Autoren im Interview: Nicole Schuhmacher

Das erste Interview auf meinem Blog, das ich schriftlich mit Debütautorin Nicole Schuhmacher geführt habe. Ihr Urban Fantasy Roman „Jägerseele“ wurde am 31.10.2017 veröffentlicht und ist eine tolle, etwas andere Geschichte. Da ich auch selbst ein paar Fragen hatte, nahm ich das zum Anlass, direkt ein Interview daraus zu machen.

Wer das Buch noch nicht kennt, kann sich auch die Rezension von mir dazu durchlesen. Einfach hier klicken.

jägerseele titel

Werte Nicole, würdest Du Dich kurz vorstellen, damit auch Menschen, die dich oder Dein Buch noch nicht kennen, etwas zu Dir erfahren?

Guten Tag! ^^
Mein Name ist Nicole, Freunde nennen mich Nie Kohle oder Rand (Ja, wie der Pizzarand) xDD, ich bin 30 (Oh mein Gooooott, mein Leben ist vorbei, VORBEI!!!) und lebe in einer kleinen Stadt in Ostsachen. Beruflich mache ich »irgendwas mit Medien« und habe Ende Oktober mein Debüt »Jägerseele«, einen Urban Fantasy Roman, im Selbstverlag herausgebracht.

Das Schreiben hast Du bereits relativ früh entdeckt, und einige Fanfiktionen hast Du auch geschrieben. Was hat Dich dazu veranlasst einen eigenen Roman zu schreiben?

Ich denke, das waren tatsächlich die unzähligen positiven Rückmeldungen im Laufe der Jahre zu meinen bereits angesprochenen Fanfiktions. Die Idee zu »Jägerseele« spukte mir bereits Ewigkeiten im Kopf herum und irgendwann dachte ich dann einfach, hey, warum eigentlich nicht?

Wie viel Zeit hast Du in Deinen ersten, aktuellen Roman „Jägerseele“ gesteckt, bzw. stecken müssen?

Richtig intensiv habe ich etwa ein halbes Jahr daran gearbeitet. Und davor habe ich etwa fünf Jahre (!!!) Pause gemacht. Bis dato hatte ich nur die ersten 1 1/2 Kapitel.

Blieb da noch Zeit für andere Freizeitaktivitäten? Schließlich machst Du das nicht hauptberuflich. Noch nicht.

Hehe, »noch nicht« xD
Aber das stimmt schon. Wenn man berufstätig ist und dann außerdem noch in einem Schreibprojekt steckt, muss man sich genaue Zeiten festlegen, wann man was machen möchte. Zumindest muss ich das so machen. Ich gehe außerdem täglich mit meiner vierbeinigen Mitbewohnerin spazieren, versuche immer ein paar Seiten meines aktuellen »currently read« zu lesen und suchte diverse Fernsehserien. Ich bin auch ein kleines Gamergirl, aber zum Zocken bin ich schon ewig nicht mehr gekommen, wäääh!!!

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Dass Du Fantasiefiguren magst, kann man in Deinem Autorenportrait lesen. Was war ausschlaggebend dafür, dass Du Dich nicht auf eine bestimmte Gruppe (Vampire, Werwölfe etc.) festgelegt hast?

Eine reine Geschichte über Vampire, Werwölfe etc. ist irgendwann so festgefahren, finde ich. Also… so ganz ohne Abwechslung… Und die hat man in einer Welt in der alle Fantasiegestalten ein Zuhause haben ja wohl umso mehr, oder? 😀

 

In „Jägerseele“ kommen die unterschiedlichsten Fantasiefiguren vor. Wer davon, außer Tess, ist dein persönlicher Liebling? Und warum?

Das ist einfach =) Danial ist mein Liebling. Ihn kann ich einfach alle unmöglichen Dinge machen lassen, weil er es aufgrund seiner… Herkunft eben einfach drauf hat ^^ Und das ist sooooo cool.

Du hast Dir sehr viel Mühe gegeben allen Figuren einen speziellen Charakter und eigene Wesenszüge zu geben. Wie viel Zeit hast Du damit im Durchschnitt pro Figur verbracht?

Ich muss gestehen, dass ich das nicht mehr richtig weiß, da diese Arbeit bereits die oben angesprochenen fünf Jahre zurückliegt. Aber ich kann mich erinnern, dass definitiv mehrere Tage ins Land gegangen sind, bis jede Figur in ihren Grundzügen existierte. Einiges fällt einem natürlich auch erst beim Schreiben direkt ein. Chris zum Beispiel… Vorsicht Spoiler! Er war anfangs gar nicht darauf ausgelegt »der Böse« zu sein. Erst als ich die Jahrmarkt-Szene schrieb, kam es so über mich, dass ich mich dazu entschloss, dass er der Kopf Rund um Gemma und Coral ist.

nicoleschuhmacher02Du und Tess – ein Herz und eine Seele? Wie viel Tess steckt in Dir und wie viel von Dir in Tess?

Ach ja… es ist schon nicht zu verleugnen. Ich wäre gern wie Tess ^//^ Und deswegen habe ich ihr viele Eigenschaften angedichtet, die ich sehr gern hätte, aber ich verrate nicht welche das sind xD Außerdem sind es so Kleinigkeiten die uns verbinden. Sie fährt (oder fuhr, dudumm…) einen Honda, ich fahre einen Honda. Tess liebt Lederjacken, ich liebe Lederjacken. Tess schießt gern mit Elektroschockern auf Ganoven, ich schieße gern – Nein, Quatsch! Spaß! 😀

Hast Du eine persönliche Lieblingsstelle im Buch, auf die Du besonders stolz bist?

