Ein langes Set und viele Songs von Lord of the Lost beim Thornstar Tourauftakt in der Frankfurter Batschkapp am 04.10.2018 – supported by Scarlet Dorn

Einen Abend in der Batschkapp bei guter Musik zu verbringen, war das Ziel an diesem Abend, denn das ist auch schon ein Weilchen her, als ich das letzte Mal vor Ort war.

Zwar kannte ich Lord of the Lost nicht wirklich, eher nur zwei Songs, aber die gefielen mir. Und wenn sie schon mal in Frankfurt sind, dann kann ich auch mal eben mit dem Bus hin und mir die Band auch live ansehen. So mein Gedanke und genau das habe ich an diesem Abend auch getan.

Es war zwar nur die halbe Batschkapp geöffnet, aber dafür war es doch gut gefüllt gegen halb 8, als ich ankam. Natürlich war es vorne an der Bühne enger und voller, als es weiter hinten der Fall war, aber das ist einfach normal.

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Nachdem ich ein paar Bekannte getroffen habe, darunter Jan Heesch vom Rock Genuine Magazin, warteten wir auf den Beginn des Abends, der von der Band Scarlet Dorn eingeläutet wurde.

Wirklich bekannt war mir diese im Jahr 2016 gegründete Band nicht, dafür machten sie optisch auf der Bühne schon sehr viel her. Etwas dunkler angehaucht und mit emotionalen Liedern brachten sie die erste angenehme und gute Stimmung in die Batschkapp hinein.

Dass die Frontfrau „Scarlet Dorn“ die Blicke auf sich zog, ließ sich kaum vermeiden, schließlich gibt sie ihre Stimme zu der Musik, die sich im Bereich Dark Pop / Dark Rock ansiedeln lässt. Gefühl- und kraftvoll, klar und emotional brachte sie die Stimmung zur Musik mit ein. Natürlich war sei auch aufgrund ihres Outfits ein absoluter Hingucker, das möchte ich nicht unter den Tisch kehren.

Man sah den Musikern auf der Bühne an, dass sie sich auf diesen Auftritt freuten, denn sie hatten auch ein neues Bandmitglied dabei. Mir persönlich fiel das im musikalischen Sinne nicht auf, also ist die Integration wunderbar gelungen.

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So war es der angenehme Auftakt in einen Abend interessanter Musik und die Band aus Hamburg, Scarlet Dorn, hat ihre Aufgabe gemeistert. Nicht zu soft, nicht zu hart und an den richtigen Stellen emotional – das hat gefallen.

Nach der Umbaupause, die ungefähr 15 bis 20 Minuten dauerte, ging es auch schon weiter mit dem Hauptakt des Abends. Lord of the Lost kamen und der Jubel, als auch der Applaus kannten fast keine Grenzen. Ereignisreiche zwei Stunden konnten also beginnen.

Tatsächlich waren es zwei Stunden, in der die Band ihre Fans mit Klassikern und neuen Songs versorgte. Ein typischer Tour Start also, bei dem die Künstler noch voller Energie sind und durchaus auch mal länger machen, als eigentlich vorgesehen.

Es gab ganze 23 Songs zu sehen und zu hören und es begann mit „On This Rock I Will Build My Church“ – ein sehr guter, energiegeladener und eingehender Song der Band, der mir übrigens beim wiederholten Anhören immer noch gefällt.

Chris Harms verstand es von Anfang an das Publikum mitzunehmen. Sei es durch Gesten, Expressionen oder dem Auffordern des Mitklatschens gewesen. Die Fans waren jedenfalls von Beginn an – und auch über die gesamte Zeit hinweg – voll bei der Sache.

Anfangs stand ich noch sehr weit vorne, aber da es zunehmend enger wurde, habe ich mich in der Nähe des Fanartikelstands aufgehalten. Dort war Platz und Luft zum Atmen und die Sicht auf der Bühne immer noch gut. Der Platz wurde aber auch von anderen Gästen ausgenutzt, insbesondere um zu tanzen. Eine junge Dame vor mir war immer wieder dabei einen sehr expressionistischen Tanz aufzuführen. Sie hatte sichtlich Spaß und brachte das dadurch zum Ausdruck – sympathisch, nicht? Und nein, davon gibt es kein Bild; ich sage nur: DSGVO.  

