Lacuna Coil – 24.11.2017 – Colos-Saal Aschaffenburg

Direkt vorne weg: der Abend war super! Beide Bands haben die Aschaffenburger City richtig gerockt und auch das Publikum war begeistert. Aber der Reihe nach.

Um exakt 20 Uhr betrat die Vorband des Abends die Bühne. Cellar Darling aus der Schweiz waren, es die unter Applaus des Publikums, den musikalischen Abend eröffneten. Die Band mag zwar namentlich noch relativ unbekannt sein, dafür sind die Mitglieder aber durchaus bekannt.

Alle drei waren lange Zeit bei Eluveitie aktiv, ehe sie gemeinsam Eluveitie verließen und ein eigenes Projekt unter dem Namen „Cellar Darling“ starteten.

Mit ihrem eigenen Musikstil, der zwar immer noch in das Genre des Folk Rock einzuordnen, aber deutlich moderner und abwechslungsreicher ist, wussten sie das Publikum sehr zu begeistern. Nach jedem Song gab es lang anhaltenden Applaus und Jubel für die Musiker.

Eigentlich sollte man denken, dass sie so etwas durch ihre Zeit bei Eluveitie gewohnt sein müssten, doch Anna schien davon sehr gerührt und beeindruckt gewesen zu sein, dass das Aschaffenburger Publikum mit solchen Reaktionen auf die Musik reagierte.

Insgesamt waren es, aus meiner Sicht, beeindruckende 40 Minuten. Anna kann wundervoll singen. Mal lauter und kraftvoller aber auch leiser und gefühlvoller. Ich meine doch tatsächlich den ein oder anderen Jodler gehört zu haben?! Was mich auch sehr fasziniert hat, war die Tatsache, dass ich zum ersten Mal sehen konnte, wie eine Drehleier gespielt wird. Das ist schon etwas Besonderes.

Doch auch die Musik im Gesamten war sehr schön und ergänzte sich prima mit dem Gesang. Auch die Tonabstimmung war sehr gut, so dass die rund 500 begeisterten Zuschauer ihre Freude an diesem doch zu kurzen Auftritt hatten. Selten hört man das Publikum bei einer Vorband nach einer Zugabe rufen. Aber das war hier der Fall – und das zurecht!

Kurze Informationen zu Cellar Darling:

Genre(s): New Wave of Folk Rock

Herkunft: Schweiz

Gründung: 2016

Aktuelle Besetzung:

Gesang, Drehleier:  Anna Murphy

Gitarre, Bass:  Ivo Henzi

Schlagzeug:  Merlin Sutter

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Die Umbaupause war lediglich 20 Minuten. Das reichte um ein wenig zu dampfen und mir ein Karamalz besorgen. Erstaunlicherweise erntete ich an diesem Abend keine fragenden, irritierten und mitleidigen Blicke. Dafür danke ich herzlichst.

Dann betraten auch schon Lacuna Coil die Bühne und viele überraschte Gesichter waren zu sehen, da das Bühnenoutfit der Italiener doch sehr mörderisch gut war.

Aber nicht nur diese Outfits waren großartig, sondern auch die Musik und der Gesang, den Lacuna Coil an diesem Abend präsentierte. Mitsingen und Mitklatschen waren durchaus Gang und Gebe, so wie es schon bei der Vorband der Fall war.

Es war schon sehr fantastisch zu beoachten wie Cristina Scabbia, die Sängerin, beim Gesang mit dem Mikrofon umgegangen ist, sodass bestimmte Nuancen noch deutlicher zur Geltung kamen. Auch der Kontrast zur gutturalen Gesangsstimme von Adrea Ferro (männlich) ist hervorragend.

Auch bei Lacuna Coil war die gesamte Tonabmischung perfekt, sodass es ohne Probleme möglich war, jedes Instrument zu hören und zu unterscheiden. Außerdem war es weder zu laut, noch zu leise. Es hat sehr viel Spaß gemacht den Musikern auf der Bühne zuzusehen. Ob es beide Sänger waren, oder der Bassist, der Drummer und der Gitarrist, alle hatten sichtlich Spaß und und das Publikum zahlte es ihnen mit großem Applaus und viel Jubel zurück.

