Vernasche die Welt – Snackbox Januar (Spanien)

Mal ganz unabhängig davon, dass diese Box etwas verspätet ankam, hatte ich in den letzten Wochen auch nicht die größte Lust auf Süßigkeiten und Snacks. Dafür halten sich die Leckereien sehr gut, so dass einer etwas verspäteten Beurteilung der Leckereien nichts im Weg steht.

Was gibt es denn Gutes in Spanien?

 

Chips Ahoy!

Nein, das sind keine Chips, sondern Cookies. Leckere Cookies mit Schokoladenstücken. Sie sind weder zu weich, noch zu fest und erinnern mich an jene, die es bei Subway gibt. Man kann sie durchaus für ein paar Sekunden in die Mikrowelle packen, damit die Schokolade schmilzt, aber das muss man nicht. Der Keks an sich schmeckt nach ganz normalem Keks während die Milchschokolade die Süße dazugibt. Vorzüglich, kann ich da nur sagen.

Principe Tiernas:

Das Bild auf der Verpackung erinnert an die hier bekannte Prinzen Rolle. Aber bei der spanischen Variante ist es kein Keks, sondern ein leichtes Gebäck mit Milchschokolade dazwischen. Während das Gebäck angenehm weich ist und nach einem herkömmlichen Biskuit schmeckt, ist die Schokolade dazwischen einen Tick fester. Diese etwas andere Art der Prinzen Rolle schmeckt mir persönlich sogar besser als das hiesige Original. Gebäck mag ich ohnehin sehr gerne, da passt diese Variante einfach sehr gut dazu. Für mich überraschend sehr gut.

Doritos:

Eine kleine Packung Chips in Spiralenform, die etwas schärfer sein sollen als normale Paprika Chips. Rauchiger Grillgeschmack steht in der Beschreibung. Schärfer sind sie meines Erachtens nun nicht, aber dafür knusprig und sehr gut gewürzt. Dieser rauchige Grillgeschmack oder auch BBQ Geschmack ist tatsächlich sehr deutlich heraus zu schmecken. Sehr lecker, wenn man diesen Geschmack mag. Also für Grillfans ist das definitiv etwas sehr Gutes.

Huesitos:

Das sind Schokowaffeln, die mich geschmacklich sehr an Napolitanerwaffeln erinnern. Der Unterschied ist aber klar zu erkennen, denn in diesem Fall ist der ganze Riegel mit Schokolade überzogen. Die Waffeln sind knusprig, die Schokolade ebenfalls und keineswegs zu weich. Auch hier ist es Milchschokolade, die sich in dieser Kombination als geschmacklich sehr gut erweist. Wenn jemand, so wie ich, Napolitanerwaffeln mag, dann wird sich die Person auch an diesen Riegeln erfreuen können.

Nesquik:

Das bekannte Kakaopulver als Tafelschokolade? Tatsächlich ja. Es ist weiche Schokolade mit Milchcremefüllung. Geschmacklich kam es mir so vor, als hätte ich einen Kinder Riegel, der aber deutlich mehr nach Kakao schmeckt. Den typischen Nequik Geschmack hatte ich nun jedoch nicht, dafür aber die leckere Milchcremefüllung, die vom Geschmack her die Schokolade beinahe überdeckt.

Cheetos:

Kleine Chips in Form von Fußbällen. Sie sind sehr kross und ebenfalls gut gewürzt. Dass sie nach Käse schmecken, merkt man sofort, wobei das eher eine dezente Note ist, die man bemerkt. Ansonsten sind es einfach gut gemachte Chips, die Käse Fans erfreuen werden.

Pantera Rosa:

Pink Panther, der rosarote Panther oder Paulchen Panther. Er dient für dieses Gebäck als Namensgeber. Es ist eine Art Kuchen mit einer leichten Cremefüllung und Außen ist eine Zuckerglasur. Es hat schon was von einem Donut, denn geschmacklich hat mich diese Süßigkeit sehr daran erinnert. Ich persönlich finde das Ganze etwas zu süß geraten, aber das ist wohl Geschmackssache.

Kelloggs Biscuit Moments:

Warum gibt es so etwas eigentlich nicht bei uns? Oder habe ich das nur noch nie in den Läden bemerkt? Es sind leckere Kekse mit Schokoladenfüllung. Knusprig und nicht zu süß. Die Milchschokolade ist cremig und sehr lecker. Die Gesamtmischung des Geschmacks erinnert sehr an die Principe Tiernas, wenngleich der Keks natürlich fester ist als das weiche Gebäck.

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Rezension zum Buch „Die schwarze Dame“ von Andreas Gruber aus dem Goldmann Verlag. Spannende Neuauflage mit einem etwas anderen aber sehr neugierigem Ermittler

Vielen Dank an dieser Stelle an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.

Die schwarze Dame“ von Andreas Gruber aus dem Goldmann Verlag der Random House Verlagsgruppe.

Genre: Thriller

Erschienen ist die Neuauflage dieses Thrillers am 18.12.2017. Auf insgesamt 362 Seiten kann man Ermittler Peter Hogart dabei erleben, wie er einen verzwickten Fall löst, den er so gesehen gar nicht lösen muss. Es aber aus seiner Neugierde heraus als Versicherungsdetektiv dennoch tut. Die Bezeichnung „Thriller“ hat dieses Buch absolut verdient.

Klappentext:

Auf der Suche nach einer spurlos verschwundenen Kollegin wird der Wiener Privatermittler Peter Hogart nach Prag geschickt. Doch die Goldene Stadt zeigt sich Hogart von ihrer düstersten Seite: Mit seinen Ermittlungen sticht er in ein Wespennest und hat binnen Stunden nicht nur eine Reihe äußerst zwielichtiger Gestalten, sondern auch die gesamte Prager Kripo gegen sich aufgebracht. Nur die junge Privatdetektivin Ivona Markovic, die gerade eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde untersucht, scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als die beiden bei einem Anschlag nur knapp dem Tod entrinnen, wird klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen geben muss. Und dass ihnen die Zeit bis zum nächsten Mord davonläuft

Eigentlich ist Peter Hogart in Prag um einen Versicherungsbetrug aufzudecken, denn das ist sein eigentlicher Auftrag. Dabei gerät er aber unfreiwillig in eine Mordserie hinein, in die auch seine spurlos verschwundene Kollegin verwickelt ist.

