Kleine Bühne, voller Club: Erdling und AnnA Lux boten den Gästen im Elfer Club Frankfurt Grund zum Feiern am 27.12.2018

Im Elfer Club, der sich im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen befindet, war ich bislang auch noch nicht gewesen. Jedoch gegenüber im Ponyhof. Der Elfer ist jedoch etwas größer und dazu geht es hinunter in den Keller. Dort findet sich ein Raum, der mit 100 Gästen gefüllt werden kann, eine Bar und natürlich die Bühne, auf der die Künstler kuscheln können.

Das Ambiente hat etwas. Schon aufgrund der Nähe zu den Musikern und dem Flair, den nur eine solche kleine Location bieten kann. Es war zwar nicht ganz ausverkauft aber ordentlich gefüllt, als AnnA Lux zur Bühne kamen und den musikalischen Abend starteten.

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Bereits vor neun Monaten hatte ich schon einmal das Vergnügen dieses Trio aus der Schweiz sehen und hören zu können. Damals noch im Vorprogramm von Megaherz. Damals gefiel mir ihr Stil schon und genau diesen haben sei auch erneut gezeigt.

In schwarzer Kleidung und kargem Licht war es schwierig die Gitarristin Lara überhaupt richtig zu erkennen, dafür stand Anna, die Dame für den schönen Gesang, sprichwörtlich im Rampenlicht während sie immer wieder ein paar Schritte auf der kleinen und vollgestellten Bühne umherging.

Wie schon damals in der Batschkapp empfand ich ihren Dark Rock Stil sehr angenehm. Absolut melodisch, gut gespielte Riffs, sehr gute Arbeit an den Drums und die Einflüsse aus dem Dark Wave in Verbindung mit dem klaren und gefühlvollen Gesang von Anna, welcher hin und wieder von Lara begleitet wird, runden das Konzept „AnnA Lux“ immer noch sehr gut ab.

Im Nachhinein und rückblickend betrachtet finde ich, dass die Drei ihr Niveau absolut gehalten und sogar verbessert haben. So eine Entwicklung ist wirklich schön zu sehen zumal bei den Songs auch Abwechslung vorhanden war. Zwischen relativ harten Klängen, gab es auch eine Ballade und ein Cover des Ärzte Songs „Wie es geht“. Das Cover hatte wirklich was, insbesondere dann, wenn man dies mit dem Original vergleichen kann. Letztlich hat Annas Stimme tatsächlich einen sehr guten Wiedererkennungswert.

Das Trio kam insgesamt gut an bei den Gästen, welche applaudierten und sich sichtbar über die Musik und den kleinen Interaktionen mit sich erfreuten. Leider gab es nur etwas mehr als eine gute halbe Stunde an Musik, aber für den Start in den Abend konnte es, aus meiner subjektiven Sicht, keine bessere Wahl als AnnA Lux gegeben haben.

Während der folgenden Pause nutzte ich die Zeit, um aus dem Keller zu gehen und meinem Dampfbedürfnis zu folgen, ehe ich mich einem kurzen und sehr angenehmen Gespräch mit Anna am kleinen Fanartikeltisch widmete. Übrigens spricht sie fast akzentfreies Deutsch, was doch sehr überraschend ist, wechselt aber genauso schnell ins Schweizerdeutsch oder in andere Sprachen. War es Französisch? Ich glaube schon, bin mir aber nicht ganz sicher. Bei Lara und auch Rico hingegen hört man sofort heraus: das sind Schweizer. Aber letztlich finde ich das doch sehr sympathisch, muss ich sagen. Selbstverständlich habe ich mir auch das aktuelle Album zugelegt, schließlich war die Gelegenheit da, dass sich das Trio auf selbigem mit Autogrammen verewigt. Sehr schön.

[amazon_link asins=’B07FDN2H5M‘ template=’ProductLink‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’d76b5b35-0bf9-11e9-802f-47958236317a‘]Auf ein weiteres Wiedersehen mit der Band kann man sich sogar schon jetzt freuen und es wird keine neun Monate dauern, bis sie wieder in Sachsenhausen für einen Auftritt sein werden. Am 11. April 2019 werden sie anlässlich ihrer „Wunderland Tour“ auch im Frankfurter Ponyhof sein. Ich freue mich schon, schließlich sind aller guten Dinge mindestens deren drei. Tickets gibt es sogar schon bei -> Eventim.

