Crossout für die PS4 – Craft – Ride – Destroy – ein MMO auf der Playstation und anderen Systemen. Autos bauen, bewaffnen und kämpfen. Ein schöner Zeitvertreib mit Individualität

Dieser Beitrag enthält Werbung – Das Titelbild stammt von crossout.net

Bei „Crossout“ handelt es sich um ein MMo, das auf PC, Playstation und XBox kostenlos verfügbar ist. Bisher hatte ich noch gar nicht davon gehört oder gelesen. Andere Spiele mit einem ähnlichen Spielinhalt sind da in der Werbung häufiger anzutreffen.

Worum geht es denn in diesem Spiel überhaupt?CrossoutPS4-1

Nun, man befindet sich in einer postapokalyptischen Welt, in der sich selbige- wie es immer so ist – im Krieg um die raren Ressourcen befindet. Dabei unterteilen sich die Überlebenden in verschiedene Gruppierungen und bekämpfen einander.

Interessant ist der Hintergrund, dass sich die Menschen in der zeit nach dem „Crossout“, also der benannten Apokalypse, optisch verändert haben, was dazu führt, dasssie nur noch ebstimtme Kleidung tragen. Diese kann man beispielhaft an den Figuren im Fraktionsmenü sehen.

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Die Dame gehört zu den „Engineers“

Für das Spiel selbst ist dies aber unrelevant, zumindest was das Aussehen der Menschen betrifft, die hinter den Fraktionen stecken. Viel interessanter ist die Tatsache, dass man sein Kampffahrzeug selbst zusammenbauen kann. Dem Aussehen und der Bewaffnung sind nur levelabhängige Grenzen gesetzt. So kann man am Anfang nur wenige Teile und schwache Waffen an das Fahrzeug basteln, während man nach und nach durch das Erhöhen der eigenen Stufe auch mehr und bessere Teile nutzen kann, die das Fahrzeug auch besser machen.

Entscheidend ist bei der Bewertung des Fahrzeugs der Powerscore. Dieser erhöht sich durch bessere und mehr Bauteile. Man sollte aber dabei beachten, dass ein höherer Powerscore auch entsprechend stärkere Gegner bedeutet.Interessant ist hierbei natürlich, dass so ziemlich jeder Spieler ein individuelles Auto steuert.

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Kompletter Eigenbau

Bis hierhin versteht man dann auch den Untertitel des Spiels „Craft – Ride – Destroy“ also herstellen – fahren – zerstören, um es sinngemäß zu übersetzen.

Hat man sich also mit den Bauteilen, die man sich im Lager immer ansehen kann, ein Gefährt geschaffen, von dem man überzeugt ist, dann kann man sich auch in ein Gefecht stürzen.

Zu Beginn spielt man zur Eingewöhnung gegen die KI, aber das ist nur von kurzer Dauer, denn schnell kommt man in die Gefechte, in denen sich auch andere Spieler tummeln und nicht ganz so verhalten und unsinnig benehmen, wie die KI. CrossoutPS4-7

Bei den normalen Gefechten geht es darum entweder die gegnerische Basis oder einen neutralen Punkt einzunehmen. Alternativ kann man natürlich auch einfach alle Gegner zerstören, auch dann ist das Spiel gewonnen. Selten gibt es mal ein Unentschieden, aber auch das kann vorkommen, wenn keine der beiden Seiten das Ziel erreicht.

Als Belohnung erhält man Reputationspunkte, man könnte auch Erfahrungspunkte sagen, sowie Metallschrott und Bauteile für das Auto. Was? Metallschrott? Ja genau! Metallschrott! Damit lassen sich Gegenstände herstellen und es dient hierfür als Basismaterial. Dazu gleich mehr.

Bei den Gefechten ist die Teilnehmerzahl durchaus variabel. Ich hatte hierbei schon 5 vs. 5 aber auch 8 vs. 8 Spiele. Dies scheint wohl eine Mindest- und eine Höchstzahl zu sein. Wahrscheinlich um längere Wartezeiten zu umgehen. Hin und wieder kommt es auch vor, dass ein KI Spieler einen Platz einnimmt. Dieser wird aber meistens recht schnell durch einen richtigen Spieler ersetzt.

