Assassins Creed Odyssey – mein Test und Bericht: Story und Aufgaben in einer offenen Welt zur Zeit des antiken Griechenlands als episches Abenteuer

Zu Beginn in Kürze: eine offene Welt, viele Möglichkeiten diese zu erkunden, Aufgaben und eine spannende Hauptgeschichte. Söldner, Verfolgung, Kämpfe und Seeschlachten, sowie ein ominöser geheimer Kult.

Nicht ganz so ominös geheim ist das Gewinnspiel, welches mit der Unterstützung von Elbenwald von mir bis zum 24.10.2018 veranstaltet wird. Mehr Infos dazu gibt es hier -> klick <- auf meinem Blog oder auch auf meiner Facebook Seite „PadmanPL“, denn nur dort kann man daran teilnehmen.

Übrigens gibt es tolle Merchandise Artikel zu Assassins Creed bei Elbenwald.

Was ich persönlich sehr faszinierend finde, ist die Tatsache, dass das Spiel so viel Inhalt anbietet, dass man durchaus über mehrere Wochen Spielspaß erleben und haben kann und das ohne Add-Ons, Erweiterung oder zusätzlichen Inhalten. Das, was Ubisoft hier liefert, ist sehr umfangreich.

Meine Erwartungen wurden daher nicht nur erfüllt, sondern durchaus übertroffen.

Das Rollenspiel bietet einem die Möglichkeit zwischen einem männlichen und einem weiblichen Charakter zu wählen, mit welchem man die Geschichte und das Spiel in Angriff nehmen möchte. Entweder spielt man, wie gewohnt, mit einem männlichen Charakter, der in dieser Ausgabe „Alexios“ heißt. Oder aber man entscheidet sich für das weibliche Pendant mit dem Namen „Kassandra“. Ich selbst habe mich für Kassandra entschieden, denn es ist, soweit ich weiß, eher die Ausnahme, als die Regel, dass ein weiblicher Charakter die Hauptrolle spielen kann.

Tatsächlich ist es so, dass sich die Story mit der Auswahl des Charakters leicht verändert. Das kann man im Verlauf des Spiels durchaus erkennen und sehen. Nicht, weil ich das Spiel ein weiteres Mal begonnen habe. Es ergibt sich aus der Hauptstory selbst.

Ganze sieben Stunden habe ich im Startgebiet verbracht

Mehr Assassins Creed Videos von mir auf meinem Youtube Kanal „PadmanPL.blog

Da es sich um ein RPG handelt ist klar, dass man Erfahrung sammeln, Aufgaben erledigen, seine Ausrüstung verbessern, usw. machen muss. Das ist gewiss nicht neu, aber in Verbindung mit der Geschichte und der Art und Weise, wie man durch die Welt und die Aufgaben geführt wird, ist es gar nicht so anstrengend, wie es in anderen Spielen der Fall sein kann.

Zu schnell verliere ich mich voll und ganz in der virtuellen Welt und vergesse die Zeit, die beim Spielen verfliegt. Dabei ist die Grafik auf einem konstant hohen Niveau und hat sich im Verhältnis zu Origins nicht nennenswert verändert. Die Vertonung der Gespräche, also sämtlicher Gespräche, ist sehr genial. Wer mich kennt, der weiß ohnehin, dass ich diese Art der Story in dieser Form sehr schätze und nicht genug davon bekommen kann. Positiv ist natürlich, dass die Gespräche in einer separaten Kameraperspektive stattfinden. So hat es durchaus Filmcharakter.

In den Gesprächen selbst hat man unter anderem auch Entscheidungsmöglichkeiten. Dadurch können sich Aufgaben und deren Folgeaufgaben verändern. Somit nimmt man Einfluss auf den Verlauf von Quests. Zwar etwas weniger von der Hauptquest, aber auch hier genießt man gewisse Freiheiten.

Diese Freiheiten sind aber insbesondere in der freien Welt zu finden. Man ist nicht zwingend an die Hauptquest und die Storyline gebunden. Ich persönlich erkunde gerne alle Orte, die mit einem Fragezeichen markiert sind, mache alle möglichen und auffindbaren Nebenaufgaben, hebe Banditennester aus und lege mich mit Kopfgeldjägern an.

Auch an Aussichtspunkten fehlt es nicht, denn mit diesen kann man die Schnellreise freischalten. Ikaros, der treue Adler, begleitet einen auch dieses Mal und hilft dabei die Ziele zu finden und darüber hinaus findet er auch Schätze und antike Tafeln.

Vieles, wie auch die Steuerung, ist bekannt und hat sich nicht geändert. Aber die Liebe zum Detail und zur umfangreichen Aufgabengestaltung und der Entwicklung einer spannenden und interessanten Hauptgeschichte ist absolut gelungen.

Auch die Nebenaufgaben führen zu interessanten Situationen, denn man kann darüber auch Personal für das eigene Schiff anwerben. Tatsächlich hat man die Kontrolle über ein eigenes Schiff, das man verbessern kann und mit dem man von Insel zu Insel kommt. Schließlich sind zu Beginn kaum Schnellreisepunkte freigeschaltet. Aber Schlachten und Kämpfe auf hoher See sind genauso aufregend, wie der Nahkampf mit unserem Charakter.