Nach ein wenig Umbauzeit und dementsprechend noch einigen Minuten an Wartezeit kamen auch schon Erdling auf die Bühne. Sie kamen übrigens von der rechten Seite auf die Bühne. Dort stand ich auch und wäre beinahe von einer 8-saitigen schwarz-weißen Gitarre erschlagen worden. Es war knapp.

Aber nur wenige Momente später konnte es dann auch schon, ganz unfallfrei, losgehen. Den Fans war sofort anzumerken, dass sie absolut Lust darauf hatten, denn gejubelt wurde schon recht laut.

Die Münchener spielen ebenfalls Dark Rock und NDH, haben ihre zusätzlichen Einflüsse aus dem Industrial Bereich und einen Sänger, der stimmlich und vom Gesang her sehr gut zu dem Ganzen passt.

Mitklatschen, den Fauststoß mit „Hey“, sowie Arme ausbreiten und Flügelschläge imitieren waren häufig an der Tagesordnung, wurden mehrfach eingefordert und von den Gästen angenommen. Das Spiel zwischen Musikern und den Gästen funktionierte tadellos.

Hinzu kam der Einsatz von Nebel auf der Bühne, der selbige fast unsichtbar machte. Aber auch ein kleiner Schaumwerfer wurde eingesetzt und erfreute insbesondere eine schwarzhaarige Dame, die vorn an der Bühne stand und auf einmal eine recht wilde Frisur mit weißen Schaumsträhnen hatte.

Einige Songs vor Schluss wurden die Gäste gebeten sich zu setzen und auf Kommando hochzuspringen. Bis auf einige wenige Ausnahmen machten alle mit und zum Kommando flogen noch glitzernde Schnipsel durch die Luft, die dem Treiben noch das besondere Krönchen aufsetzte.

Die Show von Erdling hatte nebst der Musik absoluten Unterhaltungswert und kam dementsprechend in dieser Form sehr gut an. Es gab sogar, ungefähr zur Hälfte des Auftritts, noch ein Drum Solo, das sich durchaus hören und sehen lassen konnte. Das hatte ich nun so nicht erwartet, fand es aber sehr cool, dass auch so ein Part in der Show seinen Platz hat.

Ich muss gestehen, dass ich von der band selbst noch gar nicht viel kannte. Gerade einmal drei oder vier Songs, die ich auf YouTube gesehen und gehört habe. Dennoch war das Gesamtpaket auf musikalischer Ebene für dieses Genre sehr gut. Nicht zu extrem aber auch nicht zu wenig. Also nicht zu sehr in diesem dunklen Bereich angesiedelt, sodass auch Nicht-Goths ihre Freude an der Musik haben können. Es ist sicherlich nicht einfach diese Mitte zu finden, aber ich empfand, dass sich Erdling auf dieser Ebene befindet.

Es machte Spaß, die Zeit verging relativ schnell, irgendwo kreischten ein paar Mädels herum, die sich anscheinend ein paar Piccolos gönnten und Ups, da wurde ich auch einmal erwischt, als ich mit verschränkten Armen an der Wand lehnte und einfach nur genießen wollte. Da wollte ich einfach nur entspannt genießen und wurde also vom Gitarristen ertappt. Denn beim Song „Phoenix“ sollten die Gäste ihre Arme hochreißen und mit der Musik bewegen. Bei dem Blick, der mir zuteilwurde, blieb mir schon aus reinem Selbsterhaltungstrieb gar nichts anderes übrig, als mitzumachen.

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Ausgelassene Partystimmung am Samstagabend mit Serum 114 in der Batschkapp Frankfurt – Bericht vom 15.12.2018

Die Batschkapp war an diesem Samstagabend schon sehr gefüllt, als ich gegen 18:15 dort ankam. Eine etwas ungewohnte Zeit für ein Konzert, da es so früh beginnen sollte. Nur wenige Minuten später, nämlich um 18:30 begann der Konzertabend mit der Vorband „Zaunpfahl“.

Direkt zu den Bildern des Abends

Die Gruppe, die eigentlich aus vier Personen besteht, an diesem Abend jedoch nur du dritt auf der Bühne stand (krankheitsbedingter Ausfall des Sängers), war mir bisher noch nicht bekannt.

