Five Finger Death Punch & In Flames – 06.12.2017 – Festhalle Frankfurt

Lange ist es her, als ich das letzte Mal zu einem Konzert in der Frankfurter Festhalle gewesen bin. Einige Jahre mittlerweile als Billy Talent die Festhalle rockten.

Auf dem Weg zur Festhalle strömten immer mehr Menschen zum südlichen Eingang der Festhalle. Es war kurz vor 19 Uhr, als ich mich dann in die lange und breite Schlange am Einlass stellen konnte. Der Einlass begann übrigens bereits um 17:45. Nach einem langsamen Vorwärtskommen und der abschließenden Sicherheitskontrolle, verzichtete ich darauf meine Jacke bei der Garderobe abzugeben und ging direkt in den Innenraum, denn man konnte schon hören, dass da etwas los ist.

Die Vorband an diesem Abend stand bereits auf der Bühne. Diese hatte wohl bereits um 19 Uhr begonnen und insgesamt etwas mehr als 30 Minuten auf der Bühne verbracht und ihre Musik präsentiert. Es waren „Of Mice & Men“, die bereits die ersten härteren Metalklänge unter die zahlreichen Gäste in der Festhalle brachten.

Während die Band also ihren Metalcore spielte, ging ich langsam durch die Halle und an Menschen vorbei, um eine bessere Sicht auf die Bühne zu bekommen. Also besser gesagt auf die Menschen, die Musiker, die sich auf der Bühne befanden. Die Bühne selbst konnte man auch von ganz hinten sehen, aber dann wirkten die Musiker doch mehr wie große Ameisen.FFDPIF061217 (1 von 28)

Jedenfalls waren die Akustik und der Ton sehr gut, so dass ich während meiner Wanderung durch die Halle die Songs und die Musik sehr gut hören könnte. Auch der Gesang war zu erkennen, wenngleich dieser zumeist in schreiender Form stattfand, was das Verstehen des Textes eher erschwerte. Die Musik an sich aber gefiel mir und war wirklich in der ganzen Festhalle gut zu hören.

Mitklatschen oder Anderes wurde von der Band nicht eingefordert und anhand des musikalischen Stils hätte ich mich sowieso gefragt, wie das überhaupt hätte funktionieren sollen. Aber insbesondere bei den Gästen im vorderen Bereich schien die Band gut anzukommen.FFDPIF061217 (2 von 28)

Viel konnte ich von der band leider nicht sehen und hören. Lediglich 15 Minuten blieben mir nach meiner Ankunft, so dass eine bessere Einschätzung des Live-Auftritts nicht möglich ist.

Kurze Informationen zu Of Mice & Men:

Genre(s):  Metalcore, Nu Metal, Post Hardcore

Herkunft:  Costa Mesa, USA

Gründung:  2009

Aktuelle Besetzung:

Schreigesang, Bass, Klargesang:  Aaron Pauley

E-Gitarre:  Alan Ashby

E-Gitarre:  Phil Manansala

Schlagzeug:   Valentino Arteaga

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Die erste Umbauphase der Bühne begann und dauerte gute 30 Minuten. In der Zwischenzeit habe ich mich noch ein wenig weiter in der Festhalle umgesehen und dabei entdeckt, dass niemand in dieser verhungern oder verdursten muss. Auch die Auswahl an Getränken und Essen ist groß, so dass wohl jeder sitt und satt werden kann.

Im mittleren Bereich der Festhalle wurde es voller. Immer mehr Menschen kamen herein und befüllten die Festhalle. Es gab sogar einen abgegrenzten Bereich vor der Bühne, der sich als „Golden Circle“ erwies. Die Karten hierfür waren etwas teurer und dementsprechend war dort noch einiges an Platz übrig. Ausverkauft hätte wohl anders ausgesehen. Der Vorteil für mich war dadurch, dass ich auf halblinker Position eine sehr gute Sicht hatte, da kaum Menschen direkt vor mir standen.

Und dann ging es auch schon los: Das Logo von In Flames erstrahlte rötlich, denn es war auf einem durchsichtigen Vorhang bedruckt. Der Effekt war jedenfalls genial. Den ersten Song spielten In Flames sozusagen hinter diesem Vorhang, ehe er zum zweiten Song fiel und die Sicht gänzlich frei machte auf die Band.FFDPIF061217 (5 von 28)

Der Jubel und Applaus waren nach jedem Song groß und laut. Immer wieder kamen auch gut hörbare Sprechchöre auf, die „In Flames“ skandierten. Bei ihren insgesamt 80 Minuten auf der Bühne konnte die Band mit ihrem Melodic Death Metal überzeugen und begeistern. Die Schweden boten aber nicht nur tolle, harte Songs, sondern auch eine Bühnenshow mit Lichteffekten, die Epileptiker wahrscheinlich nicht überstanden hätten. Aber nicht nur Lichter schmückten den auftritt aus, sondern auch die Leinwände, auf denen wohl die entsprechenden Musikvideos zu den Songs abgespielt wurden. Das war schon sehr beeindruckend.