Der musikalische Stil war insgesamt sehr abwechslungsreich gehalten. Neuere Songs, aber auch ältere Lieder der Band wurden aus dem Repertoire gezaubert. Zwischendurch wurde nicht unerwähnt gelassen, dass die band ein Buch veröffentlicht hat, das einen Blick auf die 20jährige Bandgeschichte wirft. Es trägt den Titel „Nothing stands in our way“ und enthält viele ungezeigte Bilder und Aufzeichnungen der Bandmitglieder. Für Fans bestimmt ein „Must-Have“.

Insgesamt ist der Abend so schnell vergangen, dass auch die ca. 80 Minuten des Auftritts von Lacuna Coil einfach verflogen sind. Nicht nur mir, sondern so ziemlich allen hat es sichtlich Spaß gemacht. Eine sehr tolle Kombination aus zwei Bands, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man die Möglichkeit dazu hat.

Kurze Informationen zu Lacuna Coil:

Genre(s): Rock, Metal, Alternative Metal

Herkunft: Mailand, Italien

Gründung: 1994 als Sleep of Right, seit 1996 Lacuna Coil

Aktuelle Besetzung:

Gesang: Cristina Scabbia

Gesang:  Andrea Ferro

Bass:  ???

Gitarre: ???

Schlagzeug:  Ryan Blake Folden

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Vernasche die Welt Snackbox – Oktober (Schweiz)

Gefreut habe ich mich schon auf diese Box, als feststand, dass dieses Mal die Schweiz das Land sein wird, aus dem die Leckereien kommen werden. Es ist kein Geheimnis, dass die Schweizer unglaublich gute Schokolade machen können. Aus diesem Grund habe ich gehofft, dass viel leckere Schokolade drin sein würde.

Aber nicht nur Schokolade ist in dieser Box gewesen und deshalb höre ich auf zu schwärmen und futtere mich nun einmal durch die Leckereien, auch wenn die Gefahr besteht, dass mein Bauch danach rebellieren könnte.

 

Zweifel Provencale:

Begonnen wird nicht mit Schokolade, sondern mit Chips, die in Sonnenblumenöl geröstet wurden. Bevor ich jedoch die Packung öffnete, schaute ich im Beilageblättchen, was mich erwartet. Chips mit einer typischen französischen Kräutermischung aus Petersilie, Rosmarin, Thymian und Knoblauch. Das klingt doch mal nach etwas Spannendem.

Nach dem Öffnen kommt mir ein angenehmer Duft nach Kräutern entgegen. Und so schmecken diese Chips auch: nach Kräutern. Recht mild und nicht übertrieben. Es hat so ein wenig den Geschmack eines milden Salatdressings aber ist aussergewöhnlich lecker. Unerwartet lecker um ehrlich zu sein. Selbst meine Katze findet den Duft sehr anziehend.

 

Passion Noisettes:

Schokolade mit ganzen Haselnüssen sind jetzt nicht die neueste Erfindung, aber im Inneren der Schokolade ist eine cremige Pralinenfüllung und diese Kombination, insbesondere durch die zarte Schweizer Schokolade, ist genial. Eigentlich bin ich nicht der größte Fan von Schokoladen, die eine Füllung beinhalten, aber hier haben unsere lieben Eidgenossen etwas absolut Leckeres gezaubert. Mir tut es nur um die Menschen leid, die eine Nussallergie haben und diese Gaumenfreude nicht genießen können.

 

Kambly – Matterhorn:

Schokolade auf Keks. Vom Aussehen und dem ersten Geschmack erinnert mich diese Süßigkeit sehr an ein ähnliches Produkt aus dem Hause Leibniz. Dieses Biskuit, auf dem sich die Schokolade befindet, ist knusprig und man kann sehr gut erschmecken, dass es sich um Buttergebäck handelt. Die Vollmilchschokolade auf dem Keks ist mit kleinen Splittern aus Honig-Nougat versehen, die zusätzlich knuspern und den individuellen Geschmack dieses Snacks bekräftigen.

