Serien Review: Ripper Street – Kriminalfälle und mehr im London der 1890er Jahre

Der Name dieser Serie lässt schon vermuten worum es hier gehen könnte. Die Anlehnung an Jack „The Ripper“ spielt hier eine gewichtige Rolle, auch innerhalb der Serie selbst.

Zeitlich beginnt und spielt die Serie nach der Mordserie, die London zur damaligen Zeit in Atem hielt. Mit Inspector Edmund Reid aus der H Division im Londoner Bezirk „Whitechapel“ wird versucht wieder Ordnung hereinzubringen. Viel gibt es zu tun, denn Nachahmungstäter und andere Delikte ziehen die Aufmerksamkeit auf ihn und seine Ermittlerkollegen auf sich.

Die Fälle ziehen sich dabei über mehrere Folgen, bzw. die Staffel und dabei dreht es sich nicht nur um Edmund Reid, sondern auch um weitere Charaktere, von denen man sehr ausführliche EInblicke in das Privatleben erhält. Dieses wirkt sich im Verlauf der Serie auch immer wieder auf die Ermittlungen und Fälle aus, was durchaus zu sehr verzwickten Situationen führt.

Das hauptsächliche Ermittlerteam besteht aus drei Personen. Darunter natürlich Edmund Reid, sowie Bennet Drake und der US Amerikaner Captain Jackson. Letzterer wird insbesondere dadurch wichtig, dass er über ausgedehnte medizinische Kenntnisse verfügt, mit welchen die ersten Autopsien durchgeführt werden und dies zu Rückschlüssen auf die Todesursache, Motive und Täter führt. Im späteren Verlauf der Serie werden sogar Fingerabdruckspuren zur Ermittlung verwendet.

Zwischen den Fällen und privaten Schicksalsschlägen der protagonisten ist immer wieder die raue Gewalt auf den Straßen und auch in der Polizeidienststelle Alltag. Dies wird insbesondere dadurch verdeutlicht, dass Befragungen nicht selten mit Prügel begleitet werden, um Geständnisse aus den Verdächtigen zu erhalten.

Sehr wichtig aus meiner Sicht ist die Umsetzung der Serie. Die Kulissen sind derart authentisch, dass man meinen könnte, es wäre atsächlich zu der Zeit gedreht worden. Fast so, als könnte manden Mief der schmutzigen Straßen wahrnehmen. Doch auch der Cast, die Haupt- und Nebendarsteller sind sehr gut und passend gewählt. Auch die Fälle, sowie die Story, bieten Spannung und oftmals auch sehr überraschende und unerwartete Wendungen.

Wichtig zu erwähnen ist auch, dass die Serie nur dann Sinn ergibt, wenn man bei Staffel 1 mit der ersten Folge beginnt. Die Entwicklungen der Charaktere und die Ereignisse, die darin enthalten sind, bauen aufeinander auf, sodass man durch dieses Voranschreiten in den Zwischenbeziehungen Schwierigkeiten haben würde, sich zurechtzufinden.

Kurzum: eine sehr gut umgesetzte Krimiserie ohne modernen Schnickschnack alla CSI. Back to the Roots and Beginning.

Das Titelbild des Beitrags stammt von BBC.

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Serien Review: Band of Brothers – eine Miniserie, die das Geschehen im 2. Weltkrieg um die „Easy Company“ zeigt

Als diese Serie vor einigen Jahren im Free-TV zu sehen war, hatte ich schlichtweg den Start verpasst und zunächst nicht weitergeschaut, bis die DVD Box verfügbar war. Diese legte ich mir zu und habe sie dann in einem Rutsch durchgesehen.

Diese Serie besteht aus einer Staffel mit 10 Folgen, in welcher die Erlebnisse der „Easy Company“ gezeigt werden. Es beginnt hierbei mit der Ausbildung, der Landung in der Normandie, der Schlacht in den Ardennen und noch weiteren wichtigen Ereignissen, bis hin zum Kriegsende.

Umgesetzt wurden viele Szenen, insbesondere Kampfhandlungen mit Handkameras, was sehr an den Film „Der Soldat James Ryan“ erinnert. Dadurch wirken die gezeigten Szenen oft sehr dynamisch und auch so, als wäre man mittendrin.

Einige Einzelschicksale der Soldaten werden auch genauer angesprochen und dargestellt. So entsteht durchaus ein näherer Bezug zu den Soldaten, die oftmals ihre Gedanken, Bedenken und auch Hoffnungen äußern.

Die Serie ist zwar recht kurz, dafür aber durchaus sehr intensiv. Ich möchte mir gar kein Urteil darüber erlauben, ob die Umsetzung der damaligen Realität im 2. Weltkrieg nahe kommt, aber es wurde geschafft, dass nicht nur die Kampfhandlungen, sondern auch die Menschen in den Mittelpunkt der Geschichte rücken.

Für mich war es daher eine Serie, die mich sehr angesprochen hat. Sie trifft eines meiner Interessengebiete, welches überwiegend durch verschiedene Dokumentationen bedient wird, hier aber actionreich und stellenweise sogar emotional etwas näherbringt, das uns hoffentlich fern bleibt. Ich denke, dass jemand, der die Serie noch nicht gesehen hat, sich aber für das Geschehen im 2. Weltkrieg interessiert, auf seine Kosten kommen wird.