Der Drummer saß auf einem Hochsitz und thronte mittig über dem Rest der Band. Etwas weiter neben ihm stand noch der Keyboarder, ebenfalls auf seiner eigenen Empore. Leider erkennt man das auf meinen Bildern nicht besonders gut; man kann es allenfalls erahnen. Dennoch war es sehr gut in Szene gesetzt.

Häufig wurde durch die Band zum Mitklatschen und zum Fauststoß mit „Hey!“ aufgefordert, was sehr viele auch umgesetzt haben. Die Sprechchöre kamen immer wieder von selbst auf und auch auf die Aufforderung Lärm zu machen, kamen die Anwesenden immer wieder gerne nach.

Die kraftvolle Musik mit dem vielen gutturalen Gesang war übrigens auch von meiner Position aus sehr gut zu hören. Zwar stand ich noch etwas unter der ersten Etage, aber da ich nicht die „volle Dröhnung“ abbekam, war es sogar recht angenehm von der Lautstärke. Von der Tonqualität konnte ich aber keinerlei Einbußen erkennen. Auch die unterschiedlichen Instrumente waren gut zu hören, so dass das ein oder andere Solo, ob Gitarre oder Drums, wirklich gut war.

Fans und Musiker hatten sichtlich Spaß während des ganzen Auftritts und auch ich schloss mich immer wieder dem Headbangen und Mitklatschen an. Nach ungefähr einer Stunde dachte ich mir, dass ich mir das Ganze mal aus einer anderen Perspektive ansehe und anhöre. So wanderte ich bis ans andere Ende der Festhalle und stellte fest, dass die Musik und die Tonqualität auch im hinteren Bereich wirklich optimal sind. Nur die Sicht ist natürlich eingeschränkt. Für mich war das jedenfalls nicht so dramatisch, da ich bereits lange Zeit von einer recht guten Sicht auf Bühne und Band profitieren konnte.

Kurze Informationen zu In Flames:

Genre(s):  Melodic Death Metal

Herkunft:  Göteborg, Schweden

Gründung:  1990

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Anders Friden

Gitarre:  Björn Gelotte

Gitarre:  Niclas Engelin

Bass:  Bryce Paul

Schlagzeug:  Joe Rickard

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Die folgende Umbauphase dauerte gute 40 Minuten und die geschätzt 5.000 Gäste verteilten sich an die Getränke- und Essensstände, Toiletten, Fanartikelstände und auch nach Draußen zum Rauchen.

Das Warten auf den Beginn von Five Finger Death Punch zog sich irgendwie in die Länge und machte die Spannung auf das, was kommen würde, ungemein größer.

Und schließlich war es dann so weit: die Band war auf der Bühne, der Vorhang fiel und erneut gab es großen Jubel und noch mehr Applaus. Es war sogar lauter als noch bei In Flames, woraus ich schließen konnte, dass mehr Fans wegen FFDP da waren, als für In Flames selbst. Wieder stand ich Linksaußen und hatte eine sehr gute Sicht auf die Bühne und die Musiker. Zwar hinter der Absperrung für den halbvollen Golden Circle, aber immer noch sehr gut.FFDPIF061217 (17 von 28)

Vor mir stand übrigens ein richtiger „Metalhead“. Mit langen Haaren und dem entsprechenden Outfit. Bei ihm hatte ich schon vorher die Sorge, dass er sich bei dem ganzen Headbangen nicht ein Schleudertrauma einfangen würde, aber er wirkte weiterhin fit und für das Headbangen bereit. Er schien wohl sehr viel Übung darin zu haben.

Jedenfalls präsentierten sich FFDP voller Energie und mit Lust auf ihren Auftritt. Schöner starker Heavy Metal ließ die Festhalle beinahe erbeben und auch sie hatten eine bemerkenswerte Lichtershow bei ihrem Auftritt. Allerspätestens hier wäre auch der letzte Epileptiker umgefallen. Die Lightshow beinhaltete übrigens auch Laserstrahlen, die bis ans andere Ende der Festhalle reichten; so als würden sie die Luft durchschneiden.FFDPIF061217 (22 von 28)

Der überdimensionierte Totenkopf, der mittig den Hintergrund der Bühne zierte, passte perfekt zu dieser Band. Wie auch bei der vorherigen Band war der Sound so klasse, dass ich mich insbesondere bei dieser Band richtig wohl fühlte. Genau meine musikalische Welt.

