Konzertbericht zu Sweet Alibi mit Jadea Kelly in der Brotfabrik in Frankfurt vom 23.01.2018 – kanadisch rockige Klänge und toller Gesang

Ein weiterer Club in Frankfurt, den ich nun das erste Mal aufgesucht habe. Etwas abseits vom Schuss im Stadtteil Hausen, aber gut erreichbar und ein interessantes Ambiente. Mir wurde gesagt, dass im großen Saal durchaus 400 Menschen Platz finden können, wenn keine Bestuhlung im Raum ist. Geschätzt waren an diesem Abend jedoch nur ca. 100 Gäste anwesend, die sich großzügig im Raum verteilten und ihn so etwas voller aussehen ließen.

Der musikalische Abend begann pünktlich um 20 Uhr als Jadea Kelly aus Toronto mit ihrem E-Gitarristen Ryan O‘Reilly die Bühne betrat. Nicht nur, dass sie das Gitarrenspiel beherrscht, nein, sie hat auch eine vorzügliche Gesangsstimme, mit der sie nicht nur laute und leise Töne einschlagen, sondern auch sehr viel Gefühl hineinlegen kann. Ihre Songs sind eine ruhige Mischung aus Gefühl und Emotion, die aus dem Leben genommen sind.

SABF230118-2 (6 von 47)So kann sie einen mit dem Klang ihrer Gitarre, der Begleitung durch die E-Gitarre und insbesondere durch den Gesang gefühlvoll abholen und zum Träumen einladen. Es war für mich tatsächlich so, dass ich in den Momenten, als ich die Augen schloss, ein Gefühl von Zeitlosigkeit hatte. Die Zeit blieb sprichwörtlich unter ihrem Gesang stehen.

Was mir persönlich auch sehr sympathisch auffiel, war die Tatsache, dass Jadea durchaus noch etwas schüchtern wirkt. Insbesondere nach dem großen Applaus, den die Gäste ihr zukommen ließen, leuchteten ihre Augen sehr und das Bedanken fiel deutlich leiser aus als ihr Gesang. Die Schüchternheit verfliegt jedoch, sobald sie mit dem Singen beginnt. Dann ist sie voll in ihrem Element.

Insgesamt ist ihre Musik sehr gefühlvoll und mit der Begleitung durch Ryan O’Reilly kam es mir durchaus so vor, als wäre die Brotfabrik, der große Saal, in eine andere Atmosphäre gewandert. Und zwar in eine wunderschöne, emotionale Atmosphäre, die jeden berührt, der sich in ihr befindet. Ihr 30minütiger Auftritt war jedenfalls eine Spur zu kurz.SABF230118-2 (5 von 47)

Kurze Informationen zu Jadea Kelly:

Genre(s):  Folk, Country, Rock, Pop

Herkunft:  Toronto, Kanada

Aktiv seit:  2005 (Gesang bei der Band „Protest the hero“)

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Die Pause war relativ kurz, denn Umbauarbeiten gab es auf der Bühne nicht wirklich zu machen; es stand bereits alles dort, was dort sein musste.

Und da kamen sie schon auf die Bühne, die drei jungen Damen aus Winnipeg, Kanada. Nacheiner kurzen Begrüßung mit einem strahlenden Lächeln der drei jungen hübschen Damen ging es auch schon musikalisch los. Dabei ist es nicht ganz so einfach den abwechslungsreichen und variablen Musikstil einer bestimmten Kategorie zuzuordnen.SABF230118-2 (36 von 47)

So gibt es rockige Balladen, sehr ruhige Balladen aber auch richtig schöne Rocksongs, die stets melodisch sind. Immer wieder kommt dabei auch ein gewisser Country Teil zum Vorschein, der sich gerne mit Folk vermischt. Aber nicht nur musikalisch sind die drei Damen auf einem sehr hohen Niveau, schließlich kann jede von ihnen auch sehr gut singen.