 

Choc Ovo:

Allein die Farbe der Verpackung kommt einem so bekannt vor, dass sich schon erahnen lässt, was darin sein könnte. Die Farbgebung mit dem Orange kommt von „Ovomaltine“. Das kannte ich bereits als Kakaogetränk oder auch als Brotaufstrich. Dementsprechend habe ich auch bei diesem Schokoriegel den mir bekannten Geschmack erwartet. Und was soll ich sagen? Es hat genau danach geschmeckt. Als würde man den Kakao essen anstelle ihn zu trinken. Aber eine Kleinigkeit kommt da noch hinzu, denn der Riegel ist mit Milchschokolade überzogen und dadurch schmeckt es noch schokoladiger. Definitiv sehr lecker und für jene, die Ovomaltine mögen, genau das Richtige.

 

Appenzeller Biberli:

Zuerst wusste ich nicht, was es denn eigentlich sein könnte, dieses runde Etwas. Aber nach dem Öffnen und dem ersten Biss, musste ich sofort an einen dezent gewürzten Lebkuchen denken. Und tatsächlich ist es eine Art Lebkuchen, denn die Konsistenz als auch die Würzung mit Zimt, Anis und weiteren Gewürzen erinnern sehr daran. Im Inneren befindet sich eine cremige Haselnussfüllung. Diese Kombination ist super, auch wenn es etwas trocken ist. Ein Glas Wasser dazu ist recht sinnvoll. Ja, Wasser, denn Getränke mit Geschmack dürften das Biberli nicht mehr so lecker schmecken lassen.VDWSB1017 (11 von 16)

 

Basler Leckerli:

Bevor ich mir durchgelesen habe, wonach diese quadratischen Stückli nun schmecken würden, habe ich einfach eines probiert. Es kam nämlich nur ein sehr dezenter Duft aus der Packung, der schwer einzuordnen war. Geschmacklich wusste ich sofort, dass dies ein Weihnachtsgebäck sein muss. Die typische Gewürzmischung, in der auch Zimt enthalten ist, kommt beim Essen sehr gut durch. Die Stückchen sind weich und sehr angenehm zu kauen. Dann habe ich lesen dürfen, dass die Gewürzmischung aus Zimt (sieh an), Muskat, Nelken und Mandeln besteht und die leichte Glasur aus Zucker mit Kirsch gemacht wurde. Ebenfalls ist auch Honig verarbeitet, den ich aber nicht so sehr rausschmecken konnte. Das Schöne an diesem Gebäck ist, dass es dies ganzjährig gibt und nicht nur zur Weihnachtszeit. In der Schweiz wird das Leckerli gerne zum Kaffee genommen.

 

Kägi:

Der Name ist jetzt nicht so vielsagend. Aber anscheinend mögen die Schweizer Haselnüsse sehr gerne, denn diese findet man in sehr vielen Süßigkeiten als Zutat. Auch beim Kägi ist es so. Nachdem ich die Schokolade ausgepackt hatte, biss ich hinein und da kam mir der Geschmack doch sehr bekannt vor, wenngleich natürlich nicht identisch. Vielleicht kennt der ein oder andere den polnischen Schokoriegel „Prince Polo“? Der dünne Schokoladenüberzug und die feinen Waffelchen in der Mitte sind sehr lecker und leicht zu zerbeißen. Die Schokolade drum rum ist, wie solle es auch anders sein, herzhaft und lecker.

 

Branches:

Verschiedene Schokoriegel, die einzeln verpackt sind. Bei diesen vier Riegeln, die farblich unterschiedlich verpackt sind, fällt mir eine geschmacklich genaue Trennung voneinander sehr schwer. Die Schokolade jedenfalls ist knusprig, wie der Riegel an sich, jedoch muss man nicht befürchten, dass man auf einem Stein herumkaut. Es verbirgt sich ein leichter Geschmack von Pistazien, der mit der Schokolade einhergeht. Eine schöne Abwechslung bei der hiesigen Vielfalt an Schokoriegeln.VDWSB1017 (16 von 16)

 

Dass man den Schweizern in Sachen Schokolade nichts vormachen kann, beweist diese Snackbox absolut. Ich bin von den Sachen absolut fasziniert und wenn ich mich nicht zusammengerissen hätte, wäre ich mit bösen Magenschmerzen aus dieser Testung herausgekommen. Jede Süßigkeit hat ihre eigene Nuance und die Schokolade ist wirklich die beste, die es gibt. So zumindest meine subjektive Meinung dazu. Da sich häufig Nüsse als Zutat in der Schokolade befinden, werden Allergiker leider nicht in den Genuss dieser leckeren Süßigkeiten kommen können. Also bitte vorsichtig sein, wenn solche Sachen probiert werden.

