Buch-Rezension zu „Jamil – Zerrissene Seele“

Dieses Buch und diese Geschichte haben es in sich. Nicht nur, dass mir eine Nacht mit Schlaf geraubt wurde, nein die Story ist so toll und einnehmend, dass ich dieses Buch nicht weglegen konnte.

Neugierig geworden?

Erstmal ein paar Fakten:

Jamil – Zerrissene Seele“ von Farina De Waard aus dem Fanowa Verlag in Bosau.

Genre: Fantasy

Eine vorerst abgeschlossene Handlung auf insgesamt 468 Seiten. Das Buch erschien bereits am 05.03.2016. Meine Lesezeit betrug ca. 9 Stunden (so gut wie durchgehend).

Klappentext:

„Es heißt, vor vielen hundert Wintern erleuchteten unzählige Sterne den Nachthimmel taghell“, begann Ashanee und deutete hinauf in die Dunkelheit. „Doch etliche Sterne sehnten sich danach, der Welt Wärme und Wandel zu schenken und lösten sich daher vom Himmel. Begierig nach Macht, wollten manche so viel Einfluss wie die strahlende Sonne und vergaßen sich darüber selbst. Sie verglühten als Feuerregen und entstiegen den Flammen als Dämonen. Erfüllt von Hass, brachten sie Krieg und Mord über die Menschen. Die ruhigeren Sterne aber hüllten sich bei ihrer Ankunft in Wasser und Nebel. Sie verglühten nicht, sondern kühlten ab und wurden so zu Geistern des Mondes, die uns Schutz und Heilung gewähren, wenn wir ihrer würdig sind.“

Jamil starrte hinaus aufs Meer, während er der Legende lauschte. Er spürte die prickelnde Kraft des Mondes auf seiner Haut doch in seinem Inneren tobte ein fremdes, brodelndes Feuer.“

Bevor es an den Inhalt geht, zunächst ein paar Worte zum besonderen Cover. Denn es handelt sich um ein Wechselbild. Je nachdem, wie man das Buch hält, sieht man entweder einen bläulichen friedlichen jungen Mann oder aber einen feurigen, düster dreinschauenden jungen Mann. Beides die Hauptfigur Jamil.

Der Anfang ist etwas schwierig, da relativ hektisch. Es fallen viele Namen, denen eine Zuordnung noch etwas schwer fällt.

Die spätmittelalterliche Stadt, in der Jamil und seine Familie leben, wird angegriffen und sie müssen fliehen. Gerade so schaffen sie es auf eines der letzten verbliebenen Schiffe, die noch seetauglich sind, und stechen in See. Die lange Fahrt führt sie zu einem weit entfernten Land und einer Küste, die sie notgedrungen besiedeln.

Dort ist Jamil nach weniger Zeit auf einer kleinen Erkundungstour und begegnet einer fremden jungen Frau. Er möchte sich ihr nähern, aber wird von Pfeilen getroffen und stürzt eine Klippe hinunter. Eigentlich dürfte er diesen Sturz nicht überleben, wird aber an der Küste vor den Klippen gefunden. Lebend!

Eine Seherin, die ebenfalls mit Jamils Leuten auf dem Schiff war, macht ihn als Dämon aus und brandmarkt ihn metaphorisch. Seine Familie und alle anderen wenden sich von ihm ab und ihm wird nicht geholfen.

Ashanee, die bereits im Klappentext erwähnt wird, ist die einzige Person, die ihm hilft. Sie gehört nicht zu den Geflohenen vom Schiff, sondern stammt aus einer kleinen Siedlung, welche bereits schon lange an diesem Ort existiert. Sie hilft ihm heimlich über einen längeren Zeitraum hinweg.

Ab diesem Punkt beginnt die Geschichte, die in drei Handlungssträngen parallel verläuft. Natürlich ist eine davon die von Jamil, der mit seiner neuen Identität als Dämon zurechtkommen muss. Eine weitere handelt von Ashanee und den Siedlern des Landes während die dritte von Jamils Bruder, Balor, und den Geflohenen handelt.

Gewiss überschneiden sich die Handlungsstränge immer wieder, liefern aber sehr tiefgründige Einblicke in die Zustände und Weltanschauung aller Beteiligten.

Die Geschichte ist sehr durchdacht und überrascht häufiger mit unerwarteten Ereignissen oder Wendungen. Auch der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und durchaus wortgewandt. Es ist nicht wirklich ermüdend oder anstrengend auch über eine längere Zeit hinaus zu lesen.

Menschen mit einer blühenden und lebhaften Fantasie, so wie ich einer bin, werden es sehr schwer haben das Buch für einen längeren Zeitraum aus der Hand zu legen. Dabei ist es sehr hilfreich, dass Situationen recht detailliert beschrieben werden.

Mir erging es tatsächlich so, dass ich in der Nacht vor dieser Rezension, als ich das Buch las, kein Auge zumachen konnte. Das Buch und die Geschichte hielten mich wach. Ich war so sehr vertieft und gebannt, dass ich sogar ungewollt meine Katze ignorierte.

Wäre ich Regiesseur, würde ich sofort damit beginnen, eine Verfilmung dieses Meisterstücks aus der Feder von Farina De Waard zu planen.

Aus den oben benannten Gründen, kann ich dieses tolle Buch für Fantasy-Fans absolut empfehlen.

Quelle des Beitragsbildes: Jamil Demon within

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Frankfurter Buchmesse – (M)eine Zusammenfassung

Einmal noch die Frankfurter Buchmesse revue passieren lassen. Das Erlebte und die erworbenen Bücher ebenfalls sortieren. Das ist nun etwas einfacher, da ich endlich auch mal wieder länger als vier oder fünf Stunden schlafen konnte. Hallo Energie, da bist Du ja wieder.

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Da dies meine erste Buchmesse war, hatte ich ehrlich gesagt noch keine Vorstellung davon wie groß diese tatsächlich ist. Sicher hat der Hallenplan, den die Veranstalter der Buchmesse bereitstellen, schon eine Idee hinterlassen, jedoch sieht die Realität dann doch noch ganz anders und viel größer aus.