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Jess Rae Ayre

Ihre Songs sind ebenfalls sehr emotional und gefühlvoll und können einen sehr schnell in ihren Bann ziehen. Schon allein deswegen war die Kombination dieser Band mit Jadea Kelly wirklich sehr gelungen, denn sie ergänzen sich wundervoll. Während man als Gast bei Jadea in eine andere Atmosphäre getragen wurde, so kann man definitiv sagen, dass Sweet Alibi durch mehrere Gefühlswelten führen. Es ist mal etwas trauriger und ruhiger, aber dafür auch mal schnelllebiger und fröhlicher.

Das spiegelt nicht nur die Musik wieder, die passend zu den Songs komponiert wurde, sondern natürlich auch die Texte, die mehr als nur das Leben beschreiben.

 

 

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Amber Rose

Dass die Musik die Herrschaften auch zum Mitbewegen und gemeinsamen Tanzen einlud, war im Saal nicht zu übersehen. Ich darf ruhig dazu sagen, dass das Durchschnittsalter wohl 45+ gewesen sein dürfte. Ich persönlich finde es an dieser Stelle, wo ich das nun erwähne, sehr schade, dass sich so wenige Jugendliche, bzw. jüngere Menschen, für diese ehrliche Art der Musik begeistern können. Gewiss sind Sweet Alibi, oder auch Jadea Kelly, eher etwas für Insider, wenn man das so sagen darf, da keine große Promotion zu ihrer Tour erfolgte. Dennoch sollten Menschen, die ehrliche gefühlvolle Musik mögen, mal in die Lieder reinhören, denn ich bin mir sicher, dass es sehr vielen gefallen wird.

 

 

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Michelle Anderson

Man konnte den Damen auf der Bühne wirklich ansehen, dass sie Freude und Spaß an ihrer Musik haben. Und so ließ ich mich auch von dieser durchdringen Musik, die den ganzen Abend vorherrschte, anstecken und versuchte mich – so unauffällig und „grazil“ wie möglich – mitzubewegen.

Die Stunde verging viel zu schnell und da war der Auftritt schon vorbei. Doch nein, nicht ganz: es gab noch eine wundervolle Zugabe, die den Abend abrunden konnte. Vermutlich konnte jeder mit einem Lächeln die Heimreise antreten.

 

 


Aber bevor auch ich dies tat, habe ich mir dann noch die aktuelle CD von Jadea Kelly gegönnt, die sie mir auch signierte. Eine sehr sympathische junge Frau, muss ich sagen. Von Sweet Alibi hätte ich dem Grunde nach auch gerne eine CD gekauft, aber ihre CDs hatte ich schon über Amazon geordert und als MP3 vorliegen. Diese Art Künstler/innen unterstütze ich von Herzen gern, denn was sie den Zuhörern geben können, ist kaum zu beschreiben.SABF230118-2 (25 von 47)

Es bleibt zu hoffen, dass sie bald mal wieder durch Deutschland touren werden und dann eine etwas größere Resonanz erleben können.

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Kurze Informationen zu Sweet Alibi:

Genre(s):  Rock, Folk, Country, Soul, Roots

Herkunft:  Winnipeg, Kanada

Gründung:  2009

Aktuelle Besetzung:

Jess Rae Ayre:  Gesang, Gitarre, Mundharmonika

Michelle Anderson:  Gesang, E-Gitarre, Banjo

Amber Rose:  Gesang, Gitarre, Ukulele

Vernasche die Welt – Snackbox Dezember (Kanada)

Kanada ist eines meiner Lieblingsländer. Zwar war ich noch nicht da, aber da gibt es Eishockey und das ist schon ein wesentlicher Grund, der elementarste überhaupt. Jedenfalls war ich gespannt, was man da an Snacks finden würde.

 

Beginnen werde ich direkt mit dem Highlight schlechthin:

Big Mac Sauce:

Ja, richtig: die originale Big Mac Sauce vom Restaurant zum goldenen M. Wer braucht sie Sauce schon auf einem Burger, wenn man sie direkt probieren kann? Und da habe ich auch getan. Es ist wahrlich das Original. Schmeckt fantastisch würzig und ich war schon begeistert, als ich das nur gesehen habe. Nachdem ich sie probiert habe, bin ich hin und weg. Das Weihnachtsmenü wird dieses Jahr wohl ein Hamburger mit dieser Sauce werden. Eine Information zu dieser Sauce stand da noch dabei, denn diese Sauce wird in dieser Form tatsächlich nur in Kanada verkauft. Sonst nirgendwo auf dieser Welt.

