Ein langes Set und viele Songs von Lord of the Lost beim Thornstar Tourauftakt in der Frankfurter Batschkapp am 04.10.2018 – supported by Scarlet Dorn

Einen Abend in der Batschkapp bei guter Musik zu verbringen, war das Ziel an diesem Abend, denn das ist auch schon ein Weilchen her, als ich das letzte Mal vor Ort war.

Zwar kannte ich Lord of the Lost nicht wirklich, eher nur zwei Songs, aber die gefielen mir. Und wenn sie schon mal in Frankfurt sind, dann kann ich auch mal eben mit dem Bus hin und mir die Band auch live ansehen. So mein Gedanke und genau das habe ich an diesem Abend auch getan.

Es war zwar nur die halbe Batschkapp geöffnet, aber dafür war es doch gut gefüllt gegen halb 8, als ich ankam. Natürlich war es vorne an der Bühne enger und voller, als es weiter hinten der Fall war, aber das ist einfach normal.

Zur Bildergalerie des Abends

Nachdem ich ein paar Bekannte getroffen habe, darunter Jan Heesch vom Rock Genuine Magazin, warteten wir auf den Beginn des Abends, der von der Band Scarlet Dorn eingeläutet wurde.

Wirklich bekannt war mir diese im Jahr 2016 gegründete Band nicht, dafür machten sie optisch auf der Bühne schon sehr viel her. Etwas dunkler angehaucht und mit emotionalen Liedern brachten sie die erste angenehme und gute Stimmung in die Batschkapp hinein.

Dass die Frontfrau „Scarlet Dorn“ die Blicke auf sich zog, ließ sich kaum vermeiden, schließlich gibt sie ihre Stimme zu der Musik, die sich im Bereich Dark Pop / Dark Rock ansiedeln lässt. Gefühl- und kraftvoll, klar und emotional brachte sie die Stimmung zur Musik mit ein. Natürlich war sei auch aufgrund ihres Outfits ein absoluter Hingucker, das möchte ich nicht unter den Tisch kehren.

Man sah den Musikern auf der Bühne an, dass sie sich auf diesen Auftritt freuten, denn sie hatten auch ein neues Bandmitglied dabei. Mir persönlich fiel das im musikalischen Sinne nicht auf, also ist die Integration wunderbar gelungen.

[amazon_link asins=’B079NDJL6T‘ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’6d5dfce7-c8b2-11e8-8334-e97193765661′]Mir selbst gefällt es ohnehin, wenn Gitarren und die Musik, die präsentiert wird, melodisch sind und das war bei Scarlet Dorn definitiv der Fall. Auch der Umgang mit dem Publikum funktionierte: es gab Applaus nach jedem Song und das Mitklatschen, welches dann und wann angestimmt worden ist, wurde gerne angenommen.

So war es der angenehme Auftakt in einen Abend interessanter Musik und die Band aus Hamburg, Scarlet Dorn, hat ihre Aufgabe gemeistert. Nicht zu soft, nicht zu hart und an den richtigen Stellen emotional – das hat gefallen.

Nach der Umbaupause, die ungefähr 15 bis 20 Minuten dauerte, ging es auch schon weiter mit dem Hauptakt des Abends. Lord of the Lost kamen und der Jubel, als auch der Applaus kannten fast keine Grenzen. Ereignisreiche zwei Stunden konnten also beginnen.

Tatsächlich waren es zwei Stunden, in der die Band ihre Fans mit Klassikern und neuen Songs versorgte. Ein typischer Tour Start also, bei dem die Künstler noch voller Energie sind und durchaus auch mal länger machen, als eigentlich vorgesehen.

Es gab ganze 23 Songs zu sehen und zu hören und es begann mit „On This Rock I Will Build My Church“ – ein sehr guter, energiegeladener und eingehender Song der Band, der mir übrigens beim wiederholten Anhören immer noch gefällt.

Chris Harms verstand es von Anfang an das Publikum mitzunehmen. Sei es durch Gesten, Expressionen oder dem Auffordern des Mitklatschens gewesen. Die Fans waren jedenfalls von Beginn an – und auch über die gesamte Zeit hinweg – voll bei der Sache.

Anfangs stand ich noch sehr weit vorne, aber da es zunehmend enger wurde, habe ich mich in der Nähe des Fanartikelstands aufgehalten. Dort war Platz und Luft zum Atmen und die Sicht auf der Bühne immer noch gut. Der Platz wurde aber auch von anderen Gästen ausgenutzt, insbesondere um zu tanzen. Eine junge Dame vor mir war immer wieder dabei einen sehr expressionistischen Tanz aufzuführen. Sie hatte sichtlich Spaß und brachte das dadurch zum Ausdruck – sympathisch, nicht? Und nein, davon gibt es kein Bild; ich sage nur: DSGVO.  

Jedenfalls wurde auch viel mitgesungen. Größtenteils unaufgefordert, aber wenn dazu aufgefordert wurde, dann war es schon eine recht ordentliche Laustärke, die die Fans da rausbrachten. Mitsingen konnte ich jetzt nicht wirklich, denn wie erwähnt, kannte ich kaum Songs. Bei „Blood for Blood“, was relativ spät gespielt wurde, war es mir zumindest möglich ein paar Textbrocken herauszubekommen.

Dafür war aber auf der Bühne deutlich mehr los. Viel Rauch und Nebel, Lichteffekte, bei denen ich Epileptikern empfehle doch lieber zu Hause zu bleiben, Bewegung und Interaktionen.

Man kann also von einer sehr guten Bühnenperformance und Show sprechen, bei der sich die Musiker mit Lust auf das Spielen und Singen zeigten. Diese Kombination aus der Show, der Musik (Dark, bzw. Goth Rock) war sehr gut und kam an; selbst bei mir, der eher weniger aus dieser Richtung hört.

Wenngleich ich diese Art der Musik im Privaten eher seltener höre, darf ich nicht unerwähnt lassen, dass mir dieses Gesamtpaket, was Lord oft he Lost auf der Bühne anbieten, sehr gefallen hat und ich mir vorstellen kann, dieses auch noch einige weitere Male bei zukünftigen Shows anzusehen. Auch wenn ich weder tanze noch mitsinge, so hat dieser Stil bei einem Liveauftritt schon seinen Reiz und seinen Charme.

Auch das Akustiksolo von Chris beim Song „Cut me out“ ging sprichwörtlich unter die Haut. Seine kraftvolle und klare Stimme, gepaart mit Emotionen untermalten sein Können am Mikrofon sehr gut.

[amazon_link asins=’B07CY46NZS‘ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’7a18ce8c-c8b2-11e8-be0c-efab827d7bd1′]Ein anderer Song kam mir irgendwie bekannt vor, obwohl ich den von dieser band definitiv nicht kannte. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass es sich um ein Cover von Lady Gagas „Bad Romance“ handelte. Warum ich das überhaupt kenne? An manchen Orten läuft nun mal Radio, leider. Aber dieses Cover ist natürlich – aus meiner Sicht betrachtet – die deutlich bessere Version des Songs.

