*NEWS* The Ballad Singer: Erfolgreiches Kickstarter-Spiel jetzt über Steam erhältlich

Das Warten hat ein Ende! Das „erzählerische Grafikerlebnis“ The Ballad Singer des italienischen Entwicklers Curtel Games ist ab sofort über Steam in der Early Access-Version erhältlich. Das Fantasy-Game lädt Abenteurer ein, ihren eigenen Weg im Spiel zu finden und herausfordernde, packende Geschichten zu erleben, in denen Entscheidungen und Konsequenzen einen direkten Einfluss auf das Schicksal der Spieler haben. The Ballad Singer bietet eine Fantasy-Geschichte, die erst noch geschrieben werden muss.

Die Welt verändert sich und reagiert auf die Aktionen des Spielers, wobei jede Entscheidung einen Einfluss darauf hat, wie sich die Geschichte entfaltet. Dies erlaubt den Spielern bis zu 1.700 Geschichten und 40 verschiedene Enden zu erleben. Jede einzelne Entwicklung und jede Nebengeschichte wird während des Abenteuers in diesem Fantasy-Universum vollständig erzählt und illustriert.The Ballad Singer_02

The Ballad Singer spielt in der Welt Hesperia: Einem fantastischen, aber realistischem Universum, in dem die Gesetze der Wissenschaft mit denen der Magie verschmelzen. Hesperia ist eine grausame Welt und zeigt unvorbereiteten Abenteurern keine Gnade. Für die Spieler gilt: Vertraue niemandem, verlasse dich auf deinen Instinkt und dein Wissen – nur so wirst du überleben und deine Quest fortsetzen.The Ballad Singer_03

The Ballad Singer ist ab sofort zum Preis von 19,99 Euro auf Steam erhältlich: https://store.steampowered.com/app/907380/The_Ballad_Singer

*News* „The Ballad Singer“ – Erstes Making Of-Video zum narrativen Fantasy-Game

Das ehrgeizige Fantasy-Game „The Ballad Singer“ wird ab dem 27. September 2018 für Windows & Mac über Steam (Early Access) verfügbar sein. Die endgültige Spielversion ist als Patch für November 2018 geplant. Auf dem offiziellen YouTube-Kanal können Sie sich – sofern nicht schon geschehen – das erste Making Of-Video ansehen:

Weitere Episoden folgen in Kürze.

Das „erzählerische Grafikerlebnis“ des italienischen Entwicklers Curtel Games wurde von Rollenspielen, Bilderromanen und Spielbüchern inspiriert und lädt Spieler dazu ein, ihren eigenen Weg einzuschlagen. Dadurch werden herausfordernde, packende Geschichten erzählt, in denen Entscheidungen und Konsequenzen einen direkten Einfluss auf das Schicksal der Spieler haben. The Ballad Singer_Art_02

„The Ballad Singer“ bietet eine Fantasy-Geschichte, die erst noch geschrieben werden muss. Die Welt verändert sich und reagiert auf die Aktionen des Spielers, wobei jede Entscheidung einen Einfluss darauf hat, wie sich die Geschichte entfaltet. Dies erlaubt es den Spielern bis zu 1.700 Geschichten und 40 verschiedene Enden zu erleben. Jede einzelne Entwicklung und jede Nebengeschichte wird während des Abenteuers in diesem Fantasy-Universum vollständig erzählt und illustriert.The Ballad Singer_Art_01

„The Ballad Singer“ wird ab dem 27. September zum Preis von 19,99 Euro auf Steam erhältlich sein: https://store.steampowered.com/app/907380/The_Ballad_Singer

*NEWS* 2K betritt das Grün als Publisher von The Golf Club 2019 Featuring PGA TOUR

2K hat heute eine Partnerschaft mit HB Studios zur Veröffentlichung von The Golf Club 2019 Featuring PGA TOUR®, dem neuesten Teil der preisgekrönten Golf-Simulationsreihe, bekanntgegeben. Das von HB Studios entwickelte The Golf Club 2019 Featuring PGA TOUR ist die erste Veröffentlichung unter der offiziellen PGA TOUR-Lizenz und stellt eine einzigartige Gelegenheit dar, mit der neuen Partnerschaft das bisher umfassendste und fesselndste Golferlebnis der gesamten Spielereihe bieten zu können.

The Golf Club 2019 Featuring PGA TOUR ist ab heute als digitaler Download für das PlayStation®4 Computer-Entertainment-System und die Xbox One-Gerätefamilie inklusive Xbox One X sowie für Windows PC erhältlich. Außerdem sind ab Herbst physikalische Spieledisks bei teilnehmenden Einzelhändlern verfügbar.

„HB Studios kann auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte im Bereich der Sportsimulationsspiele zurückblicken, und schon zu Beginn der Pläne für The Golf Club 2019 Featuring PGA TOUR konnten wir sowohl für das Spiel als auch für die Zukunft der Reihe großes Potenzial sehen“, so Greg Thomas, Geschäftsführer von Visual Concepts. „Mit einer soliden Grundlage und unserem talentierten Team werden wir unsere gemeinsamen Stärken zu nutzen, um Golf- und Simulationsfans auf der ganzen Welt eine Freude zu machen.“

„Ich bin unglaublich stolz auf all die harte Arbeit und die Leidenschaft, die unser Team in die Entwicklung dieses Spiels investiert hat. Man merkt dem Produkt an, dass viel Herzblut hineingesteckt wurde“, ergänzt Alan Bunker, CEO von HB Studios. „Wir freuen uns außerordentlich, mit 2k und PGA Tour kooperieren zu können, um unsere Leidenschaft für Golf und Sportsimulationen mit alten und neuen Fans der Spieleserie teilen zu können.“

