Ein Förderprojekt wird zum eigenständigen Förderverein: Der Artistpool e.V. zur Förderung junger Musiker

Mit diesem Beitrag möchte ich ein Projekt, einen Verein, ein klein wenig vorstellen, da ich durchaus denke, dass dies für viele Menschen interessant sein kann: Artistpool e.V.

Man nehme ein großes Schwimmbecken ohne Wasser, wirft dort viele Musiker, Bands, Solisten, etc. hinein und siehe da, wir haben einen „Artistpool“. Gewiss eine witzige Vorstellung und indirekt gesehen kann man das sogar auch so stehen lassen.

Angefangen hat alles im Jahr 1992 in Italien und entwickelte sich aus einem kleinen Zusammenschluss einiger italienischer Bands, die daraus ein Turnier machten. Dieser Modus fand schon seine Fans und anklang, sodass daraus mit der Zeit ein großes internationales Turnier entstand, das heute in über 30 Ländern und an mehr als 150 Veranstaltungsorten ausgetragen wird. Einigen wird dieser Wettbewerb womöglich bekannt sein, denn es handelt sich um das Emergenza.

Im Jahr 2008 wurde, daraus hervorgehend, der Emergenza Artistpool gegründet und wurde zum Förderprojekt, das den Nachwuchskünstlern mit Rat und Tat zur Seite stand.

Durch die positive Entwicklung und den Zuspruch, den das Emergenza und auch das Förderprojekt über die Jahre erhalten hat, folgte in diesem Jahr die Gründung eines gemeinnützigen Vereins, dem Artistpool e.V.

Damit steht der Artistpool e.V. nicht mehr in direkter Verbindung zum Emergenza und ist praktisch losgelöst davon. Dies bedeutet, dass der Verein nun für alle Nachwuchskünstler zugänglich ist und nicht nur für jene, die Teil des Emergenza sind.

Mit diesem Schritt möchte der Verein nun Fördergelder erhalten und damit seine Unterstützung der Nachwuchskünsler intensivieren und ausweiten.

In welcher Form unterstütz dieser Verein Nachwuchskünstler?

  • geschlossene Facebookgruppe für den internen Austausch, Kommunikation,
  • Hilfestellung, Gigplanung, usw.
  • Webseite mit Bandprofilen, Terminen, usw. (ähnlich wie bei einer Booking Agentur)
  • gemeinsame Konzerte
  • Kontakte zu Festivals
  • Gastslosts bei diversen Wettbewerben und anderen Veranstaltungen
  • Bandcamp, Coachings und Workshops
  • Vergünstigungen im Bereich Merchproduktion, CD-Herstellung
  • fachliche Beratung
  • Kontakte in die Musikindustrie

Wie es in Vereinen üblich ist, benötigt es eine Mitgliedschaft, die mit einem Jahresbeitrag verbunden ist. Dieser ist jedoch sehr moderat, sodass sich Nachwuchskünsler meiner Meinung nach, gar nicht die Frage stellen müssen, ob sich das Investieren des Geldes lohnt. Die Beiträge sehen wie folgt aus:

  • Solisten und Duos: 30,-€
  • Bands (ab 3 Personen): 60,-€

Aber es gibt auch finanzielle Gegenleistungen, die der Verein anbieten kann:

  • 80,-€ Rabatt / Pers. bei der Bandcampbuchung
  • 50-100% Rabatt bei Workshops und individuellen Coachings
  • 10 Gratisshirts bei Bestellung von 30 Shirts via unseres Partners: Monster Merch, Wert ca. 50,-€ / entsprechend mehr bei größeren Bestellungen
  • Vergünstigungen bei Studioproduktion & CD Herstellung
  • provisionsfreie Bookings
  • GEMA Ausschüttung, wenn ein Song auf dem Sampler erscheint
  • und noch einiges mehr ist in Arbeit!

Wie man sehen kann, ist dieser Verein für Nachwuchstalente eine gute Option, mit der ihnen gute Grundsteine für eine mögliche Zukunft als Akt mitgegeben werden.

Wer sich genauer informieren oder Mitglied werden möchte, besucht am besten die folgende Webseite, um sich selbst ein Bild zu machen:

https://www.magge-music.de/verein

P.S.: Nein, ich erhalte für diesen Beitrag keinerlei finanzielle Gegenwerte.

 

 

 

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Buch-Rezension zu „Testlesen – Handbuch für effektives Feedback“

Zu allererst vielen lieben Dank an Sonja Rüther und den Briefgestöber Verlag für das Rezensionsexemplar.

Testlesen – Handbuch für effektives Feedback“ von Sonja Rüther aus dem Briefgestöber Verlag.

Es ist ein Sachbuch über das Thema wie sich Autoren und Testleser bei ihrer Zusammenarbeit effektive Feedbacks geben können.

Auf insgesamt 77 Seiten wird dem Leser, ob (zukünftiger) Autor oder (zukünftiger) Testleser, auf verständliche und teils auch amüsante Weise erklärt, wie Feedbacks in beide Richtungen auszusehen haben. Erschienen ist dieses Handbuch am 19.11.2017.

Klappentext:

Testleser. Viele Schriftsteller/-innen haben welche, aber was machen sie eigentlich genau? Und wenn man noch keine Testleser/-innen hat, wo findet man die am besten? Wie wird man Testleser/-in? Was muss man dafür können? Für eine möglichst effektive Zusammenarbeit gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten, die in diesem Handbuch für Autoren und Testleser praxisnah dargestellt werden. Denn gute Testleser sind Gold wert und helfen maßgeblich, das Beste aus Texten herauszuholen.

Es dreht sich, wie bereits erwähnt, um die Zusammenarbeit zwischen Autoren und Testlesern. Zunächst wird darauf eingegangen, wo man überhaupt Testleser findet und welcher Typ Testleser zum Typen des Autors passt. Dabei sind ein paar Charakterisierungen von beiden Gruppen etwas überspitzt illustriert dargestellt. Das ist durchaus amüsant, trifft aber gewiss den Nagel auf den Kopf. Schließlich passt nicht jeder mit jedem zusammen, das gilt auch bei dieser Verbindung.

Insgesamt ist es so verständlich beschrieben, dass der Inhalt leicht verständlich ist. Die Textbeispiele, die als Referenz für mögliche Verbesserungsvorschläge durch Testleser genutzt werden, sind ebenfalls sehr anschaulich dargestellt. Auch wie diese als Kommentare für den Autor geschrieben sein sollten.

Ob man nun bereits Autor ist oder plant es zu werden, spielt, denke ich, nicht die Rolle, denn ich bin davon überzeugt, dass jeder Schreiber hier noch etwas aus den Beispielen lernen kann. Doch gerade für Testleser sind die Punkte ebenfalls sehr interessant, denn sie beschreiben den korrekten Umgang des Feedbacks mit konstruktiv genutzter Kritik.

Ich sehe dieses kleine Büchlein, dieses Handbuch, als sehr nützlich für beide Seiten an. Fast bin ich geneigt zu sagen, dass es eine kleine Richtlinie darstellt, die einen sehr effektiven Weg für beide Seiten beschreibt. Zusätzlich gibt es am Ende noch Checklisten für Autoren und Testleser, was ich sehr toll finde.

Es ist definitiv sehr empfehlenswert, da auch Autoren noch einiges lernen können; nicht nur die Testleser.

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