Unerwartete Spannung beim hessischen Duell in der GFL Süd. Bericht zum Spiel der Marburg Mercenaries gegen die Frankfurt Universe vom 12.08.2018

Nach Marburg mit der Bahn. So hatte ich es vor. Dass dies eine Tour wird, die deutlich länger dauern sollte, als erwartet, hatte ich nicht gedacht. Aber an manchen Tagen ist man, wenn man sich auf die Bahn verlassen will, verlassen. Da sitzt man schön in einer Bahn, die Fahrt bis zum Hauptbahnhof sollte knapp 15 Minuten dauern, dauert dann aber gute 40 Minuten und man fragt sich, ob laufen nicht eine Alternative an diesem Tag gewesen wäre. So musste ich eine Bahn später nehmen und kam dadurch leider erst ungefähr 20 Minuten nach Spielbeginn im Stadion in Marburg an. Das erste Viertel lief aber noch.

Auf dem Weg zum Stadion konnte ich durch die Bäume leichte Blicke auf das Spiel erhaschen. Doch viel interessanter war aus der Ferne die Lautstärke der heimischen Fans. Diese jubelten nicht nur einmal. Da dachte ich mir schon, dass irgendetwas Positives aus Marburger Sicht passiert sein musste. Doch was genau, das konnte ich natürlich so nicht mitbekommen.

Bilder: Marburg Mascots und Universe Cheerleader 12.08.2018

Bilder: Marburg Mercenaries vs. Frankfurt Universe 12.08.2018

Dass es tatsächlich sogar Punkte waren, die Marburg gemacht hatte, sah ich dann auf der Anzeigetafel, nachdem ich endlich im Stadion war. Nanu? 9:0 die Führung für die heimischen Mercenaries? Okay?! Ich habe also doch etwas Interessantes verpasst.

Wenn man sich an das erste Spiel in Frankfurt zurückerinnert, bei dem die Marburger chancenlos waren und dominiert wurden, war das schon eine erste Überraschung. Das erste Viertel war dann auch schon so gut wie vorbei, nachdem ich mich platzieren und die üblichen Verdächtigen, ehm ich meine Bekannten, begrüßt hatte. Außerdem konnte ich sehen, dass sehr viele Fans der Universe angereist waren, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Doch nicht nur Fans waren da, nein, auch eine kleine Gruppe der Universe Cheerleader war vor Ort und tanzte auf der Gegenseite vor und für die Frankfurter Fans.

MMCuUC12082018-20Unter ihnen, an diesem Tag aber als Betreuerin für die tanzenden Mädels, auch eine recht neue junge Dame, die seit kurzem zum Cheerleaderteam dazugehört. Ich spreche hier von Julia, die einen ungewöhnlichen, bzw. interessanten Werdegang zur Cheerleaderin gemacht hat. Sie hat zuvor schon Sport betrieben, aber nicht Tanzsport. Bodybuilding war ihr Gebiet und das erkennt man teilweise auch noch. Zwar hatte ich ein wenig Angst ihr die Hand zu geben und nach dem Händeschütteln eine zerdrückte Hand zu haben, aber ich habe mich dann doch getraut. (Ja, ich übertreibe ein bisschen) Nur noch hierzu kurz: ihr Händedruck ist durchaus kräftig, aber dafür hat sie durchaus weiche Hände.

Sie ist freundlich, sympathisch und offen. Im Prinzip auch so, wie die anderen Damen der Universe Cheerleader. Sie war übrigens auch beim letzten Heimspiel im Cheerleader Outfit und hat getanzt. Mir ist sie erst auf den Bildern aufgefallen. Oh, ein neues Gesicht. Tänzerisch scheint sie schon sehr gut integriert zu sein. Zumindest stach sie, so mein Eindruck, nicht negativ aus der Gruppe hervor – und das ist gut. Weiter so Julia.

Das Spiel ging natürlich weiter in das zweite Viertel hinein und nun mussten sich die Frankfurter etwas einfallen lassen, denn der Rückstand musste schließlich irgendwie aufgeholt werden. Und daran arbeiteten sie auch.