Eine andere Spielvariante sind die Raids. Hierbei werden vier Spieler zufällig zusammengewürfelt und müssen gemeinsam ein Ziel erreichen. Wie zum Beispiel das erfolgreiche Begleiten eines Trucks. Dieser darf nicht zerstört werden und muss sein Wegziel erreichen. Hierbei wird dieser häufig von KI Fahrzeugen angegriffen. Diese haben unterschiedliche Stärken und Eigenschaften und werden auch durch unterschiedliche Symbole gekennzeichnet. Am Ende wartet ein Boss, der tatsächlich deutlich stärker ist. Zumeist, wenn die Spieler einigermaßen zusammenarbeiten, kann man dies auch erfolgreich abschließen. CrossoutPS4-9

Um an den Raids teilzunehmen braucht man natürlich ein kampftaugliches Auto und auch Benzin. Benzin wird jedes Mal zum Tagesreset aufgefüllt, kann aber auch in Gefechten verdient werden. Für letztere Variante benötigt man an seinem Auto ein Fass. Dieses sollte aber gut geschützt werden, da es sonst häufig in Brand gerät.

Die Belohnungen aus den Raids sind spezieller. Es gibt Kupfer und bis zu einem Tageslimit auch Coupons für die Engineers. Beides Materialien, mit denen man Gegenstände herstellen kann.

Unter dem Menüpunkt Fraktionen (siehe Bild mit der Dame der Engineers), kann man nicht nur die Fraktionen auswählen, sondern auch sehen, welche Standardbaupläne von Fahrzeugen dort bereits freigeschaltet wurden. Wer also nur eine begrenzte Fantasie hat, oder nicht weiß, wie man ein vernünftiges Auto bauen kann, der darf sich an diesen Blaupausen bedienen. Diese bieten ein fertiges Auto an, das man selbstverständlich noch modifizieren kann. Dafür benötigt man aber natürlich alle Teile, da sonst der Bauplan nicht so ganz funktioniert, bzw. Teile des Wagens nicht vorhanden sein könnten. CrossoutPS4-5

Hat man nun also eine vernünftige Basis geschaffen, darf modifiziert und verbessert werden. Das sind nun endlich die Dinge, die man unter Fraktion -> Konstruktion finden kann. Interessant wird es allerdings erst, wenn man Stufe 10 bei den Engineers erreicht hat. Denn dann kann man sich eine weitere Fraktion aussuchen. In meinem Fall waren es die Nomads und dort konnte ich direkt eine neue Fahrerkabine in Auftrag geben. Diese hat natürlich einen höheren Powerscore und bietet auch eine bessere Haltbarkeit. Perfekt. Man muss sich zwar gegen Coins eine Werkbank mieten, damit gebaut werden kann, aber diese Coins lassen sich recht einfach verdienen.

Der interne Markt lädt ierbei zum Handeln ein. Am Anfang hat man nicht viel, das man zu Geld (Coins) machen kann, aber der Metallschrott ist die erste gute Einnahmequelle. Natürlich kann man auch den Markt umgehen und echtes Geld investieren, aber das ist kein Muss.

Die ersten drei Fraktionen, von der man sich ab Stufe 10 eine aussuchen kann, bieten unterschiedliche Teile und Komponenten an. So sollte für jeden Geschmack eigentlich etwas dabei sein. Die möglichen Komponenten entsprechen dabei den Grundprinzipien der einzelnen Fraktionen. Ob Leichtbauautos oder welche mit schwerer Bewaffnung, das gibt es schon ab dieser Stufe zu bauen; sofern man die nötigen Materialien hat.

Ein weiterer Spielmodi trägt die Bezeichnung „Brawl“. Das sind unterschiedliche und abwechslungsreiche Spielmodi, bei denen verschiedene Belohnungen warten können und manchmal auch ein Auto gestellt wird, damit für den entsprechenden Brawl die gleichen Grundvoraussetzungen gegeben sind.

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Mein aktuelles Kampfgefährt

Dieses MMO ist jetzt nicht die Weltneuheit, aber für mich persönlich angenehmer als die bekannten Panzerspiele, da mehr Individualität eingebracht werden kann. Wer also früher gerne als Kind mit Lego die interessantesten Autos gebaut hat, kann sich hier ebenfalls austoben.

