spiel, bedroht von dunklen Geheimnissen, die schon viele Gordons vor ihm den Verstand kosteten.“

Dem Grunde nach klingt diese Beschreibung nicht schlecht. Und nach Spielstart zeigt der Prolog eine recht verstörende kurze Geschichte zum Freitod des Vaters. Danach beginnt die filmähnliche Sequenz, die David Gordon zeigt. Bereits auf der Hinfahrt in einem Auto, kann man die ersten Gegenstände untersuchen, die David mit sich führt. Das hilft im ersten Moment zwar noch nicht wirklich weiter, ist aber für den späteren Verlauf durchaus wichtig. Nach der Ankunft hat man dann die Möglichkeit, sich das große Anwesen anzusehen, das durchaus einem Irrgarten gleicht, und sich den Aufgaben aus dem Questlog zu widmen.

Keine Lust zu lesen? Lieber in das Spiel hinaunschauen? Das geht! Und zwar via Twitch. (Qualität usw. müssen noch besser werden – ich arbeite dran)Black Mirror PS4 von padmanpl1 auf www.twitch.tv ansehen

Was bereits nach den ersten Minuten auffällt:

Natürlich die Grafik, die für den heutigen Stand der Möglichkeiten definitiv etwas hinterher ist. Da habe ich persönlich schon schönere Aufmachungen, selbst bei Neuauflagen, gesehen. Wenn man also nicht auf detailreiche und moderne Grafikumsetzungen steht, kann man damit durchaus noch leben.

Die Steuerung ist sehr gewöhnungsbedürftig, da sich die Kamera auch nicht separat einstellen lässt. Man kann sich zwar umsehen mit dem rechten Stick, doch kostete mich die Steuerung mit dem linken Stick immer wieder mal Nerven.

Das Anwesen selbst: es gleicht einem Irrgarten und auch im späteren Verlauf des Spiels habe ich Probleme mich zurecht zu finden. Ich weiß zwar, wo ich hinmuss, aber bis ich dort ankomme verstreicht durchaus einiges an Zeit. Das ist aber nicht das eigentliche Problem an dieser Stelle.

Das eigentliche Problem ist, dass jeder neue Raum, selbst jeder Durchgang, neu geladen werden muss. Und das dauert selbst mit meiner PS4-Pro relativ lange. Wenn man sich also durch den Irrgarten des Anwesens begibt, wird man also sehr häufig mit diesen unnötigen lade- und Wartezeiten, gerade wenn man sich verläuft, belästigt. Das hätte durchaus besser gelöst werden können.

Ruckler. Ruckler? Ja, richtig: Ruckler! Man mag es kaum glauben, dass ein Spiel der heutigen Zeit noch ruckelt. Aber das kommt hier durchaus vor. Anfangs dachte ich noch, dass es eventuell an meiner gleichzeitigen Twitch Übertragung oder an anderen Updates liegt, die heruntergeladen werden, aber das war nicht der Fall.

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Zur Story an sich:

Diese ist sehr interessant und kommt mit vielen unerwarteten Informationen und Wendungen einher. Insbesondere die Visionen, welche David im Laufe der Zeit bekommt, hinterlassen einen wahrlich gespenstischen Eindruck.

Die Story ist für mich auch der Hauptgrund gewesen, der mich bis ins dritte Kapitel des Spiels brachte, ehe sich meine Steuerung verabschiedete. Warum auch immer.

Hier und da gibt es ein Rätsel zu lösen, Geister aus der Nähe zu untersuchen und ihnen trotzdem nicht zu Nahe zu kommen, da sie einen sonst das Leben kosten. Auf die Rätsel hatte ich persönlich nicht so viel Lust und habe ein Walkthrough zur Hilfe genommen. Sicherlich nicht unbedingt Sinn der Sache, aber durch die bereits angesprochenen Gegebenheiten hat sich das Spiel schon ohnehin in die Länge gezogen. Viele Rätsel gab es bis zum dritten Kapitel jedoch nicht.