Deswegen bin ich im Nachhinein wirklich sehr froh darüber, dass ich an allen der fünf Tage dort sein konnte, um auch wirklich mal alles zu erkunden. Die Zeit braucht man dafür tatsächlich. Es war schließlich nicht so, dass ich nur an den Ständen der Aussteller vorbeigelaufen bin und mir „Aha“ dachte, sondern auch immer wieder gerne stehenblieb um mir die Bücher und Informationen anzusehen.

Ohne genau nachzurechnen, was auch schwierig wäre, habe ich wohl ungefähr 24 Stunden, also einen ganzen Tag, als Besucher auf der Buchmesse verbracht. Das mag schon viel klingen, ich bin mir aber sicher, dass die Aussteller natürlich noch mehr Zeit dort verbracht haben.

Apropos Aussteller. Die internationale Vielfalt an Ausstellern und Verlagen ist beeindruckend. Mit dieser Menge an Ausstellern und dementsprechend auch Ständen habe ich wirklich nicht gerechnet. Dafür ist es umso schöner, dass dies so ist.

Neben einer Vielzahl an Büchern aus allen denkbaren Genres gab es auch viele interessante Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen und auch Fernsehinterviews mit Prominenten. Aber selbst wenn man jeden Tag vor Ort sein kann ist es kaum möglich an all diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Schön waren für mich natürlich auch die vielen Gespräche, die ich mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und noch anderen Menschen geführt habe. So vergeht natürlich die Zeit wie im Fluge. Oder noch schneller. So viele sympathische freundliche Menschen, die trotz all dem Messestress immer noch ein Lächeln auf den Lippen tragen. Aller Ehren wert.

Dass es am Wochenende noch voller und bunter wurde, gerade durch die vielen tollen Kostüme und Verkleidungen der Cosplayer, gab der Buchmesse noch einen zusätzlichen Charme. Auf der einen Seite wirkt es so, als würden zwei Welten aufeinanderprallen. Auf der anderen Seite sind diese beiden Welten doch miteinander verknüpft. Insbesondere das tolle Cosplay von Cira Las Vegas zum Buch Nevernight zeigte dies sehr gut.

Und das aller Wichtigste natürlich waren und sind die Bücher. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zuletzt eine größere Menge an Büchern erworben habe. Wobei sich die Bezeichnung „größere Menge“ auf maximal fünf Bücher begrenzen würde. Doch während der Buchmesse kamen insgesamt 38 zusammen. Lesestoff für die nächsten Monate. Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Buch und noch ein klein wenig mehr über jene, die eine Widmung oder zumindest eine Signierung des Autors haben.

Übrigens hat diese Vielzahl an Büchern dazu geführt, dass ich meine Schränke seit längerer Zeit mal wieder auf- und umgeräumt habe. Ein netter Nebeneffekt, denn nun sehen die Schränke, bzw. die Regale, viel interessanter und schöner aus.

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Frankfurter Buchmesse – 15.10.2017 (Halle 3, 6 und die Deutsche Cosplay Meisterschaft)

Der letzte Tag der Frankfurter Buchmesse 2017. Es war voll, sehr voll. Viele Besucher und Cosplayer waren an diesem Tag zur Buchmesse gekommen. Wenn ich mich nicht täusche, dann war es der Tag mit den meisten Besuchern auf der Messe.

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Ziemlich müde und auf Reserve laufend machte ich mich ein letztes Mal auf den Weg zur Buchmesse. Der Andrang war groß. Insbesondere an der Sicherheitskontrolle des Haupteingangs war die Warteschlange sehr lang. Als ich diese schließlich passiert habe, ging ich schnellen Schrittes in Richtung Halle 3. Auf meinem Weg sah ich viele Cosplayer und ein paar davon habe ich auch fotografiert. Ein klasse Mercy Kostüm war der erste Blickfang, den ich auf Bild festgehalten habe.

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Mercy – Spiel: Overwatch

Allmählich verschwand auch meine Müdigkeit und so fand ich auch den Weg in meine Lieblingsmessehalle. Dort war es sehr voll. An den Ständen war überall etwas los und voran kam man nur im Schneckentempo. Aber meine Ziele an diesem Tag waren klar definiert. Ich hatte übrigens meinen kleinen Einkaufswagen mit dabei, weil ich wusste, dass ich noch ein paar Bücher erwerben wollte. Ausserdem hatte ich keine große Lust die Bücher den ganzen Tag zu tragen. Jedenfalls erreichte ich den Stand des Sternensand Verlags und war erfreut darüber, dass die Dame mit den knallroten Haaren auch wieder am Stand war. Vielleicht erinnert ihr euch? Über Facebook stellte sich nämlich heraus, dass die junge Dame ebenfalls Autorin ist. Es handelte sich um Fanny Bechert, die ebenfalls mehrere Bücher geschrieben hat, welche selbstverständlich auch zu kaufen waren.

Nachdem ich auch schon von ihr erkannt wurde, ergab sich erneut ein sehr freundliches Gespräch mit Fanny Bechert. Gespräche mit ihr sind stets freundlich und sympathisch und sie lächelt sehr viel. Und das trotz der stressigen Umgebung. Wir kamen beide zu dem Schluss, dass es gar nicht so verkehrt wäre, wenn Bilder mit Namen der Autoren ebenfalls am Stand hängen würden. So hätte ich zum Beispiel auch gewusst, dass sie Autorin ist. Nichts desto trotz nahm ich gleich ganze vier Bücher von ihr mit, die sie auch gleich signierte. Merci an die Dame mit den knallroten Haaren.

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Fanny Bechert

Die Bücher „Countdown to Noah“ Band 1 und Band 2 (Band 2 im exklusiven Vorverkauf auf der Frankfurter Buchmesse)

Die Bücher „Elesztrah“ ebenfalls Band 1 und Band 2

Der einzige kleine Wehrmutstropfen am Stand des Sternensand Verlags war, dass Jasmin Romana Welsch gerade nicht vor Ort gewesen ist. Da hatte ich doch extra noch das Buch „Absolution“ von ihr dabei, um es signieren lassen zu können. Aber sie sollte nochmal an den Stand kommen.