Der Auftritt war fesselnd; insbesondere dadurch, dass die Band ihre bekanntesten Songs zum Besten gab. Dies lud förmlich zum Mitklatschen und Mitsingen ein, was auch immer wieder eingefordert und angenommen wurde. Ein großes Highlight für einige Fans war wohl, dass sie vor dem Song Burn Mo…. Auf die Bühne geholt wurden und sich das Spektakel von dort aus ansehen konnten. Bei diesem Song hat sich der Festhallenchor beinahe überschlagen, als der Titel nur durch sie mitgegrölt wurde.FFDPIF061217 (28 von 28)

Bei einem der ersten Songs wurde auch der Sänger von Of Mice & Men mit auf die Bühne geholt um einige Parts mitzusingen. Das kam sehr gut an.

Die Qualität des Tons und der Musik im Allgemeinen war weiterhin sehr hoch, so dass auch bei FFDP alles wunderbar zu hören war. Was also die Tonanlage betraf, war dieser Abend wirklich perfekt.

Natürlich gab es auch die etwas ruhigeren Stücke zu hören, die aber genauso energiegeladen aufgeführt wurden wie der Rest. Die Zeit raste förmlich davon, und ich entschied mich, die letzten Songs des ca. 65minütigen Auftritts weiter hinten im offenen Bereich anzusehen, bzw. anzuhören, um mich von dem lauteren Sound nochmal richtig beschallen zu lassen.

Es war wirklich ein Fest, das leider viel zu schnell zu Ende war und gerade bei FFDP nach einer Wiederholung schreit.

Kurze Informationen zu Five Finger Death Punch:

Genre(s):  Heavy Metal, Nu Metal, Alternativer Metal, Groove Metal

Herkunft:  Sacramento, USA

Gründung:  2005

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Ivan Moody

Gitarre:  Zoltan Bathory

Gitarre:  Jason Hook

Bass:  Chris Kael

Schlagzeug:  Jeremy Spencer

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Eluveitie + Amaranthe – 06.11.2017 – Batschkapp Frankfurt

Ungewöhnlich früh begann der Montagabend in der Batschkapp, die bereits um 18:45 eine recht große Menschenmenge beherbergte, als die erste Band des Abends auf die Bühne kam.

Da es noch so früh war und auch die Dichte an Menschen vor der Bühne nicht all zu groß war, schlich ich mich Schritt für Schritt bis fast ganz nach vorne und hatte mal eine neue Perspektive auf das Geschehen vor mir. Für Gewöhnlich bin ich nicht so gerne in den vorderen Reihen, da es doch sehr beengend ist. Zwar habe ich keine Platzangst, aber meine kleine Wohlfühlzone möchte ich schon noch behalten. Ausserdem möchte ich mir die Partner zum Kuscheln noch gerne selbst aussuchen.

The Charm the Fury hatten eine halbe Stunde Zeit auf der Bühne um sich zu präsentieren. Ich war sehr neugierig darauf, was die Band spielen würde und ob es auch gut war. Die Niederländer mit der hübschen und sehr stimmkräftigen Sängerin Caroline Westendorp spielen eine Mischung aus Metalcore und Post-Hardcore, wobei sich immer wieder sehr melodische Passagen in die typische härtere Gangart des Metalcores einmischen.ELUAMA061117 (2 von 25)

Hierbei hilft es absolut, dass die Sängerin sowohl guttural als auch recht sanft singen kann. Aber sie kann nicht nur hervorragend singen, sondern auch animieren und entertainen. Ob sie nun das Publikum zum Mitsingen, Mitklatschen oder zum Zeigen der „Metalgabel“ aufforderte, es wurde angenommen und den Bandmitgliedern gefiel die Reaktion der Anwesenden.ELUAMA061117 (6 von 25)

Es machte mir sehr viel Spaß und Freude die Musiker zu sehen und zu hören. Die Tonqualität war super und so war die Mischung aus sehen und hören sehr gelungen. Leider sind 30 Minuten für eine Band, die selbst viel Freude beim Auftritt und deutlich mehr Energie aufbringen könnte als für 30 Minuten, einfach zu wenig. Gerne hätte ich sie noch ein wenig länger gesehen und gehört, denn die Kombination des Genres mit harten Gitarrenriffs, abwechslungsreichem Gesang und der Energie der Gruppe ist wunderbar. Ich finde auch, dass Carolines Gesang, der auch manchmal sanfter ausfällt, den grundsätzlich härteren Sound etwas mildert und insgesamt noch angenehmer zum Hören macht.