Die Zeit verflog bei diesem Konzert ziemlich schnell und zum Abschluss passierte etwas eher Unübliches: für Gewöhnlich verlassen die Künstler die Bühne, lassen sich noch einmal ordentlich abfeiern, kommen wieder zurück und spielen die Extrasongs.

Nicht bei Lord oft he Lost. Warum von der Bühne gehen und nochmal zurückkommen? Das wäre doch unnötig, schließlich sind die Fans wegen der Band und die band wegen der Fans da. Dann doch lieber gemeinsam abfeiern und genau das passierte auch. Es gab viel Applaus und Jubel und die Band blieb da. Es gab als Zugabe noch drei weitere Songs: „La Bomba“, Forevermore und „Lighthouse“. Letzterer Song war übrigens ein sehr toller und gelungener Abschluss für den Abend, da dieser eher etwas langsamer und ruhiger ist. Eine tolle Wahl.

Werbeanzeigen

Konzertbericht zu Megaherz aus der Batschkapp Frankfurt vom 08.03.2018 – ein kometenhafter Auftritt lässt Fans der Neuen Deutschen Härte feiern

Völlig durchnässt kam ich kurz nach halb acht an der Batschkapp an. Wo kam eigentlich dieser Sturm mit dem ganzen Regen so spontan her? Hatte es vielleicht etwas mit dem Kometen zu tun, der an diesem Abend in der Batschkapp gelandet war? Wer weiß das schon. Jedenfalls war ich sehr froh im Trockenen zu sein, wo eine hübsche junge Dame meine trocken gebliebene Eintrittskarte prüfte und mich hereinließ. Raus der nassen Jacke und hinein in halbe Batschkapp.

Irgendwie muss ich das Timing bei der Batschkapp wieder besser hinbekommen, denn bei den letzten Malen war bereits etwas los auf der Bühne, so auch an diesem Abend. Ich folgte der schönen Stimme und sucht mir einen Weg nahe an die Bühne um das Trio mit dem Namen „AnnA Lux“ anzusehen.AnnALux08032018 (1 von 3)

Das Trio zählt zwar auch zum Genre Neue Deutsche Härte, aber überwiegend ist es doch mehr Dark Rock, was sie spielen. Dabei finden immer wieder Elemente des New Wave in den Liedern. Dazu kommen aber immer wieder schöne Gitarrenriffs, die durchaus auch hart sein können und fast gar nicht zu der Optik der Gitarristin Lara Lumière passen. Der Gesang von Anna ist sehr klar und deutlich, so wie die Texte durchdacht und durchaus einprägsam sind. Ihre Stimme ist dazu weiblich sanft aber mit der nötigen Energie unterlegt, so dass sich das Gesamte sehr melodisch anhört.

Es ist meines Erachtens weniger der Musikstil um Party machen zu können, dafür eignet sie sich wunderbar um auch mal die Augen zu schließen und mit der Musik und dem Gesang der Welt für einen Moment zu entsagen. Dementsprechend gab es eher wenige Momente, bei denen das Publikum mitklatschte, aber das hätte auch nicht so wirklich gepasst, finde ich. Dafür gab es den Applaus nach jedem Song und den haben sich die drei auch wahrlich verdient.AnnALux08032018 (2 von 3)

Zu den beiden noch folgenden Bands war das schon ein ziemlicher Kontrast und dennoch ein schöner Start in den Abend. Es gab auch einen ruhigen Song, der nur von der Akustikgitarre begleitet wurde. Fragt mich bitte nicht nach dem Titel des Songs, ich weiß nur noch, dass dieser etwas mit Lichtern zu tun hatte, denn der Wunsch von Anna war, dass sie einige Lichter von den Gästen sehen möchte und einige erfüllten ihr diesen Wunsch auch.

Kurz darauf war der Auftritt auch leider zu Ende und ich muss gestehen, dass mir dieses Trio und ihre Musik sehr gut gefallen. Es mag wohl die besagte Mischung aus schönem Gesang und dem melodischen Konzept gewesen sein, das mich eingenommen hat. So nutzte ich auch die kurze Umbaupause auf der Bühne um mich mal am Merchstand der Band umzusehen und sicherte mir spontan eine von den beiden Damen signierte CD mit dem Titel „Luxus“ auf der sich auch die kürzlich erschienene Single „Zuhause“ befindet. Hach schön, signiert von Lara und Anna…

[amazon_link asins=’B07B16NSC3,B079TX7YYZ‘ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’8123c641-23b8-11e8-b348-6fe2a5aa77b2′]

Kurze Informationen zu AnnA Lux:

Genre(s):  Dark Rock, Neue Deutsche Härte

Gründung:  2016

Herkunft:  Schweiz

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Anna Lux

Gitarre:  Lara Lumière

Schlagzeug:  Rico H

Das Päuschen ging zügig vorbei und dann kamen sie aus dem Schatten auf die Bühne und ließen das Schwarzlicht für sich sprechen. Schattenmann standen nun in voller Montur auf der Bühne und zeigten von Beginn an wohin es für den restlichen Abend musikalisch gehen sollte: Neue Deutsche Härte und zwar die deutlich härtere Variante. Teilweise war es sogar der Fall, dass die Stimmung insgesamt besser zu sein schien als später bei Megaherz.Schattenmann08032018 (1 von 2)

Auffallend war bei Schattenmann vor allem die Show auf der Bühne, die immer wieder vom Schwarzlicht untermalt wurde. Aber nicht nur das, denn die Band zeigte sich sehr einfallsreich. Mit einem Mal standen sie alle mit Guy Fawkes Masken auf der Bühne, welche ebenfalls vom Schwarzlicht angestrahlt wurden und einen besonderen Lichteffekt erzeugten. Nein, das war noch nicht alles, denn bei diesem Song durfte eine Dame aus dem Publikum die Bühne betreten und erhielt ebenfalls eine Maske, welche ihr schon fast zeremoniell aufgesetzt wurde. Diese durfte sie übrigens behalten, soweit ich das richtig erkennen konnte. Später gab es dann noch mein persönliches Highlight: beim Song Amok würde eine Motorsäge überreicht, wohl ohne Sägeblatt, aber der Effekt war schon wirklich genial.

Insgesamt war auch wirklich viel Leben auf der Bühne neben diesen zusätzlichen Darbietungen. Die Musiker liefen viel herum, spornten das Publikum zusätzlich an und forderten häufig zum Mitklatschen auf und gelegentlich auch zum allseits bekannten „Hey“ mit Fauststoß. Teilweise war es gar nicht nötig die Fans dazu aufzufordern, denn häufig machten sie schon von sich aus mit und machten aus dem Auftritt von Schattenmann schon eine richtige Party. Insbesondere in den vorderen Reihen war dies der Fall.

