Madden NFL 19 für die Playstation 4 – Spielmodi angesehen und angespielt. Verbesserungen im Gameplay und der Menüführung

Den Vorgänger hatte ich bereits vor einem Jahr gespielt und auch beschrieben. Mittlerweile bin ich in Sachen American Football nicht mehr so ganz grün hinter den Ohren, aber gewiss noch kein Experte. Ich fasse mich in diesem Beitrag etwas kürzer als beim Vorgänger.

Das Spiel hatte ich vorbestellt, denn damit hatte man auch einen Code erhalten, der einem ein paar Packs für den Madden Ultimate Team Modus (MUT) einbrachte. Das Spiel kam pünktlich am Erscheinungstag bei mir an, doch konnte ich noch nicht sofort loslegen.

Die Einführung und das damit verbundene Einführungsspiel bestritt ich aber und konnte da schon feststellen, dass sich im Gameplay etwas verändert hatte. Ebenso auch im Sound und in der Spielerphysik.

Grafisch ist das Spiel auf dem Niveau des letzten Jahres geblieben, was nicht negativ ist, denn dieses Niveau war bereits sehr hoch und dieses wurde auch gehalten.

Im Gameplay sind mehr Bewegungsmöglichkeiten eingearbeitet, was das Spielen mit entsprechenden Spielern authentischer darstellt. Große und kräftige Spieler sind deutlich langsamer als kleinere und schlankere Spieler. Dafür können sie aber durchaus wie eine Dampfwalze agieren, während die kleineren und schlankeren Spieler mit ihrer Schnelligkeit und Wendigkeit agieren können.

Des Weiteren sind bereits schnelle Moves im Laufspiel, abrupte Positionswechsel usw. möglich, was insbesondere das Laufspiel verändert. Ob nun direkt als Ballübergabe nach dem Snap oder nach einem gefangenen Pass.

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Falls man einen Touchdown erzielt, kann man mit dem rechten Stick in eine Richtung wählen und dann gibt es einen individuellen Jubel in der Endzone. Cool gemacht.

Exhibition:

Der schnelle Spielmodus. Wie schon zuvor kann man hierüber ein schnelles Spiel gegen die CPU oder einen weiteren Mitspieler starten. Selbstverständlich auch online, sofern man über Playstation Plus verfügt. Des Weiteren kann man hier ein freies Training auswählen, in dem man einfach ein paar Bälle wirft oder übergibt oder aber seine Verteidigungsfähigkeiten verbessert.

Unter der Exhibition befindet sich aber auch der Skill Trainer. Letztes Jahr war dieser für mich noch elementar, um das Spiel von Grund auf zu erlernen. Auch in diesem Jahr ist der Trainer sehr ausführlich gestaltet und beim Antesten konnte ich erkennen, dass weiterhin eine sehr gute Arbeit mit diesem gemacht wurde. Football wird von A bis Z erklärt und beginnt mit den einzelnen Positionen und geht weiter mit einfachem grundlegenden Spielprinzipien, ehe es spezieller wird.

Aus diesem Grund kann ich das Spiel erneut für Footballeinsteiger empfehlen, denn schon allein dieser Modus erklärt dem Anfänger alles, was zum Start einer (online) Karriere benötigt wird.

Madden Ultimate Team (MUT):

Dieser Modus, der sich in allen EA Spielen wiederfindet, hat viele Inhalte und ist ein langwieriges Unterfangen, wenn man sein Team zu einem der besten Teams auf dieser Welt machen möchte.

Doch angefangen wird, wie jedes Mal, mit einer eher unterdurchschnittlichen Mannschaft (für NFL Verhältnisse). Als Vorbesteller hat man zum Glück ein paar mehr Packs und somit Zufallspicks, um seinen Kader auf der ein oder anderen Schlüsselposition entscheidend zu verstärken.

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Als Erstes muss man die Erfahrungsstufe 6 erreichen, ehe man die Vielzahl an möglichen Spielereien in Angriff nehmen kann. Die Solo Challenges sind dabei sehr reichhaltig und werden mit der Zeit noch mehr. Das konnte man im Vorgänger nach und nach mitverfolgen.

Neu ist aber der Modus „Solo Battles“. Hier kann man gegen Teams aus der Community antreten. Also praktisch Teams, die anderen Spielern gehören, aber von der CPU gesteuert werden. Ein sehr interessanter Modus, wenn man über ein konkurrenzfähiges Team verfügt.

Weiterhin gibt es natürlich noch den Draft und die Squad Challenge, mit denen ich aber weniger zu tun haben werde. Dies betrifft auch Seasons und MUT Champions. Im Onlinespiel bin ich viel zu schlecht, als dass es sich für mich in irgendeiner Form lohnen würde. Des Weiteren kann man sich im Auktionshaus mit weiteren Packs und somit neuen Spielern versorgen, wenn man diese nicht erspielen möchte.

Franchise:

Auch in diesem Jahr gibt es drei Möglichkeiten ein Franchise zu spielen. Darunter fallen Coach, Owner und natürlich Spieler.

Den Coach lasse ich dieses Mal von Anfang an weg, das hat für mich wenig Sinn. Zumal es auch schon im Vorgänger nicht unbedingt mein Gebiet war. Aber Spieler und Owner, ja, das klingt nach etwas für mich.

So habe ich als erste Wahl den Spieler genommen und bei der Erstellung hat man nun direkt mehr Möglichkeiten seinen Spieler zu individualisieren. So gibt es bei einem Quarterback verschiedene Möglichkeiten, die ihre eigenen Vor- und Nachteile haben, auszuwählen. Welcher Spielertyp möchte man also sein? In diesem Jahr habe ich mich mal gegen den Quarterback als Position und für den Running Back entschieden. Im Spiel aber als Half Back beschrieben. Auch hier hat man mehrere Auswahlmöglichkeiten. Eine davon ist die, in der der Spieler groß und kräftig, dafür aber langsam ist, während eine andere das Gegenteil darstellt.

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Man braucht schon sehr viele Erfahrungspunkte, wenn man sich verbessern möchte, aber dafür bekommt man seine Einsätze. Interessant ist hierbei, dass man das Spiel selbst startet und durchaus auch die Spielzüge auswählen kann. So kann man sich durchaus permanent für das Laufspiel entscheiden, wenn man möchte.