Kurze Informationen zu The Charm the Fury:

Genre(s):  Metalcore, Post-Hardcore

Herkunft:  Amsterdam, Niederlande

Gründung:  2010

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Caroline Westendorp

E-Gitarre:  Mathijs Parent

E-Gitarre:  Rolf Perdok

E-Bass:  Lucas Arnoldussen

Schlagzeug:  Mathijs Tieken

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Die Umbaupause auf der Bühne dauerte gerade einmal 20 Minuten. Da blieb keine Zeit um sich durch die größer gewordene Menge nach draußen zu quetschen. Den tollen Platz wollte ich auch nicht einfach hergeben, denn auf die nächste Band, Amaranthe, freute ich mich schon sehr. Endlich konnte ich auch sie einmal live sehen.

Und dann waren sie da: Amaranthe. Die sechs Mitglieder der Band kamen nach und nach auf die Bühne. Dabei hatte es der Bassist, Johan Andreassen, am schwersten, denn er kam mit zwei Krücken und einem Gips am rechten Bein auf die Bühne und konnte nur sitzend mitmachen. Aber er war da und das war was zählte. Hart im Nehmen – so muss das sein.

Jubel und Applaus waren groß bei den Gästen in der Batschkapp. Gewiss waren viele auch oder gerade wegen exakt dieser Band gekommen.

Da ging es auch schon direkt los mit der typischen Musik von Amaranthe. Insgesamt gibt es drei Sänger. Einer, der nur guttural singt, ein anderer für den normalen Gesang und die Augenweide Namens Elize Ryd, die durch ihren Gesang und ihre weiche Stimme ein interessantes und spannendes Gegenstück zum Hauptgenre, sowie zum gutturalen Gesang von Henrik Englund Wilhelmsson darstellt.ELUAMA061117 (8 von 25)

So abwechslungsreich wie der Gesang, ist auch die Musik, die von Amaranthe gespielt wird. Grundsätzlich bewegen sie sich im Bereich des Modern Melodic Metal, der durchaus mal härter und schneller aber auch mit balladenähnlichen Zügen geprägt sein kann. Manche Songs hingegen sind stark an Metalcore oder auch Melodic Death Metal angelegt, wenngleich die Übergänge hierbei recht fließend sind.

Auch bei Amaranthe war die Tonqualität super, so dass die Instrumente als auch die drei verschiedenen Sänger gut zu hören und zu unterscheiden waren. Die Technik funktionierte also. Aber wie es bei einem Live-Auftritt passieren kann, versagte für einen kurzen Moment die Stimme von Elize. Glücklicherweise aber nur in dem Moment, als sie sich während zwei Songs beim Frankfurter Publikum in der Batschkapp bedanken wollte. Das kann schon mal passieren und so machte sie es mit ihrem schönsten Lächeln in die Runde wett.

Übrigens hat die Dame meinen vollen Respekt, denn sie trug High Heels auf der Bühne, in denen sie herumlief, tanzte und sogar hüpfte. Darüber hinaus ist es sehr gut zu erkennen, dass sie Tänzerin war, bzw. es wohl immer noch ist. Sehr elegant sind ihre Bewegungen und dazu kamen ein paar Kleiderwechsel während des 70minütigen Auftritts der Band.

Häufig wurde zum Mitklatschen, Mitsingen, Springen und mehr aufgefordert, was das Frankfurter Publikum auch sehr gerne annahm und insbesondere von Elize mit einem Lächeln und dem Herzsymbol, das sie mit den Händen machte, honoriert wurde. Aber auch die Band zeigte, dass sich nicht zu schade sind selbst mitzumachen und so sprangen auch sie, tanzten und schüttelten ihre langen Haare auf der Bühne. Sie hatten also richtig Spaß.

Es wurde praktisch nach jedem Song applaudiert und gejubelt, teilweise sogar richtig gefeiert. Selbst ein Drumsolo wurde präsentiert und die Zugabe, vor der der Bassist erklärt hat, dass man ihn nicht so schnell loswerden könne, und trotz seines gebrochenen Beines immer noch Tritte in den Allerwertesten verteilen kann, beinhaltete vier weitere Songs.ELUAMA061117 (18 von 25)

Auch dieser Auftritt hat mir so viel Freude und Spaß bereitet, dass ich mich fragte, wo die Zeit nur geblieben sei. Amaranthe muss ich unbedingt mindestens noch ein weiteres Mal live sehen. So viel steht fest.

Kurze Informationen zu Amaranthe:

Genre(s):  Modern Melodic Metal, Metalcore, Melodic Death Metal

Herkunft:  Dänemark und Schweden

Gründung:  2008

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Elize Ryd

Gesang: Nils

Gutturaler Gesang:  Henrik Englund Wilhelmsson

E-Gitarre:  Olof Mörck

E-Bass:  Johan Andreassen

Schlagzeug:  Morten Løwe Sørensen

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Die nächste Umbauphase begann und auch diese dauerte lediglich 20 Minuten. In dieser Pause musste ich aber mal raus, denn drei Dinge waren nun wichtig: WC-Besuch, E-Zigarette dampfen und eine Cola trinken. Auch einen kurzen Besuch beim Merchandising Stand konnte ich mir nicht nehmen lassen. Dort habe ich mir dann ein paar sachen rausgeguckt, die ich nach dem Auftritt von Eluveitie kaufen wollte.

