Football mit Verbesserungspotenzial. Bericht zum Spiel der Rhein-Main Rockets gegen die Hanau Hornets vom 21.05.2018

Ein verlängertes Wochenende war es und so kam es dazu, dass ich mir ein drittes Spiel am dritten Wochenendtag ansehen konnte. Dieses Mal war ich zu Gast bei den Rhein-Main Rockets aus Offenbach. Der SANA-Sportpark ist für mich die zweit nächste Spielstätte für mich nach der PSD Bank Arena in Frankfurt, in der auch die Frankfurt Universe spielt.  Aber zum Glück musste ich nicht laufen, denn der Fahrservice von Marc Junge (all-about-football.de) brachte mich, ihn und unseren Kollegen Dennis, direkt dorthin.

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Der SANA-Sportpark ist ein schöner kleiner Sportpark, bei dem es sogar eine kleine Tribüne gibt, die durchaus gut gefüllt war. Es gab aber auch für die ganz kleinen Zuschauer eine Hüpfburg. Wäre diese nicht bereits belegt gewesen, glaubt mir, man hätte mich dort rauszerren müssen. Aber auch Getränke und leckeres günstiges Essen waren zu erwerben.RMRHH21052018 (1 von 68)

Es hatte durchaus ein bisschen was von einer großen Familiengrillfeier. Und Familie ist wahrlich nicht weit hergeholt, denn so einige bekannte Gesichter waren auch hier zu finden. Wie auch einige Universe Fans, denn diese hatten, sofern sie eine ungültige Dauerkarte nachweisen konnten, freien Eintritt. Schnell kam es zu Gesprächen untereinander und auch dieses durchaus positive Ambiente zu der Veranstaltung war definitiv vorhanden. Insgesamt fanden sich um die 500 Zuschauer für das Spiel der Offenbacher gegen die Hanau Hornets ein.

Wo die Schiedsrichter herkamen, war mir ein kleines Rätsel, aber sie schienen sehr guter Dinge zu sein und ein Gesicht kam mir auch sehr bekannt vor unter den Gestreiften. Erst wusste ich gar nicht woher, aber als wir Presseheinis und Fotofutzis auf dem Platz standen, um Bilder der einlaufenden Mannschaft zu machen, fragte ich den Herrn einfach und Tatsache: es war ein Spieler der Frankfurt Pirates. Andere Klamotten, aber doch erkannt.RMRHH21052018 (5 von 68)

Nun war es also fast angerichtet. Die Mannschaft aus Hanau wurde vorgestellt und die Raketen starteten, kamen mit hohem Tempo aus dem Wald heraus und wurden mit zaghaftem Applaus empfangen. Anschließend kamen die Kapitäne zusammen, damit der Münzwurf stattfinden konnte. Die Schiedsrichter stellten sich vor und dann kam er auch: der Münzwurf. Dieser wurde von einem Ehrengast durchgeführt. Doch wer war dieser Ehrengast? Nun, für jemanden wie mich eine sehr bekannte Person, denn er ist der Schlagzeuger der Gladbecker Metal Band „Grave Digger“. Namentlich: Stefan Arnold.

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Stefan Arnold beim Münzwurf

Kurze Zeit später ging das Spiel auch los und ich muss leider festhalten, dass es ein insgesamt sehr schwaches Footballspiel gewesen ist. Man konnte insbesondere den Rockets ansehen, dass der Zwangsaufstieg durch die Umstrukturierungen der Ligen nicht gut bekam und bekommt.