Dass man sich in dem Modus konzentrieren und seinen Job erledigen muss, steht außer Frage. Ich musste mich durchaus sehr konzentrieren und auf mehr als nur meinen Spieler achten. Und manchmal reicht das noch nicht aus, denn prinzipiell sollte man, wenn man sich für das Laufspiel entscheidet (und der Ballträger sein wird, wie in meinem Fall), auch die gegnerischen Spieler im Auge behalten. Das dürfte sich auf anderen Positionen ähnlich verhalten und spiegelt meines Erachtens nach die Komplexität des Footballs durchaus wieder.

Übrigens kann man selbstverständlich auch einen Defense Spieler auswählen, wenn man sich dazu berufen fühlt.

Als Owner hat man, wie zuvor auch, die Geschicke des Teams in der Hand. Dabei scheint sich der Modus im Vergleich zum 18er Madden nicht verändert zu haben.

Spieler verwalten, Verträge verlängern, Verträge auflösen und neue Spieler holen. Nebenbei noch für die Presse zur Verfügung stehen und die Preise für Karten, Merchandising und das Drumherum bestimmen.

Es ist nun mal der Managermodus, in dem es aber auch möglich ist selbst zu spielen. Ob es ferner möglich ist ein Team umziehen zu lassen, wie es im Vorgänger möglich war, werde ich bei meiner Wahl mit den Vikings wohl kaum schnell in Erfahrung bringen können. Das Stadion ist relativ neu und in bestem Zustand. Ich gehe davon aus, dass diese Möglichkeit aber im Spiel hinterlegt ist.

Was aber generell im Franchise Modus auffällt ist der Hintergrund in den Menüs. Dieser passt sich etwas an. Hat man sich für eine Spielerkarriere entschieden, ist der ausgewählte Spieler im Hintergrund zu sehen. Teilweise spielt der mit seinem Handy herum. Beim Owner sieht man gerne mal ein Büro, in dem ein älterer Herr an seinem Schreibtisch sitzt und arbeitet.

Das hat durchaus seinen Charme.

Longshot Homecoming:

Das ist die Fortsetzung des Story Modus in Madden NFL. Nachdem man im Vorgänger mit Devin Wade alles dafür tun musste, um die letzte Chance zu nutzen, in den Draft zu kommen, und es am Ende auch geschafft hat, geht es in diesem Modus nun weiter.

Der Modus war bereits im Vorgänger filmreif umgesetzt worden in Sachen Story. Sehr durchdacht und mit unterschiedlichen Ausgängen in einem linearen komplexen Stil. Ich habe mich auf eine ebenso interessante Weiterführung gefreut.

Und enttäuscht wurde ich nicht. Meine Erwartungen an diesen Modus, an die Fortsetzung der Geschichte, wurden sogar deutlich übertroffen.

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Im Fokus steht dieses Mal Colt Cruise, aber auch Devin kommt nicht zu kurz. Doch was genau passiert, das möchte ich gar nicht erzählen, denn jede Information wäre schon eine zu viel.

Eigene Entscheidungen und Interaktionen fallen in der Fortsetzung zwar aus, sind aber meines Erachtens nicht weiter notwendig, da die Story schon spannend genug ist. Daher mein Tipp: selbst erleben, denn Colt durchlebt eine dramatische, aber auch spannende Zeit.

Wer sich aber die komplette Story zu Longshot Homecoming ansehen möchte, kann das hier in meinem Video machen. Es dauert 4,5 Stunden. Es wäre vielleicht kürzer ausgefallen, wenn ich manche Spielzüge nicht doppelt oder dreifach hätte spielen müssen. Aber Football ist nun mal nicht so einfach.

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Angetestet und gespielt: Steep Winter Games Edition für die Playstation 4 (PS4) – Wintersport in einer freien Welt mit olympischen Disziplinen, einem Olympia-Szenario und vielen Challenges

Nach den olympischen Wochen bekam ich irgendwie Lust auf ein Spiel für die Playstation, das sich mit Wintersport oder sogar Olympia selbst beschäftigt. Natürlich findet man Eishockey in Form von NHL 18 sehr schnell, aber die Auswahl an Wintersportspielen für die Playstation 4 ist doch sehr rar geworden.

Das Spiel Steep gibt es bereits seit dem 02.12.2016 und beinhaltet in der Basisversion zumindest zwei Disziplinen, die auch olympisch sind. Nämlich Snowboard und Skifahren. Da die Version mit dem Add-On „Road tot he Olympics“ günstig zu erwerben war, habe ich mir dies auch zugelegt, in der Hoffnung ein adäquates Wintersportspiel zu bekommen.

Nach einem großen Update und dem Herunterladen des Add-Ons erwartet mich ein Tutorial, das mir die grundlegenden Züge des Spiels erklärt. Dabei beginnt der Spaß mit dem Wingsuit, einer der vier möglichen Sportarten in der Basisversion.

Grafisch kann man schon erkennen, dass Ubisoft auch bei diesem Spiel sehr gute Arbeit geleistet hat. Die Welt sieht schon aus der Ferne (und später auch aus der Nähe) sehr schön und detailliert aus. Ebenso die Sportler, die man steuern kann. In Sachen Grafik kann man also beruhigt sein, hier gibt es die gewohnt sehr gute Ubisoft-Qualität.

Meine ersten Schritte in Steep

Auf geht es mit dem ersten Absturz im Wingsuit, ehe ich mich im zweiten Versuch verbessere und die Vorgabe erfüllen kann. Diese ist eigentlich ganz einfach, da man Kontrollpunkte durchfliegen muss. Das Tutorial erklärt mir noch allerhand bei der Steuerung und wie ich in der freien offenen Welt vorgehen kann. Die ersten Wettbewerbe sind auch schon dabei.

Nun habe ich also die Grundkenntnisse und kann mich dem widmen, worauf ich schon die ganze Zeit gewartet habe, nämlich Olympia. Okay, nicht sofort. Es heißt schließlich „Road to the Olympics“ und so beginnt das Ganze auch mit Trainings, Übungen und vielen Reisen zu Wettbewerben durch die verfügbaren Welten und Gebirge. Dabei erlernt man nach und nach den Umgang mit dem Snowboard, Tricks und noch mehr.