Also später noch einmal den Stand ansteuern und hoffen, dass das Timing passt. Ich ging also weiter in Richtung des Standes von Greenlight Press. Ja, mein zweiter Lieblingsstand dieser Messe. Aber genau am Stand davor blieb ich stehen, denn mir fiel etwas ins Auge. Ein Buch mit schwarzem Cover, zwei orange leuchtenden Augen und dem Titel „The wild Hunt“. Es handelt sich um den Verlag „Papierverzierer“ aus Essen. Zwar ist mir dieser Stand vorher schon durch die sehr einschlägigen Slogans aufgefallen, zog mich aber bis dahin nicht so sehr an. Zum Glück änderte sich das spontan. Ach ja, ein Slogan ist „Wir haben den besten Stoff“. Wenn das mal nicht zu Frankfurt passt. Ehm ok, falsches Thema. Jedenfalls las ich mir durch, um was es in diesem Buch geht. Praktisch im selben Moment wurde ich von einer jungen Dame angesprochen, die nach den Genres fragte, die mich interessieren. Nun, diese sind Fantasy, Psychothriller und durchaus auch Horror. Da meinte sie nur, dass ich dann schon das richtige Buch in der Hand hielt. Wie passend, dass auch gerade der Autor des Buches M.H. Steinmetz zurück an den Stand kam. Auch er skizzierte kurz den Inhalt des Buches und nun, ein Spontankauf. Aber ich denke, dass sich dieser lohnen wird. Vielen Dank Herr Steinmetz für die Signatur des Buches.

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M.H. Steinmetz

Das Buch „The Wild Hunt

Nach dem Spontankauf, der noch meine Nerven kitzeln wird, begab ich mich einen Stand weiter. Da war ich nun bei Greenlight Press und konnte mich, wenn auch nur kurz, mit Farina De Waard unterhalten. Ich hatte mir nämlich vorgenommen an diesem Stand ein weiteres Buch zu kaufen. Aber auf Empfehlung. Nun hatte ich in den letzten Tagen bereits alle vier vorhanden Bücher von Farina De Waard erworben, so dass sie mich an ihre Autorenkollegin Luzia Pfyl verwies. Da sie bereits wusste, dass ich weder Liebes- noch Romantikromane favorisiere, gab sie mir ihr Buch mit dem Titel „Frost & Payne“ in die Hand. Eine Geschichte mit Steampunk Hintergrund. Zum Glück weiß ich was das ist, sonst hätten sich über meinem Kopf sehr viele Fragezeichen gebildet. Ich hätte durchaus das Buch aufschlagen und reinlesen können, aber mir genügte die Information, die sich auf der Rückseite befand. Sie erzählte noch kurz über den Inhalt des Buches, so wie der angedachten Fortsetzung. Also nur grob, was es mit den beiden Hauptcharakteren auf sich hat. Dies genügte mir absolut um auch dieses Buch zu kaufen. Es wurde von ihr ebenfalls signiert. Vielen lieben Dank hierfür.

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Luzia Pfyl

Das Buch „Frost & Payne – die Jagd beginnt

Schon zu diesem Zeitpunkt erwies sich die Entscheidung, dass ich das Einkaufswägelchen mitnehme, als weise Wahl. Da waren es deren Bücher schon sechs. So ging das Wandern durch Halle 3 zum nächsten Stand weiter. Auch ein eher kleinerer Stand. Aber klein heißt nicht schlecht. Am Vortag hatte ich bereits zwei interessante Bücher entdeckt, die ich an diesem Sonntag ebenfalls erwerben wollte. Es dauerte trotz des kurzen Weges einige Zeit bis ich den Stand des Frankfurter Mantikore-Verlages erreichte. Auch dort kam ich mit einer sehr freundlichen jungen Dame ins Gespräch, welches am Ende recht ausgedehnt war. Ganz beiläufig wurden auch die Bücher mit den Titeln „Opfermond“ und „Das Relikt der Fladrea“ gekauft. Wie wunderbar, dass auch beide Autoren am Stand waren und die Bücher signieren konnten. Also eigentlich war zuerst nur Dominik Schmeller am Stand, aber durch das lange Gespräch verging genügend Zeit, dass auch Elea Brandt zurück an den Stand kam. Perfekt, denn so konnte ich mir einen Weg sparen. Vielen Dank an beide Autoren für die Signatur ihrer Bücher.

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Dominik Schmeller
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Elea Brandt

Das Buch „Das Relikt der Fladrea“ von Dominik Schmeller

Das Buch „Opfermond“ von Elea Brandt

Mein nächster Weg führte mich in Halle 6 und mir ist klar, dass das, was jetzt kommt, für gespaltene Meinungen und Ansichten führt. Aber das ist auch in Ordnung. Am Stand des Verlages von L. Ron Hubbard kaufte ich die Bücher „Dianetik“ und „Dianetik – die Entwicklung einer Wissenschaft“. Mir ist seit der Buchmesse bewusst, wer dieser Mann war und dass er der Gründer von Scientology ist. Gewiss bin ich dieser Organisation eher skeptisch als offen eingestellt, aber vielleicht sind die Bücher aus wissenschaftlicher Sicht und nicht aus religiöser interessant. Zumindest wollte ich diesen beiden Büchern eine Chance einräumen.

Von Halle 6 bis zum Congress Center war es nun auch nicht mehr weit. Dort fand das Finale der Deutschen Cosplay Meisterschaft statt. Ich machte mich also mit meinem Wägelchen auf den Weg und kam auch kurz vor halb zwei im Saal Harmonie an. Sehr praktisch, denn genau zu dieser Zeit sollte es auch losgehen. Weil ich mit meinem Wägelchen nicht sonderlich weit nach unten gehen wollte, blieb ich relativ weit oben und nahm Platz.

Wenige Minuten später ging es auch tatsächlich los. Die ersten verkleideten jungen Menschen waren auf der Bühne und präsentierten die Jury als auch die beiden Moderatoren. Einer von beiden war als Luigi verkleidet während der andere entweder nicht verkleidet war oder sich dafür entschieden hatte ein Cosplay als Moderator zu machen.FFMBM201715 (13 von 43)

Es wurde erklärt, dass insgesamt 20 Starter um den Sieg und damit um den Titel „Deutscher Cosplay Meister“ 2017 antreten würden. Leider waren zwei der Startet nicht anwesend, weswegen lediglich 18 Starter, bzw. 36 Teilnehmer, am Start waren.