Die Anzahl an Kapiteln ist fünf. Was bei mir die Frage aufwirft, wie lange die Spieldauer eigentlich ist, wenn man sich bereits nach gut vier Stunden ca. bei der Hälfte befindet und die Spieldauer durch die Ladezeiten und das eigene Herumirren künstlich in die Länge gezogen wurde.

An und für sich ist es aber so, dass die Story (bisher) auch einen guten Film abgeben würde, der sicherlich adäquaten Zulauf haben müsste. Häufige Gespräche mit den Personen, die sich im Anwesen befinden, geben weiteren Aufschluss und Informationen über das, was dort passiert und geschehen ist.

Mein Fazit:

Nachdem ich mich mit den Vorgängern beschäftigt habe, zumindest in Bild und Video, befürchte ich, dass sich Fans dieser Reihe nicht besonders damit anfreunden können werden. Dafür kommen Inhalte, wie die Rätsel, deutlich zu kurz.

Für Neulinge, wie mich, ein durchaus interessantes, aber auch zu kurz geratenes Spiel, welches mehr durch die Macken und Wartezeiten auffällt, als durch den eigentlichen Inhalt selbst.

Für den derzeitigen Preis kann ich keine Kaufempfehlung abgeben. Sobald es für unter 20 € zu haben ist, kann man darüber reden.

Extreme – 04.12.2017 – Batschkapp Frankfurt

Mal wieder gute Musik; mal wieder in der Batschkapp. Wie häufig war ich denn in den letzten Monaten hier gewesen? Okay, ich habe nachgezählt: inklusive diesem Konzert das 13te Mal. Davon auch einmal beim Wrestling – für jene, die auch nachzählen möchten und nur auf 12 kommen. So viel dazu.

Diesmal ging es pünktlich um 20 Uhr los. Die Vorband „The New Black“ war nicht spontan erkrankt und konnte demnach ihr musikalisches Talent auf der Bühne unter Beweis stellen.BaKa041217 (1 von 11)

Warum ich diese Gruppe aus Würzburg bisher nicht kannte, ist mir im Nachhinein schon ein kleines Rätsel gewesen, denn sie spielen guten und kraftvollen Hard Rock. Die Musik, die sie in den rund 35 Minuten auf der Bühne präsentierten, war dem Genre entsprechend und stellenweise härter als gedacht. Eventuell lag das aber auch an der Tonabmischung, die zwar gut, aber nicht perfekt war. Es fiel mir persönlich zum Beispiel schwer die beiden E-Gitarren rauszuhören, wenn diese gleichzeitig gespielt wurden. Ob das nun an der Band an sich, der Tonabmischung oder meinem Platz in der Batschkapp lag, kann ich nur schwer beurteilen. Vielleicht war es auch eine Mischung aus Allem davon.

Um mir persönlich einen besseren Eindruck der Musik zu verschaffen, habe ich während des Schreibens ein paar Songs auf YouTube gehört und angesehen. Dabei stellte ich dann fest, dass es durchaus eine leichte Übersteuerung beim Live-Auftritt in der Batschkapp gegeben haben muss. Mir gefällt der Stil, den diese Band spielt und auch das Video zum Song „Soon“. Ist zwar schon etwas älter, aber nun. Warum mir ausgerechnet dieses Video gefällt? Männer werden es beim Ansehen verstehen und Frauen die Augen verdrehen. Aber zurück zum Auftritt in der Batschkapp.BaKa041217 (3 von 11)

Sänger Markus Hammer versuchte immer wieder mal Stimmung unter die Gäste zu bringen und diese zum Mitmachen zu animieren. Mitsingen war etwas schwierig, da allem Anschein nach, nur wenige die Band kannten. Dementsprechend zurückhaltend reagierten die Anwesenden auf die Aufforderungen zum Mitklatschen und zum Fauststoß. Ich selbst kam mir auch etwas verloren vor, als ich bemerkte, dass um mich herum auch keiner so wirklich mitmachen wollte. Das war mir aber gleich, und so habe ich mitgemacht und siehe da, Mitklatschen konnten sie dann doch um mich herum – sehr schön.

