Die Klingenstädter und das Derby zum letzten Heimspieltag. Bericht zum GFL 2 Nord Spiel zwischen den Solingen Paladins und den Langenfeld Longhorns vom 25.08.2018.

Was hat mich denn nach Solingen getrieben? Nun natürlich war es Football, aber auch die Heavenly Force Cheerleader haben ihren Teil dazu beigetragen, dass mich der Ort doppelt interessiert hatte.

Also war es mal an der Zeit einen weiteren Weg auf mich zu nehmen und nach Solingen zu fahren. Und ich muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht worden bin. Aber eins nach dem anderen.

Bilder: Umgebung, Aufwärmen, EinlaufSolingen Paladins vs. Langenfeld Longhorns

Bilder: Heavenly Force Cheerleader Solingen

Die erste Aufgabe war nämlich das Ankommen in Solingen, was die Bahn mit Verspätung erledigte. Dort aber erwartete mich bereits Marc und gemeinsam ging es zur Jahnkampfbahn, dem Spielort der Paladine. Kaum dort angekommen erwartete uns eine schmucke Sportstätte, in welcher sich bereits die ersten Zuschauer versammelten.

SolingenLangenfeld-vds-1Wir sahen uns ein wenig um und fühlten uns von Beginn an sehr wohl. Das war schon ein gutes Zeichen. Direkt am Eingang war auch der Fanartikelstand, bei dem es „Ritterbrause“ in der Dose gab. Ein isotonisches Getränk mit Grapefruit und Zitronengeschmack. Auf der Dose selbst das Logo der Paladine. Sieht gut aus und schmeckt auch noch. Was es nicht alles gibt.

Den Fanartikelstand steuerte ich etwas später erneut an, denn da wurde es Zeit auch mal die Umgebung zu fotografieren. Ich kam nicht umher mir eine Kappe der Paladine zuzulegen, da diese lediglich 15 € kostete und durchaus eine solide Qualität aufwies. Aber es gab nicht nur das Getränk und die Kappe, sondern viel mehr. Praktisch alles, was das Fanherz begehrt: Vom Trikot bis hin zu einer Einkaufstasche ist alles dabei. Und die Preise sind sehr fair. Dafür mal ein Lob an dieser Stelle.

Ich unterhielt mich auch mit einem sehr freundlichen und sympathischen Verkäufer, der sich um die Fanartikel kümmerte. Er berichtete davon, dass gerade die günstigen und kleinen Fanartikel am häufigsten über die Ladentheke wanderten. Das Gespräch handelte aber nicht nur von Fanartikeln, sondern allgemein vom Football im Norden und Süden und von der Fankultur. Ein tolles Gespräch.

SolingenLangenfeld-vds-5Aber nicht nur schöne Fanartikel gab es, nein auch gutes und leckeres Essen. Selbstverständlich Burger, wie es sich bei dieser Sportart nun mal gehört. Wie gut, dass bereits jemand einen Burger hatte und eindeutig zeigte, dass sie ebenfalls von guter Qualität sind.

Langsam wärmten sich beide Mannschaften auf, während es einen kurzen Schauer gab, der keinen so wirklich zu stören schien. Die Tribüne füllte sich und auch auf der Gegenseite wurden es immer mehr Gästefans. Man konnte sehr gut erkennen, dass es ein Spiel zweier nicht weit auseinander liegenden Mannschaften war. Es werden gut und gerne, nach meinem Schätzungsgefühl und der Aussage eines langjährigen Fans, um die 1.500 Menschen da gewesen sein, die sich das Spiel ansehen wollten.

Während sich so langsam wieder die Sonne zeigte, kamen auch die Ladys auf das Spielfeld, die eine kleine Pre-Game Show zeigten, die sich wirklich sehen lassen konnte. Oder war die Sonne extra für sie wieder hervorgekommen? Fliegende Haare, ganz viele strahlend lächelnde Gesichter und viele Tanzbewegungen, die von den Zuschauern mit dem verdienten Applaus honoriert wurden.HeavenlyForce250818-8

Zeit für die Hauptakteure des Tages: die Spieler. Zunächst durften Gäste auf das Feld laufen. Natürlich jubelten die Fans aus Langenfeld ihrer Mannschaft zu, doch im Vergleich zum Einlauf der heimischen Paladine, war das ein zartes Pflänzchen, das noch wachsen muss. -> Solingen Paladins Umgebung, Aufwärmen, Einlauf 25.08.2018

Nach dem Münzwurf konnte es auch schon losgehen.

Zunächst bekamen die Solinger auch gleich den Ball. Aber beide Seiten konnten sich nicht so wirklich entscheiden, wer nun den Vorteil für sich beanspruchen wollte und so ging zu Beginn erstmal das muntere Punten auf beiden Seiten los.

So wie der Ballbesitz wechselte, wechselten sich auch die Fanlager auf beiden Seiten ab. Und das sehr lautstark. An Unterstützung von den Rängen fehlte es also auf beiden Seiten nicht.

