Buch-Rezension zu „Targa – Der Moment, bevor Du stirbst“

Der Penguin-Verlag hat mich mit diesem Rezensionsexemplar sehr überrascht, denn ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, als ich es angefragt hatte. Vielen lieben Dank hierfür.

Targa – Der Moment, bevor Du stirbst“ von Barbara und Christian Schiller (B. C. Schiller) aus dem Penguin Verlag der Random House Verlagsgruppe.

Genre: Thriller

Dieser Thriller auf insgesamt 395 Seiten erschien bereits am 10.07.2017 und ist ein interessantes Werk, das ich in ca. 6 Stunden gelesen habe. Die Geschichte schließt mit einem so genannten „Cliffhanger“ ab, der eine Fortsetzung verspricht.

Klappentext:

Niemand kommt dem Bösen so nahe wie sie.

Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.

Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer. Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen, und Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr.

Ein tödliches Spiel beginnt. Wer wird gewinnen?“

 

Bereits im Klappentext werden beide Hauptfiguren dieses Thrillers vorgestellt. Auf der einen Seite Targa Hendricks und auf der anderen Falk Sandman, der Serienmörder. Es ist aber gar nicht so schlimm, dass wir die beiden wichtigsten Personen schon kennen, bevor das Buch überhaupt aufgeschlagen wurde.

Das Buch ist unterteilt in drei Abschnitte. Im ersten erfahren wir grundlegende Dinge über Targa, ihr Leben und was sie so besonders macht. Aber natürlich erfahren wir gleichermaßen über Falk Sandman, wie er seine Opfer findet und auswählt und was ihn bei den Morden am meisten befriedigt.

Im zweiten Teil beginnt die Undercover-Ermittlung, die beide Hauptfiguren zueinander führt. Dass dies nicht ganz ungefährlich ist, ist dabei von Beginn an klar. Dennoch ist es faszinierend zu lesen wie sich Targa das Vertrauen des Serienmörders erarbeitet und durch ihre gefühlskalte Art, die Teil von ihr ist, Teil seiner perfiden Pläne und Gelüste wird.

Der Abschluss ist natürlich der spannendste Teil und hier überschlagen sich die Ereignisse beinahe, so dass der Leser mit und sogar um Targa zittern muss.

 

Targa führt ein eher unscheinbares Leben und wohnt in einem alten VW-Bus. Die meiste Zeit davon auf einem Campingplatz in Berlin. Es gefällt ihr und sie möchte auch gar nicht anders leben. Ihr treuer Begleiter ist ein großer gehörloser Hund, der ihr überaus wichtig ist. Das erkennt auch Falk Sandman und als sich beide schon vertrauter sind, entwickeln sich sogar kleine Psychospielchen zwischen beiden.

Es gibt zu dieser Haupthandlung noch eine Nebenhandlung, die sich um einen Schwerverbrecher dreht, der in einem Hochsicherheitsgefängnis inhaftiert ist. Anfangs ist es unklar, wie dieser in die Geschichte passt, jedoch gibt es eine Verbindung zu Targa. Er schafft es sogar von der Insel, auf der sich das Gefängnis befindet, zu fliehen und findet Targa.

 

Beide Autoren haben einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der sehr schön durch die Geschichte führt. Die Kapitel sind recht kurz, was die Story schnelllebig macht und es ermöglicht, auch mal nur ein paar Seiten zu lesen, wenn die Zeit knapp ist.

Zu Beginn gibt es einen kurzen Blick in die Vergangenheit, der sich im Verlauf als Targas Tag der Geburt herausstellt. Des Weiteren sind es drei parallel verlaufende Geschichten, die bis zum Schluss zusammenkommen und zu einer werden. Der Fokus ist selbstverständlich auf Targa Hendricks und Falk Sandman gelegt, während der Inhaftierte nur ab und an auftaucht.

Die relativ kleine Schriftgröße war anfangs etwas unangenehm für mich, aber daran kann man sich schnell gewöhnen. Die Spannungselemente, die diesen Thriller ausmachen, sind recht schnell vorhanden. Diese steigern sich kontinuierlich, bis sie am Schluss den Höhepunkt erreichen.

 

Mir gefiel diese Art des Thrillers mit der ungewöhnlichen Undercover-Agentin Targa Hendricks. Schreibstil als auch Idee der Story sind so gestaltet, dass man einfach weiterlesen muss. Ich war positiv überrascht und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, denn das Ende ist ein genialer Cliffhanger.