Die Rockets konnten sich lange recht gut wehren, aber die Defensive der Hornets ließ keine großen Raumgewinne zu und kamen ihrerseits stets näher an die Endzone der Offenbacher, was auch mitunter daran lag, dass die Punts auch nicht sehr weit über das Spielfeld gingen. Gegen Ende des ersten Viertels war es dann so weit: die Hornissen stachen zu und konnten mit einem wunderbaren Pass in die Endzone für die ersten Punkte sorgen. RMRHH21052018 (30 von 68)

Der Extrapunkt wurde ebenfalls verwandelt und nur wenige Momente später kamen sie erneut zu einer guten Offensivaktion, nachdem der Ball abgefangen wurde. Die Punkte wurden aber erst mit Beginn des zweiten Viertels per Field Goal gemacht. Anschließend gab es insbesondere von Hanauer Seite viel Diskussionsbedarf, da etliche Flaggen und Strafen ausgesprochen wurden. Aber der Hauptschiedsrichter mit der kleidsamen weißen Kappe blieb cool und ließ sich auf keine Spielchen ein. RMRHH21052018 (40 von 68)

Durch die vielen Unterbrechungen wurde auch das Spiel zunehmend schwächer. Dennoch versuchten die Rockets ihrerseits zu kämpfen, konnten aber einen weiteren Touchdown nicht verhindern. Somit stand es zur Pause 0:16 aus der Sicht der Rockets.

Im folgenden Quarter gaben die Rockets noch einmal alles und kamen auch dank einer Interception und einem tollen Lauf in Richtung Endzone zu einer sehr guten Möglichkeit Punkte zu erzielen. Doch die Defensive der Hanauer zeigte keine Blöße und verhinderte alle Versuche der Rockets einen Touchdown zu erzielen und dabei waren sie so kurz davor. Schade an dieser Stelle, dass es zu keinen Punkten, auch nicht per Field Goal gereicht hat. Das wäre sicherlich schön für die Moral der Mannschaft gewesen.RMRHH21052018 (52 von 68)

Punkte gab es in diesem Viertel aber keine, denn auch die Hornets hatten so ihre Schwierigkeiten und nahmen indes weitere Strafen, wobei eine von den zu stark reklamierenden Trainern der Gäste gezogen wurde.

Die nächsten Punkte wurden im letzten Viertel gemacht, als die Hanauer einen Return bis in die Endzone zurücktragen konnten. Schier ungehindert lief der Returner gut 60 Yards ohne, dass ihn jemand dabei hindern konnte. Dafür wurde der Extrapunkt elegant rechts an den Stangen vorbeigeschossen. Man konnte nun aber auch sehen, dass die Spieler der Rockets konditionell bereits an ihrer Grenze waren. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Hornissen noch ein weiteres Mal zu Punkten kamen und anstatt des Kicks für einen Punkt, eine 2 Point Conversion ausspielten, die erfolgreich war. Mit diesen acht Punkten stellten sie auch den Endstand von 0:30 her. RMRHH21052018 (59 von 68)

Wie bereits zu Beginn des Artikels beschrieben, sind die Offenbacher eine Liga zu hoch eingestuft worden und das zeigt sich in den Leistungen und Ergebnissen. Das ist sehr schade für eine Mannschaft, die noch viel zu lernen hat und in den letzten Spielen wahrlich viele Lehrstunden sammeln musste.

Die Hanau Hornets hingegen waren gewiss stärker und hatten auch, meines Erachtens, nach ein besseres Spielverständnis, was auch in vielen Spielzügen zu erkennen war. Der Sieg war demnach also auch gerechtfertigt und verdient. Aber auch sie werden gegen den Primus der Liga aus Bad Homburg mit Pauken und Trompeten untergehen.

Für beide Mannschaften gab es nach dem Händeschütteln noch Applaus und den haben sich gewiss beide Mannschaften verdient. Die einen für den Sieg, die anderen dafür, dass sie gekämpft haben.

Ich bin sicherlich kein Footballexperte, dafür bin ich definitiv noch zu frisch. Aber dennoch empfehle ich dem ein oder anderen Spieler der Rockets das Spiel „Madden NFL 18“. Die Trainings, die das Spiel erklären, sind so ausführlich und tiefgehend gemacht, dass selbst ein Anfänger wie ich das Spiel verstehen lernen konnte.

Und hey, wenn ihr einen Kicker braucht oder was weiß ich was… ich bin dabei Rockets!