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Hier gibt es häufige Hilfestellungen und Erklärungen, die einem veranschaulichen, wie man bestimmte Tricks mit der Steuerung machen kann. So geht es also mit dem Snowboard weiter um die Welt, durch Half-Pipes, zu Big Air Events und natürlich dem Slope-Style. Diese Art des Szenarios ist durchaus gut gemacht und schön durchdacht. Man hat auch immer wieder die Möglichkeit sich zurücksetzen zu lassen und seine Fahrten nochmals zu starten. Schließlich gilt es bestimmte Zielvorgaben zu erfüllen. Schafft man diese nicht, muss man so oder so nochmals beginnen.

Toll sind hierbei auch die anfangs unerwarteten Zwischensequenzen mit Interviews von Sportlern, die immer wieder von ihren Erfahrungen berichten. Mit dabei auch eine gewisse Lindsey Vonn.

Nun heißt es also üben, üben und nochmals üben. Hinfallen, stürzen, aufstehen und nochmal von vorne beginnen. Und zwar so lange, bis die gestellten Ziele erfüllt werden, die Tricks einigermaßen sitzen und sich somit auf das große Finale bei den olympischen Spielen vorbereitet hat.

Der Weg ist also durchaus lang und zwischendurch gibt es auch immer wieder mal die Möglichkeit sich über freies Gelände, durch die Natur, zu bewegen. Ob das nun wirklich sein muss, sei mal dahingestellt. Es erzählt aber die Geschichte von einem Sportler, der sich auch mal eine Auszeit nimmt, um sich die Schönheiten der Natur anzusehen. Sofern man davon überhaupt etwas mitbekommen kann, denn man ist mit dem Snowboard doch recht schnell unterwegs.

Und dann kommt auch der große Moment, auf den man sich so lange vorbereitet hat: die olympischen Spiele. Und hier geht es um nichts Anderes als drei Goldmedaillen in den drei Disziplinen als Snowboarder zu gewinnen. Am einfachsten war hierbei für mich das Big Air.

Und dann sind auch schon die olympischen Spiele vorbei. Ein schönes Add-On mit einer netten Story. Ich weiß nur nicht, ob man das noch einmal spielen könnte, das habe ich noch nicht herausgefunden. Vermutlich dürfte das aber möglich sein. Wäre auch irgendwie seltsam, wenn nicht.

Was kann man denn sonst noch so machen in Steep? Nun, da gibt es noch die Wingsuit und Paragliding Events, die mich persönlich aber wenig interessieren. Vielmehr interessiere ich mich persönlich für Snowboarden und Skifahren. Und da gibt es auch sehr viel zu tun und dementsprechend viele Events und Challenges, die man spielen kann. Diese unterteilen sich in drei Schwierigkeitsgrade. Grün ist einfach, gelb ist mittel und rot ist schwierig. So kann man sich Stück für Stück nach vorne arbeiten und die Events nach und nach abschließen.

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Der Unterschied zu den olympischen Spielen ist aber sehr deutlich, denn diese Events finden in den Bergen statt. Also nicht unbedingt auf präparierten Strecken, sondern in der Natur. Häufig stehen Bäume oder Felsen im Weg, die man unbedingt beachten muss.

Auch die Wettbewerbe sind unterschiedlich. Geht es um Punkte? Geht es um Zeit? Oder muss man das Ziel finden, das sich zwischen all den Gebirgen und Tälern versteckt wiederfindet. Vieles ist möglich. Auch Live- Events gibt es immer wieder, doch wie genau diese funktionieren, kann ich nicht sagen, da ich noch keinen direkt ausprobiert habe.

Man ist auch nicht an eine Spielfigur gebunden, denn es gibt acht mögliche aus denen man auswählen kann. Vier männliche und vier weibliche Charaktere stehen dabei zur Verfügung.

Selbstverständlich lassen sich weitere Events freischalten und auch Kleidungsstücke, sowie Sportausrüstung, können mit erfolgreichem Abschluss von Events freigeschaltet werden. Hinzu kommt, dass man levelt. Abgeschlossene Events geben Erfahrungspunkte und auch hier lassen sich weitere Events freischalten, sobald man ein bestimmtes Level erreicht hat.

Für den begeisterten Wintersportfan gibt es also reichlich zu tun und wer sich auch mit den weiteren verfügbaren Add-Ons beschäftigt und sich diese zulegt kann sogar noch mehr machen. Aber das obliegt natürlich jedem selbst, ob man dies möchte oder nicht. Wobei Schlittenfahren schon seinen Reiz hat, muss ich sagen.

Mir persönlich fehlt hierbei noch eine Art Karrieremodus mit geradlinigen Wettbewerben und den entsprechenden Events, sowie vielleicht auch das Skispringen. Steep hätte durchaus die Basis und die Möglichkeiten dafür, dies umzusetzen.

Ansonsten ist es aber ein sehr gutes Wintersportspiel, das mehr als nur eine Sportart anbietet und das mit einer sehr schönen Grafik, vielen Events, einer anspruchsvollen Steuerung und vielen Spielorten.

Wirkliche Alternativen in Sachen Wintersport gibt es nicht wirklich, sodass ich Steep absolut bedenkenlos jedem Wintersportfan empfehlen kann.

Vernasche die Welt – Snackbox Januar (Spanien)

Mal ganz unabhängig davon, dass diese Box etwas verspätet ankam, hatte ich in den letzten Wochen auch nicht die größte Lust auf Süßigkeiten und Snacks. Dafür halten sich die Leckereien sehr gut, so dass einer etwas verspäteten Beurteilung der Leckereien nichts im Weg steht.

Was gibt es denn Gutes in Spanien?

 

Chips Ahoy!

Nein, das sind keine Chips, sondern Cookies. Leckere Cookies mit Schokoladenstücken. Sie sind weder zu weich, noch zu fest und erinnern mich an jene, die es bei Subway gibt. Man kann sie durchaus für ein paar Sekunden in die Mikrowelle packen, damit die Schokolade schmilzt, aber das muss man nicht. Der Keks an sich schmeckt nach ganz normalem Keks während die Milchschokolade die Süße dazugibt. Vorzüglich, kann ich da nur sagen.