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Buch-Rezension zu „Neanderthal“

Ich hatte mich auf dieses Buch gefreut, weil es ein Thriller sein sollte und mir der Heyne Verlag dieses Rezensionsexemplar zukommen ließ. Vielen Dank hierfür an dieser Stelle. Doch dieser Thriller stellte sich für mich doch sehr ernüchternd dar.

Neanderthal“ von Jens Lubbadeh aus dem Heyne Verlag der Random House Verlagsgruppe.

Genre: Thriller, Roman

Dieses Büchlein, mit seinen insgesamt 526 Seiten, erschien am 13.11.2017. Meine Lesezeit muss tatsächlich mehr als 20 Stunden betragen haben. Warum und wieso erkläre ich noch. Dieser Thriller aka Roman ist kein einfaches Buch mit tiefgründiger Thematik.

Klappentext:

Waren sie die besseren Menschen?

Deutschland in naher Zukunft. Krankheiten, Schönheitsfehler und Suchtprobleme sind abgeschafft. Gesundheit ist das höchste Ideal, wofür sogar in das menschliche Erbgut eingegriffen wird. Eine Welt, in der sich Kommissar Nix nur schwer zurechtfindet. Als er eines Tages auf eine merkwürdig aussehende Leiche stößt, steht er vor einem Rätsel. Die Ähnlichkeiten des Toten mit Neandertalern sind einfach zu groß – diese aber sind seit Zentausenden Jahren ausgestorben. Oder doch nicht? Schon bald machen Nix und seine Kollegen eine grausige Entdeckung: Kann es sein, dass man Neandertaler geklont hat, um damit den Menschen zu optimieren? Und dass alle, die davon wissen, beseitigt werden sollen?

Die Jagd ist eröffnet.

Ich muss gestehen, dass mich dieser Klappentext sehr angesprochen hat und insbesondere die letzten vier Wörter, die sich auch auf dem Cover befinden: „Die Jagd ist eröffnet“. An diesen Worten hatte ich mich sozusagen aufgehangen und eine rasante Geschichte in Manier eines Thrillers erwartet. Doch das war dann nicht wirklich der Fall.

Zunächst ist der Leser mit Kommissar Nix unterwegs. Zum einen wegen der Leiche, die sich nach und nach als Neandertaler entpuppt, zum anderen um die utopische nahe Zukunft in Deutschland kennen zu lernen. Der gesellschaftliche Wandel mit dem Fokus, der bereits im Klappentext Erwähnung findet, der Genetik und Erbguteingriffe zur Optimierung der Menschen, wird einem sehr ausführlich erklärt.

Dieser Part ist natürlich nicht besonders spannend, aber dient natürlich dem Zweck diese nahe Zukunft verstehen zu können. Doch je weiter sich die Geschichte zieht, umso mehr begegnen einem Fremdwörter und Fachbegriffe aus der Genetik und Anthropologie. Für jemanden wie mich, der sich nur sporadisch mit den Themen auskennt und nur dadurch in Kontakt kam, dass es solche Serien wie „Autopsie – Mysteriöse Todesfälle“ und Dokumentationen über Knochenfunde gibt, ein schwerer Stoff. Es gab tatsächlich Wörter, die ich nachschlagen musste, da mir deren Bedeutung nicht auf Anhieb geläufig war.

Das spricht aber für die sehr gute Recherche des Autors Jens Lubbadeh, der seines Zeichens Wissenschaftsjournalist ist, was man durchaus sehr gut in diesem Buch erkennen kann. Für mich war es jedoch schon zu viel des Guten an Fachbegriffen.

Diese Komplexität in der Geschichte ist daher von Anfang bis zum Schluss gegeben. Denn neben dem Kommissar dürfen auch Wissenschaftler und – nennen wir sie mal Geheimdienstmitarbeiter, sowie Politiker vor.

Ich glaube, dass dieses Buch eine Nische füllt und gerade für jene Personen interessant ist, die sich für Genetik, Anthropologie und Urmenschen, wie den Neandertaler, interessieren. Für jeden anderen wird es schwierig, denn einen Thriller konnte ich über sehr lange Strecken nicht erkennen. Die Bezeichnung „Roman“ wäre deutlich angebrachter. Die erste richtige Spannung schleicht sich Seite 400 und folgende ein, was doch reichlich spät für ein Buch mit dem Genre „Thriller“ ist.