Aber viele in der Batschkapp kannten sie. Das wurde in der guten halben Stunde des Auftritts auch ausgenutzt um bereits viel Stimmung in die Runde zu bringen. Mitklatschen und Textpassagen mitsingen wurde gefordert. Erst waren die Reaktionen etwas schüchtern, aber nach und nach wurde es lauter und man konnte merken, dass die Anwesenden Spaß hatten.

Mit gutem Punkrock konnten sie eindeutig punkten und obwohl ihnen ein Bandmitglied fehlte, konnten sie das wettmachen. An Energie fehlte es ihnen und insbesondere dem Bassisten, keineswegs. Reiner Punkrock ist zwar nicht ganz so meins, aber eine Abwechslung, die sich gut anhört, gefällt mir auch. Und das war mit Zaunpfahl eindeutig der Fall. Sie wirken sympathisch, beziehen das Publikum mit ein, haben Spaß und all diese Dinge sind zu sehen und zu hören und übertragen sich letztlich auch auf das Publikum. So muss es sein.

Nach ihrem Auftritt, der mit Applaus veredelt wurde, gab es selbstverständlich die Umbaupause, in der ich mir einen leckeren Bananennektar gönnte. Schmeckt übrigens wirklich sehr gut. Anschließend noch ein wenig dampfen in der Kälte und auf den Startschuss für Serum 114 warten.

Mittlerweile wurde es richtig voll in der Batschkapp, was ich tatsächlich so nicht erwartet hatte. Eine sehr positive Überraschung für mich, wie ich fand. Es dauerte auch nicht allzu lange, bis der Hauptakt des Abends die Bühne stürmte.

Lichter aus, Banner hochziehen lassen und mit dem Song „114“ ging es sehr passend los. Laut, kraftvoll und sozusagen die richtige Message für den Start in den Abend mit Serum 114. Laut war es aber auch von Seiten der Fans, die der Band zujubelten.

Alte Songs, neue Songs und stets wurde die band frenetisch bejubelt und beklatscht. Mitsingen, zujubeln, mitklatschen und auf Ansage springen funktionierten einwandfrei. Weiter hinten wurde sogar beinahe unentwegt getanzt. Die Stimmung war spürbar positiv und es glich einer wilden großen Party.

Die Jungs auf der Bühne hatten dabei sichtlich Spaß und Freude, nahmen das Publikum mit und glänzten bei ihrem Auftritt mit der härteren Variante des Punk Rock mit ihren einschlägigen Texten sehr. Einige Songs hätte ich wohl mitsingen können, weil ich sie seit längerer Zeit kenne und richtig gut finde. Wenn man manchmal ein bisschen zwischen den Zeilen liest, dann sind die Songs durchaus kritisch und politisch; so wie es oftmals beim Punkrock der Fall ist.

Während des ganzen Auftritts zeigten sich die Musiker sehr bewegungsfreudig. Insbesondere Esche schien ziemlich viel Energie und Lust auf Bewegung zu haben. Bereits während des ersten Songs sprang er von der Bühne, an uns Fotografen vorbei, stieg auf die Barrikaden und zeigte damit absolute Fannähe. Ich musste aufpassen, nicht von ihm umgerannt zu werden. Die Musiker haben Vorfahrt.

Es war wirklich ein cooler Partyabend mit einer Band, die es versteht Fans mitzunehmen und Party zu machen. Mit Musik und dem Auffordern zum Mitmachen. Ich war sehr angetan von dem Auftritt und habe mich richtig gefreut dabei gewesen sein zu dürfen.

Jeder braucht eine Injektion des Serums.

ELFMORGEN & Freunde am 28.12.2018 in der Batschkapp Frankfurt

Herrlich-Ehrlich-Gradeaus-Humorvoll-Eindringlich-Gut Gelaunt

Krachlauter Unfug

ELFMORGEN & Freunde!
+ Frau Doktor, Band Ohne Anspruch, Seesaw & Nuckelavee!

Der Bandname Elfmorgen ist selten bescheuert, und er verrät nichts von dem, was das Publikum erwartet, nämlich ein brutal lauter Sound irgendwo zwischen Punk und Metal sowie jede Menge Blödsinn. Letzteres ist keine Selbstverständlichkeit bei deutscher Rockmusik.