Frankfurter Buchmesse – 11.10.2017 (Halle 3)

Die weltweit größte Messe dieser Art hat an diesem Tag ihre Tore und Türen für Fachbesucher geöffnet. Sehr viele Verlage, Autoren, Stargäste und natürlich auch Besucher waren an diesem Tag bereits überall und nirgends zu sehen.

Selbstverständlich gibt es auch eine Bildergalerie zur Buchmesse. Wer sich die Bilder ansehen möchte, klickt einfach >> HIER <<

Als ich ankam, musste ich mir erst einmal einen Überblick verschaffen. Das Gelände ist bekanntermaßen groß und überall gibt es etwas zu sehen. Doch wo sollte ich denn anfangen mit meinem Rundgang? Zunächst nahm ich mir beim Einlass einen Hallenplan. Mit diesem in der Hand machte ich mich auf den Weg. Zuerst zum Forum und sich das ansehen, was über den Ehrengast aus Frankreich zu sehen ist? Oder doch eine Tour zu den schier unzähligen internationalen Verlagen in den Hallen 5 und 6? Vielleicht aber doch Bildung, Wissenschaft und Kunst in Halle 4? Aber da gibt es noch die Halle 3 – Literatur und Sachbücher, aber auch Kinder- und Jugendbücher, sowie Comics und eine Gourmet Gallery. Letzteres klang für mich doch am ehesten nach dem, das mich am meisten interessiert.

FFMBM201711 (1 von 32)Mein erster Weg führte mich zur Agora, der zentralen Aussenfläche der Messe, um welche sich die Hallen befinden. Sehr auffallend ist direkt, dass es dort viel zu essen und zu trinken gibt. Und natürlich die riesengroße Asterix Figur. Ja, die Asterix Comics haben ihren Ursprung in Frankreich. Bienvenue à Francfort Monsieur Asterix.

Ich sage mal, dass es sich hierbei um die wohl bekannteste Literatur aus Frankreich handelt. Falls nicht, weiß ich es einfach nicht besser. Man hätte ihm ruhig ein paar Baguettes, Croissants und Wein hinstellen können.

Jedenfalls befindet sich genau hinter Asterix die Messehalle 3, in welche mich mein Weg nun hineingeführt hat. Zunächst war ich ohne Kamera im Anschlag unterwegs und ließ diese große Halle mit ihren vielen Ständen und Angeboten, sowie Lesungen oder Podiumsdiskussionen usw., auf mich wirken. Ich schlenderte einfach nur durch die untere Ebene der Halle und war einfach nur fasziniert. Bestimmt bin ich ganz unbewusst mit offenem Mund zwischen den Ständen der Verlage herumgelaufen.

Wow, ist das riesig. Größer als ich es mir vorgestellt hatte. Und es war bereits gegen Mittag gut gefüllt. Ebenso faszinierend waren die vielen Sprachen, die ich um mich herum gehört habe. Natürlich Deutsch und Englisch, aber auch Französisch und mehrere arabische Sprachen waren zu hören. Hier und da gewiss auch Japanisch oder Chinesisch. Die Sprachen waren genauso bunt gemischt wie das Publikum, das ich sehen konnte. Von jung bis alt war vermutlich wirklich alles vertreten. Ich mag mir gar nicht ausmalen wie voll, eng und erdrückend es erst am Wochenende werden muss, wenn sich die Tore für jeden öffnen werden. Gratis kuscheln hat durchaus etwas für sich. Mehr oder weniger zumindest.

FFMBM201711 (27 von 32)Nach diesen ersten Eindrücken bin ich zunächst wieder hinaus auf die Agora, um ein wenig frische Luft zu schnappen, aber auch um diese überwältigenden Eindrücke einmal sacken zu lassen. So viele Stände von größeren und kleineren Verlagen. Ganz viele Menschen und vor Allem unzählige Bücher wohin das Auge sieht. Aber nicht nur Bücher gibt es. Einige Stände bieten Fanartikel aus den Bereichen Anime und Manga an. Stofftiere, Figuren und andere kleine Spielereien lassen sich ebenfalls finden. Sogar der Stand des Magazins „Titanic“ lässt sich finden. Dort gibt es zusätzlich noch T-Shirts und andere Artikel, die sich auf auf die politische Partei „Die Partei“ fixieren. Selbst für Kinder gibt es viele Angebote wie kleine Gewinnspiele und Ähnliches.