Jedenfalls wurde auch viel mitgesungen. Größtenteils unaufgefordert, aber wenn dazu aufgefordert wurde, dann war es schon eine recht ordentliche Laustärke, die die Fans da rausbrachten. Mitsingen konnte ich jetzt nicht wirklich, denn wie erwähnt, kannte ich kaum Songs. Bei „Blood for Blood“, was relativ spät gespielt wurde, war es mir zumindest möglich ein paar Textbrocken herauszubekommen.

Dafür war aber auf der Bühne deutlich mehr los. Viel Rauch und Nebel, Lichteffekte, bei denen ich Epileptikern empfehle doch lieber zu Hause zu bleiben, Bewegung und Interaktionen.

Man kann also von einer sehr guten Bühnenperformance und Show sprechen, bei der sich die Musiker mit Lust auf das Spielen und Singen zeigten. Diese Kombination aus der Show, der Musik (Dark, bzw. Goth Rock) war sehr gut und kam an; selbst bei mir, der eher weniger aus dieser Richtung hört.

Wenngleich ich diese Art der Musik im Privaten eher seltener höre, darf ich nicht unerwähnt lassen, dass mir dieses Gesamtpaket, was Lord oft he Lost auf der Bühne anbieten, sehr gefallen hat und ich mir vorstellen kann, dieses auch noch einige weitere Male bei zukünftigen Shows anzusehen. Auch wenn ich weder tanze noch mitsinge, so hat dieser Stil bei einem Liveauftritt schon seinen Reiz und seinen Charme.

Auch das Akustiksolo von Chris beim Song „Cut me out“ ging sprichwörtlich unter die Haut. Seine kraftvolle und klare Stimme, gepaart mit Emotionen untermalten sein Können am Mikrofon sehr gut.

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Die Zeit verflog bei diesem Konzert ziemlich schnell und zum Abschluss passierte etwas eher Unübliches: für Gewöhnlich verlassen die Künstler die Bühne, lassen sich noch einmal ordentlich abfeiern, kommen wieder zurück und spielen die Extrasongs.

Nicht bei Lord oft he Lost. Warum von der Bühne gehen und nochmal zurückkommen? Das wäre doch unnötig, schließlich sind die Fans wegen der Band und die band wegen der Fans da. Dann doch lieber gemeinsam abfeiern und genau das passierte auch. Es gab viel Applaus und Jubel und die Band blieb da. Es gab als Zugabe noch drei weitere Songs: „La Bomba“, Forevermore und „Lighthouse“. Letzterer Song war übrigens ein sehr toller und gelungener Abschluss für den Abend, da dieser eher etwas langsamer und ruhiger ist. Eine tolle Wahl.

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Die Löwen Frankfurt siegen souverän und ungefährdet mit 9:2 gegen einen überforderten Gegner aus Bad Tölz

Die Spiele gegen Bad Tölz, ob zu Hause oder auswärts, sind irgendwie immer sehr torreich. Und dass die Frankfurter Löwen derzeit torhungrig sind, haben sie insbesondere in den ersten Heimspielen der Saison eindrucksvoll bewiesen.

Direkt zu den Bildern des Spiels

Zum ersten Drittel:

Über das ganze Drittel hinweg gab es nur ein Ziel, eine Richtung: das Tor der Tölzer Löwen. Optisch sah es so aus, als hätten die Gäste ihre Offensivabteilung im tiefen Bayern vergessen, denn offensiv waren sie nur sehr selten.

Die Frankfurter hingegen waren stets mit dem Zug nach vorne und verhinderten fast alle Angriffsversuche der Gäste, was das Bild des Spiels prägen sollte.

Früh gingen die heimischen Löwen auch in Führung. Bereits in der vierten Spielminute konnte Adam Mitchell aus kurzer Distanz, nach einem schönen Pass von hinter dem Tor, den Puck zum ersten Mal im Netz versenken.

Zwischen den weiteren Offensivaktionen der Frankfurter mischte sich ein kleiner Lapsus ein, der die Gäste zu einem Konter einlud. Dieser konnte nur auf Kosten eines Penaltys verhindert werden. Aber Sedlmayr vergab die Chance auf den Ausgleich.

Kurz darauf wieder das gleiche Bild: Frankfurt stürmt und spielte die Gäste fast schwindelig. Es dauerte jedoch bis zur 15. Minute, ehe das 2:0 und in der 18. Minute das 3:0, jeweils in Überzahl, fielen.