In diesem Jahr war es so, dass die Meisterschaft ein „Paarwettbewerb“ war, was nicht bedeutet, dass die Paare aus Männlein und Weiblein bestehen mussten.

Zwei Stunden lang hatte ich mir Zeit genommen um mir den Wettbewerb anzusehen. Der Saal war auch sehr gut mit Zuschauern gefüllt, was die Cosplayer sicherlich sehr gefreut hat.

Ich hatte keine spezielle Vorstellung davon, wie dieser Wettbewerb ablaufen würde. Irgendwie hatte ich mir vorgestellt, dass es wie bei einem Modelwettbewerb ablaufen könnte. Nach der Reihe präsentiert jeder sich, sein Kostüm und seinen gewählten Charakter und wird bewertet.

So war es dann aber nicht. Selbstverständlich kamen die Teilnehmer in ihren Kostümen heraus aber sie machten auch eine Präsentation. Ob es nun in Form eines Musicals mit Tanz oder eine kinoreife Inszenierung einer Szene aus dem Spiel / Film usw. war, konnte man sehr gut erkennen, dass sich die Paare ausgiebig auf dieses Finale vorbereitet haben. Das Nähen und Erstellen der Kleidung / Kostüme und das Einstudieren der Aufführung, so dass auch der Charakter zur Geltung kommt, ist sicherlich ein großer Zeitaufwand. Davor ziehe ich meinen Hut. Es war wirklich sehr spannend und schön, sich die Aufführungen und Interpretationen der Charaktere anzusehen. Obwohl ich gestehen muss, dass ich eigentlich keine der dargestellten Charaktere, Filme oder Spiele kannte. Abgesehen von der allerersten Aufführung, bei der es um Heidi ging. Nein, nicht Heidi Klum, sondern Heidi, Deine Welt sind die Berge…

Wirklich schade war, dass ich mir nicht die ganze Entscheidung ansehen konnte. Ich hätte schon gerne vor Ort gewusst, welcher der schönen Auftritte den Titel für sich entschieden hat. Diese Information musste ich mir dann zu Hause im Internet holen:

  1. Platz: Deutsche Cosplaymeister 2017: Linda C. und Miriam S. als Sarah und Graf von Krolock aus Tanz der Vampire
  2. Platz: Deutsche Vizemeister 2017: Sabrina G. und Christina F. als Ciel und Madame Red auf Black Butler
  3. Platz: Maria D. und Sharina K. als Pazu und Sheeta aus Das Schloss im Himmel
  4. Platz: Nadine B. und Daniel B. als Grougaloragran und Nox aus Wakfu
  5. Platz: Michella M. und Annemarie M. als Chizuru Yukimura und Toshizou Hijikata aus Hakouki Shinsengumi Kitan

Bestimmt befinden sich in meiner Galerie (hier klicken) auch Bilder von den Cosplays. Wenn auch aus der Ferne, jedoch kann man die Bilder durch Anklicken vergrößern.

Warum hatte ich nicht die Zeit, mir den Entscheid anzusehen? Nun, es war so, dass am Stand der Fischer Verlagsgruppe ein Cosplay zum Buch „Nevernight“ stattfand, welcher von 14 bis 16 Uhr auf dem Programm stand. Auch das wollte ich keinesfalls verpassen, da ich dieses Buch ebenfalls mitnehmen wollte. Nun eilte ich also vom einen Cosplay zum nächsten und war froh, dass ich die junge Dame, die das Cosplay machte, noch da war.

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Cosplayerin / Model: Cira Las Vegas

Wirklich ein tolles Outfit, das dem Buchcover sehr ähnelte. Genau deswegen finde ich die Arbeit von professionellen Cosplayern so toll. Sie versuchen wirklich exakt so auszusehen, wie die Vorlage. Cira Las Vegas hat es jedenfalls sehr gut getroffen. Respekt hierfür.

Abgesehen vom Cosplay an diesem Stand, bzw. in diesem Bereich, war es sehr voll, da auch gleichzeitig noch eine Signierstunde abgehalten wurde. Dennoch schaffte ich es eines der letzten Bücher von Nevernight zu ergattern. Doch noch ein weiteres hatte bereits Tage zuvor mein Interesse geweckt. Das Buch mit dem Titel „Scythe“. Wie ich darauf kam, möchte ich auch mal erzählen, denn es ist doch etwas ungewöhnlich gewesen.

Irgendwann in den letzten Tagen war ich auch mal auf der Toilette und habe mir, so wie es sich gehört, auch die Hände gründlich gewaschen. Zwischen den beiden Spiegeln an den Waschbecken hing ein Poster des Covers von Scythe. Dieses Cover mit dem Sensenmann darauf ist natürlich durchaus etwas, das mich anspricht. An dem Tag hatte ich dann meine Planziele etwas verworfen und mir das Buch angesehen. Nun, wie auch bei anderen Büchern, war die Rückseite mit den Inhaltsinformationen so interessant, dass dies auf meine Einkaufsliste kam.

Das Buch „Nevernight – die Prüfung“ von Jay Kristoff

Das Buch „Scythe – die Hüter des Todes“ von Neal Schusterman

Nach dem Kauf der Bücher 11 und 12 an diesem Tag, erinnerte ich mich daran, dass ich nochmal an den Stand des Sternensand Verlags gehen wollte. Vielleicht war ja nun Jasmin Romana Welsch dort.

Also wieder hinein ins Gedränge und nach ein paar Minuten schaffte ich es dann auch zum gewünschten Stand. Und tatsächlich war sie da die gue Frau Welsch. Mittlerweile war insgesamt sehr viel los an diesem Stand und ich wurde, wen wundert es nch, abermals erkannt. Für ein kurzes Gespräch hatte sie aber Zeit, was mich sehr gefreut hat. Und das Signieren des Buches „Absolution“ war natürlich nur noch Formsache. Vielen lieben Dank Frau Welsch.

So endete die Buchmesse für mich mit sehr vielen Büchern, einem wunderbaren Erlebnis und der totalen Erschöpfung. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht so viel Neues und Interessantes zu sehen. Übrigens war „Absolution“ das erste Buch, das ich auf der Buchmesse entdeckte.

