Ausgelassene Partystimmung am Samstagabend mit Serum 114 in der Batschkapp Frankfurt – Bericht vom 15.12.2018

Die Batschkapp war an diesem Samstagabend schon sehr gefüllt, als ich gegen 18:15 dort ankam. Eine etwas ungewohnte Zeit für ein Konzert, da es so früh beginnen sollte. Nur wenige Minuten später, nämlich um 18:30 begann der Konzertabend mit der Vorband „Zaunpfahl“.

Direkt zu den Bildern des Abends

Die Gruppe, die eigentlich aus vier Personen besteht, an diesem Abend jedoch nur du dritt auf der Bühne stand (krankheitsbedingter Ausfall des Sängers), war mir bisher noch nicht bekannt.

Aber viele in der Batschkapp kannten sie. Das wurde in der guten halben Stunde des Auftritts auch ausgenutzt um bereits viel Stimmung in die Runde zu bringen. Mitklatschen und Textpassagen mitsingen wurde gefordert. Erst waren die Reaktionen etwas schüchtern, aber nach und nach wurde es lauter und man konnte merken, dass die Anwesenden Spaß hatten.

Mit gutem Punkrock konnten sie eindeutig punkten und obwohl ihnen ein Bandmitglied fehlte, konnten sie das wettmachen. An Energie fehlte es ihnen und insbesondere dem Bassisten, keineswegs. Reiner Punkrock ist zwar nicht ganz so meins, aber eine Abwechslung, die sich gut anhört, gefällt mir auch. Und das war mit Zaunpfahl eindeutig der Fall. Sie wirken sympathisch, beziehen das Publikum mit ein, haben Spaß und all diese Dinge sind zu sehen und zu hören und übertragen sich letztlich auch auf das Publikum. So muss es sein.

Nach ihrem Auftritt, der mit Applaus veredelt wurde, gab es selbstverständlich die Umbaupause, in der ich mir einen leckeren Bananennektar gönnte. Schmeckt übrigens wirklich sehr gut. Anschließend noch ein wenig dampfen in der Kälte und auf den Startschuss für Serum 114 warten.

Mittlerweile wurde es richtig voll in der Batschkapp, was ich tatsächlich so nicht erwartet hatte. Eine sehr positive Überraschung für mich, wie ich fand. Es dauerte auch nicht allzu lange, bis der Hauptakt des Abends die Bühne stürmte.

Lichter aus, Banner hochziehen lassen und mit dem Song „114“ ging es sehr passend los. Laut, kraftvoll und sozusagen die richtige Message für den Start in den Abend mit Serum 114. Laut war es aber auch von Seiten der Fans, die der Band zujubelten.

Alte Songs, neue Songs und stets wurde die band frenetisch bejubelt und beklatscht. Mitsingen, zujubeln, mitklatschen und auf Ansage springen funktionierten einwandfrei. Weiter hinten wurde sogar beinahe unentwegt getanzt. Die Stimmung war spürbar positiv und es glich einer wilden großen Party.

Die Jungs auf der Bühne hatten dabei sichtlich Spaß und Freude, nahmen das Publikum mit und glänzten bei ihrem Auftritt mit der härteren Variante des Punk Rock mit ihren einschlägigen Texten sehr. Einige Songs hätte ich wohl mitsingen können, weil ich sie seit längerer Zeit kenne und richtig gut finde. Wenn man manchmal ein bisschen zwischen den Zeilen liest, dann sind die Songs durchaus kritisch und politisch; so wie es oftmals beim Punkrock der Fall ist.

Während des ganzen Auftritts zeigten sich die Musiker sehr bewegungsfreudig. Insbesondere Esche schien ziemlich viel Energie und Lust auf Bewegung zu haben. Bereits während des ersten Songs sprang er von der Bühne, an uns Fotografen vorbei, stieg auf die Barrikaden und zeigte damit absolute Fannähe. Ich musste aufpassen, nicht von ihm umgerannt zu werden. Die Musiker haben Vorfahrt.

Es war wirklich ein cooler Partyabend mit einer Band, die es versteht Fans mitzunehmen und Party zu machen. Mit Musik und dem Auffordern zum Mitmachen. Ich war sehr angetan von dem Auftritt und habe mich richtig gefreut dabei gewesen sein zu dürfen.

Jeder braucht eine Injektion des Serums.

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Flash Forward und Blood Command ließen die Gäste am 20.09.2018 im Frankfurter Nachtleben zu gutem alternativen Rock schwitzen

Nachdem ich eher gemütlich als eilig im Frankfurter Nachtleben ankam, hörte ich um zehn Minuten vor 21 Uhr bereits, dass Musik aus dem Keller kommt. Moment! Es sollte doch erst um 21 Uhr beginnen.