Serien Review: iZombie – Zombies, Krimi, Mordfälle und eine spannende Hauptstory

Zwischen dem Aufklären von Mordfällen und dem Dasein als Zombie liegt in dieser Serie nur ein sehr schmaler Grat.

Die Hauptfigur selbst ist noch nicht einmal ein kompletter Zombie, sondern behält sich noch menschliche Züge, die man beim Begriff „Zombie“ für gewöhnlich nicht erwartet.

Bei dieser Serie handelt es sich um eine Mischung aus Krimi, Drama und auch Comedy. Doch worum geht es denn genau?

Die besagte Hauptfigur heißt Olivia Moore, wird aber meist nur „Liv“ genannt. Sie ist Medizinstudentin und sozusagen auf den letzten Metern zu ihrem Doktortitel. Während einer Bootsfeier, die in einem blutigen Massaker endete, wurde sie von jemandem Gebissen, weswegen sie am Folgetag aus dem Leichensack aufersteht.

Dies irritiert sie bereits und im Weiteren folgen noch andere Veränderungen an ihr, wie die extrem blasse Haut und auch das aufhellen der Haare, die praktisch ganz weiß werden. Zudem findet sie auf etwas unorthodoxe Art und Weise heraus, dass sie Appetit auf menschliche Gehirne hat.

Praktisch ist für sie hierbei, dass sie als angehende Ärztin recht einfach einen Job in der Gerichtsmedizin erhält, bei welchem sie Zugang zu ihrer neuen Leibspeise erhält.

Zunächst behält sie das Wissen um ihren Zustand für sich, denn wahrhaben kann sie dies noch nicht so wirklich. Aber ihre Kenntnisse der Medizin bestätigen ihr den Umstand stets aufs Neue.

Das Essen von Gehirnen hat jedoch noch weitere Effekte neben dem Stillen des Hungers. Sie bekommt, wie in einer Vision, Erinnerungen der Verstorbenen präsentiert, die zumeist mit deren unschönen Ableben und der Vorgeschichte dazu zu tun haben. Des Weiteren nimmt sie unfreiwillig einige Charakterzüge oder auch Begabungen der Opfer an. So kann sie plötzlich eine ganz fremde Sprache sprechen oder ist künstlerisch begabt.

Aufgrund dessen wird sie beratende Ermittlerin des Mordermittlers Clive Babinaux und überrascht ihn immer wieder aufs Neue mit ihren Mutmaßungen. Dieser ist selbstredend häufig von den sich ändernden Launen seiner Kollegin irritiert, aber aufgrund ihres tiefgründigen arbeiten beide längerfristig zusammen.

izombie bild
Das Bild stammt von http://www.cwtv.com/

Lange kann sie das Wissen um ihre Situation jedoch nicht für sich behalten. Intuitiv traut sie sich der einzigen Person an, die sich als Freund in der Not entpuppt. Es ist Dr. Ravi Chakrabarti, der Leiter der Gerichtsmedizin. Während er ihr zur Seite steht und das Geheimnis für sich behält, findet er Liv hochgradig interessant und versucht ein Heilmittel zu entwickeln.

Mit der Zeit und unter anderem auch durch das Lösen der komplexen Fälle, stellt sich heraus, dass Liv nicht als einzige von dem „Zombie-Virus“ betroffen ist. Dabei wird klar, dass es sich sogar um ein geheim agierendes Netzwerk handelt, welches sich über Umwege mit der nötigen Nahrung versorgt.

Während sie weiterhin versuchen die Existenz von Zombies im Geheimen zu halten, schafft es Dr. Chakrabarti sogar eine kleine Menge an Gegenmittel zu entwickeln. Dass dies zu weiteren Problemen führt, bleibt unumgänglich, denn sogar der Ex-Partner von Liv, von dem sie sich aufgrund ihres Zombie Daseins getrennt hatte, wird nun ebenfalls zu einem.

 

Mir persönlich gefällt die Mischung aus Krimi und Mordermittlung in Verbindung mit der amüsanten Zombienote. Fast jede Folge ist mit einem Fall in sich abschließend, während die Hauptgeschichte eine permanente Rolle spielt. Schließlich möchte Liv erfahren, woher der Virus stammt und wie man diesen bestenfalls heilen kann.

Durch das Annehmen der Charakterzüge von Verstorbenen entstehen durchaus sehr lustige Momente und die Charaktere innerhalb der Szenerie sind bunt gemischt. Der Unterhaltungswert dieser Serie ist meines Erachtens recht hoch, da sich eben mehrere Genres gut kombiniert wiederfinden.

Serien Review: Doctor Who – ein Zeitreisender, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Erde zu beschützen

Handelt es sich hierbei um eine Arztserie? Nein, ganz und gar nicht – oder doch? In gewisser Weise vielleicht schon, aber dann nicht mit einem Arzt in einer Praxis oder einem Krankenhaus.