Die Zeit verstrich daher zunächst ohne besondere Vorkommnisse. Doch dann gelang den Gästen ein sehenswerter Angriff, der beinahe zum Erfolg geführt hätte. Doch der Abwehrchef der Paladine wusste dies zu verhindern. Aber in einem weiteren Versuch war es dann doch der gewünschte Erfolg, also ein Touchdown, den die Gäste verbuchen konnten. Den Extrapunkt ließen sie sich nicht nehmen.SolingenLangenfeld25082018-13

Nun verstrich die Zeit erstmal wieder, bis das erste Viertel zu Ende war. Kurz vorher konnten sich jedoch die Paladine das Angriffsrecht sichern. Dieses nahmen sie in das zweite Viertel mit und starteten fulminant mit den ersten eigenen Punkten und dem Ausgleich zum 7:7.

Nun kamen die Klingenstädter besser in das Spiel hinein, zeigten sich defensiv und offensiv von einer hervorragenden Seite. Sie ließen erstmal keine weiteren Punkte zu und stoppten die Angriffsversuche der Gäste recht schnell. Dafür konnten sie selbst in der Offensive glänzen und sogar mit einem weiteren Touchdown nach einem schönen Pass auf 13:7 erhöhen. Den Extrapunkt konnten sie in der Situation nicht mitnehmen.SolingenLangenfeld25082018-27

Den Offensivdrang der Hausherren konnten die Gäste aus Langenfeld in dieser Phase des Spiels nicht aufhalten. Sie hatten sogar ein weiteres Mal das Nachsehen, als die Paladine auf 20:7 erhöhten. Nun schienen sich die Klingenstädter ihrer Sache sicher zu sein, aber für den Moment wohl ein wenig zu sicher, denn es dauerte nicht lange, ehe sich die Gäste wieder auf der Punktetafel eintragen konnten und auf 20:14 verkürzten.

Währenddessen machte ich von beiden Seiten des Spielfelds meine Bilder und hörte auf jeder davon die Unterstützung der jeweiligen Fans. Insbesondere vor der vollen Haupttribüne war es relativ laut, denn von dort gab es Anfeuerungen ohne Unterbrechung. Selbst die Cheerdamen tanzten nicht nur, sie sahen sich auch das Spiel an und fieberten absolut mit. Das konnte man an ihren Gesten und Gesichtsausdrücken immer wieder gut erkennen.HeavenlyForce250818-28

Ich habe aber auch in einem Gespräch mit einem langjährigen Paladin Fan erfahren, dass die Stimmung nicht nur bei einem Derby so gut ist. Bei jedem Spiel wird die Mannschaft euphorisch unterstützt und die Spieler dankten es häufig mit Applaus in Richtung der Fans. Ein tolles Bild, eine tolle Stimmung. In Solingen weiß man also sehr gut, wie man American Football zelebriert.

Im dritten Viertel waren es die Solinger, die ihre Punktzahl erneut erhöhen konnten. Leider ein weiteres Mal ohne den Zusatzpunkt, denn der Football knallte an den Pfosten der Stimmgabel. 26:14

SolingenLangenfeld25082018-40Aber in einem Derby lässt man sich auch davon nicht unterkriegen und so erkämpften sich die Gäste aus Langenfeld im letzten Viertel die nächsten Punkte und es stand 26:21.

Mittlerweile wurde es dunkler und erneut begann es zu regnen. Die Lichtverhältnisse eigneten sich kaum noch zum Fotografieren und so suchten Marc und ich einen Platz auf der Tribüne um nicht durchgenässt zu werden.

Kurz zuvor hatte ich aber noch das Vergnügen mit dem bereits angesprochenen langjährigen Fan der Solinger zu sprechen. Es ging dabei um die NFL, die GFL Nord und ein bisschen auch um die GFL Süd. Unter anderem auch um die Situation in Frankfurt und ich war froh, dass ich ein bisschen Licht ins Dunkel bringen konnte. Aber was nun genau in Frankfurt mit der Universe los ist, möchte ich so im Detail gar nicht sagen. Das obliegt den Verantwortlichen des Vereins. Ich möchte einfach nur zu bedenken geben, dass die Stadt Frankfurt und der FSV Frankfurt auch darin involviert sind und eigentlich alles nur im Trio funktionieren kann. So viel dazu.

Es war ein tolles Gespräch, muss ich sagen, denn die Offenheit und auch die Einfachheit des Gesprächs führten zu einer weiteren Sympathiestufe und auch dem Bewusstsein, dass Football auch in Solingen eine Familie ist, die sich über Neuzugänge freut.

Das Gespräch wurde aber immer wieder kurzfristig unterbrochen, denn die Solinger Fans wurden lauter und lauter. Eine Interception wurde so euphorisch bejubelt, dass man es durchaus mit einem Tor bei einem Fussballspiel vergleichen kann von der Lautstärke.HeavenlyForce250818-36

Liebe Solinger: es ist absolut beeindruckend gewesen, wie sehr ihr mit dem Herzen und eurer Stimme dabei seid. Ich war in diesem Jahr bei sehr vielen Footballspielen und von der Stimmung her, die ihr bei einem Spiel macht, seid ihr absolut GFL 1(!) tauglich.

Das kam natürlich auch bei der Mannschaft an, die die letzten Minuten zur Entscheidung nutzen wollte und dies auch mit einem weiteren Touchdown und einer gelungenen 2-Point-Conversion tat. 34:21 hieß es und im leichten Regen des Solinger abends konnten sich die Klingenstädter auch den zweiten Derbysieg in dieser Saison holen.

Paladine, bleibt eurer Mannschaft weiterhin so treu und ergeben und ich bin überzeugt, dass euch der Weg in die GFL 1 auch sportlich gelingen kann und wird.

Schade, dass diese Saison kein weiteres Heimspiel mehr bei euch stattfindet. Aber wir sehen uns nächste Saison ganz bestimmt wieder, denn bei euch hat es Spaß gemacht. Das Spiel war klasse und qualitativ (von beiden Seiten) auf einem hohen Niveau geführt. Dazu die sympathische Umgebung und die tolle Stimmung. Was will man mehr? Nun, vielleicht eines: dass sich andere Mannschaften und insbesondere Zuschauer / Fanlager an eurem Herzblut ein Beispiel nehmen.

Werbeanzeigen

Die alte Heimat: Football in Köln bei den Crocodiles, die von den Gästen aus Dresden zu Schuhen und Handtaschen verarbeitet wurden. Bericht zum GFL Nord Spiel der Cologne Crocodiles gegen die Dresden Monarchs vom 01.07.2018

Das war mal ein Football-Wochenende gewesen. Am Samstag noch von Frankfurt nach Schwäbisch Hall und wieder zurück, um am Sonntag nach Köln zu fahren. Natürlich auch wieder mit Rückfahrt nach Frankfurt. Oder anders gesagt: ca. 800 Kilometer und zwei Footballspiele. Aber gelohnt hatte sich diese Strecke allemal.

Zu den Bildern des Spiels

Zu den Bildern der Cheerleader

Auch am Sonntag war es sonnig und heiß und Wolken gab es irgendwie überhaupt nicht am Himmel. Nach gut zwei Stunden Fahrt kamen wir am Stadion an und schon ging es auch durch die Tore hinein. Die große Haupttribüne warf einen leichten Schatten auf den Rand des Spielfelds und direkt am Eingang kam schon ein leckerer Duft entgegen, denn genau dort gibt es das leckere Essen. Aber auch Getränke und noch andere Kleinigkeiten lassen sich finden. Gefallen haben mir auch die beiden Fanartikelstände. Bei einem gab es Trikots und mehr und bei dem anderen eher kleinere Sachen, wie Kappen, T-Shirts, Schlüsselbänder usw. Nun, ich mag Kappen, also schaute ich mal, ob ich da eine finden kann. Und tatsächlich gab es da eine schicke für gerade einmal neun Euro. Na das ist mal ein Schni- Schna- Schnäppchen. (Na, wer versteht diese Anspielung? Hehe)

Nun hatte ich etwas Grünes auf dem Kopf, das mich vor einem möglichen Hitzschlag schützen konnte und mit Football zu tun hat. Perfekt. Währenddessen füllte sich die große Tribüne auch und sah dadurch sehr voll aus. Es waren 1.535 Zuschauer im Stadion, doch es wirkte nach mehr. Eine Trommlergruppe von Fans der Crocodiles machte schon lautstark Stimmung, aber es waren auch viele Fans aus Dresden mit angereist. Das ist nicht nur erwähnenswert, sondern auch lobenswert. Schließlich ist das nicht gerade ein Kurztrip.

KCCDM010718-1Ich fühlte mich schnell wohl in Köln und in diesem Stadion, zumal Köln durchaus meine zweite Heimat sein könnte, wen ich dort öfter wäre. Jedenfalls zeigten die Cheerleader zunächst ihr Können auf dem Feld ehe wenige Momente später beide Mannschaften einliefen. Die Dresdner kamen aus der Mitte der Haupttribüne heraus und die Kölner durch eine Ecke aus einem Helm. Genauso wie die Frankfurter, nur in anderen Farben.KCCDM010718-4

Nach dem Einlauf beider Mannschaften wurde eine Deutschlandflagge auf den Platz gebracht. Nanu? Und was passiert nun? Oh, die Nationalhymne wird gesungen. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet, aber sehr interessant, dass das in Köln so gehandhabt wird.

KCCDM010718-6Das hatte irgendwie was, aber ich war dann doch auch froh, als die Mannschaften den Platz betraten, damit das Spiel losgehen konnte. Und das ging auch ziemlich schnell los. Die Dresdner bekamen den Ball und peilten schnurstracks die Endzone der Kölner an. Es war gerade einmal eine Spielminute vorbei, als der erste Touchdown für die Gäste auf der Anzeigetafel stand. Das ging schnell. Immerhin wurde der Versuch eines Extrapunktes geblockt, sodass es nur 0 zu 6 stand. Aber offensiv waren die Krokodile recht zahnlos und bissen sich ohne Zähne an der Defensive der Gäste aus, die ein ums andere Mal jegliche angriffsversuche unterbinden konnte.