Es gibt ein paar Szenen, die mir besonders gut gefallen, ja. Aber auch einfach deswegen, weil sie so abstrus und skurril sind. Die Szene mit Miller im Auto zum Beispiel. Ich mag auch die Beschwörung (zwinker, zwinker) und bin froh, dass die Szenen mit dem Schweinchen so gut angekommen sind. Das war mir irgendwie wichtig 🙂

War Dir von vornherein klar, dass Du den Weg des Selfpublishing gehst oder hattest Du doch Kontakte zu Verlagen? Und wenn ja, was sprach gegen eine Zusammenarbeit mit Verlagen?

Nein, ich hatte keinerlei Kontakt, habe ihn nicht einmal gesucht. Ich war mir einfach viel zu unsicher, ob aus »Jägerseele« etwas werden könnte, bzw. ob es auf dem Markt nicht total zerrissen wird etc. Jetzt rede ich mir ein, dass ich so viel mehr Freiheiten genießen kann, auch wenn alle Arbeit an mir selbst hängen bleibt xD

Gesetz dem Fall, ein Verlag käme jetzt, also nach der Veröffentlichung, auf Dich zu. Würdest Du Dich ggf., wenn alles passt, auf eine Zusammenarbeit einlassen oder steht das für Dich grundlegend außer Frage?

Oh, wow, das wäre natürlich ein Traum! Ich würde mich mega geehrt fühlen und sofort rufen: »Wo muss ich unterschreiben?« =)

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Du schreibst nicht nur, Du liest auch viel. Aber kamst Du in der letzten Zeit überhaupt dazu?

Nicht wirklich -.- In Schreibphasen sowieso nicht, und jetzt, da das Buch ja beworben werden möchte etc. nur sehr selten. Aber ich gebe mir wie gesagt Mühe, jeden Tag ein paar Seiten, meistens vor dem Schlafengehen, in andere Welten abzutauchen.

 

 

Welches war das letzte Buch, das Dich richtig fesseln konnte und warum?

Das war glaube ich »Abgeschnitten« von Sebastian Fitzek. Seine Thriller sind einfach die besten! So spannend, dass man gar nicht anders kann, als zu lesen und zu lesen und zu lesen und zu lesen und zu lesen und zu… ach ja… lesen!

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Du bist auch Cosplayerin. Welches war bisher Dein bestes Cosplay?

Ja, das stimmt, aber da müsste ich mich ja selber loben ^//^ Aber… die meisten positiven Rückmeldungen habe ich zu meiner Catwoman (Michelle Pfeiffer Version) und zu meiner Leeloo (Das fünfte Element) erhalten <3

 

 

Die Fortsetzung „Jägernacht“ hast Du bereits angekündigt. Schon eine Idee, wann das Buch veröffentlicht werden kann? (Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt darauf)

Definitiv 2018! Angepeilt ist Sommer… aber wir werden sehen xD

Bekommt eine weitere Figur, abgesehen von Tess natürlich, eine besondere Aufmerksamkeit in „Jägernacht“?

Das will ich ehrlich gesagt noch nicht verraten. Überraschung! 😉

Ist das Projekt um Tess Carlisle ein „Open-End-Projekt“ oder ist es nach drei, vier Büchern zu Ende?

Das steht tatsächlich noch in den Sternen ^//^

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht auch ein „Spin-Off“ zu schreiben, das einen anderen Charakter in den Vordergrund rückt, um seine / ihre Geschichte zu vertiefen? Nehmen wir als Beispiel Fin oder Danial. Ich persönlich würde eines über Fin interessant finden.

Darüber habe ich ehrlich gesagt noch gar nicht nachgedacht. Aber eine durchaus in Erwägung zu ziehende Idee! Vielleicht auch nur als kleiner Zusatz am Ende? Mal schauen.

Ein paar Worte von Dir an die Leser:

Hallöchen liebe Leser! *wink*
Ich freue mich wirklich, wirklich sehr, wenn  ihr jetzt ein bisschen neugierig auf »Jägerseele« geworden seid. Tess und ihre Freunde erwarten euch schon im magischen New Orleans! Schaut doch mal vorbei =) Und an alle, die das Abenteuer bereits bestritten haben: Ihr seid so lieb! <3 Ich freue mich, dass ich euch ein paar Stunden Freude, Spaß und Spannung bringen konnte! Schreibt mir doch auch weiterhin fleißig eure Meinungen, Anregungen, Wünsche, Nöte und trotzigen Kommentare xDD Ohne euch wäre »Jägerseele« nichts! DANKE! <3

Jägerseele breit

Liebe Nicole, vielen Dank für Deine Antworten und die Zeit, die Du Dir genommen hast.

Hier gehts zu meiner Rezension von „Jägerseele“: klick mich

Hier gehts zur Facebook-Seite von Nicole Schuhmacher: Nicole Schuhmacher – Autorin

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NieR: Automata für die Playstation 4

Dieses Spiel gibt es nun schon seit Mai 2017 und erst ein halbes Jahr später kam ich dazu, mir diesen Titel zuzulegen. Aber wie kam es denn dazu? Anfänglich habe ich hin und wieder ein Cosplay gesehen, das die Figuren aus dem Spiel zeigt. Zu dem Zeitpunkt konnte ich diese Figuren aber keinem Spiel zuordnen. Erst während der Frankfurter Buchmesse, als die Deutsche Cosplay Meisterschaft stattfand, und ein lustiges Cosplay zu diesem Spiel vorgetragen wurde, haben sich die passenden Synapsen in meinem Gehirn verknüpft.