„Wir sind von der Partnerschaft mit HB Studios und 2K begeistert, durch die wir zum ersten Mal ein Konsolenspiel mit Turniermodus erschaffen und veröffentlichen konnten, mit einigen der kultigsten PGA TOUR-Events überhaupt, wie unter anderem die THE PLAYERS Championship“, so Len Brown, Chief Legal Officer und Executive Vice President Licensing bei PGA TOUR. „Der Karrieremodus ermöglicht unseren Fans, auf der Bestenliste aufzusteigen und sich an die Sitze der PGA TOUR zu kämpfen, wo sie auf authentischen TOUR-Plätzen antreten werden.

Die Partnerschaft mit HB Studios wurde mit Unterstützung von CAA Sports Licensing für PGA TOUR geschlossen.

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Über The Golf Club 2019 Featuring PGA TOUR

The Golf Club 2019 Featuring PGA TOUR setzt neue Maßstäbe in Bezug auf Authentizität und Realismus in der Spielereihe, wie zum Beispiel:

  • Verbesserte Ball-Physik, Schwung-Mechanik, Schwung-Gefühl und andere zentrale Spielmechaniken;
  • Unvergleichliche Bildwiedergabe durch die preisgekrönte und führende SpeedTree®-Technologie, wie aus großen Spielen und Kinofilmen bekannt;
  • Überarbeitete Benutzeroberfläche für bessere Optik und Bedienbarkeit.

Außerdem können die Spieler zum ersten Mal in einem Spiel dieser Reihe einen offiziell von PGA TOUR lizenzierten Karrieremodus erleben:

  • Die Spieler begeben sich auf eine authentische Reise durch die Q-School und die Web.com Tour, um sich die Teilnahme an der aus 32 Turnieren bestehenden PGA TOUR zu verdienen;
  • Die Saison beinhaltet wunderschöne und hochdetaillierte Modelle von PGA TOUR-Plätzen, die den echten Vorbildern genau entsprechen;
  • Auf dem Weg zu den FedExCup Playoffs können die Spieler Rivalitäten entwickeln und Sponsorenverträge abschließen, um sich schließlich den ultimativen Titel des FedExCup Champion zu sichern.

Darüber hinaus enthält The Golf Club 2019 Featuring PGA TOUR nun auch ein stabiles Online-Mehrspieler-System für die Spielersuche und private Spiele:

  • Spieler treten über die Spielersuche auf ausgewählten Plätzen gegeneinander an oder können in privaten Spielen auf jedem beliebigen Platz spielen;
  • Ob gegeneinander oder als Team aus Freunden, die sechs Spielformate, darunter auch die neuen Modi Skins und Alt-Shot, bieten für jeden etwas.

 

The Golf Club 2019 Featuring PGA TOUR hat noch keine USK-Freigabe erhalten und ist ab sofort als digitaler Download für das PS4™-System, Xbox One und Windows PC verfügbar. Außerdem sind ab Herbst physikalische Spieledisks bei teilnehmenden Einzelhändlern erhältlich. Weitere Informationen über The Golf Club 2019 Featuring PGA TOUR finden Sie unter thegolfclub2019.com. Besuchen Sie uns auf Facebook, folgen Sie dem Spiel unter dem Hashtag #TCG2019 auf Twitter oder Instagram oder abonnieren Sie unseren Kanal auf YouTube.

2K ist ein Publishing-Label von Take-Two Interactive Software, Inc. (NASDAQ: TTWO).

Alle hier enthaltenen Warenzeichen und Urheberrechte sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

Über PGA TOUR
Durch die Präsentation der besten Golfer spricht PGA TOUR Fans, Partner und Communities weltweit an, inspiriert sie und stößt positive Veränderungen an.

PGA TOUR unterstützt mehr als 130 Turniere über PGA TOUR, PGA TOUR Champions, Web.com Tour, PGA TOUR Latinoamérica, Mackenzie Tour-PGA TOUR Canada und PGA TOUR Series-China. Mitglieder von PGA TOUR gehören zu den besten Spielern der Welt und kommen aus 25 verschiedenen Ländern (85 Mitglieder stammen von außerhalb der USA). Weltweit werden die PGA TOUR-Turniere in 23 Sprachen in mehr als 1 Milliarde Haushalte in 226 Ländern übertragen. So gut wie alle Turniere sind gemeinnützig organisiert, um einen möglichst großen Spendenanteil sicherstellen zu können. Im Jahr 2017 brachten die Turniere aller Touren insgesamt die Rekordsumme von mehr als 180 Millionen USD für lokale und nationale Wohltätigkeitsorganisationen ein, womit die Gesamtsumme insgesamt auf 2,65 Milliarden USD gesteigert wurde. Die Webseite von PGA TOUR ist PGATOUR.COM, die Nr. 1 aller Golf-Seiten. Die Organisation hat ihren Hauptsitz in Ponte Vedra Beach, Florida.

WWE Live – mit dem Smackdown Kader in der König Pilsener Arena in Oberhausen – 10.05.2018

Die Showstars der Wrestling Liga „WWE“ waren erneut in Deutschland für ein paar Shows. Dieses Mal wollte ich jedoch nicht erst am dritten oder vierten Tag zu einer Show gehen, sondern direkt am ersten Tag. Dieses hat durchaus seine Gründe, wie ich es bei meinem letzten Besuch in Mannheim bereits erleben durfte. Dort war die Show mehr eine Comedy-Veranstaltung als eine Wrestling Bühne.