Principe Tiernas:

Das Bild auf der Verpackung erinnert an die hier bekannte Prinzen Rolle. Aber bei der spanischen Variante ist es kein Keks, sondern ein leichtes Gebäck mit Milchschokolade dazwischen. Während das Gebäck angenehm weich ist und nach einem herkömmlichen Biskuit schmeckt, ist die Schokolade dazwischen einen Tick fester. Diese etwas andere Art der Prinzen Rolle schmeckt mir persönlich sogar besser als das hiesige Original. Gebäck mag ich ohnehin sehr gerne, da passt diese Variante einfach sehr gut dazu. Für mich überraschend sehr gut.

Doritos:

Eine kleine Packung Chips in Spiralenform, die etwas schärfer sein sollen als normale Paprika Chips. Rauchiger Grillgeschmack steht in der Beschreibung. Schärfer sind sie meines Erachtens nun nicht, aber dafür knusprig und sehr gut gewürzt. Dieser rauchige Grillgeschmack oder auch BBQ Geschmack ist tatsächlich sehr deutlich heraus zu schmecken. Sehr lecker, wenn man diesen Geschmack mag. Also für Grillfans ist das definitiv etwas sehr Gutes.

Huesitos:

Das sind Schokowaffeln, die mich geschmacklich sehr an Napolitanerwaffeln erinnern. Der Unterschied ist aber klar zu erkennen, denn in diesem Fall ist der ganze Riegel mit Schokolade überzogen. Die Waffeln sind knusprig, die Schokolade ebenfalls und keineswegs zu weich. Auch hier ist es Milchschokolade, die sich in dieser Kombination als geschmacklich sehr gut erweist. Wenn jemand, so wie ich, Napolitanerwaffeln mag, dann wird sich die Person auch an diesen Riegeln erfreuen können.

Nesquik:

Das bekannte Kakaopulver als Tafelschokolade? Tatsächlich ja. Es ist weiche Schokolade mit Milchcremefüllung. Geschmacklich kam es mir so vor, als hätte ich einen Kinder Riegel, der aber deutlich mehr nach Kakao schmeckt. Den typischen Nequik Geschmack hatte ich nun jedoch nicht, dafür aber die leckere Milchcremefüllung, die vom Geschmack her die Schokolade beinahe überdeckt.

Cheetos:

Kleine Chips in Form von Fußbällen. Sie sind sehr kross und ebenfalls gut gewürzt. Dass sie nach Käse schmecken, merkt man sofort, wobei das eher eine dezente Note ist, die man bemerkt. Ansonsten sind es einfach gut gemachte Chips, die Käse Fans erfreuen werden.

Pantera Rosa:

Pink Panther, der rosarote Panther oder Paulchen Panther. Er dient für dieses Gebäck als Namensgeber. Es ist eine Art Kuchen mit einer leichten Cremefüllung und Außen ist eine Zuckerglasur. Es hat schon was von einem Donut, denn geschmacklich hat mich diese Süßigkeit sehr daran erinnert. Ich persönlich finde das Ganze etwas zu süß geraten, aber das ist wohl Geschmackssache.

Kelloggs Biscuit Moments:

Warum gibt es so etwas eigentlich nicht bei uns? Oder habe ich das nur noch nie in den Läden bemerkt? Es sind leckere Kekse mit Schokoladenfüllung. Knusprig und nicht zu süß. Die Milchschokolade ist cremig und sehr lecker. Die Gesamtmischung des Geschmacks erinnert sehr an die Principe Tiernas, wenngleich der Keks natürlich fester ist als das weiche Gebäck.

Getestet und gespielt: Assassin’s Creed – Origins für die Playstation 4 (PS4) – Leveln, Aufgaben und eine spannende Storyline im alten Ägypten mit Kleopatra

Dieses Spiel hatte ich lange nicht auf dem Radar, denn bisher war ich nicht so sehr im Assassin’s Creed Universum zu Hause. Aber nachdem ich in den letzten Wochen und Tagen immer wieder auf dieses Spiel gestoßen bin, Berichte, Videos und Kommentare gesehen und gelesen habe, war mein Interesse geweckt. So musste ich mir das Spiel, welches bereits am 27. Oktober 2017 erschien, nun auch zulegen. Ich war dabei doch sehr überrascht, dass die normale Version des Spiels bereits für 39,99 € zu haben ist. Das hat mich in meiner Entscheidung, das Spiel zu kaufen, bestärkt und so nahm ich es mir aus dem Regal und zahlte dem Laden, der so heißt wie ein Planet, meinen Tribut, ging nach Hause und habe in wenigen Tagen bereits mehr als 18 Stunden Spielzeit hinter mich gebracht.

Spielstart mit unserer Hauptfigur „Bayek“ im Dorf Siwa

Bereits von Beginn an ist die Grafik des Spiels auf meiner PS4 Pro atemberaubend. Nicht nur die Einspieler und Videosequenzen sind hervorragend umgesetzt, auch die Spielwelt an sich ist detailliert und sehr liebevoll gestaltet. Gräser, Pfeile und auch die Kleidung wirken authentisch. Ebenso die Häuser und Tiere, denen man stets begegnet. Aber auch bei den Menschen sind die unterschiedlichsten Staturen und auch Gesichtszüge zu erkennen. Hier und da gibt es mal einen Sandsturm, der auch die Sicht einschränkt, was auch sehr gut gemacht und umgesetzt wurde. Insgesamt wirkt die ganze grafische Umsetzung und Spielwelt auf mich, wie ich mir das alte Ägypten vorstelle. Es ist also nicht nur ein grafisch hohes Niveau, sondern auch historisch wundervoll nachgearbeitet worden.

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Nur bei Elbenwald gibt es eine große Auswahl an Assassins Creed Fanartikeln. Schau rein.

Die komplette musikalische Umsetzung passt ideal zum ganzen Spielgeschehen und untermalt dieses zusätzlich. Sie wirkt manchmal entspannt aber auch gespannt, wenn man sich in Kämpfen oder besonderen Gegenden befindet. Es ist auch nicht so, dass störend oder zu laut ist, wenn man von den Grundeinstellungen ausgeht.