Die Marburger, die in dieser Saison durchaus heimstark sind, hielten aber sehr gut dagegen. So dauerte es etwas, bis sich die Mannen von Brian Caler in die Endzone durchtanken und für Punkte sorgen konnten. Durchtanken passt wirklich sehr gut, denn Andreas Betza wäre wahrscheinlich auch durch meterdicke Wände gesprungen, um diese Punkte zu machen.MMSFU120818-5

Den Extrapunkt ließ man sich nicht nehmen und kam damit auf 9:7 heran. So langsam fand auch die Frankfurter Defensive besser ins Spiel und konnte sich in der Folge auszeichnen. Aber auch auf der Gegenseite blieb die Defensive der Hausherren durchaus standhaft und hielt die Offensive der Frankfurter sehr gut fern von der eigenen Endzone. So durfte Frankfurts Kicker, Marius Duis, den Versuch wagen ein Field Goal aus gut 50 Yards zu erzielen. Ein gewagter Versuch, aber das Ding war drin! Wow, meinen Respekt dafür. Und damit lag die Universe mit 9:10 in Front.MMSFU120818-32

Das war dann auch der Halbzeitstand, denn die Defensivreihen zeigten wieder gute Arbeit auf beiden Seiten.

Ein ähnliches Bild zeigte sich auch zu Beginn des dritten Viertels, denn die Marburger konnten sich zurecht Chancen in diesem Spiel ausrechnen und das zeigten sie auch auf dem Feld. Zwar kamen sie selbst nicht zu weiteren Punkten, ließen aber wiederum kaum Raumgewinne für die Frankfurter zu, die erneut in Form von Marius Duis ein weiteres Field Goal erzielen mussten. Auch dieses aus knapp 35 Yards war gut gekickt, so dass der Spielstand auf 9:13 erhöht wurde.

Das Ende des dritten Viertels war nicht mehr weit, aber es wurde nochmal sehr interessant. Zunächst konnte Frankfurts Defensive einen Pass abfangen und einen Touchdown dadurch erzielen. Kweishi Brown hatte abermals in einem Spiel mit seinem Gespür und seiner Aufmerksamkeit dafür sorgen können. Die angepeilten weiteren zwei Punkte gab es aber nicht. 9:19 und nun sah es eigentlich etwas sicherer für Frankfurt aus.MMSFU120818-36

MMSFU120818-41Doch im direkten Gegenzug hatten alle Frankfurter das Nachsehen, als Silas Nacita den Turbo anschmiss, die Frankfurter Verteidiger um kurvte und ungehindert, fast aus der eigenen Endzone heraus, für einen Touchdown auf der anderen Seite sorgen konnte. Da auch der Extrapunkt genutzt wurde, stand es nur wenige Momente später 16:19.

Zwischendurch bin ich immer wieder auch mal an den Cheerleadern Marburgs vorbeigeschlendert. Nicht nur, um das ein oder andere schöne Bildchen der jungen Damen zu machen, nein ich wollte auch mal schauen, ob ich diese Text vor dem „Defense go“ mal besser verstehen kann. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere Leser daran, dass mir dies bereits bei einem der vorherigen Spiele aufgefallen ist, dass da etwas von den Mädels angesagt wird, ich aber nicht verstehen konnte. Was ich heraushören und mir merken konnte ist, dass es definitiv ein ganzer Satz ist, der wie folgt zu Ende geht: „stand up, shout it out: Defense Go – Defense Go“ Und genau das ist Cheerleading. Gefällt mir durchaus.MMCuUC12082018-4

Nun wurde es aber auf dem Feld nochmal spannend im letzten Viertel. Ein knapper Spielstand, eine Marburger Mannschaft, die ihre Chance wittert und eine Mannschaft aus Frankfurt, die nicht den allerbesten Tag erwischt hat. Ja, das versprach Spannung; wenn auch unerwartet (das Ergebnis des Hinspiels noch im Kopf).

MMSFU120818-45Zunächst konnte aber Frankfurt glänzen und zwar mit einem wundervollen langen Pass in die Endzone, den George Robinson fing und in einen Touchdown verwandeln konnte. Der Extrapunkt war Formsache für Marius Duis. Also ich meine ja nur; wer aus 50 Yards treffen kann, der macht so einen Extrapunkt mit geschlossenen Augen auf einem Bein rückwärts – mit Salto. Damit stand es 16:26 und für den Moment schien es wieder etwas sicherer für die Men in Pu…, nein, in Orange.

