Rezension zum Buch „American Football – Alles, was man wissen muss“ von Adrian Franke aus dem Meyer & Meyer Verlag. Das beste und informativste Buch zu dieser in Deutschland aufstrebenden Sportart

Vielen Dank zunächst an den Meyer & Meyer Verlag für das Rezensionsexemplar.AFAWMWM4

American Football – Alles, was man wissen muss“ von Adrian Franke aus dem Meyer & Meyer Verlag.

Genre: Sport und Sachbuch

Dieses Buch, das einem den Sport „American Football“ beschreibt und verständlich näherbringt, ist seit dem 22.01.2018 im Handel. Es hat insgesamt 200 Seiten, wovon ganze 37 Seiten ein Glossar mit Begriffserklärungen der Sportart sind.

Klappentext:

Jedes Jahr schauen mehr und mehr Zuschauer auch in Deutschland den Super Bowl. Aber seien wir mal ehrlich, ein Footballspiel zu verstehen, ist nicht so einfach! Oder wissen Sie, was eine „Shotgun“ oder die „Pistol“ mit Football zu tun haben?

Ziel des Buches ist es, diese und viele weitere Fragen zu beantworten und die Spielregeln zu begreifen. Erzählungen und Geschichten von Spielern gewähren zudem einen Blick hinter die Kulissen und rund um das Spiel.

Adrian Franke ist Redakteur beim online-Portal SPOX.com. Sein Kernressort ist die NFL; in den letzten drei Jahren hat er dort erfolgreich eine der größten deutschsprachigen NFL-Seiten mit einer sehr aktiven Community aufgebaut. Aktiv ist er außerdem in mehreren deutschen NFL-Podcasts genau wie auf Twitter.

Gewonnen hat mich der Autor des Buches bereits mit den ersten Sätzen der Einleitung, die genau das wiederspiegeln, was ich über Jahre gedacht habe und somit kein großes Interesse für diesen Sport aufbringen konnte.

Zitat: „Football? Nein danke. Das hat für meinen Geschmack viel zu viele Unterbrechungen, das dauert doch viel zu lange. Und überhaupt: Warum spielt nicht jeder Angriff und Verteidigung?

Wie gesagt sind es exakt diese Dinge, die auch mich über Jahre hinweg von diesem Sport ferngehalten haben. Zumindest bis August 2017.

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Adrian Franke beschreibt den Sport in diesem Buch sehr ausführlich und sehr bildlich. Damit meine ich nicht die Schaubilder der Aufstellungen, sondern tatsächlich seine Wortgewandtheit, die einem die vielen Begriffe erklärt.

Auch die Vorgehensweise das Spiel zu erklären ist sehr durchdacht. Von Grundsätzlichem, der Geschichte des Sports und seinen Ursprüngen, bis hin zur Erklärung der einzelnen Positionen und Aufstellungen als auch Taktiken in der Offensive und Defensive ist wirklich alles dabei, was das Spiel beinhaltet.

Gerade die Verbindung mit der historischen Entwicklung des Sports und anschaulichen Beispielen, sowie Zitaten von Trainern und Spielern, ist mehr als interessant.

Hinzu kommt, dass immer wieder aktuelle Beispiele für Positionen benannt werden. Damit meine ich, dass aktive Spieler, die diese Position spielen, benannt werden. Das führt sehr häufig (zumindest bei mir) zu einem „Aha!-Effekt“. Schließlich sind bestimmte Namen doch sehr geläufig. Cam Newton und Julian Edelman sind dabei nur zwei Beispiele. Beinahe für jede genauer beschriebene Position wird ein aktiver Spieler benannt – und genau das ist klasse. So bekommt man ein Bild vor Augen, das einen Spieler beinhaltet, den man bereits aus dem Fernsehen kennt.

Im Prinzip ist dieses Buch also eine Verbindung von mir (auf der Couch sitzend) und dem Fernseher, auf den ich blicke. Sozusagen die bisher noch fehlende Verbindung, um das, was im TV passiert und erzählt wird, verständlicher zu machen.

Auch der taktische Bereich, der viele Spielzüge und Formationen beinhaltet, ist sehr anschaulich und verständlich erklärt. Es sind dabei viele Dinge, die ich bereits mal gehört habe und nur schwer in Verbindung bringen konnte mit dem was ich vor mir sah.

Zwar habe ich bereits durch Madden NFL die meisten Lerneffekte zu Beginn gehabt, aber das hier ist ein Buch, das ich sicherlich noch sehr oft in den Händen halten werde. Und wenn es auch nur die hinteren Seiten des Glossars sind, das ich lesen und nachschlagen werde.

Es ist definitiv DAS Handbuch für American Football in deutscher Sprache.

Von A wie Abseits bis Z wie Zonenverteidigung ist wahrlich alles dabei, das häufig an Begrifflichkeiten fällt. Daher kann ich dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der sich gerne einen ersten oder aber auch einen tieferen Einblick in die Materie des American Football verschaffen möchte.

