Frankfurt Universe brachte den Titelverteidiger im Eurobowl, die New Yorker Lions Braunschweig, ins Schwitzen, aber nicht zu Fall. Bericht zum Finalspiel vom 09.06.2018

Schon vor diesem Spiel am Samstagabend war klar, dass es ein ganz besonderes Spiel werden würde. Es ging schließlich um die europäische Trophäe und diese wollten die Frankfurt Universe erstmalig, die New Yorker Lions aus Braunschweig zum sechsten Mal holen.

Der Wetterbericht für Frankfurt verhieß, dass es regnen oder gar gewittern könnte. So oder so wollte ich dabei sein und war es schlussendlich selbstverständlich auch. Die kleine Party vor dem Spiel auf den improvisierten Bühnen gab es auch an diesem Tag und die Cheerleader waren, wie immer, hübsch und fein gekleidet, so wie tänzerisch in sehr guter Form.SFUNYLB09062018-1

Insgesamt war auch mehr los als bei den letzten Spielen, aber leider nicht so viel, wie in der abgelaufenen Saison. Schön war, dass viele Gästefans zu sehen waren, was doch eher selten der Fall ist. Ganz besonders sollte es aber dadurch werden, dass er TV Sender sport1 dieses Spiel live im Fernsehen zeigte.

Ganz wichtig war an diesem Tag für mich der Kauf eines Tickets und das bekam ich von einem gewissen Herrn Marco Schwarzer.

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Traumhaft schön

Aber zunächst hieß es die vielen bekannten Nasen und Gesichter, auch aus Braunschweig, zu begrüßen und für kurze Gespräche hier und da parat zu stehen. Und so verging sich auch die Zeit recht schnell und dann saß ich schon auf der Tribüne und wartete auf den Einlauf beider Mannschaften. Die Gäste aus Braunschweig kamen nicht, wie es sonst üblich ist, durch den Haupteingang auf das Feld, sondern durch ihren eigenen Löwentunnel. Schon da waren die Gästefans aus Braunschweig auf der Gegentribüne zu hören. Ungewohnt, aber toll. Kurz darauf kamen natürlich auch die Frankfurter aufs Feld und im Anschluss gab es Hymnen. Zuerst die europäische Hymne, dann die deutsche. Eine dritte war nicht notwendig und so konnte das Spiel nach dem Münzwurf auch so langsam losgehen.

Langsam trifft es in diesem Fall wirklich, denn es hieß erstmal warten, bis das Fernsehen bereit war. Doch dann konnte der Kickoff durchgeführt werden und Frankfurt den ersten Angriff spielen. Das sah zu Beginn auch ganz gut aus, bis der Ball bei einem Lauf verloren wurde und die Gäste aus Braunschweig diesen für sich beanspruchten und ihrerseits zum ersten Mal angreifen konnten.

Direkt zu Beginn zeigten sie, warum sie seit Jahren die Topmannschaft im europäischen Football sind. Die 3.122 Zuschauer im Stadion sahen den ersten Angriff und den ersten Touchdown der Gäste. Schnörkellos und geradlinig zum 7:0

Während die Universe davon geschockt schien und den nächsten Angriffsversuch schnell mit einem Punt beenden musste, kamen die Braunschweiger wieder schnell über das Feld in Richtung der Frankfurter Endzone. Doch noch etwas Anderes kam in die Nähe der Endzone: ein Gewitter mit ziemlich viel Regen.SFUNYLB09062018-5

Nicht nur die Besucher auf der Stehplatztribüne mussten ihre Plätze verlassen, auch beide Mannschaften wurden vom Feld gebeten und das Spiel unterbrochen. Schnell sollte es nicht weitergehen, dafür war das Gewitter zu beständig. Die Unterbrechung wurde verlängert und verlängert. Es stand die Frage im Raum, ob überhaupt weitergespielt werden kann. Eine weitere Alternative soll eine Verlegung des Spiels auf den nächsten Tag gewesen sein, aber nach und nach hörte man heraus, dass auf jeden Fall noch an diesem Abend weitergespielt wird. Wann auch immer das sein sollte.

In der Zwischenzeit lief die Welle durch das Stadion und Fangesänge als auch andere Aktivitäten wurden vom Stadionsprecher angestimmt um die Zuschauer bei Laune zu halten. Durch den Wind wurde man übrigens auch bis ungefähr zur Mitte auf der Haupttribüne leicht angefeuchtet. Aber was konnte man denn noch so machen in der langen Unterbrechung? Richtig! Essen und Trinken beschaffen. Natürlich auch mit den Sitznachbarn sprechen, oder mit den erwähnten bekannten Nasen und Gesichtern über das Wetter philosophieren. Hier und da war auch ein Spieler anzutreffen.

Lange Zeit wusste wirklich niemand, auch nicht die Schiedsrichter, ob sie das Spiel fortführen konnten. Doch nach 90 Minuten, da war es mittlerweile schon 22 Uhr, wurde angesagt, dass das Spiel fortgesetzt werden kann. Late Night Football, prima. Zunächst mussten sich beide Mannschaften wieder aufwärmen, ehe es weitergehen konnte. Und nach insgesamt 105 Minuten der Unterbrechung standen beide Mannschaften parat und das Spiel konnte tatsächlich weitergehen.

Zwar regnete es immer noch, aber das Gewitter war weitestgehend fortgezogen. Nun war es spannend und interessant zu sehen, wem diese ungeplante Pause besser zu Gute kam. Was wurde eigentlich in der Zwischenzeit auf Sport1 gezeigt? Unwichtig für mich, denn ich war ja im Stadion und sah, dass die Braunschweiger ihren unterbrochenen Angriff nun fortsetzten, aber den Ball verloren, was bedeutete, dass nun Frankfurt die nächste Offensive starten konnte.SFUNYLB09062018-6

Doch auch dieser Angriff wurde mit einem Punt beendet und wäre da nicht eine Flagge gewesen, hätten die Braunschweiger auch den Ball gehabt. Aber da der Kicker einfach mal dezent umgerannt wurde, durfte sich Frankfurt weiter versuchen. Dass wir Frankfurter sehr gastfreundlich sind, zeigte sich im folgenden Angriffsversuch, denn der lange Pass landete in den Händen der Gäste. Nun passte wieder alles, wenn man so wollte. Anschließend zeigten sich beide Defensivreihen von ihrer starken Seite und der Regen trug seinen Teil dazu bei. Bälle wurden nicht gefangen, das Ding war einfach zu nass und so wechselte der Ball noch drei Mal, ehe Frankfurt mit einem Laufspiel durch die Defensivreihe der Braunschweiger durchbrechen und punkten konnte. Justin Rodney lief allen davon und verkürzte auf 6:7. Leider war der folgende Snap für den Extrapunkt viel zu hoch und das was dem folgte war zwar schön anzusehen, führte aber im Endeffekt zu keinen Punkten.SFUNYLB09062018-7

Nun wieder Braunschweig, die stückweise nach vorne kamen und durch ein Foul der Frankfurter ein geschenktes First Down bekamen. Aber auch die Gäste waren sehr freundlich und gaben ihrerseits den Ball, wenn auch ungewollt, an einen Frankfurter ab, der diesen dorthin brachte, wo es die nächsten Punkte gab. Kweishi Brown konnte den missglückten Fangversuch für sich zum Vorteil nutzen. Da stand es nun 12:6 und wieder misslang der Snap zum Extrapunkt oder der 2pt Conversion völlig und endete erneut ohne weitere Punkte. Das war shcon ziemlich ärgerlich, denn gerade gegen einen Gegner, wie es Braunschweig ist, sollte man jeden sich anbietenden Punkt mitnehmen.

Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Halbzeitpause, obwohl die Braunschweiger nochmal gefährlich nahe an die Endzone kamen, aber eben nicht in die Endzone für weitere Punkte. Wie schnell sie das Feld aber überbrücken konnten, war schon sehr faszinierend zu sehen. Frankfurts Defensive hatte damit immer wieder Probleme, denn häufig stand ein Braunschweiger völlig frei, um den Pass aufzunehmen.

Dennoch war es so, dass den Braunschweigern die lange Unterbrechung nicht so gut bekam, wie den Frankfurtern, die ihr Spiel nochmal anpassen konnten und eine bessere Figur machten. Das mit der besseren Figur war auch zu Beginn der zweiten Halbzeit zu sehen. Braunschweig bekam den Ball und der Return ging auch weit; starten mussten sie jedoch an ihrer eigenen neun Yard Linie, da es irgendwo einen Block in den Rücken gegeben hatte. Eigentlich schon schlimm genug, doch der Ball ging auch noch verloren und Frankfurt stand nun kurz vor der Endzone für weitere Punkte. Doch zunächst ging es nach hinten. Frankfurts neuer Quarterback Elffers hatte dann eine grandiose Idee, die aus der Not heraus geboren wurde und zum Erfolg, sprich einem Touchdown, führte. Und dieses Mal gab es die vollen sieben Punkte und es stand 19:7. Die Freude auf der Tribüne war groß und man rieb sich schon verwundert oder ungläubig die Augen über diesen Spielstand. Auch für Braunschweig war dies sicherlich alles andere als eine gewohnte Sache, gewinnen sie schließlich ihre Spiele ansonsten haushoch und nur mit geringer Gegenwehr.

Vorbei war das Spiel aber noch lange nicht, denn mit Braunschweig muss man immer rechnen. Bei ihrem nächsten Angriff war es dann auch so, dass sie von vielen Strafen profitierten, die die Frankfurter nahmen. Wobei man hier durchaus die Frage stellen kann, ob die Entscheidungen der Unparteiischen wirklich so hätten sein müssen. Wie dem auch sei, so wurde entschieden und in kurzer Zeit stellten die Braunschweiger auf 19:14. Zwar flogen laufend irgendwelche Flaggen, was sehr irritierend war, aber am Ende zählten Touchdown und Extrapunkt.SFUNYLB09062018-8

Nun war es also eng und spannend und das kurz vor Mitternacht. Frankfurts Angriffsversuch endete schnell mit einem Punt. Die Braunschweiger Verteidigung war auf der Höhe und ließ nichts zu. Dagegen war die Offensivabteilung nun druckvoll und beinahe, wenn der Ball nicht durch die Hände gerutscht wäre, hätte ein Braunschweiger freistehend zum Touchdown laufen können. Glück und Pech lagen hier sehr dicht bei einander. Aber der Angriff ging weiter und wurde von der Frankfurter Defensive erst kurz vor der eigenen Endzone endgültig gestoppt. Punkten wollten die Braunschweiger dennoch und das Field Goal war auch gut, so dass es 19:17 stand. Aber wieder einmal lagen da gelbe Flaggen auf dem Spielfeld herum. Und Frankfurt bekam die Strafe gegen sich und schenkte damit den Braunschweigern vier neue Versuche knapp vor der Endzone. Also die drei Punkte wieder von der Anzeigetafel und dann ließen es sich die Braunschweiger auch nicht nehmen in Führung zu gehen. 20:19 für Braunschweig. Aber einen Extrapunkt gab es nicht, denn da war mal wieder ein Foul auf dem Feld.

In dieser Situation kann man noch nicht mal sagen, dass die Schiedsrichter hier ihre Finger im Spiel hatten. Ein persönliches Foul nach dem Spielzug ermöglichte es den Braunschweigern mehr aus dem Angriff zu machen, als eigentlich möglich gewesen wäre. Doch Konjunktiv und Fahrradkette. In so einer Situation zeigt sich die Erfahrung der finalerprobten Braunschweiger gegen die Emotionen der Frankfurter, die teilweise in dieser Situation übermotiviert und nicht clever genug waren.

Dennoch war noch nichts verloren und genügend Zeit auf der Uhr – für beide Mannschaften. Und das deutlich nach Mitternacht. Frankfurt also wieder in der Offensive und das sah auch über weite Strecken sehr gut aus. Die Zeit wurde gut runtergespielt und es ging auch nach vorne. Doch bevor die Braunschweiger Raumgewinne in die Nähe ihrer Endzone zuließen, stoppten sie routiniert die Angriffsversuche und zwangen Frankfurt zu einem Field Goal Versuch, der bei diesem Wetter alles andere als ein einfaches Unterfangen werden würde. Nun ging bei vielen Zuschauern die Pumpe so richtig. Auch neben mir wurden die Hände nicht stillgehalten. Dann wurde der Ball gekickt und ging links an der Stimmgabel vorbei.SFUNYLB09062018-9

Damit war das Spiel entschieden. Braunschweig brauchte nur noch abzuknien, was sie auch taten und damit gewannen sie das Spiel denkbar knapp mit 20:19 und konnten den Pokal für den Eurobowl erneut für sich beanspruchen. Da war es schon halb eins.

Bitter für Frankfurt, routiniert von Braunschweig. So könnte man es in einem Satz zusammenfassen. Schiedsrichter hin oder her, am Ende waren es eigene Fehler der Frankfurter, vergebene Punkte und mehr, die einen möglichen Überraschungserfolg verhinderten. Aber Braunschweig weiß nun, dass da jemand ist; außer Schwäbisch Hall, der sie bei einem möglichen neuen Aufeinandertreffen gewiss nicht nur an den Rand einer Niederlage bringen kann.

Doch für den Moment: herzlichen Glückwünsch nach Braunschweig zur Titelverteidigung.SFUNYLB09062018-10

Das Abklatschen aller Spieler, die an der Ehrenrunde teilnahmen, war dennoch schön. Manche ließen den Kopf etwas hängen und waren enttäuscht, was verständlich ist. Dennoch gab es viele Spieler auf beiden Seiten, die sich für das Kommen und vor allem für das Bleiben bedankten.

Aber soll ich euch noch etwas sagen? So ein Spiel sehe ich viel lieber als den Einbahnstrassenfootball, den man sonst zu sehen bekommt. Das ist keine Kritik an den anderen Mannschaften, jedoch ist ein Spiel, das bis zur letzten Sekunde spannend ist, einfach sehenswerter.

Wie viele Menschen wohl auf Sport1 zugesehen haben? Ich hoffe viele, denn das war durchaus Werbung für den deutschen Football. Spannung bis zum Schluss. Aber Hand aufs Herz: wie viel Geld wollte der AFVD mit den hohen Ticketpreisen bitte machen? Nicht mal einen Familienblock gab es. Das Wiederum war nicht gerade Werbung. Doch wie sagt man so schön: Ist der Ruf erst ruiniert…. Den besten Ruf hat der AFVD ohnehin schon nicht mehr.

Egal! Es gab ein tolles Footballspiel zu sehen, das mit der Gesamtdauer einem Superbowlspiel nahekam. Wir sahen zwei kämpfende Mannschaften, die sich bis zum Schluss nicht aufgeben. Fans aus beiden Lagern, die bis zum Ende des Spiels im Stadion geblieben waren. So muss es sein und wenn die Preispolitik noch fanfreundlicher wird, dann wird es bei einem nächsten Mal, wo auch immer es stattfinden wird, vielleicht in die Nähe eines ausverkauften Hauses gehen. Und lieber AVFD, das Wort „ausverkauft“ hat enormes Werbepotenzial. Denkt mal darüber nach.