Von Siwa geht es weiter in Richtung Alexandria

Zur Steuerung kann ich sagen, dass sie sich nach einiger Zeit gut einprägt und umsetzen lässt. Mit den Sticks erfolgt die Steuerung als auch die Kamerapositionierung, während L1 und R1 für den Nahkampf hinterlegt sind. Sollte man sich doch eher auf den Fernkampf konzentrieren, dann sind die Tasten L2 und R2 die wichtigen. Mit X springt und klettert man, während die Kreistaste für das Absteigen von Reittieren und das Herunterklettern gedacht sind. Mit Dreieck kann man Attentate vollziehen und auch mit Gegenständen und anderen Personen interagieren. Da ich sehr viele verschiedene Spiele habe und diese meistens eine andere Steuerung beinhalten, kann ich da schon mal durcheinanderkommen. Aber wie erwähnt, kann man sich die Steuerung gut einprägen.

Assassin’s Creed – Origins ist ein RPG, also ein Rollenspiel. Passend dazu sammelt man mit der Hauptfigur, die man spielt, Erfahrungspunkte und levelt. Dazu gehört auch das Erlernen von Fähigkeiten, die einem das Leben einfacher und den Charakter stärker machen. Im Talentbaum stehen einem dafür auch drei mögliche Richtungen zur Verfügung, in die man seine Fähigkeitenpunkte investieren kann. Hierbei kann man sich entweder dem Nahkampf, dem Fernkampf oder dem heimlichen Kampf mit Attentaten etc. widmen. Für mich ist hierbei der Nahkampf das wesentliche Element, da ich nicht besonders gut im Zielen bin auf der Playstation 4, was einer Ausbildung als Jäger im Wege steht. So kann sich aber jeder seine eigenen Vorlieben auswählen und sich auch bei den anderen Talenten und Fähigkeiten bedienen. Für mich ist dies durchaus ein sehr interessantes Spielelement, das zum Nachdenken und Planen der Fähigkeiten auffordert. Ein wildes Verteilen der Punkte ist nämlich nicht unbedingt förderlich.

Willkommen in Alexandria

Zur Geschichte und Story möchte ich nur sagen, dass diese absolut durchdacht und mit historischen Elementen gespickt ist. Spoilern möchte ich einfach nicht im Text, da diese so gut ist, dass man sie einfach selbst erleben muss.

Wichtig ist aber, dass die Hauptaufgaben immer wieder mit interessanten Videosequenzen unterlegt werden. Es werden Gespräche zwischen den Charakteren gezeigt, die informativ für die Aufgaben sind, aber gleichermaßen auch das Hintergrundwissen um die Hauptfigur erweitern. Doch nicht nur die Hauptquestreihe ist sehr schön gestaltet, auch die Nebenaufgaben, die sich immer wieder finden lassen, haben ebenfalls ihre interessanten Elemente und sehr häufig auch ihre Videosequenzen.

Es ist übrigens genau diese Story, die mich an das Spiel bindet und fesselt. Überspringen möchte ich wirklich nichts, denn es ist derart interessant und spannend gestaltet, dass ich nicht anders kann, als alles in mich aufzusaugen. Dabei sind die Nebenaufgaben keineswegs nur Lückenfüller, denn sie ergänzen das Wissen um die Städte, die Menschen und auch um das historische Ägypten. Hier haben sich die Entwickler wirklich gut informiert und eine Umsetzung vollzogen, die mit den Hauptaufgaben in Einklang steht.

Von Alexandria geht es weiter gen Osten / Südosten

Ich gehe einfach mal davon aus, dass Fans von Assassin’s Creed dieses Spiel bereits schon lange haben, aber ich denke, dass dieses Spiel nicht nur für die hartgesottenen Fans interessant ist. Für jemanden wie mich, der ausgiebige Storylines mag, ist es ebenfalls ein tolles Spiel. Und für Menschen, die sich gerne mit Geschichte beschäftigen, insbesondere der Geschichte des alten Ägyptens, kann auch dieses Spiel eine schöne Ergänzung sein. Es ist einfach schön in eine teils fiktive und teils historisch reale Welt eintauchen zu können.

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All das macht dieses Spiel für mich zu einem fantastischen RPG, das so viel mehr anzubieten hat, als nur ein schönes Kampfsystem. Es sind die durchdachten Elemente, die grafischen Feinheiten und die Mischung aus Fiktion mit Historie, die es einmalig besonders machen. Wer es nicht hat, verpasst definitiv etwas Tolles. Ich bin froh, dass ich mich doch noch zu einem Kauf entscheiden konnte.

Das fünfte Video, in dem zwei weitere Hauptaufgaben erfüllt werden.

 

Getestet und durchgespielt: Don’t knock twice für die Playstation 4 (PS4) – ein enttäuschendes „Horror“ Spiel, dem so ziemlich alles fehlt

Der Titel dieses Beitrages sagt eigentlich schon so ziemlich das aus, was bei diesem Spiel für die Playstation 4 Fakt ist.

Als ich mir das Spiel bestellt hatte, gab es leider noch nicht so viele Bewertungen dazu und leider auch keine auf Amazon.  Das Spiel lag also seit Ende letzten Jahres bei mir herum. Erschienen ist es nämlich bereits am 26. Oktober 2017.

Die Grundidee zu „Don’t knock twice“, die auf einer urbanen Legende mit einer Hexe, der Baba Jaga (Baba Yaga), beruht, ist gar nicht mal so schlecht. Nur bei der Umsetzung der Grundidee kann man kaum etwas Positives finden.

Wer weder die Legende um Baba Jaga, noch den Film aus 2016 kennt, wird kaum eine Idee davon haben können, worum es in diesem Spiel eigentlich geht. Doch selbst wenn man eine gewisse Ahnung hat, bleiben unzählige Fragen offen.

Was fehlt diesem Spiel?