Das Trio Elfmorgen aus Frankfurt. Die Band um den gut gelaunten Sänger und Gitarristen Andy, der auch ein beachtlicher Einpeitscher und Erzähler von Lügengeschichten ist, beackert seit rund 20 Jahren das Feld zwischen Punkrock und „Fußballhymnen“ mit deutschen Texten, kann aber auch mal einen Reggae-Rhythmus unter seine Kurztexte legen. Zu guter Letzt gelangen die drei Herren auch noch zum „Rauch-Haus-Song“ von Ton Steine Scherben, ohne die Melodie auch nur zu Streifen. Elfmorgen ist einprägsam, herrlich ehrlich, geradeaus und humorvoll.

Nach einer ausverkauften Headlinershow im Nachtleben Frankfurt, ist das neue Ziel klar: Eine Headliner Show in der Batschkapp Frankfurt!

Größenwahnsinnig, oder vielleicht auch einfach nur eine komplett verrückte Idee, egal wie man es sieht, es ist ein Traum für uns und nur wer es wagt, kann auch gewinnen.

Pressematerial stammt von: Batschkapp Frankfurt

Tickets gibt es hier: Batschkapp Tickets

WolveSpirit auf „Fire & Ice Tour“ 2018

Natürlich gibt es mehr als einen Grund, eine Band zu gründen. Aber nur einen, der wirklich zählt: Weil es nicht anders geht. Weil da etwas raus muss, etwas gesagt werden muss, eine Vision mit literweise Herzblut, Leidenschaft und Hingabe Wirklichkeit werden muss. Eine Künstlerin mit einer solchen Vision ist Debby Craft. Die Anführerin des freigeistigen Rock-Rudels WolveSpirit macht nicht Musik, um ihr Ego zu füttern, reich oder bejubelt zu werden. Nein, sie macht aus demselben Grund Musik, weshalb eine Janis Joplin angefangen hat, Musik zu machen. Eine Grace Slick, eine Stevie Nicks.

Ebenso wie jene furchtlosen Frauen lebt auch Debby in einer Zeit der Aufruhr, der Angst und der Krisen. „In schlechten Zeiten wird die beste Musik geschrieben“, sagt sie kurz und knapp dazu. „Man muss nur mal daran denken, wie der Blues geboren wurde.“ Schlechte Zeiten als Katalysator, das trieb auch die Doors, Jimi Hendrix oder Joan Baez auf die Bühne. Und, durchaus als modernes Pendant in Klang und Geist, seit 2009 auch WolveSpirit. Auf bislang vier Alben exorzierte sie mit ihrer Band ihre ureigene, pure Version klassischer Rockmusik, das letzte, psychedelisch angehauchte „Blue Eyes“, erreichte in den deutschen Albumcharts Rang 32. Für eine Truppe, die die DIY-Philosophie hegt und pflegt wie einen Zen-Garten, ist das mehr als beachtlich.

Aber so ist das eben mit den ehrlichen, den echten Bands. Es zahlt sich eines Tages aus, seinem Weg und sich selbst treu zu bleiben. „Ehrlichkeit ist alles, was du brauchst, wenn du Rock‘n‘Roll sein willst“, so Debby. Musikmachen ist für sie weit mehr, als ab und an mit ein paar Kollegen die Verstärker anzustöpseln und ein paar Bier zusammen zu trinken. „WolveSpirit waren immer schon mehr als eine Band“, nickt sie. „Wir sind eine Geisteshaltung, ein wilder Haufen, der abseits des Gängigen lebt und erschafft. Klar ist das anstrengender, gefährlicher und schwieriger als ein 9-to-5-Job. Man braucht Eier dafür.“

Die hat Debby Craft. Und wie sie die hat. Auch ihrer neuen Platte „Fire & Ice“ entströmt ihre Überzeugung, ihr eiserner Wille zu jeder Sekunde. In ihrem umwerfenden, kraftvollen Gesang, aber auch in jeder Note, in jedem Wort. „Der Wille der Band ist so stark wie nie“, bekräftigt sie. „Wir wollen noch härter und noch explosiver rocken als jemals zuvor. Wir haben gerade das Gefühl, dass wir in den letzten Jahren unglaublich gewachsen und gereift sind. Unsere Erfahrungen, die guten wie die schlechten, haben uns zu einer stärkeren und besseren Band gemacht.“