Diese Dominanz der Gäste zeigte sich insbesondere im Laufspiel, gegen das die Kölner nur sehr selten ein Mittel fanden. So zog sich das erste Viertel mit der Dominanz Dresdens bis zu einem Punktestand von 0 zu 20. Und so, wie das Spiel auf dem Feld aussah, musste man schon besorgt um die Kölner sein, dass dies am Ende keine wolkenkratzerhohe Niederlage werden würde.KCCDM010718-11

Im zweiten Viertel wechselte der Ballbesitz zunächst nur zwei Mal, da sich die Angriffsreihen mühsam mit Yards ernährten. Die heimischen Krokodile wollten gewiss nicht sang- und klanglos untergehen und stemmten sich gegen die Offensive der Gäste aus Dresden. Es gelang den Kölnern schließlich die Offensive auf den Platz zu bekommen und die ersten Punkte zu erzielen. Knapp drei Minuten vor der Halbzeitpause konnten sie auf 7 zu 20 verkürzen. Doch was in der Folge geschah, ließ die Kölner Fans bis zur Halbzeitpause verstummen und die Gästefans euphorisch jubeln.

Was passierte denn? Nun, die Gäste aus Dresden schafften es tatsächlich binnen dieser kurzen Zeit drei Touchdowns zu erzielen. Jedes Mal mit dem Extrapunkt und sie eilten damit auf 41 zu 7 davon. Das war schon eine überragende Darbietung aller Spieler der Monarchs, wogegen man sich fragen musste, wo die Spieler Kölns in diesen drei Spielminuten gedanklich waren.

CheersCC010718-17Zwischendurch gab es immer wieder mal eine Auszeit und damit die Gelegenheit, sich die hübschen Damen von Cologne Cheerdance anzusehen, die selbst schon feststellten, dass es an diesem Tag nicht viel zu lachen gab. Zumindest nicht für die Fans der Heimmannschaft. Während einer Auszeit tanzten sie ausnahmsweise Mal nicht und da rief schon ein Dresdner Fan, dass es doch die Zeit für die Cheerleader sei. Es half leider nicht, die Mädels erholten sich noch etwas.

KCCDM010718-26Auch half das Kölner Maskottchen noch nicht, auch wenn das Krokodil immer wieder versuchte die Stimmung trotz des trüben Spielstandes bei heiterem Sonnenschein zu verbessern. Immerhin versuchte er sein Bestes.

Die Pause verging sehr schnell und ich fragte mich, ob es noch eine Reaktion von den Kölnern geben würde. Noch einmal rankommen, das Spiel in die Hand nehmen und zeigen, dass auch ihre Offensive punkten kann. Und genau das passierte erstmal auch. Die Kölner bekamen den Ball und brauchten drei Minuten für die nächsten sieben Punkte. Der Punkteabstand war zwar noch groß, aber der Start in die zweite Halbzeit schien gelungen. 14 zu 41.

Aber auch die Defensive zeigte sich besonnen und ließ die Dresdner nicht weit kommen. Dafür war der anschließende Punt nahe an der Endzone, wo die Kölner ihren Drive starten mussten. Das machte aber nichts, denn sie brauchten nur exakt einen Spielzug, einen Pass und einen Lauf über 97 Yards für die nächsten sieben Punkte. Da hatte auch die Defensive der Gäste absolut nicht damit gerechnet. 21 zu 41 stand es dadurch. Sollte sich da etwa etwas anbahnen?KCCDM010718-52

Erstmal nicht, denn die Dresdner zeigten mit ihrer mittlerweile zweiten Garnitur auf den Schlüsselpositionen, dass auch diese Spieler durchaus für einen schnellen Drive auf dem Platz gut sind und Punkte machen können. 21 zu 48, doch ans Aufgeben dachten die Kölner noch nicht. Die Kölner spielten den nächsten Angriff sehr gut aus und kamen direkt zu Beginn des letzten Viertels zu weiteren Punkten, aber ließen mögliche Extrapunkte liegen.

Nach dem Free Kick durch Köln konnte der Return nicht gestoppt werden. So passierte es tatsächlich, dass der direkte Gegenzug ebenfalls zu Punkten führte und binnen weniger Sekunden die gute Arbeit in der Offensive wieder zunichtegemacht wurde. 27 zu 55 stand es da und das Spiel war spätestens mit diesem Touchdown entschieden.

In der Folge ließen es die Dresdner auch etwas ruhiger angehen, kamen aber noch zu einem Field Goal, das den Endstand von 27 zu 58 auf die Anzeigetafel brachte.KCCDM010718-36

Auffallend war, dass dieses Spiel von beiden Mannschaften durchaus schneller war, als die meisten Spiele in der GFL Süd. Ist die GFL im Norden immer noch stärker einzuschätzen als der Süden? Schade irgendwie, dass es keine Quervergleiche unter der Saison gibt. Das könnte durchaus für die Top Teams in beiden Gruppen zu Stolpersteinen werden. Das wäre vermutlich eine Überlegung wert, aber ob das finanziell und organisatorisch realisierbar wäre steht auf einem anderen Papier.