Apropos Charakter. Man kann sich an drei Talentbäumen bedienen, wovon man aber schon einen intensiv mit seinen verfügbaren Fähigkeitspunkten behandeln sollte Das macht durchaus Sinn. Dabei können die Geschmäcker natürlich verschieden sein. Ich habe mich für den kriegerbaum entschieden und beziehe nützliche Nebenfähigkeiten aus dem Jäger und dem Attentatsbaum. Das kann man aber durchaus auch anders variieren, wenn man möchte.

Hier ist das Spiel schon in einem fortgeschritteneren Status

Ich kann gar nicht abschätzen, wie lange ich brauchen werde, um die Hauptgeschichte mit der großen Nebengeschichte, den Kultisten, durchzuspielen. Mittlerweile habe ich schon so viele Stunden vor und mit dem Spiel verbracht und bin immer noch neugierig darauf, wie es weitergeht und auch neugierig auf die ganzen Nebenaufgaben und Orte, die man entdecken kann. Es lohnt sich übrigens, denn Erfahrung und Drachmen gibt es fast überall zu verdienen.

Ich hoffe, dass ich damit einen kleinen Eindruck in das umfassende Spiel geben konnte. Es ist nämlich schwierig so ein umfangreiches Spielerlebnis in einer Kürze wiederzugeben, die für den Leser noch lesbar ist.

Aber im Endeffekt muss ich sagen, dass es sich um einen tollen weiteren Teil der Assassin’s Creed Reihe handelt, der es absolut wert ist gespielt zu werden.

 

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Wrestling mit Story und Hintergrund und einem altbewährten Gameplay – WWE 2K19 für die PS4 gespielt und für gut befunden

Es wurde viel darüber berichtet und die lange Zeit des Wartens ist schließlich vorbei. Mit der Digital Deluxe Edition konnte man schon am Freitag, dem 05.10.2018, loslegen und sich vom Spiel einnehmen lassen.

Auch ich konnte es mir nicht nehmen lassen und musste sofort loslegen und war als erstes von der wesentlich angenehmeren Menüführung überrascht. Die Menüleiste oben mit den Infos und weiterführenden Auswahlmöglichkeiten im Hauptanzeigebereich sind einfach angenehm und überschaubar.

Wer nun eher bewegte Bilder sehen möchte, statt zu lesen, der kann sich auch dieses Video von mir ansehen, in dem die wichtigsten Spielmodi angespielt und von mir ein wenig kommentiert werden.

Exhibition:

In der Basis für ein schnelles Spiel gibt es natürlich auch dieses Mal die Exhibition. Von normalen Kämpfen bis hin zu speziellen Fights ist eigentlich alles dabei, was auch in der Realität verfügbar ist. Einzelmatches, Tag Team Matches, Handicap Matches aber auch ein Turnier ist möglich.

 

2K Türme:

En neuer Modus ist „2K Türme“. Im oberen Video habe ich diesen Modus angespielt. Der Modus ist durchaus interessant, denn die Schwierigkeitsstufen sind vorgegeben. Ein „Turm“ beinhaltet eine Serie an Gegnern und somit auch an Matches, die man spielen muss. Teilweise gibt es bestimmte Vorgaben, die man erreichen muss, was dem Showcase Prinzip in gewisser Weise ähnelt.

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Dazu gibt es unterschiedliche Typen der Türme. Einfachere Türme kann man einfach so spielen, die Bedingung erfüllen, eine Pause machen und später wieder weiterspielen. Bei Gauntlet Türmen ist das so nicht möglich. Diese müssen in einer Serie am Stück gespielt werden. Verliert man dabei, wird der Turm zurückgesetzt. Dabei ist die Schwierigkeit vor allem darin zu finden, dass die Gesundheit nicht zurückgesetzt wird. Man muss also schon gut spielen, damit man nicht permanent im roten Bereich ist.

Der Million Dollar Turm ist wohl das beste Beispiel hierfür. Ein Turm, 15 Gegner, keine Erholung und ein sofortiges Zurücksetzen bei einer Niederlage. Die Spielschwierigkeit ist dabei „Legendär“. Wer sich das also zutraut und meistert, der hat gewiss sehr gute Chancen bei der anstehenden Million Dollar Challenge. Wer sich darüber noch einmal informieren möchte, klickt hier > Infos zur Million Dollar Challenge

 

Showcase:

Endlich ist der Showcase Modus wieder da. Im letzten WWE 2K war dieser nicht da und das war nicht so toll, denn meines Erachtens ist das ein fantastischer Modus, der einem die Karrieren bestimmter Wrestler näherbringt und entscheidende Momente neu oder nochmals durchleben lässt.

In diesem Jahr dürfen wir wichtige Passagen in der WWE Karriere des Wrestlers „Daniel Bryan“ nachspielen. Dabei muss man während der Matches spezielle Aufgaben erfüllen, die entweder spezielle Moves voraussetzen oder an Bedingungen geknüpft sind.

Erfüllt man diese, so kann man Arenen, Wrestler und mehr freischalten.