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Coffee Crisp:

Dieser wirklich große Riegel von Nestle schmeckt nach Keks, Schokolade und natürlich Kaffee. Wenn auch dezent, aber der Geschmack kommt durch. Der Riegel an sich ist recht hart und fest, daher sehr knusprig. An diesen dezenten Kaffeegeschmack muss man sich wirklich erstmal gewöhnen, aber ansonsten ist der wirklich nicht schlecht. Nur ziemlich groß für einfach mal zwischendurch snacken. Aber es geht noch größer!

Mr. Big:

Ein 20 Zentimeter langer Schokoriegel. Vom Namen her dürfte man diesen Riegel sogar hier kennen. Aber wohl nicht in dieser außerordentlich riesigen Form. Dieser ist weicher als die Coffee Crisp und auch wesentlich angenehmer zu kauen. Vanille, Karamell, Erdnüsse, Puffreis und Schokoladenummantelung. Absolut lecker. Das könnte sogar als Mittagessen durchgehen. Die dünnen Waffeln im Inneren machen diesen Riegel noch knuspriger. Einfach nur lecker.

Maymards Swedish barries:

Darunter konnte ich mir erstmal nicht wirklich was vorstellen. Weiche gummiartige oder geleeartige Früchtchen. Gummibärchen sind es definitiv, mit einem süßlichen Geschmack, der an Himbeeren / Erdbeeren erinnert. Dies ist nur eine von vielen Variationen, die es gibt. Die Konsistenz ist so, dass sie etwas klebriger beim Kauen sind als unsere normalen Gummibärchen und deswegen etwas besser an Zähnen und Gaumen kleben bleiben. Aber auch das ist sehr lecker und viel zu schnell aufgegessen.

Ritz Crisp & Thins:

Man erkennt sofort, dass es sich um Chips handeln muss. Und das tut es auch. Backofenchips um genau zu sein. Die Geschmacksrichtung ist Käse und Zwiebel. Dies in einer sehr angenehmen Mischung. Sehr knusprige und vor allem wenig angefettete Chips. Äußerst lecker. Sicher gibt es diese Sorte von anderen Marken auch bei uns in den Regalen, aber irgendwie gefallen und schmecken mir die hier deutlich besser. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass (zumindest ich) von den Produkten auf dem deutschen Markt größtenteils gesättigt bin, so dass diese in mir keine Überraschungseffekte hervorrufen. Es fehlt bei uns einfach dieses gewisse Etwas.

Caramilk:

Ungesüßte Vollmilchschokolade mit Karamellfüllung. Und was soll ich sagen? Die Schokolade ist sehr gut, fest und schmeckt sehr angenehm. Das Innere mit dem Karamell löst den Schokoladengeschmack ab und entfaltet beim Kauen seinen süßlichen Geschmack. Wundervolle Kombination.

M&Ms Caramel:

Nun, der Name sagt eigentlich schon alles. Es sind handelsübliche M&Ms mit Karamellfüllung. Knackige Schokolade Außen und das Innere ist wirklich angenehm weich, süß und lecker. Pures Karamell.

Turtles:

Der Name dieser Süßigkeit ist leicht erklärt, denn von oben sehen sie wirklich aus wie Schildkröten. Mit ein bisschen Fantasie natürlich. Aber es kommt schon sehr nahe. Die Vollmilchschokolade Außen und das Karamell mit den Pekanüssen im Inneren ergeben eine sehr interessante Geschmacksmischung, die mir gefällt und mich an etwas erinnert. Aber fragt nicht an was, denn das konnte ich nicht ermitteln. Es ist aber wirklich lecker und zum Glück handelt es sich hier nicht um Riesenschildkröten.

