Assassins Creed Odyssey – mein Test und Bericht: Story und Aufgaben in einer offenen Welt zur Zeit des antiken Griechenlands als episches Abenteuer

Zu Beginn in Kürze: eine offene Welt, viele Möglichkeiten diese zu erkunden, Aufgaben und eine spannende Hauptgeschichte. Söldner, Verfolgung, Kämpfe und Seeschlachten, sowie ein ominöser geheimer Kult.

Nicht ganz so ominös geheim ist das Gewinnspiel, welches mit der Unterstützung von Elbenwald von mir bis zum 24.10.2018 veranstaltet wird. Mehr Infos dazu gibt es hier -> klick <- auf meinem Blog oder auch auf meiner Facebook Seite „PadmanPL“, denn nur dort kann man daran teilnehmen.

Übrigens gibt es tolle Merchandise Artikel zu Assassins Creed bei Elbenwald.

Was ich persönlich sehr faszinierend finde, ist die Tatsache, dass das Spiel so viel Inhalt anbietet, dass man durchaus über mehrere Wochen Spielspaß erleben und haben kann und das ohne Add-Ons, Erweiterung oder zusätzlichen Inhalten. Das, was Ubisoft hier liefert, ist sehr umfangreich.

Meine Erwartungen wurden daher nicht nur erfüllt, sondern durchaus übertroffen.

Das Rollenspiel bietet einem die Möglichkeit zwischen einem männlichen und einem weiblichen Charakter zu wählen, mit welchem man die Geschichte und das Spiel in Angriff nehmen möchte. Entweder spielt man, wie gewohnt, mit einem männlichen Charakter, der in dieser Ausgabe „Alexios“ heißt. Oder aber man entscheidet sich für das weibliche Pendant mit dem Namen „Kassandra“. Ich selbst habe mich für Kassandra entschieden, denn es ist, soweit ich weiß, eher die Ausnahme, als die Regel, dass ein weiblicher Charakter die Hauptrolle spielen kann.

Tatsächlich ist es so, dass sich die Story mit der Auswahl des Charakters leicht verändert. Das kann man im Verlauf des Spiels durchaus erkennen und sehen. Nicht, weil ich das Spiel ein weiteres Mal begonnen habe. Es ergibt sich aus der Hauptstory selbst.

Ganze sieben Stunden habe ich im Startgebiet verbracht

Mehr Assassins Creed Videos von mir auf meinem Youtube Kanal „PadmanPL.blog

Da es sich um ein RPG handelt ist klar, dass man Erfahrung sammeln, Aufgaben erledigen, seine Ausrüstung verbessern, usw. machen muss. Das ist gewiss nicht neu, aber in Verbindung mit der Geschichte und der Art und Weise, wie man durch die Welt und die Aufgaben geführt wird, ist es gar nicht so anstrengend, wie es in anderen Spielen der Fall sein kann.

Zu schnell verliere ich mich voll und ganz in der virtuellen Welt und vergesse die Zeit, die beim Spielen verfliegt. Dabei ist die Grafik auf einem konstant hohen Niveau und hat sich im Verhältnis zu Origins nicht nennenswert verändert. Die Vertonung der Gespräche, also sämtlicher Gespräche, ist sehr genial. Wer mich kennt, der weiß ohnehin, dass ich diese Art der Story in dieser Form sehr schätze und nicht genug davon bekommen kann. Positiv ist natürlich, dass die Gespräche in einer separaten Kameraperspektive stattfinden. So hat es durchaus Filmcharakter.

In den Gesprächen selbst hat man unter anderem auch Entscheidungsmöglichkeiten. Dadurch können sich Aufgaben und deren Folgeaufgaben verändern. Somit nimmt man Einfluss auf den Verlauf von Quests. Zwar etwas weniger von der Hauptquest, aber auch hier genießt man gewisse Freiheiten.

Diese Freiheiten sind aber insbesondere in der freien Welt zu finden. Man ist nicht zwingend an die Hauptquest und die Storyline gebunden. Ich persönlich erkunde gerne alle Orte, die mit einem Fragezeichen markiert sind, mache alle möglichen und auffindbaren Nebenaufgaben, hebe Banditennester aus und lege mich mit Kopfgeldjägern an.

Auch an Aussichtspunkten fehlt es nicht, denn mit diesen kann man die Schnellreise freischalten. Ikaros, der treue Adler, begleitet einen auch dieses Mal und hilft dabei die Ziele zu finden und darüber hinaus findet er auch Schätze und antike Tafeln.

Vieles, wie auch die Steuerung, ist bekannt und hat sich nicht geändert. Aber die Liebe zum Detail und zur umfangreichen Aufgabengestaltung und der Entwicklung einer spannenden und interessanten Hauptgeschichte ist absolut gelungen.

Auch die Nebenaufgaben führen zu interessanten Situationen, denn man kann darüber auch Personal für das eigene Schiff anwerben. Tatsächlich hat man die Kontrolle über ein eigenes Schiff, das man verbessern kann und mit dem man von Insel zu Insel kommt. Schließlich sind zu Beginn kaum Schnellreisepunkte freigeschaltet. Aber Schlachten und Kämpfe auf hoher See sind genauso aufregend, wie der Nahkampf mit unserem Charakter.

Apropos Charakter. Man kann sich an drei Talentbäumen bedienen, wovon man aber schon einen intensiv mit seinen verfügbaren Fähigkeitspunkten behandeln sollte Das macht durchaus Sinn. Dabei können die Geschmäcker natürlich verschieden sein. Ich habe mich für den kriegerbaum entschieden und beziehe nützliche Nebenfähigkeiten aus dem Jäger und dem Attentatsbaum. Das kann man aber durchaus auch anders variieren, wenn man möchte.