FFMBM201711 (9 von 32)Nun wurde es aber Zeit für mich mit Plan und Kamera nochmals durch diese Ebene der Messehalle 3 zu wandern und etwas genauer hinzuschauen. Während ich also nun systematisch durch die Reihen von A bis K, stets von links nach rechts und zurück, gelaufen bin, sind mir insbesondere zwei Stände von Verlagen aufgefallen, deren Themen mich am meisten angesprochen haben. Das waren zum Einen der Sternensand Verlag aus der Schweiz und der Greenlight Press. Diese beiden, die netterweise relativ nah bei einander liegen, habe ich mir gemerkt, damit ich nach meinem zweiten Rundgang auf dieser Ebene noch einmal hingehe und ausführlich schaue.

Auffallend war natürlich, dass immer irgendwo irgendetwas los war. Hier eine Lesung, da ein Vortrag oder auch ein Interview und und und. Da weiß man eigentlich gar nicht wohin man zuerst gehen oder stehen bleiben soll. Hier und da habe ich mir dann ein Interview oder einen Vortrag angesehen, bzw. angehört. Es war schon sehr erstaunlich wie viel Zeit bis dahin schon vergangen war. An und für sich wollte ich doch noch gerne in die erste Etage und mich dort umsehen. Also zurück zu den beiden Ständen, die ich mir gemerkt hatte. Begonnen habe ich beim Stand von Greenlight Press. Dort hatte mich ein Buchband interessiert, zu dem ich aber gerne noch ein paar weiterführende Informationen gehabt hätte. Diese sollte ich auch bekommen, jedoch etwas später, da die Autorin bei einem Termin war. Okay, also später noch einmal hin und den nächsten Stand des Sternensand Verlages angesteuert. Dort fielen mir zwei Bücher ins Auge, zu denen ich mir die Kurzinformation durchlas. Beides klang spannend und diese Bücher waren auch käuflich zu erwerben. Also warum zögern? Guter Lesestoff ist immer nützlich.

Das erste Buch mit dem Titel „Absolution“ von Jasmin Romana Welsch.

Das zweite Buch mit dem Titel „Bloody Mary – Du darfst dich nicht verlieben“ von Nadine Roth.

FFMBM201711 (18 von 32)Leider waren beide Autorinnen an diesem Tag nicht am Stand, aber in den kommenden Tagen sollten sie es sein. Schließlich wäre eine Signatur und / oder Widmung schon eine schöne Sache.

Nach einem kurzen Gespräch über Bücher und die fehlende Zeit zum Lesen mit einem netten Herrn des Standes, machte ich mich auf in die obere Etage der Messehalle 3, um mich dort umzusehen. Dort hat die Fischer Verlagsreihe einen sehr großen Stand, an dem man sich wahrlich an Büchern satt sehen kann. So viele Themen und Genres, dass man ganz schnell die Zeit vergessen kann. Auch dort habe ich zwei interessante Titel entdeckt, die aber leider noch nicht während der Buchmesse zu kaufen sind. So weit ich von einer netten jungen Dame informiert wurde, wird dies am Samstag oder am Sonntag erst der Fall sein. Bei den Büchern handelt es sich um die Titel „Scythe“ und „Nevernight“. Eine weitere Information der Dame war, dass an einem dieser beiden Tage auch eine Cosplayerin da sein wird, die sich als Mia Corvere, die Hauptfigur dieses Romans, verkleiden wird. Das finde ich sehr interessant und werde definitiv ein Auge darauf haben, wann dies sein soll. Entgehen lassen möchte ich mir das natürlich nicht.