Frankfurter Buchmesse – 13.10.2017 (Hallen 3, 4 und 6)

Und täglich grüßt die Leseratte. Ja, es war ein Freitag und auch noch ein 13. Aber spielt das eine Rolle? Es ist ein Tag wie jeder andere auch und ausserdem ist da noch die Buchmesse und noch so vieles, das ich mir gerne ansehen möchte.

Natürlich verweise ich auch heute auf die Bildergalerie – bitte >>HIER<< klicken.

Gewiss war es wieder recht voll als ich gegen Mittag aufschlug. Aber ich hatte meine Tagesziele und die sollte ich auch erfüllen. Zunächst die Messehalle 4 abschließen, denn die 2. Etage war noch übrig und dann im Anschluss die Messehalle 6, in der sich sehr viele internationale Aussteller befinden und zu guter Letzt meine Lieblingsmessehalle Nummer 3.

Diese riesigen Hallen, diese vielen Stände und all die tollen interessanten Bücher, die man überall finden kann. Ich weiß wirklich nicht, wie man alles an einem Tag schaffen könnte. Ich meine damit, dass man sich jede Messehalle in Ruhe ansieht, ohne einen Dauerlauf machen zu müssen. Schlendern, sehen und erleben; so lautet meine Devise und wenn ich mich an diese Worte halte, habe ich zum Ende der Buchmesse hin tatsächlich jede Messehalle mit ihren Ständen und Ausstellern recht ausführlich angesehen.

Begonnen hatte ich den Tag in der Messehalle Nummer 4 und dort in der obersten Etage. Dort findet sich fast alles Mögliche zu den Themen Wissenschaft und Bildung. Der Weg zur Halle 4 führte mich der Einfachheit halber durch die Kalendergalerie. Dort kann man sich jede Menge schöne Kalender zu den verschiedensten Themen ansehen. Das war jedoch recht uninteressant für mich.

FFMBM201713 (5 von 38)Als ich im Durchgehen die vielen Stände, Verlage und Themen in dieser Etage ansah, fragte ich mich, welches Thema denn nicht in deutscher, englischer oder asiatischer Sprache vertreten sein könnte. Viele Aussteller beschäftigen sich mit der Thematik des Lernens einer Sprache. Dabei haben viele ganz unterschiedliche Angebote, die einem den Einstieg in eine neue Sprache erleichtern sollen. Englisch schien mir dabei sehr hoch im Kurs zu sein. Das ist aber auch kein Wunder, schließlich ist es die Weltsprache und dementsprechend sehr wichtig. Komischerweise sind mir immer wieder solche Themen wie Physik, Mathematik, Chemie und auch Biologie aufgefallen. Themen, die mir in der Schule schon eher Feind als Freund waren. An solchen Ständen bin ich dann eher schnell vorbeigehuscht und habe mir die Möglichkeiten angesehen, die einem das Erlernen einer Sprache erleichtern oder sie für den Alltagsgebrauch verbessern sollen.

FFMBM201713 (8 von 38)Stände wie Wikipedia oder auch der große Stand der United Nations bieten ein großes Informationsspektrum. Bei diesen bin ich ein wenig hängen geblieben und habe mir auch ausgelegte Broschüren zu verschiedenen Themen angesehen. Wenn man schon mal dort ist, kann man sich auch ein wenig weiterbilden, nicht wahr? Jedenfalls denke ich nicht, dass man sich all das Wissen, das hier angeboten wird, jemals aneignen könnte. Es ist einfach viel zu viel. Dafür wird prinzipiell jedes Interesse bedient.

Nach so viel Wissenschaft und Bildung nahm ich mir eine kurze Auszeit um das Gelernte wieder zu vergessen und genoss die frische Luft. Ständig hörte ich aber Trommeln und ich wusste erst nicht was das zu bedeuten hat und woher das kam. Irgendwann war die Neugierde dann doch zu groß und ich folgte dem Klang der Trommeln. Vor der Open Stage waren bereits viele Zuschauer um eine Gruppe junger Damen versammelt. Diese führten einen Tanz auf, der in irgendeiner Verbindung mit dem Behälter stand, aus dem Weihrauch hervordampfte. Ich glaube zumindest, dass es Weihrauch war, wenn ich mich nicht täusche. Es sah sehr interessant aus und schien ein Ritual darzustellen. Erst nach mehrmaligem Umsehen erkannte ich etwas weiter im Hintergrund, dass es wohl mexikanisch sein müsste. Die Kostüme, bzw. rituelle Kleidungen der jungen Damen sahen schon sehr faszinierend aus. Insbesondere der Kopfschmuck, den jede von ihnen trug. Wenn jemand mehr zu diesem rituellen Tanz weiß, wäre ich um Informationen sehr dankbar, denn ich konnte die vermeintliche englische Erklärung nicht wirklich verstehen.FFMBM201713 (18 von 38)