Mila 2B
Mila Alexia Jäger als 2B

Aber das war nicht der ausschlaggebende Grund. Zwar war mein Interesse schon geweckt, aber den entscheidenden i-Punkt hat meine Lieblingscosplayerin, Mila Alexia Jäger, getan, als sie erneut in die Rolle einer der beiden Charaktere aus dem Spiel geschlüpft ist.

Ich habe mich nicht weiter über das Spiel informiert, sondern es einfach gekauft.

Aber während des Spielens erhält man doch Informationen im Laufe der Zeit. Der Titel spielt im Jahr 5.024 und mit 2B (unserer Roboterfrau) kämpfen wir für eine Organisation der Menschen, die der außerirdischen Invasion etwas entgegensetzen wollen.

Quelle des Bildes: Facebook Mila Alexia Jäger – das Foto wurde von A & B Photography gemacht.

20171119_024827Das Spiel:

Mein erster Eindruck, nachdem ich das Spiel gestartet hatte, war, dass es sich wohl um eine Art Hack n Slay handelt, anscheinend mit Handlung. Die Ausgabesprache ist Englisch, wobei es aber deutsche Untertitel gibt. Gut, dass ich Englisch kann, da stört mich das auch nicht weiter.

Bei der Anfangssequenz in dem Fluggerät hatte ich nicht nur mit den Gegnern meine Probleme, sondern auch mit meiner Katze, die dieses sich bewegende Ding auf dem Bildschirm kaputthauen wollte. Ja, sehr hilfreich. Die Zwischensequenzen nach bestimmten Kämpfen sind schon sehr schick gemacht.20171119_025020

Die Steuerung erscheint mir relativ simpel, was meinen Eindruck von Hack n Slay erstmal bestätigt. Man muss aber auch ausweichen, auf Vieles achten und viel in Bewegung sein. Das finde ich schon recht positiv.

Nach dem Schaufelradrobotergegner geht es dann weiter. Der kleine Roboter, der neben einem fliegt, ist ganz nützlich, da mit dem auch geschossen werden kann. Wenn auch die Streuung der Schüsse recht hoch ist. Aber das erspart einem hier und da ein paar eigene Schläge. Zudem bekommt man auch Geld und andere Sachen, die man aufsammeln kann.

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Selbst 2B hat die Mieze bemerkt

Nun gut, man muss irgendetwas ausspähen oder finden. Zumindest ist das der Einsatz, dem man folgt. Das geht so ein wenig über die Nachrichten, die man vom Roboterkollegen aus der Luft erhält. Aber dann passiert es, dass sich auf einmal eine ganze Fabrikanlage erhebt, sich als Roboter präsentiert und nicht gerade gut gelaunt schein. Die Zwischensequenzen, die nach dem Kampf kommen, sind sehr emotional, obwohl es sich um unsere Roboterdame, die wir steuern, und ihren Roboterkameraden handelt.20171119_035212

Die Sequenzen, bzw. kurzen Filmchen, wie ich nennen möchte, sind sehr gut gemacht. Actionreich oder aber auch emotional und bereiten einen auf etwas vor, das gleich passieren wird. Da kann man sogar schon einmal den Atem anhalten.

Diesen ersten Akt muss man zu Ende spielen, da speichern nicht möglich ist. Auch das automatische Speichern entfällt in diesem Spiel komplett.

Dafür hat man die Möglichkeit zu Beginn des 2. Akts zu speichern. Kaum angefangen, war das meine erste Handlung: speichern. Speichern kann man übrigens nur an bestimmten Stellen.

Man befindet sich mit 2B im Kommandozentrum, in welchem man den nächsten Auftrag erhält. Diesen nehme ich an und mache mich auf die Reise zum nächsten Einsatz…

Zur Story möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten. Aber verraten kann ich, dass man den Widerstandskämpfern begegnet und dort auf einen Waffenhändler trifft, bei dem man sich neue Waffen oder auch Upgrades kaufen kann. Ausserdem gibt es einen Händler für Chipsätze, die bestimmte Werte von 2B erhöhen können. Des Weiteren gibt es dort auch die ersten Missionen, die es zu erfüllen gilt.

Im Übrigen habe ich herausgefunden, dass man auch angeln und Tiere reiten kann. Angeln? Ja, angeln! Wofür das genau gut ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber man „wirft“ statt einer klassischen Angel seinen kleinen Roboter zum Angeln ins Wasser. Und das mit dem Reiten von Tieren benötigt ein paar zusätzliche Gegenstände, die es aber in dem kleinen Nest der Widerstandskämpfer zu erwerben gibt.

Jedenfalls ist es mittlerweile so, dass ich viele Stunden mit dem Spiel verbracht habe, mir aber nicht langweilig wurde. Die Story ist sehr interessant und man kann sich relativ frei in der großen Welt bewegen. Dabei ist es auch so, dass hier und da gar keine Kampfhandlungen stattfinden müssen.20171120_024938

Insgesamt bin ich bislang positiv überrascht und hatte nicht erwartet, dass ich selbst so lange spielen würde. Der erste Eindruck war nur teilweise richtig. Das letzte Mal, als mich ein Spiel, das nicht mit Sport oder Autos zu tun hatte, so positiv beeindruckt hat, ist schon etwas her.

Im Endeffekt denke ich, dass es eine gelungene Mischung aus Kampf, Abenteuer, Entdeckung und Story ist, die sich gewiss über sehr viele Stunden mit Spielspaß erfreuen kann. Sehr schön!