Aber in Köln ist es schön. Das Stadion ist gut erreichbar, die Stadt immer wieder sehenswert und auch der Football macht Spaß. Und beim nächsten Mal ist die Tribüne hoffentlich bis zum letzten Platz gefüllt. Ich werde wiederkommen und vielleicht erneut im Anschluss an das Spiel einen Kurzbesuch bei Verwandten unternehmen.

Ach ja, wenn man Zeit hat und mit der bahn in Richtung Frankfurt fahren muss, dann nehmt bei gutem Wetter doch eine, die am Rhein entlangfährt. Die Ausblicke, die man auf der Rheinseite genießen kann, sind immer wieder schön.

Interview mit Football Spieler Eric Mühle von den Berlin Rebels aus der GFL Nord. Vom Try-Out in die Mannschaft

Dieses Interview entstand in Zusammenarbeit mit der Partnerseite All-About-Football.de. Die Fotorechte des Titelbilds liegen bei Mario Horto – Nutzungserlaubnis durch Eric Mühle.

[amazon_link asins=’3841905552,3840375762,B00C3CVS2C,B000RHT16A,B0799GPPZ6,B078HX424J,B071F4RSNW,B079BVHKTV,B00ZMIBH9I,B000VE6VOE‘ template=’ProductCarousel‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’365dca3b-0f4b-11e8-bfe6-097af8688b7b‘]

Mit Eric Mühle haben die Berlin Rebels für die kommende Saison einen Neuzugang, den sie im Try-Out entdeckt haben. Eric, der sich kurz vor knapp für die Teilnahme am Try-Out entschieden hatte, kann sein Glück kaum fassen. Wir haben mit ihm sprechen dürfen.

AAF / padmanpl.blog: Wie kamst Du zum American Football?

Eric: Football Fan bin ich schon seit meinem 7. Lebensjahr, aber angefangen zu spielen habe ich erst mit 15 Jahren. Ein Freund von mir hat mich mit zum Training genommen und meinte, ich solle es mal ausprobieren.

AAF / padmanpl.blog: Welche position spielst Du und ist es tatsächlich Deine Lieblingsposition?

Eric: Ich spiele Wide Receiver und es ist auch meine absolute Lieblingsposition.

AAF / padmanpl.blog: Dein persönliches Saisonziel für 2018?

Eric: Mein Ziel für 2018 ist es mich in der GFL zu etablieren, da es meine erste Saison in der Liga ist. Ich möchte natürlich dem Team, so gut es geht, helfen und unterstützen.

AAF / padmanpl.blog: Deine Lieblingsmannschaft in der NFL?

Eric: Die Seattle Seahawks, da meine Tante seit 22 Jahren dort lebt.

AAF / padmanpl.blog: Dein Lieblingsspieler in der NFL?

Eric: Russell Wilson

18588824_1292244967555679_2946488725593486848_o
Die Fotorechte liegen bei Christian Goßlar – Nutzungserlaubnis durch Eric Mühle

AAF / padmanpl.blog: Du hast am Tryout der Berlin Rebels teilgenommen und wurdest verpflichtet. War die Teilnahme an diesem Tryout spontaner Natur oder hattest Du es schon länger geplant?

Eric: Ich habe zufällig auf Facebook die Veranstaltung zum Tryout 2 Wochen bevor es stattfand gesehen und habe gedacht ich probiere es einfach, da ich in Berlin auf jeden Fall nicht aufhören wollte zu spielen.

AAF / padmanpl.blog: Wie hast Du erfahren, dass Dich die Rebels in den Kader aufnehmen möchten und wie war Deine Reaktion darauf?

Eric: Während des Tryouts kamen schon mehrere Coaches auf mich zu, hatten mir Ihre Begeisterung ausgesprochen, aber als dann Dogan Özdincer zu mir kam und mir den Platz angeboten hat, war ich aus dem Häuschen und habe nicht lange darüber nachgedacht und den Platz angenommen, da ich niemals damit gerechnet hätte, solche Reaktionen bei den Coaches hervorzurufen.

AAF / padmanpl.blog: Welche Qualitäten sind aus Deiner Sicht wichtig für die Position des Wide Receivers?

Eric: Für mich persönlich muss ein Wide Receiver immer fokussiert sein, darf nicht davor zurückschrecken auch mal einen harten Hit einstecken zu müssen. Athletisch und leichtfüßig sollte man auch sein. Eine gute Hand- Augenkoordination ist, denke ich, wichtig.

AAF / padmanpl.blog: Wurdest Du schon einmal so hart getacklet, dass Du Sterne gesehen hast und liegen bleiben musstest? Fürchtest Du so eine Situation?

Eric: Ich wurde schon des Öfteren so hart getacklet, dass ich liegen geblieben bin und auch schon Sterne gesehen habe. Ich fürchte solche Situationen nicht. Natürlich habe ich einen gesunden Respekt davor, aber das gehört natürlich bei diesem Sport dazu und gerade auf der Position des Wide Receivers passiert sowas natürlich das ein oder andere Mal.

AAF / padmanpl.blog: Auf was freust Du Dich in der GFL und bei den Berlin Rebels am meisten?

Eric: Ich freue mich auf die Herausforderung in der Liga zu spielen und möchte mir selbst beweisen, dass ich auf diesem Niveau mithalten kann. Ich habe schnell gemerkt, dass die Rebels eine Familie sind und jeder sehr schnell dort aufgenommen wird.

AAF / padmanpl.blog: Vielen Dank an Eric Mühle für die Zeit und Mühen unsere Fragen zu beantworten. Wir wünschen eine erfolgreiche und ganz besonders verletzungsfreie Saison.

Interview mit Football Nationalspieler Lane Acheampong; Neuzugang der Potsdam Royals in der GFL Nord

Dieses Interview entstand in Zusammenarbeit mit der Partnerseite All-About-Football.de.

[amazon_link asins=’B000RHT16A,3841905552,B0756HKKNX,3840375762,B002W7R4Q2,B01KIVHL84,B007EE3CQO,B0747QNC5F,B01MU9BM9B,B077NX1WY1′ template=’ProductCarousel‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’961d42fa-fec2-11e7-b2a3-c501255343d4′]

Mit Lane Acheampong haben die Potsdam Royals einen gestandenen Spieler in den Norden geholt. Der Aufsteiger der GFL Nord verstärkt sich mit einem deutschen Nationalspieler, um sich im Norden etablieren und die Liga aufmischen zu können. Wir hatten die Gelegenheit mit Lane Acheampong ein kurzes Interview führen zu dürfen.

AAF / padmanpl.blog: Wie kamst Du zum American Football?

Lane: Ich wurde damals mit 12 Jahren in der Schule von einem älteren Schüler gefragt, ob ich nicht mal Lust hätte, zum Training der Langenfeld Longhorns Flag Mannschaft zu kommen. Das habe ich dann gemacht und irgendwie hat mich der Sport nie wieder los gelassen 🙂

AAF / padmanpl.blog: Welche position spielst Du und ist es tatsächlich Deine Lieblingsposition?

Lane: Ich Spiele in der Offensive Line und kann dort eigentlich jede Position spielen. Aber ich weiß jedoch, dass ich zu klein bin um Tackle zu spielen (haha).

In der O-Line spiele ich am liebsten Guard auf der rechten Seite. Mindestens genauso gerne spiele ich aber auch in der Defensive Line. Ich weiß aber, dass ich leider wesentlich besser in der Offensive aufgehoben bin.

AAF / padmanpl.blog: Dein persönliches Saisonziel für 2018?

Lane: Das Ziel des Jahres sollte es sein, sich als Aufsteiger in der Liga zu etablieren und die Klasse zu halten. Ich persönlich bin kein Fan von ,,wir schauen mal, wo wir stehen und was wir so erreichen können’’. Ich bin nach Potsdam gekommen um am Ende des Tages erfolgreich zu sein und ich möchte die EFL gewinnen.

AAF / padmanpl.blog: Deine Lieblingsmannschaft in der NFL?

Lane: Ich habe ein Lieblings Team in der NFC und eines in der AFC. In der NFC sind es die Philadelphia Eagles und in der AFC die Pittsburgh Steelers.

AAF / padmanpl.blog: Dein Lieblingsspieler in der NFL?

Lane: Ich habe mehrere NFL Spieler, die ich sehr gut finde. Meine Top 3 sind momentan alle bei den Steelers: Le’Veon Bell, Antonio Brown und Juju Smith – Schuster.

Lane 2

AAF / padmanpl.blog: Du wechselst von Frankfurt nach Potsdam. Welche Gründe gab es dafür?

Lane: Es gab eine Menge verschiedene Faktoren die mich zu einem Wechsel gebracht haben. Zum einen wurde ich nun recht lange von Potsdam umworben und habe das Gefühl, dass ich in dem Team eine größere Rolle einnehmen werde, als ich es in Frankfurt getan habe. Zum anderen haben alle meine engen Bezugspersonen aus Frankfurt das Team verlassen (Illetschko, Beale, Awini, Stoddard etc.).

Außerdem hat mir einfach der Norden gefehlt. Ich habe 2014 bereits in Düsseldorf in der GFL Nord gespielt. Das Jahr war eines meiner Lieblingsjahre und das obwohl wir nicht ein Spiel gewonnen haben. Ich mag es einfach auf dem höchsten Niveau zu Spielen und meiner Meinung nach ist der Norden dem Süden immer noch überlegen.

Die Gamedays in Frankfurt werden mir jedoch sehr fehlen. Die Fans sind einzigartig und die Stimmung im Stadion ist in Deutschland einmalig.