Als die Darbietung vorbei war, führte mich mein nächster Weg in die Halle 6. Dort ist es so richtig international und man sollte zumindest gute Englischkenntnisse aufweisen, damit man versteht, was die Aussteller anbieten oder erzählen. Ich muss dazu sagen, dass diese Halle zwar von der Länge her den anderen ähnelt, aber nicht ganz so breit ist, wie die anderen. Geschätzt würde ich sagen, dass zwei Etagen in dieser Messehalle einer Etage der Hallen 3 oder 4 gleichkommen. Des Weiteren ist der oberste Bereich anscheinend nur geladenen Gästen vorbehalten. Dennoch blieben drei dieser Ebenen übrig, die es zu erkunden galt.

Bereits im ersten Gang der unteren Ebene waren mehrere Länder vertreten und mein Interesse galt zunächst dem größeren kanadischen Stand. Von Sachbüchern bis hin zu Romanen, die natürlich alle von kanadischen Autoren stammen, war alles vertreten. Einige Bücher waren mir spontan vom Cover und dem Titel ins Auge gesprungen und so blätterte ich ein wenig in den entsprechenden Büchern. Mir fiel auf, dass das verwendete Englisch nicht sonderlich kompliziert war. Nach einer Drehung in den zweiten Gang fiel mir der L. Ron Hubbard Verlag auf, der mir bis dato noch nichts sagte. Doch nicht nur der Stand an sich ist interessant, sondern auch der uniformierte Mann, der zu diesem Stand gehört. Ist das überhaupt ein Verlag im Sinne von Verlag? Das weiß ich nicht so genau, dafür bin ich nun um die Information schlauer, dass L. Ron Hubbard der Gründer von Scientology war. Bevor nun aber jemand Angst bekommt, dass es hier um Mitgliederfang geht, den kann ich beruhigen. Das ist nicht der Fall und auch nicht Thema der Buchmesse. Ich konnte sogar eine recht angenehme und interessante Unterhaltung mit einer Dame führen, die anschließend das Bild mit dem uniformierten Herrn und mir gemacht hat.FFMBM201713 (24 von 38)

Die weiteren Stände, ob sehr groß oder eher klein, bieten immer wieder vielfältige oder spezifische Themen an. So bleibt man automatisch immer wieder an einem der Stände stehen und schaut sich an, was es da so gibt.

Eine Ebene höher waren dann auch kreativ gestaltete Stände zu sehen. Dazu sei gesagt, dass der hintere Teil auf Kinderbücher fixiert ist, während der vordere Teil allgemein gehalten ist. Selbst den Stand von Blizzard Entertainment habe ich gefunden. Da hatte ich eher nicht damit gerechnet, dass ausgerechnet Blizzard einen Stand auf der Buchmesse haben würde. Aber Überraschung gelungen, würde ich doch mal sagen. Natürlich sind sie insbesondere mit den Warcraft Büchern vertreten.FFMBM201713 (30 von 38)