Es hätten durchaus mehr Tore bis zur ersten Pause fallen können, doch manchmal stand eben doch noch der Torwart im Weg oder es wurde viel zu genau an die Torstangen gezielt.

Zum zweiten Drittel:

Es stand die Frage im Raum, ob die Gäste aus ihrer Lethargie erwachen würden. Doch nach nur knapp einer Minute in diesem Drittel fiel schon das nächste Tor für die Frankfurter. Ein klassischer Abstauber durch Pistilli, der frei vor dem Tor an den Puck kam und diesen ohne Schnörkel im Tor unterbrachte.

Nanu? Die Gäste konnten doch offensiv sein und das Tor finden. Kyle Beach war der Nutznießer eines Fehlers in der Zuordnung und konnte den an diesem Tag spielenden Kucis im Tor überwinden. Das kam unerwartet und vielleicht hätte es der Startschuss in eine bessere Partie der Gäste sein können.

Das war aber nicht der Fall. Schon in der 28. Minute fiel das 5:1 für Frankfurt. Das Überzahlspiel funktionierte wieder einmal sehr gut.

Es war also gerade erstmal Halbzeit in dieser Begegnung und die Frankfurter hatten schon ihre fünf Tore erzielt, die in den ersten Saisonspielen stets für den Sieg reichten. Kurz hatte ich überlegt, ob es nun Zeit zu gehen wäre, denn das Spiel war ja entschieden. Fünf Tore, ein Gegner, der seine Offensivabteilung vergessen hatte und ein Spiel, das nur noch mehr oder weniger vor sich hinplätscherte. Wobei; kann man das so sagen, wenn das Spiel auf Eis stattfindet, dass es vor sich hinplätschert?

Jedenfalls passierte nicht besonders viel bis zum Ende dieses Drittels und ich befürchtete ein eher langweiliges als spannendes letztes Drittel. Diese Befürchtung wurde aber nicht bestätigt.

Zum dritten Drittel:

Voller Energie, fulminant und mit einem Drang zum Tor, als müssten die Hausherren einen Rückstand aufholen, ging es in das letzte Drittel. Nicht nur ich, sondern auch die Tölzer schienen davon überrascht zu sein, denn das 6:1 und das 7:1 waren zwei schnell herausgespielte und kompromisslos abgeschlossene Angriffe und das nach nicht einmal fünf Minuten.

Die Abwehrarbeit wurde trotz der recht massiven Offensive nicht vernachlässigt. Wenn auch Schüsse zugelassen wurden, waren diese zumeist mit freier Sicht für den Torwart oder aus einem schlechten Winkel, sodass die Schussstatistik der Gäste zwar echt gut aussieht, aber im Endeffekt auch nicht die Realität wiederspiegelt, denn in dieser waren es mehr oder minder verzweifelte Versuche aus der offensiven Übermacht vom Main zu entkommen.

Aber diese hatte noch zwei Argumente in Form von Toren anzubieten. Zunächst wurde der bemitleidenswerte Torwart der Gäste auch noch mit einem schönen Spin-Move von Proft düpiert, ehe Tim Schüle in der 56. Minute völlig emotionslos von der linken Seite in Höhe des Bullykreises abzog und zum 9:1 einnetzte.

Nun wollten die Fans und auch die Spieler das 10. Und die Gäste halfen, wenn auch eher ungewollt, bei den Versuchen mit. Gleich zwei Strafen kurz hintereinander brachte sie in doppelte Unterzahl, doch das 10. Tor für Frankfurt fiel nicht. Die Gäste kämpften, denn diese Blöße, diese Demütigung, zweistellig zu verlieren, wollten sie sich nicht zulassen.

Das Verteidigen klappte und es gelang sogar das ganz Unerwartete: das 9:2. Mehr als Ergebniskosmetik war es aber bis zum Schluss nicht mehr.

Kurz nach der Sirene gab es noch eine kleine Rauferei zwischen Yorke und Wehrs. Wie es angefangen hat, kann ich nicht sagen, aber ich glaube, dass da der Frust über diese Niederlage eine Rolle gespielt hat. Jedenfalls ging der Kampf ebenso souverän für Frankfurt aus, wie das Spiel selbst.