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Rezension zum Buch „Die schwarze Dame“ von Andreas Gruber aus dem Goldmann Verlag. Spannende Neuauflage mit einem etwas anderen aber sehr neugierigem Ermittler

Vielen Dank an dieser Stelle an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.

Die schwarze Dame“ von Andreas Gruber aus dem Goldmann Verlag der Random House Verlagsgruppe.

Genre: Thriller

Erschienen ist die Neuauflage dieses Thrillers am 18.12.2017. Auf insgesamt 362 Seiten kann man Ermittler Peter Hogart dabei erleben, wie er einen verzwickten Fall löst, den er so gesehen gar nicht lösen muss. Es aber aus seiner Neugierde heraus als Versicherungsdetektiv dennoch tut. Die Bezeichnung „Thriller“ hat dieses Buch absolut verdient.

Klappentext:

Auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen Kollegin wird der Wiener Privatermittler Peter Hogart nach Prag geschickt. Doch die Goldene Stadt zeigt sich Hogart von ihrer düstersten Seite: Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest und hat binnen Stunden nicht nur eine Reihe äußerst zwielichtiger Gestalten, sondern auch die gesamte Prager Kripo gegen sich aufgebracht. Nur die junge Privatdetektivin Ivona Markovic, die gerade eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde untersucht, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als die beiden bei einem Anschlag nur knapp dem Tod entrinnen, wird klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen geben muss. Und dass ihnen die Zeit bis zum nächsten Mord davonläuft

Eigentlich ist Peter Hogart in Prag um einen Versicherungsbetrug aufzudecken, denn das ist sein eigentlicher Auftrag. Dabei gerät er aber unfreiwillig in eine Mordserie hinein, in die auch seine spurlos verschwundene Kollegin verwickelt ist.

Durch seine Neugierde und etwas unkonventionelle Art an den Fall heranzugehen, schliddert Peter Hogart mehr ungewollt als geplant in Dinge, die für einen Versicherungsdetektiv eigentlich ein paar Nummern zu hoch erscheinen. Aber es ist nun mal seine spezielle Art, dass er, obwohl er um die Gefahren weiß, dennoch nicht davon ablässt.

Bei alledem gerät er an die verschiedensten Personen, wovon die meisten eher dem Prager Untergrund zuzuordnen sind. Aber es gibt dann doch eine Bekanntschaft, mit der er sich in die Aufklärung der Mordserie stürzt, obgleich ihm von mehreren Seiten, bzw. eigentlich allen Seiten, nahegelegt wurde, Prag wieder zu verlassen.

Er handelt anders und irgendwie auch nachvollziehbar, wenn auch der gesunde Menschenverstand der Aufforderung wohl nachgekommen wäre. Doch was er mit seiner Bekanntschaft ermittelt ist wahrlich mehr als unerwartet.

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Die Charaktere in diesem Buch sind sehr durchdacht und wirken meiner Meinung nach sehr authentisch. Irgendwie kann man die Entscheidungen von Peter Hogart durchaus nachempfinden; aber auch jene der anderen Personen. Insgesamt hat jede Figur, die einen längeren Part in der Geschichte einnimmt, eine spezifische und sehr interessante Rolle, die durch die Umgebung und Charaktereigenschaften, sowie deren Handlungen noch interessanter werden.

Auch die Art des Schreibens und Erzählens ist angenehm. Der Schreibstil wirkt abwechslungsreich und flüssig und trotz vieler ausschweifender Beschreibungen finde ich nicht, dass es dabei zu Langeweile kommt. Dadurch kommen die oben beschriebenen Charaktere noch besser zur Geltung.

Das Ganze wird durch die immer spannender werdenden Ereignisse, welche auch so nicht vorhersehbar sind, ständig im Spannungslevel erhöht. Es gibt zwar wiederkehrende Atempausen, aber die werden insbesondere zum Ende hin rar.

Letztlich ist es für mich ein Thriller, der auch wirklich einer ist und mit dem Handlungsablauf sehr lesenswert wird. Gerade die Tatsache, dass die Hauptfigur nicht aus den Reihen der Polizei kommt und eigentlich auch nicht an der Aufklärung dieser Mordserie beteiligt sein sollte und sich dennoch einmischt, ist eine Empfehlung wert.

Rezension zum Buch „Warriors of the Underground – Rebellion“ von Aleks G. – spannende Dystopie mit Panem Elementen

Facebook Gruppen sind durchaus auch ein Weg um auf Bücher aufmerksam zu werden. Insbesondere dann, wenn diese im Selbstverlag erscheinen und kaum beworben werden können. So kam ich zu dieser interessanten Dystopie einer finsteren Zukunftsversion unserer Welt, welche mit vielen Elementen, bzw. Parallelen aus den Tributen von Panem aufwartet.

Warriors oft he Underground – Rebellion“ von Aleks G. im Selbstverlag.