Die „Jagd“ erscheint mir mehr als eine Aufklärung dessen, was unter dem Projektnamen „Neanderthal“ passiert ist. Dort wurden tatsächlich Neandertaler geklont und erforscht. Eine Hetzjagd, wie ich es mir dachte, auf die Klone und Forscher, gab es zu keinem Zeitpunkt.

Auch das sind Gründe, warum ich sehr lange für dieses Buch brauchte, denn ich konnte nicht wirklich am Stück lesen. Es war mir einfach zu trocken und auch sehr langwierig. Sicher, die Story ist in sich interessant, jedoch wenn man einen Thriller erwartet und eigentlich nur eine längere Erzählung zu der gesellschaftlichen Entwicklung der nahen Zukunft in Deutschland erhält, doch eher schwere Kost. Unabhängig davon, dass dieses Gesellschaftsgebilde, in welcher jedes Laster wie Alkohol trinken und Rauchen zum Beispiel, verpönt ist und die genetische Struktur der Menschen schon vor der Geburt abgeändert wird um Krankheiten auszumerzen, dann erinnert mich das an eine dunkle Zeit der deutschen Geschichte, die in den 1930er Jahren begann. Interessant war dann zu lesen, dass dieser Vergleich auch durch Politik und Presse innerhalb des Buches aufgegriffen wird.

Eine andere Sache, die mich sehr enttäuscht hatte war, als eine Hauptfigur in der Geschichte ums Leben gekommen ist. Ich frage mich, wie man auf die Idee kommt, einen Absatz zu beginnen, in dem direkt steht, dass diese Person sterben wird und danach der Absatz fortgeführt wird, um die Geschichte bis zu dem Ereignis zu beschreiben. Das ist für mich übrigens das beste Beispiel dafür, wie man aus einer möglichen spannenden Passage eine doch sehr enttäuschende machen kann. Das entzieht sich meinem Verständnis von einem Thriller.

Wie dem auch sei, mein Fazit zu diesem Buch zusammengefasst:

Es ist eine interessante Geschichte mit einer nicht ganz unwahrscheinlichen Idee der nahen Zukunft in Deutschland. Dieses Gesellschaftskonstrukt, das sich um Gesundheit und Genetik, sowie deren Anpassungen dreht, ist eine makabre aber durchaus realistische Utopie.

Ein Thriller ist es für Normalsterbliche wohl eher weniger. Wissenschaftler oder Anthropologen, sowie Hobbywissenschaftler usw. werden sich hier in dieser Geschichte sicher sehr zu Hause fühlen. Jeder andere dürfte sich wahrscheinlich mit einigen Schwierigkeiten bis zum Ende durchkämpfen müssen, wobei es sich dann aber wieder lohnt.

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Buch-Rezension zu „Blutroter Sonntag“

Mein erstes offizielles Rezensionsexemplar, das man mir zukommen ließ. An dieser Stelle natürlich vielen Dank an den C. Bertelsmann Verlag aus der Random House Verlagsgruppe für dieses Rezensionsexemplar.

Blutroter Sonntag“ von Nicci French aus dem C. Bertelsmann Verlag. Der englische Originaltitel lautet „Sunday Morning Coming Down“. Übersetzt von Birgit Moosmüller.

Genre: Thriller, Krimi

Auf insgesamt 448 Seiten erstreckt sich diese spannungsgeladene Geschichte, die in sich abgeschlossen ist. Meine Lesedauer betrug ca. 10,5 Stunden. Wichtig ist zu sagen, dass dies der siebte Band um die Hauptfigur Frieda Klein ist, der aber unabhängig von den vorhergehenden Büchern gelesen werden kann. Erschienen ist es am 30.10.2017.

Übrigens ist Nicci French das Pseudonym für das Autorenehepaar Nicci Gerrard und Sean French.

Klappentext:

In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden … War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert?
Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt…

Wenn jemand nicht unbedingt selbst lesen, sondern das Ganze lieber als Hörbuch vorgelesen bekommen möchte, kann dies bei audible tun. Dort gibt es sogar eine Hörprobe zu diesem Titel.