Durch seine Neugierde und etwas unkonventionelle Art an den Fall heranzugehen, schliddert Peter Hogart mehr ungewollt als geplant in Dinge, die für einen Versicherungsdetektiv eigentlich ein paar Nummern zu hoch erscheinen. Aber es ist nun mal seine spezielle Art, dass er, obwohl er um die Gefahren weiß, dennoch nicht davon ablässt.

Bei alledem gerät er an die verschiedensten Personen, wovon die meisten eher dem Prager Untergrund zuzuordnen sind. Aber es gibt dann doch eine Bekanntschaft, mit der er sich in die Aufklärung der Mordserie stürzt, obgleich ihm von mehreren Seiten, bzw. eigentlich allen Seiten, nahegelegt wurde, Prag wieder zu verlassen.

Er handelt anders und irgendwie auch nachvollziehbar, wenn auch der gesunde Menschenverstand der Aufforderung wohl nachgekommen wäre. Doch was er mit seiner Bekanntschaft ermittelt ist wahrlich mehr als unerwartet.

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Die Charaktere in diesem Buch sind sehr durchdacht und wirken meiner Meinung nach sehr authentisch. Irgendwie kann man die Entscheidungen von Peter Hogart durchaus nachempfinden; aber auch jene der anderen Personen. Insgesamt hat jede Figur, die einen längeren Part in der Geschichte einnimmt, eine spezifische und sehr interessante Rolle, die durch die Umgebung und Charaktereigenschaften, sowie deren Handlungen noch interessanter werden.

Auch die Art des Schreibens und Erzählens ist angenehm. Der Schreibstil wirkt abwechslungsreich und flüssig und trotz vieler ausschweifender Beschreibungen finde ich nicht, dass es dabei zu Langeweile kommt. Dadurch kommen die oben beschriebenen Charaktere noch besser zur Geltung.

Das Ganze wird durch die immer spannender werdenden Ereignisse, welche auch so nicht vorhersehbar sind, ständig im Spannungslevel erhöht. Es gibt zwar wiederkehrende Atempausen, aber die werden insbesondere zum Ende hin rar.

Letztlich ist es für mich ein Thriller, der auch wirklich einer ist und mit dem Handlungsablauf sehr lesenswert wird. Gerade die Tatsache, dass die Hauptfigur nicht aus den Reihen der Polizei kommt und eigentlich auch nicht an der Aufklärung dieser Mordserie beteiligt sein sollte und sich dennoch einmischt, ist eine Empfehlung wert.

Vernasche die Welt – Snackbox Dezember (Kanada)

Kanada ist eines meiner Lieblingsländer. Zwar war ich noch nicht da, aber da gibt es Eishockey und das ist schon ein wesentlicher Grund, der elementarste überhaupt. Jedenfalls war ich gespannt, was man da an Snacks finden würde.

 

Beginnen werde ich direkt mit dem Highlight schlechthin:

Big Mac Sauce:

Ja, richtig: die originale Big Mac Sauce vom Restaurant zum goldenen M. Wer braucht sie Sauce schon auf einem Burger, wenn man sie direkt probieren kann? Und da habe ich auch getan. Es ist wahrlich das Original. Schmeckt fantastisch würzig und ich war schon begeistert, als ich das nur gesehen habe. Nachdem ich sie probiert habe, bin ich hin und weg. Das Weihnachtsmenü wird dieses Jahr wohl ein Hamburger mit dieser Sauce werden. Eine Information zu dieser Sauce stand da noch dabei, denn diese Sauce wird in dieser Form tatsächlich nur in Kanada verkauft. Sonst nirgendwo auf dieser Welt.

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Coffee Crisp:

Dieser wirklich große Riegel von Nestle schmeckt nach Keks, Schokolade und natürlich Kaffee. Wenn auch dezent, aber der Geschmack kommt durch. Der Riegel an sich ist recht hart und fest, daher sehr knusprig. An diesen dezenten Kaffeegeschmack muss man sich wirklich erstmal gewöhnen, aber ansonsten ist der wirklich nicht schlecht. Nur ziemlich groß für einfach mal zwischendurch snacken. Aber es geht noch größer!

Mr. Big:

Ein 20 Zentimeter langer Schokoriegel. Vom Namen her dürfte man diesen Riegel sogar hier kennen. Aber wohl nicht in dieser außerordentlich riesigen Form. Dieser ist weicher als die Coffee Crisp und auch wesentlich angenehmer zu kauen. Vanille, Karamell, Erdnüsse, Puffreis und Schokoladenummantelung. Absolut lecker. Das könnte sogar als Mittagessen durchgehen. Die dünnen Waffeln im Inneren machen diesen Riegel noch knuspriger. Einfach nur lecker.

Maymards Swedish barries:

Darunter konnte ich mir erstmal nicht wirklich was vorstellen. Weiche gummiartige oder geleeartige Früchtchen. Gummibärchen sind es definitiv, mit einem süßlichen Geschmack, der an Himbeeren / Erdbeeren erinnert. Dies ist nur eine von vielen Variationen, die es gibt. Die Konsistenz ist so, dass sie etwas klebriger beim Kauen sind als unsere normalen Gummibärchen und deswegen etwas besser an Zähnen und Gaumen kleben bleiben. Aber auch das ist sehr lecker und viel zu schnell aufgegessen.

Ritz Crisp & Thins:

Man erkennt sofort, dass es sich um Chips handeln muss. Und das tut es auch. Backofenchips um genau zu sein. Die Geschmacksrichtung ist Käse und Zwiebel. Dies in einer sehr angenehmen Mischung. Sehr knusprige und vor allem wenig angefettete Chips. Äußerst lecker. Sicher gibt es diese Sorte von anderen Marken auch bei uns in den Regalen, aber irgendwie gefallen und schmecken mir die hier deutlich besser. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass (zumindest ich) von den Produkten auf dem deutschen Markt größtenteils gesättigt bin, so dass diese in mir keine Überraschungseffekte hervorrufen. Es fehlt bei uns einfach dieses gewisse Etwas.