Die nächste Ebene war dann für mich nicht mehr so wirklich interessant. Dort ist relativ viel freie Fläche und auch ausgewiesene Plätze für Vorlesungen. Es fanden nur leider gerade keine statt, also wirkte ein Teil dieser Ebene etwas verweist. So machte ich mich langsam auf den Weg hinunter und hinaus und auf den Weg in meine Lieblingshalle Nummer 3. Schließlich verriet mir der Blick auf die Uhr, dass schon wieder einige Stunden vergangen waren, seitdem ich das Messegelände betreten hatte. Und ich wollte doch noch unbedingt zu meinen Lieblingsständen dieser Messe. Doch zuvor hatte ich nochmal bei der Fischer Verlagsgruppe in der oberen Ebene nachgefragt, wann eigentlich das Cosplay für das Buch „Nevernight“ stattfinden würde. Nachdem ich mehrere Personen befragt habe, bekam ich tatsächlich eine Antwort hierzu. Ich freue mich schon auf den Sonntag ab 14 Uhr, denn ab da findet es statt. Zwar wird meine Tagesplanung damit über den Haufen geworfen, aber das spielt keine Rolle. Manche Dinge müssen einfach sein. Und ich bin ganz ehrlich auf dieses Cosplay gespannt, schließlich sieht das Cover schon genial aus. Ob die Dame, die dieses Cosplay machen wird auch so genial aussehen wird? Ich vermute mal ja; oder besser gesagt ich hoffe es.

FFMBM201711 (18 von 32)Nun aber hinunter und den Sternensand Verlag aus der Schweiz ansteuern. Denn ich habe mich zu Hause in aller Ruhe über meine Lieblingsstände informiert und mir angesehen, welche Bücher mit welchen Themen, bzw. Geschichten, angeboten werden und stets den dazugehörigen Text gelesen. Drei Bücher waren es, die ich definitiv von hier noch haben wollte. Jetzt könnte man natürlich sagen: „Du hast doch schon so viele Bücher dort gekauft. Lohnt sich das? Wann willst Du das alles lesen?“ Es mag wohl richtig sein, dass ich am Ende der Buchmesse um sehr viele Bücher reicher sein werde. Aber ich finde, dass man an Büchern nicht genug haben kann. Es gibt keine Grenze. Lesen ist Nahrung für die Seele und für die Fantasie. Und wer die Fantasie in seinem Leben verliert, der ist schon den ersten etwas größeren Tod gestorben.

Da bin ich wohl etwas vom Thema abgewichen. Zurück zum Eigentlichen. Beim Sternensand Verlag gab es also noch drei weitere Bücher, die mein Interesse geweckt haben und so habe ich mir diese auch zugelegt.

Das Buch mit dem Titel „Banshee Livie – Dämonenjagd für Anfänger“ von Miriam Rademacher

Die beiden Bücher „Conversion (Teil 1 und Teil 2)“ von C.M. Spoerri und Jasmin Romana Welsch

Eine der beiden Autorinnen war auch am Stand und hatte mir die beiden Conversion Bücher auch signiert. Vielen Dank hierfür Frau Spoerri.

Ich blieb insgesamt noch ein wenig länger an diesem Stand und habe mich noch mit einer sehr freundlichen jungen Dame mit knallroten Haaren unterhalten. Wir sprachen über den Verlag, wie ich auf die Bücher kam, über meine Vorlieben bei Büchern und andere Stände, die meinem Interesse entsprechen.

Mit der ersten Tasche voller Bücher ging es ein paar Meter weiter zum Stand von Greenlight Press. Dort interessierten mich ebenfalls drei Bücher aber auch der Kalender von den Seelenwächtern Nicole Böhms. An dem Stand war ein bisschen was los, aber ich kam doch recht zügig zu den Büchern und zum Kalender. Alles wurde signiert bzw. mit einer kleinen Widmung versehen und ein kurzes Gespräch mit Farina De Waard ergab sich auch.FFMBM201711 (30 von 32)

Die Buchreihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ (3 Bücher) von Farina De Waard

Der Kalender der Seelenwächter zu der Buchreihe „Die Chroniken der Seelenwächter“ von Nicole Böhm.

Vielen Dank euch beiden nochmal für so ziemlich alles.

Mit den nun insgesamt 6 Büchern und einem Kalender machte ich mich so dann auf den Heimweg. Mal wieder war die Zeit so weit vorangeschritten, dass ich in arge Zeitnot geriet, denn das nächste Ereignis, das Spiel der Löwen Frankfurt, war nun auch nur noch 2 Stunden entfernt.

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