Noch etwas Schönes zum Schluss: RMRHH21052018 (68 von 68)

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Wrestling in der Batschkapp Frankfurt: die wXw (westside Xtreme Wrestling) war am 21.04.2018 zu Gast mit der „We love Wrestling Tour“

Es ist nun schon über ein halbes Jahr her, als die wXw das letzte Mal zu Gast in Frankfurt war. Es war der 30.09.2017, und auch dort war ich vor Ort und habe davon berichtet. Hier geht es zum Artikel -> wXw Batschkapp 30.09.2017

Schon damals war ich begeistert und freute mich umso mehr auf diesen Abend, der mich auch nicht enttäuschen sollte. Die Batschkapp war ausverkauft und mein Sitzplatz in der ersten Reihe war ein klein wenig suboptimal, aber immer noch sehr gut. Ausverkauft bedeutet übrigens 450 Zuschauer.

Es gibt 72 Bilder von mir zu diesem Event – Klicke –>> H I E R <<–

Der Event aus Frankfurt wird ab dem 24.04.2018 auf dem offiziellen Videoportal der wXw zu sehen sein. Hier gelangt ihr dahin: Offizielle Video-Website: wXw now

IMAG1159Vielen ist die wXw vielleicht noch kein Begriff und ich erwähne es, so wie in meinem damaligen Bericht, gerne erneut: die deutsche Organisation „wXw“ also Westside Xtreme Wrestling, mit ihrem Sitz in Essen, ist die größte dieser Art Deutschlands. Aus dieser sind sogar bereits einige Wrestler hervorgetreten, die nun in der WWE ihre Brötchen und Hamburger verdienen.

Auch das hier erwähne ich sicherheitshalber auch nochmal: die Sitzreihen sind nicht durch eine Barriere vom Ringbereich getrennt. Dadurch ist man sehr nahe am Geschehen und wenn es passiert, auch Teil davon. Es kann durchaus vorkommen, dass ein Wrestler in die Zuschauer geschubst wird oder vor ihnen liegt. Deswegen sollte man immer ein Auge auf das Geschehen haben, damit man weder sich noch einen Wrestler verletzten könnte.

Dann ging der Abend auch schon los und das mit einem sehr interessanten Match sogar. Gleich vier Wrestler durften sich in einem „Fatal4-Way“ Match messen. Gut, okay, in der wXw wird diese Matchart anders genannt, aber der Begriff aus der WWE dürfte hier gängiger sein. Eigentlich sollte es erst ein „Triple Threat Match“ sein, aber dies wurde kurzfristig geändert.

Der Erfurter Marius Al-Ani, besser bekannt als „Ninja Warrior“, Ivan Kiev und David Starr waren ohnehin für dieses Match angekündigt. Der vierte Mann im Ring wurde niemand Geringeres als Emil Sitoci, der dienstälteste Wrestler in der wXw.

IMAG1170Während zu Beginn noch alle im Ring standen und sich unkoordiniert prügelten, dauerte es auch nicht lange, bis die ersten aus dem Ring geworfen wurden. So ergaben sich sehr ansehnliche und technisch versierte Kämpfe, die oftmals von einem Rückkehrer unterbrochen wurden. Zwischenzeitlich gab es sogar eine „Headlock-Kette“ – ein sehr interessanter Anblick. Dieses Match der Vier kam sehr gut beim Frankfurter Publikum an. Die Wechsel der Ringhoheit waren schneller passiert, als man schauen konnte, bis ein weiteres Mal zwei der vier Akteure außerhalb des Rings waren. Es standen sich nun Ninja Warrior und Ivan Kiev gegenüber. Ein paar schöne Moves von beiden, doch dann packte Ninja einen Aufgabegriff aus, dem Ivan in der Mitte des Rings nichts entgegenzusetzen hatte und aufgeben musste. So gewann der Erfurter dieses aufregende erste Match und das Publikum jubelte.

Das war mal ein Auftakt nach Maß. Sehr wünschenswert. Das Publikum war da und wurde mitgerissen. So konnte und sollte es auch weitergehen.