Auch das Spielprinzip ist relativ simpel und daher einfach und schnell zu verstehen. Durch vorhandene Aufgaben und dem Leveln mit der Erwartung auf neue und bessere Teile, habe ich schon teilweise mehr Spiele absolviert, als ich eigentlich vorhatte.

Ich kann jetzt nicht sagen, dass man dieses Spiel unbedingt spielen muss oder lieber die Finger davon lassen sollte, denn das sollte jeder für sichentscheiden. Der Vorteil ist jedenfalls, dass das Spiel in der Basis kostenlos ist und man nicht gezwungen ist echtes Geld zu investieren. Ist jemand gewillt ein wenig Zeit zu investieren, dann kann man sicherlich Spaß haben und sich über jedes neue Teil riesig freuen. Aber auch wenn man weniger Zeit hat, verliert man den Anschluss nicht zu sehr. So zumindest mein Empfinden.

Könnte ich 10 Sterne vergeben, dann bekommt das Spiel hier sechs davon. Die Individualität beim Bau des Autos und der Fakt, dass es kostenlos ist, wirken auf mich äußerst positiv.

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Im Test und gespielt: Railway Empire für die Playstation 4 (PS4) – Aufbruchsstimmung in Amerika mit vielen historisch interessanten Elementen und durchdachten Aufgaben

Zunächst möchte ich kurz erläutern, weswegen ich mich für die PS4 Variante und nicht für die PC Variante entschieden habe, denn die PC Variante ist günstiger und vermutlich bleibt diese schneller aktuell.

Zum einen habe ich mich auf meinem Blog auf PS4 Spiele festgelegt, was nicht bedeutet, dass ich keine PC-Spiele habe, aber die Fixierung ist nun mal bei dieser Konsole.

Als Eisenbahnfan war mir bereits von Vornherein klar, dass ich viele Stunden mit diesem Spiel verbringen würde, was auch schon passiert ist. Es ist einfach angenehmer vor einem größeren Bildschirm zu sein und sich bequem auf der Couch niederzulassen.

Abgesehen davon ist es natürlich auf Dauer gesünder für die Augen, was man mit zunehmendem Alter definitiv in Betracht ziehen muss. Außerdem finde ich persönlich, dass das Streamen über Twitch viel angenehmer ist.

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Nun aber zum Spiel: es ist selbstverständlich ein Spiel, das vor Allem für Eisenbahnfans, Eisenbahnnostalgiker und Fans von Managementsimulationen gemacht ist, wenngleich der letzte Part dann doch eher geringer ausfällt. Der Fokus liegt eindeutig auf der Eisenbahn. Die früheste Lokomotive ist der altbekannte Grasshopper, der kaum schneller war als ein Langstreckenläufer. Dennoch beginnt hier das Zeitalter der Eisenbahn und da setzt das Spiel auch an.

Es gibt ein paar unterschiedliche Spielmodi. Dazu gehören der Modellbaumodus, das freie Spiel, Szenarien und das Hauptelement mit der Kampagne.

Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir eines meiner Lets Plays auf YouTube an:

Kampagne:

Kurz nach Release des Spiels gibt es fünf Kampagnen, die auf einen warten. Die erste Kampagne beinhaltet gleichermaßen das Tutorial, das Einen in das Spiel einführt. Selbst für Personen, die bis dato nicht so viel mit dieser Art Spiel zu tun hatten, dürfte der Einstieg leichtfallen. Nicht nur, dass audiovisuelle Erklärungen stattfinden, es gibt auch Informationen und Filme, die man abrufen kann. Diese „Pop-Ups“ auf der Karte lassen sich aber in den Optionen ausschalten, da sie ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr notwendig sind.

In den Kampagnen geht es darum Aufgaben auf Zeit zu erfüllen. Nur, wenn die Kampagne erfolgreich abgeschlossen wurde, kann man zur nächsten. In den folgenden Kampagnen lernt man durchaus noch mehr: Wirtschaft, Forschung, Personal und natürlich auch den Umgang mit Konkurrenz, die einem schon mal gerne das Leben schwermachen möchte.