Apropos Eluveitie: kaum hatte ich mir die Sachen ausgesucht, schon wurde es dunkel in der Batschkapp und die Eidgenossen aus der Schweiz kamen auf die Bühne. Meinen guten Platz an fast vorderster Front war nun weg und wieder durch die Menge quetschen wollte ich  mich auch nicht. Also blieb ich praktisch in der Nähe des Merchandising Standes und habe mir den Auftritt von Eluveitie von etwas weiter hinten angesehen.

ELUAMA061117 (22 von 25)Leider sind die meisten meiner gemachten Handybilder nicht brauchbar und nicht so schön wie die vorherigen, daher gibt es leider nicht so viele Bilder. Dafür war aber die Tonqualität weiterhin hervorragend, so dass ich zwar etwas weniger gesehen, aber immer noch alles gehört habe.

Folk Metal aus der Schweiz mit vielen Bandmitgliedern, vielen verschiedenen Instrumenten und einem musikalischen Spektrum, das sich über mehrere Genres hinwegzieht. Und genau das haben sie auch in ihren ebenfalls 70 Minuten präsentiert. Es waren schnelle und sehr kraftvolle Songs dabei, die in die Richtung des Metalcores gingen, klassischer Folk Metal und auch ruhigere Songs und eine Ballade. ELUAMA061117 (24 von 25)

Auch bei Eluveitie ist die Abwechslung im Gesang und vor Allem die Vielzahl der eingesetzten Instrumente sehr wichtig, um der Band ihren Charakter zu verleihen und die härteren Genres, die angekratzt werden, etwas zu entkräften und zu entzerren.

Ich finde sogar, dass dies Live noch besser funktioniert als auf ihren CDs oder YouTube-Videos. Das kann nun sehr subjektiv von mir sein, aber so kam es mir vor. Und das hat mir sehr gefallen.

Auch sie haben häufig zum Mitklatschen animiert, wenngleich Mitsingen eher seltener der Fall war. Aber beim Lied „Call of the Mountains“ wurde aufgefordert und mitgemacht. ELUAMA061117 (23 von 25)

Bei dem ein oder anderen Song kann man sich durchaus so fühlen, als wäre man in enem Traumland, sobald man die Augen schließt. Sowas funktioniert aber nicht unbedingt bei einem Drumsolo, das es an diesem Abend ein zweites Mal gab.

Als Zugabe gab es anschließend noch zwei weitere Songs, die den Auftritt und den gesamten Abend zu einem perfekten Abschluss brachten.

Alles in Allem muss ich sagen, dass mir Eluveitie live sogar noch einen Tick besser gefallen als auf YouTube oder CD.

Kurze Informationen zu Eluveitie:

Genre(s):  Folk Metal, Metalcore, Melodic Death Metal

Herkunft:  Winterthur, Schweiz

Gründung:  2002

Aktuelle Besetzung:

Alain Ackermann – Drums

Chrigel Glanzmann – Vocals, Mandola & Mandolin, Tin & Low Whistles, Bagpipes, Bodhràn

Michalina Malisz -Session Hurdygurdy

Jonas Wolf – Guitars 

Rafael Salzmann – Guitars 

Matteo Sisti – Tin & Low Whistles, Bagpipe, Mandola 

Kay Brem – Bass

Nicole Anspenger- Fiddle 

Fabienne Erni – Vocals, Harp, Mandola

Wie fasse ich den Abend in wenigen Worten zusammen? Ich weiß es: bezaubernd schöne Frauen auf der Bühne, die wundervoll zu melodischem Metal gesungen haben. Kann man stehen lassen, oder?

Die Ausbeute am Merchandise Stand, an welchem ebenfalls eine hübsche Dame steht:

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Papa Roach – 28.09.2017 – Stadthalle Offenbach

Zum ersten Mal war ich in der Stadthalle Offenbach. Diese bietet Sitzmöglichkeiten und sehr viel Platz zum Stehen für insgesamt bis zu 4.000 Personen. Und ich glaube, dass auch fast so viele Personen zum Konzert von Papa Roach gekommen sind. Zumindest wirkte es sehr gut gefüllt.