Es folgte ein Match, das eine gewisse Ungleichheit in sich trug. „Dirty Dragan“ musste gegen den Adler der wXw „Absolute Andy“ antreten. Letzterer wird, bzw. wurde von Samoa Joe trainiert. Der Name kommt euch bekannt vor? Zurecht, er ist derzeit aktiver Wrestler der WWE.

IMAG1175Bevor dieses Match so richtig losging, war schon allein durch die Optik der beiden zu erkennen, wer die Vorteile auf seiner Seite haben sollte. So war es auch nicht verwunderlich, dass Andy in seiner dominanten Art und Weise Dragan aufforderte sich einfach hinzulegen und sich pinnen zu lassen. So käme dieser schmerzfrei davon. Doch weder Dragan noch das Publikum wollten das. Wenn auch Dragan so aussah, als wüsste er nicht so richtig, ob er nicht vielleicht doch darauf eingehen sollte. Letztlich begann dieses Match dann doch und Dragan musste sehr viel einstecken. Sowohl im Ring als auch außerhalb des Rings. Dabei bewies er aber Nehmerqualitäten und wehrte sich mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. Nur hatten diese gegen die dominante Art von Andy kaum Wirkung. Dafür hatte er den Zuspruch und die Fans in Frankfurt hinter sich, die ihm zujubelten. Die Sympathien konnten nicht klarer verteilt sein. Doch am Ende musste er sich geschlagen geben und Andy gewann das Match nach einer Serie von kraftvollen Moves. Das Match war entschieden, aber Andy noch nicht fertig. Es gab somit also noch einen „Nachschlag“ für Dragan; im wahrsten Sinne des Wortes. Aber Emil Sitoci eilte seinem Zögling(?) zur Hilfe und musste selbst noch einstecken. Letztlich änderte dies aber nichts daran, dass es für Dragan vom Frankfurter Publikum Sonderapplaus gab.

Die Stimmung hielt sich also und das Publikum war weiterhin dabei. Der Spaß ging auch direkt weiter mit dem Match einer Veteranin gegen eine Dame, die von ihr als „Rookie“ betitelt wird. Melanie Gray gegen „Killer“ Kelly aus Portugal. Kelly ist erst rund ein halbes Jahr in der wXw, mischt aber schon gut auf.

IMAG1192War es vor rund einem halben Jahr noch mehr ein eher lustiges und spaßiges Match zwischen Melanie Gray und Session Moth Martina, wurde dieses Duell auf einem ganz anderen Level und Niveau ausgetragen. Beide Damen scheuten nicht davor, sich im Ring und außerhalb des Rings zu profilieren. Dabei war es insbesondere Melanie, die das Heft wutentbrannt in die Hand nahm und Kelly aufzeigen wollte, wer Chefin im Ring ist. Aber Kelly wusste sich zur Wehr zu setzen und es entwickelte sich ein sehr ansehnliches Match, das sehr viele technische und kraftvolle Elemente enthielt. Das Momentum wechselte sogar, aber Kelly hatte am Ende nicht das Glück auf ihrer Seite und musste sich Melanie an diesem Abend geschlagen geben.

Respekt an beide Damen, da ziehe ich meinen Hut vor der Leistung, die gezeigt wurde. Bitte zukünftig mehr davon.

IMAG1212Danach wurde es mal Zeit für einen Titelkampf an diesem Abend in Frankfurt. Es ging um die wXw Shotgun Championship. Titelverteidiger Bobby Gunns, der sogar dort raucht, wo es verboten ist, stellte sich seinem Herausforderer „Dunkzilla“ Mark Davis. Dieses Match hatte nicht so ganz das Flair der vorhergehenden gehabt. Das lag auch mitunter daran, dass Bobby so seine Schwierigkeiten mit dem bulligen Mark Davis hatte. Mehrere Clotheslines hintereinander weg und Dunkzilla stand immer noch recht unbeeindruckt auf den Beinen. Die körperlichen Vorteile machte sich Mark Davis des Öfteren zu Nutze und demonstrierte sie häufig. Um dem zu entgehen änderte Bobby seine Taktik und begann den linken Arm Dunkzillas zu bearbeiten. Vorwiegend mit Armbars und Aufgabegriffen. Diese zeigten auch Wirkung. Dennoch schien das Match lange offen, bis es Bobby gelang einen Superplex vom zweiten Ringseil zu zeigen, der dem Kampf das Ende setzte. So blieb und bleibt Bobby weiterhin der wXw Shotgun Champion.