Schattenmann08032018 (2 von 2)Die Bühnenshow ist schon mal sehr gut, keine Frage, aber musikalisch haben Schattenmann natürlich auch einiges zu bieten. Es finden sich mehrere Elemente wieder, die natürlich dem Überbegriff der Neuen Deutschen Härte unterliegen. Darunter fällt Industrial, Gothic und Metal. Mit dieser Mischung sind sie stilistisch schon nahe an Megaherz und dennoch ein Stück weit anders. Das mag an eben diesen Einflüssen liegen, die sich in unterschiedlicher Gewichtung bei den Bands vermischen. Es finden sich immer wiederharte Gitarrenklänge und melodische Einlagen, die vom typischen Gesang dieses Genres unterlegt werden. Es gab auch das ein oder andere schöne, wenn auch kurze, Gitarrensolo. Ja, das ist was für mich.

Mein Eindruck war an dem Abend, dass die Texte weniger politisch geprägt sind, als es bei Megaherz häufig der Fall ist. Vielleicht war mitunter deswegen das Feiern und Party machen so hoch im Kurs. Aber das könnte auch getäuscht haben, schließlich bin ich in diesem Genre kein Experte und werde es vermutlich auch nie sein.

Von dieser Art der Bühnenshow mit den Interaktionen des Publikums sollte es durchaus mehr geben.

[amazon_link asins=’B078F9KHSB,B07885CY46,B077YVHF2T‘ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’9174b79a-23b8-11e8-8d38-0d6e8d1299cf‘]

Kurze Informationen zu Schattenmann:

Genre(s):  NDH, Industrial, Gothic, Metal

Gründung:  2016

Herkunft:  Nürnberg, Deutschland (Info auf https://www.schattenmann.net/)

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Frank Herzig

Gitarre:  Jan Suk

Bass:  Luke Shook

Schlagzeug:  Nils Kinzig

Nun gab es selbstverständlich eine etwas längere Pause, damit für den Hauptakt des Abends alles vorbereitet werden konnte. Wie gewohnt nutzte ich die Zeit, um ein wenig an meiner E-Zigarette zu nuckeln (selbstverständlich Draußen) und mir ein wenig die Beine zu vertreten. Wieder hinein, ein bisschen warten und um 21:20 Uhr betraten Megaherz und großem Applaus und Jubel die Bühne.

Megaherz08032018 (1 von 4)Die Fans zeigten sich auch hier, besonders in den vorderen Reihen, sehr feierfreudig und mit guter Laune. Der Auftritt von Megaherz selbst trug seinen Teil dazu bei, denn es wurde schon recht schnell zum Mitklatschen aufgefordert. Und das immer wieder. Aber die Fans waren manchmal schneller und stimmten schon das Mitklatschen an, ehe die Songs richtig begannen. Ein schöner Anblick und das hat auch die Band sichtlich erfreut. Insbesondere Alexander Wohnhaas, dem Sänger, fiel das sehr gut zu gefallen, denn er honorierte dies.

Von den ersten Songs haben sich die meisten mitreißen lassen und auch für mich vergingen die ersten Lieder und damit die Zeit ziemlich schnell. Ein kleines Malheur von Alexander beim Song Horrorclown brachte ihn nicht aus dem Konzept. Was war passiert? Er hatte zu diesem Song eine USA Flagge bei sich, die irgendwann vor dem Schlagzeug landete. Als er sich dann über die Bühne bewegte, sah er sie wohl nicht so ganz und rutschte auf ihr weg. Zum Glück ist ihm nichts passiert und witzelte nach dem Song über das Geschehene. Das war durchaus sympathisch, schließlich wird er kaum der erste gewesen sein, dem das passiert ist.Megaherz08032018 (2 von 4)

Es ging dann auch direkt weiter mit dem Titelsong des gleichnamigen Albums „Komet“. Etwas später gab es noch einen speziellen Song, der sich inhaltlich gegen Rassismus widmet. Das kam bei den Gästen und Fans sehr gut an. Dafür gab es sozusagen Sonderapplaus. Bei diesem Song fiel mir erst so richtig auf, dass die Bildschirme auf der Bühne wohl das entsprechende Musikvideo dazu zeigten. Zwar konnte ich vorher schon etwas Derartiges erahnen, aber da stand ich noch sehr weit links und habe das weniger beachtet. Später stand ich etwas weiter hinten mittig, und so konnte ich das Geschehen auf der Bühne in ganzer Breite besser bewundern, auch die besagten Bildschirme.

Insgesamt konnte man auch sehen, dass die Band Spaß an ihren Live Auftritten hat. Nicht nur, dass sie musikalisch die harte Gangart der Neuen Deutschen Härte pflegen und mit dem kraftvollen Gesang von Alex eine sehr markante Marke haben, nein sie mögen es auch das Publikum anzusprechen und sich ebenfalls bei ihnen zu bedanken.

Megaherz08032018 (3 von 4)Das Stimmungshoch erreichte die Band beim Song „Miststück“. Wohl einer der bekanntesten Songs der Band und wenn das Mitsingen bisher noch eher leiser gewesen war, so konnte man die ganze Batschkapp immer wieder „Miststück“ rufen, gar grölen hören. Passend dazu forderten die Fans natürlich eine Zugabe, denn das eigentliche Set mit 16 Songs war nun vorbei. Aber die Stimmung blieb erhalten und fachte nochmal neu auf und es wurden vier weitere Songs gespielt. Glückliche Gesichter konnte ich sehen. Und so schlich ich langsam hinaus, um noch meinen Bus zu bekommen.

[amazon_link asins=’B0788WV23F,B00N9JC9BW,B002CAOVGU‘ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’a9ca44b1-23b8-11e8-a089-2b4f0a9e6124′]

Kurze Informationen zu Megaherz:

Genre(s):  NDH

Gründung:  1993

Herkunft:  München, Deutschland

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Alexander „Lex“ Wohnhaas

Gitarre:  Christian „X-ti“ Bystron

Gitarre:  Christoph „Chris“ Klinke

Bass:  Werner „Wenz“ Weninger

Schlagzeug:  Tobias Derer

Konzertbericht zu Enemy Inside und Concept Insomnia vom 17.02.2018 aus dem Nachtleben Frankfurt – das erste Konzert von Enemy Inside im vollen Frankfurter Kellerclub

Schon wieder im Nachtleben und erneut gab es wunderbare Musik für die zahlreichen Ohren, die sich an diesem Samstagabend dort versammelt hatten. Es war so voll, wie lange nicht mehr. Aber das war auch verständlich, denn den allerersten Live-Auftritt in der Bandgeschichte von Enemy Inside aus Aschaffenburg, wollten sich viele nicht entgehen lassen. Auch ich nicht, schließlich klang die Beschreibung der Band und deren Musik sehr interessant.

Zur Bildergalerie des Abends –hier klicken– | Just click -here– for the picture gallery.