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Frankfurter Buchmesse – 13.10.2017 (Hallen 3, 4 und 6)

Und täglich grüßt die Leseratte. Ja, es war ein Freitag und auch noch ein 13. Aber spielt das eine Rolle? Es ist ein Tag wie jeder andere auch und ausserdem ist da noch die Buchmesse und noch so vieles, das ich mir gerne ansehen möchte.

Natürlich verweise ich auch heute auf die Bildergalerie – bitte >>HIER<< klicken.

Gewiss war es wieder recht voll als ich gegen Mittag aufschlug. Aber ich hatte meine Tagesziele und die sollte ich auch erfüllen. Zunächst die Messehalle 4 abschließen, denn die 2. Etage war noch übrig und dann im Anschluss die Messehalle 6, in der sich sehr viele internationale Aussteller befinden und zu guter Letzt meine Lieblingsmessehalle Nummer 3.

Diese riesigen Hallen, diese vielen Stände und all die tollen interessanten Bücher, die man überall finden kann. Ich weiß wirklich nicht, wie man alles an einem Tag schaffen könnte. Ich meine damit, dass man sich jede Messehalle in Ruhe ansieht, ohne einen Dauerlauf machen zu müssen. Schlendern, sehen und erleben; so lautet meine Devise und wenn ich mich an diese Worte halte, habe ich zum Ende der Buchmesse hin tatsächlich jede Messehalle mit ihren Ständen und Ausstellern recht ausführlich angesehen.

Begonnen hatte ich den Tag in der Messehalle Nummer 4 und dort in der obersten Etage. Dort findet sich fast alles Mögliche zu den Themen Wissenschaft und Bildung. Der Weg zur Halle 4 führte mich der Einfachheit halber durch die Kalendergalerie. Dort kann man sich jede Menge schöne Kalender zu den verschiedensten Themen ansehen. Das war jedoch recht uninteressant für mich.

FFMBM201713 (5 von 38)Als ich im Durchgehen die vielen Stände, Verlage und Themen in dieser Etage ansah, fragte ich mich, welches Thema denn nicht in deutscher, englischer oder asiatischer Sprache vertreten sein könnte. Viele Aussteller beschäftigen sich mit der Thematik des Lernens einer Sprache. Dabei haben viele ganz unterschiedliche Angebote, die einem den Einstieg in eine neue Sprache erleichtern sollen. Englisch schien mir dabei sehr hoch im Kurs zu sein. Das ist aber auch kein Wunder, schließlich ist es die Weltsprache und dementsprechend sehr wichtig. Komischerweise sind mir immer wieder solche Themen wie Physik, Mathematik, Chemie und auch Biologie aufgefallen. Themen, die mir in der Schule schon eher Feind als Freund waren. An solchen Ständen bin ich dann eher schnell vorbeigehuscht und habe mir die Möglichkeiten angesehen, die einem das Erlernen einer Sprache erleichtern oder sie für den Alltagsgebrauch verbessern sollen.

FFMBM201713 (8 von 38)Stände wie Wikipedia oder auch der große Stand der United Nations bieten ein großes Informationsspektrum. Bei diesen bin ich ein wenig hängen geblieben und habe mir auch ausgelegte Broschüren zu verschiedenen Themen angesehen. Wenn man schon mal dort ist, kann man sich auch ein wenig weiterbilden, nicht wahr? Jedenfalls denke ich nicht, dass man sich all das Wissen, das hier angeboten wird, jemals aneignen könnte. Es ist einfach viel zu viel. Dafür wird prinzipiell jedes Interesse bedient.

Nach so viel Wissenschaft und Bildung nahm ich mir eine kurze Auszeit um das Gelernte wieder zu vergessen und genoss die frische Luft. Ständig hörte ich aber Trommeln und ich wusste erst nicht was das zu bedeuten hat und woher das kam. Irgendwann war die Neugierde dann doch zu groß und ich folgte dem Klang der Trommeln. Vor der Open Stage waren bereits viele Zuschauer um eine Gruppe junger Damen versammelt. Diese führten einen Tanz auf, der in irgendeiner Verbindung mit dem Behälter stand, aus dem Weihrauch hervordampfte. Ich glaube zumindest, dass es Weihrauch war, wenn ich mich nicht täusche. Es sah sehr interessant aus und schien ein Ritual darzustellen. Erst nach mehrmaligem Umsehen erkannte ich etwas weiter im Hintergrund, dass es wohl mexikanisch sein müsste. Die Kostüme, bzw. rituelle Kleidungen der jungen Damen sahen schon sehr faszinierend aus. Insbesondere der Kopfschmuck, den jede von ihnen trug. Wenn jemand mehr zu diesem rituellen Tanz weiß, wäre ich um Informationen sehr dankbar, denn ich konnte die vermeintliche englische Erklärung nicht wirklich verstehen.FFMBM201713 (18 von 38)

Als die Darbietung vorbei war, führte mich mein nächster Weg in die Halle 6. Dort ist es so richtig international und man sollte zumindest gute Englischkenntnisse aufweisen, damit man versteht, was die Aussteller anbieten oder erzählen. Ich muss dazu sagen, dass diese Halle zwar von der Länge her den anderen ähnelt, aber nicht ganz so breit ist, wie die anderen. Geschätzt würde ich sagen, dass zwei Etagen in dieser Messehalle einer Etage der Hallen 3 oder 4 gleichkommen. Des Weiteren ist der oberste Bereich anscheinend nur geladenen Gästen vorbehalten. Dennoch blieben drei dieser Ebenen übrig, die es zu erkunden galt.