AAF / padmanpl.blog: Ihr spielt die kommende Saison auch International. Was sind deine Ziele mit den Royals?

Lane: Gewinnen! Ich habe mit Frankfurt in der EFL gespielt und wir haben den Titel geholt. Das wird auch für dieses Jahr mein Ziel sein und ich bin zuversichtlich, dass wir gute Chancen haben.

AAF / padmanpl.blog: Kennst Du schon Spieler und Trainer deines neuen Teams?

Lane: Ich stehe mit David Saul in Kontakt – er regelt das Recruiting und ist nebenbei selbst Spieler bei den Royals.

Ich habe natürlich auch schon mit meinem neuen Headcoach gesprochen aber so wirklich kenne ich noch niemanden.

AAF / padmanpl.blog: Du bist besonders mit Deinem YouTube Channel „AKAPUKU VLOGS“ aktiv. Wird es den auch bei den Royals geben und was erwartet uns?

Lane: Ohja den wird es geben, da sich das Filmen und Schneiden von Videos zu einem riesen Hobby entwickelt hat. Ich habe mir vorgenommen, über die ganze Saison hinweg, jeden Tag mindestens ein Video hochzuladen.

Außerdem plane ich momentan auch wöchentliche Podcasts einzuführen – ob das nächste Saison schon was wird, weiß ich jedoch noch nicht. Das mit den täglichen Videos wird wahrscheinlich die größte Herausforderung im neuen Jahr sein.

Aber da bin ich zuversichtlich und freue mich sehr auf die Zeit und vor allem darüber die ganzen Erinnerungen auf diese Art und Weise festhalten zu können.

AAF / padmanpl.blog: Die EM 2018 wurde leider verschoben. Als Nationalspieler gibt es ohnehin wenige Möglichkeiten für sein Land zu spielen. Bist du sehr enttäuscht?

Lane: Ich sehe das Ganze mit einem weinenden und einem lachenden Auge:

Auf der einen Seite gibt es als Sportler nichts Schöneres als sein Land auf diese Art und Weise repräsentieren und sich mit den besten Athleten Europas messen zu können.

Auf der anderen Seite ist so eine Nationalmannschaftsmaßnahme aber auch immer eine enorme Extrabelastung.

2017 zum Beispiel hatten ich und einige weitere Spieler 16 GFL Ligaspiele, 3 Big6 Spiele und 2 Nationalspiele.

21 Spiele in einer Saison sind nicht gerade wenig und da wir diese Saison EFL Spielen, wären es dieses Jahr auch nicht weniger geworden.

Dementsprechend ist es natürlich schade, dass Die EM nicht stattfindet. Aber die Sommerpause wird sicher auch guttun und der Fokus kann komplett auf der Liga bleiben und man kommt ‚gesünder‘ durch die Saison.

Außerdem fällt eine Menge Stress ab, da man sich keine Gedanken machen muss, ob man es denn in den Kader schafft oder nicht.

AAF / padmanpl.blog: Vielen Dank an Lane Acheampong für die Zeit und Mühen unsere Fragen zu beantworten. Wir wünschen eine erfolgreiche und ganz besonders verletzungsfreie Saison.

Links: All-About-Football.de Potsdam Royals AKAPUKU VLOGS GFL

Hessenderby in der DEL2 zwischen den Löwen Frankfurt und den Kassel Huskies vom 19.01.2018

Vor diesem Derby war nicht klar, was die Zuschauer sehen werden würden, denn beide Teams hatten eine Negativphase in den letzten Wochen und siegten zuletzt vergangenen Sonntag. Die Formkurve zeigte bei beiden also nach oben, zumindest, wenn man die reinen Ergebnisse betrachtet.

Dennoch fanden sich 6.706 Zuschauer in der Eissporthalle ein, um sich dieses Spiel nicht entgehen zu lassen. Dabei war zu sehen, dass weniger Fans aus Kassel angereist waren, als sonst üblich.

Zum ersten Drittel:

Die Löwen begannen druckvoll und generierten mit ihrer Offensive, die zielstrebiger und wacher erschien als in den letzten Wochen, einige gute Chancen. Doch das erste Tor an diesem Abend machten die Gäste aus Kassel nach einem schönen Konter, dessen Abschluss von halblinker Position im Tor einschlug.LFKH190118 (11 von 51)

Anscheinend haben die Huskies die letzten Löwenspiele sehr gut analysiert, denn solche Gegentore sind viel zu oft gefallen.

Die kurz darauffolgende Überzahl der Löwen sah zwar gut aus, ergab Chancen, blieb aber ohne Erfolg. Bis zur Mitte des ersten Drittels kam es mir gefühlt so vor, als würden die Löwen einen Sturmlauf auf das Gästetor ausüben, sich Chance um Chance erspielen, aber das Tor nicht machten während die Schlittenhunde eine Chance hatten und diese eiskalt nutzten. Die Crux ist, dass es nicht nur gefühlt so war, denn die Schussstatistik des ersten Drittels steht mit einem Schussverhältnis 16 zu 5 für Frankfurt.

