Diese Playstation 4 Spiele erwarten uns in den nächsten Wochen und Monaten

Man merkt, dass es langsam wieder in Richtung Herbst und Winter geht, denn die Release Termine von vielen Spielen rücken näher und werden mehr.

So viele Spiele, die es zu spielen lohnt, erwarten uns auch dieses Jahr:

Madden NFL 19 – 10.08.2018:

[amazon_link asins=’B07D9W9LPC‘ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’e52cfdc4-b03b-11e8-90f5-0db0378d75e7′]Bereits seit einem guten Monat kann man das Ei wieder fliegen lassen und um den Einzug in den Superbowl spielen. Oder doch lieber online? Madden Ultimate Team? Spielerkarriere oder Franchise? Die Möglichkeiten sind vorhanden und gegeben. Meinen Bericht zu diesem Spiel gibt es bereits hier: Madden NFL 19 für die Playstation 4

 

F1 2018 Headline Edition – 24.08.2018:

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PES 2019 – 30.08.2018:

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Marvel’s Spider-Man – 07.09.2018

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NBA 2K19 – 11.09.2018:

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NHL 19 – 14.09.2018:

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Shadow of the Tomb Raider – 14.09.2018:

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Life is strange 2 – 27.09.2018:

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FIFA 19 – 28.09.2018:

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WWE 2K19 – 05.10.2018:

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Assassin’s Creed Odyssey – 05.10.2018:

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Red Dead Redemption 2 – 26.10.2018:

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Hitman 2 – 13.11.2018:

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Battlefield V – 20.11.2018:

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Madden NFL 19 für die Playstation 4 – Spielmodi angesehen und angespielt. Verbesserungen im Gameplay und der Menüführung

Den Vorgänger hatte ich bereits vor einem Jahr gespielt und auch beschrieben. Mittlerweile bin ich in Sachen American Football nicht mehr so ganz grün hinter den Ohren, aber gewiss noch kein Experte. Ich fasse mich in diesem Beitrag etwas kürzer als beim Vorgänger.

Das Spiel hatte ich vorbestellt, denn damit hatte man auch einen Code erhalten, der einem ein paar Packs für den Madden Ultimate Team Modus (MUT) einbrachte. Das Spiel kam pünktlich am Erscheinungstag bei mir an, doch konnte ich noch nicht sofort loslegen.

Die Einführung und das damit verbundene Einführungsspiel bestritt ich aber und konnte da schon feststellen, dass sich im Gameplay etwas verändert hatte. Ebenso auch im Sound und in der Spielerphysik.

Grafisch ist das Spiel auf dem Niveau des letzten Jahres geblieben, was nicht negativ ist, denn dieses Niveau war bereits sehr hoch und dieses wurde auch gehalten.

Im Gameplay sind mehr Bewegungsmöglichkeiten eingearbeitet, was das Spielen mit entsprechenden Spielern authentischer darstellt. Große und kräftige Spieler sind deutlich langsamer als kleinere und schlankere Spieler. Dafür können sie aber durchaus wie eine Dampfwalze agieren, während die kleineren und schlankeren Spieler mit ihrer Schnelligkeit und Wendigkeit agieren können.

Des Weiteren sind bereits schnelle Moves im Laufspiel, abrupte Positionswechsel usw. möglich, was insbesondere das Laufspiel verändert. Ob nun direkt als Ballübergabe nach dem Snap oder nach einem gefangenen Pass.

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Falls man einen Touchdown erzielt, kann man mit dem rechten Stick in eine Richtung wählen und dann gibt es einen individuellen Jubel in der Endzone. Cool gemacht.

Exhibition:

Der schnelle Spielmodus. Wie schon zuvor kann man hierüber ein schnelles Spiel gegen die CPU oder einen weiteren Mitspieler starten. Selbstverständlich auch online, sofern man über Playstation Plus verfügt. Des Weiteren kann man hier ein freies Training auswählen, in dem man einfach ein paar Bälle wirft oder übergibt oder aber seine Verteidigungsfähigkeiten verbessert.

Unter der Exhibition befindet sich aber auch der Skill Trainer. Letztes Jahr war dieser für mich noch elementar, um das Spiel von Grund auf zu erlernen. Auch in diesem Jahr ist der Trainer sehr ausführlich gestaltet und beim Antesten konnte ich erkennen, dass weiterhin eine sehr gute Arbeit mit diesem gemacht wurde. Football wird von A bis Z erklärt und beginnt mit den einzelnen Positionen und geht weiter mit einfachem grundlegenden Spielprinzipien, ehe es spezieller wird.

Aus diesem Grund kann ich das Spiel erneut für Footballeinsteiger empfehlen, denn schon allein dieser Modus erklärt dem Anfänger alles, was zum Start einer (online) Karriere benötigt wird.

Madden Ultimate Team (MUT):

Dieser Modus, der sich in allen EA Spielen wiederfindet, hat viele Inhalte und ist ein langwieriges Unterfangen, wenn man sein Team zu einem der besten Teams auf dieser Welt machen möchte.

Doch angefangen wird, wie jedes Mal, mit einer eher unterdurchschnittlichen Mannschaft (für NFL Verhältnisse). Als Vorbesteller hat man zum Glück ein paar mehr Packs und somit Zufallspicks, um seinen Kader auf der ein oder anderen Schlüsselposition entscheidend zu verstärken.

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Als Erstes muss man die Erfahrungsstufe 6 erreichen, ehe man die Vielzahl an möglichen Spielereien in Angriff nehmen kann. Die Solo Challenges sind dabei sehr reichhaltig und werden mit der Zeit noch mehr. Das konnte man im Vorgänger nach und nach mitverfolgen.

Neu ist aber der Modus „Solo Battles“. Hier kann man gegen Teams aus der Community antreten. Also praktisch Teams, die anderen Spielern gehören, aber von der CPU gesteuert werden. Ein sehr interessanter Modus, wenn man über ein konkurrenzfähiges Team verfügt.