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Frankfurter Buchmesse – (M)eine Zusammenfassung

Einmal noch die Frankfurter Buchmesse revue passieren lassen. Das Erlebte und die erworbenen Bücher ebenfalls sortieren. Das ist nun etwas einfacher, da ich endlich auch mal wieder länger als vier oder fünf Stunden schlafen konnte. Hallo Energie, da bist Du ja wieder.

Natürlich verweise ich auch heute auf die Bildergalerie – bitte >>HIER<< klicken.

Da dies meine erste Buchmesse war, hatte ich ehrlich gesagt noch keine Vorstellung davon wie groß diese tatsächlich ist. Sicher hat der Hallenplan, den die Veranstalter der Buchmesse bereitstellen, schon eine Idee hinterlassen, jedoch sieht die Realität dann doch noch ganz anders und viel größer aus.

Deswegen bin ich im Nachhinein wirklich sehr froh darüber, dass ich an allen der fünf Tage dort sein konnte, um auch wirklich mal alles zu erkunden. Die Zeit braucht man dafür tatsächlich. Es war schließlich nicht so, dass ich nur an den Ständen der Aussteller vorbeigelaufen bin und mir „Aha“ dachte, sondern auch immer wieder gerne stehenblieb um mir die Bücher und Informationen anzusehen.

Ohne genau nachzurechnen, was auch schwierig wäre, habe ich wohl ungefähr 24 Stunden, also einen ganzen Tag, als Besucher auf der Buchmesse verbracht. Das mag schon viel klingen, ich bin mir aber sicher, dass die Aussteller natürlich noch mehr Zeit dort verbracht haben.

Apropos Aussteller. Die internationale Vielfalt an Ausstellern und Verlagen ist beeindruckend. Mit dieser Menge an Ausstellern und dementsprechend auch Ständen habe ich wirklich nicht gerechnet. Dafür ist es umso schöner, dass dies so ist.

Neben einer Vielzahl an Büchern aus allen denkbaren Genres gab es auch viele interessante Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen und auch Fernsehinterviews mit Prominenten. Aber selbst wenn man jeden Tag vor Ort sein kann ist es kaum möglich an all diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Schön waren für mich natürlich auch die vielen Gespräche, die ich mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und noch anderen Menschen geführt habe. So vergeht natürlich die Zeit wie im Fluge. Oder noch schneller. So viele sympathische freundliche Menschen, die trotz all dem Messestress immer noch ein Lächeln auf den Lippen tragen. Aller Ehren wert.

Dass es am Wochenende noch voller und bunter wurde, gerade durch die vielen tollen Kostüme und Verkleidungen der Cosplayer, gab der Buchmesse noch einen zusätzlichen Charme. Auf der einen Seite wirkt es so, als würden zwei Welten aufeinanderprallen. Auf der anderen Seite sind diese beiden Welten doch miteinander verknüpft. Insbesondere das tolle Cosplay von Cira Las Vegas zum Buch Nevernight zeigte dies sehr gut.

Und das aller Wichtigste natürlich waren und sind die Bücher. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zuletzt eine größere Menge an Büchern erworben habe. Wobei sich die Bezeichnung „größere Menge“ auf maximal fünf Bücher begrenzen würde. Doch während der Buchmesse kamen insgesamt 38 zusammen. Lesestoff für die nächsten Monate. Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Buch und noch ein klein wenig mehr über jene, die eine Widmung oder zumindest eine Signierung des Autors haben.

Übrigens hat diese Vielzahl an Büchern dazu geführt, dass ich meine Schränke seit längerer Zeit mal wieder auf- und umgeräumt habe. Ein netter Nebeneffekt, denn nun sehen die Schränke, bzw. die Regale, viel interessanter und schöner aus.

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Frankfurter Buchmesse – 15.10.2017 (Halle 3, 6 und die Deutsche Cosplay Meisterschaft)

Der letzte Tag der Frankfurter Buchmesse 2017. Es war voll, sehr voll. Viele Besucher und Cosplayer waren an diesem Tag zur Buchmesse gekommen. Wenn ich mich nicht täusche, dann war es der Tag mit den meisten Besuchern auf der Messe.

Natürlich verweise ich auch heute auf die Bildergalerie – bitte >>HIER<< klicken.

Ziemlich müde und auf Reserve laufend machte ich mich ein letztes Mal auf den Weg zur Buchmesse. Der Andrang war groß. Insbesondere an der Sicherheitskontrolle des Haupteingangs war die Warteschlange sehr lang. Als ich diese schließlich passiert habe, ging ich schnellen Schrittes in Richtung Halle 3. Auf meinem Weg sah ich viele Cosplayer und ein paar davon habe ich auch fotografiert. Ein klasse Mercy Kostüm war der erste Blickfang, den ich auf Bild festgehalten habe.

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Mercy – Spiel: Overwatch

Allmählich verschwand auch meine Müdigkeit und so fand ich auch den Weg in meine Lieblingsmessehalle. Dort war es sehr voll. An den Ständen war überall etwas los und voran kam man nur im Schneckentempo. Aber meine Ziele an diesem Tag waren klar definiert. Ich hatte übrigens meinen kleinen Einkaufswagen mit dabei, weil ich wusste, dass ich noch ein paar Bücher erwerben wollte. Ausserdem hatte ich keine große Lust die Bücher den ganzen Tag zu tragen. Jedenfalls erreichte ich den Stand des Sternensand Verlags und war erfreut darüber, dass die Dame mit den knallroten Haaren auch wieder am Stand war. Vielleicht erinnert ihr euch? Über Facebook stellte sich nämlich heraus, dass die junge Dame ebenfalls Autorin ist. Es handelte sich um Fanny Bechert, die ebenfalls mehrere Bücher geschrieben hat, welche selbstverständlich auch zu kaufen waren.