Es sei den Akteuren aber verziehen, denn ihr Programm sieht prinzipiell an vier Tagen das gleiche Match Setup vor, was in der Kürze der Zeit sicherlich auch Langeweile bei den Wrestlern hervorruft.

Dennoch freute ich mich schon sehr auf diesen Tag und den Smackdown Kader, denn die Ankündigungen waren durchaus interessant.

Kaum in Oberhausen angekommen, traf ich einen guten Freund und gemeinsam begaben wir uns auf den Weg zur König Pilsener Arena, in welcher das Event stattfand.

Wir und viele andere Menschen mussten einige Zeit vor dem Eingang warten, bis der Einlass losging. Nach den üblichen Sicherheitskontrollen fanden wir schnell den Weg zu unseren Plätzen im Oberrang und sahen uns die interessanten Einspieler auf dem Videobildschirm beim Entrance an. Dort gab es einige Top 10 zu bewundern, auf die ich hier aber nicht näher eingehe.

Der Oberrang ist zwar schön steil und man kann auch gut auf den Ring schauen, dennoch empfehle ich, dass man sich einen Platz im Unterrang gönnen sollte, wenn man die Superstars besser sehen möchte. Von ganz oben ist das schon ein wenig schwierig. Das ist übrigens auch der Grund, warum es von mir nur das Titelbild zu diesem Beitrag gibt. Die Aufnahmen aus der Ferne sind einfach nicht besonders gut.

Die Preise für ein Menü waren erstaunlich hoch. Für 11,50 € hätte es einen Burger und Pommes mit Getränk gegeben. So entschied ich mich dem Haribostand einen Besuch abzustatten und ein paar der verschiedenen Leckereien mit an den Platz zu nehmen.

Nach gut 45 Minuten war es dann so weit: der Wrestling Abend konnte beginnen.

3 Way Tag Team Title Match: The New Day vs. The Usos vs. the Bludgeon Brothers

Zunächst kamen the New Day in den Ring und ließen sich gehörig feiern. Dass sie in Deutschland sehr beliebt sind, konnte man durchaus an den Reaktionen der Zuschauer entnehmen. Ihnen folgten die Usos, die trotz ihres Imagewechsels ebenfalls einen hohen Grad an Beliebtheit erfahren durften. Weniger beliebt sind die derzeitigen Titelträger „The Bludgeon Brothers“.

Das Match begann mit einigen Spielereien zwischen the New Day und den Usos, die sich auch gerne mit ein paar lustigen Aktionen im Ring zeigten. Dies honorierten die Zuschauer mit Applaus. Die Bludgeon Brothers hielten sich jedoch erst vornehm zurück und spielten dann sozusagen die Partycrasher und räumten den Ring auf. An ihrer Überlegenheit ließen sie auch im Verlaufe des Matches keinerlei Zweifel. Auch dann nicht, als die Usos oder the New Day mit guten Aktionen gegen die Bludgeon Brothers konterten. Letztlich verteidigten sie ihre Titel erfolgreich und gingen mehr unter Buh Rufen in den Backstage Bereich zurück.

Sin Cara vs. Shelton Benjamin

Der Auftakt war gelungen und es folgten Sin Cara und Shelton Benjamin. Es war zu Beginn ein eher langsam geführtes Match, in dem sich Sin Cara mit seiner Beweglichkeit zeigte und dafür Applaus vom Publikum erhielt. Während Shelton „nur“ mit einem mittelmäßigen Purzelbaum dagegenhalten konnte. Jedoch gab es auch hierfür Applaus. Das Match wurde in der Folge schneller und auch technischer, wobei deutlich wurde, dass es sich hierbei um eine Begegnung zwischen Technik und Kraft handelte. Sin Cara, der Techniker, der sich häufig mit seinen eingesprungenen Manövern zu wehren musste, konnte jedoch nicht jede kraftvolle Aktion von Benjamin abwehren, was am Ende auch den Sieg für Benjamin einbrachte. Dennoch gab es Applaus für beide und insbesondere Sin Cara bekam einen Extra Applaus.

Naomi / Becky Lynch / Asuka vs. The Iconics (Billie Kay & Peyton Royce) / Lana

Es folgten gleich sechs Damen, die in einem Tag Team Match gegeneinander antraten. Während insbesondere Becky Lynch und Asuka sehr viel Zuspruch vom Publikum erhielten, glänzten die Iconics in ihrer Rolle als eher böses Duo mit einem lauten Mundwerk sehr gut. Sie hatten sich auf Becky Lynch eingeschossen und machten daraus keinen Hehl. Beim Einlauf von Lana schien das Publikum ein wenig gespalten. Es gab einige Jubler aber auch das Gegenteil war zu vernehmen.

Im Ring selbst präsentierten sich alle Damen von einer sehr guten Seite. Technische Aktionen, schmutzige Aktionen, Sprünge und auch Aufgabegriffe waren an der Tagesordnung. Das Momentum wechselte hierbei oft und es entwickelte sich insgesamt ein sehr ansehnlicher Kampf, der mit der Aufgabe Lanas endete, die sich in einem Aufgabegriff Asukas befand. Die drei Siegerinnen ließen sich ausgiebig feiern.