In der Folge zeigten sich aber wieder die Defensivreihen in sehr guter Form und so wechselte der Ballbesitz einige Male, ohne, dass Punkte gemacht werden konnten. Erst ein Field Goal Marburgs beendete die punktlose Zeit und damit konnten sie auf 19:26 verkürzen.

Die letzten Minuten waren also nochmal spannend. Ich hätte den Mercenaries durchaus zugetraut, dass sie ein Touchdown und eine 2pt-Conversion versuchen würden, wenn es denn dazu käme. Das würde zu ihnen passen, ein Spiel so zu gewinnen. Gegen München, da waren es nur wenige Sekunden auf der Uhr, als sie das Spiel zu ihren Gunsten gedreht haben. Warum also nicht auch gegen Frankfurt? Die Chance war jedenfalls da.

Und sie war auch deswegen da, weil die Frankfurter bei ihrer eigenen Offensive nicht weit kamen. Vielleicht die Sensation vor Augen; vielleicht noch einmal etwas Überraschendes; aber das sollet nicht passieren, denn ein eigentlich gut geworfener Passversuch des Marburger Quarterbacks landete in den Händen von Joshua Poznanski, der diesen festhielt und die Interception kurz vor Schluss machte. Dadurch war der Kuchen gegessen, der Drops gelutscht. Erleichterung bei den Fans und der Universe selbst. Das hätte auch schiefgehen können.MMSFU120818-58

Die Mercenaries haben ihrerseits gezeigt, dass mit ihnen vor allem in Marburg zu rechnen ist. Respekt und Lob von mir für diese sehr starke Leistung.

Frankfurter Buchmesse – (M)eine Zusammenfassung

Einmal noch die Frankfurter Buchmesse revue passieren lassen. Das Erlebte und die erworbenen Bücher ebenfalls sortieren. Das ist nun etwas einfacher, da ich endlich auch mal wieder länger als vier oder fünf Stunden schlafen konnte. Hallo Energie, da bist Du ja wieder.

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Da dies meine erste Buchmesse war, hatte ich ehrlich gesagt noch keine Vorstellung davon wie groß diese tatsächlich ist. Sicher hat der Hallenplan, den die Veranstalter der Buchmesse bereitstellen, schon eine Idee hinterlassen, jedoch sieht die Realität dann doch noch ganz anders und viel größer aus.

Deswegen bin ich im Nachhinein wirklich sehr froh darüber, dass ich an allen der fünf Tage dort sein konnte, um auch wirklich mal alles zu erkunden. Die Zeit braucht man dafür tatsächlich. Es war schließlich nicht so, dass ich nur an den Ständen der Aussteller vorbeigelaufen bin und mir „Aha“ dachte, sondern auch immer wieder gerne stehenblieb um mir die Bücher und Informationen anzusehen.

Ohne genau nachzurechnen, was auch schwierig wäre, habe ich wohl ungefähr 24 Stunden, also einen ganzen Tag, als Besucher auf der Buchmesse verbracht. Das mag schon viel klingen, ich bin mir aber sicher, dass die Aussteller natürlich noch mehr Zeit dort verbracht haben.

Apropos Aussteller. Die internationale Vielfalt an Ausstellern und Verlagen ist beeindruckend. Mit dieser Menge an Ausstellern und dementsprechend auch Ständen habe ich wirklich nicht gerechnet. Dafür ist es umso schöner, dass dies so ist.

Neben einer Vielzahl an Büchern aus allen denkbaren Genres gab es auch viele interessante Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen und auch Fernsehinterviews mit Prominenten. Aber selbst wenn man jeden Tag vor Ort sein kann ist es kaum möglich an all diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Schön waren für mich natürlich auch die vielen Gespräche, die ich mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und noch anderen Menschen geführt habe. So vergeht natürlich die Zeit wie im Fluge. Oder noch schneller. So viele sympathische freundliche Menschen, die trotz all dem Messestress immer noch ein Lächeln auf den Lippen tragen. Aller Ehren wert.

Dass es am Wochenende noch voller und bunter wurde, gerade durch die vielen tollen Kostüme und Verkleidungen der Cosplayer, gab der Buchmesse noch einen zusätzlichen Charme. Auf der einen Seite wirkt es so, als würden zwei Welten aufeinanderprallen. Auf der anderen Seite sind diese beiden Welten doch miteinander verknüpft. Insbesondere das tolle Cosplay von Cira Las Vegas zum Buch Nevernight zeigte dies sehr gut.