Aber erstmal ein paar grundsätzliche Dinge. Die Serie um diesen „Doctor“ gibt es seit 1963 mit einigen Jahren der Unterbrechung, ehe sie im Jahr 2005 durch die BBC wiederaufgenommen und fortgesetzt wurde. Mit den alten Folgen aus den 60er bis 80er Jahren kommt man auf aktuell insgesamt 840 Folgen in 36 Staffeln. Ziemlich viel. Aber in meiner Review beziehe ich mich auf die Serie, die 2005 wieder regelmäßig zu sehen ist.

Wer ist nun also dieser Doctor und was macht er so?

Das ist so nicht ganz einfach zu erklären, denn die Frage nach dem „Wer“ endet stets mit der Antwort „Doctor“ oder eben „Doctor Who“. Zwar hat er einen Namen, nennt diesen aber nicht und möchte auch selbst nur „Doctor“ genannt werden. Dafür ist er aber unter diesem Namen, bzw. dieser Bezeichnung bis an die Grenzen des Universums hinaus bekannt.

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Das mit dem Universum stimmt auch, denn der Doctor ist ein zeitreisender Außerirdischer, der es sich im Laufe der Serie zur Aufgabe gemacht hat, die Erde vor allen möglichen Bedrohungen zu beschützen. Er stammt vom Planeten Gallifrey, ist dort auch aufgewachsen und gehört einer Spezies an, dies ich „Timelords“ nennt. Timelord und Zeitreisender passt wunderbar zueinander.

Doctors
Die Doctoren seit 2005 – Bild stammt von http://www.scififantasynetwork.com/

Eine große Besonderheit bei dieser Spezies und somit auch beim Doctor ist seine Fähigkeit sich regenerieren zu können. Sollte er tödlich verwundet werden, so regeneriert er sich. In diesem für den Doctor unangenehmen Prozess kommt es immer wieder mal zu Verwirrungen bei ihm selbst, sowie auch Gedächtnisverlust. Zudem kann sich das Aussehen, die Charaktereigenschaften und sogar das Geschlecht des Doctors gewechselt werden.  Letzteres ist jedoch bislang erst einmal passiert. Grundlegend hat der Doctor in seinem Verlauf 12 Regenerationen verfügbar. In der Serie jedoch kam es durch einen Zeit-Raum-Riss dazu, dass er weitere 12 hinzubekam.

Tardis
Bild von BBC

Für einen Zeitreisenden benötigt es natürlich auch ein ultramodernes und futuristisches „Fahrzeug“, mit dem er durch Raum und Zeit reisen kann. Der grundlegende Gedanke eines Raumschiffs ist zwar schon richtig, aber das Aussehen fasziniert mich auch nach über so vielen Jahren noch immer. Insbesondere der Tarnung wegen, ist es eine blaue Polizeinotruf Telefonzelle. Diese ist natürlich im Inneren viel größer als von außen erkennbar.

Dieses „Gefährt“ hat auch einen Namen: „TARDIS“. Klingt erstmal seltsam, aber dahinter steckt eigentlich nur eine Abkürzung für „Time And Relative Dimensions In Space“. Es gab auch mal eine deutsche Bezeichnung dafür, dies ich jedoch nicht durchgesetzt hat in der deutschen Synchronisation. Der Name TARDIS blieb dabei unverändert, jedoch war die ausgeschriebene Bezeichnung nicht mehr so ganz zutreffend. „Trips aufgrund relativer Dimensionen im Sternenzelt“ – klingt irgendwie nicht ganz so spannend.

Die TARDIS kann aber noch mehr, denn sie besteht aus mechanischen, biologischen und unbekannten Bauteilen. Sie kann sich tarnen, unsichtbar machen und ist für den Doctor und auch seine Begleiter ein sicherer Zufluchtsort. Zudem kann sie auch eigenständig agieren und übersetzt automatisch. Das sind nur einige der Funktionen, die diese schicke blaue Telefonzelle anbietet.

Doch was wäre ein Doctor ohne Werkzeug? Nun, ein Stethoskop ist es nicht, dafür hat er einen ganz besonderen Schraubenschlüssel. Genauer gesagt ein Schall-Schraubenzieher. Damit kann er wirklich alles Mögliche untersuchen und auch bedienen, sofern es technische Komponenten besitzt. Es ist sozusagen ein Allround-Werkzeug, das er immer mit sich führt.

Eigentlich reist er alleine, aber diese Einstellung ändert sich bei ihm, wodurch es im Verlauf der Serie immer wieder neue Wegbegleiter für seine Reisen und Abenteuer gibt. Die Reisebegleiter halten sich für gewöhnlich für zwei Staffeln beim Doctor auf, ehe sie aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr mitkommen. Sie beeinflussen den Doctor insbesondere auf emotionaler Ebene, denn für gewöhnlich denkt und handelt dieser eher rational und frei von emotionalen Aspekten.

Aber was wäre so eine Serie ohne Bösewichte? Auch solche fehlen in der Serie nicht. Die permanentesten und immer wiederkehrenden Bösewichte sind dabei die Spezies der Daleks. Kurz erklärt sind sie der Erzfeind der Timelords und wollen alles und jeden, der ihnen in die Quere kommt „eliminieren“. Insbesondere der Doctor selbst löst bei ihnen Feindseligkeit von allergrößtem Maße aus. Die Daleks selbst sind in den meisten Fällen nur in ihrem kleinen Kampfpanzer zu sehen.