Wirklich schön hierbei ist, dass Daniel Bryan selbst etwas zu den Matches erzählt. Man bekommt also einen sehr guten und interessanten Einblick aus erster Hand. Auch die Szenen in den Matches, die man nicht selbst spielen kann, sind durchaus sehenswert.

Viele erinnern sich bestimmt an die Szenen, die man zu sehen bekommt und nachspielt. Ich persönlich finde es wirklich toll, dass der Modus wieder da ist und einen, wenn nicht sogar den, charismatischsten Wrestler ins Rampenlicht rückt.

 

Mein Spieler:

Es ist der Karriere Modus in diesem Spiel. Dieser beinhaltet eine interessante Story, die nicht in der WWE und auch nicht bei NXT beginnt, sondern in einer kleinen Indie Liga. Praktisch so, wie jede andere Karriere eben auch beginnt.

Das mühsame Raufarbeiten ist in der Story Line wirklich gut dargestellt und diese ist auch sehr gut gescripted. Es fiel mir teilweise wirklich schwer auf Pause zu drücken, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Nun gut, ich mag Storys, die durchdacht sind – und das ist hier der Fall.

Im Hauptmenü der Karriere hat man wahrlich viele Möglichkeiten. Es bedeutet gleichermaßen, dass der Karrieremodus eine Tiefe hat, die so noch nicht vorhanden war.

Natürlich sind da die Kapitel der Karriere, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (ich weiß noch nicht wie viele Kapitel es sind) gespielt werden, ehe es dann wohl anschließend etwas freier zugeht – ohne Script. Aber auch das Onlinespiel in Form einer „Road to Glory“ ist möglich. Zudem gibt es auch hier die Türme, in welchen man sich Belohnungen erspielen kann. Diese sind Tokens, die man auch für das Abschließen der Kapitel erhält. Von diesen gibt es zwei Sorten und mit beiden lassen sich Beutepacks öffnen. In diesen bekommt man Moves, Taunts, Kleidung usw.

Gleichermaßen bedeutet es, dass einem zu Beginn nicht sonderlich viele Individualisierungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, da man diese freischalten muss. Glück spielt hierbei eine nicht unwesentliche Rolle, denn spezielle Moves direkt kaufen, das gibt es wohl nicht. Zumindest konnte ich das nicht finden.

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Stärker werden ist natürlich auch ein Punkt, den man unbedingt in Angriff nehmen sollte. Dabei stehen einem im „Spieler-Baum“ mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.

Der eigentliche und fürs Erste wichtigste Baum ist der „Mein Spieler Baum“. Hier werden die Attribute in Sachen Angriff, Verteidigung und Körper verbessert. Ein langer Weg steht einem hierbei bevor, wenn man es ganz nach oben schaffen will. Und das meine ich in dem Fall nicht nur sprichwörtlich.

Ergänzend gibt es noch den Unterstil Baum. In diesem kann man sich für einen der angebotenen Unterstile entscheiden und seinen Wrestler auch im Kampfstil individualisieren. Ähnliches gilt für den Überladen-Baum. Hierbei schaltet man die Punkte über die beiden vorherigen Bäume frei, welche dann anschließend, je nach Geschmack und Vorliebe, verteilt werden können.

 

Gameplay und Fazit:

Es gibt noch ein paar weitere Modi und Dinge, die man in der Karriere tun kann, aber den Kern habe ich beschrieben und möchte nicht viel zu viel in diese Review reinpacken.

Das Gameplay ist altbekannt und hat sich meines Empfindens nach nicht großartig verändert. Die Vielzahl an Moves, die man mit einem Wrestler angehen kann, ist wirklich großartig und man muss sich teilweise erst das Moveset inklusive der Bedienung durchlesen, ehe man dieses umsetzen kann.

Was mir persönlich aber immer wieder negativ auffällt sind die Reversals. Hier blicke ich noch nicht wirklich durch oder ich bin einfach zu doof dafür. Jedenfalls sind diese immer wieder der Punkt, an dem ich mich endlos aufregen könnte. Während manche Gegner praktisch alles kontern, steht meinem manchmal nicht einmal die Möglichkeit dafür offen. Oder aber ich habe das Gefühl, dass der Reversal gut war, weil weder zu früh oder zu spät dabeisteht und dann doch keiner dabei rauskommt. Ob da noch etwas Seitens der Steuerung im Argen liegt oder dies stets meine Fehler sind – ich weiß es nicht, ganz ehrlich; bin aber überzeugt, dass da noch das ein oder andere nicht ganz rund laufen kann.

 

Alles in Allem bin ich äußerst zufrieden mit dem Spiel. Es macht Spaß und das auch auf lange Sicht. Die Einzüge sind authentisch, abgesehen von den Luftschlangenhaaren, aber die vergisst man während eines Matches wieder. Gerade die gelungene Story im Karrierebereich kann einen im Spiel halten, schon allein wegen der Neugierde danach, wie es da wohl weitergeht.

Gewiss hat das Onlinespiel auch für viele einen Reiz; für mich weniger. Letztlich ist das aber eine Entscheidung, die man selbst treffen kann, welche Modis man spielen möchte oder eben nicht. Insgesamt hat sich das Spiel vom Gesamteindruck her aber verbessert. So viele Wrestler, so viele Individualisierungsmöglichkeiten und so wenig Zeit alles bis ins kleinste Detail auszunutzen.