Wie erwähnt, lässt sich dieser Thriller, auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, lesen. Zwar ist es sicherlich hilfreich, die Hauptfiguren in der Handlung bereits zu kennen, jedoch ist dies keine Voraussetzung, um sich schnell in dieses Buch mit ihren unterschiedlichen Figuren hineinzufinden. Diese werden optisch und charakterlich bereits zu Beginn sehr gut beschrieben, so dass es keine Unklarheiten gibt.

Die Story beginnt schon mal relativ heftig. Schließlich wird eine zu verwesen beginnende Leiche unter dem Fußboden in der Privatwohnung von Frieda Klein, der Hauptfigur, gefunden. Ab diesem Moment beginnen die Ermittlungen, insbesondere in Richtung eines gewissen Dean Reeve, der bereits in früheren Büchern für jede Menge Sorgenfalten und unruhige Nächte bei Friede Klein gesorgt hat.

In der Folge werden Freunde von Frieda entführt oder auch ins Krankenhaus geprügelt, selbst ein weiterer Mord bleibt nicht aus. Ist es erneut Dean Reeve, der sich auf diese obszöne Art und Weise in das Leben von Frieda Klein mischt, oder doch ein Nachahmungstäter? Das wird im Verlauf der Geschichte gelöst. Dabei spielen die Fähigkeiten von Frieda als Psychoanalytikerin eine entscheidende Rolle.

Der Schreibstil, bzw. die Übersetzung, ist sehr gut und flüssig, was einem das Lesen der langen Geschichte erleichtert und nicht behäbig durch das Buch führt. Das ist sehr schön gelungen.

Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und knackig gehalten. Auf diese Weise wirkt die Geschichte auf mich schnelllebig und führt auch dazu, dass man auch mal nur ein paar Seiten lesen kann, wenn die Zeit knapp bemessen ist.

Es ist ein klarer Verlauf in der Geschichte festzustellen, die auf mehrere Schauplätze verteilt ist. So handelt natürlich der Großteil von Frieda Klein, aber auch die Polizeiarbeit, die Arbeit von Journalisten und auch das Leben der Freunde, werden in separierten Stücken abgehandelt. Dies rundet die gesamte Geschichte ab.

Auch das Spannungslevel ist prinzipiell permanent vorhanden, da immer wieder etwas Neues passiert und sich die Ermittlungen und Friedas Gedanken stets um den Fall, bzw. die Ereignisse, drehen.

Manche Ereignisse mögen zu erwarten sein, während andere unerwartet über den Leser einbrechen. Das Ende war für mich ein erwartetes Ereignis, wenngleich der Schlusspunkt mit einem sogenannten Cliffhanger gesetzt wurde, der ein weiteres, spannendes Buch versprechen sollte.

Insgesamt fand ich diesen Krimi sehr interessant, ohne die vorherigen Bücher zu kennen. Es fiel mir leicht in die Geschichte herein zu finden und die agierenden Personen vor meinem geistigen Auge zu sehen. Selbst ein leichtes Hassgefühl gegenüber einer bestimmten Person im Buch konnte ich feststellen. Gelungen und lesenswert. Wie das wohl zu Ende gehen wird…?

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Buch-Rezension zu „Testlesen – Handbuch für effektives Feedback“

Zu allererst vielen lieben Dank an Sonja Rüther und den Briefgestöber Verlag für das Rezensionsexemplar.

Testlesen – Handbuch für effektives Feedback“ von Sonja Rüther aus dem Briefgestöber Verlag.

Es ist ein Sachbuch über das Thema wie sich Autoren und Testleser bei ihrer Zusammenarbeit effektive Feedbacks geben können.

Auf insgesamt 77 Seiten wird dem Leser, ob (zukünftiger) Autor oder (zukünftiger) Testleser, auf verständliche und teils auch amüsante Weise erklärt, wie Feedbacks in beide Richtungen auszusehen haben. Erschienen ist dieses Handbuch am 19.11.2017.

Klappentext:

Testleser. Viele Schriftsteller/-innen haben welche, aber was machen sie eigentlich genau? Und wenn man noch keine Testleser/-innen hat, wo findet man die am besten? Wie wird man Testleser/-in? Was muss man dafür können? Für eine möglichst effektive Zusammenarbeit gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten, die in diesem Handbuch für Autoren und Testleser praxisnah dargestellt werden. Denn gute Testleser sind Gold wert und helfen maßgeblich, das Beste aus Texten herauszuholen.