Hier ist das Spiel schon in einem fortgeschritteneren Status

Ich kann gar nicht abschätzen, wie lange ich brauchen werde, um die Hauptgeschichte mit der großen Nebengeschichte, den Kultisten, durchzuspielen. Mittlerweile habe ich schon so viele Stunden vor und mit dem Spiel verbracht und bin immer noch neugierig darauf, wie es weitergeht und auch neugierig auf die ganzen Nebenaufgaben und Orte, die man entdecken kann. Es lohnt sich übrigens, denn Erfahrung und Drachmen gibt es fast überall zu verdienen.

Ich hoffe, dass ich damit einen kleinen Eindruck in das umfassende Spiel geben konnte. Es ist nämlich schwierig so ein umfangreiches Spielerlebnis in einer Kürze wiederzugeben, die für den Leser noch lesbar ist.

Aber im Endeffekt muss ich sagen, dass es sich um einen tollen weiteren Teil der Assassin’s Creed Reihe handelt, der es absolut wert ist gespielt zu werden.

 

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Durchgespielt und noch immer begeistert! Detroit: Become Human für die PS4 glänzt in jeder Hinsicht mit Story, Charakteren, Sound, Gameplay und mehr

Ich habe seit Ewigkeiten kein Spiel mehr gehabt, das mich so sehr in den Bann gezogen hat, wie es „Detroit: Become Human“ geschafft hat. Mittlerweile habe ich es bereits in kürzester Zeit zwei Mal durchgespielt und brenne auf weitere Male. Dabei bin ich normalerweise kein „Wiederholungstäter“. Doch bei diesem Spiel ist es anders; vieles ist anders.

Zwar gibt es das Spiel schon seit dem 25.05.2018, aber Zeit und Geld sind Faktoren, die es einem nicht immer ermöglichen alle neuen Spiele – sind sie auch noch so interessant – kaufen, spielen und bewerten zu können. Ich würde wirklich sehr gerne viel mehr machen; insbesondere für die Leser dieser Reviews.

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Ein kurzes Zwischenwort: die technische Entwicklung wird immer rasanter und es gibt bereits die ersten Roboter, die sich menschlich verhalten können. Es fehlt noch an den Bewegungsabläufen und an einer vergleichbaren Technik, wie jene, die im Spiel gezeigt wird. Aber utopisch ist das Jahr 2038 in Bezug auf Androiden tatsächlich nicht.

Das Thema ist also schon sehr interessant gewählt. Im Spiel selbst haben wir die Kontrolle über drei verschiedene Androiden, die ihre Wege gehen. Sie sind sehr unterschiedlich und im Verlauf der Story kreuzen sich die Wege zwangsläufig. Alle drei entwickeln sich über ihre technischen Komponenten hinaus weiter und entwickeln einen freien Willen, was durchaus Probleme mit sich führen kann. Wie diese gelöst werden, das entscheidet der Spieler und dabei stehen mehrere Wege und Entscheidungen zur Auswahl, die sich auch auf den weiteren Spielverlauf auswirken.

Kara: eine Androidin, die insbesondere für Haushaltstätigkeiten und Kinderbetreuung gemacht wurde. Ihr freier Wille erwacht, als das Kind des Hauses vom jähzornigen Vater verprügelt wird. Es gelingt ihr anschließend mit dem Kind zu fliehen und ab diesem Geschehnis beginnt das Abenteuer von ihnen, denn sie sind auf der Flucht.

Markus: er erledigt für seinen Besitzer Carl Einkäufe und pflegt ihn auch, da dieser schon im hohen Alter und im Rollstuhl ist. Der bekannte Maler sieht jedoch mehr in Markus als nur eine Maschine und versucht ihm freies Handeln und Denken beizubringen.

Connor: er stellt das neueste Modell des Androidenherstellers „CyberLife“ dar und dient als Ermittler bei der Polizei. Mit ihm steigt man auch in das Spiel ein und muss direkt ein kleines Mädchen retten, das von einem verrücktspielenden Androiden als Geisel genommen wurde. Seine Mission ist es jene Androiden zu „bekämpfen“, die nicht mehr funktionieren. Dieser Auffassung nach sind Androiden gemeint, die ihren freien Willen entdeckt haben und ihr Leben mit den neugewonnenen und entdeckten Emotionen leben wollen.

 

[amazon_link asins=’B07F1WRG91′ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’87f50ddb-c5fa-11e8-b61d-e30a55d18257′]Es gibt innerhalb der drei Storys zu den drei Charakteren so viele Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten in den 30 Episoden / Folgen / Szenen, dass das einfache Durchspielen gar nicht ausreicht, um alle möglichen Enden und Ereignisse sehen zu können. Selbst zwei oder drei Male reichen in manchen der Szenen nicht aus, um jede einzelne Wendung, bzw. den Ablauf, sehen zu können.

Die Storys sind also sehr detailliert ausgearbeitet und durchdacht. Jede Entscheidung hat eine direkte oder weiterführende Folge. Da kann ich kaum selbst ins Detail gehen, weil dies einfach nicht möglich ist. Was ich aber sagen kann ist, dass die Aufmachung des Spiels und der Ablauf der Geschichte sehr an eine Serie oder an einen Film erinnert, sodass auch ich teilweise vergessen habe, dass ich mich in einem Spiel befinde und somit in den fantastischen Kampfszenen das Drücken der richtigen Taste völlig verpasst hatte. Und durch die vielen Möglichkeiten, die einem durch die detailreichen Entscheidungsketten gegeben sind, ist jedes neue Durchspielen wie eine andere Geschichte.

Auch grafisch ist das Spiel sehr gelungen. Hier wurde auch sehr detailreich gearbeitet. Die Charaktere sehen echten Menschen sehr ähnlich und ihre Bewegungen sind dank der Motion-Capture Technologie fließend. Die Umgebungen sind im Allgemeinen sehr ansehnlich und durchaus sehr realitätsnah mit futuristischen Einflüssen, die nicht zu extrem ausfallen.

Die Hauptfiguren, also die drei Hauptcharaktere und deren wichtigste Bezugspersonen, sind individuell in ihrem Charakter, ihren Ansichten und im Verhalten. Es gibt viele Punkte bei jedem Einzelnen, mit denen man sich identifizieren kann und somit noch tiefer in das Spiel eintaucht.

Gelungen sind auch der Soundtrack und die Melodien, die zu jedem Charakter gestaltet worden sind. Diese erscheinen individuell und emotional. Gerade bei Kara führt dies in Verbindung mit der Story häufig zu Momenten, die zu Tränen rühren können. Bei mir war es jedenfalls so.

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Letztlich bleibt mir als abschließendes Fazit nur zu sagen, dass Detroit: Become Human definitiv DAS Spiel des Jahres 2018 sein muss. Es ist mehr als nur ein Spiel, es ist ein Meisterstück aus mehreren Bereichen, zusammengefasst in einer fiktiven Zukunftsgeschichte, die durchaus aufzeigt was und Menschen in einer relativ nahen Zukunft erwarten könnte. Ich freue mich schon auf den Tag, an dem ich meine eigene Haushaltsandroidin die Hausarbeit erledigen lassen kann. Stets werde ich dann an dieses Spiel zurückdenken und mir immer wieder bewusstmachen, dass sich ein eigenes Bewusstsein in dieser Maschine entwickeln könnte…

Wer sich einmal alle 30 Folgen und somit die ganze Geschichte einmal ansehen möchte, hat hier unten die Gelegenheit dazu. Wobei „ganze“ nicht korrekt ist, es ist eine Möglichkeit das Spiel in dieser gezeigten Form durchzuspielen. Es beginnt natürlich mit Folge 1:

Folge 2Folge 3Folge 4Folge 5Folge 6Folge 7Folge 8Folge 9Folge 10Folge 11Folge 12Folge 13Folge 14Folge 15Folge 16Folge 17Folge 18Folge 19Folge 20Folge 21Folge 22Folge 23Folge 24Folge 25Folge 26Folge 27Folge 28Folge 29Folge 30

NBA 2K19 The Prelude veröffentlicht

Im gestern veröffentlichten ersten Kapitel des MeineKARRIERE-Modus von NBA 2K19 The Prelude sind Schauspieler wie Anthony Mackie (Avengers, Altered Carbon), Haley Joel Osment (The Sixth Sense, Silicon Valley), Michael Rapaport (Atypical, White Famous), Aldis Hodge (Straight Outta Compton, Hidden Figures), Rob Huebel (Transparent, Bob’s Burgers) und mehr zu sehen.

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The Prelude startet mit dir als Basketball-Spieler mit großen NBA-Träumen, der sich in der chinesischen Basketball-Liga nach ganz oben kämpft. Während du in China immer besser und bekannter wirst, ergibt sich die Gelegenheit, in die Staaten zurückzukehren, als du eingeladen wirst, in der G-League zu spielen.

Trailer:

Dank deiner harten Arbeit und deines Durchhaltevermögens erhältst du spät in der Saison dann endlich die Chance, auf der großen NBA-Bühne zu spielen, als ein Platz im Kader frei wird.

Spieler, die „The Prelude“ herunterladen, können das erste Kapitel von „The Way Back“ schon vor der Veröffentlichung von NBA 2K19 kostenlos spielen.

So bin ich in die Karriere gestartet:

Madden NFL 19 für die Playstation 4 – Spielmodi angesehen und angespielt. Verbesserungen im Gameplay und der Menüführung

Den Vorgänger hatte ich bereits vor einem Jahr gespielt und auch beschrieben. Mittlerweile bin ich in Sachen American Football nicht mehr so ganz grün hinter den Ohren, aber gewiss noch kein Experte. Ich fasse mich in diesem Beitrag etwas kürzer als beim Vorgänger.

Das Spiel hatte ich vorbestellt, denn damit hatte man auch einen Code erhalten, der einem ein paar Packs für den Madden Ultimate Team Modus (MUT) einbrachte. Das Spiel kam pünktlich am Erscheinungstag bei mir an, doch konnte ich noch nicht sofort loslegen.

Die Einführung und das damit verbundene Einführungsspiel bestritt ich aber und konnte da schon feststellen, dass sich im Gameplay etwas verändert hatte. Ebenso auch im Sound und in der Spielerphysik.

Grafisch ist das Spiel auf dem Niveau des letzten Jahres geblieben, was nicht negativ ist, denn dieses Niveau war bereits sehr hoch und dieses wurde auch gehalten.

Im Gameplay sind mehr Bewegungsmöglichkeiten eingearbeitet, was das Spielen mit entsprechenden Spielern authentischer darstellt. Große und kräftige Spieler sind deutlich langsamer als kleinere und schlankere Spieler. Dafür können sie aber durchaus wie eine Dampfwalze agieren, während die kleineren und schlankeren Spieler mit ihrer Schnelligkeit und Wendigkeit agieren können.