Anschließend kam Alexander James in den Ring und redete, erzählte und sprach von der großen Gelegenheit, die ihm zustünde, gegen Ilja Dragunov um den wXw Unified World Wrestling Championship anzutreten. Dabei verhöhnte er Ilja mehrere Male und sagte, dass Ilja Angst vor ihm habe und deswegen nicht antreten kann oder will und aufgrund dessen eine „Verletzung“ vortäuscht. Dabei muss man sagen, dass Ilja anscheinend tatsächlich mit einer Verletzung zu tun hat, denn die wXw erlaubt es ihm nicht mit dieser Verletzung ein Match zu bestreiten.

IMAG1234Aber Ilja wäre nicht Ilja, wenn er das einfach auf sich sitzen lassen würde. Selbstverständlich kam er unter großem Jubel heraus und stellte sich Alexander. Dabei mussten ihn aber zwei Offizielle zurückhalten, denn wie erwähnt, wrestlen darf er nicht. Während ihn also zwei Offizielle zurückhielten, machte Alexander mit seinen Sticheleien weiter und kratzte an der Ehre des Russen. Dieser hatte schwer damit zu kämpfen, sich unter Kontrolle zu halten. Aber sein Temperament ging mit ihm durch, er schoss so schnell aus der Ringecke hervor, dass nicht nur die beiden Offiziellen, sondern auch Alexander überrascht waren und machte seinen bekannten „Torpedo“ – einen Shoulder block, der Alexander zu Boden warf. Dies feierten die Fans lautstark.

IMAG1259Ein weiterer Titelkampf stand an und da ging es um die wXw World Tag Team Championship. Die Titelträger „Monster Consulting“ bestehend aus Avalanche und Julian Nero trafen dabei auf die Arrows of Hungary. Beide Teams arbeiteten jeweils gut zusammen und hatten dadurch jeweils ihre Momente. Zu Beginn waren es Monster Consulting, die Oberwasser hatten. Nachdem außerhalb des Rings Avalanche gegen die Ringtreppe gedonnert worden war, konnten die Pfeile aus Ungarn Julian Nero bearbeiten und waren dem Titelgewinn schon sehr nahe. Aber Julian Nero wehrte sich, so gut er konnte. Doch die Tag Team Moves der Ungarn haben schon ihre Wirkung gezeigt. Nur gut, dass sich Avalanche wieder aufrappeln konnte und dann seinem Namen alle Ehre machte. Wie eine Lawine kam er über die Ungarn und begrub sie unter sich. Das war der Beginn vom Ende der Titelträume für die Ungarn, die sich im Anschluss an die Naturgewalt geschlagen geben mussten. Auch hier blieb der Titel bei seinen Besitzern und wechselte nicht.

Kurz vor dem Hauptkampf des Abends rief Pete Bouncer im Ring Da Mack aus, der sich weder zeigte, noch anderweitig darauf reagierte. Wer weiß, was da im Busch ist.