Tag Team Match: The Miz & Big Cass vs. “Perfect Ten” Tye Dillinger & Daniel Bryan

Während The Miz einen eher unspektakulären Einlauf hatte, wurde bei Big Cass gebuht was das Zeug hielt. Seine Vorgeschichte hallt ihm auch in Deutschland noch nach. Es folgte Tye Dillinger, der vom Publikum schon freundlicher begrüßt wurde, ehe die Halle mit dem Entrance von Daniel Bryan den Siedepunkt in Sachen Stimmung erreichte. Fast jeder Anwesende jubelte, applaudierte und riss die Arme mit dem bekannten „Yes“ in die Höhe. Es war schon eine Art Gänsehautgefühl, das sich in diesem Moment einschlich. Die Jubelstürme für Daniel Bryan ließen kaum nach. Er selbst musste praktisch für Ruhe sorgen, nahm das Momentum aber für seinen Tag Team Partner noch einmal auf und aus der „Yes“ Bewegung wurde nun die „Ten“ Bewegung. Weiterhin machten alle mit. Es war, meines Erachtens, das absolute Highlight des Abends, ohne dass bisher gekämpft wurde. Es dauerte auch ein wenig bis der Kampf begann. The Miz und Daniel Bryan standen sich gegenüber. Aber begonnen haben Big Cass und Daniel Bryan, da es Miz vorzog, erst einmal in Ruhe zuzusehen.

Übrigens weigerte sich The Miz davor noch in den Ring zu steigen, bis Daniel Bryan ihm die Seile aufhielt, damit er besser hindurch in den Ring kommen konnte.

In diesem Match gab es wechselnde Höhen und Tiefen. Das Momentum wechselte oft und daraus ergab sich ein sehr interessanter Kampf, bei dem insbesondere Daniel Bryan immer wieder für ein neues Aufkochen der Stimmung sorgen konnte. Mal hatte Tye Dillinger die Oberhand gegen Miz, Mal Big Cass gegen Tye Dillinger und am Ende war es Daniel Bryan, der Big Cass mit seinem Yes-Lock zur Aufgabe zwang. Die Partystimmung ebbte nicht ab und Daniel Bryan wurde weiter gefeiert, als gäbe es kein Morgen mehr. Kurz darauf war erstmal Pause. Diese Dauerte ca. 15 bis 20 Minuten. Diese Zeit konnte ich wunderbar nutzen, um ein wenig zu dampfen und angenehme frische Luft zu schnappen.

United States Champion Titel Match: Jeff Hady vs. Rusev mit Aiden English

Nach der Pause ging es direkt weiter mit Aiden English, der in seiner bekannten Art Rusev ankündigte. Es ist interessant zu beobachten, dass Rusev im Laufe der Zeit immer mehr an Beliebtheit hinzugewinnt. Doch gegen die Jubelstürme für Jeff Hardy, war es dann doch nicht angekommen. Rusev war es auch, der zu Beginn das Heft in die Hand nahm und nur selten von Jeff Hardys Kontern aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Doch dann ging es schnell und Jeff Hardy zeigte seine tollen Sprung- und Flugkünste, bis auch die Swanton Bomb saß und er das Match erfolgreich für sich beenden konnte. Somit blieb auch dieser Titel bei seinem Träger.

Smackdown Womens Champion Titel Match: Carmella vs. Charlotte

Bei diesen beiden Damen waren die Sympathien von Beginn an klar verteilt: Charlotte bekam Applaus und die Fans schienen sich sehr auf sie zu freuen. Beinahe bedächtig still ging es hingegen bei Carmellas Entrance zu, den sie dennoch zelebrierte.

Der Beginn des Matches war schon recht amüsant. Eine weglaufende und schreiende Carmella, die eindeutig vor Charlotte flüchten wollte. Dennoch trafen sich beide im Ring und Carmella ging in die Offensive. Dies aber nur von kurzer Dauer, denn Charlotte konterte und zeigte stets, wer im Ring das Sagen hat. Jedoch blieben ihre Versuche den Figure 4 Leg Lock anzusetzen, erfolglos, da sich Carmella stets gut herauswinden konnte. Zwar zeigten die Aktionen von Charlotte mehr Wirkung, doch zum Schluss konnte Carmella den Vorteil der Ecke für sich nutzen und Charlotte, kopfüber in der Ringecke hängend, bearbeiten. Dabei ignorierte sie das Anzählen des Ringrichters und machte einfach weiter. Dies führte zur Disqualifikation von Carmella, was automatisch den Sieg von Charlotte bedeutete. Doch der Titel wechselt bei diesem Ausgang nicht. Carmella behielt ihn trotz Niederlage.

6 Man Tag Team Match: Shinsuke Nakamura & The Bar vs. AJ Styles & Luke Gallows & Karl Anderson

Der Main Event des Abends. Das vermutlich interessanteste und spektakulärste Match, das auf der Karte stand, wurde spontan geändert. Aus einem Titelmatch zwischen Shinsuke Nakamura und AJ Styles wurde ein 6 Mann Tag Team Match.

Lag das an der verbliebenen Zeit, die noch zur Verfügung stand? Lag es möglicherweise an den negativen Kritiken, die es zum Titelmatch zwischen Shinsuke und AJ bei Backlash gab? Ich persönlich weiß es nicht und war, wie auch viele andere Zuschauer, von dieser Ansetzung irritiert. Auf die Irritation folgte, bei mir zumindest, ein wenig Enttäuschung. Natürlich hätte ich gerne das angekündigte Tam Team Match zwischen The Bar und Luke Gallows und Karl Anderson als solches gerne gesehen, aber auch das Titelmatch zwischen Shinsuke und AJ hätte ich gerne gesehen. (Auch wenn klar ist, dass bei einer Houseshow keine gewollten Titelwechsel erfolgen).