Caramilk:

Ungesüßte Vollmilchschokolade mit Karamellfüllung. Und was soll ich sagen? Die Schokolade ist sehr gut, fest und schmeckt sehr angenehm. Das Innere mit dem Karamell löst den Schokoladengeschmack ab und entfaltet beim Kauen seinen süßlichen Geschmack. Wundervolle Kombination.

M&Ms Caramel:

Nun, der Name sagt eigentlich schon alles. Es sind handelsübliche M&Ms mit Karamellfüllung. Knackige Schokolade Außen und das Innere ist wirklich angenehm weich, süß und lecker. Pures Karamell.

Turtles:

Der Name dieser Süßigkeit ist leicht erklärt, denn von oben sehen sie wirklich aus wie Schildkröten. Mit ein bisschen Fantasie natürlich. Aber es kommt schon sehr nahe. Die Vollmilchschokolade Außen und das Karamell mit den Pekanüssen im Inneren ergeben eine sehr interessante Geschmacksmischung, die mir gefällt und mich an etwas erinnert. Aber fragt nicht an was, denn das konnte ich nicht ermitteln. Es ist aber wirklich lecker und zum Glück handelt es sich hier nicht um Riesenschildkröten.

Serien Review: Die Geisterakten – Ermittlungen zu paranormalen Vorfällen an Spukorten

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen nicht über Serien auf meinem Blog zu schreiben. Zumindest nicht als festen Bestandteil meines Blogs, denn dafür habe ich bei all meinen anderen Interessen nicht die Zeit, auch noch diese Rubrik sinnvoll einzubringen. Dennoch gibt es hier und da eine Ausnahme, denn was mich begeistert und / oder fasziniert, teile ich gerne mit.

Außerdem möchte ich den Personen, die am Projekt „Die Geisterakten“ mitwirken, meinen Tribut für ihre Arbeit, die sie nur als Hobby verrichten, in dieser Form, zollen.

Mehr durch Zufall als bewusst habe ich diese Serie über Amazon Prime gefunden. Im Nachhinein bin ich auch sehr froh darüber, diese Serie gesehen zu haben. Jedenfalls sprach mich die Kurzinformation zu der Serie an, so dass ich die erste Folge und innerhalb der nächsten Tage auch den Rest angesehen habe und nun etwas traurig bin, dass es noch keine weiteren Folgen gibt.

Und ganz am Ende könnt ihr sogar lesen, welche paranormalen Erfahrungen ich in meinem Leben bereits hatte.

Hinweis: Sämtliche Bilder in diesem Beitrag sind von der offiziellen Website der Geisterakten übernommen. Quelle: Die Geisterakten

 

Was sind die Geisterakten und worum geht es?

Das Team der Geisterakten setzt sich aus mehreren Personen zusammen, die in ihrer Freizeit(!) auf Geisterjagd (im weitesten Sinne) gehen. Sie suchen Orte auf, denen paranormale Aktivitäten nachgesagt werden. Dort nutzen sie mehrere technische Geräte um eben diese Aktivitäten belegen zu können, sofern es etwas zu belegen gibt.

Doch bevor sie diese Orte aufsuchen, wird selbstverständlich erstmal recherchiert. Was macht den Ort besonders? Was kann man darüber in Erfahrung bringen? Und so weiter. Die Ergebnisse dieser Recherchen werden zu Beginn einer Folge zusammengefasst erklärt, so dass der Zuschauer eine ungefähre Ahnung davon bekommt, warum ein Ort ausgewählt wurde und welche paranormalen Hintergründe es möglicherweise gibt.

Am Ort des Geschehens angekommen, werden sämtliche Gerätschaften aufgeteilt, platziert und für die Ermittlungen, sowie Messungen, genutzt. Darunter sind Audiorecorder, EMF Meter, eine Vollspektrum Kamera, Nachtsichtgeräte und auch ein so genanntes Portal.

Durch die Nachtsichtgeräte erlebt der Zuschauer die Folgen zumeist in einem grünlichen Farbton. So, wie man es von Nachtsichtgeräten kennt. Dennoch kann man die Personen und die Umgebung gut erkennen. Es ist sogar durchaus möglich bestimmte Erscheinungen zu sehen, bevor sie in der Wiederholung verlangsamt und vergrößert dargestellt werden. Wichtiger ist jedoch darauf zu achten, ob und wie ein EMF Meter auf Fragestellungen und die Anwesenheit des Teams reagiert.

Während man sich durchaus mit Skepsis an die Funktionalität solcher EMF Geräte wagen darf, ist es schon fraglich woher die elektrische Energie in freier Natur herkommt, die durch das EMF Gerät angezeigt wird. Insbesondere dann, wenn es nicht willkürlich, sondern auf gestellte Fragen reagiert.

Aber noch wichtiger als das Sehen ist das Hören. Durch die Audiogeräte, einer Spirit Box und einem Portal sind durchaus Stimmen hörbar. Wenngleich es sehr schwierig ist ohne den „Untertitel“ genaue Worte oder Sätze zu erkennen. Häufig, und vor allem dann, wenn man sich an die Art der Ermittlungen des Teams gewöhnt hat, kann man mit gutem Gehör auch direkt etwas erhören. Jedoch sind in den meisten Fällen die Untertitel, welche erst in der Auswertung, bzw. danach, hinzugefügt wurden, nötig, um das Gehörte auch in Worte zu fassen.

Es ist dabei insgesamt sehr erstaunlich zu sehen und zu hören, dass tatsächlich etwas passiert. Obgleich bei manchen Rückmeldungen die Frage gestellt werden darf, ob das erkannte Wort, oder die Wörter, bei der Auswertung korrekt erkannt worden sind. Andere sind hingegen sehr eindeutig. Aber wer oder was ist da eigentlich zu hören? Sind es Geister, Seelen, Dämonen oder gar andere Wesen oder Dinge?