Und genau so muss es sein – das Spiel macht Spaß und Laune und bietet dem Gelegenheits- als auch Ausdauerzocker genügend Räume.

Durchgespielt und noch immer begeistert! Detroit: Become Human für die PS4 glänzt in jeder Hinsicht mit Story, Charakteren, Sound, Gameplay und mehr

Ich habe seit Ewigkeiten kein Spiel mehr gehabt, das mich so sehr in den Bann gezogen hat, wie es „Detroit: Become Human“ geschafft hat. Mittlerweile habe ich es bereits in kürzester Zeit zwei Mal durchgespielt und brenne auf weitere Male. Dabei bin ich normalerweise kein „Wiederholungstäter“. Doch bei diesem Spiel ist es anders; vieles ist anders.

Zwar gibt es das Spiel schon seit dem 25.05.2018, aber Zeit und Geld sind Faktoren, die es einem nicht immer ermöglichen alle neuen Spiele – sind sie auch noch so interessant – kaufen, spielen und bewerten zu können. Ich würde wirklich sehr gerne viel mehr machen; insbesondere für die Leser dieser Reviews.

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Ein kurzes Zwischenwort: die technische Entwicklung wird immer rasanter und es gibt bereits die ersten Roboter, die sich menschlich verhalten können. Es fehlt noch an den Bewegungsabläufen und an einer vergleichbaren Technik, wie jene, die im Spiel gezeigt wird. Aber utopisch ist das Jahr 2038 in Bezug auf Androiden tatsächlich nicht.

Das Thema ist also schon sehr interessant gewählt. Im Spiel selbst haben wir die Kontrolle über drei verschiedene Androiden, die ihre Wege gehen. Sie sind sehr unterschiedlich und im Verlauf der Story kreuzen sich die Wege zwangsläufig. Alle drei entwickeln sich über ihre technischen Komponenten hinaus weiter und entwickeln einen freien Willen, was durchaus Probleme mit sich führen kann. Wie diese gelöst werden, das entscheidet der Spieler und dabei stehen mehrere Wege und Entscheidungen zur Auswahl, die sich auch auf den weiteren Spielverlauf auswirken.

Kara: eine Androidin, die insbesondere für Haushaltstätigkeiten und Kinderbetreuung gemacht wurde. Ihr freier Wille erwacht, als das Kind des Hauses vom jähzornigen Vater verprügelt wird. Es gelingt ihr anschließend mit dem Kind zu fliehen und ab diesem Geschehnis beginnt das Abenteuer von ihnen, denn sie sind auf der Flucht.

Markus: er erledigt für seinen Besitzer Carl Einkäufe und pflegt ihn auch, da dieser schon im hohen Alter und im Rollstuhl ist. Der bekannte Maler sieht jedoch mehr in Markus als nur eine Maschine und versucht ihm freies Handeln und Denken beizubringen.

Connor: er stellt das neueste Modell des Androidenherstellers „CyberLife“ dar und dient als Ermittler bei der Polizei. Mit ihm steigt man auch in das Spiel ein und muss direkt ein kleines Mädchen retten, das von einem verrücktspielenden Androiden als Geisel genommen wurde. Seine Mission ist es jene Androiden zu „bekämpfen“, die nicht mehr funktionieren. Dieser Auffassung nach sind Androiden gemeint, die ihren freien Willen entdeckt haben und ihr Leben mit den neugewonnenen und entdeckten Emotionen leben wollen.

 

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Die Storys sind also sehr detailliert ausgearbeitet und durchdacht. Jede Entscheidung hat eine direkte oder weiterführende Folge. Da kann ich kaum selbst ins Detail gehen, weil dies einfach nicht möglich ist. Was ich aber sagen kann ist, dass die Aufmachung des Spiels und der Ablauf der Geschichte sehr an eine Serie oder an einen Film erinnert, sodass auch ich teilweise vergessen habe, dass ich mich in einem Spiel befinde und somit in den fantastischen Kampfszenen das Drücken der richtigen Taste völlig verpasst hatte. Und durch die vielen Möglichkeiten, die einem durch die detailreichen Entscheidungsketten gegeben sind, ist jedes neue Durchspielen wie eine andere Geschichte.

Auch grafisch ist das Spiel sehr gelungen. Hier wurde auch sehr detailreich gearbeitet. Die Charaktere sehen echten Menschen sehr ähnlich und ihre Bewegungen sind dank der Motion-Capture Technologie fließend. Die Umgebungen sind im Allgemeinen sehr ansehnlich und durchaus sehr realitätsnah mit futuristischen Einflüssen, die nicht zu extrem ausfallen.

Die Hauptfiguren, also die drei Hauptcharaktere und deren wichtigste Bezugspersonen, sind individuell in ihrem Charakter, ihren Ansichten und im Verhalten. Es gibt viele Punkte bei jedem Einzelnen, mit denen man sich identifizieren kann und somit noch tiefer in das Spiel eintaucht.