Löwen Frankfurt – Tölzer Löwen 9:2 (3:0 2:1 4:1)

1:0 Adam Mitchell ( Mathieu Tousignant , Eduard Lewandowski ) EQ 04:15
2:0 Tim Schüle ( Carter Proft , Bastian Kucis ) PP1 14:20
3:0 Tim Schüle ( Matthew Pistilli , Lukas Koziol ) PP1 17:26
4:0 Matthew Pistilli EQ 20:59
4:1 Kyle Beach ( Andreas Pauli , Johannes Sedlmayr ) EQ 22:48
5:1 Brett Breitkreuz ( Tim Schüle , Matthew Pistilli ) PP1 27:25
6:1 Mike Fischer ( Carter Proft , Maximilian Eisenmenger ) EQ 42:07
7:1 Mike Fischer ( Lukas Koziol , Tim Schüle ) EQ 44:21
8:1 Carter Proft ( Brett Breitkreuz , Maximilian Faber ) EQ 50:34
9:1 Tim Schüle ( Mathieu Tousignant , Adam Mitchell ) EQ 55:06
9:2 Andreas Pauli ( Florian Strobl , Tom Horschel ) EQ 58:23

Zuschauer: 3.657

*News* The Golf Club 2019 Featuring PGA TOUR weltweit ab 16. November im Einzelhandel verfügbar

2K und HB Studios gaben heute bekannt, dass The Golf Club 2019 Featuring PGA TOUR in Nordamerika am 13. November 2018 und weltweit am 16. November 2018 als Einzelhandelsversion für PlayStation 4 und Xbox One erscheint. Die Unternehmen gaben außerdem bekannt, dass sich zwei DLC-Updates für das Spiel in Entwicklung befinden, das erste erscheint diesen Donnerstag, den 4. Oktober für PlayStation 4, Xbox One und PC. Details zu den DLC-Updates gibt es untenstehend.

 The Golf Club 2019 Featuring PGA TOUR ist seit dem ursprünglichen digitalen Start auf PlayStation 4, Xbox One und PC am 28. August bei Spielern und Presse gut angekommen. Operation Sports beschreibt das Spiel als „aufregend, spaßig und authentisch“ und meint, es „könnte eine Lücke füllen, die EA Sports hinterlassen hat. GameSpot beurteilt die diesjährige Version als „einen Sprung nach vorne bei der Golfsimulationsserie“ und Digital Trends meint „Mit 2K und der PGA Tour an Bord scheint die ‚The Golf Club‘-Reihe eine glänzende Zukunft zu haben. So wie es aussieht, ist  Golf Club 2019 die derzeit führende Golfsimulation.“

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 DLC-UPDATES:

DLC-Update 1 – Erscheint am Donnerstag, 4. Oktober

  • Neuer PGA TOUR-Kurs: Das erste Update beinhaltet einen kostenlosen, brandneuen PGA TOUR-Kurs, den Atlantic Beach Country Club, auf dem die web.com TOUR Championship abgehalten wird, bei der die weltbesten Golfer um ihre PGA TOUR-Karte und eine Chance, Profi zu werden, antreten. Der neue Kurs wird in den Zeitplan im PGA TOUR-Karrieremodus eingebunden, sowie alle weiteren Modi und Spielersuche-Optionen.
  • Neue Charakteranpassungs-Optionen: Mit dem ersten Update werden auch neue Optionen zur Charakteranpassung eingeführt, darunter neue PGA TOUR-Markenhüte.
  • Spielverbesserungen: Zusätzlich zu den neuen Inhalten bringt das Update am 4. Oktober unzählige zusätzliche Fehlerbehebungen, Optimierungen und allgemeine Verbesserungen für das Spiel, wie in den vollständigen Patch-Infos aufgelistet.


DLC-Update 2 – Erscheint später dieses Jahr

  • Weitere Charakteranpassungs-Optionen: Mit dem zweiten Update werden noch mehr Optionen zur Charakteranpassung eingeführt, darunter lizenzierte Shirts, Schuhe und Brillen von Under Armour, weitere PGA TOUR-Markenhüte und mehr Farb- und Musterauswahlmöglichkeiten für bestehende Kleidungsstücke.
  • Spielverbesserungen: Es sind auch weitere Fehlerbehebungen, Optimierungen und allgemeine Verbesserungen geplant, mit denen das Team die Spieler-Community weiterhin unterstützt.