Daleks
Szene aus der Serie – Daleks in ihrem Panzer

Auch ein anderer Timelord macht ihm häufig das Leben schwer. Dieser bezeichnet sich einfach nur als „Master“ und erscheint im späteren Verlauf als weibliche Reinkarnation, was zunächst beim Doctor für Irritationen sorgt.

Weitere Widersacher sind zumeist der Folge entsprechende Personen, die sich nicht durch eine Staffel oder darüber hinaus an den Doctor heften.

Doc Who
Jodie Whittaker – 13. Doctor – Bild von https://www.moviepilot.de/

Seien Reisen und Abenteuer führen ihn tatsächlich durch Raum und Zeit. Mal in die Vergangenheit, Mal in die Zukunft, Mal in die Gegenwart. Zu anderen Planeten und sogar auch in parallele Universen.

Selten ist eine Reise wirklich geplant, denn häufig landet er eher zufällig an einem Ort in einer Zeit. Nicht immer, aber die TARDIS hat nun manchmal so ihre Eigenarten. An sich gibt es dort dann auch immer ein Problem oder einen Konflikt, den es zu lösen gilt.

Durch die verschiedenen Umgebungen, Zeiten und Spezies sind die Folgen stets abwechslungsreich und unterhaltsam. Hinzu kommen die Reinkarnationen des Doctors, die auch seine Handlungsweisen verändern. Schließlich hat jede Regeneration des Doctors die Veränderung von Charaktereigenschaften in sich, die praktisch ein und dieselbe Situation völlig anders erscheinen lassen.

Gerade zu Beginn der Serie mit der ersten neuen Staffel (2005) ist es erstmal schwierig zu verstehen, worum es dabei überhaupt geht. Als Zuschauer ist man erstmal genauso durcheinander, wie die erste Begleiterin. Sobald man aber mit den Basics der Serie vertraut ist, ist das Einlassen auf selbige und die verrückten, dramatischen und auch manchmal traurigen und ernsten Geschichten, sehr gut möglich.

Dann lässt sich diese Science-Fiction Serie wunderbar genießen. Sie beinhaltet so viele verschiedene Genres in sich, dass man von Dramatik, Humor, Sarkasmus, Spannung und Emotion gar nicht genug bekommt. Die sich verändern Persönlichkeiten des Doctors tun ihr Übriges dazu, denn dadurch verlagern sich die Arten des Humors etc., was immer wieder erfrischend ist.

Lässt man sich von der Serie treiben und aufnehmen, werden die Grenzen der eigenen Fantasie gelöst und häufig endet das Schauen einer Folge mit dem Weiterschauen der nächsten Folgen. Nur mal eben eine Folge schauen ist schlichtweg unmöglich.

Serien Review: Vikings – wie die Wikinger lebten, kämpften und eroberten

Die Serie „Vikings“ verfolge ich nun seit der ersten Staffel und auf die Weiterführung, welche Ende November 2018 auch bei uns zu Lande kommen soll, bin ich schon sehr gespannt.

Die Serie hat sich der Sage um den isländischen Wikinger Ragnar Lodbrok angenommen. Man muss dazu sagen, dass historisch nicht sichergestellt ist, ob es ihn wirklich gab, oder der Name als eine Art Begriff genutzt wird, um der Sage einen besseren Ausdruck zu verleihen. Jedenfalls ist es keine reine Fiktion, denn viele der in der Serie gezeigten Ereignisse haben tatsächlich so oder so ähnlich stattgefunden.

Doch zu Beginn ist Ragnar weder ein großer Wikinger noch für seine Plünderungen bekannt. Zunächst muss er zum Jarl – also eine Art Clananführer – seines Dorfes werden, ehe seine Wikingerkarriere beginnt. Dabei stellen sich ihm selbstverständlich immer wieder mehrere Hindernisse in den Weg. Insgesamt wird sein Werdegang vom kleinen Dorfanführer bis hin zum großen und bedeutenden Wikingerkönig sehr gut dargestellt.

Die Serienmacher haben dabei auch ein sehr großes Augenmerk auf die Verhaltensweisen der Wikinger, ihre Bräuche und Rituale gelegt. Immer wieder werden zu Ehren der Götter Opferungen dargebracht und grundsätzlich ist das sehr rüde gewalttätige Verhalten sehr auffällig. Nun, nicht umsonst sollen die Wikinger zu ihrer Zeit gefürchtete Krieger gewesen sein. Schließlich fürchteten sie den Tod nicht, sondern begrüßten ihn sogar, da durch einen ehrenhaften Tod die Pforten zu Walhalla, gleichzusetzen mit dem christlichen Paradies, geöffnet wurden.

Die Bräuche, Rituale und selbstverständlich auch die Gewalt, machen sich unter Anderem immer wieder auch durch Konflikte unter den einzelnen Wikingerclans bemerkbar. Streit, Neid und der Hunger nach Macht lassen Konflikte zwar vorhersehen, aber nicht immer so erahnen, wie sie in der Serie umgesetzt werden. Dabei ist es immer wieder faszinierend zu sehen, wie raffiniert Ragnar hierbei vorgeht. Insgesamt werden bei den benannten Inhalten keine Verschönerungen vorgenommen. Die Brutalität der damaligen Zeit, die wohl so ähnlich gewesen war, wird knallhart umgesetzt. Dazu zählen auch der Umgang und die Art und Weise der Haltung von Sklaven. Ähnlich ist es auch beim Thema der Sexualität, welche aber keinen zu hohen Stellenwert einnimmt.