Weiterhin gibt es natürlich noch den Draft und die Squad Challenge, mit denen ich aber weniger zu tun haben werde. Dies betrifft auch Seasons und MUT Champions. Im Onlinespiel bin ich viel zu schlecht, als dass es sich für mich in irgendeiner Form lohnen würde. Des Weiteren kann man sich im Auktionshaus mit weiteren Packs und somit neuen Spielern versorgen, wenn man diese nicht erspielen möchte.

Franchise:

Auch in diesem Jahr gibt es drei Möglichkeiten ein Franchise zu spielen. Darunter fallen Coach, Owner und natürlich Spieler.

Den Coach lasse ich dieses Mal von Anfang an weg, das hat für mich wenig Sinn. Zumal es auch schon im Vorgänger nicht unbedingt mein Gebiet war. Aber Spieler und Owner, ja, das klingt nach etwas für mich.

So habe ich als erste Wahl den Spieler genommen und bei der Erstellung hat man nun direkt mehr Möglichkeiten seinen Spieler zu individualisieren. So gibt es bei einem Quarterback verschiedene Möglichkeiten, die ihre eigenen Vor- und Nachteile haben, auszuwählen. Welcher Spielertyp möchte man also sein? In diesem Jahr habe ich mich mal gegen den Quarterback als Position und für den Running Back entschieden. Im Spiel aber als Half Back beschrieben. Auch hier hat man mehrere Auswahlmöglichkeiten. Eine davon ist die, in der der Spieler groß und kräftig, dafür aber langsam ist, während eine andere das Gegenteil darstellt.

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Man braucht schon sehr viele Erfahrungspunkte, wenn man sich verbessern möchte, aber dafür bekommt man seine Einsätze. Interessant ist hierbei, dass man das Spiel selbst startet und durchaus auch die Spielzüge auswählen kann. So kann man sich durchaus permanent für das Laufspiel entscheiden, wenn man möchte.

Dass man sich in dem Modus konzentrieren und seinen Job erledigen muss, steht außer Frage. Ich musste mich durchaus sehr konzentrieren und auf mehr als nur meinen Spieler achten. Und manchmal reicht das noch nicht aus, denn prinzipiell sollte man, wenn man sich für das Laufspiel entscheidet (und der Ballträger sein wird, wie in meinem Fall), auch die gegnerischen Spieler im Auge behalten. Das dürfte sich auf anderen Positionen ähnlich verhalten und spiegelt meines Erachtens nach die Komplexität des Footballs durchaus wieder.

Übrigens kann man selbstverständlich auch einen Defense Spieler auswählen, wenn man sich dazu berufen fühlt.

Als Owner hat man, wie zuvor auch, die Geschicke des Teams in der Hand. Dabei scheint sich der Modus im Vergleich zum 18er Madden nicht verändert zu haben.

Spieler verwalten, Verträge verlängern, Verträge auflösen und neue Spieler holen. Nebenbei noch für die Presse zur Verfügung stehen und die Preise für Karten, Merchandising und das Drumherum bestimmen.

Es ist nun mal der Managermodus, in dem es aber auch möglich ist selbst zu spielen. Ob es ferner möglich ist ein Team umziehen zu lassen, wie es im Vorgänger möglich war, werde ich bei meiner Wahl mit den Vikings wohl kaum schnell in Erfahrung bringen können. Das Stadion ist relativ neu und in bestem Zustand. Ich gehe davon aus, dass diese Möglichkeit aber im Spiel hinterlegt ist.

Was aber generell im Franchise Modus auffällt ist der Hintergrund in den Menüs. Dieser passt sich etwas an. Hat man sich für eine Spielerkarriere entschieden, ist der ausgewählte Spieler im Hintergrund zu sehen. Teilweise spielt der mit seinem Handy herum. Beim Owner sieht man gerne mal ein Büro, in dem ein älterer Herr an seinem Schreibtisch sitzt und arbeitet.

Das hat durchaus seinen Charme.

Longshot Homecoming:

Das ist die Fortsetzung des Story Modus in Madden NFL. Nachdem man im Vorgänger mit Devin Wade alles dafür tun musste, um die letzte Chance zu nutzen, in den Draft zu kommen, und es am Ende auch geschafft hat, geht es in diesem Modus nun weiter.

Der Modus war bereits im Vorgänger filmreif umgesetzt worden in Sachen Story. Sehr durchdacht und mit unterschiedlichen Ausgängen in einem linearen komplexen Stil. Ich habe mich auf eine ebenso interessante Weiterführung gefreut.

Und enttäuscht wurde ich nicht. Meine Erwartungen an diesen Modus, an die Fortsetzung der Geschichte, wurden sogar deutlich übertroffen.

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Im Fokus steht dieses Mal Colt Cruise, aber auch Devin kommt nicht zu kurz. Doch was genau passiert, das möchte ich gar nicht erzählen, denn jede Information wäre schon eine zu viel.

Eigene Entscheidungen und Interaktionen fallen in der Fortsetzung zwar aus, sind aber meines Erachtens nicht weiter notwendig, da die Story schon spannend genug ist. Daher mein Tipp: selbst erleben, denn Colt durchlebt eine dramatische, aber auch spannende Zeit.

Wer sich aber die komplette Story zu Longshot Homecoming ansehen möchte, kann das hier in meinem Video machen. Es dauert 4,5 Stunden. Es wäre vielleicht kürzer ausgefallen, wenn ich manche Spielzüge nicht doppelt oder dreifach hätte spielen müssen. Aber Football ist nun mal nicht so einfach.

Madden NFL 18 für die Playstation 4 – Teil 2

Der neue Storymodus in Madden NFL 18 bekommt bei meinem Test die größte Aufmerksamkeit und deswegen auch einen separaten Beitrag.

Auszug zu „Longshot“ von der offiziellen Madden NFL Seite von EA Sports.

[…] Erlebe die Geschichte eines aussichtsreichen NFL-Talents auf und jenseits des Spielfelds in Maddens allererstem Story-Modus. […] Drei Jahre hat er sich vom Football abgewandt. Nun nutzt Devin Wade, früherer fünf Sterne High School Quarterback, seine letzte Chance als sein Name beim NFL Draft genannt wird. […] Von Devins Heimatstadt Mathis in Texas geht’s über einige unerwartete Umwege auf zum NFL-Draft. Die Frostbite™-Engine bringt die Umgebung zum Leben – von einzelnen Schweißtropfen auf den Körpern der Spieler, über einzelne Grashalme, bis hin zu detailliert gestalteten Stadien. […] Jede getroffene Entscheidung hat dich zu diesem Punkt geführt, aber hast du wirklich das Zeug zum NFL-Profi? Nicht jeder kann seine Träume wahr werden lassen. Leider gehört auch das Scheitern zum Leben dazu. […]

Diese ganzen Vorabinformationen zum Spielmodus klingen sehr interessant und machen große Lust darauf, diesen nun endlich kennen zu lernen.

Im Longshot Menü hat man nicht sonderlich viele Auswahlmöglichkeiten. Empfehlenswert ist es jedoch die Untertitel zu aktivieren, da teilweise schnell gesprochen wird. Auch kann man sehen, welche Belohnungen es für das Ultimate Team gibt, die man sich im Laufe der Zeit verdienen kann.

Die Aufmachung zu Beginn ist einem Film gleichzusetzen. Die grafische Qualität hierbei ist sehr gut gelungen. Je länger man schaut, desto eher vergisst man, dass es sich hierbei noch um ein Spiel handelt, wenngleich erkennbar ist, dass im „Film“ keine echten Menschen zu sehen sind.

Die erste Szene führt uns in die Vergangenheit: 16 Jahre vor dem heutigen Tag spielen Devin und sein Freund im Garten gegen den Vater Football. Die ersten Interaktionen darf man hier schon machen. Diese haben aber keine Auswirkungen auf den Scouting Report.

Der Scouting Report, den man stets im Pause Menü einsehen kann, wird durch Entscheidungen und das Verhalten, welches man an den Tag legt, immer wieder aktualisiert. Man sollte, auch wenn einem die Zeit schnell davonläuft, überlegen welche Entscheidungen man trifft.

Der Film führt uns weiter in die Gegenwart, in der Devin von seinem Freund abgeholt wird um nach Memphis zu fahren. Die Fahrt wirkt recht amüsierend, aber zu viel möchte ich nicht verraten. In einem Motel am späten Abend steht Devin am Fenster und hat eine emotionale Erinnerung. Was sich dabei genau abspielt, solltet ihr selbst herausfinden. Jedenfalls lassen sich bis dahin schon die ersten Entscheidungen treffen, die für die Charakterisierung von Devin bedeutsam zu sein scheinen.

Eine RückschauWährend des weiteren Verlaufs im interaktiven Film erfährt man durch Rückblenden, wie es dazu kam, dass Devin eine längere Auszeit hatte. Eine spezielle Rückblende führt ihn und seinen Freund zurück in die Zeit, als sie noch auf dem kleinen College für die Mathis Bullfrogs gespielt haben. Ein fast aussichtsloser Rückstand und dann wirft sie der Trainer ins eiskalte Wasser, sprich auf das Feld. Diese Rückblende darf bzw. muss man spielen und auch gewinnen. In diesem Fall hat man die Steuerung über Devin und muss sein Können als Quarterback beweisen.

Nach dieser Rückblende ist zu sehen, dass sich Devin an ein Angebot erinnert, welches eine Art Dokumentation über ihn bis zum Draft drehen möchte. Anfangs war er noch skeptisch aber nun möchte er diese Offerte doch annehmen.

Ein kurzer Szenenwechsel und man sieht ihn dabei, wie er seine Sachen packt, ein kurzes Gespräch führt und sich in einer sentimentalen Phase an seine Eltern erinnert. Dieser Moment wird mit der passenden Musik unterlegt.

DevinWas genau in der TV Sendung passiert, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Fakt ist aber, dass im Verlauf Fragen gestellt werden, die spezifisches Footballwissen erfordern. Das ist natürlich für jemanden wie mich eine ziemliche Herausforderung. Schließlich stehe ich gerade einmal am Anfang dessen, was es so alles über Football zu wissen gibt. Dieser Umstand macht es natürlich nicht einfacher mit Devin auf diese Fragen zu antworten, zumal einem, wie bereits erwähnt, die Zeit sehr schnell davonläuft um eine Auswahl zu treffen. Ob nun richtige oder falsche Antworten; alles wird dem Scouting Report hinzugefügt und verändert diesen natürlich.Devin im Gespräch

Devin beim TrainingDie ganze Geschichte, die hier als interaktiver Film dargestellt ist, besticht auch im weiteren Verlauf durch Höhen und Tiefen, emotionalen Momenten und durch Rückblenden, in denen man selbst die Steuerung übernehmen darf. Auch nach mehreren Stunden Spielzeit oder Zeit des Zusehens, wird mir dabei nicht langweilig. Dafür ist die Story viel zu spannend gemacht. Zu diesem Zeitpunkt, als ich diesen Absatz geschrieben habe, sind bereits mehrere Stunden vergangen. Eine Pause machen? Schwierig. Sehr schwierig. Ich möchte wissen, wie es weitergeht.

TrainingsspielWüsteIn der folgenden Zeit arbeitet man mit Devin auf das Legendenspiel hin. Hier und da ein paar kleine Interaktionen und kleine Spiele, die es zu bestehen gilt, und dann ist auch schon der große Tag des Longshot Legendenspiels da. Ein paar knackige Aufgaben sind zu meistern in diesem Spiel. Welche genau? Selber spielen und herausfinden.

Die Momente danach sind eher ruhig und überschaubar. Man findet sich schließlich auch im zu Hause von „Colt“ wieder, in dem sich ein paar Freunde um Devin und sein alter Trainer zusammen den NFL Entry Draft anschauen. Die Zeit vergeht, immer wieder gibt es Szenencuts mit der Anzeige der Uhrzeit. Ob es an meinen eher durchwachsenen Leistungen lag, dass der Pick von Devin so weit hinten ist? Vermutlich ist dem so. Bessere Noten und Bewertungen dürften im Scouting Report für eine bessere Ausgangsposition hilfreich sein.

Während des DraftsDann hatte das Warten ein Ende: Devin wurde gedraftet! Zwar sehr spät, aber besser als nie. Immerhin habe ich seine Karriere nicht ganz in den Sand gesetzt. Einige Szenen kommen noch im Anschluss und beschreiben nochmal einen sehr emotionalen Moment. Danach ist dieser Modus aber an seinem Ende. Im Abspann erfährt man noch ein wenig über die Charaktere und deren weiteren Werdegang. Viel faszinierender ist jedoch zu sehen, wie viele Menschen nur allein an diesem Modus gearbeitet haben. Es ist auch zu sehen, wie der Großteil der Szenen mit „Motion-Capture“ gedreht wurde.

Irgendwie schade, dass diese Story an diesem Punkt vorbei ist. Aber durch die Belohnungen, die man für den Ultimate Team Modus erhält, kann man diese Karriere durchaus fortsetzen. Für mich gilt es aber diesen Modus ein weiteres Mal zu spielen, sobald ich die erneute Lust dazu finde, und diesmal mit einem besseren Gesamtergebnis abschließe.

Fazit zu Longshot:

Dieser Spielmodus hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt. Eine fantastische Story in einem interaktiven Film. Meines Erachtens nach hätte diese Story durchaus das Potential ein großartiger Hollywood Film zu werden. Es ist einfach alles dabei, was das Herz begehrt:

  • Eine spannende Story
  • Verschiedene Charaktere
  • Lustige und traurige, sowie emotionale Momente
  • Höhen und Tiefen
  • Rückblenden, die einen mit Informationen zu Devin versorgen
  • Interaktionen und ganz wichtig:
  • Eigene Entscheidungen treffen können, die das Spiel beeinflussen
  • Selbst spielen kommt nicht zu kurz
  • Footballwissen ist gefragt
  • Belohnungen für den MUT Modus

Für mich die wichtigsten Punkte. Ich werde den Modus, wie geschrieben, definitiv ein weiteres Mal spielen und auch gewiss andere Entscheidungen treffen. Möglicherweise mache ich dann auch mehr richtig und muss mit Devin nicht so lange auf den Draft-Pick warten.

Der einzige Nachteil, den ich für mich ausmachen konnte, ist die Tatsache, dass der Storymodus nicht über den Draft hinausgeht. Es wäre sicherlich spannend zu sehen, wie man sich mit Devin in der NFL schlagen würde. Aber vielleicht kommt das mit dem nächsten Madden? Eine neue Story oder eine Weiterführung? Ich bin jedenfalls sehr gespannt und freue mich schon jetzt auf mehr von diesem Modus, sollte dieser behalten werden.

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Madden NFL 18 für die Playstation 4 – Teil 1

Einen Tag nach dem offiziellen Erscheinungstermin am 25.08.2017 war dann auch endlich dieses Spiel bei mir im Briefkasten. Bzw., es wurde mir vom DHL-Boten feierlich (okay das ist ein wenig übertrieben) überreicht.

Einlegen und loslegen! Ja von wegen. Nach dem die CD eingelegt war, hieß es erstmal warten, denn es gab bereits das erste Update auf Version 1.01 und das ist nicht gerade klein. Na gut, also abwarten und einen Kaffee trinken. Nach der Installation des Updates kann es dann losgehen. Intro und Vorspann gefallen schon mal.

Sharing Options – dieser Bildschirm erscheint einem, bevor man richtig loslegen kann. Aber Moment! Dort einfach mal beide Häkchen aktivieren und auf „Continue“ klicken. Ein kostenloses Bonus Team Pack für das Ultimate Team wird natürlich so mitgenommen. Diese Einstellungen lassen sich natürlich später wieder in den Optionen ändern.

Teamauswahl? Patriots, na klar! Schwierigkeit? 2 Sterne, das passt nach der Beschreibung.

Vorweg: Die Online-Funktionen und dazugehörige Spielmodi können und werden von mir nicht getestet und beschrieben. Ich verfüge über keinen Playstation-Plus-Account und möchte mir auch keinen zulegen. Dies ist glücklicherweise jedem selbst überlassen, ob man sich diesen zulegen möchte oder nicht. Ich für meinen Teil benötige diesen nicht.

Madden Ultimate Team:

Nachdem ich nun das Eröffnungsspiel für die Atlanta Falcons gegen die New England Patriots mit einem knappen 19 zu 17 gewonnen habe, ging es weiter. Und zwar mit dem MUT (Madden Ultimate Team). Eine kurze Anleitung wie und was man zu tun hat wird einem gegeben. Zwei Spieler aus einem „Starter Pack“ kommen noch dazu. Diese zwei Spieler kann man zwar nicht selbst bestimmen, aber dafür das Team aus dem sie kommen. Nach der Umstellung des Teams und einer Gesamtstärke von nun grandiosen 60 durfte ich in das erste Spiel mit der Aufgabe „Gewinne das Spiel“.  Eine relativ einfache Aufgabe, denn die Schwierigkeit ist auf Rookie gestellt, man befindet sich bereits im letzten Viertel, es sind noch 90 Sekunden auf der Uhr und ist selbst in der Offensive. Spiel gewonnen. Im Anschluss wird man durch das MUT Menü geführt. Ob und welche Änderungen es zum Vorgänger gibt, kann ich leider nicht sagen, da ich den Vorgänger nicht so lange hatte um alle Spielinhalte austesten zu können.

Zunächst habe ich hier mein Team erstmal umbenannt. Und zwar in den klangvollen Namen „Frankfurt Volts“ (Mein Spielername ist natürlich „PadmanPL“). Mehr gaben die Zeichen einfach nicht her. Solltet ihr also irgendwann einmal in einem Online Spiel auf diese Mannschaft treffen, dann das Grüßen nicht vergessen. Aufgrund meiner Auswahl zu Beginn des Spiels, welche auf die New England Patriots fiel, hat dieses Team vorläufig die Trikots und das Stadion der Patriots.

Der Ultimate Team Modus macht insbesondere zu Beginn sehr viel Spaß, da man schnell an Münzen, Packs und somit auch an neue bessere Spieler kommt. Auf kurz oder lang muss man aber online (mit)spielen um die besten Spieler und Packs durch Belohnungen zu erhalten. Das ist aber nicht unbedingt mein Metier. Schließlich gibt es noch andere tolle Spielmodi. Natürlich kann man auch seine hart verdienten Euros investieren, aber das würde ich dann doch lieber in Eintrittskarten und Fanartikel der Lieblingsmannschaft in der realen Welt. Die Mannschaften haben eindeutig mehr davon und ihr tragt dazu bei, dass der Sport am Leben bleibt.

Es gibt übrigens die Möglichkeit über bestimmte Aufwertungskarten und / oder Teamkarten die Stärke eines Spielers zu erhöhen. Diese bekommt man durch das Abschließen von Aufgaben oder auch durch Packs. Somit ist es durchaus im Bereich des Möglichen einen zu Anfang relativ schwachen Spieler aufzuwerten, bis dieser an die Stärke von 90 oder sogar darüber hinaus kommt. Wie genau dies funktioniert wird sogar im MUT Tutorial beschrieben, sobald eine der ersten Aufgaben erfolgreich abgeschlossen wurde. Dies ist insbesondere für die Vielspieler des MUT ein besonderer Anreiz.

Wer über einen Twitch-Account, besser gesagt einen Premium Twitch-Account, besitzt, kann und wird einmal wöchentlich einen Legendenspieler für MUT erhalten. Dazu muss das entsprechende EA Konto mit Twitch verknüpft sein. Es ist sogar mit einem Probe Premium Account bei Twitch möglich, für die Dauer der Probe diese Spieler zu erhalten. Ob dies auch dann darüber hinausgeht, ist mir nicht bekannt. Ich befürchte aber, dass mit Ablauf der Probe auch die besondere Belohnung wegfällt. Die Legenden haben übrigens eine Stärke von 85 und mehr.

Übrigens: wer einen Amazon Prime Account besitzt, sollte diesen mit Twitch verknüpfen, denn das ergibt ebenfalls einen Twitch Premium Account ohne zusätzliche Kosten.

Mein Tipp für diesen Spielmodus:

Am Anfang die Aufgaben im Solo-Modus erspielen / erfüllen und die Coins Sammeln. Neue Spieler am besten direkt in die Aufstellung einpflegen. Sobald die Aufgaben schwieriger werden und einzelne Positionen schwach besetzt sind, gezielt auf die Suche nach passenden Spielern begeben. (Coins sollten ausreichend vorhanden sein)

Skills Trainer:

Ein relativ blutiger Anfänger, wie ich es noch bin, sollte dieses Feature, das es auch im Vorgänger gab, unbedingt nutzen. Hier wird American Football von A bis Z erklärt. Aufstellungen, Positionen, Bezeichnungen, Taktiken – einfach alles. Aber nicht nur für Anfänger interessant, sondern auch für erfahrene Spieler, die ihr Wissen nochmals vertiefen möchten oder Wissenslücken füllen und auffrischen wollen. Als kleines Zubrot kann man sich durch das Abschließen bestimmter Elemente Packs für das Ultimate Team freischalten. Wer also etwas lernen und dafür belohnt werden möchte, der sollte sich die Zeit unbedingt nehmen und den Skills Trainer von Anfang bis Ende durchspielen.

In diesem Feature kann man sich definitiv sehr häufig ärgern und Übungen wiederholen. Aber das ist durchaus Sinn der Sache, denn schließlich macht nur Übung einen Meister. Und bis alle Offensiv- und Defensivaktionen richtig sitzen und angewandt werden können, vergeht einiges an Zeit. Dafür aber wächst das Spielverständnis und auch die Begriffe der einzelnen Bewegungen werden geläufiger. Eine bessere Grundlage kann man sich selbst nicht schaffen. Zwar wirkt es häufig so, dass man mit all den Informationen erschlagen wird, aber je öfter diese vor Augen gehalten und umgesetzt werden können, desto einprägsamer wird der ganze Spaß.

Open Practice:

Nachdem man den Skills Trainer mehr oder weniger erfolgreich oder auch desolat abgeschlossen hat, kann man sich im offenen Training ansehen, ob man das Gelernte bereits umsetzen kann. Die freie Wahl des eigenen Teams und des Gegners lassen einem dabei ein wenig Spielraum. Natürlich kann man sich auch dafür entscheiden, ob man das gesamte Team mit allem Drum und Dran, sowie einem Gegner, spielen möchte oder einfach nur mit der Offensive, ganz ohne Gegner, Pässe üben oder aber den Kickoff einstudieren. Letzteres natürlich mit einem Gegner – irgendwer muss das Leder schließlich auch fangen.

Franchise:

Der Franchise Modus ist weiter unterteilt in drei mögliche Spieloptionen: Spieler(Karriere), Trainer und Besitzer. Zwei dieser drei Spielmodi kannte ich bereits aus dem Vorgänger. Nur die Position des Trainers hatte ich da nicht ausprobiert. Beginnen wollte ich mit einer Spielerkarriere bei den New York Jets. Warum diese Teamauswahl? Nun, nach Zahlen handelt es sich um das schwächste Team der NFL. Also kann man sich hier als Spieler am Ehesten profilieren.

Player (Spielerkarriere):

Soll man einen Spieler erstellen und als Rookie starten oder doch einen aktiven Spieler übernehmen, der aber nach 15 Saisons definitiv aufhören wird. So zumindest die Info, die dabeisteht. Also gut, ich erstelle mich selbst und wähle die Position eines ausbalancierten Quarterbacks. Da man in der Karriere nur seinen ausgewählten Spieler steuern kann, ist dies einfach die beste Wahl, um viel aktive Spielzeit zu haben. Man kann auch auswählen, ob man früh oder spät oder aber gar nicht gedraftet wurde. Ich habe mich für die ungedraftete Variante entschieden. Jede Wahl hat ihre Vor- und Nachteile. Als nicht gedrafteter Spieler sind die Erwartungen an einen eher gering, was natürlich bei einem frühen Draft-Pick das genaue Gegenteil ist.

Die Saison kann losgehen! Auf den ersten Blick gibt es im Vergleich zum Vorgänger keine Änderungen in der Menüführung. Saisonziel setzen, trainieren und – je nach dem was man eingestellt hat – kann entweder das erste Pre-Season-Game oder das erste Spiel der Regular Season beginnen. Also nichts wie rein in das erste Saisonspiel. Mal sehen, ob und wenn ja welche, Änderungen es hier vielleicht gibt. Also nach zwei schwierigen Spielen, die sehr spannend und knapp waren, fielen mir keine speziellen Änderungen oder Neuerungen in diesem Spielmodus auf. Erfahrungspunkte können wieder im Training, im Spiel und bei Erreichen von Bonuszielen erlangt und im Anschluss für Verbesserungen ausgegeben werden. Weiter geht es zum nächsten Modus im Franchise.

Coach (Trainier):

Für mich ein neuer Modus, den ich auch im Vorgänger nicht angespielt habe. Ob es also prägnante Veränderungen gibt, kann ich nicht sagen, aber ich bin schon einmal darauf gespannt, was ich als Trainer eigentlich machen darf und kann. Auch hier darf man sich zunächst das Team aussuchen und dieses Mal fiel meine Entscheidung auf die Minnesota Vikings. Hey, mir gefiel das Logo einfach. Okay, Trainer selber erstellen oder einen übernehmen? Aber natürlich selber erstellen und dann hat man noch die Auswahl zwischen Motivator, Stratege oder aber Teambuilder. Jede Spezialisierung bringt Vorteile mit sich. Ich habe mich für Letzteres entschieden, da die Spieler einen kleinen Bonus beim Verdienen von Erfahrungspunkten erhalten. Das kann also nicht weiter verkehrt sein.

Nach einem kurzen Einleben bekomme ich das Gefühl, dass dies der schwierigste Modus von den drei möglichen Franchises ist. Hier benötigt man definitiv taktisches Wissen und Geschick. Zunächst habe ich die schwächsten Positionen meines Teams mit einigen Free Agents ausgebessert und das wöchentliche Training begonnen. Hierbei werden Einem weitere Tipps gegeben, da das Training auf den nächsten Gegner angepasst wird. Dennoch steht die Teamorganisation und Entwicklung im Vordergrund. Nach jedem Spiel kann man die gesammelten Erfahrungspunkte bei den Spielern entweder automatisch verteilen oder dies selbst tun.

In diesem Modus wähle ich bei den Möglichkeiten das Team zu steuern die „Moments“ aus. Zwar kann man auch das ganze Team oder nur die Offensive oder Defensive steuern, aber so viel eingreifen möchte ich als Trainer nicht. Dies kann ich während dem Spiel durch unerwartete Wechsel etc. ohnehin tun. Manchmal muss auch gewechselt werden, da Verletzungen nicht ausbleiben.

Jedenfalls ist dies ein Modus mit dem ich mich noch wenig anfreunden kann. Vielleicht ist dieser zu einem späteren Zeitpunkt interessanter, wenn mein eigenes Spielverständnis verbessert ist.

Owner (Besitzer bzw. Eigner):

Der Managermodus im Spiel. Wie bei den anderen beiden Spielmodi wird zunächst das Team ausgewählt, das man gerne hätte. In meinem Fall die Jacksonville Jaguars. Die Wahl habe ich getroffen, da man als Eigner die Finanzen verwaltet aber auch einen neuen Standort für das Team auswählen kann. Und genau das wird mein Ziel in diesem Franchise sein, also das erste Ziel. Im Anschluss steht dann wieder die Frage im Raum: „Eine Person erstellen oder eine vorhandene übernehmen?“ Ganz gewissenhaft erstelle ich einen Eigner, der den Hintergrund „Lifelong Fan“ hat. Ein Fan mit Herzblut, der nun das Team übernommen hat. Irgendwie beißt sich hier meine Aussage, dass mein kurzfristiges Ziel ist das Team in eine andere Stadt umzusiedeln, aber das ist nicht besonders tragisch. Man könnte sich auch als ehemaliger Spieler oder Finanzmogul ins Spiel bringen. Der größte Vorteil beim Finanzmogul ist, dass man zu Beginn 10 Millionen mehr in der Tasche hat.

Um meinem Ziel näher zu kommen, muss ich also das Stadion altern lassen, bzw. einen schlechten Zustand erreichen (einfach vergammeln lassen umgangssprachlich), der höchstens noch eine Wertung von 20 erhält. Aktuell ist es bei den Jaguars zu Beginn bei 30. Durch Ausbau und Renovierung kann dies auf bis zu 99 gebracht werden. Okay, dieses Ziel im Hinterkopf.

Ansonsten ist es wie im Vorgänger, wie ich finde. Viele Optionen, die man als Eigner zur Verfügung hat. Verträge, Kadermanagement, sowie Training und Anweisungen für den Coach bzw. selber coachen. Natürlich kann man auch selbst spielen, aber das möchte ich in diesem Modus vermeiden bzw. nur so selten wie möglich die Steuerung übernehmen.

Preise für den Eintritt, Fanartikel und die Verköstigung lassen sich einstellen. Genauso wie Renovierungen, Neubauten oder Erweiterungen am Stadion. Mit der Presse darf man sich auch herumschlagen. Das gehört dann nun mal dazu. Ebenfalls lassen sich vielerlei Statistiken einsehen, die die Zufriedenheit der Fans wiederspiegelt. Was ich sehr interessant finde ist auch die Tatsache, dass man sich ansehen kann, wessen Trikots am Häufigsten verkauft werden.

Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass dieser Modus der beste ist, wenn man die Kontrolle über alles haben möchte.

Grafik, Musik und Sonstiges:

Die mitgelieferte Musik ist für einen Rock und Metal Fan eher völlig falsch. Aber das kann man nun sehen wie man möchte. Dem Einen wird es gefallen, dem Anderen nicht. Dafür aber ist sie relativ entspannend zum großen Teil, was einen angenehmen Ausgleich zu den nervenaufreibenden Spielen sein kann.

Im Verhältnis zum Vorgänger finde ich, dass sich die Grafik nochmal ein klein wenig verbessert hat. Seien es die Spieler, das Spielfeld oder auch die Details am und im Stadion. Auch der Hintergrund in der Menüführung ist angenehmer, weil heller. Das macht einen schönen Gesamteindruck.

Der Einlauf der Teams im Stadion ist großartig. Ich bin mir nicht sicher, ob dies auch schon im Vorgänger so war, oder ob ich dies einfach nicht registriert habe, da ich gerne auf „Skip“ gedrückt habe. Mir gefällt es jedenfalls, wie die Heimmannschaft häufig mit Feuer und Rauch durch den spezifischen Tunnel kommt.

Wer möchte, kann sich auch von Nutzern erstellte Dateien herunterladen oder selbst welche erstellen. Reingeschaut habe ich da zwar, aber ich denke nicht, dass es wirklich notwendig ist hier großartig tätig zu werden.

Mehr fällt mir spontan nicht ein, das ich hier noch aufführen könnte, außer:

Teil 2 meines Spieltests mit einem Bericht über den ganz neuen Storymodus (nicht Karrieremodus) mit dem Namen „Longshot“ folgt in Kürze und wird euch diesen ganz neuen Spielmodus näherbringen.

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Wie überbrückt man die Wartezeit bis zum zweiten Spiel?

Das spiel gegen die Marburg Mercenaries vom 29.07.2017 war kaum vorbei und ich konnte es kaum erwarten ein weiteres Mal zu einem Spiel der Frankfurter zu gehen. Es hatte viel Spaß gemacht und es gibt mit Sicherheit noch mehr zu entdecken.
Doch im Vergleich zu anderen Sportarten wie Fussball oder Eishockey ist der Abstand zwischen den Heimspielen relativ groß. Vom 29.07.2017 bis zum 20.08.2017 sind es geschlagene vier Wochen – oder um es anders zu sagen: ein ganzer Monat!
Vielleicht habe ich mir auch nur einen ungünstigen Zeitpunkt ausgesucht, denn die nächsten beiden Spiele waren Auswärtsspiele.

Was also in der Zwischenzeit machen?
Um die Wartezeit mit Vorfreude zu überbrücken war das Erste, das ich gemacht habe, Tickets für die zwei noch verbleibenden Heimspiele der laufenden Saison zu besorgen.
Für den 20.08.2017 gegen die Ingolstadt Dukes und
für den 03.09.2017 gegen die Munich Cowboys.

Es dauerte auch keine drei Tage ehe mir die Karten mit der Post zugestellt worden sind. Voller Freude habe ich diese fotografiert und auf Facebook gezeigt als auch in WhatsApp herumgeschickt.

Wunderbar, dachte ich mir. Aber es sind noch so viele Tage bis zum nächsten Heimspiel. Da fielen mir doch glatt ein paar meiner Abschlussworte aus meinem ersten Bericht ein: „Und irgendwie brauche ich mehr lila im Kleiderschrank“
Aber natürlich. Das kann ich ändern! Kurzum den Fanshop der Frankfurter aufgerufen und ein Polo-Shirt und ein schickes lila Fanjersey bestellt.
Nun hatte ich nicht nur die Vorfreude auf das Spiel am 20.08., sondern auch auf das kleine Paket, das mich in den kommenden Tagen erreichen sollte.

Dieses kam dann auch, wie erwartet, ein paar Tage später an. Ganz ungeduldig und mit einem Glücksgefühl öffnete ich dies und meine bestellten Artikel waren auch darin enthalten. Schwupp di wupp – mehr lila im Kleiderschrank. Auftrag erfüllt.

Alleine der Gedanke daran, dieses Jersey und die lila Kappe zu tragen und mich damit als Fan zu „outen“ war schon Freude pur.
Übrigens trage ich die Universe-Kappe auch sehr häufig in meiner Freizeit. Aufgrund der Farbe stellt sie bei meinem für gewöhnlich schwarzen Kleidungsstil einen richtigen Farbklecks da und fällt somit gut auf.

Das Warten auf die Tickets und das Jersey waren keine Zeitfresser. Also habe ich mich etwas ausführlicher mit der Mannschaft beschäftigt. Ein Spieler, dessen Name auf mittelamerikanische Wurzeln hinweist, fiel mir besonders auf. Dieser wurde beim Spiel gegen die Mercenaries häufiger erwähnt. Es geht um „Silas Nacita“. Ein Running Back, der für viele Yards gesorgt hat und in den sozialen Medien eine sehr sympathische Figur macht. Apropos soziale Medien: das Liken der Mannschaft, einzelner Spieler und natürlich auch der Cheerleader waren nun eine Selbstverständlichkeit. Gleiches galt nun auch für Instagram. Schließlich wollte ich keine Informationen verpassen.

Ich wusste, dass am 05.08. ein Auswärtsspiel bei den Schwäbisch Hall Unicorns auf der Agenda stand. (Unicorns? Einhörner? Wie kommt man auf Einhörner? In farbenfrohen bunten Jerseys liefen sie leider nicht auf. Wäre irgendwie lustig aber auch cool gewesen) Nun, so viel Fan war ich dann doch noch nicht um mit den „richtigen“ Fans auf die Sonderzugfahrt zu gehen. Zudem hindert mich eine Erkrankung derzeit daran größere Unternehmungen zu machen.
Daher war es umso schöner, als mich Marc Junge anschrieb und mir einen Link zukommen ließ, über den man das Spiel in Schwäbisch Hall live verfolgen konnte. Hurra! Playstation an, Seite aufgerufen und das spiel auf der Couch verfolgt. Ein Gefühl des Mitfieberns stellte sich sehr schnell ein. Doch das Regelwerk war mir immer noch nicht so ganz geläufig, dass ich auch bei der Übertragung des Öfteren so meine Schwierigkeiten hatte.

Die Kommentatoren waren, wie auch der Stadionsprecher beim Spiel in Frankfurt gegen die Marburg Mercenaries, sehr informativ und erklärten auch fast alles. Oder sogar alles? Ich glaube ich habe an manchen Stellen bewusst weg gehört. Schließlich war es der Kanal der Unicorns und natürlich kam die Liebe zur eigenen Mannschaft häufig durch. Aber das ist nicht schlimm, jedenfalls nicht für mich – ich finde es schön, dass sich Menschen die Mühe machen um sowas auf die Beine zu stellen.

Ich möchte aber nicht den Eindruck erwecken, dass die beiden Kommentatoren alles durch eine rosarote Brille gesehen haben. Im Gegenteil: es wurde fast immer versucht eine neutrale Berichterstattung zu liefern. Es gab also auch Lob für gelungene Aktionen der Frankfurter.

Bis zur Halbzeit lagen die Frankfurter sogar mit 14:5 in Führung. Insbesondere die starke Defensive zeigte sich sehr häufig und ließ nur wenig zu. In der zweiten Hälfte des Spiels zeigten beide Seiten ein tolles und spannendes Spiel. Leider konnten die Frankfurter in der gesamten zweiten Hälfte keinen einzigen Punkt mehr machen. Dafür aber die Unicorns. Sie spielten im 3. Quarter ihre offensiven Stärken aus und konnten ganze 13 Punkte machen. Am Ende hieß es dann 18:14 für die Unicorns. Eine knappe Niederlage also. Dafür ein tolles Spiel gesehen und die Wartezeit verkürzt.

Abbuzze un weidermache – so sagt der Hesse.

Es wurde nun also Zeit mich mit der German Football League (GFL) etwas genauer zu befassen: wer sind eigentlich die direkten Gegner von Frankfurt? Was haben diese so drauf? Und wie sieht es in der Nordgruppe aus?
Schwäbisch Hall entpuppte sich also als das Maß der Dinge in der Südgruppe und die Braunschweiger als das Maß der Dinge im deutschen Football. Sehr interessant.

Des Weiteren informierte ich mich auch darüber, wie es nach der regulären Saison weitergeht. Playoffs, das habe ich schon gehört – aber wer gegen wen und überhaupt? Wieder interessant, denn die jeweils ersten 4 Mannschaften aus Nord und Süd treffen in den Playoffs auf einander. Bedeutete also, dass „meine“ Frankfurter den zweiten Platz hinter den Unicorns bis zum Abschluss der regulären Saison absichern müssen um in der ersten Runde ein Heimspiel zu bekommen.

Ab diesem Punkt habe ich mir die Ergebnisse der Konkurrenz und die Platzierungen der Teams aus der Südgruppe etwas genauer angesehen. Also ein Playoffplatz ist für Frankfurt schon sicher. Aber von Platz 2 bis 4 ist noch alles möglich. Interessant und spannend, da das kommende Heimspiel gegen die direkte Konkurrenz um einen der besagten Plätze ist. Das machte die Vorfreude nur noch größer – aber es waren immer noch gute drei Wochen bis zum Spiel.

So wirklich wollte die Zeit nicht vergehen. Das nächste Wochenende folgte und das nächste Auswärtsspiel bei den Saarland Hurricanes stand an. Leider konnte ich dies über keinen Stream verfolgen. Sehr schade, aber dafür war das Ergebnis aus Frankfurter Sicht natürlich der Hammer. Ein Sieg mit 66:6 stand am Ende fest. in Anbetracht der Zahlen kann man sagen, dass es sich hierbei um ein teuflisch gutes Ergebnis handelt.

Mittlerweile hatte ich mir bereits das Playstation 4 spiel „Madden NFL 18“ vorbestellt. Der Release soll am 25.08.2017 sein und an diesem Tag, so Amazon, soll es sich auch in meinem Briefkasten befinden.
Aber, nach ein wenig Stöbern im PSN Store, fand ich ein Tagesangebot für „Madden NFL 17“ – gerade einmal 19,99 €. Kurz überlegt und zugeschlagen. Nun dürfen Sie, liebe Leserin, lieber Leser raten, womit ich mir die meiste Zeit des Wartens bis zum 20.08.2017 vertreibe.

Richtig erkannt: mit an die Wand starren!
Nein natürlich nicht. Sondern mit dem Spielen des Spiels aber auch mit dem Sammeln weiterer informationen über Football in Deutschland. Es ist erstaunlich wie viele Ligen und Mannschaften es gibt und wie viele davon in meiner unmittelbaren Nähe im Frankfurter Großraum zu finden sind. Ich muss aber zugeben, dass man in der Öffentlichkeit nur sehr wenig davon mitbekommt, wenn ma nsich nicht gerade dafür interessiert. Das sollte meiner Meinung nach besser in der Medienlandschaft vertreten sein.

Ein kurzer Eindruck zum Playstation Spiel:
Das Spiel, welches nur in englischer Sprachausführung vorhanden ist, bietet für Football-Anfänger ein Tutorial an, in dem die grundlegenen Züge des Spiels erklärt werden. Das ist natürlich hervorragend. Aber jede Medaille hat ihre zwei Seiten, denn so schön viele Informationen auch sind, erschlagen einen diese zu Beginn.
ich wollte aber lieber Spiele spielen und habe kurzum eine Spielerkarriere im Franchise gestartet. Natürlich als Quarterback.
Das Schöne ist, dass man hier im Laufe der Zeit mehr und mehr über das Spiel und die Regeln erfährt. Wann läuft die Zeit weiter, wann stoppt sie und und und… Es ist irgendwie eine Art von „Learning by doing“. Durchaus sehr effektiv.
Das Spiel macht also Spaß und ich freue mich schon auf den Folgetitel, der bald ankommen soll.

Doch noch mehr freue ich mich auf das nächste Heimspiel der Samsung Frankfurt Universe!