Die folgende Überzahl für Frankfurt sah gar nicht aus wie eine überzahl für Frankfurt. Das hat selbst die Linienrichter irritiert, die einfach mal auf Icing entschieden haben, als Kassel eine lange Befreiung aus dem eigenen Drittel schoss. Die Situation war irgendwie amüsant, schien der Linienrichter doch selbst irritiert.

Was folgte war zunächst aus Frankfurter Sicht nicht so amüsant. Die überzahl lief nicht. Dafür funktionierte Kassels Unterzahl in der Offensive so gut, dass das 0:2 ohne Bedrängnis fiel.

LFKH190118 (21 von 51)Immer noch in der gleichen Phase des Spiels, in derselben Überzahlsituation. Jetzt funktionierte sie besser und der Druck nahm auch zu, welcher mit dem 1:2 aus Frankfurter Sicht (endlich) belohnt wurde. Bis zum Ende des Drittels wirkte Frankfurt überlegen und ließ auch in der Defensive nicht mehr viel zu. Aber der Ausgleich fiel nicht und so ging es mit dem 1:2 in die Drittelpause.

Zum zweiten Drittel:

Es waren keine zwei Minuten in diesem Drittel gespielt, als sich Frankfurts Torwart vor Schmerzen auf dem Eis wandte. Es gab hierbei kein vorangehendes Foul, gänzlich keine Fremdeinwirkung. Dieser Anblick war nicht schön. Brett Jaeger, der in dieser Saison bereits eine lange Verletzungspause überstanden hatte, brauchte lange, bis er wieder auf den Beinen stand und weiterspielen konnte. Er wäre aktuell der dritte Torwart der Löwen, der mit einer Verletzung ausfallen würde. Vorsichtshalber machte sich der Ersatztorhüter, der 18jährige Jascha Strobel, neben dem Eis warm.LFKH190118 (30 von 51)

Apropos junges Gemüse. Auch neu auf dem Eis, mit der Rückennummer 77, war Dani Bindels. Der gebürtige Niederländer mit deutschen Pass spielte zuletzt für die DNL Mannschaft der Kölner Haie. Mit seinem Geburtsdatum hatte er eigentlich auch keine andere Wahl als bei den Kölner Haien unterzukommen. (11.11.1998).

Es dauerte nur wenige Sekunden ehe Kassel aus der sich bietenden Chance Kapital schlug und das 1:3 erzielte. Frankfurts Goalie sah nicht gut bei dem Gegentreffer aus und wirkte auch nicht so beweglich wie sonst. Man sah ihm an, dass er noch Schmerzen hatte. Doch er hat auf die Zähne gebissen und blieb im Tor, zeigte im späteren Verlauf sogar tolle Paraden und Saves. Den Schmerz schluckte er scheinbar herunter.

Es dauerte lange bis sich die Löwen aus ihrer Verunsicherung lösten, aber dann richtig. Es waren 34:22 Minuten gespielt als das 2:3 fiel und die Halle jubelte. Die Zuschauer bejubelten noch diesen Treffer, als nur wenige Sekunden, genauer gesagt 38 Sekunden, der Ausgleich erarbeitet wurde und fiel. Die Mannschaft der Löwen zeigte nun ein Feuer, das sie lange Zeit vermissen ließen. Kassel hingegen mühte sich in Defensivarbeit und kam nur noch selten aus dem eigenen Drittel.LFKH190118 (37 von 51)

Kurz vor Ende des Drittels nahmen sich die Huskies gleich zwei Strafzeiten, die zweite davon bei einer kleinen Meinungsverschiedenheit vor dem Tor. Die Zeit reichte aber nicht aus für Frankfurt um daraus noch in diesem Drittel Kapital zu schlagen. So ging es mit dem 3:3 in die zweite Pause.LFKH190118 (41 von 51)

Zum dritten Drittel:

Kassel verteidigte zu dritt mit Herz und sehr aufopferungsvoll. Den Löwen gelang es nicht aus den vielen sehr guten Chancen ein Tor zu erzielen. So verstrich die doppelte Überzahl ohne Torerfolge.

Ansonsten blieb dieses Drittel sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften waren darauf bedacht keinen Fehler zu machen und ich hatte den Eindruck, dass auch das nächste Tor das Spiel entscheiden würde. Es gab jeweils eine weitere Überzahlsituation für beide Mannschaften, doch auch diese wurden sehr gut verteidigt, sodass es mit dem 3:3 in die Overtime gehen musste. Immerhin der erste Punkt auf heimischem Eis in diesem Kalenderjahr.

Zur Overtime:

Die Löwen kamen in dieser Overtime nicht wirklich zum Zug. Dafür aber Kassel. Und die Huskies nutzten auch den zweiten Schuss auf das Löwentor und beendeten das Spiel mit 3:4 nach Verlängerung.  LFKH190118 (51 von 51)

Löwen Frankfurt – Kassel Huskies 3:4 n.V. (1:2 2:1 0:0 0:1)

Diese Diashow benötigt JavaScript.