Szenarien:

Hier gibt es sieben Stück, die aber bereits alle freigeschaltet sind und gespielt werden können. Im Gegensatz zur Kampagne, gibt es hier ein direktes Ziel, eine direkte Vorgabe, die man erfüllen muss, damit man das Szenario erfolgreich gestalten kann.

Es gibt bei einigen davon auch die Möglichkeit das Startjahr auszuwählen. Dabei kann es passieren, dass der Schwierigkeitsgrad steigt oder fällt durch eben die Wahl des Startjahres.

Ich selbst habe diese nur angespielt, da ich vorwiegend mit den interessanten Kampagnen beschäftigt bin. Werde dies aber in Kürze noch genauer unter die Lupe nehmen.

Freies Spiel:

Wie der Name von diesem Modus verrät, ist man hier relativ frei in seiner Handlung. Es gibt aber dennoch Aufgaben, damit einem selbst nicht zu langweilig wird. Im Vorfeld lassen sich einige Parameter, wie zum Beispiel die Anzahl und Stärke der Konkurrenz einstellen, sowie die Wahl der Startstadt innerhalb von sieben verschiedenen Karten Amerikas. Hier kann man sich im Wettbewerbsmodus austoben.

Modellbaumodus:

Dieser eignet sich insbesondere dazu, die Karten näher kennen zu lernen und einige Verbindungen auszuprobieren. Auf Geld und Forschung muss man hier nicht achten, da diese beiden Punkte rausfallen.

Wie erwähnt, ist dieser Modus für mich vorwiegend zum Kennenlernen der Karten geeignet. Man kann sich hier aber auch in Puncto Strecken- und Schienenbau üben, denn das birgt immer wieder so manche Gefahr.

Hier gibt es die zweite Kampagne zu sehen:

Weitere Aspekte des Spiels, wie Grafik, Bedienbarkeit etc.:

Grafik:

Über die kann man sich nicht beschweren oder sich beklagen. Wie es bereits auf dem Cover des Spiels steht, sind die Lokomotiven und auch die Karten mit ihren Städten liebevoll und schön gestaltet. Man kann sogar Menschen und Postkutschen von Nahem betrachten, wenn man heranzoomt.

Insgesamt ergibt sich ein schönes Ambiente mit vielen kleinen Details, die nicht zu streng ausfallen und dem Spiel durchaus einen freundlichen Charakter geben.

Bedienbarkeit:

Ich hatte zwar meine Bedenken, was diesen Punkt in Bezug auf die Konsole betrifft, jedoch wurde ich positiv überrascht. Im Handbuch ist eine Tastenbelegung beigefügt und auch das Kampagnentutorial hilft einem sehr gut. Die wichtigsten Handgriffe wie das Bauen, das Verlegen von Schienen und das Erstellen von Zügen sind schnell erlernt und können nach kurzer Zeit bereits blind erfolgen. In die weiteren Elemente des Spiels mit Fabriken, Unternehmen, Zulieferungen etc. klärt das Spiel selbst auf, so dass man sich auch hier schnell einfindet.

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Gameplay und Zugverhalten:

Das Gameplay an sich ist kurz zusammengefasst: lasst die Bahnen fahren und scheffelt Kohle. In der Kampagne ist ein Schlendrian nicht unbedingt vorteilhaft, führt aber auch nicht zwangsläufig zum Misserfolg. Viel entscheidender ist hierbei das Verhalten der Züge auf den Schienen.  An diesem Punkt kann man nämlich die größten Fehler begehen.

Warum ist das so? Die Züge suchen sich stets den schnellsten Weg von A nach B. Das kann schon mal dazu führen, dass man versehentlich Züge in entgegengesetzter Richtung auf den Gleisen hat und diese sich einfach nicht einig werden können.

Manchmal stehen sie auch herum, weil nicht wirklich klar ist, welches Gleis befahrbar ist.

Idealerweise nutzt man in den Städten jeweils den größten Bahnhof, während die Landbetriebe einen kleinen benötigen. Sind mehrere kleine Landbetriebe in der Nähe, lassen sie sich mit etwas Glück durch einen großen Bahnhof erschließen. Meistens jedoch nicht. Dafür gibt es aber Warendepots, die man einsetzen kann. Als zentrale Anlieferstelle für die Landbetriebe hat es vier Gleise aus jeder Richtung verfügbar. So kann man den Weg in die Stadt mit einem – Paralellgleis befahren und spart sich aufwendige Signal- und Weichenbauten.

Paralellstrecken sollte man auf hoch frequentierten Verbindungen ohnehin nutzen, da mit ihnen auch wesentlich mehr als zwei Züge pro Strecke möglich sind. Sehr wichtig ist hierbei das Setzen der Signale und das Festlegen, welches Gleis für welche Fahrtrichtung gedacht ist, da ansonsten die Eigenwilligkeit der Züge ins Spiel kommt.

Personen, Post, Waren – was muss man hier beachten? Eigentlich nichts, denn die Züge nehmen das mit, was verfügbar ist und zwar automatisch. Man kann aber festlegen, ob Züge Personen / Post oder Waren fahren sollen. Spezielle Waggons muss man aber nicht kaufen. Dieser Punkt macht es durchaus angenehm, da es – abgesehen von den Rückfahrten zu den Landbetrieben – eher selten zu Leerfahrten kommt.

Kampagne Nummer 3 gibt es hier:

Die Konkurrenten:

Sie sind amüsant, nervig und können einem das Leben äußerst schwermachen. Aber so wirklich durchdacht ist deren Gleisplanung nicht immer. Also eigentlich nie, um ehrlich zu sein. Nun gut, ich gehöre in den meisten Fällen zu den Personen, die gerne schön bauen, aber da ist die KI nicht mal im Ansatz dran.

Man sollte, in welchem Spielmodus auch immer, darauf achten, die Konkurrenten möglichst klein zu halten. Das kann man insbesondere damit machen, in dem man sich Anteile von ihrem Unternehmen kauft und gleichermaßen bei ihnen mitverdient.

Ein paar kleine Mäkel:

Nach einer Fusion sind die Züge des Konkurrenten weg. Also muss man notgedrungen die kuriosen Strecken ansehen und dann Züge einsetzen. Hier wäre Verbesserungsbedarf, wie zum Beispiel die Entscheidungsmöglichkeit, ob ich alles 1 zu 1 übernehmen möchte oder alles abreißen lassen will. Vielleicht noch das Zwischenstück, das mir erlaubt nur jene Bahnhöfe entfernen zu lassen, die sich dann doppelt in einer Stadt befinden.

Das Mitfahren bei den Zügen ist schön, aber effektiv gesehen kann man nur als Zuschauer agieren. Hey man kann aber noch Pfeifen. Das war es dann aber auch schon mit der Aktivität. Eine mögliche Sicht aus dem Führerstand wäre noch toll und vielleicht auch das selber Fahren. Aber so weit muss es nicht unbedingt gehen.

Eine „Megakarte“ wäre doch etwas sehr Schönes. Einmal Amerika komplett von Ost bis West.

Es sind relativ wenige Kampagnen zu Beginn, was ich persönlich sehr schade finde, denn diese sind wirklich gut durchdacht, aber…

Diese kleinen Mäkel mindern den Spielspaß aber nicht, schließlich kann nicht immer alles perfekt sein.

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Wie geht es weiter?

Kalypso hat vor kostenlose Updates und DLCs anzubieten, aber auch kostenpflichtige Add-Ons. Das Spiel soll also weiterentwickelt werden. Diese Information gilt natürlich für alle Plattformen. Das finde ich sehr gut. Bis dahin kann man sich definitiv lange mit Kampagnen und Szenarien beschäftigen.

Dieses Spiel kann ich also wirklich jedem ans Herz legen, der sich für Eisenbahnen und Spiele dieser Art interessiert. Da wird noch so einiges auf das Eisenbahnerherz zukommen.

Zum Abschluss Kampagne 4 – bei der ich zum Ende gescheitert bin:

Hidden Agenda für die Playstation 4

Mein erstes Spiel, das „PlayLink“ integriert hat. Hidden Agenda ist seit dem 22.11.2017 auf dem Markt und es handelt sich dabei um einen Thriller, dessen Handlung durch die getroffenen Entscheidungen maßgeblich beeinflusst wird.

Doch was ist eigentlich dieses „PlayLink“?

Das Spiel benötigt eine App, damit es gespielt werden kann. Die Steuerung erfolgt nicht mittels eines Controllers, sondern über die App. In diesem Spiel ist es so, dass Entscheidungen oder schnelle Untersuchungen durch das Wischen auf dem Handydisplay ausgeführt werden. Dabei muss man durchaus schnell sein, denn die gestellten Aufgaben haben einen Timer, so dass man sich nicht ewig viel Zeit lassen kann. Zudem ist es in diesem Spiel so, dass man über die App noch mehr Informationen über Charaktere usw. erhalten kann, bzw. tatsächlich auch erhält.

Übrigens können bei Hidden Agenda bis zu fünf Personen am Spiel teilnehmen, ohne dass hierfür mehr als ein Controller benötigt wird. Wichtig ist, dass jeder die App auf seinem Smartphone installiert hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob Android oder iOS.

Nun hieß es also das Spiel einlegen, die App herunterladen und starten.

Man kann zu Beginn, sobald man Spiel und App gestartet hat, den Storymodus wählen oder aber, wenn man mit mehreren Spielern spielt, einen Wettkampfmodus. Letzteren konnte ich alleine natürlich nicht ausprobieren. Also blieb mir nur der Storymodus, welcher aber auch mit mehreren Personen gespielt werden kann.

Die Sprachausgabe und die Untertitel sind in Deutsch. Ebenso die Tutorials zur Bedienung der App. Sehr hilfreich und beim Schauen des Films, bzw. des Spiels, ist definitiv für Spannung und auch Nervenkitzel gesorgt.

Prinzipiell ist das Spiel ein interaktiver Film. Die Grundgeschichte wird dabei von den Entscheidungen, die der Spieler trifft (oder die Spieler, wenn mehrere spielen) beeinflusst und verändert.

Diese interaktiven Spiele bieten nicht sehr viel Spielraum für ausschweifende Erklärungen, Erläuterungen oder Beschreibungen, weswegen ich mich nur auf das Wesentliche beschränken kann, ohne zu viel vom Inhalt des Spiels zu verraten.

Im ersten Kapitel, in dem es um einen Serienmörder, seine Ergreifung und die Skepsis von einer Anwältin geht, darf man mit Becky Marnie (Polizeibeamtin im Morddezernat) und der Staatsanwältin Felicity Graves in das Geschehen eingreifen und mit Entscheidungen den ersten Teil dieser Story lenken. Die Skepsis einer weiteren Person Namens Lana, welche nur über ein Telefongespräch zu hören ist, bringt Staatsanwältin Feleicity dazu, an der tatsächlichen Schuld des Inhaftierten zu zweifeln. Beziehungsweise: man kann sie zweifeln lassen. Die Gespräche und die Herangehensweise in Gesprächen können an dieser Stelle tatsächlich einen ganz unterschiedlichen Ablauf erzählen. Dennoch wird sehr schnell klar, dass es entweder einen Nachahmungstäter gibt, oder der tatsächliche Täter noch auf freiem Fuß ist. Oder steckt da noch etwas ganz Anderes dahinter?

Das erste Kapitel habe ich tatsächlich zwei Mal gespielt, um mich davon überzeugen zu können, dass die getroffenen Entscheidungen maßgeblichen Einfluss auf das Geschehen haben. Und das haben sie tatsächlich.

Mehr zum Inhalt des Spiels möchte ich nicht erwähnen, da sonst der Spannungseffekt wegfallen könnte.

Die Grafik ist jedenfalls sehr gelungen und auf meiner PS4 Pro sehr gut. Ebenfalls sind Soundeffekte und der Ton im Generellen gut getroffen. In der deutschen Sprachausgabe wirken die Gespräche manchmal etwas verzerrt. Aber das kann auch ein subjektiver Eindruck sein. Ob das an der Synchronisation liegen könnte? Es ist zumindest denkbar.

Ich für meinen Teil mag solche Spiele seit ich mit dem Titel „Heavy Rain“ in Kontakt kam.  Daher kann ich dies guten Gewissens all jenen empfehlen, die diese Art der Spiele ebenfalls mögen, zumal der Preis für dieses Spiel (derzeit) mit unter 20 € mehr als human ist.

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