Nachdem ich auch schon von ihr erkannt wurde, ergab sich erneut ein sehr freundliches Gespräch mit Fanny Bechert. Gespräche mit ihr sind stets freundlich und sympathisch und sie lächelt sehr viel. Und das trotz der stressigen Umgebung. Wir kamen beide zu dem Schluss, dass es gar nicht so verkehrt wäre, wenn Bilder mit Namen der Autoren ebenfalls am Stand hängen würden. So hätte ich zum Beispiel auch gewusst, dass sie Autorin ist. Nichts desto trotz nahm ich gleich ganze vier Bücher von ihr mit, die sie auch gleich signierte. Merci an die Dame mit den knallroten Haaren.

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Fanny Bechert

Die Bücher „Countdown to Noah“ Band 1 und Band 2 (Band 2 im exklusiven Vorverkauf auf der Frankfurter Buchmesse)

Die Bücher „Elesztrah“ ebenfalls Band 1 und Band 2

Der einzige kleine Wehrmutstropfen am Stand des Sternensand Verlags war, dass Jasmin Romana Welsch gerade nicht vor Ort gewesen ist. Da hatte ich doch extra noch das Buch „Absolution“ von ihr dabei, um es signieren lassen zu können. Aber sie sollte nochmal an den Stand kommen.

Also später noch einmal den Stand ansteuern und hoffen, dass das Timing passt. Ich ging also weiter in Richtung des Standes von Greenlight Press. Ja, mein zweiter Lieblingsstand dieser Messe. Aber genau am Stand davor blieb ich stehen, denn mir fiel etwas ins Auge. Ein Buch mit schwarzem Cover, zwei orange leuchtenden Augen und dem Titel „The wild Hunt“. Es handelt sich um den Verlag „Papierverzierer“ aus Essen. Zwar ist mir dieser Stand vorher schon durch die sehr einschlägigen Slogans aufgefallen, zog mich aber bis dahin nicht so sehr an. Zum Glück änderte sich das spontan. Ach ja, ein Slogan ist „Wir haben den besten Stoff“. Wenn das mal nicht zu Frankfurt passt. Ehm ok, falsches Thema. Jedenfalls las ich mir durch, um was es in diesem Buch geht. Praktisch im selben Moment wurde ich von einer jungen Dame angesprochen, die nach den Genres fragte, die mich interessieren. Nun, diese sind Fantasy, Psychothriller und durchaus auch Horror. Da meinte sie nur, dass ich dann schon das richtige Buch in der Hand hielt. Wie passend, dass auch gerade der Autor des Buches M.H. Steinmetz zurück an den Stand kam. Auch er skizzierte kurz den Inhalt des Buches und nun, ein Spontankauf. Aber ich denke, dass sich dieser lohnen wird. Vielen Dank Herr Steinmetz für die Signatur des Buches.

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M.H. Steinmetz

Das Buch „The Wild Hunt

Nach dem Spontankauf, der noch meine Nerven kitzeln wird, begab ich mich einen Stand weiter. Da war ich nun bei Greenlight Press und konnte mich, wenn auch nur kurz, mit Farina De Waard unterhalten. Ich hatte mir nämlich vorgenommen an diesem Stand ein weiteres Buch zu kaufen. Aber auf Empfehlung. Nun hatte ich in den letzten Tagen bereits alle vier vorhanden Bücher von Farina De Waard erworben, so dass sie mich an ihre Autorenkollegin Luzia Pfyl verwies. Da sie bereits wusste, dass ich weder Liebes- noch Romantikromane favorisiere, gab sie mir ihr Buch mit dem Titel „Frost & Payne“ in die Hand. Eine Geschichte mit Steampunk Hintergrund. Zum Glück weiß ich was das ist, sonst hätten sich über meinem Kopf sehr viele Fragezeichen gebildet. Ich hätte durchaus das Buch aufschlagen und reinlesen können, aber mir genügte die Information, die sich auf der Rückseite befand. Sie erzählte noch kurz über den Inhalt des Buches, so wie der angedachten Fortsetzung. Also nur grob, was es mit den beiden Hauptcharakteren auf sich hat. Dies genügte mir absolut um auch dieses Buch zu kaufen. Es wurde von ihr ebenfalls signiert. Vielen lieben Dank hierfür.

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Luzia Pfyl

Das Buch „Frost & Payne – die Jagd beginnt

Schon zu diesem Zeitpunkt erwies sich die Entscheidung, dass ich das Einkaufswägelchen mitnehme, als weise Wahl. Da waren es deren Bücher schon sechs. So ging das Wandern durch Halle 3 zum nächsten Stand weiter. Auch ein eher kleinerer Stand. Aber klein heißt nicht schlecht. Am Vortag hatte ich bereits zwei interessante Bücher entdeckt, die ich an diesem Sonntag ebenfalls erwerben wollte. Es dauerte trotz des kurzen Weges einige Zeit bis ich den Stand des Frankfurter Mantikore-Verlages erreichte. Auch dort kam ich mit einer sehr freundlichen jungen Dame ins Gespräch, welches am Ende recht ausgedehnt war. Ganz beiläufig wurden auch die Bücher mit den Titeln „Opfermond“ und „Das Relikt der Fladrea“ gekauft. Wie wunderbar, dass auch beide Autoren am Stand waren und die Bücher signieren konnten. Also eigentlich war zuerst nur Dominik Schmeller am Stand, aber durch das lange Gespräch verging genügend Zeit, dass auch Elea Brandt zurück an den Stand kam. Perfekt, denn so konnte ich mir einen Weg sparen. Vielen Dank an beide Autoren für die Signatur ihrer Bücher.