Doch begonnen hatte der Abend mit einer einheimischen Band aus Frankfurt, die es schon seit 2005 gibt. Bei ihnen ist der Name „Concept Insomnia“ wirklich Programm, denn bei dem Musikstil, den sie spielen, ist schlafen wohl kaum möglich. ConceptInsomnia170218 (6 von 9)Sie spielen Modern Progressive Metal, der sehr melodisch aber auch hart klingt. Starke Riffs, ein tiefer Bass, Solos und guter Gesang mit teils wechselnder Stimmlage sind bei ihnen an der Tagesordnung.

Die gut 40 Minuten ihres Auftritts waren durchaus sehens- und hörenswert. Ein leichter Nebel lag permanent in der Luft und auch das Spiel mit den Lichtern wirkte gut und passend zur Musik, auch wenn es das Fotografieren etwas erschwerte. Spaß hatten die vier Herren jedenfalls und Sänger Luke war auch zwischen den Songs für den ein oder anderen lustigen Kommentar aufgelegt. Ob er wirklich einen Kanal auf YouP**n hat, müsst ihr selbst herausfinden.

Besonders auffallend war für mich Gitarrist Dave, der mit schnellen und gut gespielten Solos an seinem Arbeitsgerät aufwarten konnte. Sowohl er als auch Bassist Phil unterstützen mit gutturalem Gesang bei den Songs, um die Härte, die sie präsentierten, in die Songs mit einzubauen. ConceptInsomnia170218 (5 von 9)Dazu passend ist Drummer Tobi mit seinen Rhythmuswechseln am Schlagzeug immer auf der Höhe.

Die Songs sind eher selten langsamer oder ruhiger, sondern spiegeln den Progressive Metal sehr gut wieder. Dass man dies doch recht gut erkennen, bzw. raushören konnte, lag an der guten Tonabstimmung. Man konnte den Gesang sehr gut hören, was meiner Ansicht nach viel ausmachen kann. Ebenfalls war der Klang der Gitarre schön und mir machte es Spaß zuzuhören. Doch auch anderen Gästen, sogar vielen, machte es sichtlich Spaß und so wurde brav applaudiert, mitgeklatscht und auch das „Hey“ mit Fauststoß war schon zu sehen.

Kurze Informationen zu Concept Insomnia:

Genre(s):  Progressive Metal, Modern Progressive Metal, Melodic Death Metal

Herkunft:  Frankfurt am Main / Altenstadt – Hessen, Deutschland

Gründung:  2005

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Luke

Gitarre:  Dave

Bass:  Phil

Schlagzeug:  Tobi

 

Schnell musste der Umbau auf der Bühne gehen, denn kaum waren Concept Insomnia von der Bühne, schwirrten die Bühnenarbeiter aus, um alles für den allerersten Live-Auftritt von Enemy Inside herzurichten. Es wurde währenddessen sogar noch ein wenig voller im Keller des Nachtlebens, weswegen ich gut und gerne von mehr als 200 Gästen an diesem Abend ausgehen kann. Damit hatte ich nicht gerechnet, muss aber sagen, dass die Resonanz, ob es nun Freunde, Familie, Bekannte oder Interessierte waren, sehr hoch war. Gruppenkuscheln war also inklusive, sozusagen.

EnemyInside170218 (17 von 21)Es dauerte nicht lange, bis die Aschaffenburger auf die Bühne kamen und loslegten. Von Nervosität oder Lampenfieber keine Spur. Oder es wurde gut kaschiert. Von Beginn an fiel Sängerin Nastassja Giulia deutlich auf. Sie ist kleiner als ihre männlichen Bandkollegen, aber bringt ihre Energie durch den Gesang hervorragend unter das Volk. Auch das gewählte Outfit und ihre Optik im Generellen lassen Vergleiche zu einer jungen Doro Pesch durchaus zu. Sie weiß sehr genau, wie sie mit dem Publikum umgehen muss, damit diese ihren Aufforderungen zum Mitklatschen, oder auch zum „Hey“ mit Fauststoß nachkommen.

EnemyInside170218 (10 von 21)Vielleicht war bei allen doch noch ein bisschen Aufregung zu bemerken, doch je länger die Musiker auf der Bühne standen, umso routinierter und befreiter wirkten alle. Das kann aber auch ein rein subjektiver Eindruck von mir sein, der nicht unbedingt stimmen muss, aber die Körpersprache könnte so zu deuten sein.

An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich für gewöhnlich die Songs einer Band nebenbei höre, wenn ich diese Berichte schreibe; doch das geht hier leider nicht. Eine CD ist zwar in Arbeit, aber noch nicht veröffentlicht und YouTube Videos gibt es leider auch noch nicht.

Der musikalische Stil bewegt sich zwischen Hard Rock und Modern Metal. EnemyInside170218 (5 von 21)Wobei die Band ihren Stil als Dark Rock bezeichnet. Ich finde, dass durchaus mehrere Elemente Einfluss nehmen und eine Kategorisierung in ein ganz spezifisches Genre schwerfällt, gar unmöglich ist. Aber es ist gut, wenn sich eine Gruppe aus mehreren Genres und Elementen bedient, denn dadurch wird, je nach Stärke der Einflüsse, ein eigener Stil geprägt. Dadurch fällt es mir schwer, Vergleiche zu anderen Bands zu ziehen. Was nicht negativ ist.

In erster Linie ist es natürlich der Gesang der Frontfrau Nastassja, die mit ihrer kraftvollen und zugleich weiblich sanften Stimme eine ganz besondere Note in die Lieder bringt. Sie kann sowohl weichen als auch harten Gesang abrufen und schafft dies auch im schnellen Wechsel.

EnemyInside170218 (12 von 21)Melodisch ist das Konzept von Enemy Inside durch und durch. Es gab keinen Song, der nicht mit sehr gutem Gitarrenspiel, Riffs und Solos, sowie schönem, dazu passendem Gesang, glänzen konnte.

Was an dem Auftritt der Aschaffenburger nur sehr schade gewesen ist, war, dass dieser aus organisatorischen Gründen, ebenfalls nur 40 bis 45 Minuten dauerte. Doch der Stimmung unter den Gästen tat dies keinen Abbruch, denn sie waren stets mit Stimme, Händen und Haaren da. Wieder einmal musste ich aufpassen, dass ich nicht aus irgendeiner Richtung von wehenden Haaren erschlagen werde. Aber so soll es doch sein. Es hat den Anwesenden so viel Spaß gemacht, dass die Band wenigstens noch eine Zugabe spielen konnte. Das war dann sogar ein Cover, das fast jeder kennen durfte. Und mit „Summer Son“ brachten sie noch einmal so richtig Stimmung in den Keller.

EnemyInside170218 (13 von 21)Es ist wirklich sehr schade, dass sie nicht länger spielen konnten, denn es machte wirklich Freude und Spaß zuzuhören und zuzusehen und, sofern man ein bisschen Platz hatte, mitzumachen.