Euer Pat.

Bilder des Beitrags von Marc Junge / all-about-football.de

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WWE Live – mit dem Smackdown Kader in der König Pilsener Arena in Oberhausen – 10.05.2018

Die Showstars der Wrestling Liga „WWE“ waren erneut in Deutschland für ein paar Shows. Dieses Mal wollte ich jedoch nicht erst am dritten oder vierten Tag zu einer Show gehen, sondern direkt am ersten Tag. Dieses hat durchaus seine Gründe, wie ich es bei meinem letzten Besuch in Mannheim bereits erleben durfte. Dort war die Show mehr eine Comedy-Veranstaltung als eine Wrestling Bühne.

Es sei den Akteuren aber verziehen, denn ihr Programm sieht prinzipiell an vier Tagen das gleiche Match Setup vor, was in der Kürze der Zeit sicherlich auch Langeweile bei den Wrestlern hervorruft.

Dennoch freute ich mich schon sehr auf diesen Tag und den Smackdown Kader, denn die Ankündigungen waren durchaus interessant.

Kaum in Oberhausen angekommen, traf ich einen guten Freund und gemeinsam begaben wir uns auf den Weg zur König Pilsener Arena, in welcher das Event stattfand.

Wir und viele andere Menschen mussten einige Zeit vor dem Eingang warten, bis der Einlass losging. Nach den üblichen Sicherheitskontrollen fanden wir schnell den Weg zu unseren Plätzen im Oberrang und sahen uns die interessanten Einspieler auf dem Videobildschirm beim Entrance an. Dort gab es einige Top 10 zu bewundern, auf die ich hier aber nicht näher eingehe.

Der Oberrang ist zwar schön steil und man kann auch gut auf den Ring schauen, dennoch empfehle ich, dass man sich einen Platz im Unterrang gönnen sollte, wenn man die Superstars besser sehen möchte. Von ganz oben ist das schon ein wenig schwierig. Das ist übrigens auch der Grund, warum es von mir nur das Titelbild zu diesem Beitrag gibt. Die Aufnahmen aus der Ferne sind einfach nicht besonders gut.

Die Preise für ein Menü waren erstaunlich hoch. Für 11,50 € hätte es einen Burger und Pommes mit Getränk gegeben. So entschied ich mich dem Haribostand einen Besuch abzustatten und ein paar der verschiedenen Leckereien mit an den Platz zu nehmen.

Nach gut 45 Minuten war es dann so weit: der Wrestling Abend konnte beginnen.

3 Way Tag Team Title Match: The New Day vs. The Usos vs. the Bludgeon Brothers

Zunächst kamen the New Day in den Ring und ließen sich gehörig feiern. Dass sie in Deutschland sehr beliebt sind, konnte man durchaus an den Reaktionen der Zuschauer entnehmen. Ihnen folgten die Usos, die trotz ihres Imagewechsels ebenfalls einen hohen Grad an Beliebtheit erfahren durften. Weniger beliebt sind die derzeitigen Titelträger „The Bludgeon Brothers“.

Das Match begann mit einigen Spielereien zwischen the New Day und den Usos, die sich auch gerne mit ein paar lustigen Aktionen im Ring zeigten. Dies honorierten die Zuschauer mit Applaus. Die Bludgeon Brothers hielten sich jedoch erst vornehm zurück und spielten dann sozusagen die Partycrasher und räumten den Ring auf. An ihrer Überlegenheit ließen sie auch im Verlaufe des Matches keinerlei Zweifel. Auch dann nicht, als die Usos oder the New Day mit guten Aktionen gegen die Bludgeon Brothers konterten. Letztlich verteidigten sie ihre Titel erfolgreich und gingen mehr unter Buh Rufen in den Backstage Bereich zurück.

Sin Cara vs. Shelton Benjamin

Der Auftakt war gelungen und es folgten Sin Cara und Shelton Benjamin. Es war zu Beginn ein eher langsam geführtes Match, in dem sich Sin Cara mit seiner Beweglichkeit zeigte und dafür Applaus vom Publikum erhielt. Während Shelton „nur“ mit einem mittelmäßigen Purzelbaum dagegenhalten konnte. Jedoch gab es auch hierfür Applaus. Das Match wurde in der Folge schneller und auch technischer, wobei deutlich wurde, dass es sich hierbei um eine Begegnung zwischen Technik und Kraft handelte. Sin Cara, der Techniker, der sich häufig mit seinen eingesprungenen Manövern zu wehren musste, konnte jedoch nicht jede kraftvolle Aktion von Benjamin abwehren, was am Ende auch den Sieg für Benjamin einbrachte. Dennoch gab es Applaus für beide und insbesondere Sin Cara bekam einen Extra Applaus.

Naomi / Becky Lynch / Asuka vs. The Iconics (Billie Kay & Peyton Royce) / Lana

Es folgten gleich sechs Damen, die in einem Tag Team Match gegeneinander antraten. Während insbesondere Becky Lynch und Asuka sehr viel Zuspruch vom Publikum erhielten, glänzten die Iconics in ihrer Rolle als eher böses Duo mit einem lauten Mundwerk sehr gut. Sie hatten sich auf Becky Lynch eingeschossen und machten daraus keinen Hehl. Beim Einlauf von Lana schien das Publikum ein wenig gespalten. Es gab einige Jubler aber auch das Gegenteil war zu vernehmen.

Im Ring selbst präsentierten sich alle Damen von einer sehr guten Seite. Technische Aktionen, schmutzige Aktionen, Sprünge und auch Aufgabegriffe waren an der Tagesordnung. Das Momentum wechselte hierbei oft und es entwickelte sich insgesamt ein sehr ansehnlicher Kampf, der mit der Aufgabe Lanas endete, die sich in einem Aufgabegriff Asukas befand. Die drei Siegerinnen ließen sich ausgiebig feiern.

Tag Team Match: The Miz & Big Cass vs. “Perfect Ten” Tye Dillinger & Daniel Bryan

Während The Miz einen eher unspektakulären Einlauf hatte, wurde bei Big Cass gebuht was das Zeug hielt. Seine Vorgeschichte hallt ihm auch in Deutschland noch nach. Es folgte Tye Dillinger, der vom Publikum schon freundlicher begrüßt wurde, ehe die Halle mit dem Entrance von Daniel Bryan den Siedepunkt in Sachen Stimmung erreichte. Fast jeder Anwesende jubelte, applaudierte und riss die Arme mit dem bekannten „Yes“ in die Höhe. Es war schon eine Art Gänsehautgefühl, das sich in diesem Moment einschlich. Die Jubelstürme für Daniel Bryan ließen kaum nach. Er selbst musste praktisch für Ruhe sorgen, nahm das Momentum aber für seinen Tag Team Partner noch einmal auf und aus der „Yes“ Bewegung wurde nun die „Ten“ Bewegung. Weiterhin machten alle mit. Es war, meines Erachtens, das absolute Highlight des Abends, ohne dass bisher gekämpft wurde. Es dauerte auch ein wenig bis der Kampf begann. The Miz und Daniel Bryan standen sich gegenüber. Aber begonnen haben Big Cass und Daniel Bryan, da es Miz vorzog, erst einmal in Ruhe zuzusehen.

Übrigens weigerte sich The Miz davor noch in den Ring zu steigen, bis Daniel Bryan ihm die Seile aufhielt, damit er besser hindurch in den Ring kommen konnte.