Es dreht sich, wie bereits erwähnt, um die Zusammenarbeit zwischen Autoren und Testlesern. Zunächst wird darauf eingegangen, wo man überhaupt Testleser findet und welcher Typ Testleser zum Typen des Autors passt. Dabei sind ein paar Charakterisierungen von beiden Gruppen etwas überspitzt illustriert dargestellt. Das ist durchaus amüsant, trifft aber gewiss den Nagel auf den Kopf. Schließlich passt nicht jeder mit jedem zusammen, das gilt auch bei dieser Verbindung.

Insgesamt ist es so verständlich beschrieben, dass der Inhalt leicht verständlich ist. Die Textbeispiele, die als Referenz für mögliche Verbesserungsvorschläge durch Testleser genutzt werden, sind ebenfalls sehr anschaulich dargestellt. Auch wie diese als Kommentare für den Autor geschrieben sein sollten.

Ob man nun bereits Autor ist oder plant es zu werden, spielt, denke ich, nicht die Rolle, denn ich bin davon überzeugt, dass jeder Schreiber hier noch etwas aus den Beispielen lernen kann. Doch gerade für Testleser sind die Punkte ebenfalls sehr interessant, denn sie beschreiben den korrekten Umgang des Feedbacks mit konstruktiv genutzter Kritik.

Ich sehe dieses kleine Büchlein, dieses Handbuch, als sehr nützlich für beide Seiten an. Fast bin ich geneigt zu sagen, dass es eine kleine Richtlinie darstellt, die einen sehr effektiven Weg für beide Seiten beschreibt. Zusätzlich gibt es am Ende noch Checklisten für Autoren und Testleser, was ich sehr toll finde.

Es ist definitiv sehr empfehlenswert, da auch Autoren noch einiges lernen können; nicht nur die Testleser.

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Buch-Rezension zu „Bin Hexen – wünscht mir Glück“

Bei diesem Buch hat mich insbesondere das Cover sehr angesprochen und auch der Klappentext, der auf eine lustige aber interessante Geschichte hindeutete, schien meinem Geschmack zu entsprechen.

Bin hexen – wünscht mir Glück“ von Liane Mars aus dem Drachenmond Verlag.

Genre: Fantasy

Es handelt sich um eine abgeschlossene Geschichte. Zwar wird überall angegeben, dass sie 280 Seiten lang ist, jedoch endet die Story auf Seite 254. Erschienen ist das Buch am 20.09.2017 und ich habe (bei chronischer Müdigkeit) ca. 8 Stunden gelesen.

Klappentext:

Hexe Prim hasst die Magie. Bei keinem einzigen Zauberspruch kann sie sicher sein, was am Ende daraus entsteht. Kein Wunder, dass Prim nur äußerst ungern hext. Doch das ist nun einmal Pflicht, sonst spielt die Magie vollkommen verrückt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, wird die Zauberwelt auch noch vom Hexenjäger Liam enttarnt. Der ist nicht nur sexy und gefährlich, sondern auf magische Weise mit Prim verbunden. Was das angeht, ist die Zauberwelt unerbittlich. Prim muss das Herz des Jägers erobern, um die Magie zu beruhigen. Doch wie soll sie das machen, ohne von ihm verhaftet zu werden?

Prim ist also die Hexe, die am liebsten keine wäre und von der Magie mehr als nur genervt ist. Ihr wäre es sogar ganz Recht gar keine Hexe zu sein, dann hätte sie viele Probleme nicht und könnte sogar einem gewöhnlichen Beruf in der Welt der Menschen nachgehen. Viel schlimmer ist jedoch die Tatsache, dass sie immer wieder hexen muss, damit sich die Magie beruhigen kann und nicht noch chaotischer wird, als sie ohnehin schon ist. Darauf könnte sie genauso gut verzichten.

Zum Hexenleben, ob männlich oder weiblich, gehört es aber auch dazu seinen magischen Zwilling zu finden; welchen sie aber noch nicht gefunden hat. Eigentlich hat sie hierbei auch keine große Hoffnung diesen einen Zwilling zu finden, bis Kommissar Zufall zuschlägt und sie in Liam, den Hexenjäger, ihren Zwilling erkennt. Eine durchaus prekäre Situation für Prim, aber es entwickelt sich eine interessante Geschichte zwischen beiden, die Spannung und Erotik enthält.