Da ich relativ spät ankam, musste ich mich mit einem Stehplatz weiter hinten auf dem Parkett zufrieden geben. Aber eine gute Sicht auf die Bühne hatte ich trotzdem noch. Dennoch würde ich bei einem nächsten Konzert in der Stadthalle einen Sitzplatz bevorzugen, da ich aufgrund meiner doch eher geringen Körpergröße von 1,72m nicht gerade über alles und jeden hinweg sehen kann.

Lange dauerte es dann aber nicht bis der musikalische Abend mit einem lauten Knall um 19:48 begann. Die deutsche Metalcore Band „Callejon“ eroberte die Bühne und gab in über 45 Minuten Programm ihre härtere musikalische Gangart zum Besten. Die Stimmung der Fans war bereits von Anfang an sehr gut. Die Band wurde mit großem Applaus und Jubel empfangen, was dazu führte, dass direkt während des ersten Songs zum Springen aufgefordert wurde, was die vorderen Reihen auch direkt umgesetzt haben. PRSO (5 von 38)

Was ich direkt feststellen konnte war, dass die Tonabmischung perfekt gewesen ist. Der Gesang war sehr gut zu verstehen und auch die Instrumente waren ideal auf einander abgestimmt, sodass man sie erkennen konnte. Aber auch die gesamte Bühnenshow mit ihren Lichteffekten war faszinierend anzusehen. Jedoch würde ich Epileptikern davon abraten sich diese zu genau anzusehen.

Während sogar schon beim zweiten Song zu einem Circle Pit aufgefordert wurde, an welcher die vorderen Reihen wohl auch schon teilgenommen haben, blieb es weiter hinten doch eher beim Stehen und Applaudieren. Des Weiteren wurde im Verlauf der 45 Minuten zum Mitklatschen und abermals zum Springen animiert. So, wie ich es sehen konnte, haben auch sehr viele mitgemacht.

Dass die Band ausschließlich deutsche Texte im Programm hat machte es für mich deutlich einfacher diese auch zu verstehen. Wobei es auch zu Gute kam, dass viele Leute um mich herum mitgesungen haben. Während Bastian Sobtzick (Sänger) bald eine Furche in den Bühnenboden gelaufen war, wurde es in der Halle immer wärmer. Das konnte man nicht nur den Musikern ansehen, sondern auch schon in der ganzen Halle merken. Selbst aus der Ferne konnte man noch gut erkennen, dass Bühnenarbeit ziemlich schweißtreibend ist.PRSO (23 von 38)

Mir persönlich hat der Auftritt von Callejon sehr gut gefallen. Mitunter lag das natürlich auch an der beschriebenen sehr guten Tonabmischung, die keinen Musiksalat, sondern Melodien hervorbrachte.

Nach dem Konzertabend war ich noch mit Dennis, einem sehr guten Freund von mir, am Merchandisestand, an dem sich auch die Bandmitglieder von Callejon aufhielten. Dabei kam ich mit Maximilian Kotzmann (Schlagzeug) ins Gespräch, der ein Bild mit mir machen wollte, da ich ihn an jemanden erinnerte. Ein bisschen verkehrte Welt; normalerweise wollen doch die Fans mit den Musikern Bilder machen und nicht umgekehrt. Aber warum nicht. Im Anschluss gab es noch ein paar nette Gespräche, insbesondere mit ihm. Ich kann jedenfalls guten Gewissens sagen, dass alle sehr sympathisch sind.

Kurze Informationen zu Callejon:

Genre(s):  Metal, Metalcore

Herkunft:  Köln – Düsseldorf – Ratingen, Deutschland

Gründung:  2002

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Bastian Sobtzick

E-Bass:  Thorsten Becker

E-Gitarre:  Bernhard Horn

E-Gitarre:  Christoph Koterzina

Schlagzeug:  Maximilian Kotzmann

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Während der Umbauphase auf der Bühne, die gut 40 Minuten dauerte, bin ich ein wenig durch die Stadthalle gelaufen. Toiletten, Garderobe, Essen und Trinken, sowie ein Raucherbereich, der nach draußen führt, sind vorhanden. Wobei der Raucherbereich für so viele Menschen doch eher etwas klein geraten ist. Das pure Gedränge und ein Sardinenfeeling sind also inklusive. Nun, okay, man hält sich dort auch nicht so lange auf. Zurück im Innenbereich erstmal eine Currywurst gegessen und etwas zu trinken organisiert. Langsam aber sicher bin ich dann auch wieder zurück in den warmen Konzertsaal.

Dann hatte das Warten endlich ein Ende als die Lichter ausgingen und sich Papa Roach auf der Bühne breit machten. Die Party mit dem Hauptakt des Abends konnte also beginnen. Euphorischer, sehr lauter Jubel und viel Applaus wurden den Musikern bereits entgegen gebracht. Und schon ging es auch los. Song um Song um Song wurden gespielt und immer wieder wurde ganz viel zum Mitmachen angestimmt. Sei es das Klatschen, der Fauststoß, oder aber Springen und Mitsingen.