In diesem Match gab es wechselnde Höhen und Tiefen. Das Momentum wechselte oft und daraus ergab sich ein sehr interessanter Kampf, bei dem insbesondere Daniel Bryan immer wieder für ein neues Aufkochen der Stimmung sorgen konnte. Mal hatte Tye Dillinger die Oberhand gegen Miz, Mal Big Cass gegen Tye Dillinger und am Ende war es Daniel Bryan, der Big Cass mit seinem Yes-Lock zur Aufgabe zwang. Die Partystimmung ebbte nicht ab und Daniel Bryan wurde weiter gefeiert, als gäbe es kein Morgen mehr. Kurz darauf war erstmal Pause. Diese Dauerte ca. 15 bis 20 Minuten. Diese Zeit konnte ich wunderbar nutzen, um ein wenig zu dampfen und angenehme frische Luft zu schnappen.

United States Champion Titel Match: Jeff Hady vs. Rusev mit Aiden English

Nach der Pause ging es direkt weiter mit Aiden English, der in seiner bekannten Art Rusev ankündigte. Es ist interessant zu beobachten, dass Rusev im Laufe der Zeit immer mehr an Beliebtheit hinzugewinnt. Doch gegen die Jubelstürme für Jeff Hardy, war es dann doch nicht angekommen. Rusev war es auch, der zu Beginn das Heft in die Hand nahm und nur selten von Jeff Hardys Kontern aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Doch dann ging es schnell und Jeff Hardy zeigte seine tollen Sprung- und Flugkünste, bis auch die Swanton Bomb saß und er das Match erfolgreich für sich beenden konnte. Somit blieb auch dieser Titel bei seinem Träger.

Smackdown Womens Champion Titel Match: Carmella vs. Charlotte

Bei diesen beiden Damen waren die Sympathien von Beginn an klar verteilt: Charlotte bekam Applaus und die Fans schienen sich sehr auf sie zu freuen. Beinahe bedächtig still ging es hingegen bei Carmellas Entrance zu, den sie dennoch zelebrierte.

Der Beginn des Matches war schon recht amüsant. Eine weglaufende und schreiende Carmella, die eindeutig vor Charlotte flüchten wollte. Dennoch trafen sich beide im Ring und Carmella ging in die Offensive. Dies aber nur von kurzer Dauer, denn Charlotte konterte und zeigte stets, wer im Ring das Sagen hat. Jedoch blieben ihre Versuche den Figure 4 Leg Lock anzusetzen, erfolglos, da sich Carmella stets gut herauswinden konnte. Zwar zeigten die Aktionen von Charlotte mehr Wirkung, doch zum Schluss konnte Carmella den Vorteil der Ecke für sich nutzen und Charlotte, kopfüber in der Ringecke hängend, bearbeiten. Dabei ignorierte sie das Anzählen des Ringrichters und machte einfach weiter. Dies führte zur Disqualifikation von Carmella, was automatisch den Sieg von Charlotte bedeutete. Doch der Titel wechselt bei diesem Ausgang nicht. Carmella behielt ihn trotz Niederlage.

6 Man Tag Team Match: Shinsuke Nakamura & The Bar vs. AJ Styles & Luke Gallows & Karl Anderson

Der Main Event des Abends. Das vermutlich interessanteste und spektakulärste Match, das auf der Karte stand, wurde spontan geändert. Aus einem Titelmatch zwischen Shinsuke Nakamura und AJ Styles wurde ein 6 Mann Tag Team Match.

Lag das an der verbliebenen Zeit, die noch zur Verfügung stand? Lag es möglicherweise an den negativen Kritiken, die es zum Titelmatch zwischen Shinsuke und AJ bei Backlash gab? Ich persönlich weiß es nicht und war, wie auch viele andere Zuschauer, von dieser Ansetzung irritiert. Auf die Irritation folgte, bei mir zumindest, ein wenig Enttäuschung. Natürlich hätte ich gerne das angekündigte Tam Team Match zwischen The Bar und Luke Gallows und Karl Anderson als solches gerne gesehen, aber auch das Titelmatch zwischen Shinsuke und AJ hätte ich gerne gesehen. (Auch wenn klar ist, dass bei einer Houseshow keine gewollten Titelwechsel erfolgen).

Für einen Main Event war das Match in dieser Konstellation etwas zu schwach. Das ist meine subjektive Meinung zum Gesehenen. Zwar war es amüsant Herrn Sheamus in Lederhosen kämpfen zu sehen, doch die Qualität war im Verhältnis zum Match mit Daniel Bryan etc. deutlich darunter. Und ich meine wirklich nur die Qualität des Matches an sich. An die Stimmung konnte selbst der Main Event absolut nicht herankommen.

Es waren insbesondere die nominellen Tag Teams, die im Ring standen oder gegen Shinsuke oder AJ antraten. Ein direktes Aufeinandertreffen von Shinsuke und AJ war nur von kurzer Dauer und wurde eher von Shinsuke gemieden. Das fand ich besonders schade. Zwar konnten Cesaro, Sheamus, Luke und Karl gute Aktionen abliefern und auch damit ein wenig an Stimmung erzeugen, doch der Funke sprang erst gegen Ende des Matches über, als in kurzer Abfolge alle Teilnehmer des Matches im Ring waren und sich gegenseitig wieder hinausbeförderten. Dann war es AJ, der mit einem phenomenal Forearm gegen Sheamus die Entscheidung herbeiführte.

Insgesamt war es aber ein guter Wrestling Abend. Besser als beim letzten Mal, aber lange nicht der beste Abend, den ich bisher erleben durfte. Da ist also noch Luft nach oben. Was ich persönlich nicht so ganz verstehe, ist die Änderung des Main Events, der dadurch meines Erachtens an Qualität verloren hatte. Durch die Änderung hätten sie auch den Main Event mit dem Match um Daniel Bryan besetzen können. Das wäre ein besseres und deutlich genialeres Finale geworden. So wurde der Matchplan bis zur Pause sehr gut umgesetzt, ließ aber danach qualitativ doch sehr nach.

Meine Rangliste der Matches, sortiert nach deren Qualität und Stimmung. Selbstverständlich kann dies jeder, der dabei war, anders beurteilen. Aber so war mein persönlicher Eindruck.

  1. The Miz & Big Cass vs. “Perfect 10” Tye Dillinger & Daniel Bryan
  2. Naomi / Becky Lynch / Asuka vs. The Iconics & Lana
  3. The New Day vs-. The Usos vs. The Bludgeon Brothers
  4. Rusev vs. Jeff Hardy
  5. Shinsuke Nakamura & The Bar vs. AJ Styles & Luke Gallows & Karl Anderson
  6. Sin Cara vs. Shelton Benjamin
  7. Charlotte vs. Carmella

Im November wird die WWE wieder in Deutschland sein. Zwei Termine in Köln und Frankfurt, am 7. Und 8. November, wurden dabei verkündet.

Interview mit Football Spieler Christopher Cauvet; der Mann mit dem Ganzjahres Playoff Bart der New Yorker Lions Braunschweig aus der GFL Nord

Dieses Interview entstand in Zusammenarbeit mit der Partnerseite All-About-Football.de.

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Seit drei Jahren ist er bereits fester Bestandteil der Defensive in Braunschweig und hat zusammen mit der Mannschaft die Liga dominieren und Titel sammeln können. Auch in dieser Saison kann es um nichts anderes als den Titel der GFL gehen. Wir haben mit Christopher gesprochen und ihn zu seiner Rolle in dieser Saison befragen können.

AAF / padmanpl.blog: Wie kamst Du zum American Football?

Christopher: Das geschah 1997: ich versuchte mich damals hartnäckig im Fußball, allerdings blieben meine Talente eher ungesehen, weil nicht vorhanden und meine Skills dauerhaft erweiterungsfähig waren.
Ein Spieler meinte in einer ruhigen Minute, dass es da wohl einen Sport gibt, der meine „Talente“ besser integrieren könne und ich solle mal mit zum American Football in Münster kommen.
Meine ersten Erfahrungen in diesem Sport machte ich bei den Münster Mammuts, meine erste „Position“ war Wide Receiver. Die erste Saison war 1998.