Für einen Main Event war das Match in dieser Konstellation etwas zu schwach. Das ist meine subjektive Meinung zum Gesehenen. Zwar war es amüsant Herrn Sheamus in Lederhosen kämpfen zu sehen, doch die Qualität war im Verhältnis zum Match mit Daniel Bryan etc. deutlich darunter. Und ich meine wirklich nur die Qualität des Matches an sich. An die Stimmung konnte selbst der Main Event absolut nicht herankommen.

Es waren insbesondere die nominellen Tag Teams, die im Ring standen oder gegen Shinsuke oder AJ antraten. Ein direktes Aufeinandertreffen von Shinsuke und AJ war nur von kurzer Dauer und wurde eher von Shinsuke gemieden. Das fand ich besonders schade. Zwar konnten Cesaro, Sheamus, Luke und Karl gute Aktionen abliefern und auch damit ein wenig an Stimmung erzeugen, doch der Funke sprang erst gegen Ende des Matches über, als in kurzer Abfolge alle Teilnehmer des Matches im Ring waren und sich gegenseitig wieder hinausbeförderten. Dann war es AJ, der mit einem phenomenal Forearm gegen Sheamus die Entscheidung herbeiführte.

Insgesamt war es aber ein guter Wrestling Abend. Besser als beim letzten Mal, aber lange nicht der beste Abend, den ich bisher erleben durfte. Da ist also noch Luft nach oben. Was ich persönlich nicht so ganz verstehe, ist die Änderung des Main Events, der dadurch meines Erachtens an Qualität verloren hatte. Durch die Änderung hätten sie auch den Main Event mit dem Match um Daniel Bryan besetzen können. Das wäre ein besseres und deutlich genialeres Finale geworden. So wurde der Matchplan bis zur Pause sehr gut umgesetzt, ließ aber danach qualitativ doch sehr nach.

Meine Rangliste der Matches, sortiert nach deren Qualität und Stimmung. Selbstverständlich kann dies jeder, der dabei war, anders beurteilen. Aber so war mein persönlicher Eindruck.

  1. The Miz & Big Cass vs. “Perfect 10” Tye Dillinger & Daniel Bryan
  2. Naomi / Becky Lynch / Asuka vs. The Iconics & Lana
  3. The New Day vs-. The Usos vs. The Bludgeon Brothers
  4. Rusev vs. Jeff Hardy
  5. Shinsuke Nakamura & The Bar vs. AJ Styles & Luke Gallows & Karl Anderson
  6. Sin Cara vs. Shelton Benjamin
  7. Charlotte vs. Carmella

Im November wird die WWE wieder in Deutschland sein. Zwei Termine in Köln und Frankfurt, am 7. Und 8. November, wurden dabei verkündet.

Angetestet und gespielt: Steep Winter Games Edition für die Playstation 4 (PS4) – Wintersport in einer freien Welt mit olympischen Disziplinen, einem Olympia-Szenario und vielen Challenges

Nach den olympischen Wochen bekam ich irgendwie Lust auf ein Spiel für die Playstation, das sich mit Wintersport oder sogar Olympia selbst beschäftigt. Natürlich findet man Eishockey in Form von NHL 18 sehr schnell, aber die Auswahl an Wintersportspielen für die Playstation 4 ist doch sehr rar geworden.

Das Spiel Steep gibt es bereits seit dem 02.12.2016 und beinhaltet in der Basisversion zumindest zwei Disziplinen, die auch olympisch sind. Nämlich Snowboard und Skifahren. Da die Version mit dem Add-On „Road tot he Olympics“ günstig zu erwerben war, habe ich mir dies auch zugelegt, in der Hoffnung ein adäquates Wintersportspiel zu bekommen.

Nach einem großen Update und dem Herunterladen des Add-Ons erwartet mich ein Tutorial, das mir die grundlegenden Züge des Spiels erklärt. Dabei beginnt der Spaß mit dem Wingsuit, einer der vier möglichen Sportarten in der Basisversion.

Grafisch kann man schon erkennen, dass Ubisoft auch bei diesem Spiel sehr gute Arbeit geleistet hat. Die Welt sieht schon aus der Ferne (und später auch aus der Nähe) sehr schön und detailliert aus. Ebenso die Sportler, die man steuern kann. In Sachen Grafik kann man also beruhigt sein, hier gibt es die gewohnt sehr gute Ubisoft-Qualität.

Meine ersten Schritte in Steep

Auf geht es mit dem ersten Absturz im Wingsuit, ehe ich mich im zweiten Versuch verbessere und die Vorgabe erfüllen kann. Diese ist eigentlich ganz einfach, da man Kontrollpunkte durchfliegen muss. Das Tutorial erklärt mir noch allerhand bei der Steuerung und wie ich in der freien offenen Welt vorgehen kann. Die ersten Wettbewerbe sind auch schon dabei.

Nun habe ich also die Grundkenntnisse und kann mich dem widmen, worauf ich schon die ganze Zeit gewartet habe, nämlich Olympia. Okay, nicht sofort. Es heißt schließlich „Road to the Olympics“ und so beginnt das Ganze auch mit Trainings, Übungen und vielen Reisen zu Wettbewerben durch die verfügbaren Welten und Gebirge. Dabei erlernt man nach und nach den Umgang mit dem Snowboard, Tricks und noch mehr.