Ich hoffe sehr, dass die Band bald erneut auftreten wird. Vielleicht in Aschaffenburg? Vielleicht eine CD Release Party? Da möchte ich doch dann bitte sehr früh Bescheid wissen, dass ich dabei sein kann. Enemy Inside haben an diesem Abend gewiss nicht nur mich als neuen Fan hinzugewonnen. Und das T-Shirt, das ich mir gekauft habe, werde ich selbstverständlich mit stolz geschwellter Brust zum nächsten Auftritt von Enemy Inside tragen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Foto by Eric van Reem

Kurze Informationen zu Enemy Inside:

Genre(s):  Hard Rock, Dark Rock, Metal, Modern Metal

Herkunft:  Aschaffenburg, Deutschland

Gründung:  2017

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Nastassja Giulia

Gitarre:  Evan K

Gitarre:  Dave Hadarik

Bass:  Dominik Stotzem

Schlagzeug:  Erik Frischkorn

Zur Bildergalerie des Abends –hier klicken– | Just click -here– for the picture gallery.

Konzertbericht zu Ram, Portrait und Trial vom 14.02.2018 im Nachtleben Frankfurt – Drei Mal Metal aus Schweden im Frankfurter Kellerclub

Was macht man an einem Valentinstag, wenn man keine „Valentina“ hat und diejenige, die es hätte werden sollen, einem an diesem Tag eröffnet, dass sie einen nicht mal mehr mit den Hintern angucken wird? Korrekt! Man widmet sich der Liebe zur einzig wahren handgemachten Musik, dem Heavy Metal. Dieser würde mir wohl kaum sagen, dass ich kein Fan mehr davon sein soll.

Ich war wirklich sehr froh an diesem Abend im Frankfurter Nachtleben sein zu können. Zwischen all den vielen Gleichgesinnten, die Leder und Nieten tragen, mit langen Haaren wehen (die ich auch gerne wiederhätte) und damit der Liebe zu dieser Musik ihren Ausdruck verleihen. Dort fühle ich mich wohl, dort bin ich mittlerweile wie zu Hause.

Zur Bildergalerie des Abends –hier klicken– | Just click -here– for the picture gallery.

Was machen eigentlich Schweden, wenn sie nicht gerade neue Möbel entwerfen und dabei Knäckebrot essen? Sie gehen auf Tour und geben Metalkonzerte!

Trial140218 (11 von 11)Es dauerte auch nicht lange, bis die erste Band auf die Bühne kam. Trial eröffnete den Abend und sie spielten klassischen Heavy Metal. Die Soundeinstellungen waren auch ganz okay, nur das Mikrofon des Sängers schien zeitweise etwas zu leise zu sein.

Trial140218 (6 von 11)Schöne kräftige Melodien, energievolle Gitarrenriffs und ein, wenn man ihn gut hören konnte, guter Gesang. In ihren rund 40 Minuten auf der Bühne zeigten sie eine musikalische Geradlinigkeit, die insbesondere durch das Gitarrenspiel geprägt wurde. Der Gesang trägt seinen Teil dazu bei. Linus Johansson, der Sänger, schafft es seiner Stimme abwechslungsreiche Elemente zu geben, die die harten Riffs entweder untermalt oder auch etwas entkräftet.

Die besagte Geradlinigkeit spiegelt sich durch die klassische Heavy Metal Gangart wieder und es finden sich neben den Riffs auch schöne Gitarrensolos. Dabei kann es sogar auch mal etwas ruhiger, also für Heavy Metal Verhältnisse ruhiger, zugehen. Auch diesen Wechsel schaffen die Schweden von Trial140218 (9 von 11)Trial meines Erachtens sehr gut.

Man konnte aber merken, dass diese Band noch nicht so bekannt ist, wie es Portrait oder Ram sind. Dennoch waren sie ein sehr guter Einstieg in den Abend, der den Gästen schon viel Freude bereiten konnte. Viele haben sich angetan gezeigt und sind auch den Aufforderungen zum Fauststoß mit „Hey“ gefolgt und an mancher Stelle flogen schon die ersten langen Haare wirbelnd durch die Luft.

Die Musiker haben jedenfalls sichtlichen Spaß an ihrer Arbeit. Sie stehen nicht nur herum und spulen ihr Programm ab, nein, sie liefern eine kleine emotionale Show, die dem Gesang und der Musik noch zusätzlichen Ausdruck verleiht.

[amazon_link asins=’B00Q9H9CVQ,B01N7Y6WGQ,B01MRC0VVB‘ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’eece8f76-12e7-11e8-9271-41bf094add99′]Kurze Informationen zu Trial:

Genre(s):  Metal, Heavy Metal

Herkunft:  Trollhättan (die Stadt heißt wirklich so), Schweden

Gründung:  2007

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Linus Johansson

Gitarre:  Alexander Ellström

Gitarre:  Andreas Johnsson

Bass:  Andréas Olsson

Schlagzeug:  Martin Svensson

 

Die kurze Pause war schnell vorüber und schon ging es auch weiter mit der nächsten Band aus Schweden. Nun wurde es etwas dunkler, zumindest musikalisch, denn Portrait spielen Dark Heavy Metal. Wobei es sich auch bei ihnen überwiegend um Heavy Metal handelt. Das Dunkle findet sich wohl noch am ehesten bei der etwas tieferen Tonlage einer Gitarre, sowie dem generellen etwas schnelleren Spielstil der Band. Vielleicht aber auch an den Themen, die sie mit ihrer Musik, bzw. den Texten interpretieren.

Portrait140218 (15 von 15)Auf den ersten Hör (anstelle von Blick) könnte man durchaus eine Ähnlichkeit zu Trial feststellen, jedoch hören geübte Ohren deutlich heraus, dass viele Passagen in den Songs von einem wechselnden Rhythmus begleitet werden, die den schnelleren Spielstil wiederspiegeln. Insbesondere macht sich dies bei der Art und Weise, wie das Schlagzeug genutzt wird, bemerkbar.

Portrait140218 (10 von 15)Trotz oder gerade deswegen bleiben die Songs abwechslungsreich, sehr melodisch und werden bei Portrait stärker durch den Gesang von Per Lengstedt geprägt. Dieser versteht es sogar noch besser mit Gesten und Mimik zu arbeiten. Damit kam er sehr gut bei den Gästen an, die zwischen den Songs immer wieder lautstark „Portrait“ skandierten. Dies gefiel den Künstlern auf der Bühne sichtlich.

Es gab wohl kleine Veränderung an der Soundeinstellung, denn ab Portrait waren Instrumente und Gesang deutlich besser und klarer zu hören. Gerade beim Gesang war es nun super, so dass man sich beim Hören der Songs nicht nur auf die starken Riffs und das Gitarren, oder Schlagzeugspiel konzentrieren konnte.

Portrait140218 (11 von 15)Die Musiker und auch Per verstehen es sehr gut die Energie, die sie in die Musik packen auch auf der Bühne wiederzugeben und an die Fans weiterzureichen. Mir persönlich hat der Auftritt von Portrait an diesem Abend sogar am besten gefallen. Vielleicht brauchte ich es einfach ein bisschen härter, aber trotzdem noch melodisch, an diesem Abend. In musikalischer Hinsicht – das versteht sich doch von selbst.