Genre: Dystopie, Fantasy

Das Buch erstreckt sich über 442 Seiten und behandelt eine nicht undenkbare Version der menschlichen Zivilisation nach dem nächsten großen Weltkrieg. Es erschien bereits am 27.08.2017 im Selbstverlag. Meine Lesedauer betrug ca. 9,5 Stunden.

Der volle Name der Autorin ist Aleksandra Gvozdenovic. Für mich persönlich ist dieser jetzt nicht so schwierig, aber „Aleks G.“ dürfte für jedermann einprägsamer sein.

Klappentext:

Wenn sie Dir alles nehmen, was Du hast, kämpfe bis zum bitteren Ende – kämpfe für die Freiheit!

Rose lebt mit ihrer kleinen Schwester im Untergrund, einer Welt voller Dunkelheit und Angst, Schmerz und Leid, Kälte und Hass. Wie jeder Dreier schuftet sie hart im Untergrund, um den Einsern und Zweiern an der Oberfläche ein luxuriöses Leben zu bescheren. Doch dann geschieht etwas, was ihr Leben aufrührt, und sie entscheidet sich dazu sich den Rebellen anzuschließen, einer Gruppe von Widerstandskämpfern, die sich gegen die brutale Herrschaft der Einser auflehnen. Rose bleibt nicht mehr viel Zeit, denn die Einser verfolgen bereits einen mörderischen Plan, um ihre Untergeordneten zu noch größeren Sklaven zu machen…

Bevor ich mich der eigentlichen Thematik in diesem Buch zuwende, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass die Autorin in diesem Buch auch eigene Erlebnisse und Erfahrungen verarbeitet und niederschreibt.

Die vielen Parallelen, die an die Tribute von Panem erinnern, sind deutlich, aber passen sehr gut zu dieser Geschichte, die keinen Abklatsch darstellt, sondern eine eigene Geschichte ist. Parallelen heißen schließlich nicht, dass eine 1 zu 1 Übernahme erfolgt.

Einige dieser Parallelen sind unter anderem, dass die neue Weltordnung die Menschen in drei Bevölkerungsgruppen unterteilt. Wobei die „Einser“ alle Rechte und allen Reichtum haben, den man sich vorstellen kann, während die „Dreier“ unter der Erde leben und niedere Arbeiten gegen einen Hungerlohn verrichten müssen. Eine weitere Parallele ist die weibliche Protagonistin, die eine jüngere Schwester hat, sowie auch das Zeichen der Rebellion, welche einen weißen Vogel darstellt, den man schnell mit dem Spotttölpel assoziieren kann und natürlich die Rebellion selbst.

Die Autorin hat einen sehr normalen und einfachen Schreibstil und lässt, in Form ihrer Protagonistin, auch gerne einmal Kraftwörter im Text auftauchen. Das entspannt den engen Blocktext, der anfangs ein wenig erdrückend wirken kann. Außerdem scheint die Autorin sehr viel Wert darauf zu legen die Umwelt als auch die Emotionen ihrer Hauptfigur bestmöglich zu beschreiben. Das gelingt ihr auch sehr gut und hat mich damit auch immer wieder in meiner eigenen Gefühlswelt erreichen können. Ob es nun mitfühlen, trauern oder hassen ist, immer wieder habe ich mich genau bei diesen Gefühlen ertappt.

Die Geschichte baut sich langsam auf und man wird von Beginn an in die erdrückende und durchaus auch sehr traurige Welt der „Dreier“ eingeführt, in welcher sich Rose Dalton, unsere Hauptfigur, zurechtfinden muss. Es mag während des Lesens zwar wenig spannend wirken, erfüllt aber den Zweck ein sehr gutes Bild vom Leben der Untergrundmenschen zu bekommen. Diese sind der forschen Unterdrückung und Willkür der Übergeordneten „Einser“ ausgesetzt, welche sich immer wieder neue Regeln und Gesetze einfallen lassen, um das niedere Volk malträtieren zu können. Selbst von spontaner Folter und auch Hinrichtungen wird Gebrauch gemacht, damit die armen Menschen, die das Tageslicht nur vom Hörensagen kennen, unterjocht werden.

Nachdem Rose zu allem Unglück auch beide Elternteile verloren hat, muss sie nicht nur für sich, sondern auch für ihre jüngere Schwester sorgen. Häufig muss sie dabei alles in den Hintergrund stellen und unter widrigen Umständen arbeiten, damit sie die brüchige Hütte erhalten und ein wenig Nahrung bekommen kann.

Über einen Zufall, der ihr das Leben rettet, kommt sie in Kontakt mit den Rebellen, denen sie sich nach langer Überlegung und viel Zweifel, anschließt.

Nun hat man als Leser einen sehr genauen Eindruck über die Lebensumstände der Menschen, die im Untergrund leben müssen und kann – so ging es zumindest mir – verstehen, was die Gründe für den Aufstand, die Rebellion, sind. Ab diesem Moment beginnt auch das Spannungslevel der Geschichte immer wieder anzusteigen und abzuflachen.