Kurz gefragt, wie lange denn schon gespielt wird und als Antwort hieß es dann, dass sie gerade angefangen hatten. Also nichts wie runter und feststellen, dass die Norweger „Blood Command“ bereits auf der Bühne Vollgas gaben.

Direkt zu den Bildern von Flash Forward & Blood Command im Nachtleben Frankfurt

BloodCommand200918-11Die Band hatte definitiv ein wenig Platznot auf der kleinen Bühne. Ihr Equipment war doch reichhaltig, aber das störte sie nicht im Geringsten ihre Show zu liefern. Wenn mal ein bisschen mehr Platz benötigt wurde, kamen die Musiker der Band einfach von der Bühne herunter und mischten sich unter die vielen Gäste des Abends, welche das auch sichtlich begrüßten und gut fanden.

Einer der Gitarristen stand auf einmal vor mir und wir wären fast beim Headbangen / Kopfnicken zusammengestoßen; aber das war schon genial, muss ich sagen.

Die Band spielt eine Mischung aus Hardcore, Punkrock und Deathpop. Ich hätte da so meine Schwierigkeiten dem Sound ein bestimmtes Genre zuzuweisen, aber es rockt schon sehr gut. Dazu kommt, dass die Künstler wirklich großen Spaß dabei haben ihre Musik zu präsentieren und auch die Nähe zu den Fans und Zuschauern zu suchen und zu finden.

BloodCommand200918-10Der Blickfang der Band ist definitiv die 24jährige Sängerin Karina Ljone, die aber nicht nur optisch auf sich aufmerksam macht, sondern auch mit ihrer energiegeladenen Stimme. Diese klingt live übrigens noch besser als auf CD. Nach dem Auftritt kam ich nicht umher, mir von der Band das aktuelle Album zuzulegen und es einige Momente später auch von allen signieren zu lassen.

Zwischen 30 und 40 Minuten standen sie auf der Bühne und gaben alles. Was mir persönlich besonders gut gefiel, war der Kontrast von Karinas Stimme zur musikalischen Gangart. Wobei man auch dazu sagen muss, dass sie sowohl laut und sehr kraftvoll als auch etwas ruhiger singen kann. Die passende Stimme und Gesangslage dafür hat sie allemal. Des Öfteren gibt es aber auch Hintergrundgesang von den Herren, was das ganze Bild und den Klang dieser Band sehr gut umschließt und in der Form zu einem Ganzen macht, das ich so eher noch nicht gesehen und gehört hatte. Ähnliches mit Sicherheit. Das hier so aber noch nicht.

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Die Temperaturen stiegen im Kellerclub bereits an und die Lüftung kam einfach nicht nach. So war es eine angenehme Sache, während der Pause nach Blood Command frische Luft schnappen gehen zu können.

Nachdem auf der Bühne ab- und aufgebaut wurde, kamen die Jungs von Flash Forward auf die Bühne und da waren Applaus und Jubel schon groß. Sinngemäß hieß es nun bei jedem Song ausrasten und Party machen. So zumindest würde ich das von außen betrachtet beschreiben, denn es wurde viel mitgesungen, mitgeklatscht, getanzt – sofern Platz dafür war – und vor allem geschwitzt.FlashForward200918-5

Die Musiker waren von Beginn an auf einer Wellenlänge mit ihren Fans und den Gästen im Nachtleben. Ihr alternativer Rock zeigt sich durch einprägsame Riffs und Melodie, die manchmal etwas härter und schneller ausfällt. Der Stil an sich ist jedoch stets erkennbar und bewegt sich auf, bzw. um eine Linie herum. Mal etwas schneller und lauter und manchmal etwas langsamer, ruhiger und gefühlvoller.

FlashForward200918-4Auch wenn sie leicht gesundheitlich angeschlagen waren, hinderte sie das keineswegs daran, 100% und mehr zu auf der Bühne zu zeigen. Passend dazu erwähnten sie, dass die Temperaturen im Kellerclub absolut dafür geeignet sind, um die Viren loszuwerden. In gewisser Weise hatte es auch etwas von einem Saunaclub. Es stand die Frage im Raum, wer den nächsten Aufguss machen würde.

Es sind diese kleinen Anekdoten zwischen den Songs, die sehr gut zeigen, dass es die Mitglieder der Band durchaus sehr gut verstehen mit dem Publikum umzugehen und dabei sowohl lustig als auch ernst sein können. So machte nicht nur die Musik Spaß, sondern auch das Miteinander an diesem Abend.