Mir persönlich hat der Gesamtauftritt sehr gut gefallen. Abwechslungsreiche Musik, ein Sänger, der es versteht das Publikum zu ainmieren und natürlich die Zuschauer und Fans, die sich in Eigendynamik zu den Songs übten.

[amazon_link asins=’B00JXBDUY0,B01H10GON8,B073DX4JF5′ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’99f36d7c-12e8-11e8-a4ac-2928d1aa0e5d‘]Kurze Informationen zu Portrait:

Genre(s):  Metal, Heavy Metal, Dark Heavy Metal

Herkunft:  Kristianstad, Schweden

Gründung:  2006

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Per Lengstedt

Gitarre:  Christian Lindell

Gitarre:  Robin Holmberg

Bass:  Fredrik Petersson

Schlagzeug:  Anders Persson

 

Erneut eine kurze Pause und wieder war sie kurzgehalten. Doch die Zeit rannte unentwegt davon, so dass man sich zu Beginn des Auftritts von Ram schon etwas über die fortgeschrittene Zeit wundern konnte. Sie betraten um 22:45 die Bühne und damit war das schwedische Heavy Metal Bandtrio komplett. Auch Ram spielen Heavy Metal. Dass sich alle drei Bands durchaus unterscheiden, obwohl sie in der Basis dem gleichen Genre angehören, ist schon sehr faszinierend.

Ram140218 (10 von 10)Es ist für definitiv die Art des Gesangs, die einen großen Unterschied ausmacht. Oscar Carlquist hat eine sehr kraftvolle Stimme, mit der er energievolle tiefe aber auch laute hohe Gesangslagen treffen kann. Gerade die Nutzung der tieferen Gesangslagen spiegelt auch seine Energie wieder, die er in den Gesang legt.

Ram140218 (6 von 10)Auch die grundlegenden Gitarrenriffs prägt sich durch einen meist sehr schnellen Basisriff und einen weiteren melodischeren Teil durch die zweite Gitarre schnell ein. Dabei wechseln sich diese Passagen auch durch den sehr klassischen Heavy Metal Stil ab, was eine interessante Mischung darstellt. Dieser Stil scheint durch fast alle Songs zu gehen, die sie spielten.

Ram140218 (7 von 10)Hierbei kommen auch sehr gut gespielte Solos heraus, die einfach zum Mitmachen verleiten. Und genau das haben die Fans und Gäste zu später Stunde auch getan. Man musste schon aufpassen, dass man ganz vorne nicht von umherfliegenden Haaren erschlagen wird. Ob diese nun von den Musikern oder von den Gästen kamen, spielte dabei keine Rolle. Wehende Haare aus allen Richtungen. Ein toller Anblick.

Ich habe mich vor allem vom Gitarrenspiel eines der beiden Gitarristen in den Bann ziehen lassen. Das war für mich einfach nur faszinierend und so verging die Zeit auch bei Ram schneller als erwartet. Leider musste ich aus zeitlichen Gründen bereits nach ca. 45 Minuten gehen, aber habe mir sagen lassen, dass Ram noch über 20 Minuten auf der Bühne standen; also praktisch den nächsten Tag mit Heavy Metal eingeläutet haben.

[amazon_link asins=’B075P2BRN2,B014XTNB5Y,B006LL3WZC‘ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’da7715b6-12e8-11e8-b162-b1e55313e11c‘]Kurze Informationen zu Ram:

Genre(s):  Metal, Heavy Metal

Herkunft:  Göteborg, Schweden

Gründung:  1999

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Oscar Carlquist

Gitarre:  Harry Granroth

Gitarre:  Martin Jonsson

Bass:  Tobias Petterson

Schlagzeug:  Morgan Pettersson

Zur Bildergalerie des Abends –hier klicken– | Just click -here– for the picture gallery.

Konzertbericht zu Cradle of Filth und Moonspell – 07.02.2018 – Batschkapp Frankfurt

An diesem Abend war die Batschkapp leider nur zur Hälfte geöffnet und es waren zwischen 600 und 700 Gäste zum Auftritt der beiden Bands gekommen. Dabei wurde auch viel portugiesisch unter den Gästen gesprochen. Warum portugiesisch? Nun, Moonspell kommen aus der Nähe von Lissabon und haben durchaus sehr viele Songs im Repertoire, die in Landessprache gesungen werden.

Zur Bildergalerie geht es -hier- | Just click -here- for the picture gallery.

Und mit Moonspell ging es auch pünktlich um 20 Uhr los. Die Bezeichnung „Vorband“ lassen wir bei dieser Gruppe weg, denn sie haben durchaus das Zeug und den Bekanntheitsgrad in der „dunklen Szene“, um selbst als Headliner touren zu können. Sie sind einfach schon seit Jahren mit Cradle of Filth befreundet und touren nicht das erste Mal gemeinsam.

Moonspell070218 (22 von 26)So kamen sie unter Applaus und Jubel auf die Bühne und eröffneten den harten Abend mit den ersten Songs des aktuellen Albums „1755“, was durchaus sofort zu einer dunklen Atmosphäre führte. Bereits zu Beginn mit einer Mischung aus orchestrischem Gesang, der düsteren Atmosphäre und der kraftvollen, sehr starken Stimme von Fernando Ribeiro, gingen dieser Bühnenauftritt und die Musik sofort durch Mark und Bein.

Auch das Bühnenoutfit, mit dem die Musiker selbige betraten, erinnerte mich an etwas sehr Düsteres. Dies untermalte die mitgebrachte Laterne, die Fernando mitbrachte. Irgendwie ein bisschen Undertaker (Wrestling Legende) – mit dem Outfit und seinem Gesang, der häufig gutturaler Natur ist, hat er mich und viele andere Gäste in den Bann von Moonspell gezogen.

Moonspell070218 (21 von 26)Die Mischung aus Dark und Gothic Metal kommt bei Moonspell sehr gut durch und rüber. Auch die Gitarrenriffs setzen sich schnell im Gehörgang fest. Zudem haben die Songs schnelle und langsam gespielte Passagen, die sich aber stets in das düstere, atmosphärische Konzept einfügen. Dabei verlieren sie ihre eigene Note zu keinem Zeitpunkt. Insbesondere die Songs vom Album „1755“ wirken mit den klassischen Zügen und einem leichten Hauch von Folklore sehr angenehm. Zwar habe ich kein Wort, von dem was gesungen wurde, verstanden, aber das ist wirklich relativ zu betrachten, denn die Energie, die mit dem kraftvollen Gesang einhergeht, überträgt sich auch so auf die Gäste. Teilweise hatte ich das Gefühl zu verstehen, auch wenn das wohl mehr durch das Einlassen auf diese interessante musikalische Mischung zurückzuführen ist.