Während die Rebellen ihre Pläne schmieden und diese versuchen umzusetzen, erleben sie und Rose Erfolge, Rückschläge, aber auch Verluste. Insbesondere die Gefühlswelt, die die junge Rose umgibt, wird häufig beschrieben, was meines Erachtens nach, eine sehr bildhafte Darstellung der Situationen und Emotionen bietet.

Auch das Ende dieser Geschichte ist geschickt geschrieben, denn die Situation ist gewiss noch lange nicht abgeschlossen. So muss der Leser, ob er will oder nicht, auf den zweiten Teil warten. Bis dahin darf sich der Leser durchaus darüber Gedanken machen, ob diese beschriebene Welt, nicht vielleicht schon jetzt begonnen hat.

Auf jeden Fall eine tolle Dystopie, die mir Freude bereitet hat. Ich warte nun ungeduldig auf die Fortsetzung, denn schließlich habe ich Rose in mein Herz geschlossen und möchte ihr, wenn auch nur als Leser, bei ihrem weiteren Werdegang beistehen.

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Buch-Rezension zu „Targa – Der Moment, bevor Du stirbst“

Der Penguin-Verlag hat mich mit diesem Rezensionsexemplar sehr überrascht, denn ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, als ich es angefragt hatte. Vielen lieben Dank hierfür.

Targa – Der Moment, bevor Du stirbst“ von Barbara und Christian Schiller (B. C. Schiller) aus dem Penguin Verlag der Random House Verlagsgruppe.

Genre: Thriller

Dieser Thriller auf insgesamt 395 Seiten erschien bereits am 10.07.2017 und ist ein interessantes Werk, das ich in ca. 6 Stunden gelesen habe. Die Geschichte schließt mit einem so genannten „Cliffhanger“ ab, der eine Fortsetzung verspricht.

Klappentext:

Niemand kommt dem Bösen so nahe wie sie.

Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.

Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer. Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen, und Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr.

Ein tödliches Spiel beginnt. Wer wird gewinnen?“

 

Bereits im Klappentext werden beide Hauptfiguren dieses Thrillers vorgestellt. Auf der einen Seite Targa Hendricks und auf der anderen Falk Sandman, der Serienmörder. Es ist aber gar nicht so schlimm, dass wir die beiden wichtigsten Personen schon kennen, bevor das Buch überhaupt aufgeschlagen wurde.

Das Buch ist unterteilt in drei Abschnitte. Im ersten erfahren wir grundlegende Dinge über Targa, ihr Leben und was sie so besonders macht. Aber natürlich erfahren wir gleichermaßen über Falk Sandman, wie er seine Opfer findet und auswählt und was ihn bei den Morden am meisten befriedigt.

Im zweiten Teil beginnt die Undercover-Ermittlung, die beide Hauptfiguren zueinander führt. Dass dies nicht ganz ungefährlich ist, ist dabei von Beginn an klar. Dennoch ist es faszinierend zu lesen wie sich Targa das Vertrauen des Serienmörders erarbeitet und durch ihre gefühlskalte Art, die Teil von ihr ist, Teil seiner perfiden Pläne und Gelüste wird.

Der Abschluss ist natürlich der spannendste Teil und hier überschlagen sich die Ereignisse beinahe, so dass der Leser mit und sogar um Targa zittern muss.

 

Targa führt ein eher unscheinbares Leben und wohnt in einem alten VW-Bus. Die meiste Zeit davon auf einem Campingplatz in Berlin. Es gefällt ihr und sie möchte auch gar nicht anders leben. Ihr treuer Begleiter ist ein großer gehörloser Hund, der ihr überaus wichtig ist. Das erkennt auch Falk Sandman und als sich beide schon vertrauter sind, entwickeln sich sogar kleine Psychospielchen zwischen beiden.

Es gibt zu dieser Haupthandlung noch eine Nebenhandlung, die sich um einen Schwerverbrecher dreht, der in einem Hochsicherheitsgefängnis inhaftiert ist. Anfangs ist es unklar, wie dieser in die Geschichte passt, jedoch gibt es eine Verbindung zu Targa. Er schafft es sogar von der Insel, auf der sich das Gefängnis befindet, zu fliehen und findet Targa.

 

Beide Autoren haben einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der sehr schön durch die Geschichte führt. Die Kapitel sind recht kurz, was die Story schnelllebig macht und es ermöglicht, auch mal nur ein paar Seiten zu lesen, wenn die Zeit knapp ist.

Zu Beginn gibt es einen kurzen Blick in die Vergangenheit, der sich im Verlauf als Targas Tag der Geburt herausstellt. Des Weiteren sind es drei parallel verlaufende Geschichten, die bis zum Schluss zusammenkommen und zu einer werden. Der Fokus ist selbstverständlich auf Targa Hendricks und Falk Sandman gelegt, während der Inhaftierte nur ab und an auftaucht.