Und das aller Wichtigste natürlich waren und sind die Bücher. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zuletzt eine größere Menge an Büchern erworben habe. Wobei sich die Bezeichnung „größere Menge“ auf maximal fünf Bücher begrenzen würde. Doch während der Buchmesse kamen insgesamt 38 zusammen. Lesestoff für die nächsten Monate. Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Buch und noch ein klein wenig mehr über jene, die eine Widmung oder zumindest eine Signierung des Autors haben.

Übrigens hat diese Vielzahl an Büchern dazu geführt, dass ich meine Schränke seit längerer Zeit mal wieder auf- und umgeräumt habe. Ein netter Nebeneffekt, denn nun sehen die Schränke, bzw. die Regale, viel interessanter und schöner aus.

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Frankfurter Buchmesse – 14.10.2017 (Hallen 1, 3 und 5)

Der vierte Tag in Folge auf der Frankfurter Buchmesse und die letzten Ziele auf der Agenda. Übrigens ist die Messehalle 2 das Forum, nur für den Fall, dass ihr diese Nummer vermisst.

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Nach dem Motto „Kein Tag beim Messelauf bleibt ohne einen Bücherkauf“ waren meine Ziele des Tages klar. Die letzte Messehalle ansehen und auch die Halle 1, die seit diesem Samstag mit Fanartikeln und mehr zum Thema Cosplay geöffnet hatte.

An diesem Tag kam ich erst nachmittags an, aber aufgrund des schieb übervollen Messegeländes, war das keine allzu schlechte Idee. Bereits am Eingang und auf dem Weg zu meinem ersten Ziel, der Messehalle 5, sah ich viele verkleidete Menschen, die höchst wahrscheinlich auf dem Weg zur Messehalle 1 waren.

Ausnahmsweise nahm ich den Shuttle-Bus um etwas schneller an mein Ziel gebracht zu werden. Sehr praktisch ist dabei, dass dieser fast exakt vor der Messehalle 5 anhält. Dort waren noch mehr internationale Aussteller und Verlage aus aller Herrenländer vertreten. Auch in dieser Halle sind gute Englischkenntnisse vorteilhaft, wenngleich praktisch jede Sprache hier gesprochen werden konnte. In der unteren Ebene befanden sich insbesondere Aussteller aus Osteuropa sowie aus spanischsprachigen Ländern.

FFMBM201714 (3 von 44)Der polnische Stand, der recht groß war, hatte auf mich eine magische Anziehungskraft. Immer wieder kam ich an diesem vorbei und irgendwann konnte ich nicht anders als mir die Bücher mal aus der Nähe anzusehen. Leider spreche ich kein polnisch, obwohl mein familiärer Hintergrund dies eigentlich ermöglichen sollte, aber immerhin verstehe ich das ein oder andere Wort. Und es gab auch Bücher, die in deutscher Sprache geschrieben, bzw. übersetzt waren. Das war insgesamt in dieser Halle eher eine Seltenheit. In einigen Büchern blätterte ich ein wenig herum. Das tat ich an mehreren Ständen. Insbesondere dann, wenn sich Illustrationen, also Bücher mit vielen Bildern, am Stand befanden. Da sind Sprachkenntnisse eher sekundär, sofern man sich nicht für die Texte neben den Bildern interessiert. Gerade in den osteuropäischen Ländern scheint die eigene Landesgeschichte einen größeren Teil einzunehmen. Das ist aber auch verständlich. FFMBM201714 (14 von 44)

An einigen Ständen wurden auch Vorträge gehalten. Während beim Stand von Aserbaidschan über die Landesgeschichte gesprochen und am Stand der Ukraine eine Lesung abgehalten wurde, war beim argentinischen Stand eine Art Fragerunde an einen Autor. Letztere war die einzige, die sich in Landessprache abspielte. Der Rest wurde in deutscher Sprache abgehalten. Die Aussteller aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten stechen insbesondere durch ihre recht edle Aufmachung hervor.