Des Weiteren sind bereits schnelle Moves im Laufspiel, abrupte Positionswechsel usw. möglich, was insbesondere das Laufspiel verändert. Ob nun direkt als Ballübergabe nach dem Snap oder nach einem gefangenen Pass.

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Falls man einen Touchdown erzielt, kann man mit dem rechten Stick in eine Richtung wählen und dann gibt es einen individuellen Jubel in der Endzone. Cool gemacht.

Exhibition:

Der schnelle Spielmodus. Wie schon zuvor kann man hierüber ein schnelles Spiel gegen die CPU oder einen weiteren Mitspieler starten. Selbstverständlich auch online, sofern man über Playstation Plus verfügt. Des Weiteren kann man hier ein freies Training auswählen, in dem man einfach ein paar Bälle wirft oder übergibt oder aber seine Verteidigungsfähigkeiten verbessert.

Unter der Exhibition befindet sich aber auch der Skill Trainer. Letztes Jahr war dieser für mich noch elementar, um das Spiel von Grund auf zu erlernen. Auch in diesem Jahr ist der Trainer sehr ausführlich gestaltet und beim Antesten konnte ich erkennen, dass weiterhin eine sehr gute Arbeit mit diesem gemacht wurde. Football wird von A bis Z erklärt und beginnt mit den einzelnen Positionen und geht weiter mit einfachem grundlegenden Spielprinzipien, ehe es spezieller wird.

Aus diesem Grund kann ich das Spiel erneut für Footballeinsteiger empfehlen, denn schon allein dieser Modus erklärt dem Anfänger alles, was zum Start einer (online) Karriere benötigt wird.

Madden Ultimate Team (MUT):

Dieser Modus, der sich in allen EA Spielen wiederfindet, hat viele Inhalte und ist ein langwieriges Unterfangen, wenn man sein Team zu einem der besten Teams auf dieser Welt machen möchte.

Doch angefangen wird, wie jedes Mal, mit einer eher unterdurchschnittlichen Mannschaft (für NFL Verhältnisse). Als Vorbesteller hat man zum Glück ein paar mehr Packs und somit Zufallspicks, um seinen Kader auf der ein oder anderen Schlüsselposition entscheidend zu verstärken.

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Als Erstes muss man die Erfahrungsstufe 6 erreichen, ehe man die Vielzahl an möglichen Spielereien in Angriff nehmen kann. Die Solo Challenges sind dabei sehr reichhaltig und werden mit der Zeit noch mehr. Das konnte man im Vorgänger nach und nach mitverfolgen.

Neu ist aber der Modus „Solo Battles“. Hier kann man gegen Teams aus der Community antreten. Also praktisch Teams, die anderen Spielern gehören, aber von der CPU gesteuert werden. Ein sehr interessanter Modus, wenn man über ein konkurrenzfähiges Team verfügt.

Weiterhin gibt es natürlich noch den Draft und die Squad Challenge, mit denen ich aber weniger zu tun haben werde. Dies betrifft auch Seasons und MUT Champions. Im Onlinespiel bin ich viel zu schlecht, als dass es sich für mich in irgendeiner Form lohnen würde. Des Weiteren kann man sich im Auktionshaus mit weiteren Packs und somit neuen Spielern versorgen, wenn man diese nicht erspielen möchte.

Franchise:

Auch in diesem Jahr gibt es drei Möglichkeiten ein Franchise zu spielen. Darunter fallen Coach, Owner und natürlich Spieler.

Den Coach lasse ich dieses Mal von Anfang an weg, das hat für mich wenig Sinn. Zumal es auch schon im Vorgänger nicht unbedingt mein Gebiet war. Aber Spieler und Owner, ja, das klingt nach etwas für mich.

So habe ich als erste Wahl den Spieler genommen und bei der Erstellung hat man nun direkt mehr Möglichkeiten seinen Spieler zu individualisieren. So gibt es bei einem Quarterback verschiedene Möglichkeiten, die ihre eigenen Vor- und Nachteile haben, auszuwählen. Welcher Spielertyp möchte man also sein? In diesem Jahr habe ich mich mal gegen den Quarterback als Position und für den Running Back entschieden. Im Spiel aber als Half Back beschrieben. Auch hier hat man mehrere Auswahlmöglichkeiten. Eine davon ist die, in der der Spieler groß und kräftig, dafür aber langsam ist, während eine andere das Gegenteil darstellt.

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Man braucht schon sehr viele Erfahrungspunkte, wenn man sich verbessern möchte, aber dafür bekommt man seine Einsätze. Interessant ist hierbei, dass man das Spiel selbst startet und durchaus auch die Spielzüge auswählen kann. So kann man sich durchaus permanent für das Laufspiel entscheiden, wenn man möchte.

Dass man sich in dem Modus konzentrieren und seinen Job erledigen muss, steht außer Frage. Ich musste mich durchaus sehr konzentrieren und auf mehr als nur meinen Spieler achten. Und manchmal reicht das noch nicht aus, denn prinzipiell sollte man, wenn man sich für das Laufspiel entscheidet (und der Ballträger sein wird, wie in meinem Fall), auch die gegnerischen Spieler im Auge behalten. Das dürfte sich auf anderen Positionen ähnlich verhalten und spiegelt meines Erachtens nach die Komplexität des Footballs durchaus wieder.

Übrigens kann man selbstverständlich auch einen Defense Spieler auswählen, wenn man sich dazu berufen fühlt.

Als Owner hat man, wie zuvor auch, die Geschicke des Teams in der Hand. Dabei scheint sich der Modus im Vergleich zum 18er Madden nicht verändert zu haben.

Spieler verwalten, Verträge verlängern, Verträge auflösen und neue Spieler holen. Nebenbei noch für die Presse zur Verfügung stehen und die Preise für Karten, Merchandising und das Drumherum bestimmen.

Es ist nun mal der Managermodus, in dem es aber auch möglich ist selbst zu spielen. Ob es ferner möglich ist ein Team umziehen zu lassen, wie es im Vorgänger möglich war, werde ich bei meiner Wahl mit den Vikings wohl kaum schnell in Erfahrung bringen können. Das Stadion ist relativ neu und in bestem Zustand. Ich gehe davon aus, dass diese Möglichkeit aber im Spiel hinterlegt ist.

Was aber generell im Franchise Modus auffällt ist der Hintergrund in den Menüs. Dieser passt sich etwas an. Hat man sich für eine Spielerkarriere entschieden, ist der ausgewählte Spieler im Hintergrund zu sehen. Teilweise spielt der mit seinem Handy herum. Beim Owner sieht man gerne mal ein Büro, in dem ein älterer Herr an seinem Schreibtisch sitzt und arbeitet.

Das hat durchaus seinen Charme.

Longshot Homecoming:

Das ist die Fortsetzung des Story Modus in Madden NFL. Nachdem man im Vorgänger mit Devin Wade alles dafür tun musste, um die letzte Chance zu nutzen, in den Draft zu kommen, und es am Ende auch geschafft hat, geht es in diesem Modus nun weiter.

Der Modus war bereits im Vorgänger filmreif umgesetzt worden in Sachen Story. Sehr durchdacht und mit unterschiedlichen Ausgängen in einem linearen komplexen Stil. Ich habe mich auf eine ebenso interessante Weiterführung gefreut.

Und enttäuscht wurde ich nicht. Meine Erwartungen an diesen Modus, an die Fortsetzung der Geschichte, wurden sogar deutlich übertroffen.

[amazon_link asins=’B07D9W9LPC‘ template=’ProductAd‘ store=’padmanpl-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’1fac06aa-a224-11e8-9e81-1b6a365c6945′]Die Umsetzung einer Story, in der Drama, Spannung und auch der sportliche Aspekt nicht zu kurz kommen, ist fesselnd und interessant zugleich.

Im Fokus steht dieses Mal Colt Cruise, aber auch Devin kommt nicht zu kurz. Doch was genau passiert, das möchte ich gar nicht erzählen, denn jede Information wäre schon eine zu viel.

Eigene Entscheidungen und Interaktionen fallen in der Fortsetzung zwar aus, sind aber meines Erachtens nicht weiter notwendig, da die Story schon spannend genug ist. Daher mein Tipp: selbst erleben, denn Colt durchlebt eine dramatische, aber auch spannende Zeit.

Wer sich aber die komplette Story zu Longshot Homecoming ansehen möchte, kann das hier in meinem Video machen. Es dauert 4,5 Stunden. Es wäre vielleicht kürzer ausgefallen, wenn ich manche Spielzüge nicht doppelt oder dreifach hätte spielen müssen. Aber Football ist nun mal nicht so einfach.

Die Mischung machts. Get Even für die PS4 gespielt und zum Schluss gekommen, dass das Vereinen mehrer Elemente ein gutes Ergebnis erzielen kann.

Nun, dieses Spiel ist bereits etwas länger als ein Jahr auf dem Markt, aber ich kam erst kürzlich dazu, dieses auch mal zu spielen. Nein, es lag nicht fast ein ganzes Jahr bei mir herum, aber schon einige Wochen.

Wirklich viele Informationen über den Inhalt des Spiels erhält man auf der Rückseite nicht, aber im Nachhinein gesehen, ist das auch ganz gut so. Was genau gibt die Rückseite, bzw. die grundlegende Information zum Spiel her?GetEvenPS4-1

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WAS IST REAL?

Cole Black ist ein Mann mit Fragen… Zumindest wird ihm das gesagt.

Als er in einer alten verlassenen Anstalt aufwacht, ist seine einzige Erinnerung die versuchte Rettung eines Teenager-Mädchens, welches eine Bombe an die Brust geschnallt hat. Darüber hinaus… nur Leere.

Fest mit seinem Kopf verbunden, eine fremde Technologie – verwendet, um das menschliche Gedächtnis zu lesen und wiedergeben. Ein ungewöhnlicher Apparat der kontinuierlich seine Erinnerungen liest und immer wieder abspielt. Black reist in die Tiefen seines eigenen Geistes, um die Wahrheit seiner Vergangenheit herauszufinden. Es gilt zwei grundsätzliche Frage zu beantworten: „Warum war Black da?“ und „Wer war das Mädchen?“.


Mehr als die Grundlage für den Inhalt des Spiels erfährt man also nicht. Okay, also Spiel starten und schauen, was passiert. Es ist vorteilhaft, wenn man ein Headset bei diesem Spiel benutzt, um Geräusche besser zuzuordnen und wahrnehmen zu können. GetEvenPS4-3

Das Spiel steigt genau dort ein, als Cole Black – im späteren Verlauf auch einfach nur „Black“ genannt – das Mädchen retten möchte. In diesem Anfangspart hat das Spiel eine gewisse Shooter-Eigenschaft. Man verschafft sich entweder leise oder auch etwas lauter Zugang bis zum Mädchen und dann… nein, ich spoiler nicht.

In der nächsten Sequenz wacht Black irgendwo auf. Es stellt sich relativ schnell heraus, dass er sich in einer ehemaligen psychiatrischen Anstalt befindet, die eigentlich schon lange geschlossen ist und dennoch in Betrieb zu sein scheint.

Immer wieder taucht eine Person in den Fernsehern auf, die man nicht erkennen kann und sich als „Red“ bezeichnet. So gesehen gibt dieser Red knappe Anweisungen, was Black zu tun hat.

Für mich als Spieler war das Ganze ebenfalls nicht besonders aufschlussreich und ich kann sagen, dass ich durchaus einen gewissen Grad an Verwirrung mit Black teilte.

In der Folge durchsucht man mit Black die Anstalt, Gerät immer wieder in Erinnerungssequenzen und teilweise auch in Erinnerungen der Erinnerungen, die durch das Gerät auf dem Kopf hervorgebracht werden. Diese werden durchlebt als wären sie real. Es gab tatsächlich Momente, in denen ich auch nicht mehr genau wusste, ob es sich um eine Erinnerungssequenz oder dem Hier und Jetzt handelt. GetEvenPS4-4

Für die Untersuchung hat Black ein spezielles Smartphone in der Hand, das scannen kann. Aber nicht nur scannen ist möglich. Auch eine Wärmebildkamera, ein Licht, SMS-Eingang – Notizen, sowie eine Gebietskarte sind darauf enthalten. Man braucht tatsächlich all diese Funktionen, damit man vorwärts kommt. Das Licht ist übrigens nicht nur ein Licht, sondern lässt auch Fingerabdrücke, Fußspuren und Blut erkennen.

Mit diesen Mitteln geht es durch Erinnerungen, die Anstalt und den immer wiederkehrenden „Treffen“ mit dem ominösen Red. Die Story, die sich die Entwickler hierbei ausgedacht haben, ist durchaus sehr gelungen.

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Get Even ist kein Horrorspiel. Wer sich also auf Schockmomente freut, der wird hier enttäuscht. Die Basis ist das Spielchen auf psychischer Ebene. Insbesondere in der Anstalt hört man Musik, Klopfgeräusche, Rufe und Schreie oder auch Gesänge von Mithäftlingen und gelegentlich begegnet man auch welchen.

Ein nächster wichtiger Punkt in dem Spiel ist die Eigenschaft als Shooter. Black war ein ausgebildeter Agent und dementsprechend sind in vielen Erinnerungssequenzen auch Gegner zu eliminieren. Dabei bietet einem die Waffe auch die geniale Möglichkeit um die Ecke zu schießen. Zumindest mit der großen Waffe. Das wird in Verbindung mit dem Smartphone ermöglicht. GetEvenPS4-5

Überwiegend hat man es im Spiel aber mit Rätseln zu tun, die es zu lösen gilt. Das sind also die Elemente, auf die man bei Get Even trifft. Man könnte auch sagen, dass es eine Art Mystery Spiel ist.

Zwar gibt es deutsche Untertitel und die Menüführung ist auch in deutscher Sprache, aber die Sprachausgabe ist komplett auf Englisch. Wobei ich sagen muss, dass es trotz der komplexen Story, kein kompliziertes Englisch ist. Selbst die vielen Dokumente und Papiere, die man lesen kann, sind leicht verständlich.

Die Spielzeit kann durchaus recht lange sein, da die Story im Verlauf nicht zu knapp geraten ist. Erkenntnisse sind nicht immer die, die man erwarten würde, aber so macht sich das Spiel mit der Story interessanter, um weiterspielen zu wollen.

Dennoch habe ich persönlich nicht das Bedürfnis verspürt, dieses Spiel erneut zu beginnen. Aber als einmaliger und interessanter „Psychothriller“ ist es spielenswert.

Getestet und gespielt: Assassin’s Creed – Origins für die Playstation 4 (PS4) – Leveln, Aufgaben und eine spannende Storyline im alten Ägypten mit Kleopatra

Dieses Spiel hatte ich lange nicht auf dem Radar, denn bisher war ich nicht so sehr im Assassin’s Creed Universum zu Hause. Aber nachdem ich in den letzten Wochen und Tagen immer wieder auf dieses Spiel gestoßen bin, Berichte, Videos und Kommentare gesehen und gelesen habe, war mein Interesse geweckt. So musste ich mir das Spiel, welches bereits am 27. Oktober 2017 erschien, nun auch zulegen. Ich war dabei doch sehr überrascht, dass die normale Version des Spiels bereits für 39,99 € zu haben ist. Das hat mich in meiner Entscheidung, das Spiel zu kaufen, bestärkt und so nahm ich es mir aus dem Regal und zahlte dem Laden, der so heißt wie ein Planet, meinen Tribut, ging nach Hause und habe in wenigen Tagen bereits mehr als 18 Stunden Spielzeit hinter mich gebracht.

Spielstart mit unserer Hauptfigur „Bayek“ im Dorf Siwa

Bereits von Beginn an ist die Grafik des Spiels auf meiner PS4 Pro atemberaubend. Nicht nur die Einspieler und Videosequenzen sind hervorragend umgesetzt, auch die Spielwelt an sich ist detailliert und sehr liebevoll gestaltet. Gräser, Pfeile und auch die Kleidung wirken authentisch. Ebenso die Häuser und Tiere, denen man stets begegnet. Aber auch bei den Menschen sind die unterschiedlichsten Staturen und auch Gesichtszüge zu erkennen. Hier und da gibt es mal einen Sandsturm, der auch die Sicht einschränkt, was auch sehr gut gemacht und umgesetzt wurde. Insgesamt wirkt die ganze grafische Umsetzung und Spielwelt auf mich, wie ich mir das alte Ägypten vorstelle. Es ist also nicht nur ein grafisch hohes Niveau, sondern auch historisch wundervoll nachgearbeitet worden.

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Nur bei Elbenwald gibt es eine große Auswahl an Assassins Creed Fanartikeln. Schau rein.

Die komplette musikalische Umsetzung passt ideal zum ganzen Spielgeschehen und untermalt dieses zusätzlich. Sie wirkt manchmal entspannt aber auch gespannt, wenn man sich in Kämpfen oder besonderen Gegenden befindet. Es ist auch nicht so, dass störend oder zu laut ist, wenn man von den Grundeinstellungen ausgeht.

Von Siwa geht es weiter in Richtung Alexandria

Zur Steuerung kann ich sagen, dass sie sich nach einiger Zeit gut einprägt und umsetzen lässt. Mit den Sticks erfolgt die Steuerung als auch die Kamerapositionierung, während L1 und R1 für den Nahkampf hinterlegt sind. Sollte man sich doch eher auf den Fernkampf konzentrieren, dann sind die Tasten L2 und R2 die wichtigen. Mit X springt und klettert man, während die Kreistaste für das Absteigen von Reittieren und das Herunterklettern gedacht sind. Mit Dreieck kann man Attentate vollziehen und auch mit Gegenständen und anderen Personen interagieren. Da ich sehr viele verschiedene Spiele habe und diese meistens eine andere Steuerung beinhalten, kann ich da schon mal durcheinanderkommen. Aber wie erwähnt, kann man sich die Steuerung gut einprägen.

Assassin’s Creed – Origins ist ein RPG, also ein Rollenspiel. Passend dazu sammelt man mit der Hauptfigur, die man spielt, Erfahrungspunkte und levelt. Dazu gehört auch das Erlernen von Fähigkeiten, die einem das Leben einfacher und den Charakter stärker machen. Im Talentbaum stehen einem dafür auch drei mögliche Richtungen zur Verfügung, in die man seine Fähigkeitenpunkte investieren kann. Hierbei kann man sich entweder dem Nahkampf, dem Fernkampf oder dem heimlichen Kampf mit Attentaten etc. widmen. Für mich ist hierbei der Nahkampf das wesentliche Element, da ich nicht besonders gut im Zielen bin auf der Playstation 4, was einer Ausbildung als Jäger im Wege steht. So kann sich aber jeder seine eigenen Vorlieben auswählen und sich auch bei den anderen Talenten und Fähigkeiten bedienen. Für mich ist dies durchaus ein sehr interessantes Spielelement, das zum Nachdenken und Planen der Fähigkeiten auffordert. Ein wildes Verteilen der Punkte ist nämlich nicht unbedingt förderlich.

Willkommen in Alexandria

Zur Geschichte und Story möchte ich nur sagen, dass diese absolut durchdacht und mit historischen Elementen gespickt ist. Spoilern möchte ich einfach nicht im Text, da diese so gut ist, dass man sie einfach selbst erleben muss.

Wichtig ist aber, dass die Hauptaufgaben immer wieder mit interessanten Videosequenzen unterlegt werden. Es werden Gespräche zwischen den Charakteren gezeigt, die informativ für die Aufgaben sind, aber gleichermaßen auch das Hintergrundwissen um die Hauptfigur erweitern. Doch nicht nur die Hauptquestreihe ist sehr schön gestaltet, auch die Nebenaufgaben, die sich immer wieder finden lassen, haben ebenfalls ihre interessanten Elemente und sehr häufig auch ihre Videosequenzen.

Es ist übrigens genau diese Story, die mich an das Spiel bindet und fesselt. Überspringen möchte ich wirklich nichts, denn es ist derart interessant und spannend gestaltet, dass ich nicht anders kann, als alles in mich aufzusaugen. Dabei sind die Nebenaufgaben keineswegs nur Lückenfüller, denn sie ergänzen das Wissen um die Städte, die Menschen und auch um das historische Ägypten. Hier haben sich die Entwickler wirklich gut informiert und eine Umsetzung vollzogen, die mit den Hauptaufgaben in Einklang steht.

Von Alexandria geht es weiter gen Osten / Südosten

Ich gehe einfach mal davon aus, dass Fans von Assassin’s Creed dieses Spiel bereits schon lange haben, aber ich denke, dass dieses Spiel nicht nur für die hartgesottenen Fans interessant ist. Für jemanden wie mich, der ausgiebige Storylines mag, ist es ebenfalls ein tolles Spiel. Und für Menschen, die sich gerne mit Geschichte beschäftigen, insbesondere der Geschichte des alten Ägyptens, kann auch dieses Spiel eine schöne Ergänzung sein. Es ist einfach schön in eine teils fiktive und teils historisch reale Welt eintauchen zu können.

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All das macht dieses Spiel für mich zu einem fantastischen RPG, das so viel mehr anzubieten hat, als nur ein schönes Kampfsystem. Es sind die durchdachten Elemente, die grafischen Feinheiten und die Mischung aus Fiktion mit Historie, die es einmalig besonders machen. Wer es nicht hat, verpasst definitiv etwas Tolles. Ich bin froh, dass ich mich doch noch zu einem Kauf entscheiden konnte.

Das fünfte Video, in dem zwei weitere Hauptaufgaben erfüllt werden.

 

Im Test und angespielt: Black Mirror für die Playstation 4 (PS4) – ein Für und Wider dieses Adventure Games

Es handelt sich hierbei um eine Neuauflage der altbekannten Reihe. Diese kannte ich nicht und bin somit ein Neuling bei Black Mirror. Diese Neuauflage ist seit dem 28.11.2017 auf dem Markt.