Eine solide Leistung der Löwen Frankfurt bringt den 5:3 Sieg gegen die kämpferisch aufgetretenen Falken aus Heilbronn

Nach der ersten Saisonniederlage am vorangegangenen Freitag in Freiburg, bei der die Löwen erstmals in dieser Saison keine fünf Tore schossen, war es interessant zu sehen, wie die Mannen des finnischen Trainers Matti Tiilikainen darauf reagieren würden.

Direkt zu den Bildern des Spiels

Zum ersten Drittel:

Das Spiel begann auf beiden Seiten recht körperbetont, was auch schnell dazu führte, dass es zu den ersten Strafzeiten kam. Die Gäste aus Heilbronn wollte kampfbetont in diese Partie gehen und waren bereits nach einer halben Minute in Unterzahl und überstanden diese schadlos, da nur eine Minute später ein Löwe ebenfalls zum Nachsitzen musste.

Beide Seiten konnten nicht davon profitieren. Doch die nächsten Strafen ließen nicht lange auf sich warten und da standen die Gäste auf einmal nur noch zu dritt auf dem Eis und mussten sich der Situation stellen.

Dass die Löwen Überzahl sehr gut können, zeigten sie auch in dieser Situation, denn es dauerte keine zehn Sekunden ehe ein Schuss von halblinker Position im Netz zappelte. Da wurde Heilbronns Torwart auf dem Falschen Schlittschuh erwischt.

Die folgende einfache Überzahl wurde ebenfalls gut gespielt. Die Gäste hielten dagegen und verteidigten recht gut, konnten aber den nächsten Einschlag im Kasten nicht verhindern, der die 2:0 Führung in der 6. Spielminute bedeutete. Leon Hüttl durfte sich feiern lassen.

Tore fielen im ersten Drittel keine mehr, doch gab es noch reichlich Strafen, insbesondere gegen Frankfurt, von denen die Gäste nicht profitieren konnten, da entweder die Schusswege blockiert oder der stark aufspielende Bick im Tor der Löwen, Zählbares verhinderte.

 

Zum zweiten Drittel:

Dieses Drittel begann zunächst eher ruhiger und von den Seiten der Löwen her etwas abwartend, bis sie die ersten Chancen bei einer erneuten Überzahl kreieren durften. Aber auch hier erwies sich die Defensive der Gäste als durchaus effektiv und konnte einen höheren Rückstand vermeiden.

Die Gäste waren es aber, die nur wenige Minuten später bei eigener Überzahl zum Torerfolg und Anschluss kamen. Der Jubel war groß, doch die Ernüchterung folgte bereits in der nächsten Spielminute, als die Löwen einen schönen Angriff mit dem 3:1 beendeten und somit den Zwei-Tore-Abstand wiederherstellten.

Auffällig war in diesem zweiten Drittel ein Linienrichter, dem das Spiel an diesem Abend an manchen Stellen vielleicht doch etwas zu schnell war. Abseitsentscheidungen waren nicht seine Stärke. Möglicherweise hatte er einen Knick in der Optik, verursacht durch das Visier. Oder es war einfach nicht sein Tag. Kann ja mal vorkommen. Es betraf übrigens beide Mannschaften, daher war das nicht wirklich entscheidend für den Ausgang des Spiels.

Beide Mannschaften zeigten sich in diesem Drittel eher ruhiger, wenn es auch die Löwen versäumten die Führung auszubauen.

Erst in einer Überzahl kurz vor Ende des Drittels konnten sie die Eissporthalle ein weiteres Mal zum Jubeln bringen. Eddie Lewandowski, der Mann mit dem Nachnamen, der Torgarantie verspricht, netzte aus kürzester Distanz ein. Dem zuvor war eine Strafe gegen die Gäste vorausgegangen, weshalb die Löwen ein weiteres Mal in Überzahl agierten.

 

Zum dritten Drittel:

Nachdem beide Mannschaften zunächst im Strafenkatalog eine Bestellung aufgaben, waren es die Löwen in Form von Matthew Pistilli, die sich bei vier gegen vier auf dem Eis gedankenschneller zeigten und konterten. Dieser Konter endete mit dem fünften Tor des Abends für die Löwen, da Pistilli nur den Torwart gegen sich hatte, welchen er mit einer sauberen Bewegung verladen konnte.

Der Käse schien gegessen. Der Drops ausgelutscht. Die Löwen schossen fünf Tore, was bisher stets für den Sieg reichte. Was also sollte noch passieren? Die Falken passierten.