AAF / padmanpl.blog: Welche position spielst Du und ist es tatsächlich Deine Lieblingsposition?

Christopher: Wie oben schon beschrieben, habe ich als Receiver angefangen. Durch akuten Personalmangel durfte ich dann bei den Mammuts in der D-Line aushelfen und hatte direkt meine positionstechnische Berufung gefunden.
Es ist meine absolute Lieblingsposition, das footballtechnische Ende der Nahrungskette! 😉 Mehr als ein Defense-Liner kann man nicht werden!

AAF / padmanpl.blog: Dein persönliches Saisonziel für 2018?

Christopher: Wenn ich kann und soll: den Jungs helfen, die korrekten Verhältnisse in Europa wiederherzustellen!
Spaß hat man sowieso immer mit den Lions!

AAF / padmanpl.blog: Deine Lieblingsmannschaft in der NFL?

Christopher: Nicht wirklich vorhanden.

AAF / padmanpl.blog: Dein Lieblingsspieler in der NFL?

Christopher: Dito.

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AAF / padmanpl.blog: Du bist jetzt 37 Jahre alt und wirst in der kommenden Saison nur noch für Notfälle zur Verfügung stehen. Machen es die alten Knochen nicht mehr mit oder gibt es andere Gründe?

Christopher: HAHA! Für die meisten Gegner reichen auch die alten Knochen noch!
Naja, es ist mehr der zeitliche Aspekt, das Pendeln zwischen Braunschweig und Münster, die Regeneration nach einem Spiel wird auch etwas länger.
Vielleicht wird es auch Zeit für neue Dinge, neue Ziele! 😉

AAF / padmanpl.blog: Du spielst jetzt seit 2010 (bis auf die Saison 2012) ununterbrochen in der GFL. Hat sich die Liga in der Zeit weiterentwickelt?

Christopher: Die Liga hat sich sehr verändert an vielen Stellen, fast überall zum Positiven. Und sie entwickelt sich sehr gut weiter. Das Spiel ist schneller und technischer geworden, das sogar in jeder Liga in Deutschland. Es entwickelt sich alles zum professionelleren Sport hin.
American Football erlebt gerade eine Hype in Deutschland, viele Leute begeistern sich für den Sport, als Spieler oder Zuschauer.

AAF / padmanpl.blog: Besonders als D-Line Spieler sind Knieverletzungen nicht selten. Bist du davon verschont geblieben?

Christopher: Ja, die Knie sind einwandfrei. Allgemein bin ich, bis auf kleinere Blessuren, verletzungsfrei geblieben.
„Stay low, keep those feet moving.“

AAF / padmanpl.blog: Du hast bisher in 6 Vereinen Football gespielt und auch einige Auszeichnungen und Titel gewonnen. Würdest du alles nochmal so machen?

Christopher: Ich würde es ähnlich machen.
Damals fehlte der Blick für professionelle Programme im Football bei mir.

AAF / padmanpl.blog: Bleibst du dem Football in Zukunft erhalten?

Christopher: Auf jeden Fall! Als Coach, als Spieler, als Zuschauer!
Je nach Liga und Team!

Es ist halt der GEILSTE Sport der Welt!

AAF / padmanpl.blog: Vielen Dank an Christopher Cauvet für die Zeit und Mühen unsere Fragen zu beantworten. Wir wünschen eine erfolgreiche und ganz besonders verletzungsfreie Saison und gutes Bartwachstum.

Links: New Yorker Lions Braunschweig

Extreme – 04.12.2017 – Batschkapp Frankfurt

Mal wieder gute Musik; mal wieder in der Batschkapp. Wie häufig war ich denn in den letzten Monaten hier gewesen? Okay, ich habe nachgezählt: inklusive diesem Konzert das 13te Mal. Davon auch einmal beim Wrestling – für jene, die auch nachzählen möchten und nur auf 12 kommen. So viel dazu.

Diesmal ging es pünktlich um 20 Uhr los. Die Vorband „The New Black“ war nicht spontan erkrankt und konnte demnach ihr musikalisches Talent auf der Bühne unter Beweis stellen.BaKa041217 (1 von 11)

Warum ich diese Gruppe aus Würzburg bisher nicht kannte, ist mir im Nachhinein schon ein kleines Rätsel gewesen, denn sie spielen guten und kraftvollen Hard Rock. Die Musik, die sie in den rund 35 Minuten auf der Bühne präsentierten, war dem Genre entsprechend und stellenweise härter als gedacht. Eventuell lag das aber auch an der Tonabmischung, die zwar gut, aber nicht perfekt war. Es fiel mir persönlich zum Beispiel schwer die beiden E-Gitarren rauszuhören, wenn diese gleichzeitig gespielt wurden. Ob das nun an der Band an sich, der Tonabmischung oder meinem Platz in der Batschkapp lag, kann ich nur schwer beurteilen. Vielleicht war es auch eine Mischung aus Allem davon.

Um mir persönlich einen besseren Eindruck der Musik zu verschaffen, habe ich während des Schreibens ein paar Songs auf YouTube gehört und angesehen. Dabei stellte ich dann fest, dass es durchaus eine leichte Übersteuerung beim Live-Auftritt in der Batschkapp gegeben haben muss. Mir gefällt der Stil, den diese Band spielt und auch das Video zum Song „Soon“. Ist zwar schon etwas älter, aber nun. Warum mir ausgerechnet dieses Video gefällt? Männer werden es beim Ansehen verstehen und Frauen die Augen verdrehen. Aber zurück zum Auftritt in der Batschkapp.BaKa041217 (3 von 11)

Sänger Markus Hammer versuchte immer wieder mal Stimmung unter die Gäste zu bringen und diese zum Mitmachen zu animieren. Mitsingen war etwas schwierig, da allem Anschein nach, nur wenige die Band kannten. Dementsprechend zurückhaltend reagierten die Anwesenden auf die Aufforderungen zum Mitklatschen und zum Fauststoß. Ich selbst kam mir auch etwas verloren vor, als ich bemerkte, dass um mich herum auch keiner so wirklich mitmachen wollte. Das war mir aber gleich, und so habe ich mitgemacht und siehe da, Mitklatschen konnten sie dann doch um mich herum – sehr schön.

Insgesamt war der Auftritt aber okay, auch wenn ich während des Auftritts nicht wusste, wer diese Band eigentlich war. Das hat sich erst mit den Schlussworten des Sängers herauskristallisiert, als er den Namen der Band nochmal erwähnte.

Kurze Informationen zu The New Black:

Genre(s):  Hard Rock

Herkunft:  Würzburg, Deutschland

Gründung:  2007

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Markus Hammer

Gitarre:  Christof Leim

Gitarre:  Fabian Schwarz

Bass:  Günter Auschrat

Schlagzeug:  Philipp Klinger

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Circa um 21:20 gingen die Lichter komplett aus und der Klang einer Gitarre auf der Bühne, der nicht zur Feineinstellung erklang, hallte durch die Batschkapp. Als dann endlich die Lichter die Bühne ausleuchteten, standen sie in voller Größe und Montur auf der Bühne: Extreme – die Funk Rocker aus Boston.

Es mag zwar sein, dass der bekannteste Song von Extreme eine Ballade mit dem Titel „More than Words“ ist, dennoch kann die Band ganz anders. Und das sogar sehr gut. Rockig, melodisch und mit gutem Gesang kombiniert, zeigten sie sich bereits während ihrer ersten Songs. Jubel und Applaus des buntgemischten Publikums gab es direkt dazu.