Insgesamt war der Auftritt aber okay, auch wenn ich während des Auftritts nicht wusste, wer diese Band eigentlich war. Das hat sich erst mit den Schlussworten des Sängers herauskristallisiert, als er den Namen der Band nochmal erwähnte.

Kurze Informationen zu The New Black:

Genre(s):  Hard Rock

Herkunft:  Würzburg, Deutschland

Gründung:  2007

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Markus Hammer

Gitarre:  Christof Leim

Gitarre:  Fabian Schwarz

Bass:  Günter Auschrat

Schlagzeug:  Philipp Klinger

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Circa um 21:20 gingen die Lichter komplett aus und der Klang einer Gitarre auf der Bühne, der nicht zur Feineinstellung erklang, hallte durch die Batschkapp. Als dann endlich die Lichter die Bühne ausleuchteten, standen sie in voller Größe und Montur auf der Bühne: Extreme – die Funk Rocker aus Boston.

Es mag zwar sein, dass der bekannteste Song von Extreme eine Ballade mit dem Titel „More than Words“ ist, dennoch kann die Band ganz anders. Und das sogar sehr gut. Rockig, melodisch und mit gutem Gesang kombiniert, zeigten sie sich bereits während ihrer ersten Songs. Jubel und Applaus des buntgemischten Publikums gab es direkt dazu.

Bunt gemischt war das Publikum, denn ich habe von Kindern im Grundschulalter bis zum Rocker-Urgestein wirklich alle möglichen Menschen gesehen.BaKa041217 (10 von 11)

Sänger Gary Cherone versprühte, mit seinen mittlerweile 56 Jahren, die pure Lebensfreude und Energie auf der Bühne. Dass nicht nur er, sondern auch der Rest der Band, Spaß an ihrer Musik haben, war mehr als deutlich zu erkennen. Das sind sie die eingefleischten Rocker. So kamen die Lieder, die sie spielten, sehr gut beim Publikum an, welche von sich aus oftmals das Mitklatschen bei bestimmten Passagen anstimmten. Aber auch, wenn die Musiker zum Mitklatschen, zum Fauststoß und zum Mitsingen aufforderten, war das Publikum voll da.

Die Zeit rannte förmlich davon während des Auftritts, schließlich war bei Extreme die Tonabmischung, meiner Meinung nach, nahezu perfekt. Die Instrumente und der Gesang ließen sich wunderbar heraushören. Oftmals habe ich einfach nur die Augen geschlossen und die Musik genossen. Insbesondere die Solos, ob nun Gitarre oder Schlagzeug, waren hervorragend.BaKa041217 (6 von 11)

Bei den Songs haben sich die Musiker ihrem ganzen Repertoire bedient, so dass es mal schnellere und kraftvollere Songs gab, aber auch etwas ruhigere und melodischere Stücke wurden präsentiert. Dieser abwechslungsreiche Auftritt hat mir sehr gefallen und ich war doch überrascht, wie schnell die Zeit verflog. Es war wahrlich ein Abend zum Genießen und durch den Zeitflug weiß ich gar nicht mehr, wie lange Extreme auf der Bühne standen, wobei ich von rund 90 Minuten ausgehe.

Hier und da scherzte der Sänger auch mal zwischen den Songs und merkte mehrere Male an, dass an diesem Abend Lieder gespielt werden, die sie schon sehr lange nicht mehr gespielt haben. Aber auch ohne die eingeschobenen Scherze und besonderen Grüße an die auf den Schultern getragenen Kinder im Publikum war die Stimmung von Anfang bis Ende vorhanden und wirklich gut.BaKa041217 (8 von 11)

Kurze Informationen zu Extreme:

Genre(s):  Hard Rock, Funk Rock

Herkunft:  Boston, USA

Gründung:  1985 und 2008 (nach der Auflösung 1995)

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Gary Cherone

Gitarre:  Nuno Bettencourt

Bass:  Pat Badger

Schlagzeug:  Kevin Figueiredo

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