[amazon_link asins=’B075H4HRW3,B00QLAIUO6,B004JNDZ8S‘ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’3b55928f-0cf3-11e8-b105-959b27b64eb3′]

Wichtig war natürlich auch, dass Ton und Sound gut aufeinander abgestimmt waren, sodass Gesang und Instrumente recht gut zu unterscheiden waren. Das ist bei einer Band, wie Moonspell nicht unwichtig, da immer wieder langsamere Passagen mit sehr markanten Riffs eingespielt werden. Ebenfalls kommt auch der Bass sehr gut zur Geltung bei manchen Liedern und da ist es sehr hilfreich, wenn man eben diesen gut heraushören kann.Moonspell070218 (13 von 26)

Der Auftritt auf der Bühne war sehr lebhaft und es wurde sehr häufig zum Mitklatschen und zum „Hey“ mit Fauststoß aufgefordert, was auch jedes Mal sehr gerne angenommen wurde. Die Fans waren ohnehin sehr angetan und haben sich mit Headbangen schon die Zeit vertrieben. Mitgeklatscht wurde auch, wenngleich es manchmal eher schwierig war. Doch da half die Anleitung von Fernando und schon machten viele mit. So hat sich der lebendige Auftritt von der Bühne auf die Fans übertragen, die es ihrerseits aktiv zurückgeben konnten.

Wen wundert es da, dass eine knappe Stunde so schnell vergeht, dass man sich verwundert umsieht, wo die Zeit schon wieder geblieben ist.

Kurze Informationen zu Moonspell:

Genre(s):  Dark Metal, Black Metal, Gothic Metal

Herkunft:  Brandoa (bei Lissabon), Portugal

Gründung:  1989 als Morbid God – 1992 Umbenennung in Moonspell

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Fernando Ribeiro

E-Gitarre:  Ricardo Amorim

E-Gitarre / Keyboard: Pedro Paixão

Bass:  Aires Pereira

Schlagzeug:  Miguel Gaspar

Nachdem Moonspell mit gebührendem Applaus verabschiedet wurden, begann der Umbau bzw. das Abräumen auf der Bühne und meine Wenigkeit ging ein wenig frische kalte Luft schnappen, bzw. etwas E-Zigarette im Zelt dampfen. Ich hätte mir ruhig etwas mehr Zeit lassen können, denn der Umbau dauerte gut 30 Minuten, ehe es mit dem Betreten der Bühne von Cradle of Filth noch ein Stück weit härter zugehen sollte. Musikalisch natürlich.

Zur Bildergalerie geht es -hier- | Just click -here- for the picture gallery.

CradleOfFilth070218 (11 von 47)Die erste Überraschung, die mir, abgesehen vom wirklich harten musikalischen Einstand, auffiel, war, dass Sänger Dani Filth kleiner war als ich dachte. Das macht für seine Gesangskünste jedoch keinen Unterschied. Von diesen war ich ohnehin stark beeindruckt, denn er beherrscht viele unterschiedliche Facetten und Gesangslagen. Wobei es auch manchmal mehr schreien ist. Aber er schafft auch sehr schnelle Wechsel zwischen tiefem gutturalen Gesang und dem sehr hohen Schreien, sowie normalem Gesang. Das fand ich über den Abend hinweg sehr beeindruckend. Vor allem deswegen, weil er auch nach über eineinhalb Stunden immer noch Stimme hatte.

Aber nicht nur die unterschiedlichen Gesangslagen, sondern auch der Umgang mit dem Mikrofon dabei waren sehr interessant zu beobachten. Je nach dem, welche Stimm- und Gesangslage er gerade darbietet, wechselt er die Position des Mikrofons. Beim gutturalen Gesang ist es teilweise neben dem Mund und bei den hohen Schreieinlagen eher etwas weiter weg und in Höhe der Nase.

CradleOfFilth070218 (29 von 47)Als deutlich sanfteren Ausgleich zu Danis harter und kraftvollen Stimme, gab es immer wieder Songs, in denen die Keyboarderin Lindsay Schoolcraft, Gesangsparts hatte. Diese waren beinahe etwas zu leise aber gut hörbar und stellten einen sehr angenehmen Gegensatz zu Dani dar.

Gut, dass ich bereits durch Moonspell wusste, dass die Tonanlage gut abgestimmt ist, denn es ist schwierig bei einer Band, wie Cradle of Filth, einzelne Instrumente, abgesehen vom Schlagzeug, wirklich gut herauszuhören. Insbesondere dann, wenn härtere und schnellere Songs und Passagen gespielt werden. Es ist zwar kein wildes Draufhauen, wie es bei Thrash Metal öfter mal der Fall ist, aber dennoch kaum eine Chance das eine Instrument wirklich herauszuhören. Dafür sind sie aber bei den langsameren Passagen in längeren Songs wirklich sehr gut hörbar und sogar sehr melodisch. Da erkennt man sogar, wie gut der Umgang mit den Instrumenten wirklich ist.

[amazon_link asins=’B073LF8BWX,B010BOQS3C,B01HSFH7KK‘ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’aa63237d-0cf3-11e8-abb6-4788b5e9deca‘]

Aber auch die Bühnenoutfits und Show an sich waren sehr passend für diese Band. Viele wechselnde Lichter, aber immer wieder rötlich und ganz viel Nebel waren schon an der Tagesordnung.CradleOfFilth070218 (26 von 47)

Was das Mitmachen der Gäste und Fans betraf, kann ich nicht wirklich viel sagen. Selbstverständlich wurde nach den Liedern applaudiert und gejubelt, aber Mitklatschen und Mitsingen waren kaum möglich. Auch für den Fauststoß mit „Hey“ dazu, war die Art der Musik einfach etwas zu schnell. Dafür habe ich aber viele Haare herumfliegen sehen, wodurch ich schließen kann, dass sehr viele dem Headbangen verfallen waren.

Ja, man muss dieses Genre „Dark Metal“ schon mögen, sonst hat man bei solchen Bands kaum einen Zugang. Aber wenn man ihn hat, dann kann man sich durchaus beeindrucken lassen und Spaß an dieser härteren musikalischen Gangart haben.

Kurze Informationen zu Cradle of Filth:

Genre(s):  Dark Metal, Extreme Metal

Herkunft:  Suffolk, England

Gründung:  1991

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Dani Filth (Daniel Lloyd Davey)

Gitarre:  Richard Shaw

Gitarre:  Ashok

Bass:  Daniel Firth

Keyboard / Gesang:  Lindsay Schoolcraft

Schlagzeug:  Martin Skaroupka

Paradise Lost – 19.10.2017 – Batschkapp Frankfurt

Nach einem finnischen Hard Rock Abend durfte es am Donnerstagabend in der Batschkapp in Frankfurt ruhig eine Spur härter werden mit Paradise Lost. Viele Gäste waren bereits anwesend, als die Band Sinistro aus Portugal auf die Bühne kam.

Der Stil den diese Band spielt ist gewöhnungsbedürftig. Es ist schon Metal, keine Frage. Erinnert mich an Ambience mit chaotisch klingenden Zwischenstellen. Von der Geschwindigkeit, die gespielt wird, könnte es auch in die Richtung von Doom Metal gehen. Etwas schwierig einzuordnen.