  • Eine Einleitung
  • Eine Vorgeschichte
  • Eine durchdachte Handlung
  • Spannung
  • Rätsel
  • Schreckmomente
  • Spielspaß
  • Spieldauer
  • ein genaues (Spiel)Ziel

Einmal das ganze Spiel sehen? Kein Problem:

Das Spiel beginnt irgendwo in irgendeinem Haus. Wessen Haus es ist, wer man ist und warum man sich ausgerechnet dort aufhält ist sehr unklar. Die immer wieder ankommenden Kurznachrichten auf dem Handy sind da keine große Hilfe.

Man kann sich zwar durch das Ansehen von Bildern und Texten einen kleinen Reim machen, aber wirklich aufklären können auch diese Elemente nicht. Hier und da wird eine leicht gruselige Musik abgespielt, die Spannung oder Nervenkitzel suggerieren soll. Jedoch mehr als das ist es aber nicht.

Die „Schockmomente“ sind eher geringer Natur und sehr vorhersehbar. Nicht gerade innovativ. Zudem gibt es meines Erachtens nach viel zu Wenige davon. Erschrecken wird sich hier nur jemand, der von Natur aus sehr schreckhaft ist, ansonsten sind diese Momente eher zu belächeln.

Dass man ein Beschwörungsritual vervollständigen muss, habe ich auch mehr durch Zufall festgestellt, obwohl es durchaus offensichtlich sein könnte. Nur wie genau das von Statten laufen soll, da hält sich das Spiel mit den Hinweisen auch eher zurück. Zum Ende hin habe ich mich einem Walkthrough angenommen, da es mir zu blöd wurde, ziellos in diesem Haus herum zu irren, ohne zu wissen, was ich eigentlich machen muss.

Die Steuerung passt übrigens wunderbar dazu, denn viel muss man wahrlich nicht tun. Man hat keinerlei Gegner, so dass man auch keine Bewaffnung benötigt. Eine Axt zum Klinken von Türen Kaputthauen gibt es zwar, aber in meinem Fall hatte ich selbst damit Probleme, als ich diese versehentlich fallen und sich nicht mehr auffinden ließ. Wie kann so etwas sein? Mehr durch Zufall als gewollt, fand ich erneut eine und konnte das Spiel fortsetzen.

Grundsätzlich kann man das Spiel binnen zwei Stunden durchspielen. Es gibt dabei zwei verschiedene Enden, wobei jenes, das ich ansehen durfte, auch nicht wirklich aufklärend ist. Wahrlich eine Enttäuschung auf ganzer Linie, für die der Preis von 29,99 € eine Farce ist.

Meine Empfehlung: irgendeinen Resident Evil Teil kaufen, da jeder besser ist als das hier.

Produkttest „Fast Wireless Charger“ von Ciscle. Ladestation für das kabellose Laden des Smartphones

Dieser Artikel enthält Werbung – die Bildquelle ist Amazon.de

Mal etwas Neues auf meinem Blog, das auch eine eigene Kategorie erhält: Produkttests. Eigentlich hatte ich nicht erwartet, dass ich dazu kommen würde, aktiv Produkte auf meinem Blog zu testen und zu rezensieren, aber warum nicht?

Erstmal ein paar Details:

Hersteller: Ciscle

Kostenpunkt: 20,45 €

Zu kaufen bei: Amazon.de (Werbelink)

Was versprochen wird: Schnellere Ladezeit als über Kabel

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Optisch ist es ein sehr schönes Gerät, das durch seine Form besticht und durch die verstellbare Handyhalterung auch verschiedenen Smartphonetypen und Größen ausreichend Platz bietet. Es wirkt auch schön verarbeitet und stabil.

Das Anschließen ist recht einfach, denn das USB Kabel, welches im Lieferumfang dabei ist, benötigt nur den passenden Stecker und angeschlosen, ist es bereit, seine Dienste zu verrichten.

Tatsächlich ist die Ladezeit auch kürzer ausgefallen, als ich es sonst gewohnt war.Kompatibilität

Testen konnte ich die Ladestation mit 2 Geräten:

Samsung Galaxy S7: Die Geräte von Samsung sind bereits von Haus aus dafür geeignet, kabellos geladen zu werden. Da dies mein altes Smartphone ist und der Akku gänzlich auf 0 war, testete ich zunächst dieses. Kaum auf die Station gelegt, begann auch der Ladevorgang. Ich war es bei diesem Gerät gewohnt, dass die Ladezeit recht lange ausfiel (mehrere Stunden). Nun gut, nach über 2 Jahren ein normales Vorkommnis durch den Verschleiß. Aber ich war doch sehr überrascht, dass der Akku nach nicht einmal 2 Stunden von 0 auf 100 geladen wurde. Das war definitiv schneller, als es sonst der Fall gewesen ist.

HTC U11: Die Geräte hier sind nicht von Haus aus auf das kabellose Laden ausgelegt. Da muss man ein klein wenig mit einem Gadget tricksen. Nach dem einfachen Anstecken des Gadgets funktionierte auch das Laden meines HTC einwandfrei. Die Ladezeit war in etwa gleich lange, wie auch bei der kabelgebundenen Variante. Vermutlich liegt dies aber an der Übertragung und der Weitergabe des Stroms durch das Gadget, weshalb ich annehmen kann, dass die Ladezeit eigentlich kürzer wäre.

  • Micro USBGadget für das HTC U11 und andere Geräte: Wie auch das HTC U11, haben andere Geräte einen Micro-USB Anschluss, über den auch das normale Laden über Kabel funktioniert. Diesen kann man aber auch nutzen, das Gadget anzuschließen und damit das kabellose Laden ermöglichen. Auch dieses Gadget gibt es bei Amazon.de (Werbelink) für 12,99 € und ist denkbar einfach anzuschließen: Einstecken, die Markierung mit dem Kreuz auf die Rückseite des Smartphones legen, Hülle darüber packen und schon sitzt es dort, wo es sein muss. Dieses Gadget, welches in mehreren Variationen verfügbar ist, erweitert die Kompatibilität der möglichen Geräte mit der Ladestation um ein Vielfaches.