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Hier gibt es häufige Hilfestellungen und Erklärungen, die einem veranschaulichen, wie man bestimmte Tricks mit der Steuerung machen kann. So geht es also mit dem Snowboard weiter um die Welt, durch Half-Pipes, zu Big Air Events und natürlich dem Slope-Style. Diese Art des Szenarios ist durchaus gut gemacht und schön durchdacht. Man hat auch immer wieder die Möglichkeit sich zurücksetzen zu lassen und seine Fahrten nochmals zu starten. Schließlich gilt es bestimmte Zielvorgaben zu erfüllen. Schafft man diese nicht, muss man so oder so nochmals beginnen.

Toll sind hierbei auch die anfangs unerwarteten Zwischensequenzen mit Interviews von Sportlern, die immer wieder von ihren Erfahrungen berichten. Mit dabei auch eine gewisse Lindsey Vonn.

Nun heißt es also üben, üben und nochmals üben. Hinfallen, stürzen, aufstehen und nochmal von vorne beginnen. Und zwar so lange, bis die gestellten Ziele erfüllt werden, die Tricks einigermaßen sitzen und sich somit auf das große Finale bei den olympischen Spielen vorbereitet hat.

Der Weg ist also durchaus lang und zwischendurch gibt es auch immer wieder mal die Möglichkeit sich über freies Gelände, durch die Natur, zu bewegen. Ob das nun wirklich sein muss, sei mal dahingestellt. Es erzählt aber die Geschichte von einem Sportler, der sich auch mal eine Auszeit nimmt, um sich die Schönheiten der Natur anzusehen. Sofern man davon überhaupt etwas mitbekommen kann, denn man ist mit dem Snowboard doch recht schnell unterwegs.

Und dann kommt auch der große Moment, auf den man sich so lange vorbereitet hat: die olympischen Spiele. Und hier geht es um nichts Anderes als drei Goldmedaillen in den drei Disziplinen als Snowboarder zu gewinnen. Am einfachsten war hierbei für mich das Big Air.

Und dann sind auch schon die olympischen Spiele vorbei. Ein schönes Add-On mit einer netten Story. Ich weiß nur nicht, ob man das noch einmal spielen könnte, das habe ich noch nicht herausgefunden. Vermutlich dürfte das aber möglich sein. Wäre auch irgendwie seltsam, wenn nicht.

Was kann man denn sonst noch so machen in Steep? Nun, da gibt es noch die Wingsuit und Paragliding Events, die mich persönlich aber wenig interessieren. Vielmehr interessiere ich mich persönlich für Snowboarden und Skifahren. Und da gibt es auch sehr viel zu tun und dementsprechend viele Events und Challenges, die man spielen kann. Diese unterteilen sich in drei Schwierigkeitsgrade. Grün ist einfach, gelb ist mittel und rot ist schwierig. So kann man sich Stück für Stück nach vorne arbeiten und die Events nach und nach abschließen.

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Der Unterschied zu den olympischen Spielen ist aber sehr deutlich, denn diese Events finden in den Bergen statt. Also nicht unbedingt auf präparierten Strecken, sondern in der Natur. Häufig stehen Bäume oder Felsen im Weg, die man unbedingt beachten muss.

Auch die Wettbewerbe sind unterschiedlich. Geht es um Punkte? Geht es um Zeit? Oder muss man das Ziel finden, das sich zwischen all den Gebirgen und Tälern versteckt wiederfindet. Vieles ist möglich. Auch Live- Events gibt es immer wieder, doch wie genau diese funktionieren, kann ich nicht sagen, da ich noch keinen direkt ausprobiert habe.

Man ist auch nicht an eine Spielfigur gebunden, denn es gibt acht mögliche aus denen man auswählen kann. Vier männliche und vier weibliche Charaktere stehen dabei zur Verfügung.

Selbstverständlich lassen sich weitere Events freischalten und auch Kleidungsstücke, sowie Sportausrüstung, können mit erfolgreichem Abschluss von Events freigeschaltet werden. Hinzu kommt, dass man levelt. Abgeschlossene Events geben Erfahrungspunkte und auch hier lassen sich weitere Events freischalten, sobald man ein bestimmtes Level erreicht hat.

Für den begeisterten Wintersportfan gibt es also reichlich zu tun und wer sich auch mit den weiteren verfügbaren Add-Ons beschäftigt und sich diese zulegt kann sogar noch mehr machen. Aber das obliegt natürlich jedem selbst, ob man dies möchte oder nicht. Wobei Schlittenfahren schon seinen Reiz hat, muss ich sagen.

Mir persönlich fehlt hierbei noch eine Art Karrieremodus mit geradlinigen Wettbewerben und den entsprechenden Events, sowie vielleicht auch das Skispringen. Steep hätte durchaus die Basis und die Möglichkeiten dafür, dies umzusetzen.

Ansonsten ist es aber ein sehr gutes Wintersportspiel, das mehr als nur eine Sportart anbietet und das mit einer sehr schönen Grafik, vielen Events, einer anspruchsvollen Steuerung und vielen Spielorten.

Wirkliche Alternativen in Sachen Wintersport gibt es nicht wirklich, sodass ich Steep absolut bedenkenlos jedem Wintersportfan empfehlen kann.