Die relativ kleine Schriftgröße war anfangs etwas unangenehm für mich, aber daran kann man sich schnell gewöhnen. Die Spannungselemente, die diesen Thriller ausmachen, sind recht schnell vorhanden. Diese steigern sich kontinuierlich, bis sie am Schluss den Höhepunkt erreichen.

 

Mir gefiel diese Art des Thrillers mit der ungewöhnlichen Undercover-Agentin Targa Hendricks. Schreibstil als auch Idee der Story sind so gestaltet, dass man einfach weiterlesen muss. Ich war positiv überrascht und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, denn das Ende ist ein genialer Cliffhanger.

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Rückblick auf 2017 – Ausblick auf 2018

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen tollen und schönen Start in dieses Jahr. Insbesondere Gesundheit und Erfolg und ganz viel Kraft alles zu schaffen, das man sich vorgenommen hatte.

Nun bin ich also seit etwas mehr als vier Monaten Blogger und berichte von meinen Erlebnissen und dem, was mir so in den Sinn kommt.

Ich muss gestehen, dass ich mit einer solchen Resonanz darauf nicht gerechnet habe, denn in erster Linie wollte ich mein Erlebtes irgendwo festhalten. Ich bin wirklich sehr erfreut darüber, dass die Resonanzen da sind und dass sich das Ganze positiv entwickelt hat. Nicht einmal im Traum hätte ich mir das so ausgemalt. Selbstverständlich geht es auch besser und toller und größer. Aber auf dem Teppich bleiben und sich über die kleinen Erfolge freuen ist doch viel schöner, als große Ziele nicht zu erreichen. Vielen Dank an jeden einzelnen Leser und Abonnenten meines Blogs. Das ehrt mich wirklich sehr.

Rückblick auf das Jahr 2017 (privat):

Ich musste mich in 2017 mit vielen Ämtern herumschlagen und Termine wahrnehmen. Negative Nachrichten, Bescheide und Mitteilungen waren beinahe an der Tagesordnung. Also wenn sie dann einmal kamen. Ämter haben die Angewohnheit eine ewig lange Wartezeit als auch Antwortzeit zu haben. So vergingen viele Monate mit Hoffen und Bangen, finanziellen Engpässen und einigen Depressionen aufgrund dieser Situation.

Im Januar, ausgerechnet am 31.01.2017, als ich zum Sabaton Konzert wollte, hatte sich auch noch das Wasser in meiner Toilette dazu entschieden nicht mehr abzufließen und sogar den rückwärtigen Weg aus der Badewanne zu finden. Aus einem Abfluss wurde ein Einfluss, wenn man das so nennen will. Ein Glück war es keine große Sache am Ende, aber nun, es hat mich Unmengen an Zeit gekostet und das Konzert stand auf der Kippe. Der Mann des Sanitärservices konnte das Problem schnell beheben und ich zum Konzert. Wenn auch unter ziemlichen Stress. Aber es hatte sich gelohnt.

Das ewige Warten auf die Antworten der Ämter führte dazu, dass ich mich selbst beinahe aufgegeben hatte und tatsächlich Existenzängste bekam. Immerhin hat mich meine Katze immer wieder ablenken können, das war nicht unwichtig.

Aber seit August haben sich die Dinge verändert. Nach einer gefühlten Ewigkeit haben die langsamen Mühlen zu Entscheidungen gefunden und mir positive Bescheide zukommen lassen. Das war Balsam für die Seele. Aber es war nicht nur die finanzielle Sicherheit, die damit einherkam, sondern auch das Wegfallen der damit verbundenen Existenzängste. Es gab aber noch eine andere Sache, eine Person, eine Frau, die ich in diesem Monat kennenlernte und mir Lebensenergie gab. (Danke Dir)

Seither bin ich dabei mein Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen und viel zu erleben. Das Wort Leben steckt ohnehin in „erleben“ also mache ich das auch. Konzerte, Eishockeyspiele, Footballspiele – also alles das, worüber ich hier schreibe. Die Idee mit dem Blog kam eher nebenbei und entwickelte sich mit der Zeit immer weiter. Und nun bin ich hier und lasse euch an vielen (aber nicht allen) Erlebnissen teilhaben, so gut ich sie eben beschreiben kann.

 

Rückblick auf das Jahr 2017 (Blog):

Warum dieser Blog „padmanpl“ heißt? Nun, ich wollte mich von Anfang an nicht auf ein Thema spezialisieren. Das hätte nicht gepasst. Also habe ich mir den Spitznamen, bzw. den Namen ausgesucht, mit dem ich ohnehin in einigen Online Spielewelten unterwegs bin. Außerdem kann ich mich damit identifizieren und das ist doch das Wichtigste, nicht wahr?

Es kamen auch immer wieder neue Themen dazu und mittlerweile habe ich wohl alles das, was mir für mich und für meine Leserinnen und Leser wichtig erscheint nun hier versammelt. Vermutlich ist immer noch nicht für jeden etwas dabei, aber die Interessen sind so unterschiedlich wie wir Menschen selbst.