Gewiss wirkt die Variante mit dem Gadget hier etwas unnötig, aber auf längere Sicht ist es durchaus nützlich. Schließlich sind die Akkus lange nicht mehr so anfällig, wie es früher noch der Fall war. Mittlerweile lassen sich die meisten Akkus auch problemfrei „zwischenladen“, was bedeutet, dass man nicht erst warten muss, bis dieser fast leer ist, um den Akku nicht zu schädigen. Dennoch ist dies aber die gesündere Variante für jedes Smartphone. Ich denke, dass das jedem klar sein sollte.

Alles in Allem gefällt mir dieses Gerät aber sehr gut. Es steht neben meiner Basisstation des Festnetztelefons und wenn das Smartphone aufliegt, sieht es einfach besser aus, als wenn es irgendwo auf einem Tisch herumliegt.

Zudem ist es preislich in einem fairen Bereich und sogar günstiger als manch andere Geräte.

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LadestationNachdem ich nun also den Vorteil bei der Ladezeit habe, ist ein weiterer, dass sich dieses Gerät automatisch in den Stand-by-Modus umschaltet, sobald das Smartphone aufgeladen ist, oder sich kein Smartphone auf der Station befindet. Das spart definitiv ein wenig Strom, denn wie oft habe ich schon vergessen das Ladekabel auch aus der Steckdose zu ziehen? Sehr oft. Meistens hat man dafür einfach nicht die Zeit, oder macht es einfach aus Bequemlichkeit nicht. Dieses „Kabelproblem“ ist damit also auch gelöst und ich spare dabei auch noch, zwar nicht viel, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

Im Test und gespielt: Railway Empire für die Playstation 4 (PS4) – Aufbruchsstimmung in Amerika mit vielen historisch interessanten Elementen und durchdachten Aufgaben

Zunächst möchte ich kurz erläutern, weswegen ich mich für die PS4 Variante und nicht für die PC Variante entschieden habe, denn die PC Variante ist günstiger und vermutlich bleibt diese schneller aktuell.

Zum einen habe ich mich auf meinem Blog auf PS4 Spiele festgelegt, was nicht bedeutet, dass ich keine PC-Spiele habe, aber die Fixierung ist nun mal bei dieser Konsole.

Als Eisenbahnfan war mir bereits von Vornherein klar, dass ich viele Stunden mit diesem Spiel verbringen würde, was auch schon passiert ist. Es ist einfach angenehmer vor einem größeren Bildschirm zu sein und sich bequem auf der Couch niederzulassen.

Abgesehen davon ist es natürlich auf Dauer gesünder für die Augen, was man mit zunehmendem Alter definitiv in Betracht ziehen muss. Außerdem finde ich persönlich, dass das Streamen über Twitch viel angenehmer ist.

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Nun aber zum Spiel: es ist selbstverständlich ein Spiel, das vor Allem für Eisenbahnfans, Eisenbahnnostalgiker und Fans von Managementsimulationen gemacht ist, wenngleich der letzte Part dann doch eher geringer ausfällt. Der Fokus liegt eindeutig auf der Eisenbahn. Die früheste Lokomotive ist der altbekannte Grasshopper, der kaum schneller war als ein Langstreckenläufer. Dennoch beginnt hier das Zeitalter der Eisenbahn und da setzt das Spiel auch an.

Es gibt ein paar unterschiedliche Spielmodi. Dazu gehören der Modellbaumodus, das freie Spiel, Szenarien und das Hauptelement mit der Kampagne.

Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir eines meiner Lets Plays auf YouTube an:

Kampagne:

Kurz nach Release des Spiels gibt es fünf Kampagnen, die auf einen warten. Die erste Kampagne beinhaltet gleichermaßen das Tutorial, das Einen in das Spiel einführt. Selbst für Personen, die bis dato nicht so viel mit dieser Art Spiel zu tun hatten, dürfte der Einstieg leichtfallen. Nicht nur, dass audiovisuelle Erklärungen stattfinden, es gibt auch Informationen und Filme, die man abrufen kann. Diese „Pop-Ups“ auf der Karte lassen sich aber in den Optionen ausschalten, da sie ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr notwendig sind.

In den Kampagnen geht es darum Aufgaben auf Zeit zu erfüllen. Nur, wenn die Kampagne erfolgreich abgeschlossen wurde, kann man zur nächsten. In den folgenden Kampagnen lernt man durchaus noch mehr: Wirtschaft, Forschung, Personal und natürlich auch den Umgang mit Konkurrenz, die einem schon mal gerne das Leben schwermachen möchte.

Szenarien:

Hier gibt es sieben Stück, die aber bereits alle freigeschaltet sind und gespielt werden können. Im Gegensatz zur Kampagne, gibt es hier ein direktes Ziel, eine direkte Vorgabe, die man erfüllen muss, damit man das Szenario erfolgreich gestalten kann.

Es gibt bei einigen davon auch die Möglichkeit das Startjahr auszuwählen. Dabei kann es passieren, dass der Schwierigkeitsgrad steigt oder fällt durch eben die Wahl des Startjahres.

Ich selbst habe diese nur angespielt, da ich vorwiegend mit den interessanten Kampagnen beschäftigt bin. Werde dies aber in Kürze noch genauer unter die Lupe nehmen.

Freies Spiel:

Wie der Name von diesem Modus verrät, ist man hier relativ frei in seiner Handlung. Es gibt aber dennoch Aufgaben, damit einem selbst nicht zu langweilig wird. Im Vorfeld lassen sich einige Parameter, wie zum Beispiel die Anzahl und Stärke der Konkurrenz einstellen, sowie die Wahl der Startstadt innerhalb von sieben verschiedenen Karten Amerikas. Hier kann man sich im Wettbewerbsmodus austoben.

Modellbaumodus:

Dieser eignet sich insbesondere dazu, die Karten näher kennen zu lernen und einige Verbindungen auszuprobieren. Auf Geld und Forschung muss man hier nicht achten, da diese beiden Punkte rausfallen.

Wie erwähnt, ist dieser Modus für mich vorwiegend zum Kennenlernen der Karten geeignet. Man kann sich hier aber auch in Puncto Strecken- und Schienenbau üben, denn das birgt immer wieder so manche Gefahr.