Ein wirkliches Highlight war ein Akustiksong, der unplugged von Stefan zwischen den sitzenden Fans gespielt wurde. Das Animieren zum Mitsingen der Gäste funktionierte auch hier tadellos. Teilweise wurden einige Textpassagen nur von den Fans gesungen. Anfangs noch etwas leise und wie Stefan anmerkte, noch zu schüchtern. Aber je weiter der Song fortschritt umso lauter wurde der Gesang der Menschen um Stefan herum. Es hat nur ein Lagerfeuer gefehlt. Dann wäre die Situation wie gemalt gewesen.FlashForward200918-8

Die Zeit lief schnell davon, aber es machte auch Spaß dem ganzen Treiben auf und vor der Bühne zuzusehen. Und am Ende wurde die band auch nicht einfach so gehen gelassen. Nein, die Zugabe wurde gefordert und auch von der Band mit zwei weiteren Songs erfüllt. Und beim obligatorischen Bild der band von der Bühne aus stand erneut die Frage im Raum, wer den nächsten Aufguss macht. Saunafeeling im Kellerclub Nachtleben.

Nach dem Auftritt waren beide Bands noch am Fanartikelstand und unterhielten sich angeregt mit den Gästen und Fans. Ob nun aus Norwegen, wie Blood Command, oder aus dem Ruhrgebiet; die Musiker beider Bands zeigten sich auf eine sehr sympathische Art ihren Gästen und Fans gegenüber. So klang der Abend langsam mit Gesprächen zwischen Künstlern und ihren Fans aus und es schien als wären alle mit dem Abend zufrieden gewesen.

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Frau Ruth und Stillstand eröffneten mit Punkrock, guter Laune und Pogo auf der Tanzfläche den Start ins Wochenende am 07.09.2018 im Nachtleben Frankfurt.

Punkrock ist etwas, das ich selbst gerne mal als Abwechslung höre und mir dementsprechend auch ansehe. Zwar kannte ich nun keine der beiden Bands, die am vergangenen Freitag in der Batschkapp auftreten sollten, aber manchmal macht genau das den Reiz aus.

Bilder des Abends: Frau Ruth und Stillstand im Nachtleben Frankfurt – 07.09.2018

So fand ich mich kurz vor Beginn um 21 Uhr mit einigen anderen Menschen im Kellerclub ein. Schätzungen sind immer schwierig. Ich hätte natürlich auch durchzählen und jedem Anwesenden einen Zettel mit einer Nummer geben können, aber um die 80 Menschen insgesamt werden definitiv anwesend gewesen sein.

Nicht zu wenige und nicht zu viele Menschen. Und das war auch gut, denn als sich die Offenbacher Gruppierung „Frau Ruth“ auf der Bühne breitmachte und den Abend musikalisch einläutete zeigten die Anwesenden nach anfänglicher Schüchternheit, dass sie gewillt waren zu tanzen, zu pogen – kurz gesagt: zu feiern.FrauRuthStillstand070918-10

Zur FrauRuthStillstand070918-8Gitarre und zum Bass, sowie Drums und Gesang, gesellte sich hin und wieder auch eine Posaune und Keyboard. Gerade bei der Posaune fragte ich mich, ob das überhaupt zusammenpasst. Ich meine, Punkrock und Posaune? Geht das? Ja! Es geht und man konnte sie sogar relativ gut hören.

Insgesamt zeigten sich die Offenbacher sehr spielfreudig und forderten auch zum Mitmachen und vor allem Pogen auf. Die Menschen machten sehr gerne mit und hatten sichtlichen Spaß dabei. Doch auch die Band war mit Eifer dabei; insbesondere der Sänger und Gitarrist sprang über die Bühne, als gäbe es kein Morgen mehr.

Punkrock ist für mich etwas schwieriger zu beschreiben als die Genres Hard Rock bis Metal. Aber der Klang war klar, erinnerte mich an Bands, deren Namen mir nicht einfallen wollen. Passt vielleicht die Bezeichnung deutscher Standard Punkrock? Ich denke mal, dass man die Texte auch schnell aufgreifen und mitsingen könnte. Dennoch gab es auch Songs, die sich melodisch abhoben, da sie etwas ruhiger oder mit anderen Begleitinstrumenten gespielt wurden.

Den Gästen gefiel es jedenfalls so gut, dass die Band eine Zugabe geben durfte und damit über die rund 45 Minuten hinauskamen.

Der Auftakt war gelungen und es folgte eine kurze Umbaupause für den Hauptakt aus dem Odenwald. Wie lange die Pause dauerte, weiß ich gar nicht mehr, denn ich habe nicht wirklich darauf geachtet.

Aber dann war es soweit und die Band kam auf die Bühne. Stillstand! Und der Name ist absolut nicht Programm. Zum Glück, sonst wäre es komisch geworden. Aber es zeigte sich von Beginn an, dass die Band einen anderen Punkrock Stil spielt, als zuvor Frau Ruth.

Rein vom Hören würde ich sogar sagen, dass sie schon eine Annäherung in Richtung Hard Rock in ihrem Stil eingebaut haben. Es hatte für mich nicht diesen klassischen Standard Punkrock Stil, den ich zuvor bei den Offenbachern hörte.

Die Gäste, die schon aufgewärmt waren, sei es durch das Mittanzen bei Frau Ruth oder dem ein oder anderen Getränk an diesem Abend, feierten bereits die ersten Songs mit Klatschen und Pogo richtig mit. Da musste ich schon teilweise aufpassen, dass ich unverletzt aus dieser Nummer würde rauskommen (was mir auch gelang).FrauRuthStillstand070918-37

Auffallend war für mich auch, dass insbesondere der Sänger die Nähe zu seinen Gästen suchte. Sei es durch das Sprechen zwischen den Songs oder dem sehr nahe am Rande der Bühne stehen. Abklatschen und anstoßen mit den Fans war ebenso willkommen.FrauRuthStillstand070918-39

Irgendwie schon eine sehr coole Sache, finde ich. Zeigte es doch die Lockerheit, die an diesem Abend insgesamt dargeboten wurde. Ob von Seiten der Band oder den Fans, da machten einfach alle mit.

Für einen Song gab es auch einen Gastsänger, der aus dem Publikum dazukam und später bei dem Cover von Blietzkrieg Bop der Ramones, konnte sich auch der jüngere Bruder des Schlagzeugers beweisen. Zwar hatte er kleine Startschwierigkeiten, aber sobald es losging, war er voll in seinem Element, so wie auch der Rest der Band.FrauRuthStillstand070918-31

Überhaupt schienen die Odenwälder sehr viel Spaß an ihrem Auftritt im kleinen Kellerclub Frankfurts gehabt zu haben. Dies zeigte ihre Ausstrahlung auf der Bühne, die Späße, die sie mitmachten und nicht zuletzt die Musik. Ach ja, das wollte ich an dieser Stelle dann auch noch erwähnen: Ich selbst komme auch aus dem Odenwald. Aber das ist schon lange her mittlerweile. Mittlerweile habe ich tatsächlich schon mein halbes Leben in Frankfurt verbracht. Eine Randnotiz sozusagen.

Wie bereits erwähnt, hat die musikalische Auslegung schon eine etwas härtere Note, die mir übrigens genau deswegen sehr gut gefallen hat, ist aber ansonsten noch als Punkrock sehr gut zu erkennen.

Leider konnte ich nicht das volle Konzert bis zum Ende miterleben, denn am Folgetag gab es schon wieder frühe Verpflichtungen, aber die Jungs von Stillstand können gerne nochmal wiederkommen. Ihr Auftritt war in meinen Augen stark, gelungen und machte im kleinen Keller absolut Spaß. Andere Menschen würden wohl von Ekstase sprechen, jene, die auch beim Pogen mitgemacht haben. Zu denen gehörte ich nicht.

Und doch war es ein guter Start in dieses Wochenende. Zwanglos mit Spaß und recht guter Musik.

Massendefekt und Killerpilze sorgen für Partystimmung in der Frankfurter Batschkapp. Konzertbericht vom 20.04.2018

So langsam wird es wieder Sommer und die möglichen Aktivitäten im Freien kann man nach Belieben wählen. Aber da gibt es noch die Konzerte, die Drinnen stattfinden. So auch an diesem Freitag in der gut klimatisierten Batschkapp.

Noch vor 19 Uhr begann der Spaß und da war die halbe Batschkapp bereits gut gefüllt, als die Killerpilze den Abend eröffneten. Killerpilze? Ja, Killerpilze! Mir war gar nicht bewusst, dass diese Band noch existiert, wobei sie über die Jahre hinweg nie wirklich inaktiv gewesen sind und sogar einen Kinofilm mit dem Titel „Wir sind immer noch jung“ gedreht und herausgebracht haben.IMAG1139

Was bei jedem Song und damit ununterbrochen zu erkennen war, war, dass die Band absolut Lust und Bock auf Musik haben und sich auch so präsentieren. Dabei haben sie die Interaktionen mit den Fans fast durchgehend aufrecht halten können. Es wurde viel geklatscht, applaudiert, getanzt und auch eine Pit und Pogo waren zu sehen. Das Mitsingen wurde auch angestimmt, wobei es auch häufig der Fall war, dass die Gäste von sich aus mitgesungen haben. Was bei deutschen Texten auch nicht besonders schwer fällt. Zumal insbesondere die Refrains schnell aufzugreifen sind.IMAG1147

Das war definitiv ein sehr guter Einstieg in den Abend, der etwas schnell vorbei war, da mir die Band durchaus gut gefallen hat. Auf der Bühne und mit der Stimmung, die sie in die Batschkapp brachten.

Kurze Informationen zu den Killerpilzen:

Genre(s):  Rock, Punkrock

Herkunft:  Dillingen an der Donau, Deutschland

Gründung:  2002

Aktuelle Besetzung:

Gitarre, Gesang:   Johannes ‚Jo‘ Halbig

Gitarre, Gesang:  Maximilian ‚Mäx‘ Schlichter

Schlagzeug, Gesang:  Fabian ‚Fabi‘ Halbig

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Nach einer Pause, die mir nicht besonders lange vorkam, vielleicht rund 20 Minuten, ging es auch schon mit Massendefekt weiter. Und da war die gut klimatisierte Batschkapp auch schon deutlich voller geworden.

Aufgrund der Tatsache, dass an diesem Abend noch eine andere Veranstaltung in der Batschkapp stattfand, hatte es die Band durchaus „eilig“, aber in einem gesunden Maß. Eilig insbesondere dabei, die gute Stimmung fortzuführen und von Beginn an zu toppen. Meiner Meinung nach ist das auch gelungen und die Partystimmung hielt sich von Beginn an bis zum Ende des Auftritts von Massendefekt.

Bereits beim zweiten Song von Massendefekt hieß es hinknien. Das ist eher ungewöhnlich, aber ungewöhnlich war auch die frühe Konzertzeit, also warum nicht mal ein bisschen anders? Bei den Fans kam es dennoch sehr gut an und sorgte dadurch bereits für ein Stimmungshoch. Auch hier wurde mitgeklatscht, applaudiert, gejubelt und auch mitgesungen. Die Fans hatten also durchweg ihren Spaß an diesem Konzert und so soll es doch auch sein.IMAG1152

Die Musik ist eingehend und hat ein gutes Tempo, sowie eine klare durchgängige Linie und Art. Ich persönlich finde das sehr gut, auch wenn es nicht zwingend das Genre ist, was im meisten höre. Dafür sind die Texte gut durchdacht und ebenfalls einfach einzuprägen.

Der Stimmung und der Musik tat auch eine ungestimmte Gitarre keinen Abbruch, dies wurde eher noch mit einem Lachen überspielt. Und ganz nebenbei hatte Schlagzeuger Alexander Wolfart an diesem Tag Geburtstag und die Gäste in der Batschkapp sangen ein Geburtstagsständchen für ihn.

Ein Song, der mir sehr gut gefiel und auch insgesamt sehr gut ankam war „Schlechter Optimist“. Bei diesem kommt die klare temporeiche musikalische Linie der Band sehr gut zum Vorschein. Auch eine etwas ruhigere Passage ist in diesem Song vorhanden. Gepaart mit der sehr guten Akustik und Tonmischung an diesem Abend und den partywütigen Fans in der Batschkapp war dieser Song ein kleines Fest und der ganze Abend eine Party.IMAG1154

Es gab Definitiv keinen Platz für Depressionen und schlechte Laune an diesem Abend in der Batschkapp, der sehr früh begann und etwas zu früh endete. Dafür aber zwei Bands aufbot, die sich das Wort „Partystimmung“ auf die Stirn schreiben können.

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Kurze Informationen zu Massendefekt:

Genre(s):  Rock, Punkrock

Herkunft: Meerbusch / Düsseldorf, Deutschland

Gründung:  2001

Aktuelle Besetzung:

Gitarre, Gesang:  Sebastian Beyer

Gitarre, Gesang:  Claus Pütz

Bass:  Mike Duda

Schlagzeug:  Alexander „Alex“ Wolfart

Konzert: Punk goes Acoustic 10.04.2018 – ein Konzertbericht von „Nach Vorne Musik“

Eine sehr seltene Ausnahme und gleichzeitig eine kleine Premiere auf meinem Blog: ein Konzertbericht von einem anderen Blogger. Und zwar von http://nachvornemusik.de/ hinter dem Daniel Pomplun aus Dortmund steht. Text und Bilder stammen von ihm.

Hier sein Bericht vom Punk goes Acoustic Abend in Bochum:

PgA0110.04.2018, mal wieder ein wundervoller Abend bei Punk goes Acoustic​ im Neuland – Bar.Bistro.Stadtzimmer​. Zu Gast waren diesmal Chris von der Düssel​, der geniale El Fisch und die Pils-Angels​. Das Ganze wurde live von punkrockers-radio.de​ gestreamt und es waren sogar Die Lieben Löwen​ im Publikum zu finden.

Chris von der Düssel machte den Anfang und präsentierte mit seiner rauen Stimme Songs wie „Kartoffelalarm“, „Du bist so 1933“, „Das ist unsere Straße“ und eine Hommage an die 180g Vinylscheibe. Wer sich die Lieder bis jetzt nur online angehört hat, sollte sich den Jungen mal live gönnen. Man merkt mit wie viel Elan er dabei ist und versucht das Publikum abzuholen.

Danach kam El Fisch von den Die Lokalmatadore​ mit seiner „One-Fisch-Band“. Er überzeugte alleine mit seinem gut vorbereiteten RollUp.  Doch nicht nur die Werbung hat der Mann drauf, sondern auch das Singen. El Fisch präsentierte ein Lied nach dem anderen und begeisterte das Publikum von Anfang an. Bei Songs wie „Voll wie die A40“, „Ich und meine Kiste“ und „Viva Lokalmatador“ sangen die Zuschauer mit und es war eine wundervolle Stimmung im Neuland.

Als Finish kamen dann die Pils-Angels und präsentierten sich voller Energie. Es wurden „Capri Fahrer“, „Alles Lügen“ und einiges mehr gespielt. Als sie dann anfingen ihre Hymnen auf den Gelsenkirchener Fußballverein zu singen spaltete sich das Bochumer Neulandpublikum. Doch mit dem Song „Bottroper Bier“, gesungen von El Fisch, vereinten sich die Zuschauer und ließen den Abend ruhig ausklingen.

Insgesamt wieder ein sehr schöner Dienstagabend bei Punk goes Acoustic. Vorbeischauen lohnt sich. Danke an die Musiker und an Tobi Bo​.

Gruß Nach Vorne Musik Blog​ (Quelle des Originalartikels)

 

Konzertbericht zu Dinosaur Pile-Up und der Frankfurter Band Flood vom 08.02.2018 – Nachtleben Frankfurt – Punkrock, Metal oder einfach nur Grunge

Der kleine aber feine Kellerclub in der Frankfurter Innenstadt, der genau an der Konstablerwache gelegen ist, war das Ziel an jenem Donnerstagabend. Dort bin ich mittlerweile wirklich gerne, denn es ist gemütlich, nicht zu klein oder zu groß und die besondere Nähe zu den Musikern ist etwas sehr Schönes.

Zur Bildergalerie des Abends –hier klicken– | Just click -here– for the picture gallery.

Kurz vor 21 Uhr begann der musikalische Abend mit einer für mich bis dato unbekannten Band aus Frankfurt mit dem Namen „Flood“. Was sie genau spielten und ob sich das auch gut anhört, war mir zunächst nicht so ganz klar. Woher denn auch?

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Ken Young

Die ersten Songs gefielen mir melodisch als auch vom Gesang her und hatten durchaus den Klang von Hard Rock bzw. Metal. Genau meine Welt. Im Nachhinein stellte sich bei der Informationsfindung zu dieser Band heraus, dass sie „Nu Grunge“ bzw. „Post Grunge“ spielen. Grunge ist ohnehin eine Mischung aus Punkrock und Heavy Metal und die bekannteste Band, die diesen Stil prägte war niemand geringeres als Nirvana.

Der Stil von Flood ist meiner Meinung nach näher am Metal, wobei der Gesang von Ken Young in seiner Art etwas mehr an den Hard Rock Bereich kommt. Vielleicht kann man den Stil auch irgendwo zwischen Alice in Chains und Teilen von Disturbed einordnen, was gerade beim Gitarrenspiel von Axel Klein recht deutlich wird. Ken und Axel sind auch jene beiden Mitglieder der vierköpfigen Band, die den Stil prägen. zumindest aus meiner subjektiven Sicht.

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Axel Klein

Die Songs sind durchaus schnell aber haben auch ihre ruhigeren Passagen, in denen auch die Riffs von Axel und der Bass von Alexander Schaefer gut zur Geltung kommen. Auch das ein oder andere Solo war zu hören und zu sehen und dabei war festzustellen, dass Axel seine Arbeit an der Gitarre wirklich überzeugend beherrscht.

Auch wenn an diesem Abend vielleicht nur um die 70 Gäste da waren, hatten sie sichtlich Spaß an ihrem Bühnenauftritt und spielten voller Energie und Lust auf Musik. Auch einen besonderen „Privatfan“ hatten sie, der sich als Arbeitskollege des Drummers H.J. Neumert herausstellte.