Eigentlich sind ihre Worte überflüssig: Der rohe, packende und unfiltrierte Sound auf „Fire & Ice“ zeigt das schon deutlich genug. Klassische Rock-Schule, aber auch Hard Rock, Blues und eine gewisse Soul-Grundstimmung bieten den amtlichen Rahmen für eine Geschichte über die Aufs und Abs im Leben, die sich schon in den Kontrasten des Albumtitels widerspiegelt. „Ich hatte eine wunderbare Beziehung mit einem Mann, der für mich die Liebe meines Lebens war“, erklärt Debby. „Doch dann intrigierten Menschen, die ich für meine besten Freunde hielt, und zerstörten unser Glück.“ Damals, im Sommer 2017, war Debby gerade in Nashville, um „Fire & Ice“ aufzunehmen. „Ich war total am Ende, entschied mich aber, all diese Gefühle direkt in die Albumaufnahmen mitzunehmen.“

Natürlich eine Riesenscheiße, das muss man gar nicht schönreden. Doch wie sagte Debby schon zu Anfang: „In schlechten Zeiten wird die beste Musik geschrieben.“ Für „Fire & Ice“ gilt das in besonderem Maße, weil die Band schon auf ihren letzten Platten dafür bekannt war, ihr Herz in der Hand zu halten und die Flamme der klassischen Rockmusik auf denkbar authentische Weise weiterzutragen. Diesmal erreichen WolveSpirit dennoch ein neues Level, tauschen die psychedelischen Elemente des letzten Albums gegen Härte, Wucht und Katharsis.

Dazu passen Songs wie der Titeltrack, „Tell me why“ oder das kolossale „At the End“, in dem Debby stimmlich bis ans Äußerste geht. Aber natürlich gibt es immer noch Songs wie „Rock‘n‘Roll Gypsy“, der den Traum der absoluten Freiheit vertont und das Hippie-Herz der Kommune laut schlagen lässt.

Denn bei allem Schmerz und allen Extremen, die ihren Weg auf „Fire and Ice“ gefunden haben sind WolveSpirit noch immer wahre Rock‘n‘Roll-Vagabunden, die für ihr Leben gern auf der Bühne stehen und die Zeit anhalten. Das vereint sie im Geiste mit all den Led Zeppelins, Deep Purples oder Uriah Heeps. WolveSpirit sind ihre modernen Nachfahren, die aus denselben Gründen Musik machen wie die Pioniere vor ihnen, eine Bande von Freigeistern, die ihren eigenen Weg geht. „Wir sind mehr als bereit, zu touren und diesen abgefuckten Clubs da draußen den Rest zu geben“, so Debby voller Vorfreude. Und wenn eine wie sie das sagt, dann ist das verdammt noch mal wörtlich zu nehmen.

Pressematerial stammt von: WolveSpirit und eventim.de

Tour: (Daten von eventim.de)

 

Wolvespirit SONTHOFEN
Barfly
Fr, 07.12.18
21:00 Uhr
Tickets ab € 13,90
  Tickets
Wolvespirit SAARBRÜCKEN
Studio 30
Sa, 08.12.18
21:00 Uhr
Tickets ab € 13,90
  Tickets
Wolvespirit BREMEN
Meisenfrei
Mi, 19.12.18
21:00 Uhr
Tickets ab € 13,90
  Tickets
Wolvespirit FRANKFURT
Ponyhof
Do, 20.12.18
21:00 Uhr
Tickets ab € 13,90
  Tickets
Wolvespirit NÜRNBERG
MATRIXX EVENTFABRIK
Fr, 21.12.18
21:00 Uhr
Tickets ab € 13,90
  Tickets

Serum 114 – Wir leben Tour 2018 – Junge, Dein Heimspiel

Bandjahre sind ja so etwas wie Hundejahre. Also feiern die 2006 gegründeten Serum 114 in diesem Jahr eigentlich schon ihren 70. Geburtstag. Oder so ähnlich. Was nicht heißt, dass die vier Jungs aus Hessen mittlerweile altersmüde geworden sind. Im Gegenteil: Mit ihrem fünften Studioalbum Die Nacht mein Freund präsentieren sich Serum 114 lebendiger denn je. Als Jubiläumsgeschenk gab es dafür Platz 3 in den deutschen Albumcharts.