Aber die Magie selbst hat da noch einen Joker, denn schließlich sind aller guten Dinge deren drei und siehe da, es sind Drillinge. Diese Komponenten führen unweigerlich zu schwierigen Konstellationen und Ereignissen, die Prims Leben dramatisch auf den Kopf stellen. Jedoch nicht nur ihr Leben, sondern auch das von allen Menschen und Hexen.

Am Anfang der Geschichte erfährt man sehr viel über die Hexer und Hexen, das Leben und die Arbeit von Prim, so wie ihr Leben und wie sie mit der Magie und der ergebnislosen Suche nach ihrem magischen Zwilling zurechtkommen muss. Das ist für den späteren Verlauf der Geschichte sehr wichtig, aber zieht sich doch relativ lang, ohne dass große Spannungselemente auftreten. Diese Elemente finden sich dann später ab der zweiten Hälfte der Geschichte wieder, in der sich auch Ereignisse überschlagen können.

Der Schreibstil ist dafür aber sehr angenehm und lässt sich sehr flüssig lesen, sodass es nicht anstrengend wird durch die erste Hälfte des Buches zu kommen. Dabei wird die Vergangenheitsform genutzt, die aus der Egoperspektive, gepaart mit eigenen Gedankengängen von Prim selbst, erzählt.

Für mich persönlich war es schon beinahe zu viel der Erotik, aber das ist ein rein subjektiver Eindruck, da das bei Büchern nicht wirklich mein Fall ist. Es sei aber gesagt, dass dieser Part beinahe unerlässlich für die Geschichte selbst ist. Dadurch bekommt diese Verworrenheit und das Chaos noch besser zur Geltung.

Die Hauptfigur Prim wirkt oftmals etwas zerstreut und verwirrt, bzw. irritiert, was aber gut zu ihr passt. Dadurch entstehen auch ganz amüsante Momente, gerade wenn man sich nochmal den Buchtitel in Erinnerung ruft, denn nicht ohne Grund heißt es „…wünscht mir Glück“. Ach ja, der Footballhelm ist auch nicht grundlos auf dem Cover. Insgesamt hatte ich aber etwas mehr von diesen lustigen, schiefgehenden Zaubern erwartet.

Dennoch ist die Geschichte stimmig, schlüssig, verfolgt eine recht gerade Linie und der Aspekt der Magie, bzw. der Zauberei ist nicht zu sehr abgehoben. Das finde ich persönlich sehr gut. Zwar hat mich dieses Buch nicht so sehr gefesselt, wie es andere zuletzt getan haben, was auch durch den erotischen Part bedingt ist, dennoch wollte ich gerne wissen, wie die Geschichte ausgeht. Das Buch weglegen war also absolut keine Option.

Ich glaube, dass das Buch für Frauen interessanter ist, als für uns Herren. Wobei wir Herren der Zunft gerade durch solche Geschichten den Blickwinkel von Frauen vielleicht ein klein wenig besser verstehen lernen können.

Bildquelle: Drachenmond Verlag

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Buch-Rezension zu „Jägerseele“

Die Lust auf dieses Buch war schon vor dem Lesen groß, da ich mich zu sehr gespoilert hatte. Lag es an der Autorin? Am Coverbild? An den Textschnipseln? Jedenfalls war ich so schnell durch, dass ich mich fragte, wo die 400 Seiten hin sind?!

Jägerseele“ von Nicole Schuhmacher, die leider ohne Verlag ist.

Genre: Urban Fantasy

Schön ist, dass es sich um eine abgeschlossene Geschichte handelt, die auf 400 Seiten verteilt ist. Erschienen ist es am 31.10.2017 und meine Lesezeit betrug ca 6,5 Stunden.

Klappentext:

Tess Carlisles Leben als »Jäger« im magischen New Orleans ist nicht immer einfach. Stinkende Trolle, pöbelnde Kleinganoven und so manch unschöne Begegnung mit unkooperativen Nymphen und unheimlichen Voodoo-Shop-Besitzern bestimmen nur allzu oft den Alltag der jungen Kautionsdetektivin, die selbst ein mystisches Geheimnis birgt. Ein ständig Streiche spielender Mitbewohner und der immerwährende Kampf, die nächste Miete zahlen zu können, tragen auch nur wenig zum allgemeinen Wohlbefinden der jungen Frau bei. Da kommt ein gut bezahlter Auftrag für den selbst ernannten Wohltäter der Stadt doch gerade recht. Ein unerwartetes Ereignis jagt plötzlich das nächste, und als auch noch vom Ende der Welt die Rede ist, zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, Freunde zu haben, auch wenn diese nicht immer menschlich sind.