Vermutlich wissen wir Menschen zu wenig darüber, um mit Bestimmtheit sagen zu können, dass es das Eine oder das Andere oder sonst etwas ist. Jedoch ist es sehr spannend die Ermittlungen zu beobachten, zumal es eine deutsche Produktion ist und keine amerikanische.

Ich selbst interessiere mich sehr für diese Thematik und schaue mir auch das Mystery-Programm eines Fernsehsenders an, wo es genau um diese Thematiken geht. Dort wird Geisterjagd und auch die Austreibung selbiger sogar professionell angeboten. Das ist hier zu Lande noch nicht wirklich verbreitet. Und nein, spirituelle Reinigungen oder Austreibungen finden bei den Geisterakten nicht statt. Wünschen würde ich es dem Team aber sehr, dass aus diesem Hobby ein konformer Vollzeitjob wird. Nicht nur, dass es noch mehr spannende Ermittlungen und Folgen geben würde, es wäre auch für Betroffene dieser Thematik sicherlich eine Hilfe. Denn in anderen Sendungen, die ich früher bereits gesehen habe, in welcher Personen von wirklich mysteriösen Erlebnissen berichten, wäre eine professionell tätige Truppe wohl eine große Hilfe. Dafür müsste das Team der Geisterakten wohl auch den weiteren Schritt mit den spirituellen Reinigungen machen.

Nun habt ihr die ganze Zeit vom Team der Geisterakten gelesen und fragt euch sicherlich, wer dahintersteckt. Ich könnte euch den Ball nun zuwerfen und sagen: schaut euch die Serie an, dann erfahrt ihr es, aber das wäre zu einfach. So beschreibe ich euch die Beteiligten aus meiner Sicht, wie ich sie in der Serie kennengelernt habe.

Wer sind die Personen hinter den Geisterakten?  

DanielEr ist der Kopf und Gründer der Geisterakten und zeigt auf ganzer Ebene sein technisches Verständnis. Bei den Ermittlungen wirkt er nach Außen häufig so, als erwarte er gar nicht, dass irgendwelche Dinge passieren oder Rückmeldungen kommen. Es scheint immer wieder durch, dass er rationale Erklärungen für die Geschehnisse, die auf Bildern, Kamera und Audiogeräten zu finden sind, sucht. Seine technischen Erklärungen klingen dabei durchaus logisch, aber auch er weiß manchmal keine rationale Begründung für Vorkommnisse. Zudem wirkt er sympathisch, ehrlich, aufgeschlossen und mit einer gesunden Skepsis ausgestattet. Immer wieder dichten ihm die Stimmen negative Dinge an, zumindest kommt es so rüber. Dennoch lässt er sich davon nicht einschüchtern und sucht hin und wieder die verbale Konfrontation. Meistens ist er aber ruhig und versucht eine vernünftige Konversation herzustellen.

MichaMitbegründer der Geisterakten und ein ebenfalls rational denkender Mensch. Er wirkt deutlich sensibler und scheint bei den Ermittlungen, bei welchen er dabei war, durchaus emotional auf seine Umgebung und Geschehnisse zu reagieren. Und wenn dies auch mit Stille passiert. Leider war er nicht in jeder Episode dabei, was auch verständlich ist, denn das Ganze ist eine Freizeitaktivität. Dennoch ist sichtlich zu erkennen, dass er ebenfalls mit Skepsis an die Sache herangeht und sich auch nicht zu viel zumutet, wenn er merkt, dass ihm nicht Wohl bei einer Sache ist.

Stephan-1Soweit ich verstanden habe, ist er ebenfalls Mitbegründer der Geisterakten. Er ist der Held des Teams, kennt keine Furcht und scheut auch nicht davor zurück, alleine in dunkle Keller zu gehen. Allein schon deswegen hat er meinen vollen Respekt, denn das wäre nichts für mich. Wie es dabei in seinem Inneren aussieht, verrät er oftmals und kommt dabei ebenso sympathisch rüber wie Daniel. Aber Stephan lächelt deutlich öfter und auch wenn er sich viel zutraut, überkommen ihn doch häufiger unwohle Momente und Emotionen. Auch er versucht rational an die Geschehnisse heranzugehen. Auffallend ist jedoch, dass er bei den Ermittlungen eine Art Liebling der Stimmen, Wesen, Geister, Seelen zu sein scheint. Sein Name fällt sehr häufig. Woran das genau liegt, kann er selbst nicht so ganz erklären. Möglicherweise kann es aber daran liegen, dass er für solche Phänomene offen ist und dadurch noch am Ehesten angesprochen wird.

LibbyEine kleine Hundedame, die sehr häufig an Ermittlungen teilnimmt. Ich glaube, dass sie zu Daniel gehört. Jedenfalls wird Tieren grundsätzlich ein feineres Gespür für paranormale Phänomene nachgesagt. Dies scheint sich auch in vielen Situationen zu bewahrheiten. Während Menschen weder etwas sehen noch bemerken, jagt die kleine Fellnase schon irgendetwas hinterher. Auf manchen Fotos kann man anscheinend auch erkennen, dass da etwas ist, wonach sie jagt. Außerdem scheint sie der Liebling der Stimmen zu sein, denn ihr Name fällt auch dann, wenn sie gar nicht da ist. Die Stimmen wollen Libby: mit ihr spielen, sie streicheln oder sie sogar beschützen. Doch auch manchmal möchte die kleine Fellnase einfach nur ihre Ruhe und schläft bei Daniel, Stefan oder eigentlich bei jedem. Auch Julia scheint für sie ein favorisierter Schlafplatz zu sein.

TEAM-JuliaDie Miss Rockabella, die ebenfalls offen für Paranormales ist. Optisch sticht sie definitiv in diesem Team sehr hervor. Mit ihren roten Haaren, Tattoos und Piercings ist sie schon ein kleines Kunstwerk. Sie ist sensibel, emotional und feinfühlig. Dennoch versucht auch sie eher rational zu denken, wenngleich dies etwas weniger ausgeprägt ist, wie zum Beispiel bei Daniel. Bei ihr fällt auf, dass sie durchaus etwas häufiger direkt erkennt, welche Worte möglicherweise gesprochen wurden. Also jene Worte, die aus dem Portal und anderen Audiogeräten zu hören sind.  Sie war nicht von Anfang an dabei, wurde aber sehr schnell durch ihre offene Art integriert und ist mittlerweile ein mehr als fester Bestandteil des Teams. Ich hoffe, dass das so bleibt.

TEAM-KatjaAuch sie kam etwas später dazu und ist nun fester Bestandteil des Teams. Vom Typ her ist sie am Ehesten mit Daniel zu vergleichen, finde ich. Skeptisch, rational eingestellt und zumeist ruhig ist sie an den Ermittlungen beteiligt. Dass auch sie feinfühlig ist, erkennt man insbesondere bei einer Folge sehr gut. Oftmals scheint auch sie etwas zu bemerken, aber dann wirkt es gelegentlich so, als ob sie sich etwas zurückhält. Möglicherweise ob der eigenen Einschätzung, ob wirklich etwas gewesen war, oder doch nur eine Einbildung. Es ist aber angenehm auch sie zu beobachten, denn durch die verschiedensten Reaktionen aller Beteiligten im Team, ist es immer wieder interessant zu sehen wer wie auf etwas reagiert. Ich denke aber, dass sie kaum schreiend wegrennen würde, sondern dann doch mehr fasziniert als panisch reagiert.

ViolaSie kam als Letztes dazu und hat einen unverkennbaren Ansatz eines bestimmten Dialekts. Nicht wirklich schlimm, eher noch goldig. Jedenfalls ist sie diejenige, die Veränderungen in der Umgebung als Erste und am Deutlichsten wahrnimmt. Sie wurde auch als Medium beschrieben in der Folge, in welcher sie erstmalig dabei war. Und dieser Begriff passt zu der sympathischen Dame. Bei ihr ist es wohl so, dass sie eigentlich keine Gerätschaften bräuchte, um zu spüren und fühlen, wenn sich etwas in der Umgebung verändert. In mehreren Folgen ist bei ihr der 7. Sinn aktiv und da kann man es ihr ansehen, dass sie teilweise aus dem Nichts eine Unruhe plagt, der sie auf ihre Art nachgeht. Man sieht sie auch gelegentlich mit geschlossenen Augen bei den Ermittlungen. Das hilft ihr wahrscheinlich sich noch mehr auf die Umgebung zu konzentrieren und zu fühlen, ob da etwas ist.

MichaelaSie ist zuständig für die Recherchen zu den besuchten Orten. Zwar kommt sie nicht vor der Kamera vor, ist jedoch ein immens wichtiger Bestandteil des Teams. Denn ohne Informationen zu den Orten, wären solche Ermittlungen wohl durchaus noch schwieriger. Zudem macht sie auch Nachforschungen, wenn bestimmte Ereignisse oder Namen erwähnt worden sind, um gegebenenfalls eine Verbindung herstellen zu können. Und tatsächlich gibt es solche Verbindungen zu einigen Fällen und Vorkommnissen.

AlexEr war ganz am Anfang dabei, ist aber jedoch relativ schnell inaktiv geworden. Es fällt mir schwer etwas über ihn zu sagen. Dennoch wäre es nicht gerecht, ihn nicht zu erwähnen. Er wirkte interessiert und war scheinbar, ob der ausgewerteten Ergebnisse, doch sehr überrascht. Vielleicht kehrt er wieder zurück.

VerenaAuch sie war in den ersten Episoden dabei und wirkte recht aufgeschlossen zu der Thematik, wenngleich sie doch eher die rationale Ebene bei den Ermittlungen bevorzugte. Dies ändert sich aber in einer Folge, in der man wohl hautnah miterleben kann, wie es um ihre Emotionen und ihrem Feingefühl steht, wenn mehr als nur Stimmen „ermittelt“ werden. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass sie derzeit inaktiv ist. Dennoch würde ich mir wünschen, dass sie auch wieder zurückkehrt, sofern es ihr möglich ist, da sie von ihrer Art ein gutes Mittelstück zu Julia und Katja darstellt.

Das ist das Team und die Geisterakten. Eine spannende Serie, die man mit Skepsis, Interesse, Neugierde und noch anderen Emotionen verfolgen kann. Ich hoffe, dass sich vom Team keiner auf den Schlips getreten fühlt, wenn doch – bitte umgehend auf meinen treten.

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Persönliche Begegnung mit Paranormalem

Während der Folgen und auch danach, habe ich immer wieder überlegt, ob ich in meinem Leben auch schon unerklärliche, paranormale Erlebnisse hatte. Aber da war nicht wirklich viel, über das ich berichten könnte. Zwei Dinge sind mir jedoch eingefallen, wovon ich aber nur eines bewusst erleben konnte. Das erste davon konnte ich nicht bewusst erleben, denn da war ich doch deutlich zu jung mit gerade einmal ein paar Tagen auf der Welt.

Aber es soll so gewesen sein, so erzählte es meine Mutter, die das Erlebnis mit meiner Großmutter hatte, dass ich im Schlafzimmer in meinem Kinderbett schlief und plötzlich anfing laut zu schreien. Nicht ungewöhnlich für ein Baby. Aber meine Mutter und Großmutter erschraken angeblich sehr, denn als sie die Tür zu dem Zimmer öffneten, lag ein stechender Verwesungsgeruch in der Luft. Meine Windel war definitiv nicht der Auslöser davon. Hintergrund hierzu: wenige Tage zuvor verstarb ein naher Verwandter, der sich wohl noch von mir verabschieden wollte.

Das zweite Erlebnis war dann schon etwas anders und ist in einer Sommernacht 2016 passiert. Ich hatte meine Katze noch nicht so lange und das arme Ding war sehr verängstigt und versteckte sich die meiste Zeit. Sie ließ sich auch nicht anfassen und fauchte mich sogar an. Jedenfalls war sie noch sehr jung. Ich schlief also in dieser besagten Nacht und wachte irgendwann auf. Es war noch dunkel und nur der Mond warf ein wenig Helligkeit in den Raum. Neben meinem Kissen ist immer etwas Platz und da lag sie, in voller Größe und ganz ruhig neben dem Kissen. Ich war überrascht, dass sie dort lag, denn eigentlich war es nicht so, dass sie die Nähe schon suchte. Ich wollte meine Hand in ihre Nähe legen und schauen, ob sie reagiert oder schläft. Und dann verblasste die Gestalt langsam bis sie schließlich nicht mehr da war. Es hat mich erstaunlicherweise nicht erschrocken oder in Angst / Panik versetzt. Ich war einfach verwundert. Jedoch fragte ich mich, wo die Kleine denn ist, wenn nicht neben mir? So stand ich auf und ging ins Wohnzimmer. Dort lag sie auf dem Kratzbaum und schlief. Sie atmete, das konnte ich sehen, denn ihre Flanke hob und senkte sich. Das war beruhigend zu sehen und zu wissen. Hatte sie geträumt und wünschte sich in meiner Nähe zu sein? Gar so sehr, dass dieser Wunsch in Form dieser – ich nenne es mal Erscheinung – erfüllt wurde?

Wer weiß, wer weiß…

Vernasche die Welt – Snackbox November (Südkorea)

Da glaubt man, dass essen so einfach wäre – aber auch hierfür muss man erstmal Ruhe und Zeit finden. Interessant an Südkorea ist jedenfalls, in wie weit sich die beigelegten Snacks und Süßigkeiten zu den japanischen und natürlich unseren unterscheiden.

Hershey Cookie:

Ein angenehm duftender Keks, der recht weich ist und viel krümelt. Aber er schmeckt interessant. An und für sich ist dies ein recht normaler Keks, wie man ihn auch hierzulande kennt. Ein paar Mandelstücke sind darin enthalten und runden den Geschmack des Kekses ab. Das war jedenfalls nichts Außergewöhnliches, aber es kommt noch ein wenig.

Pepero:

Diese Waffelsticks sehen erstmal so aus, als wären sie in eine weiche Masse von Oreos eingetunkt worden. Einen Eigenduft haben sie nicht wirklich. Dem Grunde nach ist das Prinzip wie bei den uns bekannten Mikado Stangen. So schmeckt dieser Waffelstick nämlich. Die weiße Schokolade mit den Schokostreuseln schmeckt sanft und angenehm. Ein sehr leichter Vanillegeschmack macht sich ebenfalls bemerkbar, aber recht dezent. Eine durchaus schöne und leckere Idee, die der Hersteller hatte.

Congjolmi:

Dass es ein Reissnack ist, steht bereits auf der Verpackung. Jedoch konnte ich mir noch nicht viel darunter vorstellen. Aber hey, es ist glutenfrei. Auch nach dem Öffnen der Packung ist kein spezieller Duft auszumachen. Das Aussehen dieser Snacks ist ungewohnt für einen Reissnack. Ich habe da gepresste Reiskörner in Erinnerung, aber das hier sind ganze Stücke, die mich an Chips erinnern. Diese kleinen Happen schmecken tatsächlich nach Reis, lassen sich angenehm kauen und schmecken nussig. Dabei haben sie einen leicht süßen Geschmack dabei, den ich zunächst nicht eindeutig ausmachen konnte. Auch der Beilagezettel mit den Erklärungen konnte mir dabei nicht sehr helfen. Aber in der letzten japanischen Snackbox habe ich etwas Vergleichbares gehabt. Jedenfalls sehr lecker und überraschend angenehm.

Kancho:

Eine niedliche Verpackung, in der man kleine Kekse mit Schokoladenfüllung findet. Bisher war alles recht geruchsneutral und so ist es auch bei dieser Süßigkeit. Diese kleinen Kekse haben mich sofort an die Koala Bären erinnert, die ebenfalls Keks mit Schokoladenfüllung sind. Im Vergleich zu diesen ist hier aber der Keks etwas dicker und die Schokolade im Inneren hat einen recht intensiven Kakaogeschmack.

Oreo Waffeln:

Also auch in Südkorea ist Oreo angekommen. Aber nicht als Keks, sondern als Waffel mit Schokoladenüberzug. Dass diese Waffeln den Napolitanerwaffeln sehr ähneln und auch nur dezent nach Oreo schmecken, kann man eigentlich schon nach dem Öffnen der Packung erwarten. Zwar bin ich davon ausgegangen, dass der Geschmack deutlich intensiver ist, aber das ist bei Weitem nicht so. Die Waffeln sind knusprig und die Schokolade lecker. Dass man es mit einem Oreoprodukt zu tun hat, bemerkt man nicht auf den ersten Biss. Der typische Geschmack von Oreos kommt erst nach ein wenig kauen durch, wird aber auch nicht sehr intensiv, so dass der dezente Geschmack erhalten bleibt.

Whole Almond Candy:

Das sind einfache Karamellbonbons, die mich direkt an Werthers Original erinnert haben. Sie schmecken exakt wie diese. Der Clou ist aber die Mandel, die mit einem leicht süßlichen Sirup überzogen ist. Diese bekommt man doch recht einfach herausgebissen und kann sich daran erfreuen. Dass das Karamellbonbon sehr hart ist und eher nicht gekaut werden sollte, dürfte klar sein. So hat man aber lange Zeit etwas von dem tollen Geschmack.

Homerun Ball:

Baseball – zumindest auf der Verpackung. Der Inhalt ist jedenfalls eine kleine Box mit Keksen. Jedenfalls sehen diese danach aus. Sie sind weich und im Inneren ist eine Milchcreme enthalten. Sehr luftig locker und geschmacklich war ich überrascht, denn auch diese Süßigkeit erinnerte mich sehr an etwas. Man mag es kaum glauben, aber das sind kleine leckere Windbeutelchen.