Seit dem 22.08.2017 gibt es meinen Blog und ich bin stolz darauf, sagen zu dürfen, dass bis zum 31.12.2017 insgesamt 3.788 Besucher gezählt worden sind, die sich mit 11.683 Klicks / Hits auf Beiträgen verewigt haben.

Statistiken mag ich irgendwie, daher gibt es sie auch in diesem Beitrag wieder.

Aus 48 Ländern haben Menschen den Weg zu meinem Blog gefunden.

Die Top 5 Länder sind:

  1. (1) Deutschland
  2. (2) USA
  3. (4) Österreich
  4. (3) Frankreich
  5. (5) Vereinigtes Königreich (UK)

Die Top 5 der Besucher, die über andere Webseiten oder Suchmaschinen kamen:

  1. (1) Facebook
  2. (3) Google
  3. (2) All-About-Football.de
  4. (4) Twitter
  5. (5) WordPress Reader

Nun die Top 10 der beliebtesten Beiträge auf meinem Blog. Das haben also meine Besucher am liebsten gelesen:

  1. (neu) 757 – Serien Review: Die Geisterakten
  2. (1) 187 – Brother Firetribe – 18.10.2017 – Nachtleben Frankfurt
  3. (neu) 167 – Löwen Frankfurt – Lausitzer Füchse – 28.12.2017
  4. (3) 162 – Flogging Molly – 06.09.2017 – Batschkapp Frankfurt
  5. (2) 161 – Midge Ure – 27.09.2017 – Batschkapp Frankfurt
  6. (4) 138 – WWE am 11.11.2017 in der SAP-Arena Mannheim
  7. (6) 82 – Autoren im Interview: Nicole Schuhmacher
  8. (5) 79 – wXw – Fight Forever Tour – 30.09.2017 – Batschkapp Frankfurt
  9. (10) 66 – Extreme – 04.12.2017 – Batschkapp Frankfurt
  10. (neu) 65 – Five Finger Death Punch & In Flames – 06.12.2017 – Festhalle Frankfurt

 

Ausblick auf das Jahr 2018:

Ich hoffe, dass ich es irgendwie schaffe mal einen Kalender einzubauen, damit man auch mal sehen kann, wo ich mich möglicherweise so rumtreibe. Gegen nette Gespräche habe ich wirklich nichts einzuwenden. Obwohl das früher eher untypisch für mich war, mag ich es momentan Gespräche mit Fremden zu führen und neue Menschen kennen zu lernen.

Selbstverständlich wird es weitere Berichte zu den Löwen Frankfurt geben und es werden auch zwei besondere Beiträge dabei sein – vielleicht sogar mehr – aber das wird sich erst noch entscheiden.

Zu Konzerten werde ich auch im Jahr 2018 gehen und natürlich auch hiervon berichten. Viele Termine sind bereits bekannt und zu vielen besitze ich bereits ein Ticket. Hier und da könnte es sogar mal passieren, dass ich auf der Suche nach einer Fahrerin oder einem Fahrer sein werde, da ich selbst kein Automobil besitze und die Busfahrer der RMV lassen mich nicht ans Steuer. Schade. Jedenfalls werde ich auf meiner Facebookseite „padmanpl“ schreiben, wenn ich mal Chaffeurdienste in Anspruch nehmen müsste. (Wer weiß, vielleicht habe ich dann sogar eine Karte zu viel…) Im Zuge der Konzerte möchte ich auch nicht unterschlagen, dass eine Kooperation mit Konzert-Nerd eingegangen wird. Das hat für meinen Blog und mich Vorteile, aber auch für den Kooperationspartner. Ich freue mich schon sehr auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Gefressen wird auch im Jahr 2018. Die Snackboxen sind einfach zu interessant und manchmal irgendwie unheimlich. Und nein, ich habe nicht vor aufzugehen wie ein Hefekloß. Trotz der vielen Leckereien.

Da ich noch sehr viel Lesestoff habe und immer wieder neuer Lesestoff dazukommt, wird sich die Kategorie „Bücher“ weiter füllen. Viele spannende Titel warten bei mir noch sehnsüchtig darauf verschlungen und rezensiert zu werden.

Am Zocken komme ich auch in diesem Jahr nicht vorbei. Das gehört einfach dazu. Deswegen wird sich auch die Spiele- und Berichtesammlung zu PS4 Spielen vergrößern. Ob sie nochmals so vielfältig sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen.