Nachdem ich nun das Buch in einem Rutsch durchgelesen hatte, stellte sich mir als aller Erstes die Frage, warum die Autorin keinem Verlag angehört. Als Verlag hätte ich diese Autorin sofort genommen. Unter Vertrag(!)

Die erste Hälfte des Buches enthält eine herrlich normale Story, die die alltäglichen Probleme und Gedanken von Tess beschreibt. Abgesehen von den Fantasiefiguren unterschiedlichster Herkunft natürlich. Dabei lässt sich viel über Tess‘ Gedankenwelt, ihre Umgebung und ihre Probleme im Job, der WG, jene mit der Mutter und auch der Liebe, in Erfahrung bringen.

Das klingt im ersten Moment vielleicht trocken, ist es aber nicht, denn der unbefangene Schreibstil der Autorin, der jugendlich erfrischend ist, lässt dies gar nicht erst zu. Was sicherlich auch hilfreich ist, ist die gewählte Schriftgröße des Textes, die nicht zu klein geraten ist. Zudem ist die Ich-Perspektive als auch die Gegenwartsform sehr gut gewählt, denn mit den zahlreichen Beschreibungen zu Charakteren und Orten, konnte ich mich sehr schnell in die Szenerie hineinversetzen.

Übrigens sind Fin, Tess‘ Assistentin in der Kautionsagentur, als auch Puck, der Vermieter und gleichzeitige Mitbewohner von Tess, einfach wunderbar. Während man Fin am Liebsten des Öfteren einfach nur, aufgrund ihrem Hang in Fettnäpfe zu treten, einfach nur umarmen möchte, ist die Rolle von Puck in Tess‘ Leben durchaus vielschichtiger als man zunächst meinen möchte. Seine Kommentare und Aussagen sind manchmal witzig, unpassend und führen auch zu manchem Ärgernis von Tess.

Witzige Passagen, bei denen ich oftmals auch lachen musste, erschienen ebenso häufig wie unerwartete Ereignisse, in der geradlinig geschriebenen Geschichte.

In der zweiten Hälfte der Story kommt noch der Faktor der Spannung hinzu. Diese steigt und fällt immer wieder mal. Dennoch wird die Struktur weiter beibehalten und lässt auch weiterhin keine Langeweile aufkommen. Dafür sorgt auch das kleine Teacup-Schweinchen.

Der verträumte, fantasievolle und sympathisch lustige Charakter der Autorin spiegelt sich in der eigenen Art dieser außergewöhnlichen Fantasygeschichte wieder und kommt sehr häufig, insbesondere durch Tess selbst, zum Vorschein.

Abschließend ist es für mich eine sehr schöne Geschichte, die durch den Schreibstil, Humor und ihre Charaktere besticht. Etwas in dieser Art und Form habe ich noch nicht gelesen und bin froh, dass ich es durfte. Genauso froh bin ich, dass eine Fortsetzung kommen wird. Kurzum: ein klasse Debüt!

Wer dieses Buch nicht liest, der verpasst etwas Großartiges. Daher kann ich nur sagen: kaufen. Jetzt. Sofort.

Bildquelle: Facebook: Nicole Schuhmacher – Autorin

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Buch-Rezension zu „Jamil – Zerrissene Seele“

Dieses Buch und diese Geschichte haben es in sich. Nicht nur, dass mir eine Nacht mit Schlaf geraubt wurde, nein die Story ist so toll und einnehmend, dass ich dieses Buch nicht weglegen konnte.

Neugierig geworden?

Erstmal ein paar Fakten:

Jamil – Zerrissene Seele“ von Farina De Waard aus dem Fanowa Verlag in Bosau.

Genre: Fantasy

Eine vorerst abgeschlossene Handlung auf insgesamt 468 Seiten. Das Buch erschien bereits am 05.03.2016. Meine Lesezeit betrug ca. 9 Stunden (so gut wie durchgehend).