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Dominik Schmeller
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Elea Brandt

Das Buch „Das Relikt der Fladrea“ von Dominik Schmeller

Das Buch „Opfermond“ von Elea Brandt

Mein nächster Weg führte mich in Halle 6 und mir ist klar, dass das, was jetzt kommt, für gespaltene Meinungen und Ansichten führt. Aber das ist auch in Ordnung. Am Stand des Verlages von L. Ron Hubbard kaufte ich die Bücher „Dianetik“ und „Dianetik – die Entwicklung einer Wissenschaft“. Mir ist seit der Buchmesse bewusst, wer dieser Mann war und dass er der Gründer von Scientology ist. Gewiss bin ich dieser Organisation eher skeptisch als offen eingestellt, aber vielleicht sind die Bücher aus wissenschaftlicher Sicht und nicht aus religiöser interessant. Zumindest wollte ich diesen beiden Büchern eine Chance einräumen.

Von Halle 6 bis zum Congress Center war es nun auch nicht mehr weit. Dort fand das Finale der Deutschen Cosplay Meisterschaft statt. Ich machte mich also mit meinem Wägelchen auf den Weg und kam auch kurz vor halb zwei im Saal Harmonie an. Sehr praktisch, denn genau zu dieser Zeit sollte es auch losgehen. Weil ich mit meinem Wägelchen nicht sonderlich weit nach unten gehen wollte, blieb ich relativ weit oben und nahm Platz.

Wenige Minuten später ging es auch tatsächlich los. Die ersten verkleideten jungen Menschen waren auf der Bühne und präsentierten die Jury als auch die beiden Moderatoren. Einer von beiden war als Luigi verkleidet während der andere entweder nicht verkleidet war oder sich dafür entschieden hatte ein Cosplay als Moderator zu machen.FFMBM201715 (13 von 43)

Es wurde erklärt, dass insgesamt 20 Starter um den Sieg und damit um den Titel „Deutscher Cosplay Meister“ 2017 antreten würden. Leider waren zwei der Startet nicht anwesend, weswegen lediglich 18 Starter, bzw. 36 Teilnehmer, am Start waren.

In diesem Jahr war es so, dass die Meisterschaft ein „Paarwettbewerb“ war, was nicht bedeutet, dass die Paare aus Männlein und Weiblein bestehen mussten.

Zwei Stunden lang hatte ich mir Zeit genommen um mir den Wettbewerb anzusehen. Der Saal war auch sehr gut mit Zuschauern gefüllt, was die Cosplayer sicherlich sehr gefreut hat.

Ich hatte keine spezielle Vorstellung davon, wie dieser Wettbewerb ablaufen würde. Irgendwie hatte ich mir vorgestellt, dass es wie bei einem Modelwettbewerb ablaufen könnte. Nach der Reihe präsentiert jeder sich, sein Kostüm und seinen gewählten Charakter und wird bewertet.

So war es dann aber nicht. Selbstverständlich kamen die Teilnehmer in ihren Kostümen heraus aber sie machten auch eine Präsentation. Ob es nun in Form eines Musicals mit Tanz oder eine kinoreife Inszenierung einer Szene aus dem Spiel / Film usw. war, konnte man sehr gut erkennen, dass sich die Paare ausgiebig auf dieses Finale vorbereitet haben. Das Nähen und Erstellen der Kleidung / Kostüme und das Einstudieren der Aufführung, so dass auch der Charakter zur Geltung kommt, ist sicherlich ein großer Zeitaufwand. Davor ziehe ich meinen Hut. Es war wirklich sehr spannend und schön, sich die Aufführungen und Interpretationen der Charaktere anzusehen. Obwohl ich gestehen muss, dass ich eigentlich keine der dargestellten Charaktere, Filme oder Spiele kannte. Abgesehen von der allerersten Aufführung, bei der es um Heidi ging. Nein, nicht Heidi Klum, sondern Heidi, Deine Welt sind die Berge…

Wirklich schade war, dass ich mir nicht die ganze Entscheidung ansehen konnte. Ich hätte schon gerne vor Ort gewusst, welcher der schönen Auftritte den Titel für sich entschieden hat. Diese Information musste ich mir dann zu Hause im Internet holen:

  1. Platz: Deutsche Cosplaymeister 2017: Linda C. und Miriam S. als Sarah und Graf von Krolock aus Tanz der Vampire
  2. Platz: Deutsche Vizemeister 2017: Sabrina G. und Christina F. als Ciel und Madame Red auf Black Butler
  3. Platz: Maria D. und Sharina K. als Pazu und Sheeta aus Das Schloss im Himmel
  4. Platz: Nadine B. und Daniel B. als Grougaloragran und Nox aus Wakfu
  5. Platz: Michella M. und Annemarie M. als Chizuru Yukimura und Toshizou Hijikata aus Hakouki Shinsengumi Kitan

Bestimmt befinden sich in meiner Galerie (hier klicken) auch Bilder von den Cosplays. Wenn auch aus der Ferne, jedoch kann man die Bilder durch Anklicken vergrößern.