American Football wird definitv viel mehr Kapazität einnehmen. Meine Planung sieht vor sämtliche Heimspiele der Samsung Frankfurt Universe zu besuchen als auch einige Auswärtsspiele. Aber nicht nur die Universe wird von mir besucht, denn in Hessen und gerade im Rhein-Main-Gebiet gibt es sehr viele Vereine, die es wert sind einmal besucht zu werden. Fest in meinem Terminplaner stehen die Rockets aus Offenbach, die Mannheim Bandits und Banditaz, und noch viel mehr Teams. Ich hoffe, dass es sich einrichten lässt und nicht zu viele Überschneidungen geben wird. Da ich nun auch fester Teil des Teams von All-About-Football.de bin, freue ich mich umso mehr weitere Bildergalerien und Berichte verfassen und sowohl auf diesem Blog, als auch auf „AAF“ veröffentlichen und die Seite mitpflegen zu dürfen.

Ein großes Highlight wird wohl der Besuch eines NFL Spiels in London sein. Geplant ist der 23.09.2018. Da spielen, wenn sich nichts ändert, die Jacksonville Jaguars gegen die Philadelphia Eagles. Vielleicht trifft man dort auch auf ein paar bekannte Gesichter?

Der Bereich „Interviews“ ist noch recht neu aber auch hier werden weitere Interviews folgen. Natürlich werden Autoren interviewt, aber es ist auch geplant, einige Spieler diverser Football-Teams zu einem Gespräch zu bitten.

Events gibt es natürlich auch im Jahr 2018. Je nach dem, wie es die Zeit zulässt, werde ich von Buchmessen und vom Wrestling berichten. Für ein Wrestlingevent der WWE am 21.04.2018 in der Batschkapp Frankfurt habe ich bereits ein Ticket und da freue ich mich schon sehr ein weiteres Mal Teil dieser tollen Veranstaltung zu sein.

Vielleicht gehe ich auch einmal zum Baseball. amerikanisch angehauchter Sport scheint mir irgendwie gut zu gefallen.

Auf ein erfolgreiches und spannendes Jahr 2018!

Buch-Rezension zu „Blutroter Sonntag“

Mein erstes offizielles Rezensionsexemplar, das man mir zukommen ließ. An dieser Stelle natürlich vielen Dank an den C. Bertelsmann Verlag aus der Random House Verlagsgruppe für dieses Rezensionsexemplar.

Blutroter Sonntag“ von Nicci French aus dem C. Bertelsmann Verlag. Der englische Originaltitel lautet „Sunday Morning Coming Down“. Übersetzt von Birgit Moosmüller.

Genre: Thriller, Krimi

Auf insgesamt 448 Seiten erstreckt sich diese spannungsgeladene Geschichte, die in sich abgeschlossen ist. Meine Lesedauer betrug ca. 10,5 Stunden. Wichtig ist zu sagen, dass dies der siebte Band um die Hauptfigur Frieda Klein ist, der aber unabhängig von den vorhergehenden Büchern gelesen werden kann. Erschienen ist es am 30.10.2017.

Übrigens ist Nicci French das Pseudonym für das Autorenehepaar Nicci Gerrard und Sean French.

Klappentext:

In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden … War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert?
Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt…

Wenn jemand nicht unbedingt selbst lesen, sondern das Ganze lieber als Hörbuch vorgelesen bekommen möchte, kann dies bei audible tun. Dort gibt es sogar eine Hörprobe zu diesem Titel.

Wie erwähnt, lässt sich dieser Thriller, auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, lesen. Zwar ist es sicherlich hilfreich, die Hauptfiguren in der Handlung bereits zu kennen, jedoch ist dies keine Voraussetzung, um sich schnell in dieses Buch mit ihren unterschiedlichen Figuren hineinzufinden. Diese werden optisch und charakterlich bereits zu Beginn sehr gut beschrieben, so dass es keine Unklarheiten gibt.

Die Story beginnt schon mal relativ heftig. Schließlich wird eine zu verwesen beginnende Leiche unter dem Fußboden in der Privatwohnung von Frieda Klein, der Hauptfigur, gefunden. Ab diesem Moment beginnen die Ermittlungen, insbesondere in Richtung eines gewissen Dean Reeve, der bereits in früheren Büchern für jede Menge Sorgenfalten und unruhige Nächte bei Friede Klein gesorgt hat.

In der Folge werden Freunde von Frieda entführt oder auch ins Krankenhaus geprügelt, selbst ein weiterer Mord bleibt nicht aus. Ist es erneut Dean Reeve, der sich auf diese obszöne Art und Weise in das Leben von Frieda Klein mischt, oder doch ein Nachahmungstäter? Das wird im Verlauf der Geschichte gelöst. Dabei spielen die Fähigkeiten von Frieda als Psychoanalytikerin eine entscheidende Rolle.

Der Schreibstil, bzw. die Übersetzung, ist sehr gut und flüssig, was einem das Lesen der langen Geschichte erleichtert und nicht behäbig durch das Buch führt. Das ist sehr schön gelungen.

Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und knackig gehalten. Auf diese Weise wirkt die Geschichte auf mich schnelllebig und führt auch dazu, dass man auch mal nur ein paar Seiten lesen kann, wenn die Zeit knapp bemessen ist.