Die vorgestellten Songs dauerten zwischen sechs und acht Minuten, so dass die Band bei ihrem Auftritt ganze vier Lieder spielen konnte. In den Liedern gibt es immer wieder sehr ruhige Passagen, die vor Allem durch den Bass bestimmt werden. Dennoch könnte man zu träumen beginnen, wären da nicht die abrupten lauten und schnellen Passagen, die einen je aus der Träumerei rausholen. Gesanglich kann man sich jedenfalls nicht beklagen, denn singen kann Patricia Andrade definitiv. Ob es nun ruhiger Gesang, der fast romantisch klingt, oder auch mal lautes brüllen und Schreien, gar Sprechgesang ist, sie beherrscht diese Wechsel.20171019_200322

Die Songs sind wohl zum größten Teil in portugiesischer Sprache. Gewiss konnte ich die Sängerin verstehen, aber den Inhalt der Texte nun weniger. Vielleicht lag es an dieser Kombination aus sehr gewöhnungsbedürftigem Genre und fehlendem Textverständnis, dass es insgesamt eher eine verhaltene Stimmung bei den Gästen in der Batschkapp blieb. Daran konnte auch die schauspielerische Leistung der Sängerin nicht viel ändern, die eine sehr dramatische Inszenierung auf der Bühne vollzog. Gute 30 Minuten waren Sinistro auf der Bühne.

Kurze Informationen zu Sinistro:

Genre(s):  Metal, Doom Metal, Ambience, Soundtrack

Herkunft:  Lissabon, Portugal

Gründung:  2011 (?)

Aktuelle Besetzung:

Rick Chain
Fernando Matias
Paulo Lafaia
Ricardo Matias
Patricia Andrade

[amazon_link asins=’B01BDT7N6K,B075TTVGN2′ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’3d8fa9fa-cd81-11e7-b974-b3ed26803309′]

Nach einer kurzen Umbaupause, die nicht länger als 15 bis 20 Minuten dauerte, gab es für die Gäste der Batschkapp die zweite Vorband des Abends. Dies waren Pallbearer. Auch diese Gruppierung war mir kein Begriff bis dato und bereits nach zwei Songs, die gespielt wurden, wusste ich auch warum. Sie spielen basslastigen Doom Metal. Also langsamer Metal mit harten Riffs aber gutem Gesang.

Im Vergleich zu Sinistro war es jedoch weniger abwechslungsreich. Zudem ist Doom Metal kein Genre, das mir persönlich zusagt. Vielleicht wenn ich schwermütig, melancholisch oder müde bin. Für Konzerte und Auftritte dieses Genres muss man es wirklich schon mögen. Immerhin ist der Gesang eher normal bis hoch, so dass sich das Ganze nicht permanent trist und dunkelgrau anhört. Hin und wieder gab es aber dann doch ein schönes Gitarrenriff, das den sehr dunklen Charakter dieses Genres etwas abmilderte.20171019_204845

Auch die Songs von Pallbearer sind eher lang als kurz. Wenn mich nicht alles täuscht waren es sechs Lieder innerhalb der 40 Minuten. Ausserdem war die Resonanz der Gäste in der Batschkapp doch schon etwas größer. Wobei mitklatschen oder andere Dinge bei diesem Genre eher kaum möglich sind.

Was mir aber bei beiden Vorbands aufgefallen war, ist die Übersteuerung beim Bass. Ich bin mir nicht sicher, ob das so sein sollte oder eventuell doch ein wenig zu viel des Guten war. Gewiss waren beide Bands aufgrund ihrer Genres sehr basslastig, aber es übertönte oftmals doch die anderen Instrumente sehr. Ausgenommen vom Schlagzeug.

Kurze Informationen zu Pallbearer:

Genre(s):  Doom Metal

Herkunft:  Little Rock – Arkansas, USA

Gründung:  2008

Aktuelle Besetzung:

Gesang, E-Gitarre:  Brett Campbell

E-Gitarre:  Devon Holt

E-Bass:  Joseph D. Rowland

Schlagzeug:  Mark Lierly

[amazon_link asins=’B00LC4HOMK,B006GSRIMS‘ template=’ProductGrid‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’660d43cf-cd81-11e7-9081-6189c53c629a‘]

Die folgende Pause dauerte ca. 40 Minuten, in der ich mir ein paar leckere Fritten und einen Kirschsaft und natürlich ein bisschen Dampf gönnte. Und dann waren sie endlich auf der Bühne: Paradise Lost.

Das Publikum, das im Laufe der Zeit größer geworden ist, wachte nun auf und begrüßte die Band entsprechend. Nun wurde es abwechslungsreicher und auch die Tonabmischung war nun um ein Vielfaches besser.

Der Sänger Nick Holmes präsentierte sich dabei in Bestform. Ob nun normaler Gesang, tiefer Gesang, der mich an die Band Type O Negative erinnerte, oder gutturaler Gesang; alles klang hervorragend. Zwar wirkte das Mikrofon zu Beginn etwas zu leise, aber das wurde nach kurzer Zeit korrigiert.20171019_220350

Gelegentlich animierte er auch zum Mitklatschen, wenn die Fans es nicht von selbst taten. Im Verhältnis zu anderen Bands, die ich bereits sehen durfte, war dies dann aber doch seltener der Fall.

Der Auftritt war energiegeladen und weniger basslastig. Mir schien es so, als wäre der Fokus auf Gesang und Leadgitarre gelegt, was mir persönlich deutlich besser gefällt. Die Vielseitigkeit der Musik zeigte sich insbesondere bei den Songs „Beneath Broken Earth“ und „Blood and Chaos“. Diese Songs könnten unterschiedlicher nicht sein. Während der erste Song in die Kategorie Doom Metal fällt ist Blood and Chaos kraftvoller (Gothic) Metal, in dem starke Riffs und die unterschiedlichen Gesangsinterpretationen des Sängers sehr gut zur Geltung kommen. Übrigens ist Blodd and Chaos nun mein Lieblingssong von Paradise Lost.20171019_220352

Die meisten Songs an diesem Abend kamen vom aktuellen Album „Medusa“. Es waren derer fünf von insgesamt 16 Liedern, die gespielt wurden.

Es hat mir jedenfalls sehr gut gefallen. Insbesondere der Wechsel durch die Genres, die die Band beherrscht, war eine Wohltat für die Ohren und mein Gemüt. Auch die kraftvollen Klänge und Riffs der Leadgitarre sind genau mein Ding. Da kam mir das ein oder andere Solo innerhalb der Songs sehr gelegen.

Kurze Informationen zu Paradise Lost:

Genre(s):  Death Doom, Doom Metal, Gothic Metal, Dark Metal, Dark Rock

Herkunft:  Halifax (West Yorkshire), England

Gründung:  1988

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Nick Holmes

Gitarre:  Gregor Mackintosh

Gitarre:  Aaron Aedy

Bass:  Steve Edmondson

Schlagzeug:  Waltteri Väyrynen