In der 52. Minute, bis dahin passierte nicht mehr sonderlich viel Erwähnenswertes, breiteten die Falken ihre Schwingen aus und kamen binnen 13 Sekunden zu zwei Toren. Ein Doppelschlag bei dem die Verteidigung der Löwen alles andere als gut aussah.

Nun war es wieder ein Eishockeyspiel, das von der Spannung lebte, denn zunächst wirkten die Löwen etwas konsterniert. Aber sie besannen sich sehr schnell und zeigten wieder ihre Offensivqualitäten, die weitere Bemühungen der Gäste auf ein Minimum reduzieren konnten. Nur ein weiterer Treffer wollte nicht fallen, weshalb die Heilbronner kurz vor Schluss auch nochmal den Torwart vom Eis nahmen, um in Überzahl agieren zu können.

Letztlich reichte es aber nicht für weitere Tore, da auch Bick im Tor der Löwen etwas dagegen hatte. Und so endete das Spiel mit dem Sieg für die Löwen, bei dem sie zum fünften Mal in sechs Spielen fünf Tore erzielten.

Löwen Frankfurt – Heilbronner Falken 5:3 (2:0 2:1 1:2)

1:0 Tim Schüle ( Matthew Pistilli , Carter Proft ) PP2 03:57
2:0 Leon Hüttl ( Lukas Koziol , Kevin Maginot ) PP1 05:36
2:1 Roope Ranta ( Greg Gibson , Brock Maschmeyer ) PP1 27:18
3:1 Lukas Koziol ( Kevin Maginot , Mathieu Tousignant ) EQ 28:26
4:1 Eduard Lewandowski ( Mathieu Tousignant , Adam Mitchell ) PP1 39:28
5:1 Matthew Pistilli ( Lukas Koziol ) EQ 45:36
5:2 Kevin Lavallée ( Kyle Helms ) EQ 51:20
5:3 Roope Ranta ( Corey Mapes , Markus Eberhardt ) EQ 51:33

Zuschauer: 3.576

Beta – Review zum Kickstarter PC Spiel „The Ballad Singer“, Pen & Paper Fantasy Rollenspiel

The Ballad Singer ist nun in einer erweiterten Beta Version, in der das Spielen für jedermann seit dem 27.09.2018 möglich ist und durchaus dabei helfen kann, das Spiel besser zu machen.

Wichtig ist hier zu sagen, dass man keinen Charakter im eigentlichen Sinn spielt. Wer erwartet, dass man einen Charakter steuern kann, wird enttäuscht werden, denn das ist kein Spiel, in dem das möglich ist.

Vielmehr wird die eigene Fantasie mit einer sehr detailreichen Geschichte gefordert, bei der man gut zuhören muss, denn ansonsten entgehen einem wichtige Details, die für die Entscheidungen maßgebend sein können. Aber langsam:

Vier Charaktere warten darauf ihre Geschichte zu erzählen. Diese könnten unterschiedlicher nicht sein und jeder hat seine eigene. Dabei überschneiden sich die Verläufe oft, was aber aufgrund der Situationen zu erwarten ist. Die langen Texte werden einem vorgelesen, was es entspannter macht. Doch die Entscheidungen, welche Aktionen, welche Wege und welche Kampfhandlungen ausgeführt werden, obliegen dem Spieler. Und alles hat seine Folge und Konsequenzen. Im schlimmsten Fall kann dies den Tod bedeuten.

Ancoran, der einzige weibliche Charakter in diesem Spiel, ist eine Sylph. Vom Aussehen her menschlich, aber aufgrund von Experimenten im Aussehen verändert. Sie ist eine Jägerin und hat dementsprechende Fähigkeiten und Expertisen im Umgang mit Wurfwaffen und Bögen. Doch auch sie trägt ihr Herz an der richtigen Stelle.

Leon ist ein Wizard, also ein Magier, der aufgrund seiner magischen Fähigkeiten sehr mächtig ist. Im Prolog erfahren wir, wie er so mächtig werden konnte. Doch er will mehr und ganz spezielle Magie wirken können. Was relativ schnell kalr wird ist, dass er der Bösewicht ist, wenngleich man ihn durchaus auf eine gewisse Art und Weise charismatisch finden kann.