Navi aus, Karte wegschmeißen. Es war der typische Serum 114-Weg, den die vier Jungs in den vergangenen Jahren eingeschlagen haben: Kopfüber ins Nichts stürzen, ein eigenes Label gründen und darauf die neue Platte herausbringen. Doch ausnahmsweise landen die Punkrocker damit mal nicht auf der Nase, sondern seit drei Jahren konsequent ganz vorne in den Charts. 2014: Top-Ten der Deutschen Albumcharts. 2015: Rang 3 der Deutschen Musik-DVD- Charts. 2016: Platz 3 der Deutschen Albumcharts. Alles nach Plan? Von wegen.

Auch nach mehr als einer Dekade im Business treibt die Kapelle immer noch kein Plattenboss, sondern Gevatter Punkrock höchstpersönlich mit rasendem Taktstock vor sich her. Daran lässt schon der Titeltrack des aktuellen Albums Die Nacht mein Freund nicht die leisesten Zweifel. Hooklines bohren sich wie spitze Holzpflöcke direkt ins Ohr. Gitarrenwände schützen vor grellen Sonnenstrahlen. Ein gepflegter Pogo mit Graf Dracula. Cheers Kollege. Du Blut, wir Bier. Und ab dafür! Serum 114 packen die Hörer vom ersten Takt an und nehmen ihn mit auf einen wilden Ritt durch die Nacht. Eine Pause zum Mitsingen gibt’s erst, wenn sich zum wunderbaren Wilde Zeit alle in den Armen liegen und auf die vergangenen zehn Jahre anstoßen.

Doch Charterfolg hin, Charterfolg her: Wer Serum 114 verstehen will, muss sie live erlebt haben. Ihre Die Nacht mein Freund-Tour-2016 hinterließ in diesem Herbst einmal mehr ebenso beeindruckte wie durchgeschwitzte Zuschauer. Auf der Bühne servieren die Hessen nämlich seit jeher ein quicklebendiges Süppchen aus purer Energie, erfrischender Authentizität und beachtlichem Können. Egal ob im kleinen Club vor ein paar hundert Leuten oder auf der Bühne des ausverkauften Wacken-Open-Airs vor ein paar tausend Besuchern: Die Jungs geben immer Vollgas. Sprünge von meterhohen Boxentürmen und whiskeygeschwängerte Gastspiele im Publikum inklusive.

Die Anleitung zum Erfolg liegt seit Jahren zerrissen in der Ecke. Serum 114 ziehen auch im Jubiläumsjahr lieber weiter auf eigene Faust durch die Clubs der Republik und über die Bühnen der Sommerfestivals, genauso wild entschlossen wie noch vor zehn Jahren. Wer da nicht mitfeiert, ist selber schuld. Happy Birthday!

Pressematerial stammt von: Batschkapp Frankfurt

Tour: (Daten von eventim.de)

Serum 114 + Special Guest BOCHUM
Zeche Bochum
Mi, 05.12.18
20:00 Uhr
Tickets ab € 24,90
  Tickets
Serum 114 + Special Guest: Zaunpfahl HAMBURG
Markthalle Hamburg
Do, 06.12.18
20:00 Uhr
Tickets ab € 24,90
  Tickets
Serum 114 LEIPZIG/ENGELSDORF
Hellraiser-Leipzig
Fr, 07.12.18
20:00 Uhr
Tickets ab € 24,90
  Tickets
Serum 114 + special guest Zaunpfahl: Wir leben To… MÜNCHEN
Technikum (im Werksviertel Mitte)
Sa, 08.12.18
20:00 Uhr
Tickets ab € 24,90
  Tickets
Serum 114 STUTTGART-WANGEN
LKA-Longhorn
So, 09.12.18
20:00 Uhr
Tickets ab € 24,90
  Tickets
Serum 114 FRANKFURT
Batschkapp
Sa, 15.12.18
18:30 Uhr
Tickets ab € 24,90
  Tickets