IMAG1288Jedenfalls kamen nun Zack Sabre Jr., der sein Comeback feierte, und Lucky Kid in den Ring, um das Hauptmatch zu bestreiten. Es war ein sehr technisch versierter Kampf zwischen beiden, der von den Fans auch entsprechend honoriert wurde. Kraftaktionen gab es wenige zu sehen, dafür interessante und lustige Einlagen von Lucky Kid, der damit seinem Gimmick und seiner Rolle absolut gerecht wurde und einigen abwechselnden Schlägen auf die Brust, bei dem einer so laut Klatschte, dass die Fans „Holy Shit“ riefen. Zu all diesen Spielereien und anderen technischen Aktionen wurden auch etliche Submissions gezeigt. Einige sahen irgendwie so aus, als würde es sich um eine Verknotung der beiden Kontrahenten handeln. In dieser Form schenkten sich beide wenig und ein normaler Pin schien unmöglich, da sich keiner die Blöße geben wollte. So war es am Ende ein Aufgabegriff von Zack, bei dem Lucky Kid nicht abklatschte, sondern so langsam verblasste; also drohte ohnmächtig zu werden. Das sah der Ringrichter und beendete das Match, welches Zack Sabre Jr. Somit für sich entschied.

Es war ein großartiger Wrestlingabend. Es wurde viel geboten und die Fans honorierten dies mit Jubel und Applaus. Es wird wohl keine Frage sein, dass ich das nächste Mal am 02.09.2018 wieder vor Ort sein werde.

Offizielle Website: wXw-Wrestling

Offizielle Video-Website: wXw now

Rückblick auf 2017 – Ausblick auf 2018

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich einen tollen und schönen Start in dieses Jahr. Insbesondere Gesundheit und Erfolg und ganz viel Kraft alles zu schaffen, das man sich vorgenommen hatte.

Nun bin ich also seit etwas mehr als vier Monaten Blogger und berichte von meinen Erlebnissen und dem, was mir so in den Sinn kommt.

Ich muss gestehen, dass ich mit einer solchen Resonanz darauf nicht gerechnet habe, denn in erster Linie wollte ich mein Erlebtes irgendwo festhalten. Ich bin wirklich sehr erfreut darüber, dass die Resonanzen da sind und dass sich das Ganze positiv entwickelt hat. Nicht einmal im Traum hätte ich mir das so ausgemalt. Selbstverständlich geht es auch besser und toller und größer. Aber auf dem Teppich bleiben und sich über die kleinen Erfolge freuen ist doch viel schöner, als große Ziele nicht zu erreichen. Vielen Dank an jeden einzelnen Leser und Abonnenten meines Blogs. Das ehrt mich wirklich sehr.

Rückblick auf das Jahr 2017 (privat):

Ich musste mich in 2017 mit vielen Ämtern herumschlagen und Termine wahrnehmen. Negative Nachrichten, Bescheide und Mitteilungen waren beinahe an der Tagesordnung. Also wenn sie dann einmal kamen. Ämter haben die Angewohnheit eine ewig lange Wartezeit als auch Antwortzeit zu haben. So vergingen viele Monate mit Hoffen und Bangen, finanziellen Engpässen und einigen Depressionen aufgrund dieser Situation.

Im Januar, ausgerechnet am 31.01.2017, als ich zum Sabaton Konzert wollte, hatte sich auch noch das Wasser in meiner Toilette dazu entschieden nicht mehr abzufließen und sogar den rückwärtigen Weg aus der Badewanne zu finden. Aus einem Abfluss wurde ein Einfluss, wenn man das so nennen will. Ein Glück war es keine große Sache am Ende, aber nun, es hat mich Unmengen an Zeit gekostet und das Konzert stand auf der Kippe. Der Mann des Sanitärservices konnte das Problem schnell beheben und ich zum Konzert. Wenn auch unter ziemlichen Stress. Aber es hatte sich gelohnt.

Das ewige Warten auf die Antworten der Ämter führte dazu, dass ich mich selbst beinahe aufgegeben hatte und tatsächlich Existenzängste bekam. Immerhin hat mich meine Katze immer wieder ablenken können, das war nicht unwichtig.