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Auch die Plünderungen und Angriffe auf England und auch auf Paris, welche es auch tatsächlich gegeben hat, werden sehr authentisch dargestellt. So oder so ähnlich, wie in der Serie gezeigt, hätte es auch gewesen sein können. Es dürfte aber fraglich sein, ob dieser eine Mann tatsächlich an beiden Eroberungen / Raubzügen teilgenommen haben kann. Dagegen spricht übrigens der zeitliche Abstand in Verbindung mit dem geografischen Wissen der Wikinger zur damaligen Zeit.

Mit den Staffeln wird Ragnar älter und weiser, bekommt Söhne von mehreren Frauen, die ihn im späteren Verlauf der Geschichte ebenfalls auf seinen Plünderungen begleiten. Dabei sind es im Übrigen nicht nur ausschließlich Plünderungen, sondern auch die Suche nach neuem Land, das besiedelt werden soll. Jedenfalls führt letzterer Punkt zu einer langwierigen Auseinandersetzung, die auch über den Tod Ragnars hinausgeht.

Und genau an diesem Punkt haben sich viele Fans der Serie gefragt, ob sie überhaupt ohne Ragnar weitergehen kann oder direkt abflacht. Glücklicherweise haben es die Macher der Serie verstanden, die Söhne Ragnars ebenfalls sehr gut in Szene zu setzen. Schließlich gibt es über sie in der Sage auch viel zu berichten. Insbesondere machen es Björn und Ivar spannend, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Von Verrat und Verschwörung über Kampf und Brüderlichkeit ist im Prinzip alles dabei. Hier steht die weitere Entwicklung noch im Raum und vielleicht wird sich dies in der kommenden Staffel adäquat fortsetzen.

 

Nun habe ich versucht etwas über die Serie „Vikings“ zu erzählen, ohne zu viel zu verraten. Ob es gelungen ist? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ich hoffe, dass ein gewisser Eindruck dessen rübergekommen ist, der vermittelt, dass die Serie Teile der Sage, andere Teile als Fiktion und zu guter Letzt auch historisch nachweisbare Ereignisse darstellt. Gelungen ist auch die Darstellung der nordischen Mythologie.

Wer sich also für die Themen der nordischen Mythologie und für die Geschichte und das Leben rund um die Wikinger interessiert, der hat mit Vikings eine Serie, die durchaus anschaulich zeigt, wie es wohl damals zugegangen ist.

Serien Review: Die Geisterakten – Ermittlungen zu paranormalen Vorfällen an Spukorten

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen nicht über Serien auf meinem Blog zu schreiben. Zumindest nicht als festen Bestandteil meines Blogs, denn dafür habe ich bei all meinen anderen Interessen nicht die Zeit, auch noch diese Rubrik sinnvoll einzubringen. Dennoch gibt es hier und da eine Ausnahme, denn was mich begeistert und / oder fasziniert, teile ich gerne mit.

Außerdem möchte ich den Personen, die am Projekt „Die Geisterakten“ mitwirken, meinen Tribut für ihre Arbeit, die sie nur als Hobby verrichten, in dieser Form, zollen.

Mehr durch Zufall als bewusst habe ich diese Serie über Amazon Prime gefunden. Im Nachhinein bin ich auch sehr froh darüber, diese Serie gesehen zu haben. Jedenfalls sprach mich die Kurzinformation zu der Serie an, so dass ich die erste Folge und innerhalb der nächsten Tage auch den Rest angesehen habe und nun etwas traurig bin, dass es noch keine weiteren Folgen gibt.

Und ganz am Ende könnt ihr sogar lesen, welche paranormalen Erfahrungen ich in meinem Leben bereits hatte.

Hinweis: Sämtliche Bilder in diesem Beitrag sind von der offiziellen Website der Geisterakten übernommen. Quelle: Die Geisterakten

 

Was sind die Geisterakten und worum geht es?

Das Team der Geisterakten setzt sich aus mehreren Personen zusammen, die in ihrer Freizeit(!) auf Geisterjagd (im weitesten Sinne) gehen. Sie suchen Orte auf, denen paranormale Aktivitäten nachgesagt werden. Dort nutzen sie mehrere technische Geräte um eben diese Aktivitäten belegen zu können, sofern es etwas zu belegen gibt.

Doch bevor sie diese Orte aufsuchen, wird selbstverständlich erstmal recherchiert. Was macht den Ort besonders? Was kann man darüber in Erfahrung bringen? Und so weiter. Die Ergebnisse dieser Recherchen werden zu Beginn einer Folge zusammengefasst erklärt, so dass der Zuschauer eine ungefähre Ahnung davon bekommt, warum ein Ort ausgewählt wurde und welche paranormalen Hintergründe es möglicherweise gibt.