Ich schlenderte weiter und wurde von einer etwas älteren Dame angehalten. Als ich mich zu ihr hindrehte, erkannte ich, dass dieser Stand eine religiöse Prägung hatte. Es handelte sich tatsächlich um den Stand der Bibel – und Schriftenmission aus Schwäbisch Gmünd. Es ergab sich ein kurzes freundliches Gespräch, in welchem mir auch der Hinweis gegeben wurde, dass man sich ein Buch kostenlos mitnehmen dürfe. In der Auswahl, die vor mir lag, waren durchaus interessante Titel dabei. Eines davon handelte von religiösen Reisen. Aber der Titel „Christus oder Satan“ von Dr. Kurt E. Koch (1913 – 1987) sprang mir ins Auge und die Informationen auf der Rückseite zum Buch waren interessant. So entschied ich mich für dieses Buch. Mit einem netten Herrn unterhielt ich mich noch ein wenig über dieses und nach einer christlichen Verabschiedung ging meine Entdeckungsreise weiter.

FFMBM201711 (28 von 32)An einer Bühne in der Gourmet Gallery, auf der gerade etwas zubereitet wurde, blieb ich stehen. Dazu muss ich sagen, dass ich weder Hobbykoch noch Hobbybäcker bin oder mich für solche TV-Sendungen interessiere, aber das war einfach etwas anderes. Der Koch oder Konditor – ich bin mir dessen nicht wirklich sicher – bereitete etwas zu und erklärte seine Taten auf Englisch. Hier und da spach er mit seinem Assistenten auf Französisch. Praktisch war es natürlich, dass ein Fernseher an der Seite aus der Überkopfperspektive zeigte, was er eigentlich genau da vorne machte. Ich weiß gar nicht wie lange ich dort stand, aber scheinbar lange genug um mir das fertige Produkt seiner Arbeit anzusehen. Langsam ging ich weiter und es duftete aus den verschiedensten Richtungen nach Leckereien. Aber nicht nur Essen, sondern auch Getränke und insbesondere Weine gab es zu sehen. Apropos sehen: ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass die Zeit wieder so schnell vorangeeilt ist, dass ich wieder eine Etage runter eilte, um noch einmal an den Stand von Greenlight Press zu gehen.

FFMBM201711 (31 von 32)Die gewünschte Autorin war zwar gerade erneut nicht da, dafür aber eine weitere Autorin. Farina De Waard versuchte mir zwar ein wenig über das Werk ihrer Kollegin zu erklären, aber war leider nicht so tief in der Materie. Das machte nichts, schließlich hat auch sie eigene interessante Bücher und so sah ich mir auch mal ihre an. Während ich dies tat erzählte sie bereits einer weiteren Besucherin von ihrem Buch mit dem Titel „Jamil – zerrissene Seele“. spontan nahm ich mir das Infoblatt zu diesem Buch und las mir durch worum es darin geht. Hach ja, auch das klang interessant und warum nicht. Dieses Buch kaufte ich mir dann auch und die liebe Autorin Farina De Waard signierte es sogar mit einer kleinen Widmung.

Einen kurzen Moment nach dem ich dieses Buch kaufte, kam auch Nicole Böhm, die gewünschte Autorin zu dem Buchband, über den ich mich informieren wollte. Der Band, um den es geht, heißt „Die Chroniken der Seelenwächter“. Da es bereits fünf Bücher gibt, war es für mich natürlich wichtig zu erfahren, um was es darin genau geht und wie sich die Geschichte aufbaut. Ihre Antwort war sehr hilfreich und detailliert. Alle Bücher hängen mit einander zusammen und bauen auch auf einander auf. Mir gefallen Geschichten, die länger sind und im Laufe der Zeit mit weiteren Informationen zu den Charakteren aufwarten. Zu diesen fünf Büchern des Bandes gab es noch einen Energy-Drink, der speziell zum Band mit entsprechenden Motiven bedruckt ist. Das habe ich so noch nie gesehen und finde, dass es eine tolle Idee ist, einem Autor mit seinem Werk etwas Besonderes zu bieten.

Bei den beiden Autorinnen bedanke ich mich für die freundlichen Gespräche, das Signieren mit Widmung der Bücher und auch für das schöne Bild, das ich von beiden aufnehmen durfte.

Das Buch „Jamil – zerrissene Seele“ von Farina De Waard.

Die Buchreihe „Die Chroniken der Seelenwächter“ (5 Bücher) von Nicole Böhm.

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Links: Farina De Waard – Rechts: Nicole Böhm

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