Bunt gemischt war das Publikum, denn ich habe von Kindern im Grundschulalter bis zum Rocker-Urgestein wirklich alle möglichen Menschen gesehen.BaKa041217 (10 von 11)

Sänger Gary Cherone versprühte, mit seinen mittlerweile 56 Jahren, die pure Lebensfreude und Energie auf der Bühne. Dass nicht nur er, sondern auch der Rest der Band, Spaß an ihrer Musik haben, war mehr als deutlich zu erkennen. Das sind sie die eingefleischten Rocker. So kamen die Lieder, die sie spielten, sehr gut beim Publikum an, welche von sich aus oftmals das Mitklatschen bei bestimmten Passagen anstimmten. Aber auch, wenn die Musiker zum Mitklatschen, zum Fauststoß und zum Mitsingen aufforderten, war das Publikum voll da.

Die Zeit rannte förmlich davon während des Auftritts, schließlich war bei Extreme die Tonabmischung, meiner Meinung nach, nahezu perfekt. Die Instrumente und der Gesang ließen sich wunderbar heraushören. Oftmals habe ich einfach nur die Augen geschlossen und die Musik genossen. Insbesondere die Solos, ob nun Gitarre oder Schlagzeug, waren hervorragend.BaKa041217 (6 von 11)

Bei den Songs haben sich die Musiker ihrem ganzen Repertoire bedient, so dass es mal schnellere und kraftvollere Songs gab, aber auch etwas ruhigere und melodischere Stücke wurden präsentiert. Dieser abwechslungsreiche Auftritt hat mir sehr gefallen und ich war doch überrascht, wie schnell die Zeit verflog. Es war wahrlich ein Abend zum Genießen und durch den Zeitflug weiß ich gar nicht mehr, wie lange Extreme auf der Bühne standen, wobei ich von rund 90 Minuten ausgehe.

Hier und da scherzte der Sänger auch mal zwischen den Songs und merkte mehrere Male an, dass an diesem Abend Lieder gespielt werden, die sie schon sehr lange nicht mehr gespielt haben. Aber auch ohne die eingeschobenen Scherze und besonderen Grüße an die auf den Schultern getragenen Kinder im Publikum war die Stimmung von Anfang bis Ende vorhanden und wirklich gut.BaKa041217 (8 von 11)

Kurze Informationen zu Extreme:

Genre(s):  Hard Rock, Funk Rock

Herkunft:  Boston, USA

Gründung:  1985 und 2008 (nach der Auflösung 1995)

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Gary Cherone

Gitarre:  Nuno Bettencourt

Bass:  Pat Badger

Schlagzeug:  Kevin Figueiredo

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Lacuna Coil – 24.11.2017 – Colos-Saal Aschaffenburg

Direkt vorne weg: der Abend war super! Beide Bands haben die Aschaffenburger City richtig gerockt und auch das Publikum war begeistert. Aber der Reihe nach.

Um exakt 20 Uhr betrat die Vorband des Abends die Bühne. Cellar Darling aus der Schweiz waren, es die unter Applaus des Publikums, den musikalischen Abend eröffneten. Die Band mag zwar namentlich noch relativ unbekannt sein, dafür sind die Mitglieder aber durchaus bekannt.

Alle drei waren lange Zeit bei Eluveitie aktiv, ehe sie gemeinsam Eluveitie verließen und ein eigenes Projekt unter dem Namen „Cellar Darling“ starteten.

Mit ihrem eigenen Musikstil, der zwar immer noch in das Genre des Folk Rock einzuordnen, aber deutlich moderner und abwechslungsreicher ist, wussten sie das Publikum sehr zu begeistern. Nach jedem Song gab es lang anhaltenden Applaus und Jubel für die Musiker.

Eigentlich sollte man denken, dass sie so etwas durch ihre Zeit bei Eluveitie gewohnt sein müssten, doch Anna schien davon sehr gerührt und beeindruckt gewesen zu sein, dass das Aschaffenburger Publikum mit solchen Reaktionen auf die Musik reagierte.

Insgesamt waren es, aus meiner Sicht, beeindruckende 40 Minuten. Anna kann wundervoll singen. Mal lauter und kraftvoller aber auch leiser und gefühlvoller. Ich meine doch tatsächlich den ein oder anderen Jodler gehört zu haben?! Was mich auch sehr fasziniert hat, war die Tatsache, dass ich zum ersten Mal sehen konnte, wie eine Drehleier gespielt wird. Das ist schon etwas Besonderes.

Doch auch die Musik im Gesamten war sehr schön und ergänzte sich prima mit dem Gesang. Auch die Tonabstimmung war sehr gut, so dass die rund 500 begeisterten Zuschauer ihre Freude an diesem doch zu kurzen Auftritt hatten. Selten hört man das Publikum bei einer Vorband nach einer Zugabe rufen. Aber das war hier der Fall – und das zurecht!

Kurze Informationen zu Cellar Darling:

Genre(s): New Wave of Folk Rock

Herkunft: Schweiz

Gründung: 2016

Aktuelle Besetzung:

Gesang, Drehleier:  Anna Murphy

Gitarre, Bass:  Ivo Henzi

Schlagzeug:  Merlin Sutter

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Die Umbaupause war lediglich 20 Minuten. Das reichte um ein wenig zu dampfen und mir ein Karamalz besorgen. Erstaunlicherweise erntete ich an diesem Abend keine fragenden, irritierten und mitleidigen Blicke. Dafür danke ich herzlichst.

Dann betraten auch schon Lacuna Coil die Bühne und viele überraschte Gesichter waren zu sehen, da das Bühnenoutfit der Italiener doch sehr mörderisch gut war.

Aber nicht nur diese Outfits waren großartig, sondern auch die Musik und der Gesang, den Lacuna Coil an diesem Abend präsentierte. Mitsingen und Mitklatschen waren durchaus Gang und Gebe, so wie es schon bei der Vorband der Fall war.

Es war schon sehr fantastisch zu beoachten wie Cristina Scabbia, die Sängerin, beim Gesang mit dem Mikrofon umgegangen ist, sodass bestimmte Nuancen noch deutlicher zur Geltung kamen. Auch der Kontrast zur gutturalen Gesangsstimme von Adrea Ferro (männlich) ist hervorragend.

Auch bei Lacuna Coil war die gesamte Tonabmischung perfekt, sodass es ohne Probleme möglich war, jedes Instrument zu hören und zu unterscheiden. Außerdem war es weder zu laut, noch zu leise. Es hat sehr viel Spaß gemacht den Musikern auf der Bühne zuzusehen. Ob es beide Sänger waren, oder der Bassist, der Drummer und der Gitarrist, alle hatten sichtlich Spaß und und das Publikum zahlte es ihnen mit großem Applaus und viel Jubel zurück.

Der musikalische Stil war insgesamt sehr abwechslungsreich gehalten. Neuere Songs, aber auch ältere Lieder der Band wurden aus dem Repertoire gezaubert. Zwischendurch wurde nicht unerwähnt gelassen, dass die band ein Buch veröffentlicht hat, das einen Blick auf die 20jährige Bandgeschichte wirft. Es trägt den Titel „Nothing stands in our way“ und enthält viele ungezeigte Bilder und Aufzeichnungen der Bandmitglieder. Für Fans bestimmt ein „Must-Have“.

Insgesamt ist der Abend so schnell vergangen, dass auch die ca. 80 Minuten des Auftritts von Lacuna Coil einfach verflogen sind. Nicht nur mir, sondern so ziemlich allen hat es sichtlich Spaß gemacht. Eine sehr tolle Kombination aus zwei Bands, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man die Möglichkeit dazu hat.