Am Ort des Geschehens angekommen, werden sämtliche Gerätschaften aufgeteilt, platziert und für die Ermittlungen, sowie Messungen, genutzt. Darunter sind Audiorecorder, EMF Meter, eine Vollspektrum Kamera, Nachtsichtgeräte und auch ein so genanntes Portal.

Durch die Nachtsichtgeräte erlebt der Zuschauer die Folgen zumeist in einem grünlichen Farbton. So, wie man es von Nachtsichtgeräten kennt. Dennoch kann man die Personen und die Umgebung gut erkennen. Es ist sogar durchaus möglich bestimmte Erscheinungen zu sehen, bevor sie in der Wiederholung verlangsamt und vergrößert dargestellt werden. Wichtiger ist jedoch darauf zu achten, ob und wie ein EMF Meter auf Fragestellungen und die Anwesenheit des Teams reagiert.

Während man sich durchaus mit Skepsis an die Funktionalität solcher EMF Geräte wagen darf, ist es schon fraglich woher die elektrische Energie in freier Natur herkommt, die durch das EMF Gerät angezeigt wird. Insbesondere dann, wenn es nicht willkürlich, sondern auf gestellte Fragen reagiert.

Aber noch wichtiger als das Sehen ist das Hören. Durch die Audiogeräte, einer Spirit Box und einem Portal sind durchaus Stimmen hörbar. Wenngleich es sehr schwierig ist ohne den „Untertitel“ genaue Worte oder Sätze zu erkennen. Häufig, und vor allem dann, wenn man sich an die Art der Ermittlungen des Teams gewöhnt hat, kann man mit gutem Gehör auch direkt etwas erhören. Jedoch sind in den meisten Fällen die Untertitel, welche erst in der Auswertung, bzw. danach, hinzugefügt wurden, nötig, um das Gehörte auch in Worte zu fassen.

Es ist dabei insgesamt sehr erstaunlich zu sehen und zu hören, dass tatsächlich etwas passiert. Obgleich bei manchen Rückmeldungen die Frage gestellt werden darf, ob das erkannte Wort, oder die Wörter, bei der Auswertung korrekt erkannt worden sind. Andere sind hingegen sehr eindeutig. Aber wer oder was ist da eigentlich zu hören? Sind es Geister, Seelen, Dämonen oder gar andere Wesen oder Dinge?

Vermutlich wissen wir Menschen zu wenig darüber, um mit Bestimmtheit sagen zu können, dass es das Eine oder das Andere oder sonst etwas ist. Jedoch ist es sehr spannend die Ermittlungen zu beobachten, zumal es eine deutsche Produktion ist und keine amerikanische.

Ich selbst interessiere mich sehr für diese Thematik und schaue mir auch das Mystery-Programm eines Fernsehsenders an, wo es genau um diese Thematiken geht. Dort wird Geisterjagd und auch die Austreibung selbiger sogar professionell angeboten. Das ist hier zu Lande noch nicht wirklich verbreitet. Und nein, spirituelle Reinigungen oder Austreibungen finden bei den Geisterakten nicht statt. Wünschen würde ich es dem Team aber sehr, dass aus diesem Hobby ein konformer Vollzeitjob wird. Nicht nur, dass es noch mehr spannende Ermittlungen und Folgen geben würde, es wäre auch für Betroffene dieser Thematik sicherlich eine Hilfe. Denn in anderen Sendungen, die ich früher bereits gesehen habe, in welcher Personen von wirklich mysteriösen Erlebnissen berichten, wäre eine professionell tätige Truppe wohl eine große Hilfe. Dafür müsste das Team der Geisterakten wohl auch den weiteren Schritt mit den spirituellen Reinigungen machen.

Nun habt ihr die ganze Zeit vom Team der Geisterakten gelesen und fragt euch sicherlich, wer dahintersteckt. Ich könnte euch den Ball nun zuwerfen und sagen: schaut euch die Serie an, dann erfahrt ihr es, aber das wäre zu einfach. So beschreibe ich euch die Beteiligten aus meiner Sicht, wie ich sie in der Serie kennengelernt habe.

Wer sind die Personen hinter den Geisterakten?  

DanielEr ist der Kopf und Gründer der Geisterakten und zeigt auf ganzer Ebene sein technisches Verständnis. Bei den Ermittlungen wirkt er nach Außen häufig so, als erwarte er gar nicht, dass irgendwelche Dinge passieren oder Rückmeldungen kommen. Es scheint immer wieder durch, dass er rationale Erklärungen für die Geschehnisse, die auf Bildern, Kamera und Audiogeräten zu finden sind, sucht. Seine technischen Erklärungen klingen dabei durchaus logisch, aber auch er weiß manchmal keine rationale Begründung für Vorkommnisse. Zudem wirkt er sympathisch, ehrlich, aufgeschlossen und mit einer gesunden Skepsis ausgestattet. Immer wieder dichten ihm die Stimmen negative Dinge an, zumindest kommt es so rüber. Dennoch lässt er sich davon nicht einschüchtern und sucht hin und wieder die verbale Konfrontation. Meistens ist er aber ruhig und versucht eine vernünftige Konversation herzustellen.