Es entwickelte sich dadurch eine gewisse Eigendynamik bei den Fans, denen gar nicht gesagt werden musste, was sie tun sollen, denn fast jeder sang mit, klatschte oder machte anderes um Teil dieser Party zu sein.

PRSO (29 von 38)Weiterhin waren Sound und Lichteffekte immer noch hervorragend, so dass die Musik und der Gesang überall gut zu hören waren. Nach rund 20 Minuten musste ich aber dann doch nochmal in Richtung Bar, also aus der Masse heraus, da es mir einfach zu warm wurde. Gefühlt war der Temperaturunterschied zwischen Konzertsaal und dem Foyer zwischen 20 und 30 Grad. Ausserdem schaute ich, ob es nicht eine für mich bessere Stehposition gab, von der ich etwas mehr als nur Köpfe sehen konnte. Und tatsächlich fand ich Linksaussen einen guten Platz. Zwar war die sicht mehr seitlich zur Bühne hin, aber für mich sehr gut, denn ich konnte nun mehr sehen als vorher.

Während des gesamten Auftritts von Papa Roach kamen immer wieder Menschen vorne an der Bühne an. Da wurde eindeutig ganz viel Crowdsurfing betrieben.

Dass die Jungs von Papa Roach auf der Bühne alles gegeben haben, konnte man ihnen recht schnell ansehen. Das schwarze Hemd des Sängers Jacoby klebte förmlich an ihm und seine Frisur, die einen Irokesen darstellen sollte, hielt auch nicht lange. Dass insbesondere er viel Energie in Gesang und Auftritt gelegt hat, erkannte man sehr gut daran, dass er sehr viele Meter, vielleicht auch Kilometer, auf der Bühne hin und her eilte.

Oftmals erzählte er aber auch auf der Bühne, wie zum Beispiel, dass Krebs eine unschöne Erkrankung sei (den O-Ton gebe ich nicht wieder) und dass man das Leben genießen muss. Und auch wenn es ein Donnerstagabend war, sollte man feiern wie an einem Freitagabend. Das Highlight, das er den Fans zu erzählen hatte war, dass für einen Song ein Musikvideo aufgenommen wird. Dafür sollten alle Fans noch mehr abgehen als ohnehin schon. PRSO (32 von 38)

Während der Aufnahmen sangen und feierten die Fans richtig laut. Noch lauter als bisher. Mitklatschen und Springen waren ein Selbstläufer, genau wie der lautstarke Jubel zum Schluss des Songs. Stolz über die lautstarken Fans gab es von ihm für selbige Applaus von der Bühne und die Fans honorierten dies ihrerseits mit „Papa Roch“ Sprechchören. Man könnte durchaus sagen, dass es ein Geben und Nehmen zwischen Band und Fans gewesen ist.

Insgesamt, mit Zugabe, waren Papa Roach gute 90 Minuten auf der Bühne und Jacoby hatte sogar noch mehr Energien in Reserve, als er sämtliche Fans, die vorne an der Absperrung standen, abklatschte während er dabei joggte.

Neue als auch alte Songs begeisterten das Publikum fast durchgehend, während aus dem Konzertsaal allmählich eine richtige Sauna wurde. Es war eine riesengroße Party, bei der selbst die Personen, die einen Sitzplatz hatten, nicht still sitzen konnten.

Kurze Informationen zu Papa Roach:

Genre(s):  Alternative Rock, Alternative Metal, Nu Metal

Herkunft:  Vacaville (Kalifornien), USA

Gründung:  1993

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Jacoby Shaddix

E-Bass, Rhythmusgitarre, Hintergrundgesang:  Tobin Esperance

E-Gitarre, Hintergrundgesang:  Jerry Horton

Schlagzeug, Hintergrundgesang:  Tony Palermo

Trivium – 17.08.2017 – Batschkapp Frankfurt

Pünktlich um 20 Uhr betraten die Jungs von „Bury Tomorrow“ die Bühne und legten direkt mit voller Kraft los.

Die gut etwas mehr als zur Hälfte gefüllte Batschkapp (bedeutet ca. zwischen 500 und 600 Personen) war durch das Lichtspiel zu Beginn beeindruckt. Ebenso fiel es dem Sänger (gutturaler Gesang) Daniel Winter-Bates leicht das Publikum in den ersten Reihen zum Mitmachen zu bewegen.

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Innerhalb des 30-Minütigen Auftritts der Metalcore-Band gelang es ihm somit direkt während des 2. Songs eine so genannte „Wall of Death“ zu dirigieren. Etwas später gab es dann noch den allseits beliebten „Circle Pit“, sowie weitere Anweisungen zu springen.