Bereits im ersten Gang der unteren Ebene waren mehrere Länder vertreten und mein Interesse galt zunächst dem größeren kanadischen Stand. Von Sachbüchern bis hin zu Romanen, die natürlich alle von kanadischen Autoren stammen, war alles vertreten. Einige Bücher waren mir spontan vom Cover und dem Titel ins Auge gesprungen und so blätterte ich ein wenig in den entsprechenden Büchern. Mir fiel auf, dass das verwendete Englisch nicht sonderlich kompliziert war. Nach einer Drehung in den zweiten Gang fiel mir der L. Ron Hubbard Verlag auf, der mir bis dato noch nichts sagte. Doch nicht nur der Stand an sich ist interessant, sondern auch der uniformierte Mann, der zu diesem Stand gehört. Ist das überhaupt ein Verlag im Sinne von Verlag? Das weiß ich nicht so genau, dafür bin ich nun um die Information schlauer, dass L. Ron Hubbard der Gründer von Scientology war. Bevor nun aber jemand Angst bekommt, dass es hier um Mitgliederfang geht, den kann ich beruhigen. Das ist nicht der Fall und auch nicht Thema der Buchmesse. Ich konnte sogar eine recht angenehme und interessante Unterhaltung mit einer Dame führen, die anschließend das Bild mit dem uniformierten Herrn und mir gemacht hat.FFMBM201713 (24 von 38)

Die weiteren Stände, ob sehr groß oder eher klein, bieten immer wieder vielfältige oder spezifische Themen an. So bleibt man automatisch immer wieder an einem der Stände stehen und schaut sich an, was es da so gibt.

Eine Ebene höher waren dann auch kreativ gestaltete Stände zu sehen. Dazu sei gesagt, dass der hintere Teil auf Kinderbücher fixiert ist, während der vordere Teil allgemein gehalten ist. Selbst den Stand von Blizzard Entertainment habe ich gefunden. Da hatte ich eher nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet Blizzard einen Stand auf der Buchmesse haben würde. Aber Überraschung gelungen, würde ich doch mal sagen. Natürlich sind sie insbesondere mit den Warcraft Büchern vertreten.FFMBM201713 (30 von 38)

Die nächste Ebene war dann für mich nicht mehr so wirklich interessant. Dort ist relativ viel freie Fläche und auch ausgewiesene Plätze für Vorlesungen. Es fanden nur leider gerade keine statt, also wirkte ein Teil dieser Ebene etwas verweist. So machte ich mich langsam auf den Weg hinunter und hinaus und auf den Weg in meine Lieblingshalle Nummer 3. Schließlich verriet mir der Blick auf die Uhr, dass schon wieder einige Stunden vergangen waren, seitdem ich das Messegelände betreten hatte. Und ich wollte doch noch unbedingt zu meinen Lieblingsständen dieser Messe. Doch zuvor hatte ich nochmal bei der Fischer Verlagsgruppe in der oberen Ebene nachgefragt, wann eigentlich das Cosplay für das Buch „Nevernight“ stattfinden würde. Nachdem ich mehrere Personen befragt habe, bekam ich tatsächlich eine Antwort hierzu. Ich freue mich schon auf den Sonntag ab 14 Uhr, denn ab da findet es statt. Zwar wird meine Tagesplanung damit über den Haufen geworfen, aber das spielt keine Rolle. Manche Dinge müssen einfach sein. Und ich bin ganz ehrlich auf dieses Cosplay gespannt, schließlich sieht das Cover schon genial aus. Ob die Dame, die dieses Cosplay machen wird auch so genial aussehen wird? Ich vermute mal ja; oder besser gesagt ich hoffe es.

FFMBM201711 (18 von 32)Nun aber hinunter und den Sternensand Verlag aus der Schweiz ansteuern. Denn ich habe mich zu Hause in aller Ruhe über meine Lieblingsstände informiert und mir angesehen, welche Bücher mit welchen Themen, bzw. Geschichten, angeboten werden und stets den dazugehörigen Text gelesen. Drei Bücher waren es, die ich definitiv von hier noch haben wollte. Jetzt könnte man natürlich sagen: „Du hast doch schon so viele Bücher dort gekauft. Lohnt sich das? Wann willst Du das alles lesen?“ Es mag wohl richtig sein, dass ich am Ende der Buchmesse um sehr viele Bücher reicher sein werde. Aber ich finde, dass man an Büchern nicht genug haben kann. Es gibt keine Grenze. Lesen ist Nahrung für die Seele und für die Fantasie. Und wer die Fantasie in seinem Leben verliert, der ist schon den ersten etwas größeren Tod gestorben.

Da bin ich wohl etwas vom Thema abgewichen. Zurück zum Eigentlichen. Beim Sternensand Verlag gab es also noch drei weitere Bücher, die mein Interesse geweckt haben und so habe ich mir diese auch zugelegt.

Das Buch mit dem Titel „Banshee Livie – Dämonenjagd für Anfänger“ von Miriam Rademacher

Die beiden Bücher „Conversion (Teil 1 und Teil 2)“ von C.M. Spoerri und Jasmin Romana Welsch

Eine der beiden Autorinnen war auch am Stand und hatte mir die beiden Conversion Bücher auch signiert. Vielen Dank hierfür Frau Spoerri.

Ich blieb insgesamt noch ein wenig länger an diesem Stand und habe mich noch mit einer sehr freundlichen jungen Dame mit knallroten Haaren unterhalten. Wir sprachen über den Verlag, wie ich auf die Bücher kam, über meine Vorlieben bei Büchern und andere Stände, die meinem Interesse entsprechen.

Mit der ersten Tasche voller Bücher ging es ein paar Meter weiter zum Stand von Greenlight Press. Dort interessierten mich ebenfalls drei Bücher aber auch der Kalender von den Seelenwächtern Nicole Böhms. An dem Stand war ein bisschen was los, aber ich kam doch recht zügig zu den Büchern und zum Kalender. Alles wurde signiert bzw. mit einer kleinen Widmung versehen und ein kurzes Gespräch mit Farina De Waard ergab sich auch.FFMBM201711 (30 von 32)

Die Buchreihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ (3 Bücher) von Farina De Waard

Der Kalender der Seelenwächter zu der Buchreihe „Die Chroniken der Seelenwächter“ von Nicole Böhm.

Vielen Dank euch beiden nochmal für so ziemlich alles.

Mit den nun insgesamt 6 Büchern und einem Kalender machte ich mich so dann auf den Heimweg. Mal wieder war die Zeit so weit vorangeschritten, dass ich in arge Zeitnot geriet, denn das nächste Ereignis, das Spiel der Löwen Frankfurt, war nun auch nur noch 2 Stunden entfernt.