Warum hatte ich nicht die Zeit, mir den Entscheid anzusehen? Nun, es war so, dass am Stand der Fischer Verlagsgruppe ein Cosplay zum Buch „Nevernight“ stattfand, welcher von 14 bis 16 Uhr auf dem Programm stand. Auch das wollte ich keinesfalls verpassen, da ich dieses Buch ebenfalls mitnehmen wollte. Nun eilte ich also vom einen Cosplay zum nächsten und war froh, dass ich die junge Dame, die das Cosplay machte, noch da war.

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Cosplayerin / Model: Cira Las Vegas

Wirklich ein tolles Outfit, das dem Buchcover sehr ähnelte. Genau deswegen finde ich die Arbeit von professionellen Cosplayern so toll. Sie versuchen wirklich exakt so auszusehen, wie die Vorlage. Cira Las Vegas hat es jedenfalls sehr gut getroffen. Respekt hierfür.

Abgesehen vom Cosplay an diesem Stand, bzw. in diesem Bereich, war es sehr voll, da auch gleichzeitig noch eine Signierstunde abgehalten wurde. Dennoch schaffte ich es eines der letzten Bücher von Nevernight zu ergattern. Doch noch ein weiteres hatte bereits Tage zuvor mein Interesse geweckt. Das Buch mit dem Titel „Scythe“. Wie ich darauf kam, möchte ich auch mal erzählen, denn es ist doch etwas ungewöhnlich gewesen.

Irgendwann in den letzten Tagen war ich auch mal auf der Toilette und habe mir, so wie es sich gehört, auch die Hände gründlich gewaschen. Zwischen den beiden Spiegeln an den Waschbecken hing ein Poster des Covers von Scythe. Dieses Cover mit dem Sensenmann darauf ist natürlich durchaus etwas, das mich anspricht. An dem Tag hatte ich dann meine Planziele etwas verworfen und mir das Buch angesehen. Nun, wie auch bei anderen Büchern, war die Rückseite mit den Inhaltsinformationen so interessant, dass dies auf meine Einkaufsliste kam.

Das Buch „Nevernight – die Prüfung“ von Jay Kristoff

Das Buch „Scythe – die Hüter des Todes“ von Neal Schusterman

Nach dem Kauf der Bücher 11 und 12 an diesem Tag, erinnerte ich mich daran, dass ich nochmal an den Stand des Sternensand Verlags gehen wollte. Vielleicht war ja nun Jasmin Romana Welsch dort.

Also wieder hinein ins Gedränge und nach ein paar Minuten schaffte ich es dann auch zum gewünschten Stand. Und tatsächlich war sie da die gue Frau Welsch. Mittlerweile war insgesamt sehr viel los an diesem Stand und ich wurde, wen wundert es nch, abermals erkannt. Für ein kurzes Gespräch hatte sie aber Zeit, was mich sehr gefreut hat. Und das Signieren des Buches „Absolution“ war natürlich nur noch Formsache. Vielen lieben Dank Frau Welsch.

So endete die Buchmesse für mich mit sehr vielen Büchern, einem wunderbaren Erlebnis und der totalen Erschöpfung. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht so viel Neues und Interessantes zu sehen. Übrigens war „Absolution“ das erste Buch, das ich auf der Buchmesse entdeckte.

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Frankfurter Buchmesse – 14.10.2017 (Hallen 1, 3 und 5)

Der vierte Tag in Folge auf der Frankfurter Buchmesse und die letzten Ziele auf der Agenda. Übrigens ist die Messehalle 2 das Forum, nur für den Fall, dass ihr diese Nummer vermisst.

Natürlich verweise ich auch heute auf die Bildergalerie – bitte >>HIER<< klicken.

Nach dem Motto „Kein Tag beim Messelauf bleibt ohne einen Bücherkauf“ waren meine Ziele des Tages klar. Die letzte Messehalle ansehen und auch die Halle 1, die seit diesem Samstag mit Fanartikeln und mehr zum Thema Cosplay geöffnet hatte.

An diesem Tag kam ich erst nachmittags an, aber aufgrund des schieb übervollen Messegeländes, war das keine allzu schlechte Idee. Bereits am Eingang und auf dem Weg zu meinem ersten Ziel, der Messehalle 5, sah ich viele verkleidete Menschen, die höchst wahrscheinlich auf dem Weg zur Messehalle 1 waren.

Ausnahmsweise nahm ich den Shuttle-Bus um etwas schneller an mein Ziel gebracht zu werden. Sehr praktisch ist dabei, dass dieser fast exakt vor der Messehalle 5 anhält. Dort waren noch mehr internationale Aussteller und Verlage aus aller Herrenländer vertreten. Auch in dieser Halle sind gute Englischkenntnisse vorteilhaft, wenngleich praktisch jede Sprache hier gesprochen werden konnte. In der unteren Ebene befanden sich insbesondere Aussteller aus Osteuropa sowie aus spanischsprachigen Ländern.