Zwischendurch fand ich auch endlich das blaue Sofa. Das hatte ich immer wieder vergessen und bin auch an diesem Tag eher nur durch Zufall dahingekommen als geplant. Eine sehr große Menschenmenge stand um die Bühne herum, auf der Gregor Gysi im Interview war. Leider konnte ich keine wirklich gute Sicht auf die Bühne bekommen, so dass ich mir dieses Interview einige Zeit lang über einen Monitor ansah. Da es mir aber zwischen den vielen Menschen wirklich sehr warm wurde, entschied ich mich aufgrund der mal wieder vorangeschrittenen Zeit meinen Weg fortzusetzen und mir nun die Halle 1 anzusehen, in der sich der Cosplay-Bereich befand.FFMBM201714 (20 von 44)

Auf dem Weg dahin sah ich immer wieder verkleidete Menschen, die mal mehr mal weniger gut verkleidet waren. Kaum angekommen, sah ich direkt einen Stand voller Accessoires und da stand doch tatsächlich eine als D.Va (Overwatch) verkleidete junge Dame. Da mir ihr Cosplay gefiel, bat ich darum ein Bild machen zu dürfen. Gesagt, getan und hier ist das Bild. Hätte die Dame nicht so extrem jung ausgesehen wäre vielleicht ein spontaner Heiratsantrag…FFMBM201714 (31 von 44)

Es ist jedenfalls sehr faszinierend was in diesem Bereich alles angeboten wird. Von Komplettkostümen über Fanartikel und Bücher, Kontaktlinsen und falschen Haaren und noch vielem mehr. Und natürlich liefen dort überall ganz viele Verkleidete umher. Manchen sah man an, dass sie sehr viel Zeit in das Kostüm gesteckt haben. Von einigen habe ich auch Bilder gemacht. Bei den vielen Kostümen und Verkleidungen bin ich schon sehr gespannt auf die Cosplay Meisterschaft. Zwar kann ich mir diese nicht komplett ansehen, da ein anderes Cosplay zum Buch „Nevernight“ am Stand der Fischer Verlagsgruppe stattfindet, aber gewiss werde ich erneut ein paar interessante Cosplays sehen. Vielleicht schaffe ich es dann sogar noch zum Finale, wer weiß – das wäre auf jeden Fall sehr gut.FFMBM201714 (43 von 44)

Langsam aber sicher war ich, obwohl ich nicht so viel wie an den Vortagen unterwegs gewesen bin, doch recht erschöpft. Das viele Laufen und Schreiben bis in die Nacht, sowie das Konzert und das Eishockeyspiel haben meine Kräfte ziemlich aufgebraucht.

Auf der Agora, dem Platz in der Mitte, kam ich mit einer recht frischen Autorin ins Gespräch, die mit Ansprechen und persönlichen Gesprächen für ihr Buch wirbt. Es handelt sich dabei um Rebecca Buchwald. Sie hatte mir ihre Karte gegeben und kurz erklärt worum es in ihrem Buch „Die Katze mit dem abgebissenen Ohr oder wie das Leben ist“ geht. Das Gespräch war freundlich und durchaus für beide Seiten interessant. Übrigens habe ich in aller Ruhe zu Hause dieses Buch bereits bestellt. Ich bin schon sehr gespannt darauf.

So spazierte ich danach langsam aber bestimmt wieder einmal Richtung Halle 3 zum Stand des Drachenmond Verlags. Da ich mir das Programmheft mitgenommen hatte und mich viele Bücher thematisch interessierten, war es einfach Pflicht dort ein weiteres Mal zuzuschlagen. Und das meine ich auch so, wie ich es hier schreibe, denn insgesamt 9 Bücher fielen mir in die Hände. 8 davon hatte ich mir im Vorfeld bereits rausgepickt und das neunte habe ich mir empfehlen lassen. Ich brauche bald einen separaten Schrank, alleine für die Bücher, die ich auf der Buchmesse erworben habe. Mein Geldbeutel freut sich auf das Ende der Buchmesse, während sich mein Geist auf die spannenden Geschichten vorbereitet. Wisst ihr eigentlich wie schwer es ist noch zu keinem der Bücher zu greifen und zu lesen zu beginnen? Ich sage es euch: extrem schwer.FFMBM201713 (36 von 38)

Das Buch „Knochenjob“ von Sarah Adler

Das Buch „Chronika“ von Julia Schmuck

Das empfohlene Buch „In Blut geschrieben“ von Anne Bishop

Das Buch „Novus Ordo Seclorum“ von Gabriela Swoboda

Die Buchreihe „Divinitas“ (3 Bücher) von Asuka Lionera

Die Bücher „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ und „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“ von Nina Mackay

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