Kurze Informationen zu Lacuna Coil:

Genre(s): Rock, Metal, Alternative Metal

Herkunft: Mailand, Italien

Gründung: 1994 als Sleep of Right, seit 1996 Lacuna Coil

Aktuelle Besetzung:

Gesang: Cristina Scabbia

Gesang:  Andrea Ferro

Bass:  ???

Gitarre: ???

Schlagzeug:  Ryan Blake Folden

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WWE am 11.11.2017 in der SAP-Arena Mannheim

Die Vorfreude begann schon Monate zuvor, als die Karten für die Show in Mannheim bestellt wurden. Mit der gleichen Vorfreude ging es auch am Samstag zur SAP-Arena, um die Athleten der größten Wrestling-Liga wieder einmal live zu sehen.

Natürlich habe ich auch Bilder von diesem Abend. Zwar nur mit der Handykamera und aus ein wenig Entfernung, aber sie sind okay. Zur Galerie

Doch der Abend war im Nachhinein betrachtet ziemlich ernüchternd gewesen. Keines der angesetzten Matche konnte mich überdurchschnittlich begeistern oder in seinen Bann ziehen. Wenn ich diese Show mit anderen vergleiche, bei denen ich schon gewesen bin, dann war diese die schwächste von allen.

Rückblickend frage ich mich, woran das gelegen haben könnte:

  • Waren die Athleten an Tag 4 der Deutschland-Tour müde?
  • Ist die Luft an Tag 4 bei den exakt gleichen Matchansetzungen raus?
  • Hatte ich zu hohe Erwartungen an die Show?

Die Matches waren lange nicht so intensiv und spannend, wie ich es mir gewünscht hätte und wie diese im Vergleich zu anderen Shows gewesen waren. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass versucht wurde mit lustigen und comedyartigen Elementen zu arbeiten, um die ständig gleichen Abläufe etwas attraktiver zu gestalten.

Dabei mag es durchaus lustig sein, wenn dies in zwei oder drei Matches vorkommt, aber muss es dann wirklich in jedem sein? Das war nicht, was ich mir von diesem Abend erhofft hatte.

Es war übrigens auch schwierig, sich in den Tagen zuvor nicht selbst mit den Matches und den Ausgängen selbiger zu spoilern. Dass es einen festgelegten Matchplan für die Tour gibt, ist nicht erst seit heute so. Aber anscheinend, so mein subjektiver Eindruck, ist das auch für die Athleten ermüdend, wenn sie mehrere Tage am Stück immer (fast) exakt das gleiche Programm abspielen müssen. Wäre es da nicht viel interessanter, aus dem vorhandenen Pool an verfügbaren Wrestlern verschiedene Matchpläne zu haben?

Durchaus sehr schade, denn an diesem Abend wäre mehr drin und möglich gewesen, als angeboten wurde. Vielleicht das nächste Mal, damit die Show dem Eintrittspreis wieder gerechter wird.

Dennoch möchte ich kurz die Matches beschreiben.

Match 1: Finn Balor vs. Bray Wyatt:

Nach dem tollen Einzug von Bray Wyatt hat dieser fürs Erste mehr Zeit ausserhalb des Rings verbracht als im Ring. Das kam natürlich nicht besonders gut beim Publikum an und als er sich anschickte das Match gänzlich zu verlassen, nahm Finn Balor das Mikrofon und forderte Bray Wyatt dazu auf seinen Mann zu stehen.

Das machte er dann auch und die beiden Athleten boten einen ansehnlichen Kampf, der ausgeglichen schien und keine größeren Vorteile für einen der beiden aufkommen ließ. Am Ende war es aber Finn Balor, der mit seinem Finishing Move und dem Pin das Match für sich entschied.

Match 2: Titus O’Neil und Apollo Crews vs. Curt Hawkins und Goldust:

Eine etwas ungerecht anmutende Ansetzung, wenn man sich die Wrestler so ansieht. Während Titus und Apollo im Prinzip nur aus Muskeln bestehen, sucht man diese Statur bei ihren Gegnern vergebens.

Sicher wird es schmerzhaft sein, wenn der hochgewachsene Titus O’Neil einem auf die Brust schlägt, aber muss man danach im Ring herumlaufen, als wäre man von einem Elektroschocker getroffen worden, lieber Goldust? Der Rest war hingegen recht amüsierend.

Es entwickelte sich ein schönes, recht intensiv aussehendes Match, als Apollo Crews der Aktive im Ring war und gegen Goldust und Curt Hawkins wirklich schöne Moves zeigte. Er schaffte es jedoch nicht zu einem schnellen Wechsel und das nutzten Goldust und Curt zunächst zu ihrem Vorteil aus. Doch als dann Titus O’Neil wieder an der Reihe war, räumte er einmal kurz auf und beendete das Match. Sieg für die sympathischen Muskelmänner.

Match 3: Enzo Amore vs. Kalisto (Cruiserweight Title Match):

Die beste Figur machte Enzo Amore bei seinem Einzug. Während des Matches selbst hatte er nur selten die Oberhand. Kalisto hingegen zeigte seine Beweglichkeit und schönen Sprungkicks, jedoch nur ganz selten einen seiner typischen Sprünge oder Flüge, für die man ihn kennt. Mit etwas Glück undseinem Größenvorteil gegenüber Kalisto konnte er diesen jedoch einmal richtig auf die Matte schicken und seinen Titel verteidigen. Schade für den armen Kalisto, der aber im Anschluss noch von den Fans gefeiert wurde.

Match 4: Samoa Joe vs. Jason Jordan:

Vermutlich war dies das ansehnlichste Match des Abends, wenn auch die spektakulären Szenen fehlten. Samoa Joe hatte zumeist die Vorteile auf seiner Seite, während das Talent und die Ringbeweglichkeit von Jason Jordan ab und an durchblitzten. Aber am Ende verzettelte er sich bei einem Pinversuch und da nahm in Samoa Joe in seinen gefürchteten Aufgabegriff, der auch zur Aufgabe führte.

Match 5: Braun Strowman vs. Kane:

Das hätte ein toller Kampf werden können. Wenn sich zwei kräftige Riesen gegenüberstehen und beide für ihre ausdauernde und recht harte Art bekannt sind, könnte ein schönes Match entstehen, wäre da nicht momentan die Rolle Kanes, der alles zerstören will oder muss.

So kam es nur zu wenigen Aktionen im Ring, ehe Kane einen Stuhl auspackte und damit auf Braun Strowman einschlug. Selbstverständlich wurde er dafür disqualifiziert, was ihn aber nicht weiter zu stören schien. Übrigens hatte er noch einen Tisch vorbereitet, durch welchen er Braun Strowman schicken wollte. Doch dieser befreite sich aus dem Griff und schmiss stattdessen Kane mit einem Powerslam hindurch. Das fanden die Fans toll und applaudierten hierfür.

Match 6: Bayley, Sasha Banks und Asuka vs. Nia Jax, Dana Brooke und Alexa Bliss:

Für dieses Match gab es eine Gastringrichterin aus den Reihen der Athletinnen, nämlich Alicia Fox. Sie hat ihre Aufgabe recht gut gemacht und war teilweise ein bisschen zu sehr motiviert. Als es mehrere Pinversuche hintereinander gab, hat sie einfach auch mal einen gemacht und erntete dafür fragende Blicke und Gesten, die sie mit einer beantwortete, die nach „Was denn, ich möchte auch?!“ aussah.