Gelungen sind auch der Soundtrack und die Melodien, die zu jedem Charakter gestaltet worden sind. Diese erscheinen individuell und emotional. Gerade bei Kara führt dies in Verbindung mit der Story häufig zu Momenten, die zu Tränen rühren können. Bei mir war es jedenfalls so.

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Letztlich bleibt mir als abschließendes Fazit nur zu sagen, dass Detroit: Become Human definitiv DAS Spiel des Jahres 2018 sein muss. Es ist mehr als nur ein Spiel, es ist ein Meisterstück aus mehreren Bereichen, zusammengefasst in einer fiktiven Zukunftsgeschichte, die durchaus aufzeigt was und Menschen in einer relativ nahen Zukunft erwarten könnte. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich meine eigene Haushaltsandroidin die Hausarbeit erledigen lassen kann. Stets werde ich dann an dieses Spiel zurückdenken und mir immer wieder bewusstmachen, dass sich ein eigenes Bewusstsein in dieser Maschine entwickeln könnte…

Wer sich einmal alle 30 Folgen und somit die ganze Geschichte einmal ansehen möchte, hat hier unten die Gelegenheit dazu. Wobei „ganze“ nicht korrekt ist, es ist eine Möglichkeit das Spiel in dieser gezeigten Form durchzuspielen. Es beginnt natürlich mit Folge 1:

Folge 2Folge 3Folge 4Folge 5Folge 6Folge 7Folge 8Folge 9Folge 10Folge 11Folge 12Folge 13Folge 14Folge 15Folge 16Folge 17Folge 18Folge 19Folge 20Folge 21Folge 22Folge 23Folge 24Folge 25Folge 26Folge 27Folge 28Folge 29Folge 30

Beta – Review zum Kickstarter PC Spiel „The Ballad Singer“, Pen & Paper Fantasy Rollenspiel

The Ballad Singer ist nun in einer erweiterten Beta Version, in der das Spielen für jedermann seit dem 27.09.2018 möglich ist und durchaus dabei helfen kann, das Spiel besser zu machen.

Wichtig ist hier zu sagen, dass man keinen Charakter im eigentlichen Sinn spielt. Wer erwartet, dass man einen Charakter steuern kann, wird enttäuscht werden, denn das ist kein Spiel, in dem das möglich ist.

Vielmehr wird die eigene Fantasie mit einer sehr detailreichen Geschichte gefordert, bei der man gut zuhören muss, denn ansonsten entgehen einem wichtige Details, die für die Entscheidungen maßgebend sein können. Aber langsam:

Vier Charaktere warten darauf ihre Geschichte zu erzählen. Diese könnten unterschiedlicher nicht sein und jeder hat seine eigene. Dabei überschneiden sich die Verläufe oft, was aber aufgrund der Situationen zu erwarten ist. Die langen Texte werden einem vorgelesen, was es entspannter macht. Doch die Entscheidungen, welche Aktionen, welche Wege und welche Kampfhandlungen ausgeführt werden, obliegen dem Spieler. Und alles hat seine Folge und Konsequenzen. Im schlimmsten Fall kann dies den Tod bedeuten.

Ancoran, der einzige weibliche Charakter in diesem Spiel, ist eine Sylph. Vom Aussehen her menschlich, aber aufgrund von Experimenten im Aussehen verändert. Sie ist eine Jägerin und hat dementsprechende Fähigkeiten und Expertisen im Umgang mit Wurfwaffen und Bögen. Doch auch sie trägt ihr Herz an der richtigen Stelle.

Leon ist ein Wizard, also ein Magier, der aufgrund seiner magischen Fähigkeiten sehr mächtig ist. Im Prolog erfahren wir, wie er so mächtig werden konnte. Doch er will mehr und ganz spezielle Magie wirken können. Was relativ schnell kalr wird ist, dass er der Bösewicht ist, wenngleich man ihn durchaus auf eine gewisse Art und Weise charismatisch finden kann.

Nach dem Prolog, der zwei der vier Charaktere vorstellt, geht es mit der eigentlichen Geschichte weiter. Während Ancalimo, ein Assassine, der im Diensten von Leon steht, neue Söldner rekrutieren und anderweitige Aufgaben erfüllen muss, trifft er in einigen Situationen auf Scheidewege, die seine Loyalität zu seinem König Leon in Frage stellen können. Dabei kann der Spieler entscheiden, ob er loyal bleibt oder sich auf die Offerten von anderen Personen einlässt und somit Leon den Rücken kehrt.

Last but not least: Daragast, der Balladen Sänger. Als gealterter Held früherer Tage ist er derjenige, der im Prinzip das selbe wie Ancalimo macht, nur auf der anderen Seite. Er ist Teil des Widerstandes (Resistance) und sucht ebenfalls nach Gefährten für den anstehenden Kampf. Dabei begegnet er alten Freunden und findet sich nach seiner Rückkehr in einer fragwürdigen Situation wieder, die es aufzuklären gilt.

Während sich also die Charaktere auf einen größeren Kampf, gar Krieg, vorbereiten, erfährt man in der Erzählung sehr viel Individuelles und Privates zu den Charakteren und ihrer Vorgeschichte. Man kann sehr gut erkennen, dass die Entwickler den Charakteren eine sehr detailreiche Persönlichkeit und Individualität verschaffen konnten. Das Hineinversetzen in die einzelnen Figuren erweist sich mit der Zeit als sehr einfach. Das wiederum macht es schwieriger Entscheidungen zu fällen. Schließlich möchte man doch vermeiden, dass dem liebgewonnenen Charakter etwas zustößt. Zumindest geht es mir so.