FFMBM201714 (3 von 44)Der polnische Stand, der recht groß war, hatte auf mich eine magische Anziehungskraft. Immer wieder kam ich an diesem vorbei und irgendwann konnte ich nicht anders als mir die Bücher mal aus der Nähe anzusehen. Leider spreche ich kein polnisch, obwohl mein familiärer Hintergrund dies eigentlich ermöglichen sollte, aber immerhin verstehe ich das ein oder andere Wort. Und es gab auch Bücher, die in deutscher Sprache geschrieben, bzw. übersetzt waren. Das war insgesamt in dieser Halle eher eine Seltenheit. In einigen Büchern blätterte ich ein wenig herum. Das tat ich an mehreren Ständen. Insbesondere dann, wenn sich Illustrationen, also Bücher mit vielen Bildern, am Stand befanden. Da sind Sprachkenntnisse eher sekundär, sofern man sich nicht für die Texte neben den Bildern interessiert. Gerade in den osteuropäischen Ländern scheint die eigene Landesgeschichte einen größeren Teil einzunehmen. Das ist aber auch verständlich. FFMBM201714 (14 von 44)

An einigen Ständen wurden auch Vorträge gehalten. Während beim Stand von Aserbaidschan über die Landesgeschichte gesprochen und am Stand der Ukraine eine Lesung abgehalten wurde, war beim argentinischen Stand eine Art Fragerunde an einen Autor. Letztere war die einzige, die sich in Landessprache abspielte. Der Rest wurde in deutscher Sprache abgehalten. Die Aussteller aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten stechen insbesondere durch ihre recht edle Aufmachung hervor.

Zwischendurch fand ich auch endlich das blaue Sofa. Das hatte ich immer wieder vergessen und bin auch an diesem Tag eher nur durch Zufall dahingekommen als geplant. Eine sehr große Menschenmenge stand um die Bühne herum, auf der Gregor Gysi im Interview war. Leider konnte ich keine wirklich gute Sicht auf die Bühne bekommen, so dass ich mir dieses Interview einige Zeit lang über einen Monitor ansah. Da es mir aber zwischen den vielen Menschen wirklich sehr warm wurde, entschied ich mich aufgrund der mal wieder vorangeschrittenen Zeit meinen Weg fortzusetzen und mir nun die Halle 1 anzusehen, in der sich der Cosplay-Bereich befand.FFMBM201714 (20 von 44)

Auf dem Weg dahin sah ich immer wieder verkleidete Menschen, die mal mehr mal weniger gut verkleidet waren. Kaum angekommen, sah ich direkt einen Stand voller Accessoires und da stand doch tatsächlich eine als D.Va (Overwatch) verkleidete junge Dame. Da mir ihr Cosplay gefiel, bat ich darum ein Bild machen zu dürfen. Gesagt, getan und hier ist das Bild. Hätte die Dame nicht so extrem jung ausgesehen wäre vielleicht ein spontaner Heiratsantrag…FFMBM201714 (31 von 44)

Es ist jedenfalls sehr faszinierend was in diesem Bereich alles angeboten wird. Von Komplettkostümen über Fanartikel und Bücher, Kontaktlinsen und falschen Haaren und noch vielem mehr. Und natürlich liefen dort überall ganz viele Verkleidete umher. Manchen sah man an, dass sie sehr viel Zeit in das Kostüm gesteckt haben. Von einigen habe ich auch Bilder gemacht. Bei den vielen Kostümen und Verkleidungen bin ich schon sehr gespannt auf die Cosplay Meisterschaft. Zwar kann ich mir diese nicht komplett ansehen, da ein anderes Cosplay zum Buch „Nevernight“ am Stand der Fischer Verlagsgruppe stattfindet, aber gewiss werde ich erneut ein paar interessante Cosplays sehen. Vielleicht schaffe ich es dann sogar noch zum Finale, wer weiß – das wäre auf jeden Fall sehr gut.FFMBM201714 (43 von 44)

Langsam aber sicher war ich, obwohl ich nicht so viel wie an den Vortagen unterwegs gewesen bin, doch recht erschöpft. Das viele Laufen und Schreiben bis in die Nacht, sowie das Konzert und das Eishockeyspiel haben meine Kräfte ziemlich aufgebraucht.

Auf der Agora, dem Platz in der Mitte, kam ich mit einer recht frischen Autorin ins Gespräch, die mit Ansprechen und persönlichen Gesprächen für ihr Buch wirbt. Es handelt sich dabei um Rebecca Buchwald. Sie hatte mir ihre Karte gegeben und kurz erklärt worum es in ihrem Buch „Die Katze mit dem abgebissenen Ohr oder wie das Leben ist“ geht. Das Gespräch war freundlich und durchaus für beide Seiten interessant. Übrigens habe ich in aller Ruhe zu Hause dieses Buch bereits bestellt. Ich bin schon sehr gespannt darauf.

So spazierte ich danach langsam aber bestimmt wieder einmal Richtung Halle 3 zum Stand des Drachenmond Verlags. Da ich mir das Programmheft mitgenommen hatte und mich viele Bücher thematisch interessierten, war es einfach Pflicht dort ein weiteres Mal zuzuschlagen. Und das meine ich auch so, wie ich es hier schreibe, denn insgesamt 9 Bücher fielen mir in die Hände. 8 davon hatte ich mir im Vorfeld bereits rausgepickt und das neunte habe ich mir empfehlen lassen. Ich brauche bald einen separaten Schrank, alleine für die Bücher, die ich auf der Buchmesse erworben habe. Mein Geldbeutel freut sich auf das Ende der Buchmesse, während sich mein Geist auf die spannenden Geschichten vorbereitet. Wisst ihr eigentlich wie schwer es ist noch zu keinem der Bücher zu greifen und zu lesen zu beginnen? Ich sage es euch: extrem schwer.FFMBM201713 (36 von 38)

Das Buch „Knochenjob“ von Sarah Adler

Das Buch „Chronika“ von Julia Schmuck

Das empfohlene Buch „In Blut geschrieben“ von Anne Bishop

Das Buch „Novus Ordo Seclorum“ von Gabriela Swoboda

Die Buchreihe „Divinitas“ (3 Bücher) von Asuka Lionera

Die Bücher „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ und „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“ von Nina Mackay

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