Gerne hätte auch ich mehr als nur das übliche Kopfnicken aka Headbangen betrieben, aber eine Blessur am Fuß ließ das nicht wirklich zu.

FloodFFM080218 (1 von 15)
Alexander Schaefer

Dafür läuft ihre CD „Birth“, die in Eigenproduktion entstanden ist, bei mir auf dem Rechner rauf und runter. Die Songs auf der CD und die Live-Performance unterscheiden sich in der Qualität kaum voneinander, was ich sehr gut finde. Hilfreich war natürlich, dass der Sound auf der Bühne gut abgestimmt war. So habe ich selbst beim Hören der CD das Gefühl, als würden die Vier auf einer imaginären Bühne in meinem Wohnzimmer stehen.

Vielen Dank auch an die Mitglieder von Flood für die schönen Gespräche nach dem Auftritt – es sind wirklich sehr nette und sympathische Jungs, die in der Musikwelt definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient hätten, wie ich finde. Aber vielleicht wird das noch. Ich drücke die Daumen dafür.

Flood Bandpic (1 von 2)
Von links: Ken Young, H.J. Neumert, Axel Klein, Alexander Schaefer

Kurze Informationen zu Flood:

Genre(s):  Nu Grunge, Post Grunge, Metal

Herkunft:  Frankfurt, Deutschland

Gründung: 2013

Aktuelle Besetzung:

Gesang:  Ken Young

Gitarre, Hintergrundgesang:  Axel Klein

Bass:  Alexander „Ali“ Schaefer

Schlagzeug:  H.J. Neumert

Facebook:  https://www.facebook.com/FLOOD.Band.Frankfurt/

Homepage:  https://www.flood-rocks.com/

DinosaurPileUp080218 (1 von 11)Nach den gut 40 Minuten guter Musik von Flood gab es eine kleine Pause mit Umbau- und Aufräumarbeiten auf der Bühne. Ich nutzte die Zeit auch dafür, um meiner Sucht zu frönen und hinaus zum E-Zigarette dampfen zu gehen. Dabei stellte ich fest, dass Treppen ein natürlicher Feind für Menschen mit Blessuren und Fußschmerzen sind. Was nimmt man nicht alles auf sich, um ein bisschen zu qualmen.

Nachdem ich also den beschwerlichen Weg zurück hinunter in den Keller hinter mich brachte (ja okay, ich übertreibe ein wenig 😀 ), dauerte es auch nicht mehr lange bis der Hauptakt des Abends die Bühne betrat. Dinosaur Pile-Up aus dem schönen Leeds in England machten dort weiter, wo Flood aufgehört hatten: mit starker Musik. DinosaurPileUp080218 (10 von 11)Ihr Stil ist aber näher am Punkrock und deutlich näher an Nirvana angelegt, was auch sehr schnell herauszuhören ist.

Aber nicht nur der musikalische Stil ist nahe an Nirvana, auch die Optik des Gitarristen erinnerte mich ein bisschen an Kurt Cobain. Beim Gesang ist es aber nicht mehr ganz so nahe, was mitunter an der höheren Gesangsstimme liegen dürfte.

Die stilistische Mischung aus schnellem Punkrock und etwas langsameren Elementen aus dem Überbegriff alternativem Rock münden bei Dinosaur Pile-Up in einem sehr guten Grunge, der sich aber melodisch vom klassischen Grunge etwas DinosaurPileUp080218 (9 von 11)abhebt und dadurch zum „Post Grunge“ wird.

Sie waren eine gute Stunde auf der Bühne und haben sich durchaus energiegeladen präsentiert, wenngleich es in Sachen Bewegung auf der Bühne eher überschaubar Zuging. Was aber auf der Bühne so ein bisschen fehlte, wurde durch die Fans wettgemacht, denn diese hatten sichtlich Spaß an der Musik und das zeigten sie durch Herumspringen, Mitklatschen, teilweisem Mitsingen und sogar beim Pogen. Ich hatte mich da schön herausgehalten, ein Fuß mit Blessur reicht auch vollkommen.

 

Insbesondere mochte ich das Gitarrenspiel, welches einen angenehmen, relativ tiefen Klang mit sich brachte. Zudem war es melodisch und auch der bass ist durchaus ein Hauptelement in den meistens Songs, der sehr gut herauszuhören ist.DinosaurPileUp080218 (11 von 11)

Wenn man Gefallen am Grunge oder auch an Punkrock hat, dann ist diese Band definitiv ein guter Tipp zumindest einmal in den musikalischen Stil hineinzuhören.