Rezension zum Buch „Warriors of the Underground – Rebellion“ von Aleks G. – spannende Dystopie mit Panem Elementen

Facebook Gruppen sind durchaus auch ein Weg um auf Bücher aufmerksam zu werden. Insbesondere dann, wenn diese im Selbstverlag erscheinen und kaum beworben werden können. So kam ich zu dieser interessanten Dystopie einer finsteren Zukunftsversion unserer Welt, welche mit vielen Elementen, bzw. Parallelen aus den Tributen von Panem aufwartet.

Warriors oft he Underground – Rebellion“ von Aleks G. im Selbstverlag.

Genre: Dystopie, Fantasy

Das Buch erstreckt sich über 442 Seiten und behandelt eine nicht undenkbare Version der menschlichen Zivilisation nach dem nächsten großen Weltkrieg. Es erschien bereits am 27.08.2017 im Selbstverlag. Meine Lesedauer betrug ca. 9,5 Stunden.

Der volle Name der Autorin ist Aleksandra Gvozdenovic. Für mich persönlich ist dieser jetzt nicht so schwierig, aber „Aleks G.“ dürfte für jedermann einprägsamer sein.

Klappentext:

Wenn sie Dir alles nehmen, was Du hast, kämpfe bis zum bitteren Ende – kämpfe für die Freiheit!

Rose lebt mit ihrer kleinen Schwester im Untergrund, einer Welt voller Dunkelheit und Angst, Schmerz und Leid, Kälte und Hass. Wie jeder Dreier schuftet sie hart im Untergrund, um den Einsern und Zweiern an der Oberfläche ein luxuriöses Leben zu bescheren. Doch dann geschieht etwas, was ihr Leben aufrührt, und sie entscheidet sich dazu sich den Rebellen anzuschließen, einer Gruppe von Widerstandskämpfern, die sich gegen die brutale Herrschaft der Einser auflehnen. Rose bleibt nicht mehr viel Zeit, denn die Einser verfolgen bereits einen mörderischen Plan, um ihre Untergeordneten zu noch größeren Sklaven zu machen…

Bevor ich mich der eigentlichen Thematik in diesem Buch zuwende, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass die Autorin in diesem Buch auch eigene Erlebnisse und Erfahrungen verarbeitet und niederschreibt.

Die vielen Parallelen, die an die Tribute von Panem erinnern, sind deutlich, aber passen sehr gut zu dieser Geschichte, die keinen Abklatsch darstellt, sondern eine eigene Geschichte ist. Parallelen heißen schließlich nicht, dass eine 1 zu 1 Übernahme erfolgt.

Einige dieser Parallelen sind unter anderem, dass die neue Weltordnung die Menschen in drei Bevölkerungsgruppen unterteilt. Wobei die „Einser“ alle Rechte und allen Reichtum haben, den man sich vorstellen kann, während die „Dreier“ unter der Erde leben und niedere Arbeiten gegen einen Hungerlohn verrichten müssen. Eine weitere Parallele ist die weibliche Protagonistin, die eine jüngere Schwester hat, sowie auch das Zeichen der Rebellion, welche einen weißen Vogel darstellt, den man schnell mit dem Spotttölpel assoziieren kann und natürlich die Rebellion selbst.

Die Autorin hat einen sehr normalen und einfachen Schreibstil und lässt, in Form ihrer Protagonistin, auch gerne einmal Kraftwörter im Text auftauchen. Das entspannt den engen Blocktext, der anfangs ein wenig erdrückend wirken kann. Außerdem scheint die Autorin sehr viel Wert darauf zu legen die Umwelt als auch die Emotionen ihrer Hauptfigur bestmöglich zu beschreiben. Das gelingt ihr auch sehr gut und hat mich damit auch immer wieder in meiner eigenen Gefühlswelt erreichen können. Ob es nun mitfühlen, trauern oder hassen ist, immer wieder habe ich mich genau bei diesen Gefühlen ertappt.

Die Geschichte baut sich langsam auf und man wird von Beginn an in die erdrückende und durchaus auch sehr traurige Welt der „Dreier“ eingeführt, in welcher sich Rose Dalton, unsere Hauptfigur, zurechtfinden muss. Es mag während des Lesens zwar wenig spannend wirken, erfüllt aber den Zweck ein sehr gutes Bild vom Leben der Untergrundmenschen zu bekommen. Diese sind der forschen Unterdrückung und Willkür der Übergeordneten „Einser“ ausgesetzt, welche sich immer wieder neue Regeln und Gesetze einfallen lassen, um das niedere Volk malträtieren zu können. Selbst von spontaner Folter und auch Hinrichtungen wird Gebrauch gemacht, damit die armen Menschen, die das Tageslicht nur vom Hörensagen kennen, unterjocht werden.

Nachdem Rose zu allem Unglück auch beide Elternteile verloren hat, muss sie nicht nur für sich, sondern auch für ihre jüngere Schwester sorgen. Häufig muss sie dabei alles in den Hintergrund stellen und unter widrigen Umständen arbeiten, damit sie die brüchige Hütte erhalten und ein wenig Nahrung bekommen kann.

Über einen Zufall, der ihr das Leben rettet, kommt sie in Kontakt mit den Rebellen, denen sie sich nach langer Überlegung und viel Zweifel, anschließt.

Nun hat man als Leser einen sehr genauen Eindruck über die Lebensumstände der Menschen, die im Untergrund leben müssen und kann – so ging es zumindest mir – verstehen, was die Gründe für den Aufstand, die Rebellion, sind. Ab diesem Moment beginnt auch das Spannungslevel der Geschichte immer wieder anzusteigen und abzuflachen.