Aber worum geht es eigentlich in diesem Spiel und was erwartet einen da so? Das Cover wirkt schon mal düster und ein Blick auf die Rückseite des Case verrät noch ein wenig mehr:

Blut ist nicht immer dicker als Wasser. Schottland, 1926. Der Freitod seines Vaters führt David Gordon zum ersten Mal in seinem Leben zum Stammhaus seiner Familie. Bald steht sein Leben auf dem Spiel, bedroht von dunklen Geheimnissen, die schon viele Gordons vor ihm den Verstand kosteten.“

Dem Grunde nach klingt diese Beschreibung nicht schlecht. Und nach Spielstart zeigt der Prolog eine recht verstörende kurze Geschichte zum Freitod des Vaters. Danach beginnt die filmähnliche Sequenz, die David Gordon zeigt. Bereits auf der Hinfahrt in einem Auto, kann man die ersten Gegenstände untersuchen, die David mit sich führt. Das hilft im ersten Moment zwar noch nicht wirklich weiter, ist aber für den späteren Verlauf durchaus wichtig. Nach der Ankunft hat man dann die Möglichkeit, sich das große Anwesen anzusehen, das durchaus einem Irrgarten gleicht, und sich den Aufgaben aus dem Questlog zu widmen.

Keine Lust zu lesen? Lieber in das Spiel hinaunschauen? Das geht! Und zwar via Twitch. (Qualität usw. müssen noch besser werden – ich arbeite dran)Black Mirror PS4 von padmanpl1 auf www.twitch.tv ansehen

Was bereits nach den ersten Minuten auffällt:

Natürlich die Grafik, die für den heutigen Stand der Möglichkeiten definitiv etwas hinterher ist. Da habe ich persönlich schon schönere Aufmachungen, selbst bei Neuauflagen, gesehen. Wenn man also nicht auf detailreiche und moderne Grafikumsetzungen steht, kann man damit durchaus noch leben.

Die Steuerung ist sehr gewöhnungsbedürftig, da sich die Kamera auch nicht separat einstellen lässt. Man kann sich zwar umsehen mit dem rechten Stick, doch kostete mich die Steuerung mit dem linken Stick immer wieder mal Nerven.

Das Anwesen selbst: es gleicht einem Irrgarten und auch im späteren Verlauf des Spiels habe ich Probleme mich zurecht zu finden. Ich weiß zwar, wo ich hinmuss, aber bis ich dort ankomme verstreicht durchaus einiges an Zeit. Das ist aber nicht das eigentliche Problem an dieser Stelle.

Das eigentliche Problem ist, dass jeder neue Raum, selbst jeder Durchgang, neu geladen werden muss. Und das dauert selbst mit meiner PS4-Pro relativ lange. Wenn man sich also durch den Irrgarten des Anwesens begibt, wird man also sehr häufig mit diesen unnötigen lade- und Wartezeiten, gerade wenn man sich verläuft, belästigt. Das hätte durchaus besser gelöst werden können.

Ruckler. Ruckler? Ja, richtig: Ruckler! Man mag es kaum glauben, dass ein Spiel der heutigen Zeit noch ruckelt. Aber das kommt hier durchaus vor. Anfangs dachte ich noch, dass es eventuell an meiner gleichzeitigen Twitch Übertragung oder an anderen Updates liegt, die heruntergeladen werden, aber das war nicht der Fall.

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Zur Story an sich:

Diese ist sehr interessant und kommt mit vielen unerwarteten Informationen und Wendungen einher. Insbesondere die Visionen, welche David im Laufe der Zeit bekommt, hinterlassen einen wahrlich gespenstischen Eindruck.

Die Story ist für mich auch der Hauptgrund gewesen, der mich bis ins dritte Kapitel des Spiels brachte, ehe sich meine Steuerung verabschiedete. Warum auch immer.

Hier und da gibt es ein Rätsel zu lösen, Geister aus der Nähe zu untersuchen und ihnen trotzdem nicht zu Nahe zu kommen, da sie einen sonst das Leben kosten. Auf die Rätsel hatte ich persönlich nicht so viel Lust und habe ein Walkthrough zur Hilfe genommen. Sicherlich nicht unbedingt Sinn der Sache, aber durch die bereits angesprochenen Gegebenheiten hat sich das Spiel schon ohnehin in die Länge gezogen. Viele Rätsel gab es bis zum dritten Kapitel jedoch nicht.

Die Anzahl an Kapiteln ist fünf. Was bei mir die Frage aufwirft, wie lange die Spieldauer eigentlich ist, wenn man sich bereits nach gut vier Stunden ca. bei der Hälfte befindet und die Spieldauer durch die Ladezeiten und das eigene Herumirren künstlich in die Länge gezogen wurde.

An und für sich ist es aber so, dass die Story (bisher) auch einen guten Film abgeben würde, der sicherlich adäquaten Zulauf haben müsste. Häufige Gespräche mit den Personen, die sich im Anwesen befinden, geben weiteren Aufschluss und Informationen über das, was dort passiert und geschehen ist.

Mein Fazit:

Nachdem ich mich mit den Vorgängern beschäftigt habe, zumindest in Bild und Video, befürchte ich, dass sich Fans dieser Reihe nicht besonders damit anfreunden können werden. Dafür kommen Inhalte, wie die Rätsel, deutlich zu kurz.

Für Neulinge, wie mich, ein durchaus interessantes, aber auch zu kurz geratenes Spiel, welches mehr durch die Macken und Wartezeiten auffällt, als durch den eigentlichen Inhalt selbst.

Für den derzeitigen Preis kann ich keine Kaufempfehlung abgeben. Sobald es für unter 20 € zu haben ist, kann man darüber reden.