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Kurze Informationen zu Dinosaur Pile-Up:

Genre(s):  Grunge, Post-Grunge, Punkrock

Herkunft:  Leeds, England

Gründung:  2007

Aktuelle Besetzung:

Matt Bigland

Michael Sheils

Jim Cratchley

Jaya The Cat – Nachtleben Frankfurt – 10.01.2018

Nach etwas längerer Zeit, etwas über zwei Monate, war ich mal wieder in meinem vierten Wohnzimmer: dem kleinen Kellerclub Nachtleben in der Frankfurter Innenstadt. Der Auftritt von „Jaya The Cat“ war für 21 Uhr angesetzt und dieses Mal war ich so früh da, dass ich selbst bei einem früheren Beginn, wie es zuletzt der Fall war, von Anfang an dabei sein konnte.

Aber die Band ließ sich entspannt Zeit und begann circa 15 Minuten später. Das störte jedoch niemanden im sehr gut besuchten Nachtleben, in welchem sich an diesem Abend rund 180 Gäste befanden. Das Nachtleben ist übrigens für bis zu 250 Personen ausgelegt, aber dann wird es wirklich sehr kuschelig.

JayaTheCatFFM (3 von 8)Unter Applaus und Jubel betraten die fünf US-Amerikaner, welche ihre Wahlheimat in Amsterdam gefunden haben, die Bühne und ließen ihre Fans auch nicht lange auf die Musik warten. Die Band spielt eine sehr interessante Mischung aus Reggae, Ska und Punkrock, die sehr melodisch ist und zum Mitbewegen zur Melodie animiert. Auch die Tonabmischung war an diesem Abend perfekt eingestellt, so dass von Beginn an Gesang und Instrumente sehr gut zu hören und zu unterscheiden waren.

Die gute Stimmung unter den Gästen war sofort zu sehen und sie entwickelten eine sehr ansehnliche Eigendynamik, die von Mitklatschen über Springen und Mitsingen bis hin Zum Pogen alles beinhaltete. Diese gute Laune übertrug sich ebenfalls auf die Band und man sah ihnen an, dass sie Gefallen an ihrem Auftritt hatten. Sie brauchten selbst nicht viel mehr tun als ihre Musik zu spielen, damit die positive Stimmung anhielt. Gelegentlich haben sie dann noch zu speziellen Songpassagen das Klatschen und Mitsingen angestimmt.

JayaTheCatFFM (4 von 8)Die Songs, die sie spielten, waren nicht ausschließlich vom im November erschienen Album „A good day for the damned“, sondern waren eine Mischung aus neuen und altbekannten Songs, was den Abend auch für mich, der bisher nur ein paar Songs von YouTube kannte, sehr unterhaltsam machte.

Der Sound und die Rhythmen, als auch der Gesang, sind sehr stimmig und passen wahrlich sehr gut zusammen. Nicht nur bei eingefleischten Fans, sondern auch bei mir, ging der Rhythmus unter die Haut und so machte es richtig Spaß Teil des Abends zu sein. Je länger der Auftritt dauerte umso ungehemmter schien es zu werden. Das Pogen unter den Gästen nahm zu und auch auf der Bühne schien sich eine gewisse Entspanntheit breit zu machen. (Die Worte sind sehr bewusst gewählt – ja, es ist eine Andeutung) Ein Highlight war, als die Band dazu aufforderte, dass sich alle hinknien und auf Kommando zum Song aufspringen sollten. Das hat nicht nur funktioniert, sondern sah auch super aus.

Jedenfalls waren die Songs mal mehr in Richtung Reggae und mal mehr in Richtung Punkrock. Die eingeschobenen Elemente des Reggaes beim Punkrock machten die schnelleren Songs durchaus noch interessanter. Mal war die Gitarre das Hauptelement und mal war es der Bass, die die Grundelemente ihrer Songs darstellten.

Während ihrer rund 75 Minuten auf der Bühne boten sie so einen durchaus abwechslungsreichen und interessanten Auftritt. Zum Abschluss des Abends gab es noch zwei Zugaben und den Abschluss bildete der Song „Here come the drums“, welcher über die normale Spielzeit hinaus zelebriert wurde. Aber nicht nur das, nein auch einige Fans durften zur Band auf die Bühne und feierten den Abschluss des Auftritts mit der Band.JayaTheCatFFM (8 von 8)

Kurze Informationen zu Jaya The Cat:

Genre(s):  Reggae, Ska, Punkrock

Herkunft:  Boston, USA

Gründung:   1998

Aktuelle Besetzung:

Gesang, Gitarre:  Geoff Lagadec

Gitarre, Gesang:  Karl Smith

Bass, Gesang:  Jan Jaap „Jay“ Onverwagt

Schlagzeug:  David „The Germ“ Germain

Keyboard:  Christian Greevink

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