Während die Rebellen ihre Pläne schmieden und diese versuchen umzusetzen, erleben sie und Rose Erfolge, Rückschläge, aber auch Verluste. Insbesondere die Gefühlswelt, die die junge Rose umgibt, wird häufig beschrieben, was meines Erachtens nach, eine sehr bildhafte Darstellung der Situationen und Emotionen bietet.

Auch das Ende dieser Geschichte ist geschickt geschrieben, denn die Situation ist gewiss noch lange nicht abgeschlossen. So muss der Leser, ob er will oder nicht, auf den zweiten Teil warten. Bis dahin darf sich der Leser durchaus darüber Gedanken machen, ob diese beschriebene Welt, nicht vielleicht schon jetzt begonnen hat.

Auf jeden Fall eine tolle Dystopie, die mir Freude bereitet hat. Ich warte nun ungeduldig auf die Fortsetzung, denn schließlich habe ich Rose in mein Herz geschlossen und möchte ihr, wenn auch nur als Leser, bei ihrem weiteren Werdegang beistehen.

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Jaya The Cat – Nachtleben Frankfurt – 10.01.2018

Nach etwas längerer Zeit, etwas über zwei Monate, war ich mal wieder in meinem vierten Wohnzimmer: dem kleinen Kellerclub Nachtleben in der Frankfurter Innenstadt. Der Auftritt von „Jaya The Cat“ war für 21 Uhr angesetzt und dieses Mal war ich so früh da, dass ich selbst bei einem früheren Beginn, wie es zuletzt der Fall war, von Anfang an dabei sein konnte.

Aber die Band ließ sich entspannt Zeit und begann circa 15 Minuten später. Das störte jedoch niemanden im sehr gut besuchten Nachtleben, in welchem sich an diesem Abend rund 180 Gäste befanden. Das Nachtleben ist übrigens für bis zu 250 Personen ausgelegt, aber dann wird es wirklich sehr kuschelig.

JayaTheCatFFM (3 von 8)Unter Applaus und Jubel betraten die fünf US-Amerikaner, welche ihre Wahlheimat in Amsterdam gefunden haben, die Bühne und ließen ihre Fans auch nicht lange auf die Musik warten. Die Band spielt eine sehr interessante Mischung aus Reggae, Ska und Punkrock, die sehr melodisch ist und zum Mitbewegen zur Melodie animiert. Auch die Tonabmischung war an diesem Abend perfekt eingestellt, so dass von Beginn an Gesang und Instrumente sehr gut zu hören und zu unterscheiden waren.

Die gute Stimmung unter den Gästen war sofort zu sehen und sie entwickelten eine sehr ansehnliche Eigendynamik, die von Mitklatschen über Springen und Mitsingen bis hin Zum Pogen alles beinhaltete. Diese gute Laune übertrug sich ebenfalls auf die Band und man sah ihnen an, dass sie Gefallen an ihrem Auftritt hatten. Sie brauchten selbst nicht viel mehr tun als ihre Musik zu spielen, damit die positive Stimmung anhielt. Gelegentlich haben sie dann noch zu speziellen Songpassagen das Klatschen und Mitsingen angestimmt.

JayaTheCatFFM (4 von 8)Die Songs, die sie spielten, waren nicht ausschließlich vom im November erschienen Album „A good day for the damned“, sondern waren eine Mischung aus neuen und altbekannten Songs, was den Abend auch für mich, der bisher nur ein paar Songs von YouTube kannte, sehr unterhaltsam machte.

Der Sound und die Rhythmen, als auch der Gesang, sind sehr stimmig und passen wahrlich sehr gut zusammen. Nicht nur bei eingefleischten Fans, sondern auch bei mir, ging der Rhythmus unter die Haut und so machte es richtig Spaß Teil des Abends zu sein. Je länger der Auftritt dauerte umso ungehemmter schien es zu werden. Das Pogen unter den Gästen nahm zu und auch auf der Bühne schien sich eine gewisse Entspanntheit breit zu machen. (Die Worte sind sehr bewusst gewählt – ja, es ist eine Andeutung) Ein Highlight war, als die Band dazu aufforderte, dass sich alle hinknien und auf Kommando zum Song aufspringen sollten. Das hat nicht nur funktioniert, sondern sah auch super aus.

Jedenfalls waren die Songs mal mehr in Richtung Reggae und mal mehr in Richtung Punkrock. Die eingeschobenen Elemente des Reggaes beim Punkrock machten die schnelleren Songs durchaus noch interessanter. Mal war die Gitarre das Hauptelement und mal war es der Bass, die die Grundelemente ihrer Songs darstellten.

Während ihrer rund 75 Minuten auf der Bühne boten sie so einen durchaus abwechslungsreichen und interessanten Auftritt. Zum Abschluss des Abends gab es noch zwei Zugaben und den Abschluss bildete der Song „Here come the drums“, welcher über die normale Spielzeit hinaus zelebriert wurde. Aber nicht nur das, nein auch einige Fans durften zur Band auf die Bühne und feierten den Abschluss des Auftritts mit der Band.JayaTheCatFFM (8 von 8)

Kurze Informationen zu Jaya The Cat:

Genre(s):  Reggae, Ska, Punkrock

Herkunft:  Boston, USA

Gründung:   1998

Aktuelle Besetzung:

Gesang, Gitarre:  Geoff Lagadec

Gitarre, Gesang:  Karl Smith

Bass, Gesang:  Jan Jaap „Jay“ Onverwagt

Schlagzeug:  David „The Germ“ Germain

Keyboard:  Christian Greevink

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