Leider war die Soundqualität der Musik eher mäßig. Die Vermutung liegt sehr nahe, dass die Einstellungen, welche die Technik machte, sehr suboptimal waren.

Während in Aufnahmen der Band auf YouTube die Gitarren und der Gesang deutlich zu unterscheiden und zu erkennen sind, war dies hier einfach nicht möglich. Vielleicht konnten es Kenner und Fans der Band noch am Ehesten erahnen. Mir persönlich bleibt nur die Hoffnung, dass die Tonqualität bei einem weiteren Konzert unter anderen Bedingungen (und vielleicht auch an einem anderen Ort) besser sein wird.

Nichts desto trotz haben sie sehr viel Energie in ihren Auftritt gesteckt um das Bestmögliche aus ihrer Zeit heraus zu holen. Das verdient großen Respekt.

Kurze Informationen zu Bury Tomorrow:

Genre(s): Metalcore, Post-Hardcore

Herkunft: Southampton, England

Gründung: 2006

Aktuelle Besetzung:

E-Gitarre, Gesang           Jason Cameron

Gutturaler Gesang          Daniel Winter-Bates

Lead-Gitarre                      Kristan Dawson (seit 2013)

E-Bass                                  Davyd Winter-Bates

Schlagzeug                         Adam Jackson

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Die Belichtung des Raumes wurde gedimmt und es erklang über die Boxen ein sehr bekannter Song von Iron Maiden, nämlich: Run to the Hills. Dies war das Zeichen, dass es gleich losgehen sollte und wie auf Bestellung kamen auch die Personen in den Saal, die noch draußen waren. Es wurde also voller. Grob geschätzt haben sich während des Auftritts von Trivium zwischen 700 und 800 Personen in der Batschkapp befunden. Der größere Teil in der vorderen Hälfte bis zur Bühne.

Ich war gespannt auf das, was nun folgen sollte. Waren der Klang und der Sound nun besser? Wie ist die Live-Performance der Band?

Direkt vorne weg: Die Ton- und Soundqualität waren bei Trivium deutlich besser. Gesang und Gitarren waren zu unterscheiden. Halleluja!

Bisher kannte ich persönlich noch nicht so viel von Trivium. Hin und wieder mal gehört, ein paar Songs über YouTube angehört und angesehen, aber mehr auch nicht.

Umso beeindruckender war die Darbietung, die Energie, das Gitarrenspiel und der Gesang von allen Musikern auf der Bühne.

Das bewegte Fans und Zuschauer zum Mitmachen.  Insbesondere Matthew Heafy heizte zwischen den Songs immer wieder an, in dem er zu den Fans sinngemäß sagte: Egal, wenn ihr die Songs nicht kennt. Hauptsache bewegen und headbangen!

Gesagt, getan. Und je mehr Songs wie Strife oder The sin and the sentence gespielt wurden, desto mehr bewegte sich auch der Zuschauerpulk vor der Bühne. Es wurde herumgesprungen, Pogo getanzt und auch ein weiterer Circle Pit wurde, nach Anweisung von Matthew, ausgeführt. Einige Passagen der Songs durften (oder mussten) die Fans mitsingen. Nächstes Mal kann ich das auch.

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Der Auftritt insgesamt war sehr abwechslungsreich. Mal sehr laut und ganz viel Krach, mal etwas weniger und für die Verhältnisse dieser Band eher ruhiger. Aber dabei verflog die Zeit wie im Fluge. Auf der einen Seite natürlich toll, denn das belegt, dass dieses Konzert sehr viel Spaß gemacht hat. Aber auf der anderen Seite hieß es auch, dass sich dieses tolle Konzert dem Ende nähern sollte. Ein Cover noch und eine Zugabe, dann war auch leider schon Feierabend.

Subjektives Fazit: Wer auf Trivium oder generell auf die etwas härtere und lautere Gangart mit sehr gutem Gesang und fantastischem Gitarrensound steht, wird sich bei Trivium wohl fühlen.

Im Anschluss an das Konzert musste ich einfach zum Merchandise-Stand um mir dort ein schickes Trivium T-Shirt zu holen. Aber nicht nur das. Am nächsten Tag orderte ich mir direkt die zwei zuletzt erschienenen Alben „Vengeance Falls“ und „Silence in the Snow“.

 

 

Kurze Informationen zu Trivium:

Genre(s): Metal, Metalcore, Thrash Metal

Herkunft: Orlando, Florida (USA)

Gründung: 1999

Aktuelle Besetzung:

Gesang, Gitarre          Matthew Heafy

Gitarre, Gesang          Corey Beaulieu (seit 2003)

Bass, Gesang              Paolo Gregoletto (seit 2004)

Schlagzeug                  Alex Bent

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