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Frankfurter Buchmesse – 11.10.2017 (Halle 3)

Die weltweit größte Messe dieser Art hat an diesem Tag ihre Tore und Türen für Fachbesucher geöffnet. Sehr viele Verlage, Autoren, Stargäste und natürlich auch Besucher waren an diesem Tag bereits überall und nirgends zu sehen.

Selbstverständlich gibt es auch eine Bildergalerie zur Buchmesse. Wer sich die Bilder ansehen möchte, klickt einfach >> HIER <<

Als ich ankam, musste ich mir erst einmal einen Überblick verschaffen. Das Gelände ist bekanntermaßen groß und überall gibt es etwas zu sehen. Doch wo sollte ich denn anfangen mit meinem Rundgang? Zunächst nahm ich mir beim Einlass einen Hallenplan. Mit diesem in der Hand machte ich mich auf den Weg. Zuerst zum Forum und sich das ansehen, was über den Ehrengast aus Frankreich zu sehen ist? Oder doch eine Tour zu den schier unzähligen internationalen Verlagen in den Hallen 5 und 6? Vielleicht aber doch Bildung, Wissenschaft und Kunst in Halle 4? Aber da gibt es noch die Halle 3 – Literatur und Sachbücher, aber auch Kinder- und Jugendbücher, sowie Comics und eine Gourmet Gallery. Letzteres klang für mich doch am ehesten nach dem, das mich am meisten interessiert.

FFMBM201711 (1 von 32)Mein erster Weg führte mich zur Agora, der zentralen Aussenfläche der Messe, um welche sich die Hallen befinden. Sehr auffallend ist direkt, dass es dort viel zu essen und zu trinken gibt. Und natürlich die riesengroße Asterix Figur. Ja, die Asterix Comics haben ihren Ursprung in Frankreich. Bienvenue à Francfort Monsieur Asterix.

Ich sage mal, dass es sich hierbei um die wohl bekannteste Literatur aus Frankreich handelt. Falls nicht, weiß ich es einfach nicht besser. Man hätte ihm ruhig ein paar Baguettes, Croissants und Wein hinstellen können.

Jedenfalls befindet sich genau hinter Asterix die Messehalle 3, in welche mich mein Weg nun hineingeführt hat. Zunächst war ich ohne Kamera im Anschlag unterwegs und ließ diese große Halle mit ihren vielen Ständen und Angeboten, sowie Lesungen oder Podiumsdiskussionen usw., auf mich wirken. Ich schlenderte einfach nur durch die untere Ebene der Halle und war einfach nur fasziniert. Bestimmt bin ich ganz unbewusst mit offenem Mund zwischen den Ständen der Verlage herumgelaufen.

Wow, ist das riesig. Größer als ich es mir vorgestellt hatte. Und es war bereits gegen Mittag gut gefüllt. Ebenso faszinierend waren die vielen Sprachen, die ich um mich herum gehört habe. Natürlich Deutsch und Englisch, aber auch Französisch und mehrere arabische Sprachen waren zu hören. Hier und da gewiss auch Japanisch oder Chinesisch. Die Sprachen waren genauso bunt gemischt wie das Publikum, das ich sehen konnte. Von jung bis alt war vermutlich wirklich alles vertreten. Ich mag mir gar nicht ausmalen wie voll, eng und erdrückend es erst am Wochenende werden muss, wenn sich die Tore für jeden öffnen werden. Gratis kuscheln hat durchaus etwas für sich. Mehr oder weniger zumindest.

FFMBM201711 (27 von 32)Nach diesen ersten Eindrücken bin ich zunächst wieder hinaus auf die Agora, um ein wenig frische Luft zu schnappen, aber auch um diese überwältigenden Eindrücke einmal sacken zu lassen. So viele Stände von größeren und kleineren Verlagen. Ganz viele Menschen und vor Allem unzählige Bücher wohin das Auge sieht. Aber nicht nur Bücher gibt es. Einige Stände bieten Fanartikel aus den Bereichen Anime und Manga an. Stofftiere, Figuren und andere kleine Spielereien lassen sich ebenfalls finden. Sogar der Stand des Magazins „Titanic“ lässt sich finden. Dort gibt es zusätzlich noch T-Shirts und andere Artikel, die sich auf auf die politische Partei „Die Partei“ fixieren. Selbst für Kinder gibt es viele Angebote wie kleine Gewinnspiele und Ähnliches.

FFMBM201711 (9 von 32)Nun wurde es aber Zeit für mich mit Plan und Kamera nochmals durch diese Ebene der Messehalle 3 zu wandern und etwas genauer hinzuschauen. Während ich also nun systematisch durch die Reihen von A bis K, stets von links nach rechts und zurück, gelaufen bin, sind mir insbesondere zwei Stände von Verlagen aufgefallen, deren Themen mich am meisten angesprochen haben. Das waren zum Einen der Sternensand Verlag aus der Schweiz und der Greenlight Press. Diese beiden, die netterweise relativ nah bei einander liegen, habe ich mir gemerkt, damit ich nach meinem zweiten Rundgang auf dieser Ebene noch einmal hingehe und ausführlich schaue.

Auffallend war natürlich, dass immer irgendwo irgendetwas los war. Hier eine Lesung, da ein Vortrag oder auch ein Interview und und und. Da weiß man eigentlich gar nicht wohin man zuerst gehen oder stehen bleiben soll. Hier und da habe ich mir dann ein Interview oder einen Vortrag angesehen, bzw. angehört. Es war schon sehr erstaunlich wie viel Zeit bis dahin schon vergangen war. An und für sich wollte ich doch noch gerne in die erste Etage und mich dort umsehen. Also zurück zu den beiden Ständen, die ich mir gemerkt hatte. Begonnen habe ich beim Stand von Greenlight Press. Dort hatte mich ein Buchband interessiert, zu dem ich aber gerne noch ein paar weiterführende Informationen gehabt hätte. Diese sollte ich auch bekommen, jedoch etwas später, da die Autorin bei einem Termin war. Okay, also später noch einmal hin und den nächsten Stand des Sternensand Verlages angesteuert. Dort fielen mir zwei Bücher ins Auge, zu denen ich mir die Kurzinformation durchlas. Beides klang spannend und diese Bücher waren auch käuflich zu erwerben. Also warum zögern? Guter Lesestoff ist immer nützlich.