Aber seit August haben sich die Dinge verändert. Nach einer gefühlten Ewigkeit haben die langsamen Mühlen zu Entscheidungen gefunden und mir positive Bescheide zukommen lassen. Das war Balsam für die Seele. Aber es war nicht nur die finanzielle Sicherheit, die damit einherkam, sondern auch das Wegfallen der damit verbundenen Existenzängste. Es gab aber noch eine andere Sache, eine Person, eine Frau, die ich in diesem Monat kennenlernte und mir Lebensenergie gab. (Danke Dir)

Seither bin ich dabei mein Leben wieder in die eigenen Hände zu nehmen und viel zu erleben. Das Wort Leben steckt ohnehin in „erleben“ also mache ich das auch. Konzerte, Eishockeyspiele, Footballspiele – also alles das, worüber ich hier schreibe. Die Idee mit dem Blog kam eher nebenbei und entwickelte sich mit der Zeit immer weiter. Und nun bin ich hier und lasse euch an vielen (aber nicht allen) Erlebnissen teilhaben, so gut ich sie eben beschreiben kann.

 

Rückblick auf das Jahr 2017 (Blog):

Warum dieser Blog „padmanpl“ heißt? Nun, ich wollte mich von Anfang an nicht auf ein Thema spezialisieren. Das hätte nicht gepasst. Also habe ich mir den Spitznamen, bzw. den Namen ausgesucht, mit dem ich ohnehin in einigen Online Spielewelten unterwegs bin. Außerdem kann ich mich damit identifizieren und das ist doch das Wichtigste, nicht wahr?

Es kamen auch immer wieder neue Themen dazu und mittlerweile habe ich wohl alles das, was mir für mich und für meine Leserinnen und Leser wichtig erscheint nun hier versammelt. Vermutlich ist immer noch nicht für jeden etwas dabei, aber die Interessen sind so unterschiedlich wie wir Menschen selbst.

Seit dem 22.08.2017 gibt es meinen Blog und ich bin stolz darauf, sagen zu dürfen, dass bis zum 31.12.2017 insgesamt 3.788 Besucher gezählt worden sind, die sich mit 11.683 Klicks / Hits auf Beiträgen verewigt haben.

Statistiken mag ich irgendwie, daher gibt es sie auch in diesem Beitrag wieder.

Aus 48 Ländern haben Menschen den Weg zu meinem Blog gefunden.

Die Top 5 Länder sind:

  1. (1) Deutschland
  2. (2) USA
  3. (4) Österreich
  4. (3) Frankreich
  5. (5) Vereinigtes Königreich (UK)

Die Top 5 der Besucher, die über andere Webseiten oder Suchmaschinen kamen:

  1. (1) Facebook
  2. (3) Google
  3. (2) All-About-Football.de
  4. (4) Twitter
  5. (5) WordPress Reader

Nun die Top 10 der beliebtesten Beiträge auf meinem Blog. Das haben also meine Besucher am liebsten gelesen:

  1. (neu) 757 – Serien Review: Die Geisterakten
  2. (1) 187 – Brother Firetribe – 18.10.2017 – Nachtleben Frankfurt
  3. (neu) 167 – Löwen Frankfurt – Lausitzer Füchse – 28.12.2017
  4. (3) 162 – Flogging Molly – 06.09.2017 – Batschkapp Frankfurt
  5. (2) 161 – Midge Ure – 27.09.2017 – Batschkapp Frankfurt
  6. (4) 138 – WWE am 11.11.2017 in der SAP-Arena Mannheim
  7. (6) 82 – Autoren im Interview: Nicole Schuhmacher
  8. (5) 79 – wXw – Fight Forever Tour – 30.09.2017 – Batschkapp Frankfurt
  9. (10) 66 – Extreme – 04.12.2017 – Batschkapp Frankfurt
  10. (neu) 65 – Five Finger Death Punch & In Flames – 06.12.2017 – Festhalle Frankfurt

 

Ausblick auf das Jahr 2018:

Ich hoffe, dass ich es irgendwie schaffe mal einen Kalender einzubauen, damit man auch mal sehen kann, wo ich mich möglicherweise so rumtreibe. Gegen nette Gespräche habe ich wirklich nichts einzuwenden. Obwohl das früher eher untypisch für mich war, mag ich es momentan Gespräche mit Fremden zu führen und neue Menschen kennen zu lernen.