Hier und da bleib auch eine kleine Lovestory nicht aus. Wer mit wem? Nun, da nur ein weiblicher Charakter im Spiel ist, dürfte sich das von selbst klären.

Wichtig ist außerdem zu sagen, dass das Spiel derzeit nur auf italienisch und englisch verfügbar ist. Sämtliche Texte und Audios sind nur in diesen beiden Sprache nverfügbar. Warum italienisch? Auch das ist einfach erklärt, denn der Entwickler des Spiels kommt aus Italien. Man sollte also schon gute Kenntnisse in einer dieser beiden Sprachen aufweisen, denn andernfalls bekommt man Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen.

Und dass man ihr folgen können muss wird spätestens in den Rätseln offensichtlich. Ja, auch Rätsel gibt es, die es zu lösen gilt. Man sollte diese auch lösen, denn in den mir präsentierten Situationen ist eine falsche Antwort gleichbedeutend mit dem Ableben des Charakters.

Das Ableben eines Charakters mag im ersten Moment vielleicht nicht so tragisch sein, denn man kann die vorherige Passage erneut spielen, verliert aber ein Leben. Und je nach Schwierigkeitsgrad, von denen es vier gibt, stehen einem bis maximal 15 neue „Versuche“ zur Verfügung, die für das gesamte(!) Spiel ausreichen müssen. Also nicht pro Charakter, sondern für alle zusammen.

Insgesamt betrachtet handelt es sich um eine moderne Variante eines Pen & Paper Fantasy Spiels. Mit der Bezeichnung könnt ihr nichts anfangen? Dann schaut mal „Big Bang Theory“, denn die Nerds spielen das ab und an mal.

Wichtig ist geduldig zu sein, gut zuzuhören und ganz wichtig: Fantasie zu haben. Eine gute Auffassungsabe zum Lösen der Rätsel sollte man auch besitzen. Fehlt insbesondere die Fantasie, dann wird das Spiel schnell langweilig oder eben nervig. Zum Glück habe ich selbst Fantasie für zwei oder mehr Menschen.

Man könnte sagen, dass es sich um ein interaktives Buch handelt, in dem man den Verlauf der Geschichte maßgebend verändern und beeinflussen kann. Ich persönlich finde diese Idee ein Spiel in so einer Form aufzuziehen nicht schlecht, sogar sehr gut. Ich denke, dass dies den Spieler mehr fordern kann als ein gewöhnliches Rollenspiel, in welchem man Aufgaben erledigen muss.

Mir gefällt das Spiel sehr gut, denn es erzählt eine spannende Geschichte, in der ich entscheiden kann, auf welche Art und Weise es (teilweise) weitergeht. Ich habe die Charaktere während des Spielens in der Beta als sehr charismatisch und insbesondere die Dame als liebenswert empfunden. Auch die Wahl der Synchronsprecher ist insgesamt sehr gelungen und passen optimal zu den Charakteren. Diese Aspekte zusammengefasst lassen mich das Spiel immer weiter spielen, denn ich bin neugierig auf einen möglichen Ausgang der Geschichte und davon soll es mehr als 10 geben. Ich bin gespannt. Seid ihr es auch?

 

*News* Ein erster Blick auf MeineKARRIERE in WWE 2K19: Haben Sie das Zeug zum Champion?

[amazon_link asins=’B07DYBGWQR‘ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’9c702dec-bd9e-11e8-b051-33b1b04c439e‘]2K hat einen Trailer veröffentlicht, der einen ersten Blick auf den beliebten MeineKARRIERE-Modus von WWE 2K19 bietet, samt der Rivalitäten, Dramen und all der Action, die man an der WWE schätzt und liebt. Jetzt können Sie herausfinden, ob Sie das Zeug zum WWE-Champion haben.

Im diesjährigen MeineKARRIERE-Modus beginnen Sie in der Independent-Wrestling-Szene – so wie viele der heutigen WWE- und NXT-Superstars – und arbeiten sich nach oben, um es in den WWE-Roster zu schaffen. Auf dem Weg dorthin gehen Sie Allianzen und Rivalitäten mit einigen Ihrer liebsten WWE-Superstars und Autoritätsfiguren ein, darunter Triple H, Braun Strowman und Matt Hardy.

Weitere Details gibt es hier im Trailer:

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*News* Basketball ohne Grenzen am 16. Oktober mit NBA 2K Playgrounds 2

2K hat bekanntgegeben, dass NBA 2K Playgrounds 2, das 2-gegen-2-Arcade-Basketball-Spiel von Saber Interactive, am 16. Oktober 2018 zum Preis von 29,95 Euro (UVP) für das PlayStation®4 Computer-Entertainment-System, Xbox One, Nintendo Switch™ und Windows PC veröffentlicht wird.