Nach dem Prolog, der zwei der vier Charaktere vorstellt, geht es mit der eigentlichen Geschichte weiter. Während Ancalimo, ein Assassine, der im Diensten von Leon steht, neue Söldner rekrutieren und anderweitige Aufgaben erfüllen muss, trifft er in einigen Situationen auf Scheidewege, die seine Loyalität zu seinem König Leon in Frage stellen können. Dabei kann der Spieler entscheiden, ob er loyal bleibt oder sich auf die Offerten von anderen Personen einlässt und somit Leon den Rücken kehrt.

Last but not least: Daragast, der Balladen Sänger. Als gealterter Held früherer Tage ist er derjenige, der im Prinzip das selbe wie Ancalimo macht, nur auf der anderen Seite. Er ist Teil des Widerstandes (Resistance) und sucht ebenfalls nach Gefährten für den anstehenden Kampf. Dabei begegnet er alten Freunden und findet sich nach seiner Rückkehr in einer fragwürdigen Situation wieder, die es aufzuklären gilt.

Während sich also die Charaktere auf einen größeren Kampf, gar Krieg, vorbereiten, erfährt man in der Erzählung sehr viel Individuelles und Privates zu den Charakteren und ihrer Vorgeschichte. Man kann sehr gut erkennen, dass die Entwickler den Charakteren eine sehr detailreiche Persönlichkeit und Individualität verschaffen konnten. Das Hineinversetzen in die einzelnen Figuren erweist sich mit der Zeit als sehr einfach. Das wiederum macht es schwieriger Entscheidungen zu fällen. Schließlich möchte man doch vermeiden, dass dem liebgewonnenen Charakter etwas zustößt. Zumindest geht es mir so.

Hier und da bleib auch eine kleine Lovestory nicht aus. Wer mit wem? Nun, da nur ein weiblicher Charakter im Spiel ist, dürfte sich das von selbst klären.

Wichtig ist außerdem zu sagen, dass das Spiel derzeit nur auf italienisch und englisch verfügbar ist. Sämtliche Texte und Audios sind nur in diesen beiden Sprache nverfügbar. Warum italienisch? Auch das ist einfach erklärt, denn der Entwickler des Spiels kommt aus Italien. Man sollte also schon gute Kenntnisse in einer dieser beiden Sprachen aufweisen, denn andernfalls bekommt man Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen.

Und dass man ihr folgen können muss wird spätestens in den Rätseln offensichtlich. Ja, auch Rätsel gibt es, die es zu lösen gilt. Man sollte diese auch lösen, denn in den mir präsentierten Situationen ist eine falsche Antwort gleichbedeutend mit dem Ableben des Charakters.

Das Ableben eines Charakters mag im ersten Moment vielleicht nicht so tragisch sein, denn man kann die vorherige Passage erneut spielen, verliert aber ein Leben. Und je nach Schwierigkeitsgrad, von denen es vier gibt, stehen einem bis maximal 15 neue „Versuche“ zur Verfügung, die für das gesamte(!) Spiel ausreichen müssen. Also nicht pro Charakter, sondern für alle zusammen.

Insgesamt betrachtet handelt es sich um eine moderne Variante eines Pen & Paper Fantasy Spiels. Mit der Bezeichnung könnt ihr nichts anfangen? Dann schaut mal „Big Bang Theory“, denn die Nerds spielen das ab und an mal.

Wichtig ist geduldig zu sein, gut zuzuhören und ganz wichtig: Fantasie zu haben. Eine gute Auffassungsabe zum Lösen der Rätsel sollte man auch besitzen. Fehlt insbesondere die Fantasie, dann wird das Spiel schnell langweilig oder eben nervig. Zum Glück habe ich selbst Fantasie für zwei oder mehr Menschen.

Man könnte sagen, dass es sich um ein interaktives Buch handelt, in dem man den Verlauf der Geschichte maßgebend verändern und beeinflussen kann. Ich persönlich finde diese Idee ein Spiel in so einer Form aufzuziehen nicht schlecht, sogar sehr gut. Ich denke, dass dies den Spieler mehr fordern kann als ein gewöhnliches Rollenspiel, in welchem man Aufgaben erledigen muss.

Mir gefällt das Spiel sehr gut, denn es erzählt eine spannende Geschichte, in der ich entscheiden kann, auf welche Art und Weise es (teilweise) weitergeht. Ich habe die Charaktere während des Spielens in der Beta als sehr charismatisch und insbesondere die Dame als liebenswert empfunden. Auch die Wahl der Synchronsprecher ist insgesamt sehr gelungen und passen optimal zu den Charakteren. Diese Aspekte zusammengefasst lassen mich das Spiel immer weiter spielen, denn ich bin neugierig auf einen möglichen Ausgang der Geschichte und davon soll es mehr als 10 geben. Ich bin gespannt. Seid ihr es auch?