MichaMitbegründer der Geisterakten und ein ebenfalls rational denkender Mensch. Er wirkt deutlich sensibler und scheint bei den Ermittlungen, bei welchen er dabei war, durchaus emotional auf seine Umgebung und Geschehnisse zu reagieren. Und wenn dies auch mit Stille passiert. Leider war er nicht in jeder Episode dabei, was auch verständlich ist, denn das Ganze ist eine Freizeitaktivität. Dennoch ist sichtlich zu erkennen, dass er ebenfalls mit Skepsis an die Sache herangeht und sich auch nicht zu viel zumutet, wenn er merkt, dass ihm nicht Wohl bei einer Sache ist.

Stephan-1Soweit ich verstanden habe, ist er ebenfalls Mitbegründer der Geisterakten. Er ist der Held des Teams, kennt keine Furcht und scheut auch nicht davor zurück, alleine in dunkle Keller zu gehen. Allein schon deswegen hat er meinen vollen Respekt, denn das wäre nichts für mich. Wie es dabei in seinem Inneren aussieht, verrät er oftmals und kommt dabei ebenso sympathisch rüber wie Daniel. Aber Stephan lächelt deutlich öfter und auch wenn er sich viel zutraut, überkommen ihn doch häufiger unwohle Momente und Emotionen. Auch er versucht rational an die Geschehnisse heranzugehen. Auffallend ist jedoch, dass er bei den Ermittlungen eine Art Liebling der Stimmen, Wesen, Geister, Seelen zu sein scheint. Sein Name fällt sehr häufig. Woran das genau liegt, kann er selbst nicht so ganz erklären. Möglicherweise kann es aber daran liegen, dass er für solche Phänomene offen ist und dadurch noch am Ehesten angesprochen wird.

LibbyEine kleine Hundedame, die sehr häufig an Ermittlungen teilnimmt. Ich glaube, dass sie zu Daniel gehört. Jedenfalls wird Tieren grundsätzlich ein feineres Gespür für paranormale Phänomene nachgesagt. Dies scheint sich auch in vielen Situationen zu bewahrheiten. Während Menschen weder etwas sehen noch bemerken, jagt die kleine Fellnase schon irgendetwas hinterher. Auf manchen Fotos kann man anscheinend auch erkennen, dass da etwas ist, wonach sie jagt. Außerdem scheint sie der Liebling der Stimmen zu sein, denn ihr Name fällt auch dann, wenn sie gar nicht da ist. Die Stimmen wollen Libby: mit ihr spielen, sie streicheln oder sie sogar beschützen. Doch auch manchmal möchte die kleine Fellnase einfach nur ihre Ruhe und schläft bei Daniel, Stefan oder eigentlich bei jedem. Auch Julia scheint für sie ein favorisierter Schlafplatz zu sein.

TEAM-JuliaDie Miss Rockabella, die ebenfalls offen für Paranormales ist. Optisch sticht sie definitiv in diesem Team sehr hervor. Mit ihren roten Haaren, Tattoos und Piercings ist sie schon ein kleines Kunstwerk. Sie ist sensibel, emotional und feinfühlig. Dennoch versucht auch sie eher rational zu denken, wenngleich dies etwas weniger ausgeprägt ist, wie zum Beispiel bei Daniel. Bei ihr fällt auf, dass sie durchaus etwas häufiger direkt erkennt, welche Worte möglicherweise gesprochen wurden. Also jene Worte, die aus dem Portal und anderen Audiogeräten zu hören sind.  Sie war nicht von Anfang an dabei, wurde aber sehr schnell durch ihre offene Art integriert und ist mittlerweile ein mehr als fester Bestandteil des Teams. Ich hoffe, dass das so bleibt.

TEAM-KatjaAuch sie kam etwas später dazu und ist nun fester Bestandteil des Teams. Vom Typ her ist sie am Ehesten mit Daniel zu vergleichen, finde ich. Skeptisch, rational eingestellt und zumeist ruhig ist sie an den Ermittlungen beteiligt. Dass auch sie feinfühlig ist, erkennt man insbesondere bei einer Folge sehr gut. Oftmals scheint auch sie etwas zu bemerken, aber dann wirkt es gelegentlich so, als ob sie sich etwas zurückhält. Möglicherweise ob der eigenen Einschätzung, ob wirklich etwas gewesen war, oder doch nur eine Einbildung. Es ist aber angenehm auch sie zu beobachten, denn durch die verschiedensten Reaktionen aller Beteiligten im Team, ist es immer wieder interessant zu sehen wer wie auf etwas reagiert. Ich denke aber, dass sie kaum schreiend wegrennen würde, sondern dann doch mehr fasziniert als panisch reagiert.

ViolaSie kam als Letztes dazu und hat einen unverkennbaren Ansatz eines bestimmten Dialekts. Nicht wirklich schlimm, eher noch goldig. Jedenfalls ist sie diejenige, die Veränderungen in der Umgebung als Erste und am Deutlichsten wahrnimmt. Sie wurde auch als Medium beschrieben in der Folge, in welcher sie erstmalig dabei war. Und dieser Begriff passt zu der sympathischen Dame. Bei ihr ist es wohl so, dass sie eigentlich keine Gerätschaften bräuchte, um zu spüren und fühlen, wenn sich etwas in der Umgebung verändert. In mehreren Folgen ist bei ihr der 7. Sinn aktiv und da kann man es ihr ansehen, dass sie teilweise aus dem Nichts eine Unruhe plagt, der sie auf ihre Art nachgeht. Man sieht sie auch gelegentlich mit geschlossenen Augen bei den Ermittlungen. Das hilft ihr wahrscheinlich sich noch mehr auf die Umgebung zu konzentrieren und zu fühlen, ob da etwas ist.