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Das Spiel wird weit über 100 Signature-Moves präsentieren, darunter Showstopper wie Michael Jordans Freiwurflinien-Dunk, George Gervins Iceman-Fingerrolle und LeBron James’ Selbst-Alley-Oop. Es gibt außerdem jede Menge Individualisierungsobjekte wie Schuhe, Jacken, Shirts, lange und kurze Hosen. Der Soundtrack von NBA 2K Playgrounds 2 enthält lizenzierte Tracks von Künstlern wie Run The Jewels, Oddisee und DJ Premier.

NBA 2K Playgrounds 2 bietet verschiedene Möglichkeiten, um solo, mit Freunden oder gegen den Rest der Welt zu spielen. Der Championship-Modus hat eine weltweite Liga mit mehreren kompetitiven Solo- und Koop-Ranglisten, im neuen Saison-Einzelspieler-Modus führt man ein Team durch die reguläre Saison und die Playoffs. Es gibt zudem 4-Spieler-Onlinespiele, Koop-Spiele gegen die KI, verbessertes Matchmaking mit dedizierten Servern, Dreipunkt-Wettbewerbe, spezielle Power-Ups, selbst erstellte Spiele und mehr!

NBA 2K19 für die Playstation 4 – Basketball mit Tiefgang, Storys und Spielspaß aber auch einem großen Kritikpunkt im GM Modus

Basketball ist an sich noch keine Sportart, mit der ich mich sehr gut auskenne. Im Fernsehen finde ich es eher langweilig, aber selber spielen war früher schon immer recht interessant. Vielleicht kann ich mich deswegen zumindest mit dem Spielen an der Konsole damit anfreunden.

Dass ich mich mit dem Regelwerk dementsprechend schlecht auskenne, sieh und hört man in meinen Videos durchaus sehr gut. Interessanterweise kann ich mich gerade bei dem körperlosen Spiel am meisten aufregen. Auch das Wurfsystem strapaziert meine Nerven. So ist das eben nun mal. Dennoch habe ich insbesondere an zwei Spielmodi meinen besonderen Spaß und schon einige Stunden mit dem Spiel verbracht.

 

Jetzt spielen:

Wie überall kann man ein schnelles Spiel machen. Unter diesem Menüpunkt finden sich dafür gleich sechs Optionen mit „jetzt spielen“ „NBA aktuell“ „Jetzt online spielen“ „2KU“ „Blacktop“ und „Mit Freunden spielen“.

2Ku ist das Trainings- und Lernprogramm für das Spiel selbst. Dort kann man seine ersten Schritte gehen und sich auf die Steuerung einstimmen.

Blacktop hingegen ist, soweit ich mich erinnern kann, ein neuer Modus in diesem Bereich. Hier kann man auf einem Straßenbasketballplatz vom 1 gegen 1 bis hin zu einem regulären 5 gegen 5 Spiel viel anstellen und dabei das Feeling eines Hinterhofs erleben.

 

Meine Karriere:

Diesen Modus konnte man schon vor Release des Spiels beginnen. Dafür gab es die Veröffentlichung von „Prelude“. Dort war es möglich, bereits das erste Kapitel der eigenen Karriere zu beginnen.

Diese beginnt nämlich, nach Erstellung des eigenen Spielers, ungewohnt in China und führt letztlich, über mehrere Umwege, doch noch zur NBA. Die Story und Gespräche usw. sind vertont und man bekommt durchaus einen interessanten Eindruck zu seinem eigenen Spieler, der manchmal durch getroffene Entscheidungen in ein Fettnäpfchen tritt.

Die Aufmachung der Story ist insgesamt sehr gut. Dies lässt sich durchaus mit „Longshot“ aus Madden NFL von EA vergleichen. Wobei der Vorteil hier bei 2K liegt, denn der Storymodus ist gleichermaßen der Karrieremodus, was bedeutet, dass man diese Geschichte im Anschluss weiterspielt.

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Wenn man gut ist und bestimmte Fanzahlen erreicht, erhält man auch Werbeverträge über den eigenen Manager, den man übrigens in seinem Büro aufsuchen kann. Auch dies ist eine gute Methode um an die benötigten Münzen zu kommen. Basiert aber natürlich auf der eigenen Leistung im Spiel usw. Spaß macht es jedenfalls, wenn man sich für Karrieremodi interessiert, den dieser ist, wie bereits im Vorjahr, mit seiner angenehmen Tiefe im privaten Bereich und den Möglichkeiten gut durchdacht.

Mein Team:

Der Modus ist mit den gängigen „Ultimate Teams“ aus der EA Reihe zu vergleichen. Selbstverständlich ähnlich und doch etwas anders aufgebaut.

Vom Teamaufbau durch das Erfüllen von Aufgaben und dem Sammeln von Karten sind die Grundprinzipien aber verständlich. Wobei mich selbst die Menüführung etwas zu Beginn überforderte. Das mag wohl einfach daran gelegen haben, dass ich es von den Konkurrenzspielen so eher nicht gewohnt bin.

Und ich sage es mal ganz ehrlich: für mich als Basketball Niete sind selbst die kleinen Aufgaben eine riesige Herausforderung. Das ist auch der Grund, warum der Modus für mich eher nicht in Frage kommt.