Es wirkte aber so, als hielten sich die Damen etwas zurück in ihren Aktionen. Erst Asuka nahm Fahrt auf und zeigte ihr Können gegen Nia Jax und Dana Brooke. Zurückhaltung kennt die Frau as Japan nicht und sorgte auch dafür, dass sie mit ihrem Hintern Alexa Bliss vom Ringrand schmiss. Letztlich sorgte sie damit für die freie Bahn zum Pin und somit auch zum Sieg für ihr Team.

Match 7: The Miz vs. Matt Hardy (Intercontinental Title Match):

The Miz übte sich in der deutschen Sprache und machte sich nicht unbedingt beliebt dabei. Die Fans forderten in den nächsten Minuten stets, dass Curtis Axel, der zur Miztourage gehört, anstelle von The Miz im Ring antreten sollte. Zwischendurch kam auch Matt Hardy in den Ring und es dauerte eine Weile, bis das Match starten konnte. Vorher musste Miz nochmals nachhaken, ob die Fans wirklich gegen ihn sind.

Es fehlte irgendwie der letzte Biss in diesem Match, wenn auch beide gute Aktionen im Ring zeigten. Bo Dallas, der zweite Mitläufer in der Miztourage, wurde vom Ringrichter zwischendurch sogar des Rings verwiesen. Dabei schien es als würden dem Referee die Pferde durchgehen. Nicht nur, dass es dramatisch aussah, als er auf Bo Dallas zeigte, nein er machte auch noch einen Purzelbaum im Ring, um dann in Richtung des Ausgangs zu deuten.

Jedenfalls kontne The Miz am Ende das Match für sich entscheiden, nachdem Curtis Axel den Ringrichter ablenkte und Bo Dallas, der eigentlich nicht mehr hätte da sein dürfen, Matt Hardy eine überzog.

Match 8: The Bar vs. The New Day vs The Shield – 3 Way Tag Team Title Match:

Eigentlich gehören The New Day zu SmackDown, aber sie waren tatsächlich da um beim Titelkampf um den RAW Tag Team Titel mitzumischen. Dieser wird aktuell von Cesaro und Sheamus (The Bar) gehalten. Einwechseln konnte jeder jeden, also es musste nicht zwangsläufig der eigene Tag-Team-Partner sein. Das passierte im Lauf des Matches auch immer wieder mal.

Jedes, der drei Teams, hatte zwischendurch mal Oberwasser und wurde kurz darauf vom nächsten abgelöst. Seth Rollins hatte dabei die längste Zeit im Ring, ehe er zu einem Wechsel kommen konnte. Zuvor wehrte er sich tapfer gegen Cesaro und Sheamus als auch gegen kofi Kingston und Xavier Woods (The New Day).

Kurz nachdem Dean Ambrose im Ring war, gab es ein kleines Durcheinander und es sah fast so aus, als könnte sich The Shield den Titel wieder zurückholen. Aber durch die Wechselregularien war es Cesaro, der sich raffiniert einwechselte und damit die Titelverteidigung einläutete.

Während The Bar nun eigentlich auf dem Weg in die Kabine waren, sprach Seth Rollins über Mikrofon, dass The New Day mit ihrer Einmischung bei diesem Titelkampf die Chancen für The Shield gründlich vermiesten, er aber dennoch Respekt vor ihrer Leistung hat. Daraufhin streckte er seine Hand aus, um das Zeichen des Respekts zu untermauern. Die Antwort war kein Handschlag, sondern ein Angriff auf The Shield.

Die Raw Superstars waren davon nicht angetan, sodass sich The New Day bald The Bar, die wieder zurückkamen, The Shield, Finn Balor und Samoa Joe gegenüber sahen. Fliehen war nicht mehr möglich und so kam es, wie es kommen musste: The New Day wurde nach Herzenslust vermöbelt. Selbst Braun Strowman kam noch einmal heraus, nachdem die Fans seinen Namen skandierten, um ebenfalls ein paar harte Fakten an The New Day zu verteilen. WWE111117 (120 von 120)

Nicht vergessen: zur Galerie geht es hier lang -> Klick mich

Frankfurter Buchmesse – (M)eine Zusammenfassung

Einmal noch die Frankfurter Buchmesse revue passieren lassen. Das Erlebte und die erworbenen Bücher ebenfalls sortieren. Das ist nun etwas einfacher, da ich endlich auch mal wieder länger als vier oder fünf Stunden schlafen konnte. Hallo Energie, da bist Du ja wieder.

Natürlich verweise ich auch heute auf die Bildergalerie – bitte >>HIER<< klicken.

Da dies meine erste Buchmesse war, hatte ich ehrlich gesagt noch keine Vorstellung davon wie groß diese tatsächlich ist. Sicher hat der Hallenplan, den die Veranstalter der Buchmesse bereitstellen, schon eine Idee hinterlassen, jedoch sieht die Realität dann doch noch ganz anders und viel größer aus.

Deswegen bin ich im Nachhinein wirklich sehr froh darüber, dass ich an allen der fünf Tage dort sein konnte, um auch wirklich mal alles zu erkunden. Die Zeit braucht man dafür tatsächlich. Es war schließlich nicht so, dass ich nur an den Ständen der Aussteller vorbeigelaufen bin und mir „Aha“ dachte, sondern auch immer wieder gerne stehenblieb um mir die Bücher und Informationen anzusehen.

Ohne genau nachzurechnen, was auch schwierig wäre, habe ich wohl ungefähr 24 Stunden, also einen ganzen Tag, als Besucher auf der Buchmesse verbracht. Das mag schon viel klingen, ich bin mir aber sicher, dass die Aussteller natürlich noch mehr Zeit dort verbracht haben.

Apropos Aussteller. Die internationale Vielfalt an Ausstellern und Verlagen ist beeindruckend. Mit dieser Menge an Ausstellern und dementsprechend auch Ständen habe ich wirklich nicht gerechnet. Dafür ist es umso schöner, dass dies so ist.

Neben einer Vielzahl an Büchern aus allen denkbaren Genres gab es auch viele interessante Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen und auch Fernsehinterviews mit Prominenten. Aber selbst wenn man jeden Tag vor Ort sein kann ist es kaum möglich an all diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Schön waren für mich natürlich auch die vielen Gespräche, die ich mit Autoren, Verlagsmitarbeitern und noch anderen Menschen geführt habe. So vergeht natürlich die Zeit wie im Fluge. Oder noch schneller. So viele sympathische freundliche Menschen, die trotz all dem Messestress immer noch ein Lächeln auf den Lippen tragen. Aller Ehren wert.

Dass es am Wochenende noch voller und bunter wurde, gerade durch die vielen tollen Kostüme und Verkleidungen der Cosplayer, gab der Buchmesse noch einen zusätzlichen Charme. Auf der einen Seite wirkt es so, als würden zwei Welten aufeinanderprallen. Auf der anderen Seite sind diese beiden Welten doch miteinander verknüpft. Insbesondere das tolle Cosplay von Cira Las Vegas zum Buch Nevernight zeigte dies sehr gut.

Und das aller Wichtigste natürlich waren und sind die Bücher. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich zuletzt eine größere Menge an Büchern erworben habe. Wobei sich die Bezeichnung „größere Menge“ auf maximal fünf Bücher begrenzen würde. Doch während der Buchmesse kamen insgesamt 38 zusammen. Lesestoff für die nächsten Monate. Ich freue mich wirklich über jedes einzelne Buch und noch ein klein wenig mehr über jene, die eine Widmung oder zumindest eine Signierung des Autors haben.

Übrigens hat diese Vielzahl an Büchern dazu geführt, dass ich meine Schränke seit längerer Zeit mal wieder auf- und umgeräumt habe. Ein netter Nebeneffekt, denn nun sehen die Schränke, bzw. die Regale, viel interessanter und schöner aus.

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