Selbstverständlich wird es weitere Berichte zu den Löwen Frankfurt geben und es werden auch zwei besondere Beiträge dabei sein – vielleicht sogar mehr – aber das wird sich erst noch entscheiden.

Zu Konzerten werde ich auch im Jahr 2018 gehen und natürlich auch hiervon berichten. Viele Termine sind bereits bekannt und zu vielen besitze ich bereits ein Ticket. Hier und da könnte es sogar mal passieren, dass ich auf der Suche nach einer Fahrerin oder einem Fahrer sein werde, da ich selbst kein Automobil besitze und die Busfahrer der RMV lassen mich nicht ans Steuer. Schade. Jedenfalls werde ich auf meiner Facebookseite „padmanpl“ schreiben, wenn ich mal Chaffeurdienste in Anspruch nehmen müsste. (Wer weiß, vielleicht habe ich dann sogar eine Karte zu viel…) Im Zuge der Konzerte möchte ich auch nicht unterschlagen, dass eine Kooperation mit Konzert-Nerd eingegangen wird. Das hat für meinen Blog und mich Vorteile, aber auch für den Kooperationspartner. Ich freue mich schon sehr auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Gefressen wird auch im Jahr 2018. Die Snackboxen sind einfach zu interessant und manchmal irgendwie unheimlich. Und nein, ich habe nicht vor aufzugehen wie ein Hefekloß. Trotz der vielen Leckereien.

Da ich noch sehr viel Lesestoff habe und immer wieder neuer Lesestoff dazukommt, wird sich die Kategorie „Bücher“ weiter füllen. Viele spannende Titel warten bei mir noch sehnsüchtig darauf verschlungen und rezensiert zu werden.

Am Zocken komme ich auch in diesem Jahr nicht vorbei. Das gehört einfach dazu. Deswegen wird sich auch die Spiele- und Berichtesammlung zu PS4 Spielen vergrößern. Ob sie nochmals so vielfältig sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen.

American Football wird definitv viel mehr Kapazität einnehmen. Meine Planung sieht vor sämtliche Heimspiele der Samsung Frankfurt Universe zu besuchen als auch einige Auswärtsspiele. Aber nicht nur die Universe wird von mir besucht, denn in Hessen und gerade im Rhein-Main-Gebiet gibt es sehr viele Vereine, die es wert sind einmal besucht zu werden. Fest in meinem Terminplaner stehen die Rockets aus Offenbach, die Mannheim Bandits und Banditaz, und noch viel mehr Teams. Ich hoffe, dass es sich einrichten lässt und nicht zu viele Überschneidungen geben wird. Da ich nun auch fester Teil des Teams von All-About-Football.de bin, freue ich mich umso mehr weitere Bildergalerien und Berichte verfassen und sowohl auf diesem Blog, als auch auf „AAF“ veröffentlichen und die Seite mitpflegen zu dürfen.

Ein großes Highlight wird wohl der Besuch eines NFL Spiels in London sein. Geplant ist der 23.09.2018. Da spielen, wenn sich nichts ändert, die Jacksonville Jaguars gegen die Philadelphia Eagles. Vielleicht trifft man dort auch auf ein paar bekannte Gesichter?

Der Bereich „Interviews“ ist noch recht neu aber auch hier werden weitere Interviews folgen. Natürlich werden Autoren interviewt, aber es ist auch geplant, einige Spieler diverser Football-Teams zu einem Gespräch zu bitten.

Events gibt es natürlich auch im Jahr 2018. Je nach dem, wie es die Zeit zulässt, werde ich von Buchmessen und vom Wrestling berichten. Für ein Wrestlingevent der WWE am 21.04.2018 in der Batschkapp Frankfurt habe ich bereits ein Ticket und da freue ich mich schon sehr ein weiteres Mal Teil dieser tollen Veranstaltung zu sein.

Vielleicht gehe ich auch einmal zum Baseball. amerikanisch angehauchter Sport scheint mir irgendwie gut zu gefallen.

Auf ein erfolgreiches und spannendes Jahr 2018!