Das erste Buch mit dem Titel „Absolution“ von Jasmin Romana Welsch.

Das zweite Buch mit dem Titel „Bloody Mary – Du darfst dich nicht verlieben“ von Nadine Roth.

FFMBM201711 (18 von 32)Leider waren beide Autorinnen an diesem Tag nicht am Stand, aber in den kommenden Tagen sollten sie es sein. Schließlich wäre eine Signatur und / oder Widmung schon eine schöne Sache.

Nach einem kurzen Gespräch über Bücher und die fehlende Zeit zum Lesen mit einem netten Herrn des Standes, machte ich mich auf in die obere Etage der Messehalle 3, um mich dort umzusehen. Dort hat die Fischer Verlagsreihe einen sehr großen Stand, an dem man sich wahrlich an Büchern satt sehen kann. So viele Themen und Genres, dass man ganz schnell die Zeit vergessen kann. Auch dort habe ich zwei interessante Titel entdeckt, die aber leider noch nicht während der Buchmesse zu kaufen sind. So weit ich von einer netten jungen Dame informiert wurde, wird dies am Samstag oder am Sonntag erst der Fall sein. Bei den Büchern handelt es sich um die Titel „Scythe“ und „Nevernight“. Eine weitere Information der Dame war, dass an einem dieser beiden Tage auch eine Cosplayerin da sein wird, die sich als Mia Corvere, die Hauptfigur dieses Romans, verkleiden wird. Das finde ich sehr interessant und werde definitiv ein Auge darauf haben, wann dies sein soll. Entgehen lassen möchte ich mir das natürlich nicht.

Ich schlenderte weiter und wurde von einer etwas älteren Dame angehalten. Als ich mich zu ihr hindrehte, erkannte ich, dass dieser Stand eine religiöse Prägung hatte. Es handelte sich tatsächlich um den Stand der Bibel – und Schriftenmission aus Schwäbisch Gmünd. Es ergab sich ein kurzes freundliches Gespräch, in welchem mir auch der Hinweis gegeben wurde, dass man sich ein Buch kostenlos mitnehmen dürfe. In der Auswahl, die vor mir lag, waren durchaus interessante Titel dabei. Eines davon handelte von religiösen Reisen. Aber der Titel „Christus oder Satan“ von Dr. Kurt E. Koch (1913 – 1987) sprang mir ins Auge und die Informationen auf der Rückseite zum Buch waren interessant. So entschied ich mich für dieses Buch. Mit einem netten Herrn unterhielt ich mich noch ein wenig über dieses und nach einer christlichen Verabschiedung ging meine Entdeckungsreise weiter.

FFMBM201711 (28 von 32)An einer Bühne in der Gourmet Gallery, auf der gerade etwas zubereitet wurde, blieb ich stehen. Dazu muss ich sagen, dass ich weder Hobbykoch noch Hobbybäcker bin oder mich für solche TV-Sendungen interessiere, aber das war einfach etwas anderes. Der Koch oder Konditor – ich bin mir dessen nicht wirklich sicher – bereitete etwas zu und erklärte seine Taten auf Englisch. Hier und da spach er mit seinem Assistenten auf Französisch. Praktisch war es natürlich, dass ein Fernseher an der Seite aus der Überkopfperspektive zeigte, was er eigentlich genau da vorne machte. Ich weiß gar nicht wie lange ich dort stand, aber scheinbar lange genug um mir das fertige Produkt seiner Arbeit anzusehen. Langsam ging ich weiter und es duftete aus den verschiedensten Richtungen nach Leckereien. Aber nicht nur Essen, sondern auch Getränke und insbesondere Weine gab es zu sehen. Apropos sehen: ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass die Zeit wieder so schnell vorangeeilt ist, dass ich wieder eine Etage runter eilte, um noch einmal an den Stand von Greenlight Press zu gehen.

FFMBM201711 (31 von 32)Die gewünschte Autorin war zwar gerade erneut nicht da, dafür aber eine weitere Autorin. Farina De Waard versuchte mir zwar ein wenig über das Werk ihrer Kollegin zu erklären, aber war leider nicht so tief in der Materie. Das machte nichts, schließlich hat auch sie eigene interessante Bücher und so sah ich mir auch mal ihre an. Während ich dies tat erzählte sie bereits einer weiteren Besucherin von ihrem Buch mit dem Titel „Jamil – zerrissene Seele“. spontan nahm ich mir das Infoblatt zu diesem Buch und las mir durch worum es darin geht. Hach ja, auch das klang interessant und warum nicht. Dieses Buch kaufte ich mir dann auch und die liebe Autorin Farina De Waard signierte es sogar mit einer kleinen Widmung.

Einen kurzen Moment nach dem ich dieses Buch kaufte, kam auch Nicole Böhm, die gewünschte Autorin zu dem Buchband, über den ich mich informieren wollte. Der Band, um den es geht, heißt „Die Chroniken der Seelenwächter“. Da es bereits fünf Bücher gibt, war es für mich natürlich wichtig zu erfahren, um was es darin genau geht und wie sich die Geschichte aufbaut. Ihre Antwort war sehr hilfreich und detailliert. Alle Bücher hängen mit einander zusammen und bauen auch auf einander auf. Mir gefallen Geschichten, die länger sind und im Laufe der Zeit mit weiteren Informationen zu den Charakteren aufwarten. Zu diesen fünf Büchern des Bandes gab es noch einen Energy-Drink, der speziell zum Band mit entsprechenden Motiven bedruckt ist. Das habe ich so noch nie gesehen und finde, dass es eine tolle Idee ist, einem Autor mit seinem Werk etwas Besonderes zu bieten.

Bei den beiden Autorinnen bedanke ich mich für die freundlichen Gespräche, das Signieren mit Widmung der Bücher und auch für das schöne Bild, das ich von beiden aufnehmen durfte.

Das Buch „Jamil – zerrissene Seele“ von Farina De Waard.

Die Buchreihe „Die Chroniken der Seelenwächter“ (5 Bücher) von Nicole Böhm.

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Links: Farina De Waard – Rechts: Nicole Böhm

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