Es ist ein klarer Verlauf in der Geschichte festzustellen, die auf mehrere Schauplätze verteilt ist. So handelt natürlich der Großteil von Frieda Klein, aber auch die Polizeiarbeit, die Arbeit von Journalisten und auch das Leben der Freunde, werden in separierten Stücken abgehandelt. Dies rundet die gesamte Geschichte ab.

Auch das Spannungslevel ist prinzipiell permanent vorhanden, da immer wieder etwas Neues passiert und sich die Ermittlungen und Friedas Gedanken stets um den Fall, bzw. die Ereignisse, drehen.

Manche Ereignisse mögen zu erwarten sein, während andere unerwartet über den Leser einbrechen. Das Ende war für mich ein erwartetes Ereignis, wenngleich der Schlusspunkt mit einem sogenannten Cliffhanger gesetzt wurde, der ein weiteres, spannendes Buch versprechen sollte.

Insgesamt fand ich diesen Krimi sehr interessant, ohne die vorherigen Bücher zu kennen. Es fiel mir leicht in die Geschichte herein zu finden und die agierenden Personen vor meinem geistigen Auge zu sehen. Selbst ein leichtes Hassgefühl gegenüber einer bestimmten Person im Buch konnte ich feststellen. Gelungen und lesenswert. Wie das wohl zu Ende gehen wird…?

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Frankfurter Buchmesse – (M)eine Zusammenfassung

Einmal noch die Frankfurter Buchmesse revue passieren lassen. Das Erlebte und die erworbenen Bücher ebenfalls sortieren. Das ist nun etwas einfacher, da ich endlich auch mal wieder länger als vier oder fünf Stunden schlafen konnte. Hallo Energie, da bist Du ja wieder.

Natürlich verweise ich auch heute auf die Bildergalerie – bitte >>HIER<< klicken.

Da dies meine erste Buchmesse war, hatte ich ehrlich gesagt noch keine Vorstellung davon wie groß diese tatsächlich ist. Sicher hat der Hallenplan, den die Veranstalter der Buchmesse bereitstellen, schon eine Idee hinterlassen, jedoch sieht die Realität dann doch noch ganz anders und viel größer aus.

Deswegen bin ich im Nachhinein wirklich sehr froh darüber, dass ich an allen der fünf Tage dort sein konnte, um auch wirklich mal alles zu erkunden. Die Zeit braucht man dafür tatsächlich. Es war schließlich nicht so, dass ich nur an den Ständen der Aussteller vorbeigelaufen bin und mir „Aha“ dachte, sondern auch immer wieder gerne stehenblieb um mir die Bücher und Informationen anzusehen.

Ohne genau nachzurechnen, was auch schwierig wäre, habe ich wohl ungefähr 24 Stunden, also einen ganzen Tag, als Besucher auf der Buchmesse verbracht. Das mag schon viel klingen, ich bin mir aber sicher, dass die Aussteller natürlich noch mehr Zeit dort verbracht haben.

Apropos Aussteller. Die internationale Vielfalt an Ausstellern und Verlagen ist beeindruckend. Mit dieser Menge an Ausstellern und dementsprechend auch Ständen habe ich wirklich nicht gerechnet. Dafür ist es umso schöner, dass dies so ist.

Neben einer Vielzahl an Büchern aus allen denkbaren Genres gab es auch viele interessante Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen und auch Fernsehinterviews mit Prominenten. Aber selbst wenn man jeden Tag vor Ort sein kann ist es kaum möglich an all diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Schön waren für mich natürlich auch die vielen Gespräche, die ich mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und noch anderen Menschen geführt habe. So vergeht natürlich die Zeit wie im Fluge. Oder noch schneller. So viele sympathische freundliche Menschen, die trotz all dem Messestress immer noch ein Lächeln auf den Lippen tragen. Aller Ehren wert.

Dass es am Wochenende noch voller und bunter wurde, gerade durch die vielen tollen Kostüme und Verkleidungen der Cosplayer, gab der Buchmesse noch einen zusätzlichen Charme. Auf der einen Seite wirkt es so, als würden zwei Welten aufeinanderprallen. Auf der anderen Seite sind diese beiden Welten doch miteinander verknüpft. Insbesondere das tolle Cosplay von Cira Las Vegas zum Buch Nevernight zeigte dies sehr gut.

Und das aller Wichtigste natürlich waren und sind die Bücher. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zuletzt eine größere Menge an Büchern erworben habe. Wobei sich die Bezeichnung „größere Menge“ auf maximal fünf Bücher begrenzen würde. Doch während der Buchmesse kamen insgesamt 38 zusammen. Lesestoff für die nächsten Monate. Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Buch und noch ein klein wenig mehr über jene, die eine Widmung oder zumindest eine Signierung des Autors haben.

Übrigens hat diese Vielzahl an Büchern dazu geführt, dass ich meine Schränke seit längerer Zeit mal wieder auf- und umgeräumt habe. Ein netter Nebeneffekt, denn nun sehen die Schränke, bzw. die Regale, viel interessanter und schöner aus.

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