Klappentext:

„Es heißt, vor vielen hundert Wintern erleuchteten unzählige Sterne den Nachthimmel taghell“, begann Ashanee und deutete hinauf in die Dunkelheit. „Doch etliche Sterne sehnten sich danach, der Welt Wärme und Wandel zu schenken und lösten sich daher vom Himmel. Begierig nach Macht, wollten manche so viel Einfluss wie die strahlende Sonne und vergaßen sich darüber selbst. Sie verglühten als Feuerregen und entstiegen den Flammen als Dämonen. Erfüllt von Hass, brachten sie Krieg und Mord über die Menschen. Die ruhigeren Sterne aber hüllten sich bei ihrer Ankunft in Wasser und Nebel. Sie verglühten nicht, sondern kühlten ab und wurden so zu Geistern des Mondes, die uns Schutz und Heilung gewähren, wenn wir ihrer würdig sind.“

Jamil starrte hinaus aufs Meer, während er der Legende lauschte. Er spürte die prickelnde Kraft des Mondes auf seiner Haut doch in seinem Inneren tobte ein fremdes, brodelndes Feuer.“

Bevor es an den Inhalt geht, zunächst ein paar Worte zum besonderen Cover. Denn es handelt sich um ein Wechselbild. Je nachdem, wie man das Buch hält, sieht man entweder einen bläulichen friedlichen jungen Mann oder aber einen feurigen, düster dreinschauenden jungen Mann. Beides die Hauptfigur Jamil.

Der Anfang ist etwas schwierig, da relativ hektisch. Es fallen viele Namen, denen eine Zuordnung noch etwas schwer fällt.

Die spätmittelalterliche Stadt, in der Jamil und seine Familie leben, wird angegriffen und sie müssen fliehen. Gerade so schaffen sie es auf eines der letzten verbliebenen Schiffe, die noch seetauglich sind, und stechen in See. Die lange Fahrt führt sie zu einem weit entfernten Land und einer Küste, die sie notgedrungen besiedeln.

Dort ist Jamil nach weniger Zeit auf einer kleinen Erkundungstour und begegnet einer fremden jungen Frau. Er möchte sich ihr nähern, aber wird von Pfeilen getroffen und stürzt eine Klippe hinunter. Eigentlich dürfte er diesen Sturz nicht überleben, wird aber an der Küste vor den Klippen gefunden. Lebend!

Eine Seherin, die ebenfalls mit Jamils Leuten auf dem Schiff war, macht ihn als Dämon aus und brandmarkt ihn metaphorisch. Seine Familie und alle anderen wenden sich von ihm ab und ihm wird nicht geholfen.

Ashanee, die bereits im Klappentext erwähnt wird, ist die einzige Person, die ihm hilft. Sie gehört nicht zu den Geflohenen vom Schiff, sondern stammt aus einer kleinen Siedlung, welche bereits schon lange an diesem Ort existiert. Sie hilft ihm heimlich über einen längeren Zeitraum hinweg.

Ab diesem Punkt beginnt die Geschichte, die in drei Handlungssträngen parallel verläuft. Natürlich ist eine davon die von Jamil, der mit seiner neuen Identität als Dämon zurechtkommen muss. Eine weitere handelt von Ashanee und den Siedlern des Landes während die dritte von Jamils Bruder, Balor, und den Geflohenen handelt.

Gewiss überschneiden sich die Handlungsstränge immer wieder, liefern aber sehr tiefgründige Einblicke in die Zustände und Weltanschauung aller Beteiligten.

Die Geschichte ist sehr durchdacht und überrascht häufiger mit unerwarteten Ereignissen oder Wendungen. Auch der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und durchaus wortgewandt. Es ist nicht wirklich ermüdend oder anstrengend auch über eine längere Zeit hinaus zu lesen.

Menschen mit einer blühenden und lebhaften Fantasie, so wie ich einer bin, werden es sehr schwer haben das Buch für einen längeren Zeitraum aus der Hand zu legen. Dabei ist es sehr hilfreich, dass Situationen recht detailliert beschrieben werden.

Mir erging es tatsächlich so, dass ich in der Nacht vor dieser Rezension, als ich das Buch las, kein Auge zumachen konnte. Das Buch und die Geschichte hielten mich wach. Ich war so sehr vertieft und gebannt, dass ich sogar ungewollt meine Katze ignorierte.

Wäre ich Regiesseur, würde ich sofort damit beginnen, eine Verfilmung dieses Meisterstücks aus der Feder von Farina De Waard zu planen.

Aus den oben benannten Gründen, kann ich dieses tolle Buch für Fantasy-Fans absolut empfehlen.

Quelle des Beitragsbildes: Jamil Demon within

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