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Der Gewinner der Championship Finals erhält 250.000 US-Dollar. Beide Finalisten erhalten eine Reise zum NBA All-Star Weekend mit Tickets für alle Events.

Das Gewinnspiel steht NBA 2K19-Spielern offen, die mindestens 18 Jahre alt sind. Die vollständigen Teilnahmebedingungen werden zu einem späteren Zeitpunkt unter nba.2k.com/2k19/myteamtournament veröffentlicht.

Ich habe über dieses Event bereits berichtet: 2Ks Ankündigung zum 250.000 $ Turnier

 

Meine Liga:

Ein weiterer größerer Bereich mit mehr Spielmodi ist dieser. Hier gibt es auch wieder mehrere Unterkategorien, wovon man sich seine liebste heraussuchen kann. In „Meine Liga“ (der Name eines Spielmodus) kann man sich entweder einen Verein aussuchen oder mehrere Expansion Teams einfügen und mit einem oder auch mehreren davon spielen. Es ist nicht ganz der Managermodus, aber bietet bereits hier eine große Tiefe an, mit der man erstmal zurechtkommen muss.

Natürlich kann man auch in einem anderen Modus an einer Online Liga teilnehmen oder einfach nur eine Saison oder die Playoffs spielen. Es gibt auch ab Saisonbeginn die Möglichkeit, dass man zu einem Zeitpunkt während der Saison einsteigt. Dies ist aber natürlich erst mit Saisonbeginn ab dem 17.10.2018 möglich. Bis dahin ist diese Möglichkeit gesperrt.

Nun zu „Mein GM“. Das ist der richtige Managermodus im Spiel, bei dem es auch um finanzielle Aspekte geht. Auch dieser Modus ist zu Beginn storybasiert. Hat aber im Vergleich zu meiner Karriere einen großen Haken, der für mich einen sehr großen Kritikpunkt darstellt.

Zwar ist die eingebaute Story sehr gut durchdacht und umgesetzt, denn man erhält die Möglichkeit ein Expansion Team aufzubauen, welches sich über ein Jahr hinauszieht, aber sämtliche Texte muss man lesen. Es ist leider kein einziges Gespräch synchronisiert oder vertont worden.

Auf der einen Seite mag es durchaus interessant sein, auf der anderen muss man die meisten der Texte auch lesen, sonst weiß man nicht, was von einem gewollt wird oder was gerade los ist.

In meinen Videos sage ich häufig, dass ich mir ein Buch nehmen würde, wenn ich so viel lesen wollte. Hier erwarte ich wirklich, dass 2K in späteren Versionen eine nicht ganz so trockene Story anbietet was die Vertonung betrifft, denn ich empfinde dies als durchaus sehr anstrengend und auch langweilend, weil es sich so sehr in die Länge zieht.

Versteht mich nicht falsch, ich mag es, dass auch hier in diesem Modus eine grundlegende Story implenentiert wurde, die sich zu spielen lohnt. Aber ich möchte etwas tun, etwas machen, aktiv sein und nicht nur Texte lesen.

Wenn man dann aber doch aktiv werden kann, gibt es wahrlich sehr viel zu tun. Das Anheuern von Personal, die Auswahl des Standorts, das Aussehen der Arena und des Team Logos, sowie die Trikots.

Hinzu kommt noch, dass im Verlauf des Aufbaujahres auch negative Dinge passieren, denen man sich stellen muss. Unter anderem gegenüber der Presse.

Wenn man von der fehlenden Vertonung absieht, die wie gesagt mein größter Kritikpunkt an diesem Modus ist, dann hat man eine sehr spannende Einstiegsgeschichte um ein Expansion Team und im späteren Verlauf auch sämtliche Möglichkeiten das Team zu managen. Natürlich auch mit dem finanziellen Aspekt.

Gameplay und Fazit:

An sich empfinde ich die Bewegungen der Spieler als sehr geschmeidig und durchaus realistisch. Mich wurmt hierbei am meisten das Wurfsystem, denn damit komme ich absolut nicht klar. Mir ist einfach nicht ersichtlich, warum die Spieler manchmal den Ball nicht werfen oder dunken. Das Aufladen des Wurfbalkens stellt mich jedes Mal vor neue Herausforderungen, bei denen ich gerne ein wenig die Fassung verliere. Entschuldigung.

Jedenfalls ist es Basketball, wie ich mir diesen Sport vorstelle, wenn man eben selber spielt und nicht nur zuschaut. Ich bin schon ziemlich beschäftigt damit, im einfachsten Modus meine Spiele erfolgreich zu gestalten. Aber nun, Basketball ist nicht meine persönliche Nummer 1 Sportart und daher auch okay.

Für richtige Basketballfanatiker dürfte das Spiel aber auch in Sachen Gameplay einfacher zu verstehen und umzusetzen sein.

Trotz dessen, dass ich mich immer wieder gerne aufrege, habe ich vom Release bis zu diesem Bericht ganze 18 Stunden spielen können. Sicher auch um die verschiedenen Spielmodi anzusehen, aber würde es mir so gar keinen Spaß machen, käme ich nicht auf so viele Stunden. Als großer Basketballfan würde ich wahrscheinlich Eins mit diesem Spiel werden.

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