Goguma Chew:

Nach dem Öffnen dieser Packung hatte ich die ersten Bedenken bei dieser Snackbox. Faszinierend, dass diese erst bei der letzten Süßigkeit aufgetreten sind. Das sind getrocknete Süßkartoffeln, die auf den ersten Blick wirklich komisch aussehen und sich beim Essen wie Gummi anfühlen. Es schmeckt tatsächlich nach Kartoffel, aber irgendwie ist das nicht so meins. Während alles andere wirklich interessant ist und auch schmeckt ist das hier etwas gewöhnungsbedürftig. Das hier wird jedenfalls nicht zu einem Favoriten, obgleich diesem Snack keine anderen Zutaten beigemischt wurden.

Insgesamt war diese Snackbox aus Südkorea überraschend gut. Die meisten Sachen sind nicht wirklich fremd. Gut, vielleicht war die Auswahl auch auf den Europäer abgestimmt, das mag möglich gewesen sein. Es ist dennoch erstaunlich zu sehen, dass die Süßigkeiten doch nicht so unterschiedlich sein müssen, wie man es zunächst denken mag.

Vernasche die Welt Snackbox – Oktober (Schweiz)

Gefreut habe ich mich schon auf diese Box, als feststand, dass dieses Mal die Schweiz das Land sein wird, aus dem die Leckereien kommen werden. Es ist kein Geheimnis, dass die Schweizer unglaublich gute Schokolade machen können. Aus diesem Grund habe ich gehofft, dass viel leckere Schokolade drin sein würde.

Aber nicht nur Schokolade ist in dieser Box gewesen und deshalb höre ich auf zu schwärmen und futtere mich nun einmal durch die Leckereien, auch wenn die Gefahr besteht, dass mein Bauch danach rebellieren könnte.

 

Zweifel Provencale:

Begonnen wird nicht mit Schokolade, sondern mit Chips, die in Sonnenblumenöl geröstet wurden. Bevor ich jedoch die Packung öffnete, schaute ich im Beilageblättchen, was mich erwartet. Chips mit einer typischen französischen Kräutermischung aus Petersilie, Rosmarin, Thymian und Knoblauch. Das klingt doch mal nach etwas Spannendem.

Nach dem Öffnen kommt mir ein angenehmer Duft nach Kräutern entgegen. Und so schmecken diese Chips auch: nach Kräutern. Recht mild und nicht übertrieben. Es hat so ein wenig den Geschmack eines milden Salatdressings aber ist aussergewöhnlich lecker. Unerwartet lecker um ehrlich zu sein. Selbst meine Katze findet den Duft sehr anziehend.

 

Passion Noisettes:

Schokolade mit ganzen Haselnüssen sind jetzt nicht die neueste Erfindung, aber im Inneren der Schokolade ist eine cremige Pralinenfüllung und diese Kombination, insbesondere durch die zarte Schweizer Schokolade, ist genial. Eigentlich bin ich nicht der größte Fan von Schokoladen, die eine Füllung beinhalten, aber hier haben unsere lieben Eidgenossen etwas absolut Leckeres gezaubert. Mir tut es nur um die Menschen leid, die eine Nussallergie haben und diese Gaumenfreude nicht genießen können.

 

Kambly – Matterhorn:

Schokolade auf Keks. Vom Aussehen und dem ersten Geschmack erinnert mich diese Süßigkeit sehr an ein ähnliches Produkt aus dem Hause Leibniz. Dieses Biskuit, auf dem sich die Schokolade befindet, ist knusprig und man kann sehr gut erschmecken, dass es sich um Buttergebäck handelt. Die Vollmilchschokolade auf dem Keks ist mit kleinen Splittern aus Honig-Nougat versehen, die zusätzlich knuspern und den individuellen Geschmack dieses Snacks bekräftigen.

 

Choc Ovo:

Allein die Farbe der Verpackung kommt einem so bekannt vor, dass sich schon erahnen lässt, was darin sein könnte. Die Farbgebung mit dem Orange kommt von „Ovomaltine“. Das kannte ich bereits als Kakaogetränk oder auch als Brotaufstrich. Dementsprechend habe ich auch bei diesem Schokoriegel den mir bekannten Geschmack erwartet. Und was soll ich sagen? Es hat genau danach geschmeckt. Als würde man den Kakao essen anstelle ihn zu trinken. Aber eine Kleinigkeit kommt da noch hinzu, denn der Riegel ist mit Milchschokolade überzogen und dadurch schmeckt es noch schokoladiger. Definitiv sehr lecker und für jene, die Ovomaltine mögen, genau das Richtige.

 

Appenzeller Biberli:

Zuerst wusste ich nicht, was es denn eigentlich sein könnte, dieses runde Etwas. Aber nach dem Öffnen und dem ersten Biss, musste ich sofort an einen dezent gewürzten Lebkuchen denken. Und tatsächlich ist es eine Art Lebkuchen, denn die Konsistenz als auch die Würzung mit Zimt, Anis und weiteren Gewürzen erinnern sehr daran. Im Inneren befindet sich eine cremige Haselnussfüllung. Diese Kombination ist super, auch wenn es etwas trocken ist. Ein Glas Wasser dazu ist recht sinnvoll. Ja, Wasser, denn Getränke mit Geschmack dürften das Biberli nicht mehr so lecker schmecken lassen.VDWSB1017 (11 von 16)

 

Basler Leckerli:

Bevor ich mir durchgelesen habe, wonach diese quadratischen Stückli nun schmecken würden, habe ich einfach eines probiert. Es kam nämlich nur ein sehr dezenter Duft aus der Packung, der schwer einzuordnen war. Geschmacklich wusste ich sofort, dass dies ein Weihnachtsgebäck sein muss. Die typische Gewürzmischung, in der auch Zimt enthalten ist, kommt beim Essen sehr gut durch. Die Stückchen sind weich und sehr angenehm zu kauen. Dann habe ich lesen dürfen, dass die Gewürzmischung aus Zimt (sieh an), Muskat, Nelken und Mandeln besteht und die leichte Glasur aus Zucker mit Kirsch gemacht wurde. Ebenfalls ist auch Honig verarbeitet, den ich aber nicht so sehr rausschmecken konnte. Das Schöne an diesem Gebäck ist, dass es dies ganzjährig gibt und nicht nur zur Weihnachtszeit. In der Schweiz wird das Leckerli gerne zum Kaffee genommen.