 

*NEWS* The Ballad Singer: Erfolgreiches Kickstarter-Spiel jetzt über Steam erhältlich

Das Warten hat ein Ende! Das „erzählerische Grafikerlebnis“ The Ballad Singer des italienischen Entwicklers Curtel Games ist ab sofort über Steam in der Early Access-Version erhältlich. Das Fantasy-Game lädt Abenteurer ein, ihren eigenen Weg im Spiel zu finden und herausfordernde, packende Geschichten zu erleben, in denen Entscheidungen und Konsequenzen einen direkten Einfluss auf das Schicksal der Spieler haben. The Ballad Singer bietet eine Fantasy-Geschichte, die erst noch geschrieben werden muss.

Die Welt verändert sich und reagiert auf die Aktionen des Spielers, wobei jede Entscheidung einen Einfluss darauf hat, wie sich die Geschichte entfaltet. Dies erlaubt den Spielern bis zu 1.700 Geschichten und 40 verschiedene Enden zu erleben. Jede einzelne Entwicklung und jede Nebengeschichte wird während des Abenteuers in diesem Fantasy-Universum vollständig erzählt und illustriert.The Ballad Singer_02

The Ballad Singer spielt in der Welt Hesperia: Einem fantastischen, aber realistischem Universum, in dem die Gesetze der Wissenschaft mit denen der Magie verschmelzen. Hesperia ist eine grausame Welt und zeigt unvorbereiteten Abenteurern keine Gnade. Für die Spieler gilt: Vertraue niemandem, verlasse dich auf deinen Instinkt und dein Wissen – nur so wirst du überleben und deine Quest fortsetzen.The Ballad Singer_03

The Ballad Singer ist ab sofort zum Preis von 19,99 Euro auf Steam erhältlich: https://store.steampowered.com/app/907380/The_Ballad_Singer

*News* WWE 2K19 Feature-Überblick – Gameplay-Updates

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In den nächsten Tagen wird 2K im Vorfeld zur Veröffentlichung des Spiels am 9. Oktober (bzw. vier Tage früher für Vorbesteller der Deluxe oder Wooooo! Edition) Informationen zu weiteren Features preisgeben – u. a. in den Bereichen MeinSPIELER, Creation und Universe. Außerdem können Fans in der Twitter-Umfrage zu WWE 2K19 darüber abstimmen, welche Infos sie als Nächstes erhalten wollen.

Der heutige Blog startet mit Zusätzen und Verbesserungen für das Kern-Gameplay, darunter:

  • Eine verbesserte Framerate für Matches mit sechs oder mehr Charakteren auf dem Bildschirm; überarbeitete Strikes mit über 250 neuen Angriffs- und Reaktionsanimationen; eine größere Anzahl an Angriffen für computergesteuerte Gegner; ein noch stärkerer Kommentar mit über 15.000 neuen Sprüchen vom Kommentatoren-Team Michael Cole, Corey Graves und Byron Saxton; Dutzende neue Match-Punktebedingungen; die Möglichkeit, die Controller-Belegung während Universe- und Exhibition-Matches zu verändern
  • Neue 5-Mann-, 6-Mann-, 8-Mann- und Royal Rumble-Matchtypen
  • Eine realistischer proportionierte Hell in a Cell-Struktur, die den Nervenkitzel des Kampfes besser einfängt
  • Ein überarbeiteter Stahlkäfig mit neuen Interaktionen, Optionen, Minispielen und der Möglichkeit, den Käfig durch die Tür zu verlassen
  • Die Wahl, wer im Universe- und Exhibition-Modus den ‚Money in the Bank‘-Koffer hat; die Mögilchkeit, den ‚Money in the Bank‘-Koffer anzupassen; zahlreiche Auszahlungssequenzen
  • Das neue Payback-System – eine defensive Mechanik, die ein Match wenden und einen Spieler wieder die Oberhand gewinnen lassen kann
  • Der Big Head-Modus, in dem man allen WWE-Superstars und selbsterstellten Charakteren überdimensionierte Köpfe verpassen kann!

Weitere Details gibt es hier im Blog: https://wwe.2k.com/de-DE/news/wwe-2k19-features/

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