MichaelaSie ist zuständig für die Recherchen zu den besuchten Orten. Zwar kommt sie nicht vor der Kamera vor, ist jedoch ein immens wichtiger Bestandteil des Teams. Denn ohne Informationen zu den Orten, wären solche Ermittlungen wohl durchaus noch schwieriger. Zudem macht sie auch Nachforschungen, wenn bestimmte Ereignisse oder Namen erwähnt worden sind, um gegebenenfalls eine Verbindung herstellen zu können. Und tatsächlich gibt es solche Verbindungen zu einigen Fällen und Vorkommnissen.

AlexEr war ganz am Anfang dabei, ist aber jedoch relativ schnell inaktiv geworden. Es fällt mir schwer etwas über ihn zu sagen. Dennoch wäre es nicht gerecht, ihn nicht zu erwähnen. Er wirkte interessiert und war scheinbar, ob der ausgewerteten Ergebnisse, doch sehr überrascht. Vielleicht kehrt er wieder zurück.

VerenaAuch sie war in den ersten Episoden dabei und wirkte recht aufgeschlossen zu der Thematik, wenngleich sie doch eher die rationale Ebene bei den Ermittlungen bevorzugte. Dies ändert sich aber in einer Folge, in der man wohl hautnah miterleben kann, wie es um ihre Emotionen und ihrem Feingefühl steht, wenn mehr als nur Stimmen „ermittelt“ werden. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass sie derzeit inaktiv ist. Dennoch würde ich mir wünschen, dass sie auch wieder zurückkehrt, sofern es ihr möglich ist, da sie von ihrer Art ein gutes Mittelstück zu Julia und Katja darstellt.

Das ist das Team und die Geisterakten. Eine spannende Serie, die man mit Skepsis, Interesse, Neugierde und noch anderen Emotionen verfolgen kann. Ich hoffe, dass sich vom Team keiner auf den Schlips getreten fühlt, wenn doch – bitte umgehend auf meinen treten.

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Persönliche Begegnung mit Paranormalem

Während der Folgen und auch danach, habe ich immer wieder überlegt, ob ich in meinem Leben auch schon unerklärliche, paranormale Erlebnisse hatte. Aber da war nicht wirklich viel, über das ich berichten könnte. Zwei Dinge sind mir jedoch eingefallen, wovon ich aber nur eines bewusst erleben konnte. Das erste davon konnte ich nicht bewusst erleben, denn da war ich doch deutlich zu jung mit gerade einmal ein paar Tagen auf der Welt.

Aber es soll so gewesen sein, so erzählte es meine Mutter, die das Erlebnis mit meiner Großmutter hatte, dass ich im Schlafzimmer in meinem Kinderbett schlief und plötzlich anfing laut zu schreien. Nicht ungewöhnlich für ein Baby. Aber meine Mutter und Großmutter erschraken angeblich sehr, denn als sie die Tür zu dem Zimmer öffneten, lag ein stechender Verwesungsgeruch in der Luft. Meine Windel war definitiv nicht der Auslöser davon. Hintergrund hierzu: wenige Tage zuvor verstarb ein naher Verwandter, der sich wohl noch von mir verabschieden wollte.

Das zweite Erlebnis war dann schon etwas anders und ist in einer Sommernacht 2016 passiert. Ich hatte meine Katze noch nicht so lange und das arme Ding war sehr verängstigt und versteckte sich die meiste Zeit. Sie ließ sich auch nicht anfassen und fauchte mich sogar an. Jedenfalls war sie noch sehr jung. Ich schlief also in dieser besagten Nacht und wachte irgendwann auf. Es war noch dunkel und nur der Mond warf ein wenig Helligkeit in den Raum. Neben meinem Kissen ist immer etwas Platz und da lag sie, in voller Größe und ganz ruhig neben dem Kissen. Ich war überrascht, dass sie dort lag, denn eigentlich war es nicht so, dass sie die Nähe schon suchte. Ich wollte meine Hand in ihre Nähe legen und schauen, ob sie reagiert oder schläft. Und dann verblasste die Gestalt langsam bis sie schließlich nicht mehr da war. Es hat mich erstaunlicherweise nicht erschrocken oder in Angst / Panik versetzt. Ich war einfach verwundert. Jedoch fragte ich mich, wo die Kleine denn ist, wenn nicht neben mir? So stand ich auf und ging ins Wohnzimmer. Dort lag sie auf dem Kratzbaum und schlief. Sie atmete, das konnte ich sehen, denn ihre Flanke hob und senkte sich. Das war beruhigend zu sehen und zu wissen. Hatte sie geträumt und wünschte sich in meiner Nähe zu sein? Gar so sehr, dass dieser Wunsch in Form dieser – ich nenne es mal Erscheinung – erfüllt wurde?

Wer weiß, wer weiß…