 

Kägi:

Der Name ist jetzt nicht so vielsagend. Aber anscheinend mögen die Schweizer Haselnüsse sehr gerne, denn diese findet man in sehr vielen Süßigkeiten als Zutat. Auch beim Kägi ist es so. Nachdem ich die Schokolade ausgepackt hatte, biss ich hinein und da kam mir der Geschmack doch sehr bekannt vor, wenngleich natürlich nicht identisch. Vielleicht kennt der ein oder andere den polnischen Schokoriegel „Prince Polo“? Der dünne Schokoladenüberzug und die feinen Waffelchen in der Mitte sind sehr lecker und leicht zu zerbeißen. Die Schokolade drum rum ist, wie solle es auch anders sein, herzhaft und lecker.

 

Branches:

Verschiedene Schokoriegel, die einzeln verpackt sind. Bei diesen vier Riegeln, die farblich unterschiedlich verpackt sind, fällt mir eine geschmacklich genaue Trennung voneinander sehr schwer. Die Schokolade jedenfalls ist knusprig, wie der Riegel an sich, jedoch muss man nicht befürchten, dass man auf einem Stein herumkaut. Es verbirgt sich ein leichter Geschmack von Pistazien, der mit der Schokolade einhergeht. Eine schöne Abwechslung bei der hiesigen Vielfalt an Schokoriegeln.VDWSB1017 (16 von 16)

 

Dass man den Schweizern in Sachen Schokolade nichts vormachen kann, beweist diese Snackbox absolut. Ich bin von den Sachen absolut fasziniert und wenn ich mich nicht zusammengerissen hätte, wäre ich mit bösen Magenschmerzen aus dieser Testung herausgekommen. Jede Süßigkeit hat ihre eigene Nuance und die Schokolade ist wirklich die beste, die es gibt. So zumindest meine subjektive Meinung dazu. Da sich häufig Nüsse als Zutat in der Schokolade befinden, werden Allergiker leider nicht in den Genuss dieser leckeren Süßigkeiten kommen können. Also bitte vorsichtig sein, wenn solche Sachen probiert werden.

Frankfurter Buchmesse – (M)eine Zusammenfassung

Einmal noch die Frankfurter Buchmesse revue passieren lassen. Das Erlebte und die erworbenen Bücher ebenfalls sortieren. Das ist nun etwas einfacher, da ich endlich auch mal wieder länger als vier oder fünf Stunden schlafen konnte. Hallo Energie, da bist Du ja wieder.

Natürlich verweise ich auch heute auf die Bildergalerie – bitte >>HIER<< klicken.

Da dies meine erste Buchmesse war, hatte ich ehrlich gesagt noch keine Vorstellung davon wie groß diese tatsächlich ist. Sicher hat der Hallenplan, den die Veranstalter der Buchmesse bereitstellen, schon eine Idee hinterlassen, jedoch sieht die Realität dann doch noch ganz anders und viel größer aus.

Deswegen bin ich im Nachhinein wirklich sehr froh darüber, dass ich an allen der fünf Tage dort sein konnte, um auch wirklich mal alles zu erkunden. Die Zeit braucht man dafür tatsächlich. Es war schließlich nicht so, dass ich nur an den Ständen der Aussteller vorbeigelaufen bin und mir „Aha“ dachte, sondern auch immer wieder gerne stehenblieb um mir die Bücher und Informationen anzusehen.

Ohne genau nachzurechnen, was auch schwierig wäre, habe ich wohl ungefähr 24 Stunden, also einen ganzen Tag, als Besucher auf der Buchmesse verbracht. Das mag schon viel klingen, ich bin mir aber sicher, dass die Aussteller natürlich noch mehr Zeit dort verbracht haben.

Apropos Aussteller. Die internationale Vielfalt an Ausstellern und Verlagen ist beeindruckend. Mit dieser Menge an Ausstellern und dementsprechend auch Ständen habe ich wirklich nicht gerechnet. Dafür ist es umso schöner, dass dies so ist.

Neben einer Vielzahl an Büchern aus allen denkbaren Genres gab es auch viele interessante Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen und auch Fernsehinterviews mit Prominenten. Aber selbst wenn man jeden Tag vor Ort sein kann ist es kaum möglich an all diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Schön waren für mich natürlich auch die vielen Gespräche, die ich mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und noch anderen Menschen geführt habe. So vergeht natürlich die Zeit wie im Fluge. Oder noch schneller. So viele sympathische freundliche Menschen, die trotz all dem Messestress immer noch ein Lächeln auf den Lippen tragen. Aller Ehren wert.

Dass es am Wochenende noch voller und bunter wurde, gerade durch die vielen tollen Kostüme und Verkleidungen der Cosplayer, gab der Buchmesse noch einen zusätzlichen Charme. Auf der einen Seite wirkt es so, als würden zwei Welten aufeinanderprallen. Auf der anderen Seite sind diese beiden Welten doch miteinander verknüpft. Insbesondere das tolle Cosplay von Cira Las Vegas zum Buch Nevernight zeigte dies sehr gut.

Und das aller Wichtigste natürlich waren und sind die Bücher. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zuletzt eine größere Menge an Büchern erworben habe. Wobei sich die Bezeichnung „größere Menge“ auf maximal fünf Bücher begrenzen würde. Doch während der Buchmesse kamen insgesamt 38 zusammen. Lesestoff für die nächsten Monate. Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Buch und noch ein klein wenig mehr über jene, die eine Widmung oder zumindest eine Signierung des Autors haben.

Übrigens hat diese Vielzahl an Büchern dazu geführt, dass ich meine Schränke seit längerer Zeit mal wieder auf- und umgeräumt habe. Ein netter Nebeneffekt, denn nun sehen die Schränke, bzw. die Regale, viel interessanter und schöner aus.

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