Hier gibt es die zweite Kampagne zu sehen:

Weitere Aspekte des Spiels, wie Grafik, Bedienbarkeit etc.:

Grafik:

Über die kann man sich nicht beschweren oder sich beklagen. Wie es bereits auf dem Cover des Spiels steht, sind die Lokomotiven und auch die Karten mit ihren Städten liebevoll und schön gestaltet. Man kann sogar Menschen und Postkutschen von Nahem betrachten, wenn man heranzoomt.

Insgesamt ergibt sich ein schönes Ambiente mit vielen kleinen Details, die nicht zu streng ausfallen und dem Spiel durchaus einen freundlichen Charakter geben.

Bedienbarkeit:

Ich hatte zwar meine Bedenken, was diesen Punkt in Bezug auf die Konsole betrifft, jedoch wurde ich positiv überrascht. Im Handbuch ist eine Tastenbelegung beigefügt und auch das Kampagnentutorial hilft einem sehr gut. Die wichtigsten Handgriffe wie das Bauen, das Verlegen von Schienen und das Erstellen von Zügen sind schnell erlernt und können nach kurzer Zeit bereits blind erfolgen. In die weiteren Elemente des Spiels mit Fabriken, Unternehmen, Zulieferungen etc. klärt das Spiel selbst auf, so dass man sich auch hier schnell einfindet.

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Gameplay und Zugverhalten:

Das Gameplay an sich ist kurz zusammengefasst: lasst die Bahnen fahren und scheffelt Kohle. In der Kampagne ist ein Schlendrian nicht unbedingt vorteilhaft, führt aber auch nicht zwangsläufig zum Misserfolg. Viel entscheidender ist hierbei das Verhalten der Züge auf den Schienen.  An diesem Punkt kann man nämlich die größten Fehler begehen.

Warum ist das so? Die Züge suchen sich stets den schnellsten Weg von A nach B. Das kann schon mal dazu führen, dass man versehentlich Züge in entgegengesetzter Richtung auf den Gleisen hat und diese sich einfach nicht einig werden können.

Manchmal stehen sie auch herum, weil nicht wirklich klar ist, welches Gleis befahrbar ist.

Idealerweise nutzt man in den Städten jeweils den größten Bahnhof, während die Landbetriebe einen kleinen benötigen. Sind mehrere kleine Landbetriebe in der Nähe, lassen sie sich mit etwas Glück durch einen großen Bahnhof erschließen. Meistens jedoch nicht. Dafür gibt es aber Warendepots, die man einsetzen kann. Als zentrale Anlieferstelle für die Landbetriebe hat es vier Gleise aus jeder Richtung verfügbar. So kann man den Weg in die Stadt mit einem – Paralellgleis befahren und spart sich aufwendige Signal- und Weichenbauten.

Paralellstrecken sollte man auf hoch frequentierten Verbindungen ohnehin nutzen, da mit ihnen auch wesentlich mehr als zwei Züge pro Strecke möglich sind. Sehr wichtig ist hierbei das Setzen der Signale und das Festlegen, welches Gleis für welche Fahrtrichtung gedacht ist, da ansonsten die Eigenwilligkeit der Züge ins Spiel kommt.

Personen, Post, Waren – was muss man hier beachten? Eigentlich nichts, denn die Züge nehmen das mit, was verfügbar ist und zwar automatisch. Man kann aber festlegen, ob Züge Personen / Post oder Waren fahren sollen. Spezielle Waggons muss man aber nicht kaufen. Dieser Punkt macht es durchaus angenehm, da es – abgesehen von den Rückfahrten zu den Landbetrieben – eher selten zu Leerfahrten kommt.

Kampagne Nummer 3 gibt es hier:

Die Konkurrenten:

Sie sind amüsant, nervig und können einem das Leben äußerst schwermachen. Aber so wirklich durchdacht ist deren Gleisplanung nicht immer. Also eigentlich nie, um ehrlich zu sein. Nun gut, ich gehöre in den meisten Fällen zu den Personen, die gerne schön bauen, aber da ist die KI nicht mal im Ansatz dran.

Man sollte, in welchem Spielmodus auch immer, darauf achten, die Konkurrenten möglichst klein zu halten. Das kann man insbesondere damit machen, in dem man sich Anteile von ihrem Unternehmen kauft und gleichermaßen bei ihnen mitverdient.

Ein paar kleine Mäkel:

Nach einer Fusion sind die Züge des Konkurrenten weg. Also muss man notgedrungen die kuriosen Strecken ansehen und dann Züge einsetzen. Hier wäre Verbesserungsbedarf, wie zum Beispiel die Entscheidungsmöglichkeit, ob ich alles 1 zu 1 übernehmen möchte oder alles abreißen lassen will. Vielleicht noch das Zwischenstück, das mir erlaubt nur jene Bahnhöfe entfernen zu lassen, die sich dann doppelt in einer Stadt befinden.

Das Mitfahren bei den Zügen ist schön, aber effektiv gesehen kann man nur als Zuschauer agieren. Hey man kann aber noch Pfeifen. Das war es dann aber auch schon mit der Aktivität. Eine mögliche Sicht aus dem Führerstand wäre noch toll und vielleicht auch das selber Fahren. Aber so weit muss es nicht unbedingt gehen.

Eine „Megakarte“ wäre doch etwas sehr Schönes. Einmal Amerika komplett von Ost bis West.

Es sind relativ wenige Kampagnen zu Beginn, was ich persönlich sehr schade finde, denn diese sind wirklich gut durchdacht, aber…

Diese kleinen Mäkel mindern den Spielspaß aber nicht, schließlich kann nicht immer alles perfekt sein.

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Wie geht es weiter?

Kalypso hat vor kostenlose Updates und DLCs anzubieten, aber auch kostenpflichtige Add-Ons. Das Spiel soll also weiterentwickelt werden. Diese Information gilt natürlich für alle Plattformen. Das finde ich sehr gut. Bis dahin kann man sich definitiv lange mit Kampagnen und Szenarien beschäftigen.

Dieses Spiel kann ich also wirklich jedem ans Herz legen, der sich für Eisenbahnen und Spiele dieser Art interessiert. Da wird noch so einiges auf das Eisenbahnerherz zukommen.

Zum Abschluss Kampagne 4 – bei der ich zum Ende gescheitert bin: